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E_1936_Zeitung_Nr.005

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FRErMG, 17. JAGUAR 1936 — N° 5 F E U I L L E T O N Blumenhölle am Jacinto. Urwalderlebnis. Fortsetzung von Seite 2. Nach einer Weile ergiesst sich Mondschein durchs Fenster. Moskitos summen. Allmählich erstirbt der Lärm der Zechenden und die Qrammophonmusik im Hause. Eine Curiaria mit Betrunkenen rauscht davon. Jetzt ist's ganz still. Da ! deutlich sehe ich den grossen Vampir vor dem Fenster. Und die Tür knarrt, eine helle Gestalt huscht -herein, streichelt meine Wangen, und ich packe zu, fasse etwas Warmes, das sich meinem Griffe entwindet. Laut aufheulend schlage ich mit geballten Fäusten zu. Ein dumpfer Fall, dann das Geräusch einer zuschlagenden Tür ! Der Mond wanderte hinter die Palmen, und mein Zimmer ist fast undurchdringlich dunkel. Schritte nähern sich, Stimmen hallen, und der Bambus ächzt, als die Tür aufgeht, Bilibi und andere Mädchen drängen herein, Kerzenschein flimmert über Fussboden und Wände. Die Dirne schreit gellend: « Aii!» und deutet vor sich. Da liegt, die Schwingen halb an den behaarten Leib gezogen, ein grosses Exemplar der Gattung fliegender Hund oder, wie der Volksmund ihn nennt, ein Vampir ! -.-•!• Das Kanu. Was in jener Nacht und überhaupt in allen den verfluchten Nächten in Santiagos Pfahlbauhütte geschah, weiss ich nicht. Ich habe mir vorgenommen, mir nicht den Kopf darüber zu zermartern. Denn sonst werde ich wirklich wahnsinnig, wie jene Leute in Remate de Males behaupteten, das längst hinter dem gelben Stromspiegel versank. Als ich damals früh erwachte, war der tote Vampir fort, und im Schankzimmer stand Pepita hinter der Theke. Dom Xaime trat an der Spitze einer Anzahl Männer auf mich zu und eröffnete mir, dass es für den Ruf von Remate de Males besser sei, wenn ich den Ort verliesse und nach den Städten hinabpaddelte. Unterwegs würde ich schon einen Dampfer treffen. Ja! meinte der rattenäugige Bürgermeister. Ich sei nahe daran, am Delirium zu krepieren, denn nur dann sähe man Vampire und Blutsauger, die nachts, haha ! an die Hängematten kämen. Und da ich ein Ausländer, ein Gringo sei, wäre es schon besser für mich, fortzupaddeln, der Ort stehe sowie- so in schlechtem Rufe. Sonst hiesse es noch, sie, die ehrenwerten Leute von Remate de Males, hätten mich auf dem Gewissen I Man Hess mir keine Zeit. Mit halber Gewalt nahm man den Rest meines Geldes, und Joaquim füllte dafür eine Curiaria mit Proviant und allerlei Ausrüstungsgegenständen. Auch die Winchesterbüchse und die beiden Colts vergassen sie nicht hineinzulegen. Dann stiessen sie mich die Treppe hinab in das Fahrzeug, und ich schaute zum letztenmal in Pepitas Augen. Lachende, hüpfende Geheimnisse sah ich in den dunklen Pupillen ! Und mein Hals schmerzte. Keiner nahm sich die Mühe, mir nachzusehen. Unbeachtet und einsam trieb ich die Curiaria durch die Lagunenstrasse und am Stromufer entlang. Remate de Males ist verschwunden ! Das Rudern strengt furchtbar an. Ich brach in brüllendes Gelächter aus, das einen Teil der Last des Alps wegspülte, der von der Pfahlbausiedlung her auf mir ruhte, als ich verblüfft merkte, warum das Rudern so beschwerlich