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E_1936_Zeitung_Nr.007

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10 AUTOMOBIL-REVUE^

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BERN, Freitag, 24. Januar 1936 Automobil-Revue, II. Blatt - Nr. 7 Photo Egli (S. V. Z.) Lob des Wintersports Emil II ü JJ I i Das Lob des Sommeraufenthaltes in den Bergen singen zu wollen, das Messe Wasser ins Meer tragen, denn man weiss es seit langem, dass es für jedermann, der im Sommer, in. die Berge geht, eine wahre.Wohltat bedeutet, sich in den- freien Höhen zu ergehen, fern von Staub, und -Raueh .und der Hitze in den Städten würzige, frische Bergluft atmen zu können", durch Bergwälder und' über Alpen und Weiden zu wandern und sich an der Herrlichkeit einer sommerlich leuchtenden Berglandschait zu ergötzen. Sehr viel später als die Freude am Bergsomme'r ist diejenige am Bergwinter bei den Menschen erwacht; ja, eigentlich erst im Laufe der letzten Jahrzehnte ist die Erkenntnis allgemein geworden, dass der Winter im Hochlande noch seine ganz, besonderen Schönheiten und Vorzüge hat und dem Erholungsbedürftigen noch mehr zu bieten vermag'als der Sommer. Was vor allem zur Entdeckung dieser Tatsache geführt hat, ist zweifellos das Aufkommen des Wintersportes und vor allem des Skilaufes. Auch die Winterlandschaft in den Bergen musste eben erst einmal erschlossen werden, ehe deren Schönheiten in weiteren Kreisen bekannt werden konnten. Denn es ist nicht zu vergessen: Wenn in früheren Zeiten — und zwar bis in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts blieb dem so! — das Bergland eingeschneit war, dann war für dasselbe, auch die lange Zeit des stillen, weit über ein Vierteljahr lang andauernden Winterschlafes gekommen; jene schier nicht enden wollende Reihe von Wochen und Tagen,, während denen gerade die Hochtäler mit einem Mindestmass an Verkehr auskommen mussten und mit der übrigen Welt nur noch durch die bescheidene Schlittenpost einigermassen verbunden blieben. Damals sah man gewlss im allgemeinen* im Winter noch keinen willkommenen Gast: er wurde vielmehr gefürchtet, und nur das Weihnachts- und Neujahrsfest leuchtete den Bergbewohnern noch,"freundlich wie ein paar Sterne durch die finstere Nacht. Wesentlich besser wurde es schon mit der Erschliessung der alpinen Gegenden durch die Bahnen, die ja im Winter, mit. derselben Sicherheit durch die Täler, den ..Hängen ent-, lang, ^durch Schluchten ' und,Wälder,' .durch die Tunnels und über stolze Brücken' fahren wie im Sommer; und nachdemT dann * im Laufe der letzten 30 Jahre die aus dem hohen Norden auch bei uns eingeführten Skier, die^schneebezwingenden. Gleitbretter, immer volkstümlicher wurden, war nun auch das" winterliche Hochland für die ganze 5Welt aufgeschlossen, und da, wo früher lebensfremde Stille herrschte und alles in tiefem Winterschlafe zu liegen schien, dort macht sich nun Jahr für Jahr den ganzen Winter hindurch, oft noch über die Osterzeit hinaus* das fröhlichste Sportleben geltend, durch das die Menschen erst recht eigentlich in die Schönheiten des Hochlandwinters eingeführt werden. . .Gevyiss-waren all, die winterlichen Herrlichkeiten in den Bergen von jeher, da, aber der Mensch hat sie nicht von jeher erkannt, und die Schrecken und Gefahren,'die in früheren Jahren eine winterliche Wanderung im Gebirge mit sich brachte, waren nicht dazu angetan, die Reisenden an, der Winterlandschaft eine"innige Freude empfinden zu lassen. Heute jedoch fährt man in behaglichem Eisenbahnwagen, im bequemen Postauto (mit Raupenlauf) oder im eigenen Automobil, mit Schneeketten hinauf bis in Hochtäler, wo prächtige Sr/ortplätze und -anlagen der Gäste harren. Aber nicht allein die Schönheit der verschneiten Alpenwelt kam und kommt uns auf diese Weise so recht zum Bewusstsein; man merkte auch bald, dass sich im Bergwinter für den Menschen