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E_1936_Zeitung_Nr.015

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16 Automobil-Revue —

16 Automobil-Revue — No 15 Vom lOettec und JUOM Qdd lOUttecwettee wie noch nie Das meteorologische Institut von Sofia teilt mit, dass in den 50 Jahren seines Bestehens ähnliche Januartemperaturen wie in diesem Jahr noch nie verzeichnet worden seien. In Mittelbulgarien betrugen sie fast durchgehend 20—21 Grad C im Schatten. Infolgedessen haben die berühmten Rosenplantagen von Stare Zagora, ebenso wie die Mandelbäume im ganzen Lande bereits ihre volle Blüte erreicht. cpr. JU^euioettee macht xtecqesslkh Seit längerer Zeit wurden in Japan und Amerika von Biologen und Statistikern Untersuchungen über die Häufigkeit von Gehirnstörungen bei trockenem und bei feuchtem Wetter vorgenommen. Man stellte fest, dass Depressionszustände bei feuchtem Wetter viel leichter aufträten und auch stärkere Ausmasse erreichten als bei trockenem Wetter. Geradezu verblüffend aber waren ganz andere Zusammenhänge, die sich bei dieser Gelegenheit auftaten. Der japanische Arzt Dr. Hisazuka war nämlich längere Zeit als Werkstudent in einem Fundbureau tätig gewesen. Hier wurde ihm ein hochinteressantes Vergleichsmaterial zugänglich. Es zeigte sich nämlich, dass mit dem Einsetzen feuchter Witterung die Zahl der verlorengegangenen oder vergessenen Gegenstände steil in die Höhe ging, um sofort zu fallen, wenn eine Aenderung des Barometerstandes eintrat. Anfangs glaubte Hisazuka, lediglich Zufälle serienweise aufzeichnen zu können, doch nach und nach erkannte er in aller Deutlichkeit, dass sich hier rein tabellenmässig der Einfluss der Luftfeuchtigkeit auf die Gehirnzellen feststellen Hess. Er widmete nun einen grossen Teil seiner wissenschaftlichen Arbeitskraft der genauen Erkenntnis dieser rätselhaften Dinge. In Zusammenarbeit mit Lehrern und Bankiers ermittelte er schnell, dass die Zahl der Fehler bei Schulkindern und die Menge der Rechenfehler bei Bankbeamten sofort zunahm, wenn schlechtes Wetter zu erwarten stand. Wenn auch bis heute noch die direkten Zusammenhänge zwischen Luftfeuchtigkeit und Gehirnzellen in ihrer Auswirkung nicht ganz geklärt sind, so kann man doch schon annehmen, dass die Spannungsverhältnisse innerhalb der einzelnen Zellen massgebend sein müssen für die Vergesslichkeit oder erhöhte Tätigkeit jener Zellen. Um nun der Menschheit die nötigen Richtlinien zur Vermeidung schweren Schadens durch derartige « Regenvergesslichkeit » geben zu können, stellte der japanische Forscher unter Anlehnung an frühere amerikanische Beobachtungen ähnlicher Art sechs Punkte auf, durch die der Mensch sich beim Herannahen schlechten Wetters vorbeugend schützen kann. Unter diesen Richtlinien spielen Knoten in den Taschentüchern und fünfzehnmalige Wiederholung schwieriger Namen, der. Schirm, den man in den Hut stellen soll, das Notizbuch und der Terminkalender eine besondere Rolle. O&uul akinitqilt Eine Pariser Zeitung machte kürzlich eine Umfrage bei ihren Lesern, um näheres über die jetzt übliche Durchschnittshöhe der Mitgift für Töchter des franzöoschen Mittelstandes festzustellen. Es ergab sich das überraschende