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E_1936_Zeitung_Nr.012

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 11. FEBRUAR 1936 — NO 12 {Beispielsweise... Wer mag sich noch an das Rössütram erinnern, an die Petrollampe im Eisenbahnzug. an die Zeit, als der Reisende zu Fuss oder per Einspänner kam. an die gute alte Zeit, wo der Reisende, der vielfach auch Patron war, gern erwartet und als Freund des Hauses begrüsst wurde? Es ist noch gar nicht so lange her und ich mag mich noch gut erinnern, als der Vertreter einer nun mächtigen Markenartikelfabrik zum ersten Male mit dem Töff erschien und seit dieser Zeit hat sich der Verkehr zwischen Fabrikant und Wiederverkäufer von Grund auf geändert. Es ist nicht der Zweck dieser Zeilen, ru untersuchen, welche Zeit die schönere war, auch lässt sich ja das Rad der Zeit bekanntlich nicht zurückdrehen! Wir wollen hier feststellen warum im allgemeinen der Reisende oder dessen ] Firma dem Auto den Vorzug gibt. Wären in jeder Ortschaft nur wenige Kun- ( den zu besuchen, die Eisenbahn könnte den Be- | dürfnissen der Reisenden keine Rechnung tragen | und alle halbe Stunde einen Zug für ein bis | zwei Mann führen. Das Auto kennt keine Di- i stanzen, keine nutzlos vergeudete Wartezeit! Zudem kann mit vermehrtem Kundenbesuch der i Umsatz vermehrt, durch Grosseinkauf der Einstandspreis verbilligt und ein rationelleres Ar- I beiten ermöglicht werden. Der Kaufmann möge I z.B. folgende Tour planen: Muri. Auw. Sins. Mühlau, Merenschwand, Rickenbach. Das gibt nach seinem Programm eine Tagpstour. die sich lohnt. Sie mit der Bahn zu bewältigen, ist ausgeschlossen. Da denkt er ans Auto und wird sich mit ihm befreunden. Er stellt bald fest, was ihm so ein Wagen wirklich alles bringt. Die ganze Kol' : on kann er täglich mitnehmen, sogar kleinere Warenposten, die der Kunde, den er besuchen will, schnell benötigt. Und wenn er einen Kunden nicht trifft, mit dem *nto lässt sich das am gleichen oder am när 1 ?n Tage nachholen ohne allzugrossen Zeitverlust. Ja, so haben wir mit der Zeit den Kunden gewöhnt und verwöhnt. Wenn wir auch wollten, wir könnten nicht mehr zurück Das Auto ist freilich ein teurer Artikel geworden, und man mag rechnen wie man will, die Spesenerhöhungen durch Bund und Kantone werden zum Lohnabbau für den Reisenden. Und wenn es nicht Ruf eigene oder auf Geschäftskosten... Das von Ihnen gestellte Thema kann von verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Ich möchte dabei 2 Hauptkategorien unterscheiden: 1. vom Standpunkt des selbständigen Vertreters aus (Provisions-Reisende), der den Wagen selber und auf seine Kosten zu stellen hat; 2. vom Gesichtspunkte des Geschäftes aus, das den Wagen dem Vertreter auf seine Kosten zur Verfügung stellt. Gemeinsam werden sich beide in erster Linie überlegen müssen: tWas ist' billiger«, oder mit andern Worten: «Bietet das Auto trotz event. Mehrkosten derartige Vorteile Umsatz, Zeitgewinn, die andernfalls solche Einsparungen kompensieren.» Kosten. Diese richten sich nach den Gebieten. Erfahnmsrsgemäss dürfte wohl die Juragesrend für den Autobetrieb Hie teuerste sein; dann foken die gebirgigen Teile der Schweiz, Graubünrlen. Tessin und andere Alpengebiete. Die im Flachland gelegenen Städte wie Basel. Genf. etc. dürften wieder billiger eein als Lausanne. Zürich, Bern. Auf Grund von Erfahruncssätzen muss man für den Autnhpfrieh mit einem Durchschnittspreis von ca. 21—23 Bp. per km. inkl. Amortisation, rechnen Diese wird auf 5 Jahre berechnet, resp. auf eine Leistung von 100 000 km. Der Berechnung ißt ferner eine Jahresleistung von ca. 20 000 km zu Grunde eelect und einen Ansc^affunsswert eines normalen Rpisewaerens von Pr fiOOO—/8000.