neue Gesundheitsquellen erschlossen. Klarer und reiner noch als im Sommer erweist sich die Bergluft im Winter, und während man in der Tiefe selbst mitten im Winter oft von einem Tag auf den anderen von ungesundem Tauwetter überrascht wird, das oft noch gar Regen mit sich bringt, bleiben Schnee und Eis in den Höhen von solchen «Depressionen» verschont. Trotz der Winterkälte herrscht jedoch in der Sonne oft 'eine sommerlichen Temperaturen sich nähernde Wärme, da die dünne, reine Bergluft eine intensive Sonnenstrahlung zulässt. Wenn in den Städten drunten die schweren, grauen, feuchten Nebel brauen, jedem hellen Sonnenstrahl wehren und das Atmen mühsam machen, dann wird droben in den Hochtälern dem Wintergast das Atmen in der kühltrokkenen Luft zum Genuss; hemdärmlig kann er sich von der Sonne bestrahlen lassen und sich seinen Sportvergnügungen hingeben, ohne Erkältungen befürchten zu müssen. Kein Wunder also, dass der Lockruf der Berge, der da lautet: «Wir schenken Freude, Erholung und Heilung!» nun auch im Winter auf Tausende" und aber Tausende mit zauberhafter Anziehungskraft wirkt. In den Bergen, liegen "denn auch die eigentlichen Paradiese des Wintersportes; denn gerade die Winterkurörte haben es sich angelegen sein lassen, alles und jedes für die Förderung desselben zu tun.; Grosse Hotels haben vielfach ihre eigene Eisbahn für den Schlittschuhsport Tür lustige Schiittelfahrten ist auf abschüssigen Bergstrassen - genügend Gelegenheit, und was sich grosse Kurorte in bezug auf Anlagen von Bobsleighfahrten und Ausübung des Skisportes (Sprungschanzen und Abfahrtstouren) leisten, das dürfte kaunj noch zu überbieten sein. Geradezu fabelhaf mutet der Aufschwung-an; den der Skispo/t in diesem Jahrhundert in der Schweiz hommen'hat. Er ist aus bescheidenen undJFiel belächelten Anfängen zu einem wa/ren Volkssport geworden, so dass auch Bahnen gebaut wurden, um den Skiläufe! möglichst schöne und- ausgiebige Abfahrtsgelegeriheiten zu erschliessen (z. B. die Parsennbahn bei Davos). Neuestens werden sogar Schleppseilbahnen erstellt, um den Fahrern/den Aufstieg, auf die: Höhen möglichst zu erleichtern. Ja, bereits beginnt man in grossen. Winterkurorten •* eifersüchtig darüber ; zu -.wachen, dass die Skifelder nicht durchhauten, Einzäunungen und Aehnliches unterbrochen werden,;hat,doch die Gemeinde St. Moritz als erste bereits ein diese Dinge betreffendes Gesetz aufgestellt. Zwar kann man ja auch in den Niederungen einigermassen dem Wintersport huldigen. In/ grossen Städten findet man oft prachtvolle Eisbahnen, und abschüssige Strassen, auf- denen man «schütteln» kann, braucht man wenigstens bei uns in der Schweiz meist auch nicht weit zu suchen. Dagegen kann die Ausübung des 'Skisportes nur in den Bergen mit' ihren herrlichen Skifeldern so recht befriedigen. Wo aber ein Winterkurort in den Bergen seine Pforten offen hält, floriert natürlich auch jegliche Art von Wintersport: man bietet den Gästen das Möglichste, damit sie sich sportlich ganz nach Wunsch betätigen können. Da fehlt sozusagen keine Note in der vielgestaltigen , Sportsinfonie. Es lockt der Schlittschuhlauf mit all seinen Eisspielen: Eishockey, Curling, ' Wettläufe; der Schlittelsport mit Schweizer "Schlitten, Skeletonund Bobsleighfahrten; es locken die prächtigen Skitouren und fesseln die spannenden Springkonkurrenzen auf den eigens hiezu erbauten Schanzen, und es fehlt auch nicht an Tourenwettläufen über Berg und Tal, an Pferderennen, Trabiahrten und Skikjöring auf festgefrorenen Hochlandseen. So hat nun der lebensvolle Wintersport selbst noch über den kalten, «totenstillen» Winter den ,Sieg davongetragen. Und dieser vermag nicht mehr,, den Menschen hinter den Ofen zu bannen, denn ganze Menschenscharen folgen heute dem Rufe: Hinaus! Hinaus in die klare, reine Winterbergluft zur frohen, gesundheitsfördernden Sportbetätigung! Photo Froebel (Zinggi