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E_1936_Zeitung_Nr.006

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Der Seewolf. Von Jack

Der Seewolf. Von Jack London. Fortsetzung von Seite 2 ' « Dampffähre? » fragte ich. Er nickte und fügte dann hinzu: «Würde sonst nicht so wie nach der Richtschnur laufen! » Er lachte unterdrückt. «Da jjben werden sie unruhig.» Ich blickte hinauf. Der Kapitän hatte Kopf und Schultern zum Lotsenhaus herausgesteckt und starrte .gespannt in den Nebel, als könnte er ihn durch blosse Willensanstrengung durchdringen. Sein Gesjcht war unruhig, wie jetzt auch das meines Gefährten, der an die Reling gestapft war und ebenso gespannt in die Richtung starrte, aus der er die unmittelbare Gefahr vermutete. Dann kam es. Es geschah mit unfassbarer Schnelligkeit. Der Nebel wich, wie von einem Keil gespalten. Der Bug eines Dampfschiffes tauchte auf, zu beiden Seiten Nebelfetzen mitziehend wie Seegras auf der Schnauze des Leviathans. Ich konnte das Lotsenhaus sehen und bemerkte einen weissbärtigen Mann, der sich, auf die Ellbogen gestützt, weit herauslehnte. Er trug eine blaue Uniform, und ich entsinne mich noch, wie sauber und freundlich er aussah. Seine Ruhe wirkte unter diesen Umständen furchtbar. Er beugte sich dem Geschick, marschierte Schulter an Schulter mit ihm und berechnete kühl den Schlag. Wir er so dalehnte, warf er uns einen ruhigen und nachdenklichen Blick zu, ajs berechne er genau den Punkt des Zusammenstosses, und nahm nicht die geringste Notiz von unserem Lotsen, der, blass vor Wut, schrie: «Nun habt ihr's fertiggebracht! » Als ich mich umsah, nahm ich wahr, dass die Bemerkung zu einleuchtend war, um noch einer Erläuterung zu bedürfen. «Halten Sie sich an irgend etwas fest». sagte der Mann mit dem roten Gesicht zu mir. Er polterte nicht mehr, es schien, als wäre er von der übernatürlichen Ruhe des andern angesteckt. « Hören Sie das Kreischen der Frauen », sagte er grimmig — fast bitter. Mir kam es vor, als hätte er das alles schon einmal durchgemacht. Ehe ich noch seinem Rat folgen konnte, war der Zusammenstoss schon erfolgt. Wir mussten wohl gerade mittschiffs getroffen worden sein, denn ich sah nichts, und der fremde Dampfer war schon aus meinem Gesichtskreis geglitten. Die « Martinez » krengte stark, das Holzwerk krachte und splitterte. Ich wurde auf das feuchte Deck geschleudert, und bevor ich mich aufrichten konnte, hörte ich auch schon das Kreischen der Frauen. Es waren die unbeschreiblichsten, haarsträubendsten Töne, die ich je gehört, und mich packte panischer Schrecken. Mir fiel ein, dass in der Kajüte ein Haufen Rettungsgürtel lag, ich wurde aber von der wildstürmenden Menge Männer und Frauen an der Tür aufgehalten und zurückgedrängt. Ich weiss nicht mehr, was in den nächsten Minuten geschah, wenn ich auch die deutliche Vorstellung habe, dass ich von den Gestellen an Deck Rettungsgürtel herunterriss, die der Mann mit dem roten Gesicht den hysterischen Frauen umlegte. Dieses Bild ist meinem Gedächtnis so scharf und deutlich eingeprägt wie ein wirkliches Bild. Es ist ein Gemälde, das ich immer noch vor mir sehe: Die zackigen Ränder des Loches in der Kajütenwand, durch das der graue Nebel hereinwirbdte und kreiste; die leeren Sitze, auf denen alles herumlag, was den Eindruck plötzlicher Flucht erweckte: Pakete, Handtäschchen, Schirme Ueberzieher; der starke Herr, der meinen Aufsatz