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E_1936_Zeitung_Nr.006

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gerung sitzt auf der Kurbelwelle ein aufgeteilter Flansch zur Befestigung des Propellers, der zwischen diesen und einen losen Flansch am Wellenende eingeklemmt wird. Der Zylinder mit den Kühlrippen und der Kolhen sind aus legiertem Stahl angefertigt, wobei beide erwähnten Teile aus «dem Vollen> gedreht werden müssen. Der kurze Ansatz des Ansaugstutzens ist ebenso wie der Mantel des Führungskanals für die Spülluft aufgeschweisst. Der Kolben ist zur Verbesserung der Laufeigenschaften (Stahl auf Stahl) gehärtet, geschliffen und gehont. Der Kolbenbolzen aus Werkzeugstahl ist gegen seitliche Verschiebungen gesichert, so dass kein Anfressen befürchtet werden muss. Neben den erwähnten Teilen ist auch die Pleuelstange aus legiertem Stahle hergestellt 2-Takt-Modell-Flugmotor mit Kurbelkasten-Spülung. Leistung 0,2 PS, Drehzahlbereich 1200—10.000 T/Min., Bohrung 22,2 mm, Hub 25,4 mm. Das Zündsystem besteht aue sehr wenigen Teilen. Der Unterbrechernocken bildet ein Stück mit dem Befestigungsflansch des Propellers. Eine Feder mit Tungsteinkontakt wird durch ihn zur Unterbrechung des Stromes im richtigen Moment veranlasst. Der Gegenkontakt ßitzt auf einem isolierenden, rund um das Lager auf dem Kurbelgehäuse geführten Bing. Zur Zündverstellung dient ein Hebel auf der Oberseite der Unterbrecher-Einrichtung. Eine Zündspule und eine Taschenbatterie mit zwei Elementen vervollständigen nebst der Zündkerze und dem Zündkabel die Zünd-Ausrüstung. Zündspule und Batterie sind in uneerm Schnittbild nicht ersichtlich. Der Benzintank, Brennstoff-Filter, Benzin-Zuleitung und Vergaser mit Ansaugstutzen bilden eine Einheit, die mit dem Motor durch Zusammenmontieren auf dem gleichen Motorbock verbunden ist. Je nach der Drehzahl genügt der Tankinhalt für eine Betriebsdauer von 10—18 Minuten. Die Verbrennungsluft wird durch ein horizontales Ansaugrohr mit Ventil am Düsenröhrchen vorbeigesaugt, das auf der Zylinderseite eine kleine Oeffnung aufweist. Eine Reguliernadel erlaubt die Einstellung der gewünschten Gemischzusammen- 6etzung. Der Brennstoff steigt aus dem Filter unten am Tank durch ein Steigrohr in die Düse. Das Gemisch wird durch eine vom Kolben nahe dem obern Totpunkte frei gegebene Oeffnung ins Kurbelgehäuse gesaugt, dort auf Spüldruck komprimiert, worauf es durch eine zweite, vom Kolben zeitweise verdeckte Oeffnung via Spülluftkanal in den Zylinder gelangt. Die Ablenkung des Spülstromes besorgt eine rippenförmige Ablenknase. Der Motor, der nur 625 Gramm wiegt, hat schon vielfach seine Eignung bewiesen. Etwas unproportioniert scheint auf den ersten Blick die Zündkerze zu sein. Doch muss natürlich trotz der kleinen Abmessungen die Zündspannung mehrere Tausend Volt betragen, was verständlich macht, dass die Isolation und damit auch die Zündkerze nicht allzu klein ausgeführt werden darf. Die Leistungen des Alpar-Luftverkehrs 1935. Während der Flugsaison des vergangenen Sommers (1. April bis 5. Oktober) hat die Alpar den grössten Teil der Luftverbindungen in der Schweiz betrieben. Ihre Flugzeuge verkehrten zwischen Basel, Bern, Lausanne, Genf und Biel sowie La Chaux-de-Fonds und sicherten allen diesen Städten ausgezeichnete Anschlüsse an die internationalen Luftverkehrslinien. Das täglich zu befliegende Liniennetz hatte eine Länge von 1310 km. Es wurden dafür eingesetzt: zwei fünfplätzige Comte-Flugzeude, ein fünfulätziges Fokker-Flugzeug, alle drei einmotorig. Weitere Flugzeuge wurden für Alpenflüge und Sonderflüge verwendet. Ende September konnten zudem die ersten Flüge mit dem zweimotorigen Schnellflugzeug Koolhoven aufgenommen werden. