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E_1936_Zeitung_Nr.005

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

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— FREITAG, 17. JANUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE I^Iu«£ni«»6£z«n « Lieutenant-de-Vaisseau-Paris » fliegt welter. Das französische 37-Tonnen-Riesenflugboot hat seinen Atlantikraid fortgesetzt. Es ist am 13. Januar um 13.40 Uhr in Fort-de- France gestartet und hat nach 20stündigem Fluge, der über die Kleinen Antillen ging, am 14. Januar den amerikanischen Marineflughafen Pensacola in West-Florida erreicht. Pro Stunde wurden durchschnittlich 160 km zurückgelegt. Wie wir soeben noch erfahren, fegte im Laufe des Dienstagabend ein heftiger Orkan über Florida dahin und brachte den «Lieutenant-de-Vaisseau-Paris» zum Umkippen. Nach den neuesten Meldungen ist das Meer an der Stelle, wo das Flugschiff bei Pensacola vor Anker lag, 7 Meter tief. Ein Flügel des Riesenflugzeugs ruht auf dem Meeresboden, während die Motoren in dichten Schlamm zu liegen kamen. Menschenopfer sind keine zu beklagen. Ueber die Grosse des Schadens kann vorläufig noch nichts gesagt werden. Es wurden sofort Versuche in die Wege geleitet, den Apparat zu heben, doch dürften hiefür mehrere Tage nötig sein. Im Passagierflugzeug über 400 km/St. Vor einigen Tagen wurde auf dem Tempelhofer Flugplatz in Berlin das neue zweimotorige Heinkel-Schnellflugzeug He 111 vorgeführt. Es ist mit einem einziehbaren Fahrgestell ausgestattet und besitzt eine Flügelspannweite von 22,6 m und eine Länge über alles von 17,1 m. Man erwartet von diesem Flugzeugtyp eine maximale Geschwindigkeit von 410 kra/St. und eine Reisegeschwindigkeit von 350 km/St. Ein Mercedes-Benz-Diesel-Flugmotor. Nachdem es Mercedes-Benz gelungen ist, mit den für das neue Zeppelin-Luftschiff LZ 129 konstruierten Motoren äusserst gute Erfolge zu erzielen, beabsichtigt die Firma auch im Flugmotorenbau eine erste Stellung einzunehmen. Sie hat vor kurzem einen Dieselmotor nach dem Baumuster OF -2 in ein Heinkel-Flugzeug einbauen lassen. Der Motor ist ein Viertakter mit 12 V-förmig stehenden, um 60 Grad versetzten Zylindern und arbeitet nach dem Vorkammersystem. Er hat pro Zylinder zwei Einlass- und zwei Auslassventile, läuft ab 300 Touren und kann ohne Vorwärmung sofort auf Vollgas gebracht werden. Das Kurbelgehäuse besteht aus Elektron. Die Vorkammer liegt im Mittelpunkt des Zylinderkopfes und hat elektrische Vorwärmung. Daten des Motors: Bohrung 165 mm, Hub 210 mm, Drehzahl 1750 U/Min; Normalleistung 750 PS, Startleistung 800 PS, Höchstdrehzahl 1790 U/Min. Leergewicht 935 kg. Die Botschaft hör ich wohl... Es ist wenige Wochen her, seit der Flugzeugbauer Sikorski von seinen Zukunftsplänen berichtet hat, nämlich von der Konstruktion zweier Flugboote von 40 resp. (>5 Tonnen Fluggewicht. Mit ähnlichen Projekten befasst sich der Erbauer des «China Clipper». Glenn Martin. Er beschäftigt sieh mit den Plänen eines Transatlantikdienstes zwischen New York und London und bringt gewissermassen nebst den fertigen Konstruktionsunterlagen auch schon den Fahrplan in der Tasche mit. Die Ueberseeflugboote, die mit vier Dieselmotoren zu je 1500 PS ausgerüstet, total 50 Tonnen Gesamtgewicht aufweisen sollen, werden nach seinen Angaben mit 50 Passagieren an Bord und einer Reisegeschwindigkeit von 210 km/St, die Strecke London-New York in 31 Std. 30 Min, zurücklegen, während sie in der