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E_1936_Zeitung_Nr.022

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10 AUTOMOB?L-REVUE

10 AUTOMOB?L-REVUE DIENSTAG, 17. MÄRZ 1936 — N° 22 Luftfahrt Radiotelephonie an Bord des Luftschiffes bis 7000 km Entfernung. « tJL 129 » spricht mit Nordamerika ! Die zweite Probefahrt des «LZ 129» am 5. März, die ursprünglich als Abnahmefahrt für die Luftfahrtbehörde gedacht war, galt als Fortsetzung und Wiederholung der komplizierten Mess- und Steuerungsversuche des ersten Tages. Die gründlichen Versuche wurden zunächst etwa zwei Stunden lang in zahlreichen Kreuzfahrten über dem See vorgenommen und hatten ausgezeichnete Ergebnisse. Dann drehte «LZ 129» in der Richtung München ab. Der Isar folgend erreichte das Luftschiff Bad Tölz, kehrte dann wieder nach München zurück und geriet auf der Rückfahrt zwischen Augsburg und Waldsee eine Zeitlang in « dicken Dreck », wie die Luftfahrer vollständig unsichtiges Wetter nennen. Ueberhaupt war das Wetter während dieser ganzen Fahrt diesig und dunstig, so-dass es mit der Sicht sehr schlecht bestellt war. Die höchste erreichte Höhe betrug 1200 m. Ueber die nächsten Pläne befragt, teilte Kapitän Lehmann mit, dass bei einigermassen anständigem Wetter nacheinander mehrstündige Fahrten ausgeführt werden, u. a. die grosse Deutschlandfahrt. Wegen der starken Inanspruchnahme mit Ueberseefahrten werde zunächst wenig Zeit übrig bleiben für Pläne, die ausserhalb dem bereits festgelegten und angekündigten Programm liegen. Bekanntlich findet « LZ 129 > in diesem Jahre zur Hauptsache auf der Südamerika-Linie in Ergänzung mit « Graf Zeppelin > Verwendung. Dem vorangehend wird «LZ 129» auf der Nordamerika-Route Probefahrten durchführen, die zu einem späteren, jedoch längst vereinbarten regulären Luftverkehr Frankfurt-New- York führen werden. Was auf den beiden ersten und wichtigsten Fahrten einer ganz besonderen und eingehenden Prüfung unterzogen wurde, war der Funkdienst. Während am Mittwoch der Langwellensender im Ein Diesel-Schnellverkehrsflugzeug im Swissair- Verkehr mit der Küstenfunkstation Norddeich ausprobiert wurde, wobei grösste Lautstärke erzielt und Swissair hat sich zur Anschaffung eines neuen, Dienst. Die schweizerische Luftverkehrsgesellschaft alle Erwartungen übertroffen wurden, ist am zweimotorigen Junkers-Flugzeugs entschlossen, welches auf der Nacht-Luftpoststrecke Basel-Frankfurt 5. März der Kurzwellenbetrieb durchgeprüft worden. Darüber wusste Funkoffizier Willy Speck folgendes zum Einsatz gelangen soll. Diese Flugzeugtype ist zu erzählen: bekanntlich mit zwei Junkers Rohöl-Motoren ausgerüstet und besitzt eine vollkommene Nacht- und «Wir haben den Sender zunächst einmal auf Welle 17—70 m abgestimmt und darnach mit einer Blindfluginstrumentierung. Die Maschine bietet 10 Reihe von amerikanischen Küstenfunkstellen den Fluggästen mit Gepäck reichlichen Komfort. Als Verkehr aufgenommen. Auf Welle 24 m gelang Fracht- und Postflugzeug kann die Kabineneinrichtung leicht entfernt werden. Der dadurch zur Ver- es, die Küstenfunkstelle Chatham sowohl telegraphisch als auch telephonisch zu erreichen. Telegraphisch klappte die Sache sofort fabelhaft. Wir stell- frei von hindernden Konstruktionsteilen. Auch diese fügung stehende Raum von ca. 