studiert hatte und jetzt, in Kork und Segelleinen eingeschlossen, die Zeitschrift noch in der Hand hielt und mich mit eintöniger Dringlichkeit fragte, ob ich an eine Gefahr glaube; der Mann mit dem roten Gesicht, der schwerfällig auf seinen künstlichen Beinen stapfte und tapfer einer Frau nach der andern den Rettungsgürtel umschnallte, und schliesslich das Tollhaus kreischender Weiber. Dies Schreien der Weiber fiel mir am meisten auf die Nerven. Und dem Manne mit dem roten Gesicht muss es ebenso ergangen sein; denn noch ein anderes Bild haftet mir in der Erinnerung und wird nie daraus schwinden: Der starke Herr stopft meine Zeitschrift in die Tasche seines Ueberziehers und blickt sich neugierig um. Eine wirre Masse von Frauen und weissen, verzerrten Gesichtern und offenen Mündern kreischt wie ein Chor verlorener Seelen. Da wirft der Mann mit dem roten Gesicht — es ist jetzt purpurfarbig vor Zorn — die Arme hoch, als wäre er Donar, der Blitzschleuderer, und ruft: «Ruhe, ich bitte mir Ruhe aus! » Ich weiss noch, dass dieser Anblick mich plötzlich zum Lachen reizte. Ich fühlte im selben Augenblick, wie ich selbst hysterisch wurde, denn es waren Frauen von meinem Stamme, wie meine Mutter und meine Schwester, und die Todesfurcht lag über AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 21. JANUAR 1936 — N° 6 ihnen, und sie wollten nicht sterben. Die Töne, die sie ausstiessen, gemahnten mich an das Quieken von Schweinen unter dem Schlächtermesser, und ich war entsetzt über diese Aehnlichkeit. Frauen, die der erhabensten Empfindungen, der zärtlichsten Gefühle fähig waren, standen mit offenen Mündern da und schrien wie die Schweine. Sie wollten leben, waren hilflos wie die Ratten in der Falle und schrien. Das Entsetzen trieb mich an Deck hinaus. Ich fühlte mich krank, elend und voller Ekel. Ich setzte mich auf eine Bank. Schemenhaft sah und hörte ich, wie Männer umherliefen und versuchten, die Boote hinabzulassen. Die Szene war genau so, wie ich sie aus Beschreibungen in Büchern kannte. Das Tauwerk klemmte sich fest. Nichts klappte. Ein Boot mit Frauen und Kindern wurde an den Davits hinuntergefiert. Es füllte sich mit Wasser und kenterte. Ein anderes hing noch mit einem Ende oben, während das andere schon unten war, und so blieb es hängen. Der fremde Dampfer, der unser Unglück verschuldet hatte, liess nichts von sich hören, obwohl man meinte, dass er uns zweifellos Boote zu Hilfe schicken würde. Ich stieg zum unteren Deck hinunter. Anscheinend sank die « Martinez » sehr schnell, denn ich sah das Wasser jetzt dicht unter mir. Viele Passagiere sprangen über Bord. Die im Wasser waren schrien, man solle sie wieder an Bord holen. Aber kein Mensch kümmerte sich um sie. Ein Schrei ertönte: « Wir sinken! » Ich wurde von der jetzt eintretenden Panik angesteckt und stürzte mich in einer Flut von Körpern über Bord. Wie ich ins Wasser kam, weiss ich nicht mehr, v\4as ich aber sofort begriff, war, warum alle, die drinnen schwammen, sich so sehnsüchtig auf den Dampfer zurückwünschten. Das Wasser war kalt — so kalt, dass es schmerzte. Als ich hineinsprang, hatte ich ein Gefühl, als wäre ich in Feuer geraten. Die Kälte drang bis ins Mark, sie war wie der Griff des Todes. Vor Angst und Schrecken schnappte ich nach Luft, versuchte zu atmen, bevor mich noch der Rettungsgürtel an die Oberfläche getrieben hatte. Der Salzgeschmack brannte mir im Munde, und