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E_1936_Zeitung_Nr.012

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 11. FEBRUAR 1988 — N* 12 Die Pausen des Herumsitzens und Warten«, im Zug und in Lokalen, kann man zum Schlafen, Schreiben, Essen, Lesen und Lernen benützen, man trifft in der Bahn mehr Leute, von denen man geschäftlich Nützliches hören und sehen kann. Viele haben ihren ganzen Betrieb der Verwertung dieser müssigen Stunden angepasst, sie kritzeln in der Bahn schon Rapporte, studieren Fachbücher und -blätter, machen Berechnungen, sie haben sozusagen wie Hausfrauen eine < Lismete» bei sich. Aber einen schweren Nachteil darf man nicht versi hweigen: das unnütze- Trinken. Man kann nicht immer im Bahnhof-Wartesaal eitzen, und in den Wirtshäusern muss man sich die Sitzerlaubnis mit « Konsumieren » erkaufen. Aber man kann auch nicht immer Zweierlen, Bier, Most, Mineralwasser. Kaffee oder was sonst noch trinken, es wird einfach zu viel, und früher oder später rächt es eich. Der Autofahrer braucht nicht über das gesunde Bedürfnis hinaus zu konsumieren. Wenn er klug ist, wird er den Rank finden, sich genügend Bewegung und Ruhe zu verschaffen, namentlich in der schönen Jahreszeit. Ich darf kaum eingestehen, dass ich sogar nach Landstreicherart beim « Wirte wunderihild » einkehre, d. h. mich unter einen Baum lege, oder die Mittagszeit in einem der vielen Strandbäder unseres Landes verbringe, bei Sport und Erholung. Man muss sich manchmal einen Ruck geben und einfach anhalten und einen Marsch auf Nebenpfaden machen. In der Verpflegung Ist das Autofahren restlos erfreulich. Von den Picknicks ganz abgesehen, bietet das Auto auch die Möglichkeit, für das gleiche Geld in guten Gaststätten < eigener Kenntnis » besser zu essen als der Bahnreisende, der in bahngünstig gelegenen Restaurants (die SBB-Büfetts sind zwar fast ausnahmslos gut) ein nicht immer rationelles Essen oft hastig herunterschlingen muss, weil das Damoklesschwert des Fahrplans über ihm hängt. Es ist eine bekannte Tatsache, dass viele alte c Reiseonkel » magenkrank teworden sind. Gelobt sei mein Autol Ich habe auf meiner Hallwag-Schweizerkarte alle bewährten guten Restaurants eingetragen und ergänze das Netz ständig weiter, meist aus Empfehlungen von Freunden oder aus Inseraten schöpfend («Auto-Revue»)! Wenn nun die Mittagepause heranrückt, stelle ich auf der Karte meinen Standort fest und fahre dann zum nächsten Kreuzchen der Karte, das günstig an der Route liegt. Eine Zeitlang musste ich eine strenge Diät durchführen. Wieder waren Auto und diese Karte die Retter, konnte ich doch alle für die Diät geeigneten Restatirants eintragen. Das Auto ermöglicht nun eine Reihe von Annehmlichkeiten, die den Mangel an geschäftlicher Gesellschaft gegenüber dem demokratischen Eisenbahncoupe mehr als wettmachen. Einmal kann man mit dem Wagen dringende Akonto-Sendungen gleich mitbringen und sich so einen Anspruch auf den grossen Abschluss verdienen. Man kann Monteure mitbringen, Ersatzteile beschaffen, Ausschußstücke zurücknehmen etc. Man kann dem Kunden auch private Liebesdienste erweisen, z. B. wenn er den Lokalzug gerade verpasst hat; man kann ihn, wenn er kein Auto hat, samt Gattin am Sonntag spazieren führen. Die langen Strecken kann man sich auch so verkürzen, das« man an tinem •oböneti Tat Mine b«*- «ere Hälfte oder einen