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit auf den Alpenstrecken betrug 150 km pro Stunde. Der Flugplan sah die Ausführung von total 2644 Kursflügen vor. Von diesen gelangten 2623 zur Durchführung oder 99,2%. Auf die einzelnen Linien bezogen ergibt sich folgende Regelmässigkeit: Basel-La Chaux-de-Fonds - Lausanne-Genf 99,5%, Basel-Bern-Lausanne-Genf 99,7 %, Lausanne-Bern- Basel 98,5%. Mit Ausnahme der Linie Genf-Lausanne (86%), wo besondere Verhältnisse vorlagen, ist die Regelmässigkeit demnach auf einem recht hohen Stand angelangt. An Passagieren wurden total auf den Alparlinien befördert 2900 Personen. Die meisten Passagiere benützten die Fluglinie Lausanne - Bern- Basel (Morgen- und Abendkurs), nämlich 1068 Personen, wogegen die Verbindung Basel - Bern- Lausanne-Genf 1010 Reisende aufwies. Die grosse Bedeutung des Alparnetzes eeht auch aus der Tatsache hervor, dass 936 Personen auf internationalen Strecken weiterreisten oder von solchen auf Alparlinien übergingen. Von dieser Zahl reisten allein 426 Passagiere über die Strecke Lausanne-Bern-Basel. Die beförderte Post erreichte ein Gewicht von 24 500 kg, wobei die Linie von Basel über den Jura nach Genf mit 11 600 kg an der Spitze steht. Es folgt ihr im Range unmittelbar nach die Linie von Basel über Bern nach Genf mit 10 500 kg. Frachtsendungen wurden im Gewicht von 5760 kg und Gepäckstücke im Gewicht von 4900 kg befördert. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 21. JANUAR 1936 — N r 6 Die Linienpiloten der Alpar haben auch 1935 ganz erhebliche Leistungen vollbracht. Es standen fünf Piloten ständig und zwei zuden» vorübergehend im Flugdienst Sie waren zusammen 1753 Stunden oder 73 Tage und 1 Stunde in der Luft. An der Spitze steht Pilot Schüpbach mit 563 Stunden, dicht gefolgt von Pilot Sauge mit 538 Stunden. Weiter flogen Pilot Eberschweiler 212 Stunden, Direktor Pillichody 157 und Püot Robert 156 Stunden. Die beiden grössern Verkehrsflugzeuge der Alpar sind 752 und 607 Stunden in der Luft gewesen, was einer Flugstrecke von zusammen 200000 km entspricht oder einer fünfmaligen Aeqnatorumfliegung. Eine Leistung, welche bemerkenswert auch deshalb ist, weil sie ohne die geringste technische Störung vollbracht wurde. an. Flu^nof Ellsworth und Kenyon aufgefunden und gerettet. Nach beinahe zweimonatiger Verschollenheit sind der Polarforscher Ellsworth und sein Pilot Hollyck-Kenyon am 16. Januar vom Expeditionsschiff «Discovery II» bei bester Gesundheit aufgefunden und gerettet worden. Als sich das zu Nachforschungen ausgefahrene Schiff der Walfischbucht näherte, erkannte dessen Besatzung auf eine Distanz in der Nähe einer Eisbarriere einen orangefarbigen Flecken. Es wurde eine Leuchtrakete hochgejagt, ohne dass eine Antwort folgte. Alsbald stieg von der «Discovery II» ein Moth-Flugzeug zu einem Erkundungsfluge auf in Richtung Little America. Der wahrgenommene orangefarbige Flecken entpuppte sich als ein Zelt, aus welchem Kenyon hervorkroch, sobald er den Motorenlärm hörte. Man Hess ihm mittels Fallschirm Lebensmittel und Post abwerfen. Kenyon machte sich um die Mittagszeit des 16. Januar auf den Weg, um die «Discovery zu erreichen. Er teilte mit, dass auch Ellsworth in guter Verfassung sei, worauf ein Teil der Hilfsexpedition aufbrach, um Ellsworth an Bord des Schiffes zu holen. Auf dem Fluge nach Little Amerika, zu dem sie am 23. November 1935 aufstiegen, ging ihnen in 30 km Entfernung vom Ziel der Brennstoff aus, so dass sie niedergehen mussten. Bei der Landung wurde der Radiosendeapparat derart beschädigt, dass eine Bekanntgabe der Position unmöglich war. Neue Aufträge der Imperial Airways. In Anbetracht der Tatsache, dass die Vorbereitungen für einen regulären Transatlantikdienst bereits in vollem Gange sind und man denselben bereits im Frühjahr 1937 eröffnen zu können hofft, haben die Imperial Airways 29 Wasserflugzeuge vom Typ der