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E_1936_Zeitung_Nr.024

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Die &Uwick£ung> dex, deutschen Die Entwicklung der Automobil- und Motorradindustrie eines europäischen Landes steht in mancherlei Beziehung unter andern wirtschaftlichen und zollpolitischen Verhältnissen, als die heute noch führende amerikanische Automobilindustrie. Für den ausserhalb der eigentlichen Produktion Stehenden ist der Grad und Umfang der Industrie nur erfassbar durch die Beobachtungen der Statistik. Auch der im Handel Tätige hat gewöhnlich nur Einblick in einen kleinen Ausschnitt der gesamten Produktion und auch er ist auf die Feststellungen der Statistik angewiesen, wenn er sich ein genaueres Bild machen will vom Stande der betreffenden Industrie. Das Gebiet der Produktionsstatistik ist aber eines der Teilgebiete der Statistik, das am wenigsten ausgebaut ist und ganz allgemein noch mancher Verbesserung und Ergänzung bedarf. Den Grund zu diesem mangelhaften Ausbau der Produktionsstatistik bildet wohl in erster Linie die Schwierigkeit der Beschaffung der Unterlagen. Die einzelnen Firmen halten ihre Produktion möglichst geheim, um der Konkurrenz einen Einblick zu verwehren. Viele Zahlen lassen sich erst aus der Zollstatistik gewinnen und diese versagt natürlich, wo es sich um die Erfassung des Binnenmarktes handelt. Da nun neuerdings auch in unserem Lande die Produktion von Motorfahrzeugen durch die Errichtung einer Fabrik der General Motors ausgedehnt worden ist und speziell auch die Herstellung von Personenautos aufgenommen wurde, ist es auch für uns interessant, in die Produktion eines Nachbarlandes einen vergleichenden Blick zu werfen und dabei gewisse Schlüsse zu ziehen. Auch in der Schweiz besitzen wir noch keine allgemeine Produktionsstatistik und es ist nur zu hoffen, dass unser eidg. statistisches Amt seine Tätigkeit auch nach dieser Richtung ausdehne, denn für Industrie und Handel ist die Statistik eines der wertvollsten Mittel zur Erkenntnis von allgemeinen wirtschaftlichen und speziell konjunkturbedingten Verhältnissen. Dr. Franz Schuwerk hat soeben in einer Abhandlung in den Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik einen Bericht veröffentlicht, der sich mit der Entwicklung der deutschen Motorfahrzeugindu- jLüamo&iiiadustoie men an der deutschen Produktion ist stark nach dem Ausland 71104 61304 40 942 zurückgegangen. Er betrug 1928 noch rund Zusammen 921 334 589 190 408 903 strie befasst und den wir im Nachstehenden 35 Prozent bei den Personenwagen, 32 Prozent bei den Lastwagen, 1933 aber nur noch etwas unter die Lupe nehmen wollen, bietet er doch auch für die Schweiz allerhand Interessanteszent bei den Lastwagen. 5 Prozent bei den Personenwagen und 10 Pro- Der Verfasser stellt in erster Linie fest, Interessante und aufschlussreiche Rückschlüsse lässt auch die Verschiebung in der dass heute auch in Deutschland das Automobil den Strassenverkehr beherrscht. Ein Grosse und Motorenstärke der Fahrzeuge zu. grosser Teil des Personen- und Güterverkehrs ist von der Eisenbahn auf die Strasse chen auch hier ihren Einfluss geltend, wie die Die Steuerverhältnisse und die Kaufkraft ma- übergegangen, doch hat die Statistik dieser nachstehende Tabelle zeigt: Entwicklung noch nicht zu folgen vermocht. Nach der deutschen Gewerbestatistik waren in der Motorfahrzeugindustrie beschäftigt: Jahr Betriebe Beschält Personen 1913 109 33 462 1925 235 86 642 1928 140 83 751 1931 102 46134 Eine gewisse Rückbildung und Konzentra r tion zeigt sich in der Zahl der Betriebe seit 1925. Auffallend ist der durch die Krise bewirkte Rückgang der Zahl der Beschäftigten^ Auf Ende 1934 wird sie auf 80 000 geschätzt Es befanden sich unter den Betrieben 9 Motorenfabriken, 6 Automobil- und Motorradfabriken, AI Motorradfabriken, 36 