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E_1936_Zeitung_Nr.017

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 28. FEBRUAR 1936 — N° 17 Die Umgestaltung des Kasinoplatzes in Bern Eine wichtige Verkehrsfrage. Die Frage der Umgestaltung des Kasinoplatzes bildet schon seit Jahren Gegenstand von Untersuchungen der bernischen Baubehörden und seit einiger Zeit auch der Architektenkreise. Nach der Genehmigung eines Alignementsplanes für eine neu zu errichtende Grossgarage am überbauten Münzgraben stellte sich auch die Frage, was mit dem nun neu gewonnenen Platze hinter der Hauptwacbe zu geschehen habe und vor allem auch, ob die Hauptwache selbst am alten Platze stehen bleiben könne. Das Schicksal der Hauptwache bildet gewissermassen den Brennpunkt des ganzen Fragenkomplexes. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude gehört zu den schönsten Baudenkmälern der Stadt Bern und es muss alles versucht werden zu deren Erhaltung am alten Platze. Das Gebäude bildet einen reizvollen Abschluss des nicht sehr groesen Theaterplatzes, der noch durch ein weiteres Gebäude vom gleichen Architekten S p r ü n g 1 i, das alte Hotel de Musique, jetzige Cafe du Tbeätre ausgezeichnet wird. Die beiden Gebäude Hotel de Musique und Hauptwache gehören Abb. 2. Das angekaufte Projekt No.29 (Architekt Keller, Bern). Erhaltung der Hauptwache. Hinter dieser grosser Platz mit Grünanlage (Rasen). Tram fehlt! Originelle neue Verkehrsgestaltung. Theodor Kochergasse mit zweispurigem Verkehr. Das Projekt vermeidet nach Möglichkeit die gefährlichen Fahrzeugkreuzungen bei der Hauptwäche. Der Abschluss des Theaterplatzes ist gewahrt und die Verkehrsführung übersichtlich. Abb. 1. Das erstprämiierte Projekt Zeerleder. Mit Erhaltung der Hauptwache am alten Platz und südlichem Anbau. Verkehrsgestaltung nach dem amtlichen Vorschlag. '" zueinander und bilden zusammen, das cCachet> des Theaterplatz es. Verkehrstechnisch ist die ganze Platzgestaltung gekennzeichnet durch die infolge der Aufschüttung des Münzgrabens entstehende neue Durchfahrt von der Theodor Kochergasse zur Kirchenfeldbrücke. Man erwartet von dieser neuen Verkehrsstrasse eine starke Entlastung des Verkehres über den Theaterplatz und damit auch die Möglichkeit des Weiterbestehens der Hauptwache am alten Platz. Immerhin «oll nach dem Alignementsplan die Ecke gegenüber der Hauptwache (beim heutigen Zigarrengeschäft Märki) zurückgesetzt werden und dadurch die dortige enge Durchfahrt auf 11 m Fahrbahn erweitert werden. Das amtliche Projekt sieht in bezug auf die Varkehrsgestaltung folgendes vor: Einführung des Einbahnverkehrs für Amthausgasse und Theodor Kochergasse.; An der Amthausgasse, die eine wichtige Geschäftsstrasse ist. soll das Parkieren an beiden Seiten gestattet werden. Es ist Einbahnverkehr Richtung Hauptbahnhof vorgesehen. Die Theodor Kochergasse soll den grossen Durchgangsverkehr (West-Ost und -Süd) von der Schloßstrasse - Effingerstrasse - Bundesgasse aufnehmen und direkt nach der Kirchenfeldbrücke resp. der untern Stadt führen. Bei der neu errichteten Grossgarage am Kaeinoplatz ist eine Einfahrt in der Richtung des Fahrverkehrs der Theodor Kochergasse vorgesehen Schonen Sie Ihre Batterie und Zündanlage durch Verwendung des Stromberg Master Condenser und ebenso die Ausfahrt über eine Rampe Richtung Kasino. Der von der Stadt veranstaltete Wettder den Zündfunken enorm verstärkt bei geringerer Beanspruchung und daher grösster Schonung der Batterie. Zündfunke ohne Zündfunke mit Stromberg Master Condenser! Sofortiges Anspringen des Motors und leichter Start auch bei kaltem Wetter. Restlose Verbrennung der Gase, daher erhöhte Leistung des Motores. Kein Verrussen der Zündkerzen und Ventile. Ersparnis an Benzin und Oel. 