Resultat, dass die Gewohnheit der Mitgift als solche überhaupt gar nicht mehr in dem Masse allgemein und selbstverständlich ist wie früher. An ihre Stelle tritt mehr und mehr der Beruf. Junge Männer, die heute heiraten, legen meist weniger Wert auf Bargeld, als darauf, dass ihre Zukünftige eine Ausbildung genossen hat, die sie in die Lage versetzt, zu den Kosten des jungen Hausstandes beizutragen oder wenigstens im Notfalle sich selbst zu erhalten, cpr. «SalschnuUuzee» Qaimlet Vor wenig mehr als fünfzig Jahren stand in Cannstatt bei Stuttgart ein kleines Gebäude, das von den ehrsamen Bürgern mit scheelen Augen angesehen und scheu gemieden wurde. Es sollte darin «umgehen», hiess es. Und diesem Gerücht musste wohl schon etwas zugrunde liegen, denn fast jede Nacht tönte aus dem festverschlossenen Gebäude, dessen Fenster sorgfältig verhangen waren, ein geheimnisvolles Hämmern und Klopfen. Bis einige beherzte Bürger schliesslich auf die Vermutung kamen, das könnten nur Falschmünzer sein, die darin nächtlicherweise ihr lichtscheues Gewerbe betrieben. Sie alarmierten die Polizei, die auch sogleich bewaffnet auszog und mit rauher Hand an die Tür des Häuschens klopfte. Aber wie erstaunte sie, als ihr geöffnet wurde und sie erkennen musste, dass hier statt falschen Geldes das ehrliche, echte Gold der Zukunft gehämmert und gewonnen wurde. Da standen nämlich vor ihnen Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach, die in ihrer Werkstatt gemeinsam in aller Heimlichkeit sich und der Welt den neuen Explosionsmotor geschaffen hatten. £in süssec 3xdec Schoköladetaler haben wir als Kinder jeweils erhalten, wenn die Gotte auf Besuch kam und den Eindruck hatte, dass wir brave Kinder seien. Die Schokoladen-Fünfliber standen in hohem Ansehen, und wir hätten um alles in der Welt nicht auf die Stange der in Silberpapier verpackten süssen Bissen verzichtet. In ihrem bescheidenen Zweifränklerformat waren sie freilich nicht zu vergleichen mit einem neuesten Erzeugnis der Schokoladenrhünzenmdustrie. Soeben bringt die Schokoladefabrik Cailler einen handtellergrossen Taler, in Silber und in Gold, heraus, der durch seine Grosse und sein prägnantes Relief alles bisher Dagewesene aus dem Felde schlägt. Auf der Vorderseite der Medaille idemann Gemustertes Material erfreut sich heuer grösster Beliebtheit, wobei nicht nur die gebräuchlichen Fischgrätengewebe, sondern auch die gestreiften und karierten Stoffe in Betracht gezogen werden, die unter anderem mit viel Erfolg zu flotten, vollkommen durchgeknöpften Kasakkleidern verarbeitet und mit einer hellen Garnitur versehen werden (letztes Modell). Was die Besonderheiten der neuen Linie anbetrifft, so darf man sagen, dass die gestufte Kontur heuer viel von sich reden machen dürfte, da hier schon jetzt allerlei als sehr gelungen zu bezeichnende Versuche unternommen werden. In diesem Sinne will unser zweiter Entwurf gebührend gewertet sein, der uns mit einem Kleide und mit einem ganz neuartig geschnittenen « Paletot-Cape » sieht man das Plakatbild des Genfer Grand Prix mit der Inschrift «Grand Prix Automobile de Geneve, 31 mai 1936», auf der Rückseite ist das Genfer-Wappen mit dem alten Wappenspruch «Post tenebras