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E_1936_Zeitung_Nr.012

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 11. FEBRUAR 198« N° 12 Preisabbau 1936 207» billiger ha s.e die OerliBcon-Auto-Batterien Verlangen Sie bei Ihrem Lieferanten die Marke „Oerlikon" und lassen Sie sich nicht irreführen durch Nachahmung unserer Typenbezeichnungen bei andern Fabrikaten, die mit unseren bewährten Qualitätsprodukten nichts zu tun haben. Accumulatoren-Fabrik Oerlikon, Zürich-Oerlikon Gegründet: 1895 Telephon: Zürich 68.420 Bureau und Werkstätten für die französische Schweiz: LAUSANNE: 14, Passage de Montriond, Telephon 29.361 GENF: 19, Rue Gourgas. Telephon 49.S42 Mehr als der Laie xnuss der Berufsmann unnötige Kosten vermeiden, weshalb er dem Benzin das hervorragende Obenschmiermittel Offiz. Service u. U Ersatzteillager beifügt. (Das reine Mineralöl, das der Hitze des Motors standhalt.) rDCDRDIIIO auf Brennstoff und Oel: 3—5 Cts. per Liter tnOrAnNId auf den Unterhaltskosten des Motors: 50% AUSLAGE ungefähr l 1 /, Cts. per Liter Brennstoff = UbVlIflli mindestens das Zehnfache der Auslagen. Weitere Vorteile: Leichter Start, erhöhte Leistung des Motors. Verlangen Sie kostenlose Zustellung einer Musterkanne bei der Generalvertretung für die Schweiz: ACIL S.A., LAUSANNE Einige Gebiete fflr den Vertrieb von Firezone und der Motorenöle G. S. Miller Co., New York sind noch abzugeben. Wenden Sie sich för alle weiteren Auskünfte an die vorgenannte Adresse» Für den Automobilisten sind nicht nur Haftpflicht-Versicherungen notwendigi sondern auch Unfall- und Lebens- Versicherungen, Schweizerisch« Ünfallversicherungs*aM«tt Schaft die wirksamen materiellen Schutz vor mancherlei Schicksalsschlägen gewähren. Vertangen 8 le untere Prospekt« und Offerte. 9SWinterthur" Lebens- Versleherungs- Gesellschaft 100000 km 150000 km sollte das Polster durchhalten - kann es aber nur in den seltensten Fällen. Darum: Schutz durch Ueberzüge! Wir haben die Anfertigung solcher - ausschliesslich nach Mass - «im Griff», so dass wir Ihren Wagen nur für kurze Zeit benötigen! MÜLLER '©MARTI Autosattlerei, Eigerplau Telephon 28.299 D läl R N Wir bauen Kuhler in grossen Serien für alle Motorfahrzeuge mit kürzesten Lieferfristen und zwei Jahren Garantie. Telephon 248 Bestellungen von Fachgeschäften werden rasch und zuverlässig ausgeführt. Selbsttätige, patentierte Anhänger-Bremsen Kupplungen und Bestandteile 5- T. -A bschlegsp wagen mit Kabine, an! Spezial-Chassis SAUBEB, geeignet für schwere Hilfeleistung und für grosse Wagen; erfahrenes Personal. Aufträge von Garagen werden ebenfalls übernommen und zu günstigen Bedingungen ausgeführt. Schlagenhauf, Zürich 11 G ross-Auto mobilwerks tätte Winterthttrerstr. 297 ELEKTRO - SERVICE Tel. 68.130 u. 69.586 KEIN AUTOMOBILIST darf ohne seinen DERBY-Chronograph herumfahren. Damit hat er nicht nur eine präzise Uhr. sondern er kann auch stets die Zeit, die Schnelligkeit oder den Pulsschlag messen. Fabrikpreis. 8 Tage Probezelt. No. 3569. Chronograph, Anker 15 Ruhinen. Modernes Gehäuse «hromiert. Ledernes Band. Zifferblatt 26 mm &. Pp, 35.- No. 3570. Chronograph, Anker 15 Rubinen, mit Minuten-Zähler. Modernes Gehäuse chrom. Zifferblatt 29 mm er. P|« e 45.- No. 3571. Derselbe mit grossem Stunden-Zifferblatt 18 Rubinen. Breguet Spiral. Fr. 65.- Nr. 3572. Chronograph, Anker 18 Rubinen, Breguet Spiral, m. Minuten-Zähler. Chrom- Stahl, modernes Gehäuse Staybrit, rostfrei und antimagnetisch. Zifferblatt 26 mm &• Chronometrische Qualität. f"T. 95.