Short- Eindecker mit vier Motoren in Auftrag gegeben. Einer dieser Apparate wird einen Brennstofftank besitzen, der erlaubt, den Aktionsradius auf 5000 km zu erhöhen, wodurch der Atlantik von New York nach England ohne Zwischenlandung überflogen werden kann. «Lieutenant de Vatsseau Paris» muss demontiert werden. Am Abend des 17. Januar ist es einem Redaktor des Pariser «Excelsior» gelungen, mit dem Kommandanten des vor Pensacola gesunkenen Riesenwasserflugzeuge «Lieutenant de Vaisseau Paris», Bonnot, in telephonische Unterredung zu treten. Auf die wenigen gestellten Fragen teilte Bonnot mit, dass er hoffe, das Flugschiff in den nächsten Tagen heben zu können. Es werde aber nötig sein, den Schiffskörper zu demontieren. Die Bordinetrumente seien nicht beschädigt worden. Hingegen würden verschiedene reparaturbedürftige Teile des Flugzeugs an Ort und Stelle neu erstellt werden müssen. Kapitän Bonnot gab der bestimmten Hoffnung Ausdruck, ebenfalls auf dem Luftweg nach Frankreich zurückzukehren. Interessant ist noch festzuhalten, dass der Tornado, der das Flugschiff zum Sinken brachte, von den Wettermeldestationen nicht angezeigt war und plötzlich hereinbrach. Ein Sportflug Paris—Madagaskar. Frau Finat, die Witwe des am 19 April 1935 auf dem Rückflug von Madagaskar nach Paris in Ostafrika verunglückten französischen Fliegers Maurice Finat, hat mit dem Piloten Maurice Raynaud einen Sportflug von Paris nach Tanarive auf Madagaskar angetreten. Die Equipe, die den Flug an Bord eines lOOpferdigen Eindeckers unternimmt, hat nach Zwischenlandungen in Avisnon und Marseille-Marignane am Samstagnachmittag Tunis erreicht. Aero-Club der Schweiz. Statistik des Segelfluobetriebes des Aero-Clubs der Schweiz im Jahr« 1935. Im Jahre 1935 haben 37 Segelflug

N°6 — DIENSTAG, 21. JANTJiAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Rundschau Im Kampf um die Benzinzollerhöhung. Wie in der letzten Nummer berichtet, glaubt die «Litra», Schweiz. Liga für rationelle Verkehrswirtschaft, die seitens der Automobilisten - Verbände der Oeffentlichkeit übergebenen Zahlen gegen die Benzinzollzuschläge einer Richtigstellung unterziehen zu müssen. Bekanntlich lässt diese, letzten Herbst gegründete Vereinigung immer nur dann von sich hören, wenn es gilt, die eidg. Parlamentarier gegen die Automobilisten ins Feld zu führen, wie sie dies auch wieder in der neuesten Eingabe an die Bundesversammlung praktiziert. Wenn die «Litra» behauptet, dass die Tendenz des Rückschlages in der Benzineinfuhr schon in der zweiten Hälfte 1934 festzustellen war, so weist sie damit nur auf das dem Benzineinfuhrgeschäft innewohnende Bestreben hin, aus aussenhandelspolitis'ch bedingten Erwägungen, stärkeren Schwankungen unterworfen zu sein. Hingegen sei hervorgehoben, dass alle bisherigen kleineren Importmengen stets wieder in der folgenden! Berichtsperiode durch vermehrte Einfuhr ausgeglichen wurden, während im letzten Quartal des Vorjahres die importierten Benzinmengen ununterbrochen nach unten tendieren. Wenn aus dieser kleinen Reihe statistischer Angaben bereits Schlüsse gezogen werden sollen, so deutet immerhin die letztjährige Entwicklung auf anders gelagerte Verhältnisse im schweizerischen Benzinkonsum hin, als dies noch 1934 der Fall war und die zweifellos grossenteils als Auswirkungen der bundesrätlichen Benzinzollpolitik gewertet werden müssen. Dass die «Litra» sich die Behauptungen der Oberzolldirektion, welche den rückläufigen Benzinkonsum als Folge der Wirtschaftskrise darzustellen versucht, ebenfalls zu eigen -macht, erstaunt uns keineswegs. Die Automobilisten haben aber auch niemals behauptet, die derzeitigen wirtschaftlichen Depressionsverhältnisse würden an der schweizerischen Automobilwirtschaft wirkungslos vorübergehen. Insbesonders sei einmal mehr hervorgehoben, dass