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E_1936_Zeitung_Nr.019

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 6. MÄRZ 19S6 — N° 19 Bf l«loi» YOITI Grossen P»«»fs von •>«*• Links: Philipp Etancelin, der Tageesieger, fegt mit seinem neuen 4,8-Liter-Maserati-Modell über die 600 Meter lange Gerade dahin. Rechts: Eben hat sich die Startfahne gesenkt und die 10 Konkurrenten sausen unter dem betäubenden Lärm der Motoren über die Piste davon. An der Spitze befindet sich Nr. 14, Sommer auf Alfa Romeo. Ihm folgen: Nr. 6, Wimille auf Bugatti; Nr. 24, Martin auf Alfa Romeo; Nr. 4, Etancelin auf Maserati; Nr. 12, Lehoux auf Bugatti; Nr. 20, Villapadierna auf Alfa Romeo; Nr. 18, Brunet auf Maserati; Nr. 10, Raph auf Alfa Romeo, sowie Mlle Helle-Nice auf Alfa Romeo und Delorme auf Bugatti. Sf a stibau Das Auto auf winterlicher Alpenstrasse. Die Oeffnung unserer Alpenstrassen ist seit der mit grossem Erfolg durchgeführten Offenhaltung der Julierstrasse zu einem wichtigen Problem für den Winterverkehr geworden. Eine Kommission des Bundes hat in den letzten Tagen eine Fahrt von der Lenzerheide über den Julier nach St. Moritz und über die Maloja vorgenommen. Besichtigt wurden die zur Schneeräumung auf Julier und Maloja verwendeten Schneeschleudermaschinen. Eine Exkursion über den dieses Jahr zum erstenmal offengehaltenen Ofenpass wird die Studienfahrt abschliessen. Zweck der Studien ist die Lösung der Frage einer Ausdehnung der Automobilkurse in den Bünderbergen im Winter. >. X. Beschleunigter Ausbau der Bündner Strassen. In einer Botschaft an den Grossen Rat beantragt der Kleine Rat des Kantons Graubtinden für die nächsten 5 Jahre drei Strassenbauprogramme durchzuführen. 1. Das für den Kanton Graubünden sich ergebende Fünfjahresbauprogramm für den Ausbau der Alpenstrassen, gemäss Bundesbeschluss vom 4. April 1935, mit einem Kostenbetrage von 15,9 Millionen Fr. Dieses Programm wird noch abhängig sein von den durch den Bund gewährten Beiträgen. 2. Das Strassenbauprogramm zum Ausbau der im eidg. Strassenbauprogramm nicht enthaltenen Pass- und Talstrasse mit einem Kostenbetrag von 4,5 Millionen Fr. 3. Das Kommunalstrassenbauprogramm für den beschleunigten Ausbau der Gemeindestrassen 1936—1940, unter Bewilligung eines jährlichen Betrages von 100,000 Fr., zusammen 500,000 Fr. Die Gesamtaufwendung des Kantons zur Ausführung dieser 3 Strassenbauprogramme belaufen sich auf zehn Millionen Fr. Ausserdem bleibt noch eine Restschuld von 9,5 Millionen Fr. aus den ersten zwei Strassenbauprogrammen zu verzinsen und zu amortisieren. Die Regierung beantragt die Erhebung einer kantonalen Arbeitsbeschaffungsabgabe von 1 Fr. für jede volljährige berufstätige Person im Kanton Graubünden; ferner soll eine Zusatzabgabe auf der Einkommenssteuer und der Vermögenssteuer erhoben werden. Die Umsatzsteuer wird ebenfalls erhöht und eine besondere Abgabe vom Gasthofgewerbe erhoben. Diese Steuern sollen zusammen 290,000 Fr. abwerfen. Von den direkten Interessenten am Strassenbau werden 160,000 Fr. aufzubringen sein, so dass sich die gesamten zur Verfügung stehenden Mittel auf jährlich 450,000 Fr. belaufen. Damit könnte die neue Strassenbauschuld