Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.017

E_1936_Zeitung_Nr.017

MäateC und JMwimi

MäateC und JMwimi Anstecksträusschen für den Frühling. Nichts ist netter, nichts freudiger, nichts frühlingshafter als ein flotter Blütentuff, der gewiss bedeutend eindrucksvoller ist als die bescheidenen Ansteckblumen, die bisher modern waren. Man begnügt sich also nicht mehr mit einer Blüte, sondern bindet eine ganze Menge zu einem ansehnlichen Strauss, der — rundum mit Blättern umgeben — besten Biedermeierstil hat. Selbstverständlich wählt man keine Phantasieblüten als Aufputz des Frühjahrskostüms, sondern zieht ein Sträusschen aus Narzissen, Märzenglocken oder Veilchen vor, während der hauchzarte Anemonentuff am Platze wäre, wenn ein leichter Aufputz für ein Frühjahrs- Gesellschaftskleid gesucht wird. Als die Eifersuchtsszene jenen Grad erreicht hatte, bei dem Worte nicht mehr genügen, richtete Gilberte plötzlich einen Revolver auf ihren Mann, der ihr wie von selbst in die Hand gekommen zu sein schien, so als ob' er dort herausgewachsen wäre. Während einer Sekunde sah Marcel das kleine schwarze Loch vor sich, aus dem der Tod ihn bedrohte. Bevor er noch die Zeit zu einer einzigen Geste gehabt hätte, hörte man das wiederholte Auf knallen kleiner metallischer Stösse: das typische Geräusch einer versagenden Waffe. Da stürzte er sich auf seine Frau, ergriff ihren Arm und konnte ihr nach kurzem Kampf die Waffe entwinden. Es war eine kleine Pistole in der Art eines Browning und sie war voll geladen. Nur ein Versagen der Mechanik hatte verhindert, dass aus der Komödie ein Drama werde. «Da bin ich gut davongekommen», meinte Marcel. Gilberte lag schluchzend, unter heftigen Weinkrämpfen, am Boden. « Verzeih mir, Liebling, sagte sie, als ihre Tränen zu versiegen begannen. «Verzeih mir! Ich war so unglücklich, als ich heute morgen diese handgewebt, dauerhaft, licht- und waschercht. Grosse Auswahl. Spezialanfertigungen. Auswahlsendungen. Warenzentrale des Bundes Schweizer Armenierfreunde Kirchgasse 21 Zürich Tel. 25.745 Kennen Sie die « Holzfäller-Mäntel »? Wenngleich diese Typen in Europa ebenso bekannt sind wie in den Forsten Kanadas, war es doch diesmal die immer so erfindungsreiche Amerikanerin, die — wie so viele andere modische Ideen — auch diesen Gedanken aufgriff und auf Grund dieser Anregung eine « Allwetter-Ausflugsumhülle » schuf, die ihrer besonderen Eigenart wegen nicht übersehen werden darf. Der in der Mitte geknöpfte «Holzfäller- Paletot » ist ganz lose, wird mit weiten, durch einen Lederriemen eng zusammennehmbaren Raglanärmeln, mit aufgesteppten Taschen und überdies mit einer Kapuze versehen, die bei regnerischem Wetter einfach über den Kopf gestülpt wird und — abgesehen davon, dass sie. sehr praktisch ist, weil sie die Trägerin wirklich vollkommen schützt — auch ganz reizend wirkt. tute gute 2tauspiau Von Bernard Gervaise. fürchterlichen Briefe entdeckte! Als ich begriff, dass du mich betrügst, verlor ich den Kopf und eilte zu einem Waffenhändler hier in der Nähe. Dort kaufte ich den Revolver. Ich wollte mich töten ...» « Und inzwischen hast du mich mit knapper Not verfehlt. » «Ich hätte mich nachher getötet, das schwöre ich dir!» Sie begann von neuem zu schluchzen und fragte mit schmerzbewegter Stimme: «Oh, mein Liebling, warum hast du mir das angetan?» «Was? », Marcel