- Man kann sich schwerlich eine so praktische Uhr wie den Chronograph vorstellen und so nützlich für den Sportsmann. Alle sind 5 Jahre garantiert und werden gegen Nachnahme geliefert. Umtausch gestattet innerhalb der Probezeit von 8 Tagen. Fabrik ADRIEN MATTHEY, La Chaux-de-Fonds. 12, Rue du Pont Vertrauens-Firma. — Gegründet in 1903. •* Stets nachgeahmt, nie erreicht HÖCHSTLEISTUNG verlangen Sie von Ihrem Wagen HÖCHSTLEISTUNG auch von Ihrer Schreibmaschine Verlangen sie Prospekte Ober unsere Portable - Modelle In der Preislage von Fr. 190.- bis Fr. 415- SMITI Ihre Kennzeichen: Leistungsfähigkeit, störungsfreies Funktionieren MIETE Teilzahlung TAUSCH Unverbindl. Auskunft und Probestellung durch: Smith Premier Schreibmaschinen A.-G. Marktgasse 19 BERN Telefon 20.379 Basel - Zürich • Fribourg - Lausanne - Neuchatel V. J ck, dicht« und Verlas: HALLWAG A.-G-, Hallersche Buchiruckerei und Wasnersche VerlusansUlt. Berr

BERN, Tl. Februar 1936 - Nr. 12 Automobil-Revue IV. Blatt Automobil und reisender Kaufmann '/> 3etta zum JCaufe eines uzuen Autos Es fehlt heute wirklich nicht an Auswahl in Automobilen, und je mehr verschiedene Wagen man ansieht, desto unentschlossener wird man. Ich möchte deshalb allen Käufern anraten, vor Besichtigung eines Wagens oder auch nur eines Kataloges genau zu überlegen, zu welchem Zweck der Wagen dienen soll, welchen Anforderungen er genügen muss und was er höchstens kosten darf. Zweck, Leistung und Preislage sind begreiflicherweise eng miteinander verbunden, können jedoch in gewissen Grenzen variieren, so dass für ein und denselben Zweck Wagen verschiedener Fahrefgenschaften in Frage kommen können. Ihr Preis richtet sich dann im allgemeinen nach ihrer Ausführung und nach ihrem « Können. > Die Anforderungen, die man heute ganz allgemein an ein modernes Auto stellt, sind ungefähr folgende: 1. Der Wagen muss vor allem zweckentsprechend sein. 2. Der Preis darf eine bestimmte Höhe nicht überschreiten. 3. Die Betriebskosten sollen möglichst niedrig sein und bleiben und die Reparaturkosten minimal. 4. Die Fahreigenschaften müssen den heutigen hohen Anforderungen bezüglich Beschleunigungs- und Steigvermögen, Maximalgeschwindigkeit, Bremswege und — nicht zu vergessen — Strassenhaltung genügen. 5. Die Ausführung und Ausrüstung soll praktisch und gediegen sein. 6. Die Garantie für Zuverlässigkeit des Wagens, kulanter Service und sofortige, billige Ersatzteillieferung ist von der Vertreterorganisation zu leisten. 7. Die Wertreduktion des Wagens soll auch nach langem Gebrauch möglichst gering sein. Im nachfolgenden sollen diese Punkte einzeln beleuchtet werden, um dem künftigen Käufer als Wegleitung zu dienen. Der Verwendungszweck eines Wagens ist vor allem wichtig und sollte speziell vom reisenden Kaufmann genauestens berücksichtigt werden. Er braucht ja den Wagen zu Geschäftszwecken, zum Geldverdienen und nicht zum Vergnügen. Viel zu oft wird immer noch irgendein gewisses Wagenmodell gekauft, nur weil ein Freund auch dieses hat und es sich dort (eventuell unter ganz andern Bedingungen) gut bewährt. Oft wird auch absichtlich ein grösserer Achtzylinder gekauft, weil der liebe Nachbar nur einen Sechszylinder hat Viel besser ist, man überlege sich genau, was der Wagen eigentlich zu besorgen hat Reist man meist allein? Müssen Kunden, Monteure oder Arbeiter mitgeführt werden? Welches Gewicht und Volumen von Koffern ist mitzunehmen? Hat dies regelmässig zu geschehen, oder müssen die Koffern nur ausnahmsweise, vielleicht nur