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E_1936_Zeitung_Nr.012

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH. 5. FEBRUAR 1938 — N° 1 2 LUFTFAHR Cftosse asiatische JUo&ietne Luftverkehrslinien über die Arktis? (Schluss.) Wenn wir einen Blick auf eine Nordpolkarte werfen, so fällt uns sofort auf, dass die bedeutenden Vorteile eines Luftverkehrs über das Pol- und Arktisgebiet in der Verkürzung der zurückzulegenden Strecken liegen, einer Verkürzung, bei der es sich meistens nicht nur um Hunderte, sondejn um Tausende von Kilometern handelt. Um nur ein drastisches Beispiel anzuführen : Die am häufigsten benutzte Reiseroute von England nach Japan — per Schiff nach Montreal, weiter per Bahn nach Vancouver und per Schiff nach Japan — ist rund 16,000 km lang, während der Luftweg von England über arktisches Gebiet und Nordasien rund 5500 km kürzer ist Dieser bedeutende Vorteil dürfte jedem in die Augen springen, der sich mit luftverkehrstechnischen Problemen befasst und man wird sich einzig fragen, wieso denn diese auf dem Papier so verlockend aussehende Theoretik nicht auch in die Praxis umgesetzt wird. Den Zweiflern, welche der Arktis die Möglichkeit einer regelmässigen Ueberfliegung absprechen, was sie mit den ungünstigen atmosphärischen Verhältnissen belegen möchten, kann entgegengehalten werden, dass die transpolaren Flüge im allgemeinen sicherer sein werden als die weiter südlich verlaufenden Linien über den Ozean. Grosse Vorteile bringen vor allem die niedrigen Temperaturen mit sich : das Fehlen feuchter Niederschläge, von Regen und Nebel, verminderte Blitzgefahr usw. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache der Eisbedeckung des zu überfliegenden Gebietes, ein Faktor, der namentlich bei Notlandungen und Unglücksfällen an Bedeutung ungemein gewinnt. Wir erinnern nur an die « Italia »- Katastrophe, bei der eine Grosszahl an Opfern nach siebenwöchigem Ausharren auf dem Eis gerettet werden konnte. Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass im höchsten Norden an Stelle des ständigen Wechsels von Tag und Nacht im Sommer der ständige Tag und im Winter die dauernde Nacht treten. Wohl die grössten Interessenten am Zustandekommen eines arktischen Luftverkehrs sind die Beherrscher der subarktischen Räume, welche an das Eismeer grenzen, nämlich Russland, England-Kanada und die Vereinigten Staaten (Alaska). Aber auch andere Staaten, die sich von der Verkürzung der Routen über die Arktis grosse Vorteile versprechen, haben ein unverkennbares Interesse an diesem Problem: Dänemark, Grönland, Norwegen als Mutterland Spitzbergens usw. Entscheidenden Einfluss auf die Lösung der Frage werden immerhin die drei zuerst genannten Grossmächte ausüben. Bedeutende Anstrengungen werden vor allem auch von Russland gemacht, das an der nordischen Küste und auf den Inseln des Eismeeres seit geraumer Zeit zahlreiche Wetter- und Radiostaüonen eingerichtet hat, so dass für eine Verkehrseröffnung auf der nordsibirischen Strecke in absehbarer Zeit die notwendigsten Voraussetzungen gegeben sind. Die Russen führen schon seit über 20 Jahren flugwissenschaftliche Versuche auf arktischem Gebiete durch; es dürfte deshalb aüsser allem Zweifel stehen, dass in weitern 10—20 Jahren ein Grossteil der Arktis regelmässig beflogen sein wird. Somit ist es sehr wohl möglich, dass Stefansons Prophezeiung in Erfüllung geht, wonach eines Tages das Nordpolarmeer zu einem Mittelmeer wird, ah dem sich Schottland und Japan, Norwegen und Alaska, Sibirien und Kanada gegenüberliegen. Fy. F'lu^notfzen Rekordfluo London-Kapstadt im Gange. Am rer- j tangenen Donnerstag, kurz nach Mitternacht, ist der englische Pilot Tommy Rose von England aus xu einem Rekordflug nach Kapstadt aufgestiegen. Er hat in Maita und Kairo Zwischenlandungen vorgenommen. In Salisbury ist er jedoch nicht eingetroffen und war daselbst am