ich erstickte fast an der beissenden Lauge, die mir Kehle und Lungen füllte. Aber das Furchtbarste war die Kälte. Ich fühlte, dass ich nur wenige Minuten aushalten konnte. Rings um mich im Wasser rangen und zappelten Menschen. Ich hörte, wie sie sich gegenseitig anriefen. Daneben hörte ich das Plätschern von Riemen; offenbar hatte der fremde Dampfer seine Rettungsboote .herabgelassen. Die Sekunden flogen, und ich wunderte mich; dass ich immer noch lebte. Meine unteren Gliedmassen waren ganz empfindungslos, eine eisige Starre krallte sich mir ums Herz und durchdrang es. Kleine Wellen brachen unausgesetzt mit boshaft schäumenden Kronen über meinen Kopf hinweg und in meinen Mund und drohten, mich immer wieder zu ersticken. Der Lärm wurde undeutlich. Das letzte, was ich hörte, war ein Chor von verzweifelten Schreien in der Ferne, der mir sagte, dass die «Martinez» untergegangen war. Dann — wieviel Zeit verstrichen war, weiss ich nicht — kam ich in einem plötzlichen Anfall überwältigender Angst zu mir. Ich war allein. Ich hörte weder rufen noch schreien — nur das Plätschern der Wellen, gespensterhaft, widerhallend von der Nebelwand. Eine allgemeine Massenpanik ist nicht so furchtbar wie die, die einen einzelnen Menschen packen kann, und die Beute einer solchen Panik war ich. Wo trieb ich hin? Der Mann mit dem roten Gesicht hatte gesagt, dass die Ebbe durch das « Goldene Tor » hinausströmte. Dann wurde ich also auf die hohe See hinausgetrieben! Und der Rettungsgürtel, der mich trug? Konnte er nicht jeden Augenblick in Stücke gehen? Ich hatte gehört, dass diese Dinger oft aus Papier und Binsen gemacht waren, die sich schnell vollsogen und alle Tragfähigkeit verloren. Und dabei hatte ich nicht die geringste Ahnung vom Schwimmen! Ganz allein trieb ich, offenbar mit der Strömung, in die graue chaotische Unendlichkeit hinaus. Ich gestehe, dass ich mich wie ein Wahnsinniger benahm.' Ich kreischte, wie die Frauen es getan, und schlug mit meinen starren Händen wild das Wasser. Wie lange das dauerte, weiss ich nicht Eine Ohnmacht überkam mich, aus der ich keine andere Erinnerung behielt, als dass sie einem langen, schmerzhaften Schlafe glich. Nach Jahrhunderten erwachte ich, und da erblickte ich, fast über meinem Kopfe, den Bug eines Fahrzeuges, das langsam aus dem Nebel auftauchte, und darüber dicht hintereinander drei dreieckige, prall vom Wind geblähte Segel. Wo der Bug das Wasser durchschnitt, schäumte und gurgelte es heftig, und es schien geradeswegs auf mich loszukommen. Plötzlich tauchte der Bug nieder und überschüttete mich klatschend mit einem mächtigen Wasserschwall. Dann glitt die lange schwarze Schiffswand so nahe vorbei, dass ich sie mit den Händen hätte greifen können. Ich versuchte es, mit einem wahnsinnigen Entschluss, meine Nägel ins Holz zu krallen, aber meine Arme waren schwer und leblos. Wieder wollte ich rufen, brachte aber keinen Ton heraus. (Fortsetzung folgt.) TTTTTTT1 50 AUTOS neuerer ModelSe nicht verunfallt. Barzahlung. Garage des Päquis Rue des Päquis 11, GENF. Teleph. 22.630 Welches ist Zylinderkopfdichtungen Auspuff- u. Nebenpackungen Dichtungspapier, Kork BINDEMITTEL: L'HERMETIQUE,CURIL,COLLEX Kugellager, Rollenlager, Zündkabel, Lichtkabel, Schrauben, Splinten, Federringe E.Steiner, Autozubehör, Bern Christoffelgasse 4 Telephon 23.345 Ania$serkränze Gebr. Grell, Rheinfelden Spezialwerkstätte für Automobil-Zahnrädar Telephon 99 Sehr günstige Occasionen! RENAULT Celtaquaire, 7 PS, ModellWagen in sehr gutem Zustand, gegen Barzahlung 1935, erst einige tausend km gefahren, Fr. 3500.