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E_1936_Zeitung_Nr.023

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U AUTOMOBTL-REVUE

U AUTOMOBTL-REVUE FREITAG, 20. MÄRZ 1936 — N° 23 STEÜ-ENIMARKT Gesucht per 1. Mai selbständiger AUTO-MECHANIKER Schriftl. Offerten mit Referenzen unter Chiffn 71221 an die Automobil-Revue, Bern. sucht noch einige Vertretungen für die französisch Schweiz zu übernehmen. Es kommen nur erstklass, Offerten in Frage. — Off. unt. Chiff. G. 2071 an di< Revue Automobile, Genf. Grossistenfirma für Autobestandteile sucht Erfordernisse: fachkundig, aus ähnlichem Posten kommend, energisch und initiativ, gewinnender Umgang mit der Kundschaft. Ausführliche Offerten mit Photo, Gehaltsansprüchen und frühestem Eintrittstermin unter Chiffre 71295 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. mit Fabrikations-Unternehmen od. Interessenten zur Patent-Verwertung eines geräuschlosen Schlosses für Autotüren das sich ebenfalls nachträglich an jedem vorhandenen Schloss einbauen lässt — Nähere Auskunft erhalten Sie unter Chiffre Z 3707 durch die Automobil- Revue, Bureau Zürich. 71293 Junger, tüchtig. 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NO 23 — FREITAG, 20. MÄRZ 1936 AUTÖMOBIL-REVUP - 15 jius dem Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Könnte die Psychotechnik helfen? In den zu diesem Thema erschienenen Abhandlungen entwirft der Verfasser obgenannten Artikels die Möglichkeit und den Wunsch, die Haftpflichtversicherungs- Prämien zu reduzieren. Wer wollte damit nicht «inverstanden sein? Nur ist die Art und Weise, •wie dies vor sich gehen sollte, nach meiner Auffassung kompliziert. Es wäre den Versicherungsanstalten möglich, am Ende eines Kalenderjahres angerufenen Amtsstelle erhalten. über jeden versicherten Automobilisten die Unfallbilanz zu ziehen. Dabei würden sich ausschei- . Fahrlehrer sein, dag wäre fein, doch Fahrlehrer kann nicht jeder sein. den : Man muss sich nicht, verwundern, wenn auf 1. Die unfallfreien Fahrer. dieise Art der Mut uncl die Unternehmungslust der 2. Die Fahrer mit unverschuldetem Unfall. Arbeitslosen ganz langsam auf dem Nullpunkt anlangt und man nachher über die «faulen Kerle» 3. Die Fahrer mit verschuldetem Unfall. schimpft ~ H. S. Diese drei Kategorien würden am Ende des Jahres mit entsprechenden Rückvergütungsprämien bedacht: Diese zu errechnen, wäre Sache der Versicherungstechniker. M. E. wäre dies einfach, zuverlässig und ohne die Unannehmlichkeit einer persönlichen Untersuchung, wie dies die Psychotechnik erjheischt., Gestalten wir eine Neuerung möglichst praktisch, dann ist sie mit wenig Kosten verbunden und wird sich bewähren. , A. U. in L. Heckmotorwagen mit Schweizermotor. Ich habe das Erscheinen eines schweizerischen Dieselmotors, der eich zum Einbau in Personenwagen eignet, mit grosser Genugtuung begrüsst und habe immer gehofft, dass diese Schöpfung dazu beitragen könnte, den Personenwagenbau in der Schweiz neu aufleben zu lassen. Bis heute ist es aber'still geblieben. — Trotz allem habe ich mich mit diesem Problem beschäftigt, soweit ein Nichtfachmann dazu imstande ist und habe mir auch einen Plan zurechtgelegt: Es wird sich entweder darum, handeln, lediglich einen schweizerischen Motor in ein ausländisches Chassis einzubauen, oder einen Wagen von A bis Z in der Schweiz zu konstruieren. Für den ersteren Fall glaube ich, dass sich eine Heckmotorkonstruktion ä la TATRA 77 oder MER- CEDES 130 zum Einbau des SAURER-Diesels sehr gut eignen dürfte, indem das Motorgeräuech des Diesels auf diese Weise