innerhalb der vorgesehenen Frist von fünf Jahren getilgt werden. Der Grosse Rat wird am 9. März zu diesem Gesetzesentwurf über die Beschaffung der Mittel für den Ausbau des kantonalen Strassennetzes Stellung nehmen. Die Regierung des Kantons Graubünden zeigt, dass es ihr mit dem beschleunigten*Ausbau der Strassen ernst ist Hoffentlich können sich auch die Mitglieder des Grossen Rates mit diesen Vorschlägen befreunden, die vom Lande grosse Opfer verlangen, anderseits aber auch dem besonders notleidenden Gastgewerbe des Kantons und den Arbeitslosen zugute kommen. -gr. Von der Hohlen Gasse. Durch eine Sammlung unter der schweizerischen Schuljugend sind letztes Jahr dem Kanton Schwyz für die Verlegung der Automobilstrasse von der Hohlen Gasse insgesamt 102,000 Fr. überreicht worden. Das vom Kanton vorgelegte Projekt für die Umfahrungsstrasse würde genehmigt und bereits im Oktober letzten, Jahres mit den Arbeiten begonnen. In einei„ Arbeitslager sind ständig 30—50 Jugendliche aus der ganzen Schweiz beschäftigt, die Terrainverschiebungen vorzunehmen. In ungefähr Jahresfrist wird die Umfahrungsstrasse erstellt sein und die Hohle Gasse in ihrer ursprünglichen Beschaffenheit kann wieder zur vaterländischen Erinnerungsstätte werden, die — ungestört vom Automobilverkehr — besucht werden kann. X Der englische Bremsbelag der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R UT I.Zürich TELEPHON 54 CRADED BRAKE UNING ULRICH HUBER, BERN Vlktoriastr. 44 Telephon 21.954 Pneu-Service-Station Pneu-Gewebe-Reparaturen Schlauch-Vulkanisation Verkauf v. 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N° 19 — FREITAG, 6. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE 9 S€i*«ass«n Walenseestrasse. Das Initiativkomitee ffij die iWalenseestrasse teilt mit: Das 1927 gegründete Initiativkomitee für den Bau einer Walensee- Talstrasse trat am 3. März in Zürich zu einer bedeutsamen Sitzung zusammen. Die Verhandlungen leitete a. Ständerat Laely, Chur. Dem Initiativkomitee gehören an: Vertretungen der beteiligten Kantone Zürich, St. Gallen und Graubünden, die Vertreter zahlreicher ostschweizerischer Gemeinden, Abordnungen der grossen Automobil- Martini-Ball durchgeführt. Herr Oberst Stierli dankte den Organen für ihre erfolgreiche und uneigennützige Arbeit im Dienste der Sektion. Ein gemeinsames Nachtessen leitete über zum Herrenabend, wofür ein recht vielseitiges Unterhaltungsprogramm zusammengestellt worden war, das vom Conferencier Herrn «Schümperli» in unübertrefflicher Weise «gemanget» wurde. Bis tief in die Nacht hinein blieb man in fröhlichster Stimmung beisammen. SEKTION ZÜRICH. Die ordentliche Frühjahrsgeneralversammlung findet Donnerstag, den 19 März, im Hotel «Waldhaus Dolder» in Zürich "um 18 Uhr statt. Sie hat sich mit dem Jahresbericht und der Jahresrechnung pro 1935 und der Dechargeerteilung zu befassen, ferner mit den statu- verbände, die Verkehrsverbände der Ostschweiz, der Schweizerische Autostrassenverein und Vertreter verschiedener Wirtschaftszweige. Ausserdem nahmen an der Versammlung teil: Delegierte der Generalstabsabteilung, der Eidg. Zentralstelle für Arbeitsbeschaffung und des sogen. Melserkomitees. tarischen