— sofort zum Spottpreis von sowie sehr schönes, vierfenstriges CABRIOLET Sehr günstiger Gelegen- Fr. 1300.— zu verkaufen. heitskauf. — Offerten unt. 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II. Blatt BERN, 21. Jan. 1936 Tedh Nach einer nicht besonders langen, dafür aber um so intensiveren Entwicklung hat sich die unabhängige Aufhängung und Abfederung der Vorderräder jetzt allgemein durchgesetzt. Es ist deshalb weiter nicht verwunderlich, dass sie unter der Bezeichnung * Schwingachse» ebensosehr zum Schlagworte geworden ist wie etwa die «Stromlinie ». Hier wie dort stellt das Schlagwort einen Sammelbegriff dar, dessen Grenzen manchmal etwas verwischt sind. Die unabhängigen Radaufhängungen lassen sich nach der Art der Bewegungen des ausschlagenden Rades in zwei grosse Gruppen einteilen. Einmal können alle jene Systeme zusammengefasst werden, bei denen der Ausschlag des Rades in parallelen Ebenen erfolgt. Bei einer zweiten Gruppe ist jede Durchfederung des Rades von einem bestimmten Winkelausschlage begleitet. Man mag allerdings bei der Einteilung auch noch nach andern Gesichtspunkten vorgehen. Es könnte zum Beispiel unterschieden werden zwischen Bauarten, bei denen die senkrechte Projektion der Wagenspur bei allen Ausschlägen unverändert bleibt und solchen, bei denen sie sich mit dem Grade der Durchfederung ändert. Beide Einteilungen haben ihre Berechtigung. Es kommt nur darauf an, welches Kriterium man als das wichtigere ansieht, den Winkelausschlag des Rades oder die Veränderung der Spurweite. Während Winkelausschläge sich infolge der Kreiselwirkung der Räder speziell an der Lenkung der Vorderräder bemerkbar machen, sind anderseits geringe seitliche Verschiebungen der Räder nicht besonders schädlich. Denn eine geringfügige Verschiebung der Kontaktpunkte am Boden wird zum grössten Teile durch Formänderungen des abrollenden Pneus aufgenommen. Wir halten deshalb den Winkelausschlag der Räder für das massgebende Merkmal und werden die einzelnen Bauarten nach ihm in zwei Gruppen scheiden, nämlich solche, die einen Winkelausschlag ergeben und solche, die einen parallelen Ausschlag der Räder aufweisen. 7 PS, Mod. 1934, prächt. 4plätzige, 4türige Limous., in ganz prima Zustand, öfach bereift, mit Koffer, nur 27 000 km gefahren, sofort zu Fr. 2950.— verkäuflich. — Anfragen unt. Chiffre 15281 an die 2plätzig, mit 2 Notsitzen, Mod. 31, 6 Zyl., 16 PS, wie neu, durchrevidiert, Fr. 1500.—. J. Witschi, Möbeltransporte, Zürich 8, Flühg. 61. Telephon 20.525. 9876 15 PS, 7/8-Plätzer, mit Rolldach, Modell 30, 6- fach bereift, echt Lederpolster, neue Kolben sowie ganzer Wagen in prima Zustand. Neupreis Fr. 21000.—, wird versichert und gelöst zu Fr. 3700.— abgegeben. J. Zimmerli, Garage, Wald (Zürich). ..»es Schwingachsen. Vorderrad-Abfederung des Lancia-Wagens im Prinzip nach Fig. 1. Man beachte die Spiralfedern im Federgehäuse. für Benzin, Petroi, Rohöl Deutsches Reichspatent Nr. 572167 Spanisches Patent Nr. 126 509 Deutsches Reichspatent Nr. 588 982 Italienisches Patent Nr. 297 749 Englisches Patent Nr. 388 577 Tschechoslowak. Patent Nr. 4&234 Französisches Patent Nr. 40 859 Amerik. Patent intern. Weltpatent Erste Referenzen von Autofabriken und Autoexperten, sowie von Kraftfahrzeugbesitzern — 100 °/„ Schweizer-Fabrikat Alleinfabrikation und Alleinvertrieb: 9 PS, 13 000 km gefahren, kein Unfall, preiswürdig. 