9 m 3 ist vollkommen ten uns vor: Junkers-Type besitzt den bekannten Junkerschen « Hier ist « LZ 129 », machen zweite Probefahrt Doppelflügel, der aus dem festen Hauptflügel und und stimmen Sender ab. » dem verstellbaren Hilfsflügel besteht Letzterer dient « Hailoh, hier ist Ghatham, wir hören Sie gut zur Verbesserung der Start- und Landegeschwindigkeiten. Der äussere Teil dieses Hilfsflügels dient und danken für den Anruf, » war die Antwort. Derselbe Versuch wurde nachher telephonisch gleichzeitig als Querruder. Zur Beplankung von Der fliegende Tank. In Amerika weiden gegenwärtig grössere Versuche mit tanktragenden Flugzeugen gemacht. Mittels einer Vorrichtung wird es dem Flugzeug ermöglicht, sich in den Tank einzuhaken. Vor der Landung muss der Tank angelassen werden, so dass Tank und Flugzeug die gleiche Geschwindigkeit haben; dann setzt das Flugzeug den Tank ab, fliegt weiter, schiebt sein Landungßgestell hinaus und landet gleichfalls. Unser Bild zeigt ein amerikanisches Heeresflugzeug mit dem Tank, der unter dem Rumpf befestigt ist. gemacht und gelang. «Ist das nicht prachtvoll? » meinte der Funkoffizier. Wir drücken bei Bad Tölz in der Nähe von München auf den Knopf und schon meldet sich eine siebentausend Kilometer entfernte Station bereits auf, den zweiten Anruf. Dabei muss man bedenken, dass dies während der Tageszeit geschehen ist « Wir haben die grösste Lautstärke gehabt und die Sache hat uns einen Riesenspass gemacht > Funkoffizier Speck gab anschliessend noch einige allgemeine Erklärungen über die Sende- und Empfangsanlagen des neuen Ozeanluftschiffes, die getrennt nebeneinander mit vierhundert Watt arbeiten. E.O. F-tu«£not z^m Flügel und Rumpf wird — zum Gegensatz der mit Wellblech beplankten altern Junkers-Typen — nun Glattblech verwendet. Dje Aussenhaut des Tragwerks ist innen durch rippenähnliche Profile versteift. Das neue Schnellverkehrsflugzeug Ju 86 besitzt ein einziehbares Fahrwerk, das durch einen Elektromotor in Funktion tritt. Die mit dieser Maschine vorgenommenen Probeflüge ergaben ausgezeichnete Flugeigenschaften. Mit zwei luftgekühlten Motoren erreichte die Ju 86 in einer Flughöhe von zirka 2000 m eine Höchstgeschwindigkeit von 360 km/St.; die Reisefluggeschwindigkeit beträgt zirka 320 km pro Stunde. H. Eine englische Zivilluftfahrt-Statistik. Durch das englische Luftfahrtministerium wurde unlängst eine Statistik veröffentlicht, der wir betr. den Privatflugzeugbestand in einigen Ländern folgende Zahlen entnehmen: Vereinigte Staaten 6784, Frankreich 1980, Deutschland 1565, Grossbritannien und Nordirland 1409, Italien 401, Polen 151, Belgien 146, Tschechoslowakei 116, Argentinien 91, Spanien 86, Schweiz 68, Japan 35, Holland 28. Dazu kommen noch die Zahl Apparate der Luftverkehrsgesellschaften der betreffenden Staaten: Vereinigte Staaten 518, Frankreich 221, Deutschland 244, Grossbritannien und Nordirland 168, Italien 72, Polen 43, Belgien 35, Tschechoslowakei 34, Argentinien 6, Spanien 12, Schweiz 22, Japan 56, Holland 50. In der Stratosphäre von New York nach Paris. Der amerikanische Ingenieur S. F. Ballantine, Chefpilot J. H. Cordner und der Erfinder Thomas M. Shleton, beabsichtigen mit einem Stratosphärenflugzeug die Linie New York—Paris in 8000 Meter Höhe zurückzulegen. Amerikanische