saisonweise, mitgenommen werden? Müssen oft Pässe befahren werden, oder kommt nur Stadtverkehr in Frage? Ueber alle diese Fragen muss man sich vor dem Kaufe im klaren sein, um dann die Wagengrösse und -bauart danach wählen zu können. Der kleinste und auch billigste Wagen ist der offene Zweiplätzer oder Roadster. Er bietet für zwei nicht zu gewichtige Personen und etwas Gepäck Platz und ist gegen Witterungsunbill durch Seitenteile verschliessbar. Für etwas sportive, nicht sehr anspruchsvolle Fahrer genügt er. Er wird nur von europäischen Werken hergestellt: Die Roadsters amerikanischer Fabriken sind durchwegs schon ziemlich gross und auch teurer als die vierplätzizen Limousinen auf gleichem Chassis, Das normalste ist immer noch die Limousine. Sie bietet für vier bis fünf Personen oder weniger und dafür vermehrtem Gepäck Platz. Zum Mittransport von Musterkoffern werden oft auf dem Gepäckträger spezielle grosse Aufnahmekoffer angebracht. Dieses ist soweit richtig, als der Raum im Innern des Wagens schon mit Passagieren oder Gepäck angefüllt ist Sonst ist möglichst für Unterbringung des Gepäcks im Innern des Wagens zu sorgen. Es ist dort besser geschützt, und dazu ergibt diese Anordnung eine bessere Gewichtsverteilung und dadurch leichteres Len- ken des Wagens. Zu viel Gewicht hinter der Hinterachse belastet diese übermässig und entlastet zugleich die Vorderachse. Resultat: Ungenaue Lenkmöglichkeit und «Schwanzen> des Wagens, speziell in den Kurven. Um das Unterbringen grösserer Gepäckmengen im Wageninnern zu erleichtern, muss man speziell auf Wagen mit grossen Türen sehen, oder auf solche mit pfostenlosen Karosserien, bei welchen die vordere und hintere Türe einer Seite gleichzeitig' geöffnet praktisch die ganze Seitenfläche frei gibt/Sehr gute Dienste leisten auch Karosserien mit rückwärtigen Türen. Sie sind bei wenigen Fabriken fix und fertig zu erhalten. Ein geschickter Karosseriespengler kann jedoch auch in jeden bestehenden Wagen nachträglich eine solche Türe ausschneiden, und zwar für einen Betrag von 300 bis 500 Fr. Es ist dann dafür zu sorgen, dass das rückwärtige Sitz- und Rückenpolster leicht entfernt werden kann, so dass die Ware bequem geladen werden kann und auch schnell ausgehoben ist, und dass sie die Polster nicht beschädigt. Diese Türen können jedoch nur in einer reduzierten Breite ausgeführt werden (wegen der abgerundeten Karosserie), so dass es bei ganz grossen und auch schweren Transportgütern vorteilhafter ist, einen Kastenwagen zu verwenden, bei de mdie Breite der rückwärtigen Türe auf die ganze Wagenbreite ausgenützt ist Dieses geht allerdings nur, wenn höchstens zwei Personen mitfahren und wenn auf ein gewisses Aussehen nicht Rücksicht genommen werden muss. Ein anderer Ausweg bei grosser Gepäckmenge besteht darin, dass man ein verlängertes Chassis mit zugehöriger Sechsplätzerkarosserie kauft. Die Klappsitze, eventuell auch den Rücksitz kann man entfernen und erhält dadurch eine ganz respektable Ladefläche — und trotzdem sieht der Wagen gut aus. Um im Sommer ein angenehmeres Fahren zu geniessen, kann heute jede Limousine nachträglich mit einem Schiebedach ausgerüstet werden. Kostenpunkt 300 bis 500 Fr., je nach Grosse und System. Ganz anspruchsvolle Reisende können sich ein Cabriolet anschaffen, das die Vorteile des geschlossenen und ganz offenen Wagens kombiniert, aber in der Anschaffung wesentlich teurer zu stehen kommt. Bei der Zweckmässigkeit ist neben der Karosserieart und der Grosse des Wagens auch die Grosse