Automobilfabriken und 10 Montagewerke. Nicht ergriffen von dieser Betriebsstatistik werden alle Betriebe, die sich mit der Herstellung von Bestandteilen für Automobile befassen und die Reparaturwerkstätten und Garagebetriebe. Deshalb ist natürlich die Zahl der durch die Automobilindustrie und den Motorfahrzeugverkehr Beschäftigten mit 80 000 viel zu gering angegeben. Die Produktion betrug: Personenautos Lastwag-en Motorräder u. Omnibusse Lieferwagen 1913 12 400 1851 5104 1925 39 080 10 304 55 980 1928 102 537 20 040 162 212 1933 92 593 12 828 53 473 1934 148 971 25 684 99 342 Man beachte die Verminderung der Produktion bei Einbruch der Krise (1929). Sie betrifft speziell die Motorräder. Seit 1933 hat sich aber das Volumen wieder gewaltig gehoben, was besonders den steuerlichen Erleichterungen zuzuschreiben sein wird. Unsere Behörden mögen sich hier ein Beispiel dafür nehmen, was für einen entscheidenden Bihfluss eine vernünftige steuerliche Veranlagung AUTOMOBIL-REVUE SAMSTAG, 21. MÄRZ 1936 — N° 24 auf Absatz und Produktion von Automobilen ausübt. Der Anteil der ausländischen Montagefir- Kategorie Motorräder: Kleinkrafträder Grosskrafträder Von 100 Fahrzeugen gehörten zu dieser Kategorie in Prozent 1928 1930 1934 37,9 52.8 63,8 62,1 47,2 36,2 100 100 100 Personenautomobile: Kleinwagen 38,0 44,2 76,7 Mittelklasse (1,5 bis 3 L. Huhraum) 56,5 38.3 20,5 Schwere Wagen (über 3 L.) 5,5 17,5 2,8 100 100 100 Lastwagen: Lieferwagen (bis 2 t Eigengewicht) 64,9 64.5 56,0 Lastwagen (2-4 t Eigengew.) 17,3 25.1 34,6 Grosslastwagen (über 4 t Eigengewicht) 17,8 10,4 9,4 100 100 100 Bei den Personenautos wie bei den Motorrädern hat sich das Hauptgewicht der Produktion auf die Kleinfahrzeuge verlegt; bei den Lastwagen zeigt sich eine Bevorzugung der mittleren Grosse mit einem Eigengewicht von 2—4 Tonnen. Der Aaslandsabsatz der deutschen Automobilindustrie ist verhältnismässig gering. Immerhin bewegt sich der Verkauf von Personenwagen in aufsteigender Linie, was wir ja auch deutlich aus unserer schweizerischen Verkaufs- resp. Einfuhrstatistik ersehen, wo der deutsche Wagen an die zweite Stelle gerückt ist, während früher italienische und französische Marken nach den Amerikanerwagen rangierten. Der deutsche Inlandabsatz betrug: 1928 1930 1934 Personenautos 97 016 72 683 133 330 Lieferungs- u. Lastwagen 19 459 9 999 24 284 Der Absatz nach dem Ausland: Personenautos 3 862 3539 11212 Lieferungs- und Lastwagen 791 486 1735 . s Es sind dies in Prozent gerechnet für 1934: Personenautos 7,6%, Last- und Lieferungs wagen, ,fe,8% des Inlandabsatzes. In Geldwert betrug dieser Absatz in 1000 RM. 1928 1930 1934 nach dem Inland 850230 527 886 367 961 Die Einfuhr von Automobilen nach Deutschland ist seit 1930 stark zurückgegangen. Sie betrug in Stück: 1924 1930 1933 1934 Personenwagen 4927 11014 2343 2936 Lastwagen 829 386 332 501 Motorräder 1606 4485 636 419 Bei den Personenautos steht Amerika mit 55,5 Prozent an erster Stelle, bei den Motorrädern England. Entscheidend für die Wahl sind die Währung und gewisse Kompensationsgeschäfte. Die Schweiz hat 20,2 Prozent der ausgeführten Personenwagen und 10,8 Prozent der Motorräder aufgenommen. Für die Personenwagen figuriert als Abnehmer deutscher Wagen an erster Stelle Spanien, an zweiter die Schweiz. Für eine Preisstatistik, die für den Handel von grossem Werte wäre, sind nur Ansätze vorhanden. Folgende Zusammenstellung veranschaulicht die Stück- und Wertanteile der im ersten Vierteljahr 1935 neu zugelassenen Personenautomobile an den Preisklassen: Anteil V. der •/. des Preisklasse in RM. St. Gesamt- Wert RM. Gesamtzahl wert 1000—2000 12 019 32,6 22192 920 21,0 2000—3000 14 267 38,7 36 022 085 34.1 3000—iOOO 6 224 16,9 22 656 215 21,4 4000—5000 2 824 7,7 12 824430 12,1 5000—10 000 1334 3,6 9 164450 8,7 über 10 000 183 0.5 2835850 2,7 Zusammen 36 851 100 105 696 250 100 Es mag interessant sein, zum Schlüsse noch einen Blick auf den Gesamtbestand an Motorfahrzeugen in Deutschland zu werfen. Es wurden gezählt: Jahr Pers.