Flugleistungen. Di« United Air Lines, eine der grossen nordamerikanischen Luftverkehrsgesellschaften, hat im Jahre 1935 nicht weniger als 130,000 Passagiere befördert Dazu kommen 3300 Tonnen Post und 900 Tonnen Expressfracht. Insgesamt legten die Flugzeuge der Gesellschaft im vergangenen Jahre 24 Millionen Kilometer zurück. vfp. Schraubenflug-Problem gelöst! Das Britische Luftfahrtministerium, das sich von jeher als Förderer von Neuerungen erwiesen hat, gab jetzt den Auftrag zum Bau eines Schraubenflugzeuges nach der von Oskar von Asboth erfundenen Bauart. Ausserdem erwarb die bekannte Firma Blackburn die Baulizenz für das gesamte Britische Reich. Asboth ist einer der ältesten lebenden Pioniere des Flugwesens. Seine erste Maschine, einen Doppeldecker, baute er schon im Jahre 1903. Während des Weltkrieges erhielt v. Asboth. damals Leutnant im österreichisch-ungarischen Heer, zusammen mit Leutnant Petroczy vom Kriegsministerium und Professor Karman von der Technischen Hochschule Budapest den Auftrag, Hubschraubenflugzeuge zu konstruieren, die als Ersatz für die leicht angreifbaren Fesselballons dienen sollten. Seither hat Asboth, der später allein weiterarbeitete, eine ganze Anzahl Versuchsmodelle, die sogar mehrere Personen tragen konnten, geschaffen. In langjährigen, unter grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten vorgenommenen Untersuchungen prüfte der Erfinder nicht weniger als 1500 Schraubenformen auf ihre Eignung. Seine Maschinen verbesserte er beständig und gelangte zu immer günstigeren Ergebnissen. Im ganzen hat er während der letzten Jahre schon 30 Flugstunden im Hubschrauber erzielt, bei der Schwierigkeit des Problems ein überraschender Erfolg. Es handelt sich bei Asboths Maschine nicht um ein Autogiro, sondern um einen rein'en Hubschrauber, dessen gegenläufige Hubpropeller direkt vom Motor angetrieben werden. Infolgedessen kann die Maschine senkrecht aufr steigen, was Asboth auf einem Fluge bewies, bei d'em er aus einem Hofe aufstieg, über ein Wäldchen flog und wieder in den Hof zurückkehrte. Die Bedienung ist so einfach, dass ein Mechaniker, der nie in einem Flugzeug sass, den Apparat sofort einwandfrei führen konnte. Bereits 1930 entsandte das Britische Luftfahrtministerium eine Studienkommission zu Asboth. Der Erfinder, der nach zwanzigjähriger Arbeit endlich Anerkennung gefunden hat, hofft, nach Mitteilung eines französischen Fachblattes, mit einem neuen Modell mit 300-PS-Motor eine Steiggeschwindigkeit von 400 bis 500 Meter in der Minute und eine Horizontalgeschwindigkeit von 160 km/St, zu erreichenl Bereits jetzt darf aber durch Asboths Erfolge eine Aufgabe des Menschenfluges als gelöst gelten, um die sich ungezählte Erfinder seit Lionardo da Vinci — der vor mehr als 400 Jahren zuerst auf diese Möglichkeit des Fliegens hinwies — vergeblich bemüht haben 1 der formschöne und rassige Gebrauchswagen, klebt buchstäblich bei jedem Tempo und auf allen Strassen an der Fahrbahn; er lässt wirklich das Gefühl vollkommener Sicherheit aufkommen. — Alle Modelle sind mit Hochleistungsmotor, Vollschwingachsen, hydr. Oeldruckbremsen, verwindungsfreiem Kasten-Chassis usw. ausgerüstet. 12 verschiedene Modelle: HANSA Typ 1100 4 Zylinder 6 PS Typ 1700 6 Zylinder 8 PS Sportwagen 1700 6 Zylinder 8 PS Privat 3,5 I. 6 Zylinder Generalvertretung und Ersatzteillager: Grossgarage Sihlhölzli, Zürich Stauffacherquai 56/58 P. Glättli Tel. 36.696/97 VERTRETER: Baden: C. Sieber, Garage; Basel: Ing. H. KOng, Automobile; Bern: H. Schmidt & Cie., Garage; Bern:

N° 22 — DIENSTAG, 17. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE 11 T. C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Wir machen unsere Mitglieder heute schon darauf aufmerksam, dass die diesjährige Generalversammlung Sonntag, den 19. April 1936, nachmittags 2 Uhr im Restaurant z. «Schneeigen» in Buchs stattfindet und bitten, dieses Datum für den T.C.S. zu reservieren. Die Traktandenliste wird s. Zt. an dieser Stelle bekanntgegeben. Fz. AUTO-SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. An der letzten Gesamtvorstandssitzung wurde beschlossen, der Generalversammlung in Buchs einen neuen Verteiler für die Ortsgruppenrückvergühing in Vorschlag zu bringen, wodurch den Ortsgruppen ermöglicht werden soll, ihre eigenen Beiträge herabzusetzen oder gänzlich fallen zu lassen. Die gesamte Rückvergütung an die Ortsgruppen würde rund Fr. 4500.— ausmachen, d. h. zirka Fr. 2000.— mehr als bis anhin. Durch die stärkere finanzielle Unterstützung der Ortsgruppen will man erreichen, dass dieselben alsdann auch in vermehrter Weise produktive Arbeit leisten werden. Unsere Sektion hat seinerzeit die Initiative für die Durchführung von Verkehrsunterricht in den Schulen ergriffen und im letzten Jahr wurde durch Herrn Polizeihauptmann Grüninger bereits in einigen grösseren Ortschaften Verkehrsunterricht erteilt Um in dieser Sache einen Schritt weiter zu gehen, wurde beschlossen, den kürzlich dem Gesamtvorstand vorgeführten Schüler-Verkphrsfilm nebst einem Projektionsapparat anzuschaffen. AUTO-SEKTION AARGAU. Als absolute Neuheit auf sportlichem Gebiet im Aargau wird am 29. März eine Segelflugverfolgung organisiert Als Flieger konnte Herr Sandmeier von Lenzburg gewonnen werden, eine bekannte Autorität im Flugwesen. Unsere Mitglieder besammeln sich punkr 2 Uhr im Schachen in Aarau. Der Segelflieger, welcher in Ölten startet, wird um diese Zeit in Aarau ankommen, sich auf zirka 2000 m Höhe emportragen lassen und sodann ausklinken, worauf die Verfolgung durch unsere Fahrer beginnen kann. Je nach "Windstärke wird der Segelflieger eine Geschwindigkeit von 40—50 km entwickeln können, was eine ruhige Verfo'gung ermöglicht. Der Aktionsradius ist begrenzt auf das Gebiet bis Brugs-Wohlen-Reinach- Zofingen-Olten-Aarau. Die Landung wird zirka 3—3.30 Uhr erfolgen. Dem Flieger werden 4 Wimpel mitgegeben, sowie 3 Meldetaschen. Diese Taschen. müssen durch den Flieger alle 10 Minuten abge-' worfen werden. Jeder teilnehmende Automobilist, der den Abwurf einer solchen Tasche beobachtet und sie findet, ist Preisträger. Nach der Landung, deren Ort selbst der Flieger nicht zum voraus bestimmen kann, wird den ersten 4 ankommenden Verfolgern ein Wimpel ausgehändigt, der zu einem Preis berechtigt, und zwar ist die Reihenfolge der Preisgewinner wie folgt geregelt worden: 1. Preis: Wimpel Nr. 1 des Flugzeuges; 2. Preis: Meldetascho Nr. 1; 3. Preis: Wimpel Nr. 2; 4. Preis: Meldetasche Nr. 2; 5. Preis: Wimpel Nr. 3: 6. Preis: Meldetasche Nr. 3; 7. Preis: Wimpel NT. 4. Die Preisverteilung findet um 5 Uhr im «Salmen», Aarau. statt. AUTOSEKTION ZÜRICH. Ungarnfahrt. Wenn die Sektion Zürich des Touring-Clubs etwas in die Hand nimmt, sei es eine sportliche, eine touristische oder gar eine gesellschaftliche Begebenheit, dann steht eines fest: es wird grosszügie organisiert und ' ebenso grossartig durchgeführt. So war es auch am vergangenen Samstagabend in der Zürcher Tonhalle, deren abbruchreife Räumlichkeiten man unter den von sachkundiger Hand ausgeführten Dekorationen, die stilreinste ungarische Sujets aufwiesen, überhaupt nicht mehr kannte. Meisterhände waren da im inneren und äusseren Aufbau am Werk, um die grosse Reisegesellschaft wohlbehalten an ihr diesjähriges Jahresfestziel, nach Budapest und Umgebung zu bringen. «Elien» hie, tEljen> dort. So begrüsst, fühlte man sich bald heimisch, besonders da es sich die ungarische Regierung nicht hatte nehmen lassen, den Damen ein ungarisches Halstuch, den Herren eine ungarische Mütze als Präsent zu verabfolgen. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, wollten wir all die geistigen und physischen Genüsse, die ungarisch papriziert geboten wurden und Stimmung ins Haus brachten, bei ihren richtigen, für uns aber so schwer aussprechlichen Namen nennen. Eine Fülle künstlerischer Proben ungarischer Provenienz wurde geboten. Eine ausgezeichnete Sopranistin der Budapester Staatsoper, von einer echten Zigeunerkapelle stimmungsvoll begleitet, spendete ungarische Lieder. Pusztaluft und Pusztatemperament wähnte man da zu spüren, wo sonst helvetische Sittsamkeit und Gelassenheit dominiert. Prächtig waren auch die tänzerischen Darbietungen der Budapester Staatsoperballerina und ihres Partners, des Ballettmeisters des gleichen Institutes. Was es heissen will, einen richtiggehenden ungarischen Csardas zu tanzen, zeigten die beiden Solisten in ihren bravouröeen Leistungen. Irgendeinmal im Verlaufe dieser humorvollen Reise zogen sich die sog. Ehrengäste zurück, um, wie es sich geziemte, unter Weglassung aller Aeusserlichkeiten trotz der Verschiedenheit der Sprache und des Temperamentes, sich kennen und schätzen zu lernen. Denn Präsident Baumgartner, der rührige Sektionsvorsitzende war es, der anlässlich einer kurzen Zusammenkunft die Vertreter des schönen Ungarn, vor allem den ungarischen Gesandten in der Schweiz, Minister Dr. Ladislaus von Velics, und sein Gefolge herzlich begrüsste Exzellenz von Velics fand seinerseits für die Schweiz sehr schmeichelhafte Worte, die ausklangen in dem Wunsche: «Jeder Schweizer einmal nach Ungarn — jeder Ungar einmal in die Schweiz.» Darauf erfreute die Zürcher ungarische Kolonie mit einer farbenprächtigen, «ungarische Bauernhochzeit» betitelten Aufführung. Aus den Veibänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Besuch im Studio Zürich. Gross war das Interesse, das dieser Veranstaltung entgegengebracht wurde, hatten'sich doch ';einahe 100 Personen eingefunden, und gross waren auch die Sehenswürdigkeiten, die dieses modern eingerichtete Studio zu bieten vermochte. Die elementaren Begriffe vermittelte uns in sehr gut verständlicher Weise der technische Leiter im Grossstudio, dessen Herz die Apparateabteilung bildet. Von hier aus wird die ganze Emission überwacht und wenn nötig auch korrigiert. Eigentlich ein ganz bescheidener Raum, im Verhältnis