— Bei dem Durchsrhnittsnreis von 21—23 Bp. dürfte die unterste Grenze sich um 15—16 Bp. bewegen "nd die oberste um 31—32 Rp. herum. Auf Grund dieser Zahlen wird man ausrechnen können, ob das 4tifo o^or ein anderes Transportmittel preislich und geschäftlich günstig« 1 ist. Gebiet. Für die Anschaffung: eines Wagens ist das zu bereisende Gnhiet entscheidend. Dort, wo gröseere Ortschaften der Beihe nach aufgesucht werden können, oder wo überhaupt Orte an der Bahn gelesen sind, und es möglich ist. diese eingebend zu bearbeiten, rl. h., dass wirVlich einp nennenswerte Anrahl Kunden sich am Platze befindet wird die Rann, vorteilbfffer sein E« ist natürlich ane* 1 hier Auf"nhe eines guten Vertreters oder einer Firma, die Reiseroute so zu organisieren, dass diese Vorteile voll aiiR?enüt7t werden können. Sobald das Tnti"keitse'iet ansserhalb der grossen Bahnlinie liegt bietet dss Automobil mehr Vorteile Auf Grund der KilnmeterVnsten kann auch festgestellt werden, ob es rentabler ist. an einem Orte zu übernachten, um anderntags die Reiseroute nach vorwärts weiter7nset7en oder nach Hanse zurückzukehren. Die Erfahrung wird zeigen, dass die Grenze hei ca. 20—25 km liegt, immer in der Voraussetzung, dass man vorwärts wftnrreisen kann. Die weitere Prüfung wird sich darüber erstrecken müssen, was mit dem Auto mehr gelei- mehr geht, dann kommt doch die Eisenbahn wie->, der' Nein, uns Reisende bekommt die Eisenbahn «in den wenigsten Fällen wieder. Der Fabrikant stet werden kann, und ob allfällige Mehrkosten durch die Mehrleistungen einzubringen sind. Zu diesen rein rechnerischen Faktoren kommen aber noch andere Momente, die heute nicht ausser acht gelassen werden dürfen. Wir gehen kaum fehl, in der Annahme, dass oft nicht nur die rein wirtschaftlichen Momente den Ausschlag gegeben haben, sondern dass nachstehende Ueberlegungen die Geschäfte und Vertreter veranlassten, sich Wagen zuzulegen. Viele Geschäfte sind dazu fibergegangen, — gewöhnlich sind es solche, die sehr wichtig sind, — Besuchszeiten vorzuschreiben, beispielsweise Mittwoch vormittag, oder noch knapper, von 10 bis 12 Uhr. In solchen Fällen dürfte es für den Vertreter ohne Auto schwer hallen, mehrere Kunden zu besuchen. Mit dem Auto jedoch ist er rascher zur Stelle und kann mehrere Kunden in seinem Bereich einschließen. Er wird dadurch ohne Zweifel seinen Kollegen ohne Wagen im Vorteil sein, denn Tatsache ist. dass der zuerst ankommende Vertreter einen Vorsprung hat. Ferner reist der Vertreter mit dem Wagen unabhängig vom Fahrplan. Es kommt doch öfters vor, dase ein Kunde nicht zu Hause ist und dieser später wieder besucht werden muss. Es gibt Kunden, die nur über den Mittag zu treffen sind. In all diesen Fällen hat der Vertreter mit Wagen erhöhte Arbeitsmöglichkeit. Ferner können im Wagen Muster in grösserer Auewahl mitgeführt werden. Kleinere Artikel können vielleicht mit dem Wagen abgeliefert werden, und so bleibt der Kontakt zwischen Kunde und Vertreter ein viel engerer Je nach der Natur des Geschäftes lassen sich bei einem Auto auch Gegengeschäfte tätigen, sei es in bezug auf Pneureparaturen. Benzin, Oel, Sattler- Spengler-Arbeiten, usw. Der Wagen hat noch den Vorteil, dass bei schlechtem Wetter der Vertreter nicht schmutzig wird und nicht regentriefend, mit nassem Schirm und nassen Mustern, etc. vorsprechen muss. Auch bei