ist. Dom Xaime sagte doch, ich soll hinab nach Manaos ? Hoho ! seit ich Remate de Males Verliess, verstrichen viele Stunden, und die ganze Zeit bin ich, tief in Gedanken, den Strom aufwärts gerudert. Soll ich umkehren? Nein, den Teufel werde ich tun ! Befreit lache ich wieder und höre einen Moment zu paddeln auf, um die violette Orchidee zu streicheln, die vor mir liegt. Ich habe sie von einer Liane vorhin heruntergeholt. Und nun ist wieder alles, alles gut! Friedlich und still ist die Bucht des Vierundzwanzigstundentodes. Ich habe einen delikaten Flossenträger aus dem hellblauen Wasser geangelt und ein schmackhaftes Frühstück abgehalten. Die Pfeife schmeckt vorzüglich. Seit ich Remate de Males verliess, habe ich kein Fieber. . Gedanken über das Wohin und Warum behelligen mich noch nicht. Ich werde nachher wieder ins Kanu steigen und es mit langsamen Paddelschlägen im stillen Uferwasser aufwärts treiben. Vergnügt lausche ich dem Gekrächz der Papageien, die in grünen Scharen die prächtige Parklandschaft beleben. Da sehe ich eine Curiaria unten um' die Biegung kriechen. Ehe ich noch die rudernde Gestalt mit dem Schlapphut erkenne, weiss ich v wer es ist. Henderson natürlich ! Er ist von Manäos zurückgekehrt, hat mich nicht mehr vorgefunden und paddelte mir nach. a«fe «Hallo! > schmettert seine Stimme. «Ahnte beinahe, dich zu treffen, obwohl die Kerle dort unten sagten, du wärst stromab. > Das Fahrzeug legt an, und wir drücken uns die Hände. Besorgt schaut er mich an. «Höre, Boy, habe merkwürdige Dinge von dir gehört. Ganz tolle Sachen, schätze ich! Erzähle! > Am Feuer, unter Bäumen, um die die ersten Glühwürmchen schwirren, beschreibe ich ihm meinen Aufenthalt in Remate, so gut ich es vermag. Er lauscht aufmerksam, zieht an der Pfeife und sagt endlich, als Rollen fern im Walde dröhnt: «Kenne das. Ist Alkohol in Massen, Fieber und Weiberkram. Die drei machen einen verrückt, und ich schätze es für hohe Zeit, dass der famose Bürgermeister dich 'rausschmiss. Hast Gesichter gesehen im Suff, Boy. Ueble Gespenster, kalkuliere ich. Und ist 'n glorreiches Glück, dass du dich wieder auf die Beine gestellt hast! » Heftig saugt er an seiner Pfeife und knurrt auf meine Frage : «Nun ? Well, schätze, dass wir nach Serto paddeln und Uno und Dos wieder für 'ne Orchideenfahrt anmustern. Habe die Ahnung, dass sich die alten Burschen gewaltig freuen werden ! Yes ! » Die Strasse der Orchideen. Sonne glitzert auf dem Strom. Das Lager in der Bucht des Vierundzwanzigstundentodes haben wir in grauer Frühe abgebrochen, und jetzt rudern wir in den sinkenden Nachmittag. Die Nacht ist nicht mehr fern. Wir beschlossen aber weiterzupaddeln bis an jene kleine kahle Insel, die wir in etwa zwei Stunden nach Eintritt der Dunkelheit erreichen werden. Das Gefälle des Wassers ist schwach, wir haben daher Atem und Luft übrig, um manchmal etwas zu erzählen. Henderson ist heute sehr redelustig! In allen Tonarten flucht er der übertriebenen Zivilisation und der Bolschewisierung, die aus Menschen Sklaven oder Maschinen macht. « He, warum ? » platzt er los. «Warum laufen die Menschen ins Theater und ins Kino ? Warum lesen sie abenteuerliche Bücher undf Schmöcker ? Denn selbst jene Feingebifdeten und