besser isoliert werden könnte und auch die Gewichtsverteilung und die damit bedingte Strassenhaltung verbessert würde. Besser würde mir aber ein in der Schweiz gänzlich, vielleicht nach irgend einer Lizenz gebauter Wagen imponieren. Auch hier würde ich Heckanordnung und unabhängige Federung befürworten. Der Schweizerwagen sollte aber unbedingt, gleich wie es bei den Lastwägen schon längst sein sollte, punkto Besteuerung privilegiert sein, dann könnte er sich durchsetzen und einen befriedigenden Absatz finden. Teurer wird er ja eicher zu stehen kommen, als eine ausländische Serienfabrikation mit Benzinmotor gleicher Stärke, erstens weil er in viel kleineren Serien hergestellt •werden könnte und zweitens weil ein Dieselmotor ohnehin kostspieliger in der Herstellung ist als ein Benzinmotor. Aber wenn dann der Schweizer, der sehr oft verdammt wenig Patriotismus aufbringt, an den Fingern abklavieren könnte, dass i&ni dieser in. der Anschaffung teurere Wagen; im: Betrieb halt doch viel billiger zu stehen kommt, als irgend ein Benzinmotor-Wagen, dann würde er sicher, trotz dem unstillbaren Verlangen, etwas Ausländisches zu kaufen, dem Schweizerprodukt den Vorzug geben. _ -Mein beschränkter Laienverstand sagt mir, dass jetzt die Gelegenheit da wäre, um wenigstens im Inland etwas Terrain zu erobern. Ich zweifle nicht, das« wir auch in der Schweiz helle Köpfe h.aben, die etwas Hochwertiges schaffen könnten. Aber ein Schutz von oben müsste halt da sein. Ebenso glaube ich, dass es für unsere Volkswirtschaft von größerem Nutzen wäre, Beschäftigung in der Automobilfabrikation zu schaffen, als hohe Zölle auf Autos und Benzin einzukassieren! In ein paar Jahren werden eicher viele bekannte Automobilfabriken ebenfalls Personen- Diesel-Wagen herausbringen und dann heisst es wieder: Man hätte vor 5 bis 6 Jahren daran gehen sollen, jetzt sei es zu spät. Darum möchte ich, wie Duttweiler letzter Tage im Nationalrat, sagen, dass man das Tempo beschleunigen und nicht zwei Jahre..zur Ausarbeitung irgend eines Programmen verwenden sollte. . M. S. in L. Vierzehn Tage wartete ich vergebens auf diesen Bericht, worauf ich telephonisch anfragte und vom Chef der Kontrolle den Bescheid erhielt, er könne mir das nicht mündlich am Telephon sagen, aber ich werde «dann» Bericht erhalten. Weitere acht Tage wartete ich vergebens darauf, dann richtete ich eine schriftliche Anfrage an die Kontrolle mit der Bitte, mir so bald als möglich mitzuteilen* ob ich zur Prüfung angenommen werden könne. Heute, genau 78 Tage seit meiner Anmeldung, habe ich noch kein Lebenszeichen von der von mir Briefkasfen der Redaktion Ich fragt Sie an, ob in.den Kantonen St. Gallen oder Appenzell ebenfalls eine Vereinigung der Militärmotbrfahrer besteh«. F. R. in H. Antwort: Bis heute; existieren im Lande folgende Militärmotorfahrer-Verbände: «Association des Automobilistes Militaire de Geneve», «Aargauischer Miliiä^motorfahrer-Verband», «Luzernischer Militärmotorfährer-Verb'and». Andere Vereinigungen sind.bis jetzt noch keine erstanden, obwohl mit Neugründungen in nächster Zeit zu rechnen ist. Dagegen sind Bestrebungen in dieser Hinsicht in der Ostschweiz, im besonderen in St. Gallen/Ap- -penzell nicht*, wahrgenommen worden. Belegung eines Personenwagens mit einem Marschbefehl. Hiermit möchte ich eine Anfrage an Sie richten. Als ich" dieser Tage auf der Motorfahrzeugkontrolle ip'G. meine VerkehrsbewiHigung erneuerte, ' eröffnete,man piir, dass ich, weil ich Besitzer eines «Buit;k» ijei, den ; Wagen im Falle eines. Militäraufgebotes sofort in Ragaz