Samstagabend bereit« 24 Stunden fiberfällig. Bllllskeitsrekord auf Langttreckenrald. Einen solchen- Rekord beabsichtigt die englische National League of Airmon mit einem 40-PS-Zweizylinder Aeronca-JAP-Leichtflugzeug aufzustellen, und zwar auf der 12.000 km langen Strecke London-Kapstadt hei einem Durchschnitt von 130 km/St, Der Apparat soll für maximal 20 Pfund Sterling Brennstoff benötigen Zu diesem Fluge ist am Freitag der bekannte englische Flieger Llewelyn vom Londoner Flugplatz Lympne aus gestartet. Der «Kreuzfahrer». So heisst das abgebildete, neue amerikanische Riesenflugzeug, ron dessen Daten einzig bekannt ist, dass es in der Stunde über 300 Meilen = ca. 480 km/St, zurücklegen soIL Es dürfte somit in der Lage sein, den Atlantik in etwa 12 Stunden zu überfliegen. Luftschleppzug Moskau-Chabarnwsk-Moskau. Die russische Handelsluftfahrt hat in letzter Zeit die Vorbereitungen zu einer Luftschleppzug-Expedition von Moskau durch Sibirien nach Chabarowsk und zurück getroffen. Dieser Luftschleppzug wird aus einem Landflugzeug P-5 und einem zweiplätzigen Segler «Ch-5» von Gheremeteff zusammengesetzt sein. Schon vor Jahren sind mit diesem Segelflugzeug, dessen Flügelspannweite 18 Meter beträgt im Schleppflug ausgezeichnete Erfahrungen gemacht worden. Für die geplante Expedition wird das Flugzeug so hergerichtet, das« die Teilnehmer, welche mit elektrisch heizbaren Combinaisons ausgerüstet sind, die sibirische Kälte gut ertragen können. Zwischen dem Motorflugzeug und dem Segler wird telephonische Verbindung bestehen. Zum Flug soll in absehbarer Zeit gestartet werden. Luftlinie Moskau-Wladiwostok. Russland beabsichtigt, in nicht zu ferner Zeit zwischen Moskau und dem Meerhafen Wladiwostok im äussersten Osten einen Flugdienst herzustellen. Die Hafenstadt, welche 7000 km von Moskau entfernt ist, soll in 24 Stunden erreicht werden. Gromov. ein bekannter Pilot, der inoffiziell Inhaber des Weltrekordes im Dauerflug (geschlossener Kreis, 12.411 km in 75 Stunden) ist, wird nächsthin zu einem Erkundigungsraid starten. Junkers übernimmt Lizenzen. Der Junkers-Motorenbau hat von den Hamilton-Werken die Lizenz für die Hamilton-Standard-Verstell-Luftschraube erhalten, die nun in Deutschland hergestellt wird. Sie soll vor allem bei Schnellverkehrsflugzeugen, n. a. bei den Typen Ju 160 und Ju 86, zum Einbau kommen. Ein Post-Rekord, vfp. Die Linien der Imperial Airways in England, sowie nach Indien, Australien. Südafrika und dem fernen Osten haben über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage insgesamt nicht weniger als rund 500 000 Briefe spediert. Gegenüber dem Vorjahr haben die Sendungen um mehr als 90% zugenommen. • Seltene GrosszOgiokelL Von einer Grosszügigkei! sondermassen ist der indische Sportflieger Man Mohan Singh, welcher im August letzten Jähret von London, aus den Rekord auf der Kapstadt- Strecke zu verbessern suchte. Singh, der flugtechnischer Ratgeber des Maharadscha von Patiala ist, flog am 12. August in London weg. Schon in Khartum hatte er gegenüber der Rekordinhaberin Amy Johnson einen bemerkenswerten zeitlichen Vorsprung. Dann setzten technische Schwierigkeiten ein, die ihren Gipfelpunkt im vollständigen Auseinanderkrachen des Flugzeuges beim Start in Luwingo (Nord-Rhodesien) erreichten. Singh liess sich indessen nicht entmutigen und kaufte sich in Elisabethviile (Belgisch-Kongo) eine ältere Puss-Moth- Maschine, mit der er nach Luwingo zurückkehrte. Mit diesem Apparat setzte er seinen Raid nach Kapstadt fort. Ueberall, wo er unterwegs Zwischenlandungen vornahm, lud er die Männer, Frauen und Kinder aller Rassen zu Freiflügen ein. So verschaffte er über 5000 Menschen den Genuss eines Dahingleitens durch die Lüfte. Dass die südafrikanischen Zeitungen voll Lob waren über die Uneigennützigkeit des Inders und seiner zwei Begleiter, ist sehr begreiflich. Erster Fluq Spanien-Buenos Aires vor