Aestheten tun's dann und wann ! Ich kann dir's sasren, schätze ich : weil sie die Schranken und den Zwansr. den sie sich selbst errichten, manchmal verflucht satt haben. Und im Film oder in einem Buche können sie sich an Abenteuern und Primitivität berauschen, obwohl die, meisten verdammte Heuchler genug sind, es abzuleugnen. Aber der Zug, der durch uns alle geht, von dem viele es nicht wollen, dass er da ist; dem die andern wieder nicht folgen können, weil es arme Teufel sind, die in Fabriken oder Büros schuften — der Zug zur Natur ist doch da ! > Er betrachtet mich, über die Schulter lugend. «Woran denkst du, Boy ? Schätze, dass es ein Haus ist, grüne Wiesen rechts und links, und dahinter 'ne wartende Frau. Blond oder schwarz ? » Er merkt meine Verblüffung und lacht: «Bin kein Gedankenleser, mein Junge. Solche Wünsche hat unsereiner oft. Träume auch häufig von 'nem Hause und grüner Wiese. Gibt's grünere Wiesen als daheim in California, he ? Schlag' dir's aus dem Sinn, Junge. Das ist nichts für unsereinen, unser Blut treibt uns unaufhaltsam weiter. Schätze, dass es 'ne einsame Bahn ist, die des Abenteurers, aber 'ne herrliche, prächtige. Und die Leute, die in ihren grossen Städten sitzen und vor lauter Langeweile oder purer Dummheit nicht wissen, ob sie uns bemitleiden, verachten oder beneiden sollen — die soll der Teufel holen ! Da schau' hin, dort, sehen jene etwa solche Dinge ? > Er zeigt auf eine Baumgruppe, die von weissen Blüten dicht bedeckt, einer phantastisch schönen Kerzenreihe gleicht. Kolibris blitzen und funkeln. Liane nach Liane spannt sich von Stamm zu Stamm. Violette Orchideen schaukeln sachte hin und her. Und nun sinkt die Sonne, rollt unter die Oberfläche der goldenen Wasserstrasse, die aus den Kulissen des Sertao hervorschnellt. Fast plötzlich wurde es Nacht, und im unsichern, dunkelblauen Lichte ist der Lauf des Stromes viel enger, das Sertao scheint' an beiden Seiten viel höher und näher zu sein. Schwarz und massig, lockend und geheimnisvo'l mit tausend Tierstimmen drohend! Silbern schimmert das Wasser, sprühend wie Edelsteine rinnen die Tropfen von den Paddeln. Die düstern Mauern des Sertao gleiten an beiden Seiten vorüber, und vor uns erstreckt sich ununterbrochen der glitzernde Strompfad. Endlos schier — von unbeschreiblicher Schönheit ist die Strasse jenes Abenteurers, der in schwüW Tronenoraoht die schönsten und seltensten Blumen der Welt sucht. Orchideen! Ende. aufrich- ClMehiirter St—Uimfu 0i5 auf 1116 mm f»n*u tetet Glühkirptr. Des Abends, sogar im Nebel. Das Rad der Zeit geht Immer vorwärts. So ist auch die gewöhnliche Schneekette von der Original- Union mit der Zickzack-Anordnung überholt worden. Sie ist heute das Sich erste, was es auf diesem Gebiete gibt. c*r CUhfadm. RiffeOmütn am Setectivt-GUs, tmdniiimgelhtm ...«o SICHER fahren wie am Tage •hio SCHARF sehen wie am Tage „.$a FRISCH und MUNTER bleiben wie am Tage ...» WENIG BLENDEN wie am Tage. 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..