- La,=t- Motor- Andere Total Autos autos räder M'fahrz. 1914 55 000 9 071 20 611 — 84 682 1924 132179 60 629 97 965 2 259 293 032 1930 501 254 157 432 731 234 29 947 1419 870 1934 674 523 191 715 983 994 37 400 1 887 632 Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl trifft es auf 35 Einwohner ein Motorfahrzeug. Die Zunahme schwankt sehr stark für die verschiedenen Kategorien. In den 20 Jahren von 1914 bis 1934 ist der Bestand der Personenautomobile um das 12fache, der Bestand an Lastautos um das 21fache und der Bestand der Motorräder um das 48fache gewachsen. Dass dabei die nationalen Marken gegenüber den ausländischen zusehends an Boden gewinnen, kommt nicht von ungefähr. Gr. Steyr-riodelle 1936 Typ SO 6 Steuer-PS Typ 1OO Typ 12O Super Typ 53O 7 Steuer-PS 10 Steuer-PS 12 Steuer-PS von fr. 44OO.— an. Preiswürdig-, Sparsam-, Geräumig-, Zuverlässig-, sowie Bergfreudigkeit, Rasse, Eleganz und Sicherheit bei vollendeter Qualität und Präzision kennzeichnen sie, wie alle bisherigen Steyr-Wagen. Steyr-Schwingachsen, Hinterradantrieb, 4 Vorwgrtsgänge, Zentralchassis-Schmierung, hydraulische Bremsen, Steyr- Vigot-Wagenheber, 12-Volt-Batterie: Geben nur knappe Anhaltspunkte für ihre Oberragenden technischen- Vorteile. Besichtigen und probieren auch Sie die neuen Modelle. Ihr Urteil wird mit dem unserer Kunden übereinstimmen : Die Sleyr-Wagen sind uiie für die Sdimieiz gesdiaffen. Fabrikniederlage, Ausstellung und Teilelager: Sleyr-Daimler-Pudi A.-G., Zürich Albisriederplatz 3 - Genfer Salon Stand Nr. 35 - Telephon 56.596 Vertreter: Geneve: W. 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N b 24 — SAMSTAG, 21. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE 5 Rund Ford. um de Ohne den mechanischen Teil seines Hauptrepräsentanten, des V-8, und seiner übrigen Modelle stark zu modifizieren, ist es Ford auch diesmal wieder geglückt, seinen Wagen ein neues Gesicht zu verleihen. Weiter nach hinten gezogene Kotflügel unterstreichen die harmonischen Linien des V-8 und erwecken den Eindruck einer grösseren Länge. Etwas aus dem Hintergrunde des Fordstandes winkt uns die auffallende Schönheit des Lincoln entgegen. Sein Trittbrett ist zugunsten des Innenraumes verkümmert und nur noch andeutungsweise vorhanden. Weitere Merkmale sind die in die Kotflügel versenkten Scheinwerfer, die verdeckten Hinterräder und das weit ausladende Stromlinienheck. Ford geht mit Neuerungen sehr vorsichtig um. Was nicht erprobt und bewährt ist, bleibt weg, bis genügende Erfahrungen vorliegen. Dafür greift er entschlossen zu, wo sich Verbesserungen als praktisch erweisen oder wo sich die Sicherheit damit erhöhen lässt. So hat er keinen Moment gezögert, seine Wagen ausschliesslich mit Sicherheitsglas zu versehen. Die Ganzstahl-Karosserle bietet so viel Raum, dass drei Personen bequem auf der hintern und vordem Sitzbank Platz finden. Eine grosse Annehmlichkeit, die bisher zu den Vorteilen teurer Wagen zählte, liegt im Wegfall der Notwendigkeit des Einfahrens. Schon am ersten Tage darf man tüchtig drauftreten und seinen Ford mit 90 km/St, nach Hause kutschieren, ohne irgendwelche Nachteile befürchten zu müssen. Ein Kühler von besonders grossem Fassungsvermögen sorgt bei jeder Beanspruchung für ausreichende Kühlung. Ausserdem reichen die Kühlwassermäntel der einzelnen Zylinder weit genug in den obern Teil des Kurbelkastens hinab, um mit zur Kühlung des Schmieröls beizutragen. Zwei Zentrifugalpumpen sorgen für den Umlauf des Kühlwassers. Besonders viel Sorgfalt verwendet Stände Ford auf die Kühlung der Ventilsitze, was deren Lebensdauer günstig beeinflusst. Neu fabriziert wird nun auch ein V-8 von \2 PS, der in seiner