zehn Jahren. Ende Januar sind 10 Jahre verflossen, da der spanische Fliegermajor Franco, Geniehauptmann Ruiz de Alda und der Mechaniker Durand mit ihrem Dornier-Wal «Plus Ultra> den ersten Flug mit Zwischenlandungen Ton Europa nach Südamerika durchführten. Das Wasserflugzeug war mit zwei Motoren von total 900 PS ausgerüstet und mit Radiosende- und Empfangsstation versehen. Es startete am 22. Januar 1926 von Palos auf Spanien nach den Kanarischen Inseln, wo es am (deichen Tag nach achtstündigem Fluge eintraf. Nach viertägigem Unterbruch wurde der Flue am 26. Januar bis zu den Kapverdischen Inseln fortgesetzt und nach abermals drei Tagen bis zu der Fe-lseninsel Fernando-Noronha geflogen, von -wo aus am 1. Februar die Küstenstadt Pernambuco erreicht wurde. Am 4. Februar srings dirokt bis Rio de Janeiro, am 9- Februar bis Montevideo und am 10. Februar landete Mello Franco mit seinen Mannen in Buenos Aires. Er hatte auf seinem Raid total 10030 Kilometer in 59 Std. 35 Min. Effektivnutzeit zurückgelegt, also einen Viertel des Weltumfangs. Geschäftsreisende! Wissen Sie, wie wir Ihnen die Anschaffung eines Autos ermöglichen? Wenn der Kaufpreis Fr. 5000.- beträgt, so leisten Sie eine Anzahlung von Fr. 1000.-, den Rest von Fr. 4000.- zahlen Sie in baquemsn Monatsraten von Denken Sie an die Vervielfachung Ihrer Arbeitskraft, sobald ein Auto zu Inrer Verfügung steht , e Fr. 192.-. KREDIT-BANK A.-G. ZÜRICH Bärsenstrasse 21 • Telephon 70.030 Die Verbreiterung der Wettsteinbrücke. Die Vorarbeiten zur Verbreiterung der Wettsteinbrücke schreiten rüstig vorwärts. Bereits ist auf der Grossbasierseite die Verlegung der Strassenbahngeleise so ziemlich beendet Die Einfahrt beim Kunstmuseum ist verbessert worden und es wurde dort eine neue Verkehrsinsel erstellt. Auch die Schienenverlegungsarbeiten am Kleinbasler Brükkenkopf gehen ihrer Vollendung entgegen. Fussgängerstreifen und Radfahrerweg auf der Seite der Theodorskirche sind bereits fertiggestellt. Auf gleiche Weise wird nun auch die Ostseite des Brückenzuganges in Angriff genommen. Es ist bereits eine zementierte Abschrankungsmauer gegen den tieferliegenden Spielplatz errichtet worden. Wie gegenüber, so werden auch auf dieser Seite die Alleebäume auf dem verbreiterten Gehweg stehengelassen. Ungefähr in einem Monat soll mit den eigentlichen Arbeiten an der Brückenverbreiterung begonnen werden. )*C S#i*«ass^n Die Finanzierung von Autostrassentunnels. Es mag viele Leser der «A.-R.» interessieren, welches eigentlich die rechnerischen Grundlagen der trosszügigen Projekte von Autostrassentunnels sind. Anlässlich des Berner Diskussioneabends über den Autostrassentunnel Simplon, worüber wir seinerzeit berichteten, hielt Herr Hotelier J. Escher aus Brig ein Referat, in welchem er sich im Besonderen mit der Finanzierungefrage befasste. Wir geben im Nachfolgenden ganz kurz die hauptsächlichsten Zahlen wieder, auf die bei der Frage der Rentabilität von Autostrassentunnels aufgebaut wurde. Dabei möchten wir es aber dem Leser überlassen, sich ein Bild über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit solcher Finanzierungs-Projekte zu machen. Zwei maßgebende Faktoren sind vor allem zn berücksichtigen: die Grosse des investierten Kapitals und dann die voraussichtliche Frequenz, aus der aucB die Taxe für das Befahren eines solchen Tunnels resultiert Um sich eine rechnerische Grundlage zu verschaffen, wurde vom Initiativ-Komitee des Simplontunnels die tägliche Frequenz von durehfahl enden Autos am Strassenknotenpunkt in Gletsch festgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass der tägliche Durchschnitt für die Monate Juni, Juli, August und September nur 83 Autos beträgt. Von dieser Zahl ausgehend, berechnete man dann für den Simplontunnel einen täglichen Durchschnitt von 100 Automobilen, worauf, immerhin sehr approximativ, auf eine Jahresfrequenz von 4000C Automobilen geschlossen wurde. Die entsprechenden Zahlen beim Gotthard und Mont-Blanc wären 100.000 Wagen pro Jahr. Für die Verzinsung de« Anlagekapitals wird mit 5 % gerechnet Das würde für den Simplontnnnel bei 3 Millionen Franken Anlagekapital Fr. 150.000.