die Benzinzollmassnahmen zusammen mit dem veralteten Pauschalsteuersystem der Kantone, die derzeitig an und für sich schon schwierige Lage um ein Bedeutendes nur noch mehr verschlechtert. Auch uns ist bekannt, dass die steigende des unterstützt, war ebenfalls zu erwarten. Motorisierung Deutschlands teilweise auf die Wie sich die Automobilisten diesen Rechenkünsten gegenüber einstellen, und wie diese künstlich angeregte Binnenkonjunktur zurückzuführen ist; dessen ungeachtet wird eigentlich zu bewerten sind, ist bereits kürz- i auch die «Litra» nicht bestreiten wollen, lieh an dieser Stelle behandelt worden. dass die seitens der neuen Regierung eingeführten Steuererleichterungen wie auch die verschärfte Zug zum Kleinwagen keine Wir gehen mit der «Litra » einig, dass der Neu- auf dem Gebiete des Strassenbaues in Angriff genommenen Bauarbeiten den Personen- und Lastwagenverkehr ganz erheblich förderten. Die alten, in Deutschland praktizierten Automobilsteuergesetze hatten seinerzeit nicht nur stark ins Gewicht fallende Ausserbetriebssetzungen nach sich gezogen, sondern zudem noch eine Ueberalterung des ganzen Lastwageribestandes herbeigeführt. Wenn nun diese durch eine automobilfeindliche Steuerpolitik verursachte Drosselung des gesamten motorisierten Strassenverkehrs einer gegenteiligen Entwicklung Platz gemacht hat, so zeigen die deutschen Verhältnisse, wenn auch durch die künstliche Binnenwirtschaft teilweise akzentuiert, doch die nämlichen Erscheinungen, wie sie in der Tschechoslowakei, in Oesterreich, Jugoslawien und überall in jenen Ländern zu verzeichnen waren, in denen die motorfahrzeugfeindliche Einstellung durch eine etwas weitblickendere Steuerpolitik abgelöst wurde. Zudem hat auch die positive Lösung des Verkehrsteilungsproblems Schiene und Strasse in Deutschland zu einer beachtenswerten Erhöhung des Lastwagenbestandes geführt, im Gegensatz zu den diesbezüglichen Verhältnissen in der Schweiz, wo seit dem 5. M#i 1935 das ganze Problem auf die lange Bank geschoben wurde. Im weitern behauptet die «Litra», dass sich die seitens der Automobilisten-Verbände künstlich geschaffene Stauung der Nachfrage überleben werde. Wir können diese Ansicht nicht teilen, denn in keinem Land der Erde lässt sich der Bürger so wenig Vorschriften machen, was er zu tun oder zu lassen hat, wie in der Schweiz, am wenigsten, wenn derartige Verhaltungsmassnahmen von Verbänden ausgegeben werden. Es ist die vollkommen auf anderer Einstellung beruhende Einstellung der Privatwirtschaft im Vergleich zur Staatswirtschaft, die sich in den vermehrten Stillegungen dokumentiert, wie auch erscheinung verkörpert, sondern seit einigen Jahren, sowohl in der Schweiz wie in allen andern Ländern, festzustellen ist. Es waren aber vor allem finanzielle Erwägungen, namentlich hinsichtlich des Steueraufkommens, sei es in direkter (Pauschalsteuer), oder indirekter Form (Zölle), welche die Automobilkonstrukteure zur Schaffung von immer rationeller arbeitenden Motoren zwangen. Als Gegenbeispiel sei auf die Vereinigten Staaten von Amerika hingewiesen, die als das am stärksten motorisierte Land der Welt eine zu Europa direkt gegensätzlich eingestellte Konstruktionstendenz verfolgen. Wir können uns ebenfalls der Ansicht anschliessen, dass vom Standpunkt eines rationellen Verkehrs das Vordringen des kleinen und mittelgrossen Wagens durchaus zu begrüssen sei. Allerdings wird eine derartige Entwicklung auf gewisse Hindernisse stossen, die sich besonders für den Fiskus nachteilig auswirken müssen, insofern, als die Besitzer von schweren Wagen zum Ankauf leichterer Einheiten übergehen, während Bevölkerungskreise, die früher in der Lage gewesen wären, einen Kleinwagen anzuschaffen, heute die notwendigen finanziellen Mittel nicht mehr aufbringen, um in die Kategorie der