Wahlen. Sie wird aber auch Gelegenheit zu einer allgemeinen Aussprache über automobili «tische Fragen bieten. Nach Anhörung eines orientierenden Referates Nach dem Nachtessen findet um 20.45 Uhr ein von Regierungsrat Dr. Kobelt, St. Gallen, über den hochinteressanter Lichtbildervortrag über «Das andere Europa; im Auto vom Schwarzen Meer durch Stand der Vorarbeiten für die Walensee-Talstrasse fasste das Komitee einstimmig folgende Beschlüsse: Osteuropa» des Herrn H. 0. Leuenberger, Zürich, 1. Die von den drei Regierungen der Kantone statt, der dieses Jahr vom Schwarzen Meer aus Zürich, St. Gallen und Graubünden im August 1935 eine grossangelegte Studienreise durch ganz Osteuropa bis zum Polarkreis durchgeführt und auf an den Bundesrat gerichtete Eingabe für die Walensee-Talstrasse wird vom Initiativkomitee in dieser 20,000 km langen Fahrt in 6 Monaten 20 allen Teilen unterstützt. Länder berührt hat. Den Schluss bildet ein Unterhaltungsabend mit besten Darbietungen einer Klein- 2. Die Trasse-Frage wird als erledigt betrachtet und dem Projekt einer rechtsufrigen Talstrasse zugestimmt. Um der Tendenz: «Weniger fahren — Benzin kunstbühne und Tanzbetrieb. 3. Dieses Projekt wird auf Grund der vorliegenden Expertengutachten und der Mitteilungen der verhelfen, wird den Mitgliedern neuerdings an- sparen» in vermehrtem Masse zum Durchbfuch zu anwesenden Experten als baureif erkannt. Die Experten vertreten die Auffassung, dass mit einer Benzinsparkontrollen des technischen Auskunftsempfohlen, die schon letztes Jahr eingeführten Kostenüberschreitung nicht zu rechnen sei. dienstes zu benützen. Dieser steht den Mitgliedern 4. Es wird der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, Dienstags und Freitags von 14 bis 16 Uhr kosten- vor allem das Projekt der Walensee-Talstrasse, wie kaum ein anderes Strassenprojekt, die vom Bundesrat in seiner Botschaft gestellten Bedingungen erfülle; denn die Walensee-Talstrasse: a) dient dem Durchgangsverkehr; b) fördert den Fremdenverkehr; los für Vergasereinstellungen, Auskunft über Benzinsparmassnahmen usw. für eine beliebige Zahl von Konsultationen zur Verfügung. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es durch diese Vorkehren möglich ist, den Benzinverbrauch ganz erheblich zu reduzieren und so beträchtliche Ersparnisse zu c) bildet eines der geeignetsten Objekte für dieerzielen, wodurch am zweckmäasigsten der unzulässigen Benzinzollerhöhung entgegengearbeitet werden kann. Straffeg, solidarisches Vorgehen aller Autobesitzer ist dringend nötig. Arbeitsbeschaffung; d) entspricht dringenden militärischen Bedürfnissen. Die Versammlung wies auf die Notwendigkeit hin, in der Ostsehweiz ein grösseree Werk für die Arbeitsbeschaffung sofort in Angriff zu nehmen- Die Walensee-Talstrasse eignet sieb zu diesem Zwecke besser als irgendeine Alpenstrasse, weil auch während des Winters gearbeitet werden kann und keine kostsnielieen Massnahmen für die Unterbringung und Verpflegung der Arbeitslosen und den Materialtransport notwendig werden. Die Delegierten der BehöHen und Verbände •'ertraten einstimmig die Auffassung, dass mit allem Nachdruck die sofortige Inangriffnahme der Walensee-Talstrasse zu fordern sei. Sie erwarten, ORTSGRUPPE WINTERTHUR DER SEKTION ZÜRICH. Die Generalversammlung der Ortsgruppe Winterthur im Bahnhofbüfett beginnt am 12. März um 19.15 Uhr mit dem geschäftlichen Teil, dem um 20.15 Uhr der Filmvortrag von Dr. H. Weisbrod, Zürich, über «Mit dem Auto zum nördlichen Eismeer» folgt. V dass die Bundesbehörden ihre Entscheide so beschleunigen, dass mit dem Bau der rechtsufrigen der der T.C.S.