abzugeben hätte. Von solchen Aufgeboten sollen nun aber merkwürdigerweise nur einzelne Marken betroffen werden, während alle andern nicht einrückungspflichtig seien. Muss nun eine Privatperson ihren neuen, gepflegten Wagen in eine mehr oder weniger zerstörende Behandlung geben, wo es auf der andern Seite so viele, unbeniitzte ältere Fahrzeuge gibt und auch die Garagen gerne ihre Mietwagen abtreten würden? Ich möchte Sie höfl. ersuchen, die Sache einmal aufzurollen und an den geeigneten Stellen anzubringen^' H. L. in D. Antwort: Die Requisition der Motorfahrzeuge im Falle einer Mobilmachung für die Bedürfnisse der Armee stützt sich auf Art. 212 d ff. der Militärorganisation der Schweiz. Eidgenossenschaft vom Jahre 1907. Dieser Artikel räumt dem Bund das Verfügungsrecht über sämtliche im Gebiete der Eidgenossenschaft befindlichen Pferde, Maultiere und Transportmittel ein. Die Requisition der Motorfahrzeuge im besonderen ist geregelt durch den Bundesratsbeschluss über die Requisition, Ein- und Abschätzung von Motorfahrzeugen vom 18. Sept. 1933. Die kantonalen Automobilkpntrollen handeln bei der Belegung von Fahrzeugen mit Marschbefehlen nach den Weisungen der Abt. für Kavallerie des ,Eidg. Militärdepartementes^ ^- s - .. -;_. Ihre Bemerkung wegen der zerstörenden^ Behandlung der in Dienst genommenen. Fahrzeuge dürfte nicht' mehr zutreffen. Die Personenwagenfahrer der Motorwagentruppe werden in den Rekrutenschulen ganz besonders auf Personenwagen ausgebildet., Am Unterhalt wird im Militärdienst dazu entschieden mehr geleistet als im Zivilleben: Der Ausbildungssta^d der Motorfahrar ist heute so, dass ihnen unbedenklich auch ein .neuer Wafen anvertraut werden darf. Wir erfahren, dass in den letzten Jahren, dank ihrer Ausbildung, den Militärr fahrern bei Stellenbewerbunfen vielmal der Vorzug gegeben wurde. Dann möchten wir aber — auf die Erfahrungen von 1914 basierend — die Frage aufwerfen, ob nicht im Interesse der Brennstoffreserve für die Armee, für die privaten Motorfahrzeuge bei einer Mobilmachung eine starke Fahreinschränkung, wenn nicht gar ein Fahrverbot erfolgen dürfte. Und da nützt denn auch dem ziviJen Halter der gepflegteste Wagen nichts, wenn er, aufgebockt, einen mehr oder weniger längen Schlaf anzutreten hat. Bei länger dauernder Mobilmachung wird ein Fahrzeugbesitzer, der seinen Wagen in den Dienst stellen kann, auf jeden Fall besser darstehen als umge- Auf der Arbeitssuche. Ich sitze wieder einmal kehrt. Bekanntlich Werden die mit Marschbefehlen zn JJause und studiere zum so- und sovielten Male, zum Dienst befohlenen Fahrzeuge vor Indienstnahme durch neutrale Schatzungskommissionen auf wie ich wohl zu- Arbeit und Verdienst kommen könnte, welche ich, «durch die Verhältnisse gezwungen», wieder einmal verlieren musste. schätzt. Für die Fahrzeuge wird ein Mietgeld In ihren Zustand geprüft und entsprechend einge- Da kommt mir in all dem Wirrwarr von Ideen Form eines f aggeldes und eines gewissen Zuschlages auf der Basis der Schatzungssumme ausgerich- in den Sinn, dass unser Automobilgesetz ja auch Vorschriften über den Fahrlehrerberuf erlassen hat tet. Bei der Dienstentlassung wird das Fahrzeug und die Motorfahrzeugkontrollen dafür Prüfungen abgeschätzt, ausserordentliche Abnutzungen und abhalten müssen. Schäden besonders vergütet Der private Halter, der Ich überdachte mir. dass ich Mechaniker gelernt, dann eine gründliche theoretische Auto- Fall durch den schon vorne angeführten Bundes- seinen Wagen in den Dienst stellt, ist. auf jeden Fachausbildung durchgemacht habe und schliesslich