Automobilbesitzer einzurücken, wobei für viele Gewerbetreibende nicht der Anschaffungspreis, sondern die Betriebskosten ausschlaggebend sind. Die « Litra » kommt im weitern auf die Stilllegungsziffern zu sprechen, wobei ihr besonders die Eingabe der kantonalen Strassenverkehrsliga des Kantons Zürich am Herzen zu liegen scheint. In dieser Schrift ist nicht behauptet worden, die Zunahme der Ausserbetriebsetzungen betrage 45 Prozent, sondern es seien bis 6. Januar 1936 45 Prozent mehr Automobile ausser Betrieb gesetzt worden, als in der entsprechenden Vorjahresperiode, während der Anteil der stillgelegten Wagen am Gesamtbestand 27 Prozent betrage. Gerade dieses Beispiel zeigt, wie bewusst die «Litra» das seitens der Automobilistenverbände unterbreitete Zahlenmaterial herabzuwürdigen versucht und dabei auf Kniffe verfällt, die einer « Liga für rationelle Verkehrswirtschaft» sich nennenden Vereinigung nicht gerade gut ansteht. der Wille, sich gegen eine Steuerpolitik zu wehren, die den Bogen allzu straff gespannt hat. Dass wiederum die «Litra» die Auffassung der Oberzolldirektion betreffend Auswirkung der Zollerhöhung auf die Einnahmen des Bunin der Schlussfolgerung kommt die «Litra» zur Auffassung, dass die Beweisführung der Automobilistenverbände gegen die Benzinzollerhöhung nicht haltbar sei. Die Zollerhöhung von 20 auf 28 Fr. pro 100 kg Benzin hat die ihr von den Automobilvertretern zugeschriebene Auswirkung nicht gezeitigt, sondern sie habe die Verhältnisse unbeeinflusst gelassen. Schon im Anschluss an die Diskussion über die am 25. Juni 1935 dekretierte Zollerhöhung haben wyj die Ansicht vertreten, es sei vollkommen nutzlos, sich mit den Eisenbahn-Anhängern über diese Probleme zu streiten. Viel klüger sei es, das I. Quartal 1936 abzuwarten und dann die kantonalen Finanzdirektoren sprechen zu lassen. Wenn in Basel jedes fünfte Motorfahrzeug ausser Betrieb gesetzt wird, in Zürich mehr als jedes vierte und in allen andern Kantonen eine ähnliche Entwicklung sich abzeichnet, so glauben wir dennoch, dass die Resultate der zahlenmässigen Auswirkungen, wie sie von den Automobilstenverbänden unterbreitet wurden, viel eher der Wirklichkeit entsprechen, als die von den Gegnern des Automobilismus vorgebrachten Argumente. o Jkuti«»l*UB*S€& Winteralpenposten. Die anhaltend ungünstigen Witterungs- und Schneeverhältnisse müssen sich naturgemäss in der Frequenzentwicklung der Winteralpenposten widerspiegeln. So verzeichnet die 4. Betriebswoche vom 6. bis 12 Januar a. c. im Vergleich zur vorjährigen Parallelperiode einen Rückschlag von 4056 Passagieren, indem insgesamt auf den 15 geführten Kurslinien nur 9653 gegenüber 13.709 Personen befördert wurden. Auf den neu eröffneten Linien Stalden-Saas Baien und Zer nez-Münster wurden 77 resp. 162 Passagiere transportiert, so dass der Ausweis der 4. Woche des laufenden Jahres mit einer Gesamtfrequenz von 9892 Passagieren abschliesst. Den grössten Ausfall verzeichnet der Kurs Balsthal-Waldenburg mit —1243 Personen, da letztes Jahr während der 4. Betriebswoche in Langenbruck eine grosse Sprungkonkurrenz stattfand. Auch die Kurse Nesslau-Buchs mit —808, St. Moritz-Maloja-Castasegna mit —550, Schwarzenburg-Riffenmatt mit —£61 und Bern-Gurnigel-Selibühl mit —386 haben ansehnliche Frequenzeinbussen aufzuweisen, bedingt durch die schlechten Schneeverhältnisse im Jura und Voralpengebiet. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchi, Chefredaktion. Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Fabrikation von Auto-Kühlern nach dem ^ Pat. 98.005 Bienenwabensystem, grösste Kühlwirkung. Reparaturen aller Systeme. Auto-Spenglerel Anfertigung von Kotflügeln , Motorhau ben.Ben - zin-Reservoiren. E. BENETTI, Albisrieden-Zch. Letzigrabenstrasse 115. 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