-Gruppe Appenzell A.-Rb. ergeht die GRUPPE APPENZELL A.-RH. An die Mitglie- Strasse noch in diesem Jahre begonnen -werden Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung, kann. Sonntag, dsn 22. März 1936, nachmittags 2^ Uhr, Das Eidsr. Departement des Innern hat demim Hotel Bristol, Herisau. Initiativkomitee schon im Jahre 1P33 schriftlich Traktanden (lt. § 10 der Statuten): 1. Wahl zugesichert, dass der Bau der Walensee-Talstrasse der Stimmenzähler; 2. Protokoll: Hauptversammlung 30 März 1935; 3. Jahresbericht 1935 des Prä- Liebhaber-Konstrukteuren die langwierigen Nach- nach Abkläruns der Frage der Alpenstrasseninitiative in erster Linie ins Auge gefasst werde. sidenten; 4. Beschlussfassung über die Jahresrechnung 1935: a) Bericht der Kontrollstelle, b) De- näßh Möglichkeit zu erleichtern. forschungen abzunehmen und ihnen die Arbeit chargeerteilung an den Vorstand und „seine „Funktionäre; 5. Festsetzung des Jahresbeitrages 1936; ,^E1n Interessantes Dokument. Herr Georges 6. Festsetzung des Passivbeitrages 1936; 7, Festsetzung der Sitzungsgelder des Vorstandes und des hat, unter Mitwirkung einiger Mitglieder-Konstruk- Farny, der geschäftige Präsident der Sekttion Genf, engeren Büro; 8. Aufstellung des Budgets 1S36; teure, ein Rechenbuch zusammengestellt (Kqstenvoranschlag), der sieh für die Konstruktion von 9. Jahrespragramm 1936; 10. Beschlussfassung über allfällige Anträge; 11. Wahlen: a) des Präsidenten, Club-Pou du Ciel sehr nützlich erweisen wird, wie b) der übrigen Mitglieder, c) der Rechnungsrevisoren; 12. Allgemeine Umfrage- Pou. auch für den gruppenweisen Bau eines einzelnen Anträge zu Händen der Hauptversammlung sind Auf diesem Dokument sind die Prpise der Mate- und auch die'Arbeitsstunden für die Anferti- bis spätestens 17. März 1936 schriftlich an denrialien Präsidenten Dr. (DDS.) Fisch H., Herisau, einzureichensen der praktischen Erfahrungen berechnet, degung jedes einzelnen Teiles, nach den Ergebnis- Wir erwarten einen zahlreichen Aufmarsch aus tailliert. Dieses Dokument ist gewiss von grosser den Mitgliederkreisen, besonders mit Rücksicht auf Nützlichkeit für jedermann, der einen Apparat das Traktandum Wahlen. Am Schlüsse der Versammlung gelangt ein Film zur Vorführung, der sammen. t baut oder bauen will, allein oder mit andern zu- sich in den Dienst der Verkehrsdisziplin unter der Wir halten Kopien auf Verlangen zur Verfügung unserer Mitglieder; wir bitten um Beilage des appenzellischen Schuljugend stellt. Reservieren Sie bitte den 22. März für die T.C.S.-Gruppe Appenzell Rückportos. ' A.