-= FREITAG, 17. JANUAR 1936. AUTOMOBIL-REVUE T«*«lin Netter Motor mit sehr geringem Leistungseewicht. Der französische Konstrukteur Babel hat einen interessanten Motor entwickelt, der auf dem Prüfstande bereits erprobt wurde.. Um einen Vergleich der Leistung mit einem normalen Motor zuzulassen, wurde j.er Hubraum dieses Flügelkolbenmotors leieh gross gewählt, wie der eines Peugeot- Motors, der bei 2000 Touren/Minute 21 PS leistet Es zeigte sich, dass der neue Motor bei derselben Drehzahl eine Leistung von 20 PS hergab. Vorderhand liegt sein Haupt- Vorzug in seinem äusserst geringen Gewicht Schematische Schnittzeichnung des Babel-Motors. A) -Welle der Flügelkolben. B) Pleuelstange. AC) Nockenwelle. Asp) Ansaugrohr. DS) Unteres Ventilgehäuse. Ei) Erste Explosionskammer (Zylinder Kr. 1). Es Zweite Explotsionskammer. Ech) Auspuff. M) Kurbelwelle; 1 P) Flügelkolben. Darstellung der Zusammenarbeit der vier Explosionskammern. A) Ansaugtakt. C) Kompressionstakt. X) Verbrennungstakt. E) Auspufftakt. von nur 75 kg, während der Vergleichsmotor immerhin 165 kg wog. Nun soll sich die italienische Regierung und anderseits die amerikanische Bendix- Qesellschaft für die Fabrikationsrechte dieser Neukonstruktion interessieren. Man spricht bereits davon, dass der Firma Isotta-Fraschini ein Auftrag für die Entwicklung eines Flugmotors nach dem neuen Prinzip erteilt worden sei. Dieser würde bei einem Verdichtungsverhältnis von 1:7 und einem Hubraum von zwei Litern bei 4000 Umdrehungen pro Minute 80—90 PS entwickeln und dazu nur 70 kg wiegen. Für einen Flugmotor von solch geringer Leistung wäre das ein sehr gutes Resultat. Die Wirkungsweise des Babel-Motors lässt sich anhand der Abbildung erklären. An Stelle von normalen Kolben weist er Flügelkolben auf, die sich in einem Gehäuse oszillierend um einen Winkel von z. B. 140 Grad drehen. Das Gehäuse ist in axialer Richtung durch gekühlte Wände in zwei Hälften getrennt, in denen sich die Flügelkolben bewegen. Durch diese Flügel wird wieder jede Gehäusehälfte in zwei Räume unterteilt, so dass der Motor vier .getrennte Kammern — vier «Zylinder» — aufweist. Die gekühlte Hohlwelle, auf der die Flügelkolben sitzen, treibt mit Hilfe einer Kurbel den umlaufenden Antriebszapfen der Kurbelwelle an. Es arbeiten somit alle vier Verbrennungskammsrn auf eine einzige. Kurbel. Dies erlaubt eine sehr gedrungene Bauart des Motors in Verbindung mit einem geringen Gewicht. ^ Die Einlass- und Auslassventile liegen beidseitig nahe an den Trennwänden und wer-t den durch zwei Nockenwellen betätigt, von denen-iede vier Ventile-öffnen muss.- - Zur Abdichtung der Flügel gegen, die innern Wäride des Gehäuses sind «Kolbenringe» vorgesehen, die allerdings hier nicht rund sind, sondern die Form eines offenen Rechtecks haben. Eines der Probleme, die sich speziell bei hohen Drehzahlen einstellen werden, liegt in der Schwierigkeit der Massenauswuchtung. Da allerdings die Flügelkolben sehr leicht gebaut sind, muss dieser Tatsache keine allzu grosse Bedeutung beigemessen werden. Die Zukunftsaussichten des neuen Motors scheinen recht günstig zu sein. Man hofft, Einheiten von 1000 PS für Flugzwecke zu schaffen, die nur ein Gewicht.von 3Q0 kg haben werden, was nahe an die Leistungsgewichte der stark überlasteten Motoren für die Schneider- Cup-Rennen herankommt, obschon diese nur eine garantierte Lebensdauer von wenigen Stunden haben, währen der neue Motor bei normaler Lebensdauer auf ein solch