— jährlichen Zins ausmachen, beim Gotthard mit 80 Millionen Franken investiertem Kapital 4 Millionen Franken Zins und beim Mont- Blanc mit (55 Millionrn Franken investiertem Kapital 3,5 Millionen Franken Zins. Nehmen wir ein Minimum von 5 % für die Amortisation der investierten Kapitalien an, «o ergibt das für Simplon Fr. 15.000.— Gotthard » 400.000.— Mont-Blano » 350.000.— pro Jahr. Die allgemeinen Unkosten für Personalhesoldung, elektrische Kraft für Beleuchtung und Ventilation sowie Unterhalt variieren bei den verschiedenen Projekten wohl kaum und werden mit Fr. 800 OOQ.— veranschlagt Daran« ergibt eich folrendes Bild der Ausgaben: Simplon Gotthard Mont-Blane Fr. Fr. Fr. Investiertet > Kapital 3.000.000.— 80.000.000.— 65.000.000.— Zinsen 150.000.— 4.000.000.— 3.500.000 — Amortisation 15.000.— 400.000.— 350.000.— Unkosten 300.000.— 300.000.— 300.000.— Total der Anstaben 465.000.— 4.700.000— 4.150.000.— Für die Einnahmen wird damit gerechnet, dass man pro Wagen einen Betrag von Fr. 20.— pro Durchfahrt ansetzen darf. Nach diesem Ansatz und der weiter oben angegebenen voraussichtlichen Fre

N° 12 — DIENSTAG, 11. FEBRUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE ff A. C. S. Aufgaben bildete, liegt auf der Hand. Zwar ist der Entscheid in den eidgenössischen Bäten gefallen, aber die Auswirkungen dieser Masenahme werden die Behörden rwingen, auf irgend einem SEKTION BERN. Demonstration der Bol'sehen Weg eine Entlastung -des Benzinkonsumenten herbeizuführen. Und nach dieser Richtung hin sind Superhochdruck-Quecksllberdampflampe. Die Philips-Lampen-A.-G. lädt die Mitglieder der Sektion die am Automobilverkehr interessierten Verbände Bern des A. C. S. zu einem Referat ihres Mitarbeiters Herrn Professor van de Werfthorst über die ihnen an die Regierung gerichtete Eingabe, die mit des Aargaus keineswegs untätig geblieben. Die von charakteristischen Eigenschaften des Gas-Entladungslichtes ein. Das Referat, verbunden mit prak- konnte indessen vom Grossen Rat noch nicht be- einer ganzen Reibe von Poetulaten aufwartet, tischen Demonstrationen, findet Donnerstag, den 13. handelt werden- Ein gewisser Erfolg war diesem Februar 1936, 20 Uhr, im physikalischen Institut •vereinten Marschieren» aber insofern bereits beschießen, als die Verkehrssteuer pro 1936 vorläu- der Universität Bern, Sidlerstrasse 5 (Sternwarte), etatt. fig in vierteljährlichen Raten entrichtet -werden Die Philips-Lampen-A.-G. bemüht sich bekanntlich seit längerer Zeit um eine Umgestaltung in der Intern brachte das vergangene Vereinsjahr in- kann. gegenwärtigen elektrischen Strassenbeleuchtung. Die sofern eine Aenderung, als der Vorstand von 13 von ihr seinerzeit erstellte Natriumdampf-Lampenanlage an der Zürcher Einfallstrasse Richtung Ba- den Mitgliederbestand etwa« lichtete, verwundert auf 11 Mitglieder reduziert wurde. Dass die Krise den ist ja den meisten Berner Automobilisten in nicht, aber eine intensive Werbung vermochte die vorteilhafter Erinnerung und lässt für den kommenden Vortrag der nämlichen Erstellerfirma das vor- die Sektion Ende 1934 708 Angehörige, so konnte Lücke wieder auszufüllen, ja mehr als das. Zählte auszusetzende Interesse erhoffen. h. diese Ziffer dank einer zielbewussten Propaganda bis Ende 1935 auf 734 erhöht werden. An Veranstaltungen war auch im verflossenen Jahr kein SEKTION ZÜRICH. An de.r Monatsversammlung vom 13. Februar in Zürich wird Herr Stadtrat Stirnimann, Vorsteher des Bauamtes der Stadt keller, verdient den Dank aller, wenngleich die Mangel und der Sportpräsident, Herr Arch. Zum- Zürich, anhand von Plänen über all die Strassen- mannigfaltigen