des Motors wesentlich. Gleich grosse Wagen können verschieden grosse Motore aufweisen. Eventuell kann sogar ein und dieselbe Wagentype mit zwei verschieden grossen Motoren bezogen werden, z. B. mit 14 und 17 PS! Die Anzahl Steuer-PS wird landläufig als Maßstab für die Grosse der Motore angewandt und ist nicht nur ein Mass für die zu bezahlende Verkehrssteuer, sondern im allgemeinen auch für die gesamten Betriebskosten. Bezüglich der Anzahl PS gilt ungefähr folgende Einteilung: Kleine Wagen 5 bis 10 PS, mittelgrosse Wagen 10 bis 16 PS und grosse Wagen über 17 PS. Zum Preis der modernen Automobile ist vor allem zu bemerken, dass infolge des hohen Gegenwertes, den man schon in billigen Wagen erhält, das Auto nicht mehr als Luxusartikel zu betrachten ist, sondern als Transportmaterial, das den breitesten Schichten zugänglich ist. Auf dem Schweizer Markte gelten heute folgende Preiskategorien: 1. Viersitzer-Kleinwagen Fr. 3150 bis 6900. 2. Mittelgrosse Wagen Fr. bis 14.000. 3. Grosse 6—7-Plätzer Fr. bis 16,000. Diese Preise gelten für Limousinen, und zwar sind die unteren Ansätze der Kategorien die Preise der billigsten Wagen auf dem Markte. Die oberen Grenzen entsprechen sehr guten Wagen. Es muss jedoch'erwähnt werden, dass schon in den untersten Klassen sehr sgute Fahreigenschaften und wirtschaftlicher Betrieb erzielbar sind. Ganz besonders ist zu erwähnen, dass es heute Kleinwagen gibt, die Erstaunliches leisten und die dank ihrer guten Fahreigenschaften und Federung auch auf längere Strecken den Fahrer nicht ermüden. Die Betriebskosten eines Wagens hängen nicht nur vom Benzin-, Oel- und Reifenverbrauch ab. Sehr wichtig sind die Reparaturen und die Häufigkeit, mit welcher diese ausgeführt werden müssen, und die Preise der Ersatzteile, die verrechnet werden. Die künftige Bewährung eines Wagens in dieser Hinsicht ist leider vor dem Kaufe nirgends ersichtlich und man wendet sich deshalb am besten an einen unabhängigen Fachmann, der das Verhalten verschiedener Wagenmarken genau übersehen kann. An die Fahreigenschaften moderner Wagen werden heute sehr hohe Anforderungen gestellt, und zwar folgende: Gute Beschleunigung, also schnelles Wegfahren vom Stand oder vom; Schrittempo aus dem direkten Gange. Gute Bergsteigefähigkeit, welche meist mit dem Anzugsvermögen vereinigt ist. Als Maximalgeschwindigkeit auf der Ebene wird von einem kleinen Waffen 80 bis 90 km pro Stunde und von einem grösseren Wagen 100 und mehr verlangt. Um die gute Beschleunigung zu erzielen wurden die Wagen stets leichter und kürzer gemacht, mit dem Resultat, dass sie dadurch zunehmend auf der Strasse herumhüpften. Nach und nach bemerkte das Publikum, und zuletzt auch der konservativste Autokonstrukteur, dass es so etwas wie Strassenhaltung gibt. Damit wird die Fähigkeit eines Wagens bezeichnet, bei hoher Geschwindigkeit auch auf schlechten, nassen Strassen zu haften, ohne die gewünschte Fahrtrichtung durch Schleudern oder Hüpfen zu verlassen. In dieser Beziehung wurde in den letzten paar Jahren viel Gutes geleistet. Durch Studium der Federungs- und Rahmenkonstruktion, speziell durch unabhängige Federung, wurden Strassenhaltung und Fahrkomfort enorm verbessert. Bezüglich Ausführung der Wagen ist zwischen Chassis und Karosserie zu unterscheiden. Die Einzelheiten der Chassis interessieren den Durchschnittsverkäufer weniger als die der Karosserien. Dadurch wird die Sorgfalt der Ausstattung billiger Wagen oft. zu sehr auf die Ausstattung der Karosserie konzentriert und das Chassis, respektive seine sorgfältige Fertigstellung, wird vernachläs- (Fortsetzung Seite 22.) Die Praxis spricht Günter dieser Rubrik kommen eint Anzahl Qeschäftsfirmen und Geschäftsreisende zum Wort, die während Jahren in der Praxis weitgehende Erfahrungen gesammelt haben, und, jeder von seinem Standpunkt aus, wertvolle Fingerzeige zu geben vermögen. 