war nicht wenig überrascht. « Warum hast du mich betrogen? » «Aber ich habe dich ja nicht betrogen, mein Liebstes! Ich habe dir doch ^chon erklärt, dass diese — diese ein wenig freien Briefe dich zu einem Irrtum verleitet haben. Zwischen — zwischen dieser Frau und mir war nie etwas anderes als ein wenig Koketterie, als ein harmloser kleiner Flirt! Und im übrigen ist auch dies beendet. Sie ist fort, sie hat Paris verlassen, und ich werde sie nie mehr wiedersehen — nie mehr!» Gilberte schüttelte den Kopf: nn Höhere Handelsabteilung mit Diplomabschluß sowie Kurse für Friratsekretärinnen, Stenotypisten, Buchhalter and kaufmännische Lehrlinge. Deutschkurs für Fremdsprachige. Fauteuils Louis Louis Louis Louis A. Berberich, Zürich 8 Dufourstrasse 45, beim Stadttheater uie xm XIV XV XVI «Lüge nicht, Marcel, du hast mich betrogen! Warum? » « Aber, wenn ich dir schwöre, dass ..-.» « Ich glaube dir nicht. Und selbst, wenn man die Wahrheit deiner Behauptung voraussetzt: warum hast du dich auf diesen Flirt eingelassen? Warum? Hast du mir irgend etwas vorzuwerfen? » « Aber nein, gar nichts! » «Bin ich dir nicht eine verlässliche Kameradin? » « Gewiss, Liebling. » « Treu? » «Gewiss, Liebling. » « Eine gute Hausfrau? > « Oh! Und ob, mein Liebling! » War diese Antwort etwas zu überstürzt gegeben worden? Gilberte hörte plötzlich auf, zu weinen und heftete einen fragenden Blick auf ihren Mann. «Was war das für ein Ton? Was soll das heissen? » «Aber gar nichts, mein Liebling, gar nichts», erwiderte Marcel verlegen. Gilberte liess sich nicht beschwichtigen. «Gib acht», sagte sie, «nach dem, was vorgefallen ist, dürfen wir uns gegenseitig nichts verheimlichen. Nur durch grösste Aufrichtigkeit wird es möglich sein, dass wir weiter glücklich zusammen leben können. In deiner letzten Antwort waren unverkennbar Hintergedanken verborgen. Du musst mir nähere Erklärungen geben. Was wolltest du sagen? Sprich! Hatte ich Unrecht, die Worte: «gute Hausfrau» auszusprechen? Findest du, dass ich diese Bezeichnung nicht verdiene? » Marcel zögerte noch ein wenig, dann fasste er Mut: « Du verdienst sie zu sehr! » « Zu sehr? » fragte Gilberte erstaunt. « Ja, zu sehr. Du hast mich aufgefordert, aufrichtig zu sein. Oh, gewiss, ich mache dir keine Vorwürfe, weil du unsere Wohnung in Ordnung hältst und unsere Interessen wahrnimmst. Das ist die Aufgabe der Frau. Nur soll man nichts übertreiben. Und ich meine, dass deine hausfraulichen Sorgen einen übermässigen Platz in deinem Kopf beanspruchen.. .» « Tatsächlich? » «Gewiss. Einige nebensächliche Kleinigkeiten deiner «Wirtschaft» beschäftigen deine Gedanken mehr, als notwendig wäre. » « Was willst du damit sagen? » « Ich will damit sagen, dass du zum Beispiel, wenn du deinen Obsthändler um fünf Groschen im Preis gedrückt hast, glaubst, einen Sieg davongetragen zu haben. > « Zum Teufel! Ich will eben nicht, dass man mich bestiehlt!» « Du willst nicht, dass man dich bestiehlt! Da ist das grosse Wort heraus! Damit man dich nicht am Gewicht bestiehlt, hast du teuere Wagen gekauft, auf denen du alle Waren nachwiegst! Damit man dich nicht an der Qualität bestiehlt, läufst du ans andere Ende von Paris, um dort eine Spule Garn zurückzugeben, deren Faden du zu dünn gefunden hast. Damit man dir kein Geld stiehlt...» Gilberte unterbrach ihren Gatten: «Vielleicht! Aber sage, Marcel: hast du mich aus diesem Grunde betrogen? » « Nein! Denn erstens habe ich dich ja gar nicht betrogen, wie ich dir schon auseinandergesetzt habe. Ich wollte dir nur zu verstehen geben, dass ein Mann, der am Abend müde heimkommt, auch einmal etwas anderes hören möchte, als den ewigen Bericht über die Streitigkeiten zwischen seiner Frau und ihren Lieferanten. Dies allein kann genügen, damit ein Mann wo anders das Vergessen dieser lästigen Angelegenheiten sucht. Nein, ärgere dich nicht, Gilberte! Wir sind doch jetzt dabei, uns unangenehme Wahrheiten zu sagen, und im übrigen bin ich fertig. Ich bin überzeugt, dass du mich richtig verstanden hast. Jedes Alter hat die ihm angemessenen Eigenschaften, und gerade diese steht dir nicht zu. Du bist viel zu jung für so etwas, viel zu jung und viel zu hübsch, mein Liebling! Wenn du wüsstest, wie reizend ich dich finde, wenn du nur für einen Augenblick diese strenge Miene ablegst, wenn du aufhörst, an die Untaten des Fleischhauers und des Bäckers zu denken.. •• So! Jetzt weisst du's! Und jetzt gib mir einen Kuss! Einen besseren! So, so ist's recht! Du bist mir doch nicht böse, weil ich dir so viele unangenehme Dinge gesagt habe? » «Aber nein, mein Liebling!» « Sicher nicht? » « Sicher nicht! Ich glaube... ich glaube sogar, dass du recht hast! Ich bin wirklich dumm mit dieser Manie...» « Also, gib mir noch einen Kuss!» Als die beiden wiederversöhnten Ehegatten sich genügend abgeküsst hatten, bemerkte Marcel mit Erstaunen, dass Gilberte ihren Hut aufsetzte. « Du gehst aus? » fragte er. «Wo gehst du denn noch hm, mein Lebling? » «Zum Waffenhändler», erwiderte die junge Frau ohne Zögern. «Ich bringe ihm diesen Mist von Revolver zurück, den er die Frechheit hatte, mir anzuhängen! Er muss mir natürlich mein Geld zurückgeben! Denn ich lasse mich nicht bestehlen, oh nein!» (Deutsch von Dr. Berta Schönmann.) Antomobil-Kevue — N° 17 RECHSAAL FÜR KOSMETIK , UND • KÖRPERPFLEGE Anfrage Frl. B. Lz.: Sie und Ihre Schwester möchten sich gerne ein bisschen schminken für die Fastnachtsbälle. Bei künstlicher Beleuchtyng erscheinen die Farben gedämpfter, weshalb für das abendliche Schminken, besonders für einen Fastnachtsball, etwas stärker kontrastierende Farbtöne gewählt werden sollten. Dazu benützen Sie am besten Kremeschminke, und zwar weisse Töne für Gesichtsteile, die Sie leuchtend hervortreten lassen wollen (zum Beispiel die Stirne). Im übrigen verwenden Sie rote Töne, die Sie aber äusserst zart und unauffällig verreiben und in die Umgebung langsam übergehen lassen müssen. Diese roten Töne tragen Sie auf diejenigen Gesichtsteiieauf, die eventuell mehr zurücktreten sollen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel zu volle Wangen oder etwas zu starke Backenknochen viel kleiner erscheinen lassen, so dass das Gesicht an Ausgeglichenheit und Schönheit ausserordentlich gewinnt. Ein roter Hauch ist auch auf die Nase aufzutragen, da sie sonst zu stark hervortritt. Das Augenspiel ist ja auf dem Fastnachtsball auch nicht nebensächlich, weshalb auch die Oberlider geschminkt werden, und zwar bei Blondinen mit einem feinen Hellgrün und bei Brünetten mit einem zarten, hellblauen Ton. Diese Farben heben di» Augen wundervoll hervor und machen sie ausdrucksvoller. Im allgemeinen müssen sich Blonde immer heller, Dunkle aber karmin schminken, was auch