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E_1936_Zeitung_Nr.015

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LUFTFAH AUTOMOBIL-REVUE

LUFTFAH AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 21. FEBRUAR 1936 15 Fortsetzung von Seite 3. „L.Z. 129" startbereit (Schluss.) Seit Kriegsende hat sich in der äussern Formgebung der Luftschiffe die Tendenz durchgesetzt, den Schlankheitsgrad L:D mehr und mehr zu verkleinern. «L. Z. 113», das letzte bei Kriegsende beinahe fertiggestellte Marineluftschiff hatte noch ein Verhältnis der Länge L zum Durchmesser D von 8,8. Es folgt die «Bodensee» mit L:D 6,5, die «Los Angeles» mit 7,2, während «Graf Zeppelin», der sich ,in seinen Massen nach denen der vorhandenen Bauhalle richten musste* mit 7,8 aus dieser Eeihe herausfällt. Der startbereite «L. Z. 129» weist einen L:D von 6 auf. Die «Akron» hatte ein solches von 5,9, während die Engländer bei «E 100» und «R 101» noch weiter gingen, hatten doch diese Schiffe einen L:D von 5,5 resp. 5,7. Der Uebergang zu plumperen Bauformen ist aerodynamischer und statischer Art, haben doch Versuche im Windkanal ergeben, dass der Widerstand bei L:D = 5*5 bis 6 einen Kleinstwert erreicht. Fahrtechnisch ist ein gewisser Einfluss der Schlankheit auf die Steuerbarkeit des Schiffes erkennbar. Das plumpere Schiff ist infolge seines kleinern Massenträgheitsmomentes um die Hochachse wendiger, während das schlankere ruhiger im Kurse liegt. Doch ist in diesem Punkte der Stabilisierungsgrad und die Grosse der Ruderflächen ausschlaggebend. Da ein gleicher Schiffsinhalt beim plumpern Schiff von einer kleinern Oberfläche umspannt wird, so bedeutet dies eine Ersparnis an Hüllen- und Zellenstoff, zum Teil auch an Tragwerk. In statischer Hinsicht ist das grosse Widerstandsmoment des plumpern Schiffes natürlich erwünscht; doch gibt es hier eine Grenze, jenseits deren das hierdurch ersparte Gewicht bei den Hauptringen sehr schnell mit dem Durchmesser steigt. «L. Z. 129» zeichnet sich gegenüber den frühern Grossbauten von Luftschiffen dadurch aus, dass die Passagierräume von 400 m ! Bodenfläche mittschiffs angeordnet sind. Zweistockwerkartig untergebracht enthält die Oberpartie Speisesaal, Wandelhalle, Schreib- und Lesezimmer, sowie die Kabinen mit 50 Betten; die untere Rauchsalon, Bad, Schiffsbureau, Küche und Besatzungsräume. Der Führerraum (Steuerund Navigationsraum) weist eine Länge von 10 m auf und liegt am Bugteil des Schiffes. Ueber diesem ist die Funkstation angeordnet, welche ihren Strom von einer Beim Streichen der Hülle. (Photo: Luftschiffbau Zeppelin.) 130» begonnen wird. Die Pläne für dieses Schiff sind bereits fertig erstellt. Alle erforderlichen Vorrichtungen befinden sich in den Werftwerkstätten in Arbeit, so dass nach Eintreffen der notwendigen Baustoffe mit dem Neubau auf breitester Basis begonnen werden kann, während mit der Herstellung kleinerer Einzelheiten schon begonnen werden konnte. Im grossen und ganzen wird dieser Ozeanriese die gleichen Abmesungen wie «L.Z. 129» aufweisen: Länge 246 m, grösster Durchmesser 41 m, Nenngasinhalt 190 000 m*. Dagegen sind u. a. bei der An- der Passagierräume einige Ergänzun- im Schiffsinnern befindlichen und vonlage zwei Oelmotoren betriebenen elektrischen gen in Aussicht genommen. Zentrale erhält. Der nämliche Energiespender liefert ferner