-Rh. Es folgen keine persönlichen Einladungen. Winteralpenposten. Mit der Wendung zum Bessern, welche die Schneeverhältnisse, wenigstens in den höhern Regionen, gegen Ende Februar genommen haben, ist auch die Frequenz der Postautokurse während der Woche vom 24. Februar bis zum 1. März fast auf der ganzen Linie gestiegen. Zu einem nicht unerheblichen Teil dürfte diese Zunahme auf das Konto des 1. März zu buchen sein, der den Haupt-Skigebieten eine wahre Völkerwanderung brachte. Gegenüber der entsprechenden Betriebsperiode des Vorjahres schliesRt die Woche vom 24. Februar bis 1. März mit einer um 2736 höheren Reisendenzahl ab. Das Total der in diesem Zeitabschnitt beförderten Personen beläuft sich auf 15.845, verglichen mit 13.109 im Jahre 1935. An der Vermehrung partizipieren alle Kurse mit Ausnahme der Linie St. Moritz-Castasegna, die mit einer Minderfrequenz von 641 Fahrgästen absehliesst. eine Erscheinung, deren Grund wohl darin zu suchen ist, dass die Olympischen Winterspiele viele St. Moritzer Gäste nach Garmisch gelockt haben. Den stärksten Frequenzzuwachs verzeichnet der Kurs Nesslau-Buchs mit einem Plus von 909 Passagieren; an zweiter Stelle rangiert die Linie Chur-Lenzerheide-Bivio mit einer Zunahme um 523 Fahrgäste, gefolgt von UrnpscVi-Schwägalp (+481) und Balsthal-Waldenburg (+355). Auf den neuen Linien Stajden-Saas Baien. Zernez-Münster und Lugano-St. Moritz wurden insgesamt 520 Personen befördert, womit das Total der Reisendenzahl in der Beriehtswoche auf 16.365 ansteigt. _r A. C. S. SEKTION AARGAU. Generalversammlung. An der auf Samstag, 29. Februar 1036 nach Aarau einberufenen ordentlichen Generalversammlung nahmen rund 90 Mitglieder teil. Der mit Beifall aufgenommene Jahresbericht des Präsidenten, Herr Direktor Lenzin (Aarau), legte Beweis ab über die aktive Tätigkeit des Vorstandes, seiner Subkommissionen und des Sekretariates. Als besonders erfreulich ist der neue im Berichtsjahre zu bezeichnende effektive Zuwachs von 54 Mitgliedern zu werten. Jahresrechnnng und Budget wurden einmütig gutgeheissen. Der Vorstand, die Delegierten und die Rechnungsrevisoren wurden für eine neue Amtsdauer von 3 Jahren wiedergewählt. An Stelle des demissionierenden Herrn Voegtlin, Brugg, wählte die Versammlung neu Herrn Divisionsarzt Dr. Sieg- T. C. S. AM* den V«e»l»«änden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Einladung zur Besichtigung des Studio Zürich auf nächsten Sonntag, den 8. März 1936, vormittags 10.45 direkt beim Studio. Ausserdem findet eine Besichtigung der Anlagen und des Betriebs des Lebensmittel- Vereins Zürich statt, und zwar Sonntag, den 22. März 1936, vormittags 9 Uhr bei der Bäckerei des L.V.Z., Hohlstrasse 201, Zürich 4, beim Güterbahnhof statt. Sammlung daselbst. Wir ersuchen unsere verehrten Ehren-, Frei-, Aktiv- und Passivmitglieder sowie deren Angehörigen und Freunde zu beiden Exkursionen pünktlich und zahlreich zu erscheinen und rechnen auf grosse Beteiligung. Mit kameradschaftlichem Chauffetfrgruss: Die Vereineleitung. Rottschaft der Aero- jm. Amateure der Schweiz General- C AI*«MA«_?,«.A -Blanc 11 An die Lieferanten von Konstruktlonsmaterlal fOr Ppu du Clel. Es kommt oft vor, dass die Konstrukteure, von Pou du Ciel auf einmal in ihrer rist, Brugg, in den Vorstand. Ebenso tritt neu in das Kollegium Herr Dr. Hans Müller, Brauerei, Arbeit behindert sind. Schuld sind die