bei Verwendung des Lippenstiftes Geltung hat. Vom Färben der Haare möchten wir Ihnen eher abraten, wenn Sie diese nach dem Ball nicht weiterhin gefärbt haben wollen. Viel einfacher ist es, eine Perücke zu tragen, oder, falls Sie Stirnlocken von früher besitzen, diese auf den gewünschten Ton einzufärben. Das können Sie selbst besorgen, wenn Sie dazu €Coloran>-Oelshampoo verwenden. Wenn Sie sich als Orientalin schminken wollen, raten wir Ihnen unbedingt zur Verwendung von Farbstangen, da flüssige Schminke nur in der Hand des Fachmannes einen Erfolg verbürgt. (Farbstangen sind in jeder Drogerie und Apotheke erhältlich.) Das Abschminken besorgen Sie am besten mit einer Abschminkkreme oder mit Vaseline; Anfrage Frau G. in R.: Da wir wieder dem Frühling entgegengehen, befürchten Sie ein Wiederauftreten der Sommersprossen, besonders, da Sie so gerne Licht- und Luftbäder nehmen. Wir empfehlen Ihnen, bei Ihren Sonnenbädern einen roten oder braunen Schleier zu tragen und fleissig von einem ebenso gefärbten Sonnenschirm Gebrauch zu machen. Gerade im März und April bewirken die 1 Sonnenstrahlen ein rasches und intensives Entwikkeln der Sommersprossen, so dass es ratsam ist, Körper und Gesicht den direkten Sonnenstrahlen möglichst wenig auszusetzen. Auch können Sia eine Lichtschutzsalbe verwenden (zum Beispiel Ho mosan). Auch hier gilt der Grundsatz: «Vorbeugen ist besser als heilen», weil selbst bei einer Sommersprossenbehandlung ein Erfolg nicht immer absolut sicher ist. Falls Sie eine solche vornehmen lassen wollen, so empfehlen wir Ihnen, damit rechtzeitig im Frühjahr zu beginnen und sich dafür an einen Hautarzt zu wenden. JB. Eierspeisen aus aller Welt Oeufs ä la Russe. 12 hartgesottene Eier werden halbiert, die Dotter entfernt, diese mit «Sauce Tartare» verrührt, mit dem Spritzsack in die Eier gefüllt und mit Kaviar verziert. Oeufs ä l'Argenteuil. 12 Eier werden 5 Minuten lang gekocht, vorsichtig geschält, mit «chaudfroid»-Sauce überzogen, mit marinierten Spargelspitzen garniert. Oeufs ä la Rossini. Man röstet in Butter 12 Stücke runde Brotscheiben, legt auf jedes eine dünne Scheibe gekochten Kalbsbries, ebensolche aus gerösteter Gänseleber und hierauf ein Spiegelei; mit Tomaten garniert. Probe aus „373 Kochrezepte aus 26 Ländern" von Lüa Deeley, Hallwag, Bern. Roda Roda in der Schweiz « Sie können ganz beruhigt sein », sagte in Basel auf dem Bahnhof der Mann mit der roten Mütze, «unser Zug 9 Uhr 07 hat in Buchs bestimmt Anschluss ...» ' Roda Roda darauf: «Ja, das sagen Sie, ein Schweizer. Ich aber bin Oesterreicher. Und wir Oesterreicher, wissen Sie, haben schon einigemal den Ans,chluss versäumt.» ** * * In Lugano, erzählt Roda Roda in einer Prager Zeitung, waren mir die Visitenkarten ausgegangen. Sehr unangenehm — auf Reisen. Zum Glück wusste der Gastwirt Rat: Am Bahnhof irgendwo gibt es einen Lithographen — Martelli heisst er — der wird unschwer hübsche Kärtchen für mich drucken — im Notfall bis morgen. Ob ich denn ein Musterexemplar hätte? « Gewiss. Die Schrift, bitte, genau wie auf dieser letzten Karte, die ich noch übrighabe. Sie ist zwar etwas verschmiert ...» « Oh, das macht nichts aus.» Nächsten Tags lieferte mir Martelli richtig zweihundert Kärtchen: « Roda Roda Willst du nicht Kaffee mit mir trinken, holde Maus?» Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid.