die Elektrizität für nischen Luftverkehrs werden die Werft- Im Zuge der Ausdehnung des transozea- das Lichtnetz und die Küche, während das anlagen in Friedrichshafen bedeutend erweitert. Bereits ist mit der Errichtung Warmwasser ihrer Oelmotoren zur Speisung einer kombinierten Warmwasser- einer 150 m langen Eingbauhalle begonnen worden. Neben der eigentlichen gros- Luftheizung dient. Ehe dieses zweite Ozeanluftschiff fertiggestellt ist, wurde bereits der Auftrag für ruht, werden in einer neuen Spezialwerksen Halle, in der heute noch «L. Z. 129» ein weiteres Grossluftschiff erteilt. Nach stätte die 36eckigen Dural-Ringe des Beendigung der ersten Probefahrten wird Schiffsgerippes hergestellt. Wie bei «L. Z. «L. Z. 129» nach dem Flughafen Löwenthal überführt, während in Friedrichs- auch bei «L. Z. 130» in den Händen von 129» wird die Leitung der Bauarbeiten hafen sofort mit der Kiellegung des «L. Z. jDipl. Ing. Knut Eckener liegen. Weitere Anmeldungen zum Grossen Preis von Pau. Nachdem wir in unserer letzten Ausgabe von der endgültigen Teilnahme der Scuderia Ferrari mit ihren Spitzenreitern Nuvolari, Brivio und Farina am Grossen Preis von Pau berichten konnten, sowie von der definitiven Meldung Raymond Sommers auf Alfa Romeo, haben sich inzwischen vier weitere Fahrer für diesen ersten G. P. der Saison vormerken lassen, nämlich Raph auf Alfa Romeo, Robert Brunet, Villapadierna und Etancelin auf Maserati. In den letzten Wochen wurde die 'Rundstrecke von Pau bedeutend ausgebessert, u. a. verschiedene Kurven überhöht, so dass die Piste am 1. März in einwandfreiem Zustand sein dürfte. Das Training wurde auf Freitag den 28. und Samstag den 29. Februar, je von 12.15 bis 13.45 Uhr angesetzt. Grosser Preis von Schweden. Am Grossen Preis von Schweden, der am kommenden Sonntag ausgetragen und von 44 Fahrern beschickt sein wird, wie wir unlängst melden konnten, nehmen u. a. folgende Konkurrenten teil : Ebb auf Mercedes-Benz; Björnstad und Widengren auf Alfa Romeo; Elo, Johannson und Sundstedt auf Bugatti und Rolander und Westerblom auf Amilcar. Ferner ist Hartmann aus Budapest auf Maserati gemeldet. Scuderia Subalpina wird Scuderia Torino. Die ehemals an zahlreichen Rennen zu bedeutendem Ansehen gelangte Scuderia Subalpina hat unlängst eine Umbildung erfahren und wird als Scuderia Torino weiterhin an den Rennanlässen erscheinen. Als Direktor steht der neuen Organisation der Torineser Rennfahrer Giorgio Ambrosini vor. Die Mannschaft besteht aus Siena, Dusio und Ghersi und dürfte 'wahrscheinlich noch vergrössert werden. Was das Material der neuen Scuderia anbetrifft, so hat sie vom Subalpina-Rennstall sämtliche, Maserati-Rennwagen übernommen. Aller Wahr-" scheinlichkeit nach dürfte die Scuderia Torino am Grossen Preis von Monaco debütieren. «Circuit Inconnu» In Spanien. Diese Veranstaltung litt unter miserablem Wetter. Von fünf gemeldeten Wagen sind drei am Ziel angekommen, nämlich 1. Fernando, 2. Quintana, 3. Olano. TaruffI fliegt. Rekordinhaber Piero Taruffi, von dem wir seinerzeit kundgaben, dass er in Rom das Fliegen erlerne, hat das Pilotenbrevet kürzlich mit Erfolg absolviert. " 4—6pl., nicht unter Jahrgang 1932, CHRYSLER od. CHEVROLET bevorzugt, gegen Barzahlung. Offerten unter Chiffre 70841 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen (reelle Occasion), Cabriolet, bis 7 PS. — Detaill. dell, nicht über 15 PS, Z 3664 an die Automobil- FIAT bevorzugt äusserste Offerten unter Revue, Bureau Zürich. Offert, mit Preisangabe Chiffre Z 3663 an die unt. 