lux» (nach der Finsternis das Licht) aufgeprägt. Und damit kein Goldhamster das Gold der Umhüllung als bare Münze nehme, heisst es noch «Chocolat au lait Cailler». Eine süsse Gabe, ein originelles Mitbringsel für grosse und kleine Kinder, die für das Süsse zu haben sind. Weisheit des Alltags vertraut macht, mit einer Schöpfung also, die uns unfehlbar neue modische Wege weist Wie immer zur Frühjahrszeit treten auch" diesmal geschmackvolle Faltenwirkungen in den Vordergrund, die aber diesmal nicht nur für sportliche Stücke, sondern auch für das Nachmittags- und Gesellschaftskleid des Früh* jahrs verwertet werden. Als dritte Figur zei^ gen wir ein in der Sattelpartie faltig ansetzendes Kleid, das so tief abgesteppt wird, dass die Falten erst unten in lebhafter Art aufspringen und die ihnen gebührende «Bewegung » erhalten. In ähnlicher Weise sind auch die geschmackvollen Aermel behandelt, deren weite Kelchform während der warmen Jahreszeit im Strassenbilde oft zu bemerken sein dürfte. Gute Saucen Sauce Madere. 2 Weinglas voll Madeira-Wein und ein wenig Wasser werden zur Hälfte eingedickt, dann mit 2]/ 2 Deziliter Mirepoix vermischt, gut aufgekocht und zuletzt mit Y 2 Kaffeetasse voll Tomatenpüree verrührt. Sauce a la Maitre d'Hotel. (Feine Kräuter- Sauce.) 125 g Butter werden zerlassen, rasch einige Tropfen Zitronensaft dazugerührt und mit sehr fein gehackten Kräutern (Petersilie, Schnittlauch, Kerbelkraut, Estragon) vermischt. Meistens zu Fischen oder Gemüsen gereicht. Sauce Marengo. 2y 2 Deziliter Mirepoix werden aufgewärmt, mit 2 Löffel voll saurer Sahne, etwas Knoblauchsaft und 125 g in Butter gedünsteten und in Scheiben geschnittenen Champignons vermischt. Probe aus „373 Kochrezepte aus 26 Ländern" von Ulm Deeley, Hallwag, Bern. Erhältlich in allen Apotheken 10 er Packung Fr. 4.50 — 4er Packung Fr. 2.—. Qratls-Proapekt diskret duroh E RO V A Q A. Q., Zürich 25, Bachtobeistrasse 59. Lesen Sie die aufklärend« Broschüre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 in Brietmarken oder auf Postscheck VIII/1819, EROVAQ A. Q. Prunkkommoderi für Korridor, Wohnzimmer und Esszimmer A. Berberich, Zürich 8 Dufourstrasse 45, beim Stadttheater Höhere Handelsabteilung mltDiplomabschluß sowie Kurse für Privatsekretärinnen, Stenotypisten, Buchhalter und kaufmännische Lehrlinge. Deutschkurs für Fremdsprachige. [fappidieVorlagcM handgewebt, dauerhaft,] licht- und waschecht. Grosse Auswahl.! Spezialanfertigungen. Auswahlsendungen. Warenzentrale des Bundes Schweizer Armenierfreunde Kirchgasse 21 Zürich Tel. 25.7451 Musst du jemanden etwas Unangenehmes sagen, so tue es ohne Schulterklopfen und Freundschaftslächeln. Sanfter Zuspruch vom Henker ist unerträglich, und ein Chirurg soll keine Unsicherheit verraten. Je enger menschliche Beziehungen sind, desto sicherer ist ihnen etwas Feindseligkeit beigemischt. Wer meint, dass Verbindungen, die er aus praktischen Gründen längere Zeit ungestört erhalten will, recht innig werden sollen, der irrt zu seinem Nachteil. Mit dem Geschäftspartner soll man nicht Golf spielen. Neben dem häufigen Fehler, von den eigenen Angelegenheiten zu viel zu sprechen, kommt der entgegengesetzte nicht selten vor, dass man hinsichtlich