Freund mitnimmt Ueberhaupt sagt das Auto dem Naturfreund vielmehr aU die Bahn. Im Gebiet der persönlichen Reisespesen •fnd im Endeffekt Bahn und Auto etwa gleich. Der Bahnfahrer ist beim Uebernachten wie beim Essen doch mehr oder weniger auf das Hotel zum «Bahnhof», zum «Terminus» und wie sie alle heissen angewiesen, während der Autofahrer auch einmal in einem einfachen, guten Landgasthof Quartier nehmen kann, wobei die Garage oft gratis Ist Muss aber ein entfernteres Gebiet in mehreren Tagen •« abgegrast» werden, so wird der Autofahrer vorteilhafter auswärts übernachten, denn eine Hinund Rückfahrt von zusammen vielleicht 250 km kostet auch beim sparsamsten Wagen an Betriebsspesen allein mehr als die üebernachtunesapesen, abgesehen von der Mühe. Der Bahnfahrer dagegen hat ein Interesse daran, noch heimzufahren, wo er « gratis • wohnen kann. Diese Ersparnis wird aber oft wettgemacht durch die bereit« erwähnten überflüssigen Konsultationen. Damit berühren wir das wichtisste Problem dieser Betrachtung, die Kostenfrage. , Weist die Bahn bei Verwendung des üblichen Generalabonnements nur feste Kosten auf, so sind beim Auto bei mittlerer Gebrauchsdauer die festen und die variablen Kosten ungefähr gleich. Bei der Bahn kann man also unbesehen grosse Strecken in die Reiseprogramme aufnehmen, während man beim Auto die Route säuberlich einteilen muss. Das Bahnabonnement kostet im Jahr 3. Kl. Fr. 1035 und 2. Kl. Fr. 1450, während man für ein Auto bei einer Jahresstrecke von 20,000 km, was nicht besonders viel ist, leicht Fr. 3—4000 rechnen muss, je nach Verbrauch, festen Kosten (Versicherung, Steuer, Oarage) und Amortisationsquote. Wie bereits erwähnt, müssen also diese Mehrkosten durch die vermehrten und zielsicheren Kundenbesuche, also durch Mehrverdienst oder Mithilfe im Bureau herausgeholt werden. Ausserdem werden gewisse Firmen den unverkennbaren Prestigegewinn in Rechnung stellen. Ueber die Wahl des Wagens Richtlinien zu geben, ist eine heikle Angelegenheit. Eines wird sich der rechnende Kaufmann sagen : kein zu teuren Wagen. Ein sogenannter «feiner» Wagen kostet bald das Doppelte, ohne dass er indessen doppelt soviel einbrächte ! Zu viele Steuerpferde sind benzin- und steuerfressender Luxus. Beim Europäer sind 13 PS, beim Amerikaner 18 PS für Geschäftszwecke genug. Beim Wiederverkauf wirken vie'e Steuerpferde erschwerend, denn der Occasicmskäufer, der keinen neuen Wagen vermag, muss erst recht auch auf sparsamen Verbrauch achten. Bis jetzt musste man dem Benzinkonsum keine derartige Wichtigkeit beimessen, wie es oft geschah. Ein Mehrverbrauch von zwei Litern auf 100 km macht bei 20,000 km jährlich ca. Fr. 180 aus; so viel kostet eine Reparatur noch schnell. Wenn man also mit dem Mehrverbrauch auch Zuverlässigkeit und Solidität eintauschte, so war der reisende Kaufmann mit dem starken Wagen besser versehen. Bei der neuen Zoll- und Alkoholpolitik fällt zwar der Benzinverbrauch schwerer ins Gewicht, besonders aber dann, wenn die kantonalen Steuern durch eine Benzinsteuer abgelöst werden, wie dies bereits vorgeschlagen worden ist. Man wird sich hier jetzt schon vorsehen ! Der reisende Kaufmann wird auch heute den fabrikneuen Wagen bevorzugen und ihn nach ca. 3 Jahren abstossen, daher ist auch die mittlere Preislage wegen der günstigeren Amortisationsquote am vorteilhaftesten. Die kleinsten