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•N° 15 — FREITAG, 21. FEBRUAR' 1936 AUTOMOBIL-REVUE 9 T.C.S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Letzte Woche tagte unter dem Vorsitz des Sektionspräsidenten Herrn E. Lutz, Flawil, der Gesamtvorstand unserer Sektion, um die Jahresrechnunj! pro 1935 entgegenzunehmen. Infolge verschiedener unvorhergesehener Auslagen für Verkehrserziehung und die Nationalratswahl-Kampajjne schliesst die Rechnung erstmals mit einem Rückschlag ab. Der Vorstand beschliesst, die Generalversammlunn auf Sonntag, den 19. April 1936, nachmittags 2 Uhr, ins Restaurant zum «Schneggen» nach Buchs einzuberufen. Es ist in Aussicht genommen, eine Reduktion des Jahresbeitrages vorzuschlagen. In der jetzigen Zeit wird ein derartiger Antrag bei den Mitgliedern kaum auf Opposition stossen. Bezüglich der Rückvergütung an die Ortsgruppen soll eine Neuordnung Platz greifen, worüber die Mitglieder an der Generalversammlung Beschluss zu fassen haben werden. Mit Rücksicht auf die Kosten wird von der Herausgabe eines gedruckten Jahresberichtes pro 1935 Umgang genommen. Der Jahresbericht wird auszugsweise in der «Automobil-Revue» veröffentlicht werden. Die Wiedergründung der St: Gallisch-Appenzellischen Strassenverkehrsliga, welcher vorläufig nur die motorisierten Verbände angehören, ist vollzögen. In den Vorstand der Verkehrsliga wird als Mitglied unser Sektionspräsident Herr E. Lutz, Flawil. delegiert Fz. SEKTION BERN. Autofahrten In Bulgarien. Es war wirklich automobilistisches Neuland für uns Zentraleüropäer, das uns am letzten Montag im Rahmen eines Vortragsabends des A. C. S. gezeigt wurde. In einer recht unterhaltsamen Dialektplauderei, begleitet von einer Menge Lichtbilder, verstand es Herr Dr. med. H. Walthard meisterhaft, die Zuhörer mit Land und Leuten von Bulgarien bekanntzumachen. Von Sofia, der Hauptstadt aus, führten ihn seine Reisen nach Norden und Süden, durch. Tal und Gebirge und zuletzt in einer längern Fahrt quer durch das ganze Land bis ans Schwarze Meer. Vor allem interessierte, was der Vortragende über die Strassen Bulgariens erzählte, die in ihrer Anlage meist mustergültig sind, deren Ausbau aber leider sehr häufig unvollendet geblieben ist. Dabei ,ist aber zu erwähnen, dass überall sehr eifrig am Weiterausbau gearbeitet wird, so weit es eben im Jlahmen des Möglichen eines nicht mit Glücksgütern reich gesegneten Landes liegt. Die Strassenpolizei ist meistens recht gut. Die Benzinversorgüng ist noch nicht so ausgeklügelt wie bei uns und einen Reservekanister mitzunehmen dürfte immer empfehlenswert sein. Die Fahrprüfung in Bulgarien abzulegen ist nicht leicht, auf alle Fälle viel schwieriger als bei uns. Prächtig waren die Bilder aus dem Volksleben, waren sie nun aus der aufblühenden Hauptstadt Sofia, aus den Landstädtchen oder aus den Bauerndörfern. Primitiv sind noch die Hilfsmittel in der Landwirtschaft, daneben sah man Bilder von modern und hygienisch einwandfrei eingerichteten Käsereien und kurz darauf wieder höchst einfache Hütten nomadisierender Hirten. Interessant ist auch all das, was mit der Rosenöl-Industrie zusammenhängt. Im ganzen