Anlässe eine stärkere Beteiligung sehr wohl vertragen würden. Ueber die schriftlich vorliegende Jahresrechnung erstattete der Kassier, Herr Suter, Bericht. projekte Grosszürichs sprechen, die für 1936 zur Ausführung vorgesehen sind, dabei aber auch die damit zusammenhängenden Strassen- und Verkehrsfragen berühren. Verschiedene bedeutsame Projekte harren der Erledigung, über die Stadtrat Stirnimann erschöpfend Auskunft geben wird. •— Ein Novum bildet wohl das anschl|essende Referat von Herrn Dr. Fietz, Zollikon, indem er, zum erstenmal in der Schweiz, anhand von Lichtbildern über Verkehrszählungen orientieren wird, und zwar über Verkehrszählungen, die nach vollständig neuen Richtlinien Auswertungen gebracht haben, die für die Gestaltung der Verkehrslonkung von grÖsster Bedeutung sein werden. Es wäre zu •wünschen, dass dieser vom Technischen Dienst Zürioh durchgeführte neue Zählungsmodus auch in andern Kantonen Nachahmung finden würde. Der den Verbänden der Kantonalen Strassenverkehrsliga vorgelegte Vorschlag für eine neue Steuertabelle bezweckt, die während eines Teils des Jahres stillgelegten Fahrzeuge möglichst ganzjährig in Verkehr zu bringen. Von den Personenautos war im Kanton Zürich 1935 jeder Wagen durchschnittlich drei Monate im Betrieb eingestellt. Wenn nun durch die vorgesehene Steuersenkung die Autobesitzer veranlasst werden können, von einer vorübergehenden Stillegung ihres Wagens abzusehen und den Wagen ganzjährig in Betrieb zu halten, so ergäbe sich auch bei erheblich herabgesetzter Steuer für den Staat nur ein geringer Ausfall im Gesamtsteuererträgnis, während der Autobesitzer, mit. andern Worten, für den heute nur 9 Monate Betriebsdauer bezahlten Steuerbetrag den Wagen ganzjährig in Betrieb halten könnte. Der neue Personenauto-Steueransatz würde, nach dem Vorschlag des A. C. S., bei 1 PS mit 60 Franken beginnen und um je Fr. 15.— pro PS ansteigen bis Fr. 360.— bei 21 PS. Die Wagen über 21 PS würden alle den nämlichen Steuerbetrag von Fr. 360.— bezahlen, um so diese grossdimensionierten Wagen wieder in Verkehr zu bringen und auch den Absatz neuer Wagen über 21 PS wieder ermöglichen zu können.' Es hat sich zudem gezeigt, dass diese grossen Wagen numerisch nicht mehr sehr stark in Betracht kommen, indem zufolge des heutigen Zuges zum Kleinwagen von den 15,930 Personenautos nur 1245 auf Wagen von 22 und mehr PS entfallen. Um bei diesen wesentlich reduzierten Steueransätzen der vorübergehenden Stillegung vorbeugen zu können, ist vorgesehen, dass ein Zuschlag auf diese Ansätze dann eintritt, wenn die Wagen statt während des ganzen Jahres nur während eines Teiles des Jahres im Betrieb stehen. Diese Zuschläge betragen 10% bei einer nur Y\-, 15% bei einer nur %- und 20% bei einer nur. V»jährigen Benützung. Bei einer Jahressteuer von Fr. 360 würde die Steuer für 6 Monate betragen Fr. 180 360 plus 15% = Fr. 207, bei 8 Monaten X 8 + 12 15% = Fr. 271 Bei den Lastwagen und Motorrädern ist eine analoge neue Steuertabelle aufgestellt. Der neue Vorschlag des A. G. S. ist als Basis für weitere j Studien der Verbände und die nötigen Verhandlungen mit den Behörden gedacht. Indem er neue Wege geht, will er die Automobilisten davor bewahren, dass die bisherige Steuerberechnung kurzerhand unverändert in das neue Gesetz oder in die Verordnung übernommen wird. Denn man scheint auch in Regierungsbehörden einzusehen, dass eine durchgreifende Aenderung einsetzen muss, wenn der zunehmenden Ausserbetriebsetzung der Fahrzeuge und der bereits stark eingesetzten Arbeitslosigkeit im Autogewerbe vorgebeugt werden soll. V T. C. S. Autosektion Aargau Generalversammlung. Die 9. Jahresversammlung der Autosektion Aargau des T.G.S. vereinigte am letzten Sametag im «Ochsen» in Lenzburg an die hundert Personen, darunter sehr viele Damen, die wohl vornehmlich der zweite Teil, der Vortrag Dr. Tilgenkamps über Russland