heisser Witterung wird er frischer beim Kunden eintreten und entsprechend werben können. Wenn heute da und dort Stimmen laut werden, dass das Reisen mit dem Automobil teurer zu stehen kommt, so liegt es meistens darin, dass der Wagen nicht richtig ausgenützt wird. Die Wirtschaftlichkeit des Automobils leidet selbstverständlich sofort darunter, sobald die Bereisungstntigkeit eines Gebietes falsch aufgezogen wird. Es können durch richtige Anordnungen Kilometer das Jahr hindurch gespart werden, die unbedingt zu Gunsten des Autos den Ausschlag geben. Die private Benutzung des Wagens spielt auch eine Bolle- Wenn ein Vertreter mit seiner Familie am Sonntag beispielsweise sowie mit der Bahn irgendwohin fährt, wird es ihn billiger zu stehen kommen, wenn er dann hiezu das Auto benutzt. Wird aber nur dem Auto zuliebe ausgefahren, so liegt es auf der Hand, dass sich das dann ungünstig auswirkt, wenn diese Kosten von der Reisetätigkeit bestritten werden müssen. F. K. wird seine Preise erhöhen müssen und die Zeche bezahlt letzten Endes die Volkswirtschaft. Denn, wir haben das schon einmal gesagt, es wird nie- -•• manden gelingen, das Rad der Zeit zurückzudrehen! Die Entwicklung des Autoverkehrs ist durchaus durch die heutigen geschäftlichen Anforderungen bedingt. Es scheint, unsere Bundesväter machten es wie ein Mann, der um ein Loch zuzudecken drei neue ausgräbt: Er schädigt uns Reisende, den Konsumenten und das Autogewerbe, und wo viele Löcher sind, da stolpert man dann selbst hinein! Ja und noch etwas, etwas ganz Privates, wir sind Kinder unserer Zeit, wir haben sicher die meisten eine gewisse Freude an unseren Maschinen gewonnen, haben uns an die Freuden und Leiden gewöhnt, das Auto ist ein Teil unseres Werkzeuges geworden, das wir lieb gewonnen haben! F. S. Fahrplan — JiusUckoliehtionen, ... Der moderne Geschäftsreisende kann in der jetzigen Zeit das Auto für seine Geschäftszwecke nicht mehr entbehren. Wenn auch die Bahnen in den meisten Ländern und speziell in der Schweiz für die laufenden Bedürfnisse genügen, dem Geschäftsreisenden können sie ein Auto nie ersetzen. Das Auto ermöglicht uns: a) Sich vom Fahrplan unabhängig zu machen. Man kann in Ruhe seine Geschäfte beim Kunden abwickeln, ohne ständig auf die Uhr sehen zu müssen, oder an die Abfahrtzeit des Zuges zu denken. Auch beim Kunden ist man gegenüber den hahnfahrenden Kollegen im Vorteil, weil der Kunde das Bewusstsein hat, er kann die Auswahl in Ruhe treffen, ohne dass der nächstgehende Zug ihn indirekt zur Eile drängt b) Leichte Mitnahme der Musterkollektion. Mit dem Auto kann man direkt beim Kunden, wo man Offerte machen will, vorfahren; geht es per Bahn, muss man bei der Abfahrt vom Domizil zuerst die Musterkoffer aufgehen, am Bestimmungsort muss ein Dienstmann beauftragt werden, die Koffer auszulösen und zu dem Kunden zu bringen. Dadurch geht unausbleiblich viel Zeit verloren Hat man im gleichen Orte mehrere Kunden, so wiederholt sich der zeitraubende Vortrang: Einpacken. Dienstmann holen, Weiterspedition zum nächsten Kunden und dann wieder zur Bahn Tst ein Kunde trotz vorheriger Abmachung nicht zu sprechen, weil entweder zufällig ein anderer Kollege dort an der Arbeit ist, oder der Kunde unvorhergesehen verreisen musste. oder die Gattin, die beim Einkauf immer dabei war gerade abwesend ist. oder viele Kunden zu bedienen sind, so fährt der Autoreisende eben noch einige Kilometer weiter zum nächsten Ort und erledigt dort seine Tour. Der Bahnfahrer muss den nächsten Zug abwarten, muss die