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flfO 17 _ DIENSTAG, 25. FEBRUAR 1936 AUTOMOBIURßVUE 9 bewerb zur Erlangung von Entwürfen für Hoch bauten am Kasino- und Theaterplatz hat 88 Entwürfe ergeben. Die Frist lief Ende Januar ab und das Preisgericht konnte letzte Woche zusammentreten und hat folgende Entwürfe prämiiert: a) Mit Erhaltung der Hauptwache: Nr. 8. Kennwort: cRing i der Chetti I>, 2800 Fr. Verfasser: Max Zeerleder, Architekt, Bern; Adolf Wildbolz, Architekt. Bern. Nr. 28. Kennwort: «Sanierung», 2500 Fr. Verfasser: P. Tinguely, Architekt. Gartenstadt Liebefeld, Bern. Nr. 59. Kennwort: «Im Geiste Sprüngiis», 1700 Fr. Verfasser: Ernst Salchli, Architekt, Bern. b) Mit Entfernung der Hauptwache: Nr. 68. Kennwort: «Im Geiste Berns», 3500 Fr. Verfasser- Hans Weiss. dipl. Architekt SIA, Bern. Nr. 53. Kennwort: «Cas». 1500 Fr. Verfasser: Peter Lanzrein, dipl. Architekt, Thun; Henry Daxelhoffer, dipl. Architekt. Bern. Da«u kommen noch zwei zum Ankauf empfohlene Projekte: Nr. 29. Kennwort: «Ehre das Alts, ehre das Neue». Verfasser- Budolf Keller, Architekt in Fa. Gebr. Keller, Bern, und Nr. 69. Kennwort: «Bern bleibt Bern TT». Verfasser: Erwin Fink, Architekt, Bern. Wir beschränken uns auf die verkehrstechnische Betrachtung des erstorämiierten Projektes (Abb. 1) und des eine neue Lösunij enthaltenden Projektes Nr. 29 (Abb. 21. Das Projekt Zeerleder hält sich an den amtlichen Alienementsplan, welcher die Einführun? des Kreiselverkehrs auf dem Kasinoplatz vorsiebt und zu diesem Zwecke die Erstellung einer sehr grossen Verkehrsinsel auf der Ostseite der neuen an die Hauptwache angeschlossenen Gebäude vorsieht. Die Durchfahrt bei der Hauptwache wird durch Zurücksetzen der Ecke am Neubau eüdüch des Cafe 1 du Theätre auf 11 m verbreitert. Fahrzeuge, welche vom Theaterplatz nach der Kirchenfeldbrücke wollen, haben durch den Münzgraben zu fahren und gelaneen über die neu entstandene 12 m breite Durchfahrt zwischen neuem Gebäude südlich der Hauptwache und Grossgaraze zur Kirchenfeldbrücke. Ebenso geht der ganze Verkehr von der obern Stadt durch die Theodor Knchergasse direkt zur Kirohenfeldhrücke. WPT Z. B. von der Kirchenfeldbrücke her in die Stadt fährt und sein Automobil in der neu errichtpten Grosssrarage parkieren will, muss zuerst um den ganzen Platz herum fahren und dabei die engen Durchfahrten bei der Hauptwache und beim Münzgraben passieren. Das ist ein Nachteil der durch die amtlichen Vorschläge vorgesehenen Platzgestaltune. Auch ein Automobil, das von der untern Stadt her nach der Kirchenfeldbrücke will und von der Kramgasse durch die Hotelgasse kommt, mnss zunächst wieder durch die Durchfahrt bei der Hanptwache herumfahren und den neuen Block umfahren. Diese Nachteile des Kreiselverkpt'rs auf dem Kasinoplatz haben verschiedene Projfiktverfasser veranlagst, nach neuen T,ösun?pn zu snchpn. Das beste Projekt 'n dieser Hinsicht mit Erhaltung der Hauptwache ist dasjenige von Architekt Keller (Nr. 29) das vom Preisgericht ebpnfalls zum Ankauf empfohlen worden ist. Der Verfasser hat sich bemüht, eine bessere VprkehrRgestaltunB zu erzielon Er macht den Vorschlag, dpn Bau südlich des