Wagen sind für ständiges Arbeiten etwas unbequem. Nach meiner Beobachtung unterscheiden sich die Wagen bis zu ca. 9 PS herunter von den grossen lediglich durch die geringere Geräumigkeit, durch oft geringeren Komfort; im «altern» ist kaum ein Unterschied sichtbar. Es entbehrt übrigens nicht des Interesses, zu sehen dass jüngere Fahrer den sportlichen Europäer bevorzugen, während die behäbige Altersklasse zum geräumigeren Amerikaner neigt Auffallend ist in der letzten Zeit der Umstand, wie fast alle Automobilfirmen sich mit leichteren und leichtesten Wagen zu befassen beginnen. Man weicht der bundesrätlichen Benzinpolitik aus ! Für den Kaufmann ist es sehr wichtig, dass Reparaturen billig und schnell ausgeführt werden können, denn jede Unterbrechung des Fahrbetriebes bedeutet einen Verlust. Man wird daher gut tun, seine Wahl unter den bewährtesten und verbreitetsten Marken vorzunehmen, die ein gutes Ersatzteillager, auch für ältere Modelle, unterhalten. Die bisherigen Betrachtungen gingen von der Voranssptzune aus. dass entweder nur mit der Bahn oder nur mit dem Auto gerpist werde. Es gibt aber viele Fälle, wo mit Vorteil eine kombinierte Methode angewandt wird, die oft wenig Mehrkosten verursacht. Sind in einer Firma «tändig zwei Herren als Reisende tätig, so können beide Auto und Bahn nebeneinander verwenden, wenn ein Generalabonnement für 2 Personen angeschafft wird, dessen EIN WIDERSPRUCH? Qjparsam n seift i Das ist möglich — beim OPEL 5 PS. - Niedrigste Steuerklasse. Leistungsstark und zuverlässig wie weit größere und teurere Wagen. Mit allen Vorteilen des weltumspannenden GM-Konzerns. Und kostet doch nur des Reporters Hans O. Leuenberger über seinen OPEL 1,2 Liter (aus welchem der neue 1,1 Liter, 5 PS, entwickelt wurde), und den er bei seiner Osteuropa- Keise benutzte. Die « Schweizer Illustrierte Zeitung > widmete ihre Nummer vom 29. Januar

tfO 12 — DIENSTAG, 11. FEBRUAR 1936 AUTOMOBlL-Rr!VUr! 15 Preis sich in III. Klasse auf Fr. 1380.— (gegen Fr. 1035.— für einen allein) und in IL Klasse auf Fr. 1935.— (gegen Fr. 1450.— für eine Person) stellt In andern Fällen lässt sich das Auto ergänzen durch die Abonnements für halbe Billetts, sei es für das ganze Jahr, sei es für 3 Monate (während der «schlimmen> Zeit für das Auto): Dieses Abonnement macht sich bezahlt, wenn im Monat für mehr als Fr. 50— (resp. 40 bei 12 Monate Gültigkeit) gewöhnliche Billetts III. Klasse gekauft würden. Ee wird sich empfehlen, in der «Bahnperiode» das Auto in Revision zu geben und auch die nicht dringlichen Anstände reparieren zu lassen. In besondern Fällen können die Streckenabonnements und die Abonnements für eine bestimmte Anzahl Fahrten das Auto ergänzen, namentlich im Langstreckendienst. Eine noch zu wenig ausgenützte Möglichkeit zur Verbilligung des Autobetriehs liegt in den Fahrten zu zweit. Es können sich zwei Herren mit ähnlicher Kundschaft, die keine Konkurrenten sind, zusammentun und die Spesen teilen. Der Mehraufwand an Zeit ist oft verblüffend gering. Dies wird sich besonders bei eolchen Geschäften empfehlen, wo das Reisen mehr dazu dient, sich den Kunden in Erinnerung zu bringen. Die vielen Firmen in den grossen Bürohäusern unserer Citys könnten mehr in Kontakt bleiben, ja vielleicht eine Art Reiee-CIearing einrichten. Warum nicht versuchen, in einem verlassenen Nest sein Clubfähnchen zu schwenken