JJ" 17 — ÄutomoMl-Revns 17 Rälsel.^tke Kreuzworträtsel Dos Kreuzworträtsel In Nr. 13 hat seine Löserschar gefunden. Es war also nicht so schlimm damit. Die Auflösung lautet: Waagerecht: Senkrecht: 1. Kühler. 1. Kerze. 5. Re. 2. Eleve. 6. He. 3. Liane. 8. Barbe. 4. Rhein. 9. Abend. 5. Ra. 11. Von.. 7. En. 12. Ebene. 8. Bremsen. 14. Einem. 10. Dampfer. 16. Serum. 13. Neu. 19. Imhof. 13. um. 21. Oog. 17. Romeo 22. Nimes. 18. Mosel. 23. Ihrer. 19. Igidi. 24. Me. 20. Horeb. 23. Er. 26. Oelsieb. Liste der sichtig eingesandten Lösungen. C. Burgwntr, Rorschach? R. Breitenstein, Binningen; C, Bader, Zürich. H.Dettwüer, Gelterkinden. L, Eggstein, St. Gallen. Ed. Felber, Trimbach; H. Fenner, St. Gallen; Dr. J. Frei, Frauenfeld. W. Gonzenbach, Zollikerberg. P. Hunziker-Aichele, Riehen/Basel. E. Joss, Rüschlikon. K. Küderli, Zürich; J. Keppeler, Rheineck. M. Matthaei, Erlenbach; A. Maag, Albisrieden. T. Neiger-Lengacker, Meiringen. L. L. Schmidlin-Lindt, Schlesien; Ed. Schmid, Balgtch; W. Schneider, Buchs. Ed. Stetüer, Bern; P. Stuhlträger, Bern; E. Spillmann-Hubert, Zug. H. Tobler, Zürich; W. Teutsch-Hubacher, Biel. E. Winteler, Glarus; H. Wolf, Bezirksspital Thun; T. Weibel, Bern. Preisträger: Frau Irma Keppeler, Rheineck; Frl. Klara Küderli, Zürich 6; Hr. H. Dettwiler jun., Gelterkinden. Das neue Ratsei Das heutige Rätsel ist ebenfall« ein Kreuzworträtsel; wir folgen da gerne dem Wunsch einer Leserin, die uns schreibt, es wäre schade, wenn wir die Kreuzworträtsel nicht mehr brächten, weil sie doch Denkarbeit erfordern. Das ist richtig. Die Kreuzwortgebilde regen zum Raten und Nachdenken an. Aber es gäbe auch noch andere Möglichkeiten in dieser Richtung. Wir werden sie im Lauf der nächsten Wochen ab und zu einstreuen. Auch Silbenrätsel werden wir gelegentlich bringen, .gemäss der Anregung eines andern Rätselneffen. Er schickt uns vielleicht eine Probe seiner Rätselmuster? Die Lösungen für das heutige Kreuzworträtsel müssen am 6. März auf der Redaktion eingegangen sein. Das Ei des Kolumbus, war es natürlich, auf unsere Frage nach dem Standort des Eulengebirges gleich den Brockhaus hervorzunehmen. Der Brockhaus, den der Onkel benutzt, stammt eben aus der Zeit, wo das Eulengebirge noch gar nicht vorhanden war. Iteml Wir danken für die Auflösung samt zusätzlichen Bemerkungen. Herr J. L. in Seon schreibt dazu: Lieber Onkel! Also doch! Ich fragte mich immer: ist unser Onkel wirklich so sattelfest in der Geographie? Brockhaus 5: Eulengebirge, zu den Sudeten gehöriger langgedehnter, breiter Waldrücken, zwischen Weistritzaurchbruch und Glatzer Neisse, der den Glatzer Kessel im NO abschliesst und sich an die Ostseite des Waldenburger Gebirges (ansetzt. Nach NO fällt das E. scharf und gradlinig zur Ebene ab. Seine höchste Erhebung ist mit 1014 m die Hohe Eule. Also in Schlesien, von Breslau nach Süden gegen Waidenburg, ganz in der Nähe der tschechoslowakischen Grenze. Mit den besten Grüssen! Herr J. S. Balgach hat uns ebenfalls eine aufklärende Karte geschickt, und die freundlichen Auslandschweizer, die mitten im Eulengebirge wohnen, haben uns sogar Bilder von Langenbielau und dem Eulengebirge gesandt, und ihrem Schreiben entnehmen wir, dass diese Ortschaft dem Schauspiel «Die Weber>, von Gerhart Hauptmann, als Hintergrund gedient hat. Wir lassen die Schweizer im Eulengebirge grüssen 1 waagerecht: 2. Schiffsteil, Segelstangenhalter. 