70489 A. Schuppli, Pfr., Wigoltingen. mit Hinterradantrieb, 8 PS, Modell 1935, D ^ zu tauschen gegen wenig gebrauchten, gut gepflegten Amerikaner-Wagen von 12—16 PS. Anfragen unter Chiffre 70514 an die Aus Liquidation vorteilhaft zu verkaufen 1 LASTWAGEN 2% T. Tragkraft, 25 PS, Marke LANCIA, betriebsbereit und in gutem Zustande. 70500 3—4 T. Tragkraft, 25,7 PS, Marke ARBENZ, älteres Modell. — Besichtigung Werktags bei u. Offerten an Firma HDssy & Co. 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Obwohl die Zahl der erprobten Lösungen sehr gross ist, lassen sich unter ihnen doch gruppenweise gewisse Aehnlichkeiten konstatieren. Eine typische Lösung jeder dieser Klassen soll im folgenden besprochen werden. Eine parallele Radführung mit besonders einfachen Mitteln erstreben Bauarten nach Fig. 2 mit Torsionsfederung. Die Schwinghebel sind hier horizontal und parallel zur Längsachse des Wagens angeordnet, während ihre Drehachsen quer zur Fahrtrichtung stehen. Neben Torsionsstäben eignen sich Abfederung der Vorderräder beim neuen Alfa Romeo. dazu bewogen haben, solche Schwinghebel für die Hinterräder seines Volkswagens zu verwenden, den wir in der letzten Ausgabe der «Automobil-Revue» eingehend beschrieben. Statt eines einzigen Schwinghebels pro Rad können zwei übereinander angeordnet werden, wie dies aus unserer Illustration hervorgeht. Sehr häufig wird eine Vorderrad-Aufhängung nach Fig. 3 angetroffen. Mit ihr kann zwar ein paralleler Radausschlag erzielt Fig. 2. werden, doch verschiebt sich das Rad dabei zur Abfederung solcher Schwinghebel auch sowohl seitlich als auch senkrecht. Zur Abfederung solcher Schwingachskonstruktionen Torsions-Gummi-Federüngen. Gummi ist als Konstruktionsmaterial für diesen Zweck sehr kommen neben Q'uerfedern auch Spiralfedern gut geeignet, da er selbst dämpfend wirkt, so oder Torsionsabfederungen in Frage, die in dass man ohne Stossdämpfer auskommt. Da den verschiedensten Anordnungen Verwendung finden. Zur Vereinfachung wird manch- der Gummi durch den Fahrwind immer genügend gekühlt ist und durch das Chassis und die Karosserie vor einer direkten Sonnenbestrahlung geschützt wird, sind Befürchtungen über die Haltbarkeit unbegründet. Einem Eindringen von Oel kann leicht vorgebeugt werden. Dass durch die Veränderung des Radstandes während der Durchfederung auch der Lenkradius gewissen Schwankungen unterworfen ist, wirkt sich praktisch nicht aus, da diese Wirkung sehr geringfügig ist. Auf jeden Fall hat diese Lösung den grossen Vorzug, dass sie mit einem Minimum von Lagerstellen auskommt. Dies dürfte Dr. Porsche Fig. 'G1EÜ3, 3. per sofort gegen Barzahlung starker 2%—3-Tonnen- LASTWAGEN, ohne Kipper, mit gr. Ladebrücke. Ausführliche Offerten unter Chiffre Z 3629 an die Zukaufet* gesucht n Gegenrechnung wird dllig geliefert 1 ADLER, Standard, 6 Zyl., 14,7 PS, imousine, 4/6plätzig, mit Üel ouvert. 10082 Offerten unter Chiffre : 3627 an die Automobiltevue, Bureau Zürich. PULLMAN- SAURER 20-22platzig, mit auswechselbarer Brücke als 3-3%- T.-Lastwagen, sofort zu ünstigen Bedingungen zu verkaufen. — Anfragen unt. Chiff. JY 5260 G an Zweiapliser- Anhänger für 4—5 Tonnen Nutzlast, auf Pneus. — Offerten m. äusserstem Preis erbeten unt. 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