inzwischen aufgeladenen Koffer wieder aufgeben, kurzum, es ergeben sich meistens bis halbtägige Arbeitsverluste. Ich reise über 20 Jahre und habe stets das Auto für Geschäftsfahrten mit grossem Gepäck vorgezogen. Ich praktiziere dies auch, wenn ich im Ausland arbeitete. Ich fahre mit der Bahn in das betreffende Land, miete dort einen Wagen und komme geschäftlich immer viel besser weg. L. K. Mehr Auto-Freude und Genuss billigste im Verbrauch! m Hut jtutem unsecec §§ iVascfiappacate == (APatent 177091; und fliessend Wasser können = Sie Ihr Auto täglich auf angenehme und mOhe- ^ ^ lose Weise waschen und ersparen sich dadurch die Kosten einer Reinigung. Solide Ausfahrung In Stahl, ganz verzinnt ^= und absolut rostfrei. Franko gegen Nach- * «• ^= nähme, Spesen zu unsern Lasten Fr 1 Ua""~ Einwandfreies Marke AUTOLUX Schweizerfabrikat, Stahl, vernickelt, matt und poliert, rostfrei. — Franko gegen Nachnahme. Spesen zu in unsern Lasten . Fr | tmm—~ NB. Ersparen Sie sich das Porto einer Postkarte und schreiben Sie Ihre Bestellung auf die Rückseite eines grünen Einzahlungsscheines (Fr 10 — oder 12.- ) Postcheck- Konto 16477 GENERALVERTRETUNG FÜR DIE SCHWEIZ: uEAN KOCHER - Postfach 64 • GENF 6 Wiederverkäufe!*, Depositäre zum Besuch der Privat - Kundschaft in allen grösseren Schweizer Städten gesucht. beste in der Wirkung! 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N° 12 — DIENSTAG, 11. FEBRUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE 25 ZBewequnQSpieiheU Seit 1920 reise ich ausschhessläch per Auto. Jahresleistung 42 000 bis 45 000 km, Kilometerkosten: 13,8 Cts. Umsatzbelastung, Durchschnitt 1925/35: 1,5%. Ein « Zurück zur Eisenbahn • ist für mich einfach unvorstellbar. Kann mich an keine bestimmte Route halten. Ich muss stets gewärtig sein, bei Ankunft an irgend einem Orte eine Meldung zu erhalten, die mich nach einer anderen Gegend dirigiert. Sehr oft muss ich einen Interessenten nnd möglichst auch dessen Frau mitführen, um ihnen einige neueste Anlagen in Betrieb zu zeigen. Das führt gewöhnlich über 40, 70, 150 km, die kreuz und quer durchs Land gehen, meist steht hiefür nur Y 2 Tag zur Verfügung. Solche Touren sind mit der an Schiene und Fahrplan gebundene Bahn einfach undurchführbar. Unabhängigkeit und Zeitgewinn sind heute mehr denn je äusserst wichtige Faktoren auf dem möglichen Wege zum Erfolg. Im allgemeinen erledige ich in 1 Tag, wozu bei Bahnfahrt 2 Tage notwendig wären. Vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet, scheint der Geschäftsreisende, der mit dem Auto fährt, unbedingt im Vorteil. Autofahren erhält frisch und jung. Fährt der Geschäftsreisende auf Tour, dann ist er nicht ein beliebiger Handelsmann, der einem andern etwas « anhängen » will. Dann denkt er daran, er sei dazu berufen, zu sorgen, dass die Maschinen in seinem Werk nicht zum Stillstand kommen; und der Mann an der Werkbank keine Feierschichten einlegen muss. Dies ist letzten Endes die höchste Aufgabe des Geschäftsreisenden. Die Arbeiterschaft hätte alles Interesse daran, mitzuhelfen im Kampf gegen neue Besteuerungen auf Benzin, Oel etc.; denn, wenn wir nicht mehr fahren können, bzw. anders zu fahren gezwungen sind, werden wir weniger Aufträge hereinbringen können. Den Schaden haben wir aber alle gemeinsam zu tragen. A, P. V)axum MOM,? ... Sie wünschen von mir, ich soll auf den Knebel treten, die Batterie orgeln und den Schock ziehen, bis der Vergaser überläuft .. über das Thema «Automobil und Geschäftsreisender». Gut! Also zuerst: warum Auto? Ja, warum