ratsbeschluss in jeder Beziehung geschützt. seit etlichen Jahren ohne jeden Unfall an die Wie wir dazu noch von dritter Seite erfahren, 100,000 km gefahren bin. Nach meinem Dafürhalten hatte ich tatsächlich genau die Ausbildung für schon zu Friedenszeiten gar kein schlechtes Geschäft soll das Indienststellen von privaten Fahrzeugen diesen Beruf erhalten. Nun gab es kein Zögern mehr, als ich eine neue Möglichkeit zur Arbeit sah und ich war gerne bereit, die Kosten der Prüfung (mit der Wagenmiete immerhin ca. 70 Fr.) auf A. C. S. mich zu nehmen. Und nun den genauen Hergang meines Versuches : A. C. S. treffen sich Sonntag, den 22. März um 2OJ^ Aus dem A. C, S. Die Sektions-Sekretäre des ••—- Vor längerer Zeit schrieb ich meine Anmeldung (inkl. Leumundszeugnis) und überreichte sie den 23. März treten sie im Bahnhofbüfett Cornavin Uhr im A. C.S.-Stand am Genfer Salon. Montag, persönlich dem zuständigen Beamten, der mjch dabei noch eine Viertelstunde verhörte und fast auf liste die Wiederherausgabe der Strasseninforma- zu einer Sitzung zusammen, auf deren Traktanden- Tage genau wissen musste. was ich immer getan tionskarte, das Abzeichen für Berufs-Chauffeure, habe, und mich dann mit der Bemerkung, ich Strassensignalisierung, Haftpflicht - Versicherung werde bald Bericht erhalten, entliess Grenzdienst u. a. tn. figurieren. SEKTION AARGAU. Skirennen in Engelberg. Mitglieder Rechnung getragen hatte, versteht sich Schnee, Sonne, Sport und Freude waren die Be-vogleiter unseres letzthin in Engelberg mit viel seinem Rennfahrer Seh. gefiel allgemein. Sehr gra- selbst, tlas « Berner Schneckenautomobil » mit Erfolg durchgeführten Wintersportanlasses, bei ziöses Können bewies die Damenriege Lyss durch welchem innerhalb der Sektionsmitglieder und hübsche rhythmische Tänze. Trefflich gelang dem ihren Angehörigen eine Art Skimeisterschaft ausgetragen wurde. Die Konkurrenzen, die einzeln Unser Rezitator, ein köstlicher Stimmenimitator, Club l'heatral Romand sein gediegener Einakter und kombiniert gewertet wurden, bestanden in einem der «. Pfarrer von Wingreis » usw., brachten so viel Abfahrtsrennen Trübsee-Gerschnialp 5 km undKurzweil und Betrieb, dass die Zeit im Flug verging und jeder erstaunt war, als 4 Uhr früh das einem Slalom. Für die Preisverteilung waren die in der Kombination erzielten Resultate massgebend. Signal zum Aufbruch gegeben wurde. Fröhliche Stimmung und flotte Kameradschaft herrschten unter den 35 Konkurrenten, zu welchen sieh weitere 40 Schlachtenbummler gesellten, die die interessanten Wettkämpfe verfolgten. Im Hotel CHAUFFEUR-CLUB LUZERN Bellevue-Terminus war die' grpsse 'ACS-Familie UNO UMGEBUNG sehr gut untergebracht Das Gelingen- der Veranstaltung .wird, die Organe zweifelsohne dazu bewelung vom 7. März 1936. Un»er Ordentliche Monatsversammgen, s djeee Wintersportkonkurrenzen alljährlich Präsident Ernst Muster konnte durchzuführen., Nachstehend die Bestfesultate: Abf a/h* t sren n en. Damen: 1. Rosemarie Brack,.. Aarau, 12 Min. 14 Sek.; 2. Maja Schachenmann, Oftringen, 12:41; 3. Frau H; Spychiger, Aaräü, 14:25. — Senioren I: 1. O. Wajiner. Baden, 7:07 (Tagesbestzeit); 2. H. Wullschleger, Aarburg, 7:45, 3J E. Niggli. Aärau, 8:40; — Senioren II: 1. F Roth, Zetzwil, 8:01; 2. J. Hess, Aarau, 8:42; 3. F. Spychiger, Aarau, 10:29. , . Släfotn. Damen (1 Lauf): 1. Frau Oberst Weber, Menssiken, ?1:25; 2. Fjrau Spychiger, Aarau, 1:35; 3. Marianne Eichenberger, Menziken, 1:39. — Senioren 1 (2-Läufe): 1. H. Wullschteger, Aarburg, 1:26; 2. 0. Wanner, Baden, |l:36; 3.. Dr. H. Senn, Baden, 1:40.