Schwierigkeiten, gewisse Materialien gut und günstig einzu- Baden. Ueber die pro 1936 vorgesehenen Veranstaltungen referierte der Präsident der Sportkommission, Herr Dr. Wiss (Anrau). Als erste Veranstalgen um Adressen für Lieferanten. kaufen und so erhalten wir verschiedentlich Anfratung im April ist ein Filmvortrag von Herrn Dr. Weisbrod, Zürich, «Im Auto zum nördlichen Eismeer» mit Aarburg als Ort der Zusammenkunft Zu Beginn unserer Bewegung hatten wir eine Einkaufs-Zentrale vorgesehen. Diese sollte als vorgesehen. Für den Monat Mai steht eine eintäeiee Vermittler den verschiedenen Lieferanten, denen Bhiest- und Picknickfahrt auf dem Programm. Die man gruppierte Bestellungen hätte übergeben können, und anderseits den Konstrukteuren dienen, Auelandsfahrt hat als Ziel den Grossglockner und dürfte auf frühestens Anfang Jult angesetzt werden. Die Route über München - Salzkammergut - welche ihrerseits dann von vergünstigten Preisen profitieren könnten. Dieser Plan, im ersten Moment so sehr verlockend, war unmöglich durchzu- Grossdockner - Dolomiten - Stilfserjoch - Bernina - Engadin bietet ein Maximum von landschaftlichen führen. Eine solche Organisation bedingte ein» Reizen. D{e Dauer der Fahrt wird mit 6 Tagen viel stärkere Aktionsmöglichkeit, als sie zu unserer angegeben, mit einer Variante von 4 Tagen unter Verfügung stand, oder wir hätten einen gewissen Weglässuns des deutschen Gebietes. Ein Concours- Verdienst einkalkulieren müssen zur Deckung unserer Kasten. Unsere Statuten verbieten uns aber Auto-AthTetie, eine Vielseitigkeitsprüfung und die Ballonfuchsjagd bilden das Sportprogramm des jede lukrative Betätigung und Ziele, und so haben Jahres. Als Abschluss wird wie alljährlich der wir uns entschlossen, die Frage der Lieferantsn auf andere Weise zu lösen. STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Kontrollbuch für Automobilisten. Mit der Herausgabe dieses Werkes kommt der Verlas der «Automobil-Revue» einem Wunsch entgegen, den sicherlich mancher Unternehmer, der sich des Automobils bedient, gehegt haben wird. Dank seiner klaren, übersichtlichen Aufteilung, dank der wohldurchdachten, vorgedruckten Tabellen ermöglicht dieses Buch eine genaue Feststellung der Betriebskosten eines Wagens nicht nur pro Fahrkilometer, sondern auch pro Woche, Monat und Jahr. Die Ergebnisse der Wochenadditionen, fein säuberlich getrennt nach Benzin- und Oelverbrauch, nach Fahrkilometern und beförderter Nutzlast, werden jn eine besondere Tabelle der monatlichen Kosten übertraen, deren Endresultat sodann über die jährlichen Betriebsspesen Aufschluss gibt. Die Vordrucke sind so angelegt, dass mit den Eintragungen in jedem beliebigen Zeitpunkt des Jahres begonnen werden kann. (Preis Fr. 3.25.) Fahrzeug- und Führtr-Ausweise. Die Motorfahrzeugkontrolle deg Kanton« St. Gallen teilt mit: «Erfahrungsgemäss wird auf 1. April nächsthin eine grösser». Anzahl von Motorfahrzeugen, die vorübergehend aus. dem Verkehr zurückgezogen worden sind, wiederum gelöst werden. Es liegt daher im Interesse der Fahrzeughalter, ihre Fahrzeug- und Führerausweise sowie die Haftpfliehtversicherungskarte schon ab Mitte März a. c. unserer Amtsstelle zu