4. Siehe Anmerkung. 6. Altertümlicher Männername. 7. Gebirgsschlucht 8. Eisenhaltiges Gestein. 10. Nebenfluss der Donau. 12. Biblischer Frauenname. 14. Flächenmass. 15. Französische Verneinung. 17. Vorfahre. 19. Siehe Anmerkung. 20. Siehe Anmerkung. 21. Stimmlage. 22. Name kleinerer Flüsse. 24. Persönliches Fürwort 25. So viel wie Gattung. 26. Rechter Nebenfluss der Weichsel. 28. Jetzt viel gelesener abessinischer Titel. 30. Bekräftigung. 31. Englischer Artikel. 33. Siehe Anmerkung. 34. Wie Nr. 12, waagerecht. Senkrecht: 1. Siehe Anmerkung. 2. Der Wahn ist kurz, die ... ist lang. 3. Finnische Universitätsstadt. 4. Nordische Münze. 5. Französischer unbestimmter Artikel. 7. Siehe Anmerkung. 9. Siehe Anmerkung. 10. Chem. Zeichen für Iridium. 11. Abkürzung für: nomen nominandum. 12. Stadt in Niederösterreich, an der Linie Wien—Brunn. 13. Behörde. (Leichte KatagorU) 14. Indische Münze. 16. Deutscher Badeort. 17. Türkischer Titel. 18. Abkürz, für netto. 23. Tonstufe. 24. Französische Präposition. 27. Siehe Anmerkung. 29. Eigenschaft des Champagners. 30. Aggregatzustand d. Wassers. 31. Bergeinschnitt. 32. Abkürzung f. Etappen-Sanitäts-Anstalt. Änmtrknng: Das Kreuzworträtsel besteht aus 44 Wörtern. Darunter sind 28 dreibuchstabige, und zwar von den «beliebten» Dreibuchstabenkreuzworträtselwörtem (leider konnten EMU und GNU nicht verwendet werden). Damit der Kreuzworträtiellöser doch noch auf seine Rechnung kommt, sind noch vier sechs- und vier siebenbuchstabige Wörter vorhanden, die alle automobiltechnische Ausdrücke bedeuten. Dressur. Der Artist bemühte sich acht Jahre. Er wollte einer Gans das Kopfrechnen beibringen. Aber es blieb vergebliches Bemühen. «Ist es denn so schwer, eine Gans zu dressieren ? > — « Sehr schwer. » — « Begreift sie nicht ? » — Der Artist antwortete : «Das weniger. Aber jedesmal, wenn ich sie bald so weit habe, bin ich ohne Engagement und esse sie vor Hunger auf. > Brüchig. « Wie gefällt Ihnen mein neues Drama ? » — « Wenn man davon absieht, dass es ein Bruchstück ist, ganz gut.» — « Ein Bruchstück ? Wieso ? » — < Nun ja, der Mann bricht sein Wort, die Frau die Ehe, der Tochter das Herz, das Unglück bricht herein, der Mutter brechen die Knie und dem Vater «die Augen. » Letzter Wunsch. Henker: « Was ist Ihr letzter Wunsch ? » — Delinquent: < Dass Sie einmal für fünf Minuten meine Stelle einnehmen, damit ich sehen kann, ob der Strick solid genug ist.» Ein Erlolg. «Etwas Gutes hatte es doch, dass unsere Lilly in der Kochschule war ! » — « Wieso, wir mussten doch alles den Bettlern schenken !» — « Dafür kommen aber jetzt keine mehr ! > «Weiss er dein Alter?» «Teilweise ...» Aeltere und neue Witze «Um Gottes Willen, das Wasser hat ja 75 Grad!» «Sones Chindli verstaht doch nüt vo Temperatur?» Der Unterschied. Ehemann: « So ein Junggeselle lebt doch eigentlich unter der Kanone!» — Junggeselle : « Immer noch* besser, als — unter dem Pantoffel! » Der alte Atlas. Der kleine Fritz hat seinen Atlas verlegt. Die alte Tante will ihm den ihrigen holen. Da meint Fritz: «Aber Tante, ist denn da auch schon Amerika drauf ? » Wenn... Er, als der Zug gerade abgefahren ist, zu ihr: « Siehst du, wenn du mich nicht so gedrängt hättest, brauchten wir jetzt nicht so lange auf den nächsten Zug zu warten. > Missverständnis. «Bitte, ich möchte den Herrn Huber sprechen. Ich habe nämlich eine Rechnung...» — « Herr Huber ist leider