und von einem durchfahrenden Kollegen sich auf den nächsten Anschlussbahnhof bringen lassen, wenn man grad selber seine «Bahn- Reisezeit» hat? Man müsste aber dafür sorgen, dass diese Milfahrhilfe auf einen organisierten Kreis beschränkt bleibt. Diese Beispiele zeigen, dass im Auto noch viele ungeahnte Möglichkeiten stecken, äie ihm immer erlauben werden, sich der Zugriffe des hungrigen Fiskus und der futterneidigen Bahnen zu erwehren. Es ist den Reisendenverbänden zu gönnen, wenn sie endlich einen Abschlag auf den Generalabonnements erreichen. Aber die Bahnen werden damit lange nicht so viel gewinnen, wie wenn sie diese Massnahme rechtzeitig durchgeführt hätten. Jetzt sind eben so und so viele Autos da, und ihre Besitzer haben sich daran gewöhnt. Auch mit ihren technischen Verbesserungen hinken die Bahnen hinter der Zeit her. Die angekündigten Leichtzüge waren technisch schon vor mehr als einer Dekade möglich, für deren organisatorische Einführung aber hat es 10 Jahre gebraucht. Diese Schwerfälligkeit hat sicher mitgeholfen, dem Auto die heutige Verbreitung zu schaffen. Nun versucht man, es mit brutaler Gewalt zu unterdrücken, weil das Geld nicht mehr da ist, um den Vorsprung einzuholen. Aber alle Schikanen können den autofahrenden Geschäftsleuten den Glauben nicht nehmen, dass die technische und kommerzielle Zukunft in weitem Masse dem Auto gehört. Dr. E. Pf ister. Was kostet der Betrieb des Wagens? IDie dos Ausland die Sache sieht Im «Aero» schneidet unser Kollege Charles Faroux das Problem der Betriebsspesen des Automobils an, wozu er sich wie folgt vernehmen lässt: «Bei der Erörterung der Frage der Betriebskosten eines Wagens müssen zwei Dinge aus* einandergehalten werden: die konstanten Spesen, die in keinem Zusammenhang mit der Menge der Fahrkilometer stehen, und jene Kosten, die gewissermaßen eine Funktion der Kilometerzahl sind. Qie konstanten Spesen An erster Stelle muss unter diesem Kapitel die Amortisation des Wagens Erwähnung finden. Wählen wfr dabei, um unsern Berechnungen eine konkrete Basis zu verleihen, einen Wagen von 10 Steuerpferden und einem Verkaufspreis von 20 000 frz. Fr. Gewöhnlich erstreckt sich die Amortisation auf eine Dauer von 5 Jahren. Das heisst also, dass eine Jahresquote von 4000 frz. Franken in den < Tilgungsplan » einkalkuliert werden muss. Versicherung. Ene Versicherung zugunsten von Drittpersonen, gegen Feuer und Diebstahl, erfordert bei einer Versicherungssumme von mindestens 300000 frz. Franken eine jährliche Prämie von rund 1200 frz. Franken. Garage. Basieren wir unsere Berechnung auf einer Garage mittlerer Grosse. Sie kommt im Jahr auf 1500 frz. Fr. zu stehen. Macht nach Adam Riese 6700 frz. Fr. an fixen Unkosten. ... und xiie. JtacUt&tett Kalkulieren wir sie auf der Grundlage einer totalen Fahrstrecke von 20 000 km im Jahr, was ungefähr dem Durchschnitt entsprechen dürfte. Benzin. Ein mittlerer Verbrauch von 10 Liter auf 100 km ergibt bei einem Preis von frz. Fr. 2.20 per Liter eine Summe von 4400 frz. Fr. jährlich. Oel. Bei der Annahme, dass der Carter 6 Liter Oel fasst und dass man es alle 2000 km erneuert, ohne etwa zwischenhinein nachzufüllen, dass man endlich ein Markenöl in einer Preislage von 10 frz. Fr. pro Liter verwendet, stellt sich die jährliche Gesamtausgabe auf 10 X 6 X 10 = 600 frz. Franken. Reifen. Eine Pneugarnitur hält gut