Gegenrichtung nur 26 Std. 40 Min. benötigen. Südafrika fördert die Fliegerei. Um der Privatfliegerei einen neuen Impuls zu verleihen, hat die südafrikanische Regierung beschlossen, allen Flugschülern Subventionen auszurichten. Wenn ein Pilot sein Brevet erhalten hat, wird ihm eine Prämie von 10 Pfd. Sterling ausbezahlt, während der Club, dem er angehört, den doppelten Betrag erhält. Eine weitere Unterstützung besteht darin* dass nach Absolvierung von 50 Flugstunden je 15 Pfd. dem Flieger und dessen Club überwiesen werden. Flugzeug und Vogel fliegen um die Wette. Man hat festgestellt, dass der amerikanische Regenpfeifer, ein Vogel aus der Gattung der Stelzvögel, sozusagen im Non-stop- Flug über 4000 km zurücklegen kann und zwar mit einer Stundengeschwindigkeit von 300—345 km. Ein englischer Pilot hat versucht, einem Schwärm solcher Vögel davonzufliegen. Er ist den Vögeln unterlegen, da ihn diese schon nach 250 km eingeholt hatten. Sdiweizerisdie Rundschau Pro und contra Benzlnzoü. Nachdem die Automobilverbände an die Oeffentlichkeit getreten sind und durch das Mittel der Presse sowie Eingaben an die Parlamentarier auf die unausbleiblichen Folgen einer übersetzten Belastung 'der Automobilwirtschaft aufmerksam gemacht haben, melden sich nun auch jene Kreise zum Wort, die ein direktes oder indirektes Interesse an dieser Massnahme haben oder zu haben glauben. Dass die eidg. Oberzolldirektiön den Standpunkt des Bundesrates zu vertreten hat, wird niemand überraschen. In einem ganz andern Lichte jedoch erscheint die Eingabe der «Liträ» an die National- und Ständeräte, die sich «Kritische Ueberprüfung der angeblichen Auswirkungen der Benzinzollerhöhung» betitelt und gegen die von den Verkehrsverbänden ins Feld geführten Zahlen vom Leder zieht. Dabei nennt sich die Litra eine schweizerische Liga für rationelle Verkehrswirtschaft, ist aber gar nichts anderes als ein verkappter und vorgeschobener Posten der unerschütterlichen und unbelehrbaren. Eisenbahnanhänger. Bezeichnenderweise meldet sich nämlich diese Litra jedesmal dann zum Worte, wenn sie glaubt, einen Trumpf gegen den Motorfahrzeugverkehr ausspielen zu können. Ueber die nachgerade überfälligen Sanierungsmöglichkeiten bei den Bahnen und die dort sich geltend machenden krassen Mängel hat die Litra noch keine Silbe verloren. Ist das die gerühmte « rationelle Verkehrswirtschaft » ? Wir werden im übrigen auf diese «kritische Ueberprüfung» in der nächsten Nummer zurückkommen. Alpenstrassen im Nationalrat. Anlässlich der Behandlung des Finanzprogrammes beschloss der Nationalrat, schon im Abschnitt «eidgen. Bauten» auch den bundesrätlichen Vorschlag zu behandeln, der bekanntlich eine Jahresausgabe von 7 Mill. Fr. für den Ausbau des Alpenstrassennetzes vorsieht, obschon dieses Geschäft erst in den Schlussbestimmungen des Finanzprogrammes erwähnt ist. Dass dieses Problem noch sehr viel zu sprechen geben wird, zeigte die lebhaft einsetzende Diskussion, die aber bald versandete, da neue Anträge vorlagen. Während Vonmoos für den Alpenstrassenausbau im laufenden Jahr nur 5 Mill. Fr., 1937 hingegen 7 Mill. Fr. bewilligen will, stelte Bossi (Lugano) den Antrag, für die beiden Jahre des Ueberbrückungsprogrammes je 4 Mill. Fr. bereitzustellen. Da die Kommission zu diesen Vorschlägen erst Stellung nehmen muss, konnten am 7. Beratungstag diese für die gesamte Volkswirtschaft wichtigen Fragen nicht mehr behandelt werden. « Zi»diei> Nofizen Zürcher