acht ? Hml Mir wird unheimlich zumute, es meldet sich heftig mein schlechtes Gewissen. Wenn Sie mich nicht verraten und es keinem einzigen Menschen sagen, dann will ich beichten. Ich hatte nämlich einen pechrabenschwarzen Plan, einen. . — aber gäll. Sie sagen auch Ihrer Frau nichts davon — einen Anschlag auf die S. B. B. im Sinn So, jetzt ist es heraus, mir ist bedeutend wöhler. Es war vor etwa 10 Jahren. Der gelblichblasse Neid frass in mir. Ich hatte direkt eine Wut auf die S.B.B. We- *en der Schnelligkeit der Beförderung, der geradezu genialen Fahrplankombinationen, der übermässigen Fahrgelegenheiten, von der Billigkeit des Generalahonnements ganz abgesehen. Die Preisdifferenz des heutigen gegenüber dem Vorkriegsabonnement beträgt ja nur das Dreifache. Quasi eine Kleinigkeit. Wenn alles billiger fährt, der Wochenendspörtler, der Hoplafahrer, der Vergnügungsexpeditionsfahrer in den Tessin — ich will ausdrücklich betonen, ich gönn' es diesen Leuten — warum soll dann nicht wenigstens eine Kategorie von Bahnbenutzern die Heraklessäule der Bahnfinanzen darstellen und heldenmütig mehr zahlen als die Vergnügungsreisenden? Ist denn etwa das Gesehäftsreise*n kein Vergnügen ... ? Also, wie gesagt, ich hatte eine Wut Diese Beweglichkeit! Diese SchnelligkeitI Bitte, fahren Sie z. B. einmal nach Wasen i. E. Zürich ab 7.15, zweimal umsteigen, WaÄen an 11.37. Im Laufschritt zum Kunden, denn um 11.42 fährt der Express wieder retour. Oder aber zu Fugs zurück nach Sumiswald, um den Anschluss an den Zürcher Schnellzug zu erreichen. Tempo, Tempo! Zürich an 19.28 oder 22.50! Noch mehr Beispiele gefällig? Gegen eine solche Fahrerei gab es nur ein Mittel: das Auto. Ich Hess also den pechrabenschwarzen Plan in mir ausreifen, durch Aufgabe meines Generalabonnements die Finanzen der S. B. B. auszuhöhlen- Und seither reise ich mit meinem Auto. Mit diesem Renner kann ich fahren wie ich will und wie ich Zeit habe. Auf der Geschäftsfahrt muss ich unter allen Umständen die Zeit ausnützen können. A. F. !hisch und Was gibt es langweiligeres, als immer dieselbe Eisenbahnstrecke abzufahren? Wie arbeitsermutigend ist das Durchqueren unseres schönen Landes im Automobil! Der Reisende erholt sich nicht nur, sondern während der Fahrt erhält er neue Ideen, sieht die Aufmachung der Konkurrenzgeschäfte und ist in all seinem Handeln unabhängig. Wer mit Auto gereist ist und die Vorteile ausgenützt hat, wird sich nie mehr entschliessen können, seinen Wagen einzustellen und der Eisenbahn den Vorzug zu geben. E. P. SECURITE COMPLETE sur routes grasses, mouillees en asphalte, ou pavees. — ADHERENCE TOTALE meme dans les virages les plus difficiles, que le sol soit gras ou mouille. Dimensionen 28X28X6 cm Gewicht mit Koffer nur 1500 kg. UN FREINAGE PARFAIT pas de ghssade de cote, pas de chasse ä l'arriere, pas de tete ä queue, quelle que soit la vitesse PNEU 100% ANTIDERAPANT T 4+ Name;.... Adresse:. schreibt genau gleich wie Jede grofce, viel teurereMaschTh» 4>Relhen-Normattastatur mit 42 Buchstaben- und Zeichen» lasten. mH Rücktaste, Umsehalttajte. UmschatHestslelle». Anschlag weich und gleichmifslg. Moderne offene Normalschrift. Normal breiter Wagen, fafjt Papierbogen bis 237 mm. Stechwalze, beidseHiger Randsteller. Kugellagerführuno, Prlzisions-Paplerfuhrung durch 4 Führungsrollen. Regelmäßiger Wagenlauf durch Patent-Federgehiusa» Normale Farbbandspulen, automatisches Fohren. Sdiaflei» und Bremsen des Farbbandes. Sehr starke Typenhebel. 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