und gern 20 000 km, sofern man den Druck in regelmässigen Abständen nachkontrolliert, nicht zu brüsk bremst und keine fulminanten Starts reisst. Stellen wir den Reifenpreis mit 200 frz. Fr. in Rechnung (Pneu und Schlauch), dann ergibt sich für die Pneus eine jährliche Ausgabe von 40 X 35 = 1400 frz. Fr. Unterhalt. Unter der Voraussetzung, dass man den Wagen alle 500 km vollständig durchschmieren und ihn gleichzeitig waschen lasse, erhöht sich die Betriebsrechnung um einen weiteren Betrag von 1400 frz. Fr. in Jahr. Reparaturen. Einmal pro Jahr sollten die Ventile entrusst und eingeschliffen werden. Kostenpunkt ungefähr 200 frz. Franken. Hinzu kommt die Batterie, die normalerweise zweieinhalb Jahre hält, was, auf ein Jahr kalkuliert, einer Auslage von 80 frz. Fr. entspricht. Schtiesstich lässt der kluge Fahrer seinen Motor so alle 50 000 km revidieren, wofür er 1000 frz. Fr., d. h. pro Jahr 400 frz. Fr. zu veranschlagen hat. Getriebekasten und Hinterachse benötigen normalerweise bis zu 100000 km Fahrstrecke keine Revision, sofern man den Wagen sorgfältig und < sanft» behandelt. Für Nachstellen der Bremsen, neue Beläge und andere Reparaturen sind weitere 980 Fr. im Jahr hinzuzuschlagen. Damit erreichen die variablen Unkosten für 20000 km eine Gesamthöhe von 4400 + 600 + 800 + 1400 + 980 = 8180 frz. Fr. Mit Einschluss der «fixen Kosten» im Betrag von 6700 frz. Franken beziffern sich die gesamten Betriebskosten auf 14880 frz. Fr. oder, anders ausgedrückt, auf zirka 75 frz. Rappen pro Kilometer. Die Richtigkeit dieser Ziffer für einen 10-PS-Wagen wird ganz allgemein anerkannt, aber für uns handelte es sich im vorliegenden Fall darum, darzutun, aus welchen einzelnen Elementen sie sich zusammensetz.» Gestützt auf dieses Schema kann nun ein jeder, die Kilometerkosten seines Wagens selbst ausknobeln. Allerdings liegen sie für jeden Fall verschieden, nicht nur deshalb, weil.die Steuern von Kanton zu Kanton, von Gemeinde zu Gemeinde wechseln, sondern auch aus dem Grund, weil die Bedingungen Und Verhältnisse für den Betrieb des Wagens nirgends gleich geartet sind. Noch eine Bemerkung zum Schluss: Bei Wagen mit hydraulischen Bremsen ist ein Nachstellen nach je 5000 km keineswegs erforderlich. Und auch in punkto Reifen erscheint uns ein gewisser Vorbehalt angebracht: Lediglich bei einem Verkehr, wie er in Paris herrscht, bei den Anforderungen, welche unter jenen Verhältnissen an die Reifen gestellt werden, ist der Verschleiss so stark, dass die Lebensdauer einer Garnitur auf ein Jahr herabsinkt. Für die Bedingungen, unter denen sich der Verkehr bei uns abspielt, trifft das nicht zu. Im übrigen dürfen Sie sich getrost auf die Angaben unseres Kollegen Faroux verlassen. In automobilistischen Belangen weiss er Bescheid. d.O. BIANCHIS 9 1400 der Wagen des Kaufmannes Motor 7.38 HP kleine Steuer Dauerhaft kleine Amortisation Sparsam im Verbrauch kleine Spesen Robust wenig Reparaturen Schnell kurze Reisezeit Sehr geräumig zum Mitführen von Gepäck Vornehm für Ihr Auftreten beim Kunden BianchiSs/iuo=billige Umsatzsteigerung! Auskunft, Vorführung und Offerte: Binelli & Ehrsam AG., Zürich Stampfenbachplatz Telephon 44.688 Drei Modelle der Wolseley-Qualitätsfabrikation erweisen sich als ganz besonders geeignet für unsere schweizerischen Strassenverhältnisse. 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