Automobilwesen. Noch kein Jahr hat die Rückgabe der Automobilkontrollschilder der Zürcher Fahrer auf Winterbeginn hin einen solch grossen Umfang angenommen. Diese Konstatierung dürfte einen vielsagenden Fingerzeig für die Behörden bilden, der Besteuerung der Motorfahrzeuge als einem nun sehr dringlich gewordenen Finanzproblem grösste Aufmerksamkeit zu schenken, denn die vermehrte Stillegung Hunderter von Fahrzeugen lässt prophezeien, dass diese Abwärtsbewegung 1936 noch weit stärker an Auswirkung zunehmen wird. Wenn nun auch durch das Postulat Walter die Frage der Einführung der Brennstoffsteuer im Nationalrat grundsätzlich aufgerollt werden dürfte, so ist anzunehmen, dass diese Neuerung aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht so rasch verwirklicht werden kann. Es muss daher bis dahin Aufgabe der Kantone sein, weitgehendste Steuererleichterungen zu gewähren, um den Motorfahrzeugverkehr wieder ankurbeln zu können. Die Sektion Zürich des A. G. S. hat denn auch bereits einen Anlauf in dieser Richtung unternommen und umfassende Berechnungen für die Einführung eines neuen Steuertarifs für Motorfahrzeuge im Kanton Zürich seit einigen Wochen angestellt Die bezüglichen Arbeiten sind nun soweit abgeschlossen, dass den kantonalen Behörden die neuen Vorschläge unterbreitet werden können. Dieselben sollten berufen sein, dem Motorfahrzeugbesitzer fühlbare Erleichterungen zukommen zu lassen, wobei die finanziellen Interessen des Kantons in der Weise mitberücksichtigt werden, dass durch die Wiedereinstellung vieler Motorfahrzeuge in den Verkehr ein fühlbarer Steuerausfall nicht eintreten sollte. Ein Versuch in dieser Richtung sollte tunlichst unternommen werden. .Es zeigt sich auch hier wieder, wie gut die Zürcher Strassenverkehrsinteressenten beraten waren, als sie dieses Jahr das neue kantonale Verkehrsgesetz abgelehnt haben. Dasselbe hat den sich nun immer mehr zuspitzenden Verhältnissen in keiner Weise Rechnung getragen und wäre gerade in finanzieller Hinsieht ein arger Fehlgriff gewesen. Man kann nun nur wünschen, dass die Bemühungen die nötige Unterstützung erfahren und denselben der positive Erfolg beschieden sein möge. Wenn dann von seiten der Versicherungsgesellschaften der heutigen Lage auch noch gebührend Rechnung getragen wird durch Gewährung finanzieller Erleichterungen, so sollte es wieder möglich sein, all die vielen, stillgelegten Fahrzeuge wieder in den Verkehr zu bringen, den Absatz neuer Wagen zu fördern und das gesamte Autohandels- und das Autogewerbe vor der drohenden Arbeitslosigkeit zu bewahren. V Der Transport-Unternehmer hat alles Interesse daran, die Ausrüstung seiner Wagen mit einem 2*o&wust ist stolz, dass sein Chef einen Audi fährt, denn es fördert den Kredit LIMOUSINE . . . . Fr. 0.900 CABRIOLET, 2 Fenster Fr. 12,300 CABRIOLET, 4 Fenster Fr. 12,900 6 Zylinder, 11 St.-PS, Vollschwingachser -Vergaser, mit oder ohne Regulator, ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Die neuen Preise für SOLEX-Vergaser und vor allem sein hervorragendes Düsensystem 20, welches den Brennstoffverbrauch auch bei gleichbleibender Leistung reduziert, ermöglicht ihm, die Anschaffungs- und Installationskosten innert kürzester Zeit zu amortisieren. Modernisieren Sie Ihren Wagenpark, Schonen Sie Ihre Motoren, Verbrauchen Sie ein Minimum an Brennstoff, um Ihr Budget zu entlasten. Ein Produkt der Auto •Union AUTROPA A.G. 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