geringes Gewicht kommen wird. Gelbe Beleuchtung wird in Frankreich obligatorisch. Während bei uns gesetzlich eine weisse Beleuchtung vorgeschrieben ist, wovon nur gewisse gelbe Lampentypen ausgenommen sind, geht man in Frankreich daran, für Motorfahrzeuge allgemein eine gelbe Beleuchtung vorzuschreiben. Ende dieses Monats soll eine ministerielle Verfügung herauskommen, wonach ab ersten Juli dieses Jahres die gelbe Beleuchung obligatorisch wird. Vorgängig wurde geprüft, ob die gelbe Beleuchtung tatsächlich Vorteile biete, und ob durch diese Verfügung nicht ein Monopol für gewisse Fabrikanten geschaffen werde. Wie es :Scheint, sind beide Prüfungen zur Zufriedenheit der massgebenden Persönlichkeiten ausgefallen, so dass der Einführung des Dekretes, nichts mehr im Wege steht. Die wissenschaftliche Begründung für die Einführung der gelben Beleuchtung h'egt darin, dass rdurch eine solche das Auge weniger ermüdet wird, weil ein schärferes Bild auf der,Netzhaut entsteht. Die blauen und violetten Strahlen des Spektrums machen nämlich das Bild im Auge unscharf, da die Augenlinse nicht, bis in den blauen Teil des Spektrums hinein chromatisch korrigiert ist. Man hofft deshalb, durch Ausschaltung der blauen und violetten Strahlen die Beleuchtung der Aufnahmefähigkeit des Auges besser anzupassen. Die Kurve A unseres nachfolgenden Diagramms zeigt, wieviel Prozente eines Lichtstrahles .von einer bestimmten Wellenlänge mem .Gelbfilter durchgelassen werden. Funktionen der Lichtstärke In Abhängigkeit von der Wellenlänge des Lichtes. A) Durchlässigkeit eines Gelbfilters für Licht von verschiedner Wellenlänge. B) Reaktionsempfindlichkeit des Aujres in AbhänKiRkeit von der Wellenlänge. C) Verteilung' der Wellenlänge im Licht einer Glühlampe. D) Stärke der Lichteindrücke auf das Auge bei Verwendung von gewöhnlichem Licht. E) Stärke der • Lichteindrücke auf das Auge bei'gelbem Licht. Gelbe Linien des Spektrums bei rd. 580. au • ' Die Kurve B stellt die Reaktionsempfiridlichkeit des Auges in Abhängigkeit von der Wellenlänge des einfallenden Lichtes dar. In C ist die von einer Glühlampe ausgestrählte Lichtenergie-Menge als Funktion der Wellenlänge aufgetragen. Die Kurven D und E endlich zeigen die Lichteindrücke auf das Auge, die daraus resultieren; und zwar stellt D diese Eindrücke bei Verwendung von gewöhnlichem Licht und E diejenigen bei Verwendung eines durch Gelbglas filtrierten Lichtes dar. Da der Filter einen Teil des Lichtes nicht durchlässt, müsste man eigentlich annehmen, dass bei gleicher Lichtstärke des verwendeten Glühfadens mit Gelbfilter die Sicht verschlechtert wird. Die erwähnten französischen Untersuchungen scheinen aber zu beweisen, dass bei Verwendung eines solchen Filters das Auge schärfere Lichteindrücke erhält. Denn bei häufigem Abblenden wird die Pupille gross und es entsteht bei nicht filtriertem Licht« ein unscharfes Bild auf der Netzhaut. Bei gelber Beleuchtung beeinträchtigt die Vergrösserung der Pupille die Schärfe des Bildes nicht. Weil es nichts Besseres gab, war man damit zufrieden Bis es STANDARD-Tankneuen gaü, wo man schnell, sauber und bequem tanken kann, war das Benzinfassen eine umständliche Sache. 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