Hotel de ViTsicmo als ?ros= c n Baublock bis an die nördliche Flucht dpr Herrene'aßse vorzubauen (siebe Abb. 2"> Er rückt aber mit dem Bau an der südwestlichen Ecke dps Cafe du Theätre um ca. 5 m ztiviir-V und ermöglicht somit das ^fehpnlassen und voiMäririitTp. "Frpilpcr en der Hauntwaehe an der alfpn ^telln. Dadurch ereiM si>h pin übersichtlicher Vprkpbrsplatz zwischen der Hauptwache und der Harare. Wie in der Abb 2 zu sehen ist, ist die Theodor Kochergasse für zwei spurigen Verkehr vorersehpn. Darin sehen wir einen grosspn Vorzug des Projektes, denn der Einbahnverlrphr sollte nach unserer Ansicht eoviel wie möelich vermieden werden. Er führt zu Verwerfungen und TTphBrlageruncen zahlreicher Fahrzeuge und mischt Verkehre miteinander, die sich sonst unabhändg voneinander in getrennten Fahrbahnen abwickeln könnten. Dadurch wird die Verkehrsunsicherheit gefördert und der Verkehrsfluss beeinträchtigt. Auseerdem gefährdet der Einbahnverkehr die Fussgänger in vermehrtem Masse und schafft Unsicherheit Die Theodor Kochergasse mit ihrer 12 Meter breiten Fahrbahn wäre durchaus geeignet, einen zweispurigen Verkehr aufzunehmen. Dadurch würde auch gleichzeitig die Amthausgasse noch mehr entlastet. Die Lösung von Projekt Nr: 29 ist auch deshalb für den Verkehr günstiger, weil durch die grosse Grünanlage eine Ueberquerung des Platzes in der Diagonale vermieden wird (mit Ausnahme des Trame, das im Plan fehltl) und die meisten Fahrzeug-Kreuzungen von der unübersichtlichen und gefährlichen Stelle bei der Hauptwache wegverlegt werden. Da der Platz übersichtlicher ist, kann sich auch der ortsfremde Fahrer rasch orientieren, was bei dem Kreiselverkehr im amtlichen Projekt mit erzwungenen Umfahrung eines Häuserblockes nicht der Fall ist. Wir glauben, dass das Projekt von Architekt Keller, wie auch ein zweites Projekt von Architekt Erwin Fink (Nr. 69), das eine ähnliche Lösung vorschlägt, von den Behörden noch gründlich studiert werden sollte. Die amtliche Verkehrsgestaltung im Alignementsplan ist leider keine befriedigende und es wäre echade. wenn die besseren Vorschläge nicht berücksichtigt werden könnten. Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf die Studien der Herren Tbommen, H. Brechbühler, Arch., und H'. Bracher, Arch., aufmerksam machen, in Projekt Nr 71, das ausscheiden musste, weil es entgegen den Bedingungen des Wettbewerbs eine völlige Umgestaltung des Alignementsplanes vorsieht. Wenn wir auch glauben, dass die neu errichtete Durchfahrt von der Theodor Kochergasse zur Kirchenfeldhrücke eine starke Entlastung des Verkehrs auf dem Theaterplatz zur Folge hat, so sollte doch vermieden werden, dass durch die Einführung des Einbahnverkehrs in zwei Strassen (Amthausgasse und Theodor Kochergaese) neue Komplikationen entstehen. Gr. T.C.S. Autosektion St. Gallen-Appenzell GRUPPE APPENZELL A.-RH. Der Kanton Appenzell A.-Rh. hat durch Einsetzung einer besonderen ^Kommission ein Sparfinanzprogramm ausarbeiten lassen zuhanden der Kantonsratssitzung vom 13./14. Februar 1936. Bei ihren Arbeiten «entdeckte» die Kommission u. a. auch die bis heute im Kanton noch verhältnismässig günstigen Autotaxen, die sie wie folgt abzuändern beantragte: Grundtaxe für Personenwagen von 5 PS Fr. 145.— (der Regierungsrat wollte auf 150 Fr. gehen), statt wie bisher Grundtare 8 PS 100 Fr., Lastwagen 10% luschlag, für Wagen, die mit Rohöl betrieben werden, 30% Zuschlag. Motorräder 50 Fr. (bisher 30 Fr,). Begreiflich, dass nach Bekanntwerden dieser Botschaft die T. C. S,-Gruppe Appenzell A.