50 % me/le !BesUUungen Wir gingen relativ spät zum Autobetrieb unserer Reisevertreter über, nämlich erst 1926. Dadurch zeigten sich uns um so deutlicher die f rossen Vorteile dieser Neuerung. Früher wurde im allgemeinen nach dem System eder Eisenbahnlinie entlang» gereist. Notwendigerweise, denn der Zeitverlust und die Mühe waren zu gross, um die abseits gelegenen Orte zu erreichen. Viele Reisenden griffen zum Notbehelf, solche Gegenden nach Verlassen der Eisenbahn mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Auto schuf in diesem Stück neue, noch nie dagewesene Möglichkeiten. Mit einem Schlag konnten unterschiedslos sämtliche Gebiete, die für uns interessant sind, persönlich bearbeitet werden. Das Auto fand seinen Weg namentlich auch in Berggegenden, von denen man sagen kann, dass sie vorher einer systematischen persönlichen Bearbeitung überhaupt verschlossen waren. In unserem Falle befindet sich gerade dort eine Kundschaft, die wir unter keinen Umständen vernachlässigen dürfen. Die praktischen Erfolge der Tätigkeit unserer Reisevertretor per Auto zeigten sich sehr bald. Die Zahl der Bestellungen in unseren Markenartikeln der Lebensmittelbranche erfuhr seither eine Zunahme von etwas mehr als 50%. Dabei genügen fünf Reisevertreter für unsere stark verzweigte und gut ausgebaute Kundenorganisation über das ganze Gebiet der Schweiz. Die von unseren fünf Wagen zurückgelegte Gesamtkilometerzahl beträgt "rund 100,000 pro Jahr. Bei gleichen Resultaten wäre mit der Eisenbahn eine Verdoppelune unseres Reisevertreterstabes erforderlich. Es ist sehr wichtig, punkto Rationalität des Autos in der Reisetätigkeit ebenfalls die augenscheinlich weniger wichtigen Momente zu berück- Bchtigen. Die Vorteile beginnen schon am frühen Morgen: Im Auto Platz genommen, den Motor angelassen und schon ist der oft längere Weg bis zum Bahnhof erspart. Das gleiche gilt vom Bestimmungsort, wo der Reisende heute direkt beim Kunden vorfährt. Dieser Vorteil ist um so mehr zu schätzen, wenn Aktenmappe und Musterkollektion mitgeführt werden müssen. Die Unterhandlungen leiden nicht mehr unter der konstanten Sorge, den Zug zu verfehlen. Den Kunden kann nunmehr die nötige Zeit gewidmet werden. Verpasste früher der Reisende den Zug, so bedeutete dies für ihn oft stundenlanges untätiges Warten im gleichen Orte, mit Nachteilen, von denen der reine Zeitverlust nur einer ist. Das Auto ist auch sehr wirtschaftlich. Man darf nicht lediglich die effektiven Unkosten von heuta und früher vergleichen. Das richtige Bild, ergibt nur deren Verhältnis zum geschäftlichen Erfolg. Der Anschaffungspreis des Autos .und dessen Betriebsunkosten werden nach unseren Erfahrungen mehr als kompensiert durch die hundertprozentige und teilweise noch grössere Rationalität, welche das Auto gegenüber der Reisetätigkeit per Eisenbahn mit sich brachte, sowie durch die Vorteile, welche sich daraus ergeben, dass sämtliche Absatzgebiete in gleich intensiver Weise persönlich bearbeitet werden können. Aus obigen hauptsächlichen Gründen ist das Auto auch für uns zum unentbehrlichn Hilfsmittel der persönlichen Kundenbearbeitung geworden Ḃ. (Fortsetzung Seite 22.)