seiner selbst zu reserviert und zugeknöpft ist. Vertraulichkeit folgt dem Vertrauen, mit dem du selbst vorangehen musst. Das gilt doppelt denen gegenüber, die sich aus irgendeinem Grunde unsicher oder nicht auf gleicher Stufe fühlen, also etwa zwischen Alten und Jungen, Fortgeschrittenen und Anfängern. Der Lehrer, der sich nicht schämt, seinen Schülern eine kleine Schwäche preiszugeben, hat es leicht, ihr Vertrauen zu gewinnen. Unpünktlichsein ist ein Ausdruck der Ueberheblichkeit. «Was ihr versäumt, kann nicht so wichtig sein.> Deswegen gilt Pünktlichkeit gegen Höhere und Gleiche als Verpflichtung, gegen Niedrigergestellte ist sie eine Form von Höflichkeit — die «Höflichkeit der K Könige». Wer als Halbwüchsiger imstande war, mit seinem Vater ohne Trotz und Verlegenheit zu sprechen, wird als Mann mit Papst und Kaiser den rechten Ton zu finden wissen. Anekdoten (ho) Der polnische Pianist Paderewski befand sich in einem Salon in einem der ersten Warschauer Hotels, wo sich eine illustre Gesellschaft versammelt hatte. Man sprach über dies und das, und plötzlich wurde Paderewski gebeten, etwas zu spielen. Er weigerte sich zuerst unter der Ausrede, dass die Stunde schon zu sehr vorgeschritten sei, aber schliesslich überwogen die Bitten der Anwesenden. Der grosse Pole setzte sich an das Klavier und spielte. Es dauerte nicht lange, da klopfte der Kellner und übergab einen Zettel, der von dem Herrn stammte, der neben dem Salon wohnte. «Wenn Sie schon so spät Paderewskis Werke spielen », stand darauf, « dann spielen Sie wenigstens richtig.» Paderewski antwortete ebenfalls schriftlich: «Verzeihung, ich will es nicht wieder tun. Paderewski.» Wilhelm Busch, der berühmte Karikaturist, redete sehr ungern. Bei einem Festmahl zu seinen Ehren wurde er mit zahlreichen Ansprachen gefeiert. Busch freute sich darüber, antwortete aber mit keiner Gegenrede. Schliesslich neigte sich der Vorstand des Künstlervereins, der das Festmahl gab, zu Busch und flüsterte: «Verehrter Meister, dürften wir nach so viel Reden auch ein paar Worte von Ihnen erwarten? » Busch nickte ergeben und schlug an sein Glas. Als aller Augen gespannt sich zu ihm wandten, lächelte er etwas verlegen und rief dann laut und deutlich: « Ober, noch ein Helles!» Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid.

JJO 15 — Automobil-Revue 17 Rätsel »Ecke Schweizerisch-geographisches Rätsel Schwierige Sache, so ein geographisches Rätsel, wie wir's in Nr. 11 hqtten. Die eilfertigen Löser haben die ganze Schweiz durcheinandergemacht, aber keiner hat mitten ins Schwarze getroffen. Gestehen wir's ein, dass die Bilder etwas zu klein, der Druck vielleicht auch etwas verschwommen-war. Aber die Rätselneffen und die Rätselnichten scheinen sich doch nicht alle Schweizer Landschaften genau eingeprägt zu haben. Es ist schon richtig, dass Weggis, Castagnola und Montreux gewisse Aehnlichkeiten haben, dass das Gotthard-Hospiz von einer gewissen Entfernung aus mit dem Berghaus von San Bernardino zu verwechseln ist; aber dass Laupen mit Burgdorf verwechselt wurde, dachte sich der Onkel nicht. Eher meinte er, man könnte auf Aarberg raten. Das Bild Nr. 11 mit dem Bergsee war wirklich schwer; einige haben