zu der grossartigen Leistung, welche diese Apparate ermöglichen. Besonderem Interesse begegnete das mittlere Studio* in welchem die Hörspiele aufgeführt werden, denn hier herrscht eine geradezu raffinierte Zweckmässigkeit und Einfachheit Bleibt noch zu erwähnen das kleine Studio, wo sich, abgeschlossen von jedem Lebewesen, der Sprecher durch eine Oeffnung im Mikrophon der ganzen Welt mitteilt. Dass in diesem Hause auch für angenehme Aufenthaltsräume gesorgt ist, vervollständigt den guten Eindruck, der vom gajizen Studio ausgeht. Die Gelegenheit, das schweiz. Radioorchester auch einmal «in natura» zu hören, Hess man sich nicht entgehen, und tatsächlich hat dieser musikalische Abschluss eine grosse Schar begeisterte Radiofreunde gefunden. •. E. G. Donnerstag, den 19. März 1936, abends 20.00 Uhr, findet eine kameradschaftliche Zusammenkunft der Mitglieder des Chauffeur-Vereins Zürich und der Kollegen der K. W. F. «Alte Garde» statt. Besuch für Aktive obligatorisch. Für Unterhaltung ist gesorgt. Der Vorstand rechnet auf vollzähliges Erscheinen. Am Sonntag, den 22. März, findet die Besichtigung der Lebensmittelverein-Betriebe und Anlagen statt. Sammlung 8.45 Uhr bei der Bäckerei des L.V.Z., Hohlstrase 201, Zürich 4, beim Güterbahnhof. Rottsdiaft der Aero- A Amateure der Schweiz General- Moni-Blanc 11 Um den Automobil-Salon. Nicht mehr ganz eine Woche geht es, bis zu dieser bedeutenden Ausstellung. Die Kommission, belastet mit der Organisation für den Stand des R. A. A- S., arbeitet fieberhaft, um noch die letzten Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen. Herr Brovarone, der Präsident dieser Kommission, arbeitet unermüdlich unter treuer Beihilfe eifriger Mitarbeiter. Mit Freude nahm er Kenntnis von unserm schönen Platz, über den wir in einer Ecke auf der Galerie verfügen werden. Dieser Ausstellungs-Platz wird allen Besuchern erlauben, den Pou du Ciel, welcher ausgestellt sein wird, bequem zu sehen und betrachten. Mit den Motoren ringsherum wird dies ohne Zweifel eine Attraktion sein. Alles geht gut, versichert uns Herr Brovarone, und unsere Arbeit und Mühe wird nicht ohne Erfolg sein. Wir wollen eine tadellose Ausstellung und eine bestorganisierte Ordnung. Wir besitzen prächtige Photos, welche das Regal der Kenner bilden wird. Wir _ studieren noch an einer Möglichkeit, um eine Zeichnung über die Verbreitung der Bewegung in der Welt herzustellen. Es ist noch bedeutend viel Arbeit zu erledigen, doch alles wird bis zur Eröffnung fix-fertig sein. Wir erwarten mit Freude die Eröffnung und empfehlen allen unsern Mitgliedern, sich recht zahlreich an diesem Tage einzufinden. k«hrsamt die Erneuerung der Fahrzeusausweise Versammlung der R. A. A. S, Sonntag, den 22. bereits vom 26. März an vornimmt, sofern die Haftpflichtversicherung von diesem Datum an gültig ab- März 1936, 9K Uhr vormittags, in Genf, Brasserie Monopol, Place Chantepoulet (Nähe Bahnhof). geschlossen ist. Nach der Versammlung können die Mitglieder beisammen bleiben. Es wird ein Diner zum Preise von das all diesen Fahrzeughaltern Mitte März ein Ein- Im übrigen wird darauf aufmerksam gemacht, Ff. 2. — bis Fr. 2.50 serviert. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. — Leider sind die deutschgejahre zu bezahlenden Steuerbetrages zugestellt zahlungsschein mit Angabe des für drei Viertel- wird. schriebenen Statuten zu spät versandt worden. Anträge werden bis zum Freitag, den 20. März entgegengenommen. ... • ... * Touristikbulletin des A. C. S. Frankreich. Schneefrei sind: Route d'hiver des alpes, Route Napoleon, Faucille und Zufahrt nach Chamonix. Oesferreich. Arlbergpass mit Ketten durchgehend gut passierbar. Italien. Gesperrt sind: Aprica, Broccone, Campo di Carlomagno-Campiglio. Campolungo, Cereda, Falzarego, Gavia, Grödnerjoch Jaufen, Mauria, Monte Croce di Comelico, Pordoi, Resia, Sant'Angelo-Misurina. Sella, Stelvio und Tonale (Inf. Schenker & Co., Bolzano). Autotransporte durch die Alpentunnels. Albula: Bergün-Bevers; Lötschberg: Kandersteg-Brig; St. Gotthard: Göschenen-Airolo; Simplon: Brig-Domodossola. Aufhebung von Zügen durch den Simplontunnel: Infolge der immer stärkeren Verkehrsschrumpfung ist auf Verlangen der Ital- Staatsbahneri eine Anzahl Züge, die für den Autotransport in Betracht kamen, auf der Strecke Brig-Domodossola und umgehrt aufgehoben worden. Es betrifft dies folgende Züge: Richtung Nord-Süd, Brig ab 8.47 und 14.45 Uhr; Richtung Süd-Nord, Domodossola ab 5.27 und 12.15 Uhr. Die in Brig zwischen 8—12 Uhr morgens als Frachtgut aufgegebenen Autos werden mit Zug: Bris ab 14.23 Uhr transportiert. DI« R. A. A. S. hat Ihr eigenes Bureau. Durch den grossen und raschen Aufschwung unserer Bewegung Ist unsere Verwaltungsorganisation ebenso rasch unzulänglich geworden. Verschiedene Mitglieder haben uns den Vorwurf gemacht und klagten bitter über die Verspätung in dej Beantwortung ihrer Anfragen, Anmeldungen, Zahlungen usw. Wir sahen uns bald gezwungen zu einer Reorganisation unseres Sekretariates und nunmehr ist es gemachte Sache. Wir sind nun in besser angepassten Räumen installiert und werden auch weiterhin ohne Schwäche unsere Propaganda führen für eine neue volkstümliche Aviatik. Nun ist seit einigen Tagen die Betriebsorganisaton erneuert und wird uns gestatten, allen Mitgliedern und Korrespondenten ohne Verspätung zu antworten. Merken Sie sich also für die Zukunft unsere Adresse: R. A. A. S., Rue du Mont-Blanc, 11, Genf. Telephon 28.844; Postscheck I. 6727. Amflicbe Mitteilungen Mitteiluna des Strassenverkehrsamtes des Kantens Bern. Den Haltern von Motorfahrzeugen, die ihre Kontrollschilder zu Beginn des Jahres 1936 deponiert haben und beabsichtigen, ihre Fahrzeuge im Frühjahr 1JS36 wieder in Verkehr zu setzen, wird zur Kenntnis gebracht, dass das Strassenver- Diejenigen, welche ihre Fahrzeuge schon Ende März oder (Anfang April benützen wollen, werden Steuer und Verkehrsgebühr sofort nach Erhalt des Einzahlungsscheins auf das Postcheckkonto des Strassenverkehrsamtes einzuzahlen und gleichzeitig Ausweise und Versicherungsnachweiskarte einzusenden, damit sie rechtzeitig in den Besitz des erneuerten Fahrzeugausweises gelangen. Ji *r Zu verkaufen ALFA ROMEO 1750 cem, Kompressor, 4-Flätzer, Limousine mit Ciel ouvert, in prima Zustand. Offerten unter Chiffre 71247 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen wegen Postkursänderung: STUTZ-Wagen 25 PS, 8 Zyl., 6/7plätzig, mit Reservehinterachse und Reservemotor, Modell 1929/30, z. Preis v. Fr. 3500.-. Anfragen sind zu richten an Gebr. M. K. 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