hergeführt hatte. Unter der gewandten Leitung des Präsidenten, Herrn Fürsprech Lehner (Lenzburg), fand die Traktandenliste eine erfreulich speditive Erledigung und da auch in der Umfrage sich jedermann der Kürze befliss, konnte der Herr Vorsitzende nach einer knappen Stunde schon den Schlusspunkt unter die offiziellen Verhandlungen setzen. In seiner Begrüssungsansprache flocht Herr Fürsprech Lebner auch ein Wort der Anerkennung für die «Automobil-Revue» ein, die es sich nicht nehmen Hess, auch diesmal wieder, wie immer 6chon, einen ihrer Vertreter zu entsenden. Ohne Bemerkungen passierte das von Herrn Dr. Rohrer verfasste und verlesene Protokoll der Generalversammlung vom 1. Juni 1935. Ein anschauliches Bild der vielseitigen Tätigkeit der Sektion im Dienst ihrer Mitglieder ent- : rollte der Jahresbericht des Präsidenten. Nahm er voreret die Tatsache, dass nicht alle Mitglieder den regionalen Sektionen angeschlossen sind, unter die kritische Lupe, so ging er im Anschluss daran über zu einer prägnanten Schilderung der Arbeit des Vorstandes während des Berichtsjahres, Dass i dabei die Benzinzollfrage mit eine der wichtigsten I Sie schliefst mit einem Defizit von Fr. 1369.—, das von der übrigens auch nicht eben glorreich besuchten Gymkhana herrührt. Dem Antrag des Rechnungsrevisors, Herrn Gemeindeschreiber Widmer folgend, hiess die Versammlung den Absehluss gut und erteilte den Cluborganen Decbarge. In einem knappen Ueberblick Hess Herr Zumkeller nochmals die Tätigkeit der Sektion auf dem Gebiet der Versnstaltunnen Rpvue passieren, um sodann das Sportprogramm 1936 zu entwickeln, was wiederum durch eeine ReicMialtiskuit überrascht und sich im einzelnen wie folgt darbietet: 1. Sonntag, 29. März, nachmittags: Segelfluozeugverfolonng. Stprt des Segelflugzeuges in OHen, Start der verfolgenden Automobile im Schachen, Aarau. 2. Sonnta?, 26. Apri} nachmittags, event. 3. Mai: Radio-Pellfahrt, veranstaltet mit den verschiedenen Radifclube des Kantor« Aargau, in ähnlicher Durchführung wie letztes Jahr. Start in der Umgebung von Lenzburg. 3. Sonntag, 7. Jnni: Picknick-Ausfahrt an den Klöntalersee. 4. Mitte Juli: 3tägige Ausfahrt nach Savoyen, ev. als Variante Stägige Fahrt ins Bündnerland und von dort durch den Tessin. Da sich die Sportkommission, wie auch der Vorstand über die eine oder andere Fahrt nicht definitiv aussprechen konnte, machen wir der Generalversammlung den Vorschlag, beide Touren zu studieren und dann zur gegebenen Zeit die Vorschläge den Mitgliedern zur Anmeldung zu unterbreiten. Es soll jene Tour zur Ausführung gelangen, welche bei den Mitgliedern mehr Interesse erweckt und zu welcher mehr Anmeldungen eingehen. 5. Samstag, 1. August: Sienachtfest am Hallwilersee. Von Zürich nach Bern zu fahren braucht's keine Landkarte! 6. Mitte August, Samstar und Sonntar: Junjrfraufahrt, in ähnlicher Durchführung, wie diese Ausfahrt letztes Jahr von der Sektion Zürich veranstaltet wurde. 7. Mitte September: Sonntags-Ausfahrt über Balgthal nach Mümliswil. Parkieren der Wagen nnd Fußwanderung zum Picknickplatz auf: Passwang. 8. November: Vortrag unseres Vorstandemitgliedes Herrn G. Keller über seinen Afrikäaufenthalt. Mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Mehrheit wurde sodann beschlossen, den Jahresbeitrag, der bisher auf Fr. 23.— gestanden, auf Fr. 18.