darin den Grimselsee erkennen wollen, andere den Seealpsee — und dass jemand die Lüderenalp-Chilbi auf den Bachtel verlegt, ein anderer « Gurnigel » oder Saanenmöser vermutet, kann man nicht übelnehmen. Immerhin eine Feststellung: Wir schauen offenbar doch der Landschaft, die wir durchstreifen, zu wenig scharf ins Gesicht. Aber das hängt doch wohl mit dem Lebenstempo der heutigen Zeit zusammen, für das wir nicht verantwortlich sind. Hier die richtige Lösung des schweizerischen Landschaftsrätsels von Nr. 11: HUR1OB Bei Milliardärs. Auch amerikanische Multimillionäre haben ihre Sorgen. « Mein Verlobter ist gestern zweiter Vorsitzender unseres privaten Golfklubs geworden.» — « Gratuliere! » — « Danke. Ich freue mich auch sehr. Es war ein zu peinliches Gefühl, mit einem Mann verlobt zu sein, der gar nichts war.» Das Rückporto. Trafen sich zwei Schotten. «Haben Sie meinen Brief nicht erhalten? » — « Gewiss! » — «Ich habe Ihnen doch geschrieben, dass ich Sie um die Hand Ihrer Tochter bitte, und Sie haben es nicht einmal für nötig gehalten, mir zu antworten. »•— Der Schotte schaute verwundert: «Hatten Sie Rückporto beigelegt? » RMtselauflösung. 1. Brissago. 7. Frauenfeld. 2. Genf. 3. Andermatt. 4. Montreux. 5. San Bernardino. 6. Laupen. 8. Monte Rosa. 9. Sion. 10. Murten. 11. Fählensee-Altmann.. 12. liüderenchilbi. Nun hat der Onkel noch etwas auf dem Herzen. Ein Rätsellöser will ihn offenbar auf die Probe stellen mit der Frage-. Wo ist das Eulengebirge? Ein Auslandschweizer, der die Auto-Revue liebt und liest, will uns auf unsere geographische Kenntnisse prüfen. Kann ein Rätsellöser dem Onkel so nebenbei sagen, wo er dieses Eulengebirge zu suchen hat? Mit unserem . neuen geographischen Rätsel möchte der Onkel die Magazin*Leser ein wenig auf der Schweizerkarte spazieren führen. Nicht am Narrenseil, nur an der Leine. Die Sache ist nicht gerade einfach, aber wer einen guten Atlas oder ein paar Landkarten besitzt, wird die Nüsschen schon knacken können. Also frisch daran! Die Lösungen' müssen am 28. Februar im Besitz der Redaktion sein. 1. Fluss 2. Weinbauort 3. Berühmter Felszirku» 4. Alpenpaßttrasse 5. Bergdörfchen an berühmter Alpenstrasse 6. See 7. Walliser Seitental 8. Dorf und Ferienort 9. Bergdörfchen 10, Ebenfalls ein Gebirgsdorf 11. Wenig bekannter Berg 13. Altes Städtchen Die Anfangsbuchstaben •rgeben den lateinischen Namen eines Gewässers Beim Arzt rasselte das Telephon. «Hier ist Schneck, jawohl, Albert Schneck. Herr Doktor, meine Frau hat sich die Kinnlade ausgerenkt und kann kein Wort sprechen. Wenn Sie einmal vorbeikämen, nächste Woche oder wann, dann wäre es wirklich nett von Ihnen! » * * Das Postamt in Toledo bekam vor einiger Zeit , eine Drehtür. Die Gassenjungen fanden sie sensationell und spielten damit Karussell. Eines Tages • beschwerte sich ein Postbeamter bei seinem Vorstand; man möge doch die Gassenjungen fernhalten, damit auch die armen Postbeamten, die ein grösseres Recht daran hätten, in der Mittagspause einigemal zu ihrer Erholung mit der Drehtür herumfahren könnten ... Der Ehemann zu seinem Freund: «Ich kann nur so viel sagen: Ich habe manches Haar ixt der Ehe gefunden!» «Komisch — ich habe alle Haar« in der Ehe