übermitteln. Nur dann wird es uns möglich sein, allen Bewerbern so zu entsprechen, dass sie ihre Fahrzeuge ab 1. April in Betrieb nehmen können, zumal die erneuerten Ausweise mit den einschlägigen Kontrollschildern prinzipiell erst nach Einzahlung der Steuer- und Gebührenbetreffnisse ausgehändigt werden können. Wir werden nun eine Liste aufstellen, auf welcher die Lieferanten in Spezialitäten klassiert sind, z. B. Holz, Kreuzplatten, Tuch, Räder, Rohr, Motoren usw. Diese Liste wird dann den Konstrukteuren auf Verlangen zugesandt. Die Lieferanten, die sich in dieser Weise empfehlen wollen, belieben «ich beim Zentralsekretariat zu melden, indem sie ihre vollständige Adresse angeben und uns mitteilen, welche Artikel zu ihren Spezialitäten gehören. (Zuhanden des Zentralsekretariates erbitten wir uns ebenfalls Preisangaben. Diese werden jedoch auf den Listen für die Die Beleuchtungsanlage der General Motors S. A. Konstrukteure nicht figurieren, um diesen die in Biel. Von den vielen technischen Einrichtungen, freie Wahl der Lieferanten zu lassen.) Gleichzeitig mit denen die neue Automobilfabrik der General mit der Eingabe Ihrer Offerte belieben Sie uns Motors Suisse §• A. in Biel ausgerüstet ist. verdient Fr. 5.'— einzuzahlen, die zur Deckung unserer Spesen notwendig sind. Um auf den Listen figurieren vor allem auch die künstliche Beleuchtung Beachtung. Die ganze Beleuchtungsanlage ist nach zu können, müssten wir bis spätestens am 10. März den Richtlinien der modernen Lichttechnik erstellt im Besitze Ihrer Eingabe sein. und kann jedenfalls als Muster einer Fabrikbeleuchtung angesehen werden. Die BeleucbWngsstärke auf der Arbeitsfläche ist sehr intensiv, so Wir sind überzeugt, dass unsere Initiative von allen Interessenten günstig aufgenommen wird. Die dass auch ganz feine Arbeiten ohne besondere Anstrengung der Augen ausgeführt werden können. Konstrukteure werden gewiss gerne den Vorteil benützen, den ihnen die Liste von Lieferanten bietet und anderseits ist den betr. Lieferanten eine, besteht darin, dass dje Beleuchtung durch Misch- Das Neue und Wesentliche bei dieser Anlage wenn auch schwache, Arbeitsmöglichkeit geboten. licht erfolgt, einer Kombination des Lichtes von Wir möchten gleich erwähnen, dass wir in keinerWeise den einen oder andern Lieferanten belampen. Die Quecksilberdampflampen gehören, Glühlampen und desjenigen von Quecksilberdampfraten oder begünstigen können, sobald die Liste dank ihrer hohen Lichtausbeute und langen Lebensdauer, zu den wirtschaftlichsten aufgestellt ist. Diese hat den einzigen Zweck, den Lichtquellen In unserer Mitteilung vom 28. Februar («Automobil-Revue» Nr. 17) ist ein Fehler dadurch entstanden, dass ein Satz weggefallen ist, was dje Leser der deutschen Schweiz entschuldigen wollen. Im Anschluss an den Bericht über die Zusammensetzung des Zentralvorstandes soll es heissen: Zum gegebenen Zeitpunkt wird noch ein siebentes Mitglied aus den Reihen der deutschen Schweiz in den Zentralvorstand gewählt werden.» Helfen Sie uns in unseren Bemühungen, indem Sie und Ihre Freunde in unseren Verband eintreten. •Su Aosfa Waltere Auskünfte dunh t.CS. Offliu Senf Tel. 43 344 Zürich lel. 32 64* ;*«i. Amtliche