verreist» — * Schade, ich wollte die Rechnung bezahlen. > Aerger in Aberdeen. « Was siehst du denn so griesgrämig aus ?» sagte McGregor. «Du hast doch heute das grosse Los mit 100,000 Pfund gewonnen ! » — « Ja », gab McDonald zu. « Aber ich hatte zwei Lose ä 6 Pence genommen — und nun kann ich mich scheckig ärgern, dass ich das Geld für das zweite nicht gespart habe... > Die enge Hose. Der kleine Max sagt zu seiner Mutter: « Die Hose passt mir nicht. Sie ist enger als meine Haut.» — « Das ist doch ein Unsinn. > — « Nein, in meiner Haut kann ich mich bücken, wenn ich aber meine Hose anhabe, nicht > Der verlorene Herr. In der aufgeregtesten Zeit der französischen Revolution waren alle Titel auf das strengste verboten. Es war schon unerlaubt, jemand mit « Herr » anzureden. Der Nachtwächter in Manz wurde deshalb bestraft. Er hatte gesungen: «Ihr lieben Herren, lassteuch sagen» — anstatt: Dir lieben Bürger. Zuletzt drohte man ihm mit Amtsenthebung. Da nahm er seine ganzen Kräfte zusammen, betete den ganzen Tag «Bürger, Bürger», Hess sich, als er zum Abrufen der Stunden ging, von seiner Frau noch nachrufen: «Bürger!» vergiss den «Bürger» nicht! und sang auch richtig: «Ihr lieben Bürger, lasst euch sagen, die Glocke hat jetzt zehn geschlagen, ' bewahrt das Feuer und das Licht, dass euch kein Schad geschieht, und lobet Gott den He — he ...» Der arme Mann stotterte eine ganze Zeit, erschrocken über das verbotene Wort, das ihm nun doch noch über die Zunge rutschen wollte. Aber endlich, im Hinblick auf den empfindlichen Abzug an Lohn, mit der Aussicht, Brot und Stellung zu verlieren, fasste er Mut und sang mit entschlossener Stimme zu Ende: « Und lobet Gott — den Bürger!» Der französische Literat B. fiel durch seine Hypochondrie allen seinen Bekannten, die ihn übrigens den «Hypochonder der gesamten Heilkunde » nannten, lästig. Als er hochbetagt starb, verschickten seine intimsten Freunde folgende • » • v - Todesanzeige: «Nach 86jährigem Leiden ist unser Freund Ernest B. gestorben.» Zum Drogisten kam die Hochgefärbte. «Was haben Sie für graue Haare?» Der Drogist meinte: «Nur den grössten Respekt.» «Geliebte Erna, hier knie ich vor Ihnen im Staube.» «Staub ? Was fällt Ihnen ein? Heute früh habe ich erst ausgefegt!» Ersatz. Zwei befreundete Damen reisen gemeinsam in einem Abteil des Schlafwagens. Die eine wälzt sich erst lange schlaflos hin und her, schliesslich nimmt sie aus ihrer Handtasche das Bild ihres Mannes, legt es neben sich und betrachtet es. Das bemerkt die andere und meint lächelnd: «Das ist aber ein schlechter Ersatz, so eine Photo ...» «Leider», bestätigt die andere. «Zu Hause, wo er in Person neben mir liegt, schlafe ich immer gleich ein.» * * * Knirsch hat einen Knoten im Taschentuch. Knirsch hat den Knoten schon seit drei Wochen. « Wenn ich nur wüsste, an was ich mich erinnern sollte? » Meinte Munke: « Vielleicht, das Taschentuch in die Wäsche zu geben!» Erhältlich in allen Apotheken 10 er Packung Fr. 4.50 — 4er Packung Fr. 2.—. Qratls-Prospekt diskret durch E R O V A Q A. Q.. Zürich 25, Bachtobeistrasse59. Lesen Sie die aufklärende Broschüre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 in Briefmarken oder auf Postscheok VIII/1819. EROVAQA.Q. BLACK &WHITE SCOTCH Generalvertretung für die Sohwelz: FRED. NAVAZZA, GENF Ist die Rasierklinge, wie sie sein sollt Blauband Rotband GrQnband Fr. 3.— Fr. 2.25 Fr. 1.60 10 Stk.