-Rh. mit Anfragen über das Wie und Was bestürmt wurde. Der Vorstand zeigte denn auch volles Verständnis für diese Sorgen der Automobilisten. Da gerade die Wiedergeburt der st. gallisch-appenzellischen Verkehrsliga bevorstand, in deren Aufgabenkreis solche Gesuche fallen, wurde in der Verkehrsliga der Beschluss gefasst, eine Delegation ans T. C. S.-, A. C. S, 0. M. V.- und Lastwagen- Interessenten zu bestimmen, die ihr Anliegen Herrn Regierungsrat Rotach und einem Mitglied der obenerwähnten Spezialkommission, Herrn Oberst Schär, vorbrachte. Mit aller Eindringlichkeit wurde dann die wirklich nicht gerade beneidenswerte Lage der Automobilisten geschildert Zwar war man sioh klar, dass der Kanton Geld braucht; man wollte sich einem weiteren Opferauch nicht entziehen, anderseits aber musste verlangt werden, dass die neue Belastung wenigstens im Rahmen des Erträglichen bleibe. Die Verhandlungen nahmen insofern einen befriedigenden Verlauf, als sich die Behördevertreter bereit erklärten, dem Kantonsrat folgenden abgeänderten Antrag zu stellen: 1. Personenwagen bis 8 PS 130 Fr.; 2. Rohöler ohne jeden Extrazuschhg; 3. Motorräder bis 2 PS 40 Fr. Tatsächlich wurden dann auch diese Vorschläge angenommen. Warm begrüsst wird in unsern Kreisen auch der Beschluss, wonach ab 1. April 1936 die Taxe quartalweise und ohne Aufschlag bezahlt werden kann. Für manchen Geschäftsmann bedeutet er si- eher eine grosse Erleichterung. Bei Vorausbezahlung der Taxe für's ganze Jahr werden überdies 3% Skonto gewährt. Besondere Wichtigkeit kommt aber auch dem Beschluss zu, dass alle Einnahmen aus den Autotaxen auf die Strasse fliessen müs- Im übrigen bleibt es. beim alten, d. h. Wagen von 8—15 PS entrichten 15 Fr. per PS, Fahrzeuge von 16 PS und mehr 20 Fr. per PS. Der Reservewagen bezahlt nach wie vor 50 Fr. Im übrigen machen wir heute schon bekannt, dass unsere Jahreshauptversammlung (mit anschliessender Vorführung eines kleinen Verkehrsfilms) am Sonntag, den 22. März 1936, mittags 2 Uhr, im Hotel «Bristol» in Herisau stattfindet. Bitte, reservieren Sie den 22. März für die T.C.S.- Gruppe. Der Vorstand. SEKTION BERN. Schweizerische Automobil- Sternfahrt zum Genfer Salon. Nachdem das Reglement der diesjährigen Sternfahrt bei den sportfreudigen Mitgliedern der Sektion Bern des A.C.S. auf recht guten Boden gefallen ist, beabsichtigt die Sportkommission, die voraussichtlichen Teilnehmer und übrigen Interessenten dieser touristischen Prüfungsfahrt in einer besonderen Sitzung über die Reglementsbestimmungen genau aufzuklären. An der gleichen Zusammenkunft wird die Sportkommission einige Routenpläne zur Diskussion vorlegen. Umgekehrt wird die Sportkommission an.dieser Sitzung Itinerairevorschläge früherer und zukünftiger Sternfahrer zur allgemeinen Prüfung entgegennehmen. Der-Besüch dieser « Reglementssitzung » sei daher jedem Interessenten wärmstens empfohlen. Die Zusammenkunft findet kommenden Dienstag, den 3. März, im Hotel Metropol, Waisenhausplatz, statt... An Steile des landesabwesenden Sportpräsidenten übernimmt Herr R. Herren die" Instruktion. Reglemente der Sternfahrt können beim Sektionssekretariat bezogen werden. Auf telephonische Anfrage hin werden sie den Interessenten auch postwendend zugestellt. ••'' h. Die nächste Damenveranstaltung findet Donnerstag, den 5. März, im Restaurant « Huguenin » in Zürich statt Bei einein