verloren!» «Marie », sagt die Hausfrau zu dem neu eingetretenen Mädchen, «dieses Service ist schon fünfzig Jahre alt... » « Keine Angst, gnädige Frau, ich rede nicht darüber.» Der Vater zum Sohn: «Hast du gestern apcnd noch meinen Wagen benützt?» «Ja, ich bin mit einem Kollegen spazierengefahren.» Darauf der Vater: «Hier, nimm das) Dein Kollege hat seinen Lippenstift verloren.» Er kennt sie besser. Ein englischer Käpten suchte eines Tages in einem kleinen weltverlorenen Hafen nach einer neuen Mannschaft. Da er, was er wollte, nicht finden konnte, heuerte er schliesslich, was er bekam ... Um Verwechslungen der ähnlich klingenden Namen der Angeheuerten zu vermeiden, gab er den Leuten einfach Nummern. Einige Zeit später starb einer der Bemannung und der Kapitän gab dem Segelmacher Auftrag, Nr. 7 zu beerdigen. Bald darauf meldete der Segelmacher: «Befehl ausgeführt; Nr. 17 beerdigt.» — «Nr. 17!?», rief der Kapitän aus. «Ich habe doch Nr. 7 gesagt! » — «Ich habe mich auch darüber gewundert, Käpten», sagte der Segelmacher. «Als ich ihn einnähte, jammerte er fortwährend; «Ich nicht tot, Sir. Ich nicht tot, Sir ». Aber man weiss ja doch, wie diese Kerle lügen.» * * Der Direktor: «So sind wir uns also einig, junger Mann, dass du gleich nach der Konfirmation die Lehrlingsstelle hier für 35 Kronen im Monat antrittst. Hast du sonst noch etwas auf dem Herzen? » Der junge Mann: «Ja ... und wie ist es mit der Pension, Herr Direktor?» Vater zur kleinen Tochter: «Und was möchtest du werden, wenn du erwachsen bist?» «Weisst du, Vati, ich denke, am liebsten eine schrecklich reiche junge Witwe. » « Können Sie kochen? » « Nein. » « Können Sie waschen? » « Nein. » « Ja, was können Sie denn? » «I, i kann gar nix, i will ja nur als « Mädel für alles » gehn. «Erinnerst du dich noch, in welchem Jahr die kurzen Röcke Mode waren?» «Natürlich, es war dasselbe Jahr, in dem du plötzlich das Bedürfnis spürtest, eine Brille zu tragen!» Wie viele Pferde hat dieser Wagen? Sehr glaubhaft. (ho) Der Schneider des Sonnenkönigs hatte diesem einen Anzug verdorben. Der darob sehr aufgebrachte König wollte den Schneider allen Ernstes enthaupten lassen. Der Mann ff einte und wimmerte: «Was wimmerst du?» fragte der König. «Ich fürchte Eu%rer Majestät Zorn.» «Liegt dir soviel an deinem Kopf?» «Jawohl, Majestät.» « Aber er ist nicht viel wert.» «Wenn auch, Majestät, ich hänge doch aber daran.» «Geben Sie acht, nicht schmutzig machen, Sie mir die Strumpfe (Söndagsnisse) «Und woher wusste er, dass Sie die Richtige rOStfaCh 13, für ihn waren?» «Ich habe es ihm gesagt!» Was sagen Sie verehrte Leser und Leserinnen zu unserer neuen Beiläge? Ihre Meinungsäußerung ist uns wertvoll! AUTOMOBIL-REVUE BERN 6 GUMMI Fr. 2.50 Bist! Qualität. Sicherster Schutz. Diskreter Versand. teH.KJRCHHOFE 7i idiPH I flFWFNSTR. 1 Widmono Sex 44 Der Erfolg liegt In Ihrer Hand durch Sex 441 Sex 44 ist daa vorzügliche, wirksame Organsexnal» Heilmittel, das Ihre körperlichen Kräfte erneuert. Sex44 hebt merklich die verminderte Leistungsfähig» keit n. enthält die Stoffe für den Aufbau der Nervensubstanz, speziell für die gestörten Funktionen sexueller Natur. 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