— zu reduzieren und die Versicherung, welche'die Sektion für ihre Mitglieder eingegangen, auf. den nächsten Termin zu kündigen. Die Umfrage zeitigte zunächst eine Kritik an der Höchstgeschwindigkeit von 40 km, wie sie von der Stadt Aarau für das Befahren der Bahnhofstrasse eingeführt worden ist, ein Vorgehen, das, so befürchtete man, auch in andern Gemeinden Nachahmung finden könnte, womit die Automobilisten wieder der zweifelhaften Segnungen der Kontrollen teilhaftig würden. Zur Beruhigung des «Interpellanten» konnte der Vorsitzende indessen darauf hinweisen, dass in dieser Angelegenheit bereits ein staatsrechtlicher Rekurs beim Bundesgericht hängig ist; im übrigen betonte er, dass 40 Kilometer auf jener Strecke das Maximum des Zulässigen seien. Einige weitere Anregungen, die namentlich den Komplex des Strassenverkehrs beschlugen, nahm der Herr Präsident zur Prüfung durch die Verkehrskommission entgegen. Während mehr als einer Stunde lauschte sodann männiglich mit ungeteiltem Interesse der Plauderei Dr. Tilgenkamps über das Rnssland von heute. Was der vielgereiste Referent aus dem unerschöpflichen Schatz seiner Erinnerungen auskramte, zog die andächtige Zuhörerschaft unwiderstehlich in ihren Bann, so dass man die bewusste Stecknadel hätte fallen hören können. Russisches Land, russisches Volk und dessen ewig unergründliche Seele wurden wach, man erlebte das Werden eines neuen, gewaltigen Reichs der Technik und der Industrialisierung. In der Vorführung eines fesselnden Films «Mit der Kamera als Tourist und Flieger durch Russland» klang der gehaltvolle Abend aus, a, o. GRUPPE APPENZELL A.-RH. Vollsitzung des Vorstandes, 5. Februar, Anker in Teufen. An der Vollsitzung des Vorstandes, zu welcher unsere Kommissionsmitglieder vollständig erschienen, erweckte neben den üblichen Geschäften das Traktandum: Stellungnahme zum Antrage der Sparkommission betr. Auto-TaxeThöhung besonderes Interesse. Diese zum Studium des Budget-Ausgleichs ernannte Kommission wird im Kantonsrat einen Antrag auf Erhöhung der Autotaxen stellen, die für die kleinen Wägen einen Aufschlag von 45% bedeuten. Nachdem das appenzelüeche Parlament nicht gerade als automobilfreundlich bekannt ist, wird befürchtet, dass dieser Antrag im Käntonsrat Anklang findet Diese Massnahme hat unter unseren Mitgliedern, welche «ich zu 90% aus Leuten rekrutieren, die ihre Fahrzeuge zur Ausübung ihres Berufes benötigen, schärfsten Protest ausgelöst Nach der Benzinpreiserhöhung wird diese neuerliche Mehrbelastung in der vorgesehenen Gewlss nicht, aber Ihre Geschäftstouren fahren Sie mit Ihrem Auto gelegentlich auch abseits der grossen Strassen, wo man eine gute Autokarte nicht entbehren kann. Oder denken Sie an Ihre Wochenendund Ferientouren In unsern Bergen I Auch da benötigen Sie eine zuverlässige Karte als sicheren Wegweiser. Unsere neue achtfarbige Automobilkarte der Schweiz t Maßstab 1:300000, ist die schönste und beste Schwelzerkarte, die dem Autler zur Verfügung steht. 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Nachdem es einer schwer um ihr« Existent kämpfenden schweizerischen Industrie mit grossen Opfern gelungen ist, wirtschaftlichere Fahrzeuge in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, kommt der Staat mit unverantwortlichen Steuerbelastungen und macht solche Erfolge illusorisch. Dass e« in unserem Lande auf diese Art und Weise nur noch rückwärts fehen kann, dass immer mehr selbständige Existenzen an die Wand gedrückt werden, Arbeitsfreude und Initiative erlahmen müssen und das Kapital schliesslieh keinen Anreiz mehr findet, ist nicht zu verwundern. Die Kommission beschloss daher einstimmig, sofort alle geeigneten. Massnahmen m ergreifen, um dem Antrage auf Steuererhöhun«; wirksam entgegentreten zu können. Sie appelliert an da« ; &*• rechtigkeitsgefühl ihrer dem Kantonsrat angehörenden Mitglieder und beauftragte den Präsidenten, in dieser Angelegenheit unverzüglich bei der Verkehrsliga vorstellig zu werden. T. Strass*nverkehrsliga. Die vor Jahresfrist aufgelöste St. Galliseh-Appenzellisehe Strassenverkehrsliga ist am 7. Februar 1936 wieder gegründet worden, nachdem die Erfahrung gezeigt hat, daas ein Zusammenschluss aller am motorisierten Strassenverkehr interessierten Verbände notwendig ist. Der neuen Liga gehören einstweilen lediglich die Motorfahrzeugverbände T. C. S. Sektion St. Gallen-Appenzell, A. C. S. Sektion St. Gallen-Appenzell, A. S. P. A. Lastwagenbesitzer-Verband