Nachmittagstee soll das Sommerprogramm 1936 sowie Art und Durchführung der Damenveranstaltungen besprochen werden. V ha Verlangen Sie bei Ihrem Lieferanten die Marke „Oerlikon" und lassen Sie sich nicht irreführen durch Nachahmung unserer Typenbezeichnungen bei andern Fabrikaten, die mit unseren bewährten Qualitätsprodukten nichts zu tun haben. Gegründet: 1895 - Telephon: Zürich 68.420 Bureau und Werkstätten für die französische Schweiz: LAUSANNE: 14, Passage de Montriond, Telephon 29.361 GENF: 19, Rue Gourgas, Telephon 49.942 Q. STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Weitere AutkOnHm durch T.C.S. OHIeet Genf Tal. 43344 ZUrltii Tel. 32 «46 A. C. S. Sektion Zürich Preisabbau 1936 207» billiger Cab 27. Januar) sie die Oerlikon-Auto-Batterien Accumulatoren-Fabrik Oerlikon, Zürich-Oerlikon lu* «Ben Rottschaft der Aero- VTirano LEGENDE: Geacfttossene Stressen 4H Nur mit Ketten befahrbar WHttM Eiaenbahnverlade-Statlon * banden A Amateure der Schweiz General Blanc 11 An alle Mitglieder der R.A.A.S. Die Hauptversammlung der R.A.A.S. wird am Sonntag, den 22. März 1936 in Genf stattfinden, von 09.30 bis ea. 13.00 Uhr. Wir haben dieses Datum gewählt, weil sämtliche Mitglieder die Vorteile der SBB im Hinblick auf den Internationalen Automobilsalon (einfaches Billett gültig für Hin- und Rückfahrt) zu Nutzen ziehen können und gleichzeitig den Automobilsalon besuchen, wo die R.A.A.S. ihren Stand haben wird. Mitglieder, welche ihre Statuten noch nicht erhalten haben, sind gebeten, diese beim Zentralsekretariat zu verlangen. Die verschiedenen Vorschläge der Mitglieder für die Hauptversammlung können nur dann in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn sie vor dem 10. März im Besitze des Zentralsekretariates sind (schriftlich). Die Versammlung findet sowohl in französischer, wie in deutscher Sprache statt. Provisorische Traktandenliste: 1. Teilnahmekontrolle; 2. Annahme der provisorischen Statuten; 4. Ernennung des Zentralkomitees; 4. Ernennung der Rechmmgsrevifioren; 5. Geschäftsbericht der R.A. A.S.; 6. Vorschläge und Pläne für 1936, finans. Voranschlag; 7. Finanzlage; 8. Vorschläge des Vorstandes; 9. Verschiedene Vorschläge der Mitglieder. Vorschlag des Vorstandes- Die Ehren- Präsidentschaft unserer Bewegung, wurde letztes Jahr Herrn Henri Mignet zugesprochen. Unsere Meinung geht dahin, dase ihm dieser Titel lebenslänglich zuerkannt werde. Zentralvorstand- Präsident: Cosman Rudolf. Rechtsanwalt, Advokat am Barreau de Geneve; Vizepräsident: Maye Georges, Gründer der R.A.A.S.; Sekretariat: Buschi Alfred, Gründer der R.A.A.S., Zentraldelegierter- Brovarone Alfred. Dipl. Ingenieur; Beisitzender: Troendle Jean, Dipl. Techniker; 2. Beisitzender: Aeby Werner. Die Herren Cosman und Aoby vertreten die Deutsche Schweiz; Herr Brovarone vertritt die italienische Schweiz; Herr Troendle vertritt die technische Kommission des Vorstandes. Für den Zentralvorstand: Der Sekretär Metallschutzschlauch Bougierrohr Zündkabel Anlasserkabel Lichtkabel Feuchtkabel Ganz Kabel für Anhinger vorteilhafte Preise E. STEINER, BERN Autozubehör en gros Renault Nervastella 31/32, 8 Zyl., 22 HP, Limousine, 4/5pl., Koffer u. 2 Reserveräder, sehr gut bereift, Motor in prima Zustand, eventuell Tausch an Waren oder Kleinauto- Occaslon. Offerten unter Chiffre 709891 an die Automobil-Revue, Bern. Grösste Auswahl in Klein-Occasionswagen zu günstigen Konditionen. Badenerstr. 527, ZÜRICH '... Telephon 70.777 man gut