genommen, ein Land reich an Gegensätzlichkeiten, ein Land aber zugleich mit prachtvollen Landschaftsbildern von einer bezaubernden Harmonie. Einzig schön ist der Blick weit über Berg und Tal von der Höhe des Schipkapasses aus, dieses in der Geschichte berühmt gewordenen Ueberganges, der so viel Kämpfe und Blutvergiessen sah. Und zuletzt das Meer, der Strand, der moderne Badeort am tiefblauen und ja nicht etwa schwarzen «Schwarzen Meer». — Gelockt werden die Ausführungen des Vortragenden wohl manchen haben, auch einmal selbst eine Fahrt in den Balkan zu unternehmen. Aber ob sich der Wunsch eines jeden so leicht in die Tat umsetzen lässt, das steht wieder auf einem andern Blatt. — Herr Dr. Perlet, der Vizepräsident der Sektion Bern des A. C. S., verdankte dem Referenten seine gediegenen Ausführungen mit warmen Worten. ORTSGRUPPE WINTERTHUR DER SEKTION ZÜRICH. Die Winterthurer Ortsgruppe hält Donnerstag, den 12. März, 19.15 Uhr, im Bahnhofbüfett in Winterthur ihre ordentliche Generalversammlung ab, die sich im ersten geschäftlichen Teil mit den statutarischen Traktanden, Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Wahlen usw., zu befassen hat. Im zweiten Teil, zu dem auch die Angehörigen eingeladen sind, wird Herr Dr. H. Weisbrod, Züriph, seinen neuen Filmvortrag über «Im Auto zum nördlichen Eismeer» halten, der an der Premiere in Zürich so grossen Erfolg erntete. V Der Verband der Experten in Frankreich ist gegründet. Mit der Ausdehnung der «Pou-du-Ciel»- Bewegung machte sieh die Notwendigkeit bemerkbar, eine unabhängige Organisation zu gründen mit der Aufgabe, die ersten «Schritte» der Amateur- Konstrukteure zu erleichtern, und zwar indem sie ihnen' erfahrene Piloten und Techniker zur. Verfügung stellte. Diese Organisation, die wie schön lange, in unserem Programme Lotten (welches seinerzeit dem Schweizer. Luftamt vorgelegt wurde), ist jetzt in Frankreich verwirklicht worden. Es ist ohne Zweifel, dass diese Initiative von den Amateur-Konstrukteuren mit -grossem Interesse aufgenommen wird, da sie für wenig Geld die Möglichkeit haben, Ihren Apparat regulieren zu lassen und damit die Schäden durch ihre Unerfahrenheit vermeiden werden. Es ist zu bemerken, dass die Association Francaise Aerienne, der diese Neuerung zu verdanken ist, damit nicht einen Zwang auf die Amateur-Kon- CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Der Vorstand lädt alle Mitglieder auf kommenden Sametag, den 22. Februar zu einem SCHAFFHAUSEN gemütlichen Faschingsabend ins Stammlokal ein. Unser Kassier R. Ging hat Bockmützen zur Verfügung. Wir bitten die Aktiv- und Passivmitglieder höflich um vollzähligen Aufmarsch. Mit Chauffeurgruss: Der Vorstand. " T. F. 986. Spanien. Werden für Fahrten nach Spanien der internationale Führerschein und der internationale Zulassungsschein noch verlangt, oder sind diese Dokumente für Spanien auch nicht mehr nötig wie für Frankreich, Deutschland, Oesterreich und Italien. K. F. in 2. mit prima Zeugnissen, unfallfrei, sucht auf 15. März, event. später, Stelle auf Lastwagen. Offerten unter Chiffre 70837 an die A. C. S. STELLEN-MARKT Auto- i Mechaniker sucht Stelle in Garage od. als Chauffeur auf Luxusod. Lieferungswagen. Absolut solider u. fleissiger Arbeiter. Offert, an Xaver Nietlispach, Gisikon, Luz. Jung. 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