Gruppe St. Gallen, Autogewerbeverband St. Gallen, Ostschweiz. Motorfahrer-Verband, St. Gall. Kant. Motorradfahrer-Verband an. Die Liga bezweckt insbesondere: a) Durch -vermehrten Zusammenschluss grösseren Einfluss auf die Behörden zu gewinnen, um den berechtigten Wünschen ihrer Mitglieder bessere Geltung zu verschaffen; b) eine gerechtere und entgegenkommendere Haltung des Staates in der Erhebung von Autotaxen, Gebühren etc. zu erreichen; c) erhöhten Einfluss auf die Gesetzgebung zn erwirken. Wir hoffen, dass die Bestrebungen der auf neuer Basis wieder ins Leben gerufenen Liga von Erfolg begleitet sind. (Fz.) S. D. A. C. SEKTION BERN. Auf vergangenen Freitagabend hatte die Sektion Bern des Schweizerischen Damen-Automobil-Clubs zu einem Vortrage über «Auto und Versicherung» (Verhalten bei Verkehrsunfällen) eingeladen. Das Thema ist äusserordent- Uch weitläufig; der Referent des Abends, Herr F. Gehrig, Bern, verstand es jedoch ausgezeichnet, in kurzen, knappen Zügen alles' Wesentliche zu sagen, was für den Autler in bezug auf Haftpflichtversicherung, Auto-Ineassen-Unfallversicherung, Casco-Versicherung, Prozesskosten-Versicherung und Feuer-Versicherung gemäss den momentan geltenden gesetzlichen Vorschriften zu wissen wichtig erscheint. Anschliessend erörterte Frau Glaser einige Details über die bevorstehende Damen-Automobil- Prüfungsfahrt von Paris nach St. Raphael. Von schweizerischer Seite steht bis jetzt nur die persönliche Teilnahme von Frau .Glaser fest, die schon die letztjährige Auflage der Veranstaltung bestritten hat. Es wäre ausserordentlich wünschenswert, wenn die Schweiz sich offiziell durch eine Equipe vertreten lassen könnte, wozu die Anmeldung von drei Wagen nötig ist. Intereseentinnen wollen sich über alle Details bei Fräulein Messerli, Zeughausgasse 24, Bern (Tel. 35.525) erkundigen. Hsandeel u. Industrie Hermes Baby, die kleine und leichte «PortaWe»- Sohreibmaschine aus den Werkstätten von Paillard, repräsentiert schweizerische Qualitäts- und Präzisionsarbeit im besten Sinn des Wortes. Seine Handlichkeit, seine universelle Verwendbarkeit stempeln dieses kleine Meisterwerk der Mechanik zum unzertrennlichen Begleiter des Geschäftsmannes wie des Privaten, der Dame wie des Herrn. Neue Wege wurden bei der Konstruktion der «Hermes Baby» beschritten, neue Prinzipien angewendet, die eine Ersparnis an Material und Arbeit und Hand in Hand damit auch einen sehr bescheidenen Preis ermöglichten. ; Schweisskurs In Luzern. Die Sauerstoff- und Wasserstoff-Werke A.-G. Luzern vetanstalten in Verbindung mit der Kunstgewerbeschule in Luzern vom 9. bis 14. März 1936 ihren 38. Kurs für autogenes Schweissen, Schneiden und Löten. Der Besuch gut geleiteter Fachkurse muss deshalb lebhaft empfohlen werden. Anfängern wie auch Fortgeschrittenen bietet sich da Gelegenheit, sich in den neuesten und rationellsten Sehweissmethoden, sowie auch im autogenen Löten und Schneiden zu üben. Gleichzeitig erhalten die Kursteilnehmer durch Vorträge und Demonstrationen (Filmvorführungen} einen allgemeinen Ueberblick über das vielseitige Gebiet der autogenen Metallbearbeitung. Aus dem reichhaltigen Programm erwähnen wir die Vorträge über die verschiedenen Schweissverfahren, die mannigfaltigen Arten der Schweissung, über das Löten, das autogene Schneiden etc. Dazu gesellen sich praktische Uebungen, Leistungs- und Kostenberechnungen, Demonstrationen mit flüssiger Luft. " Während des Kurses wird der vom Schweizerischen Azetylen-Verein in Basel gedrehte Lehrfilm vorgeführt. Vortrags- und Uebungslokale: Kunstgewerbeschule Luzern, Rössligasse 12. Im Interesse des Unterrichtes kann nur eine beschränkte Zahl Teilnoh» mer berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich daher, Anmeldungen umgehend an die Veranstalter zu richten. Ausführliche Programme stehen Interessenten zur Verfügung. Kurszeld Fr. 35, —.