Mitteilungen 5. III. 36.. der Gegenwart. Deshalb haben sich diese Lichtquellen, trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens, schon verschiedene Anwendungsgebiete erobert, insbesondere die Strassen-, Reklame- und Fabrikbeleuchtung, Die Quecksilberdampflampe ist eine Gasentladungsröhre und enthält neben einem Grundgas eine kleine Menge Quecksilber, das bei eingeschalteter Lampe verdampft und mit Hilfe des elektrischen Stromes zum Leuchten gebracht wird. Nach physiologischen Erkenntnissen liegt der grösste Teil dieser Lichtstrahlung im höchsten Empfindlichkeitäbereicb des menschlichen Au?es, so dass schon durch die Art dieses Lichtes die besten Sehbedingungen geschaffen sind. Versuche haben gezeigt, dass z. B. bei keinem andern Licht Risse, Unebenheiten usw an Werkstoffen so gut wahrgenommen werden können wie gerade .bei Quecksilberdampflicht. Es ist klar, dass das Fehlen der roten Strahlen eine Farbverzerrung mit sich bringt, die in jenen Fällen störend wirkt, wo es darauf ankommt, Farben deutlich zu unterscheiden. Diese Forderung besteht begreiflicherweise in einer Automobilfabrik, wo Wagen mit verschiedenen Nuancen zusammengestellt w erden- Hier wird das Quecksilberdampflicht mit Glühlampenlicht gemischt. Praktisch geschieht das in der Weise, dass in einem speziell konstruierten Geleucht zwei Fassungen eingebaut werden, wovon die eine die Quecksilberdampflampe und die andere die Glühlampe aufnimmt. Dieses System ist unter der Bezeichnung «Mischlicht» bekannt. Die ganze in Rede stehende Fabrikanlage ist mit diesem Miscblicht beleuchtet. Soweit bekannt ist, besteht in Europa noch keine Fabrik vom Ausmass der General Motors Biel, welche vollständig mit Mischlicht beleuchtet ist. Die sämtlichen Mischlichtgeleuchte stammen von der B. A-G. Turgi, die übrigens auch das ganze Beleuchtungsprojekt bearbeitet hat. Die Quecksilberdampflampen in Zürich. lieferte die Philips-Lampen AG. Hu. Kronenberg-Gftrlel». Dieses Zusatzgetriebe für Lastwagen ermöglicht eine bessere und rationellere Ausnützung der Fahrzeuge, indem die Geschwindigkeit je nach Type, z. B. von 40 auf 60 Kilometer, erhöht wird. Gleichzeitig damit lässt sich auch eine Verminderung des Brennstoffverbrauches erzielen. Das ganze Zusatzgetriebe, dessen Einbau nur geringe Aenderungen erfordert, repräsentiert Schweizer Qualitätsarbeit. Zu bemerken ist noch, dass diese Getriebe bei zu rasch laufenden Wagen auch als Reduktionsgetriebe verwendet werden können. 0. B. Neugründung: Neuhaus & Dreyer, Garage, Langenthai. Werner Neuhaus und Hans Dreyer, beide in Langentbai, haben unter dieser Firma eine Kollekttvgesellgchaft eingegangen. Betrieb einer Reparaturwerkstätte und Garage Domizil: Farbgas«e. Prodam S. A„ Automobile, Lautann«, Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 10.000 Fr. gegründet. Zweck der Unternahmung ist der Handel mit Automobilen* Dem Verwaltungsrat gehören an: M. Stoogg, Kaufmann, als Präsident und 0. Gardy, Ingenieur. Die beiden führen Einzelunterschrift. taine. Hur mit Ketten befthrbar -mm- Eitanbthnv*riad*-Statlan * Handel u«, Indusfvie fonnc»!» .•««di Domizil: Bellefon- Wegen Platzmangel muss die Flugseite heute ausfallen.