mechanischen Gestaltung ganz an seinen grösseren Bruder angelehnt ist und sich dank seiner geringeren Steuerbelastung und Brennstoffkonsumation bald viele Freunde erwerben dürfte. Alles in allem: eine stetige, gesunde Entwicklung ohne überstürzte Neuerungen, dabei doch immer modern ! Hotchkiss. Während dreier aufeinanderfolgender Jahre gelang es dieser Marke, die ausserordentlich schwierige Monte-Carlo-Fahrt zu gewinnen, wodurch sie den Nachweis höchster touristischer und sportlicher Leistungsfähigkeit einwandfrei erbrachte. Die Konstrukteure von Hotchkiss halten an der Starrachskonstruktion sowohl für die Vorderräder als auch für die Hinterräder fest, haben sie jedoch in einer Weise entwickelt, welche dem Wagen eine erstaunliche Strassenlage verleiht. Der kleinste Hotchkiss besitzt einen 2-Lit.- Motor mit hängenden Ventilen. Der Motor kennzeichnet sich als ausgesprochener Sportmotor, der bei 4000 Touren 55 PS leistet. Die nächststärkere Type weist einen Zylinderinhalt von 2,3 Liter auf und leistet in der gleichen Drehzahl bereits 65 PS. Es verdient besonders hervorgehoben zu werden, dass diese beiden Hochleistungsmotoren 4-Zylindermotoren sind, wie man überhaupt ganz allgemein zur Erzielung von Höchstleistungen die Zylinderzahl und damit die innere Reibung des Motors möglichst beschränkt. In der Hotchkiss-Serie folgen zwei Wagen- Siebenplätzige Hotchkiss - Limousine, Typ Vicljy, mit sechs Fenstern und vier Türen. Gerämiger Gepäckraum. typen mit 6-Zylindermotoren mit 3 Lit. und 3,5 Lit. Diese Maschinen leisten 85 bezw. 95 PS. Beide Modelle sind mit zwei verschiedenen Radständen lieferbar. Der 3,5-L.- Wagen wird ausserdem als Type « Grand Sport» geliefert und leistet bei einem Kompressionsverhältnis von 1:7 125 PS. Der Motor dieses Sportwagens ist ganz auf Höchstleistung frisiert und besitzt zwei Vergaser. Wie bei den anderen 6-Zylindermotoren dieser Marke sind 7 Kurbelwellenlager vorhanden, das Kennzeichen eines teueren Modells. Auf die 8 verschiedenen Chassis können insgesamt 9 verschiedene Karosserieformen aufgebaut werden, die sich ausnahmslos durch eine ausserordentlich elegante und dabei sehr komfortable Linienführung sowie durch eine besonders sorgfältige Einzelausstattung auszeichnen. Die ausgestellten Karosserien unterscheiden sich voneinander sehr stark, womit dem Käufer eine besonders grosse Auswahl zur Verfügung steht. So begegnet man in der Typenreihe einem ausserordentlich schnittigen, schweren Roadster des Typs « Orand Snort», einem Stadt* coup6 von auffallender Eleganz, weiter den in Frankreich seltenen viersitzigen, zweitürigen Cabriolimousinen, bei denen die Seitenrahmen feststehen, während sich das Dach zurücklegen lässt. Und ferner Limousinen mit Kofferbrücke sowie auch mit fest angebautem Kofferbehälter. Bei dem Typ «Cabourg» liegt das Ersatzrad in einem eigenen Fach des Kofferbehälters. Die Fahrsicherheit dieser schnellen Fahrzeuge wird durch grosse Bremstrommeln und durch die Oeldruckbremse wesentlich erhöht. Packard und Swiss Packard. Schon seit vielen Jahren steht Packard mit in vorderster Reihe unter den Verfechtern des Achtzylinder-Linienmotors. Das grössere Modell der ausgestellten Packard-Wagen entwickelt eine Motorleistung von 130 PS. Nicht weniger als neunmal gelagert ist seine Kurbelwelle. Der Lebensdauer ist eine solch steife Bauart allerdings sehr zuträglich, denn erfahrungsgemäss nützen sich Kurbelwellen mit vielen Lagerstellen weniger ab als weniger oft gelagerte Abarten. Packard-Vorderrad-Abfederung. Vom Gesichtspunkt ausgehend, dass man manchmal gern vergisst, was man zu tun nicht besonders schätzt, hat man dem Wagenbesitzer die Mühen der Schmierung durch ein Zentralschmiersystem abgenommen. Sie versorgt gleichzeitig nicht weniger als 19 verschiedene, schlecht erreichbare Stellen mit Schmieröl. Die Motorleistung des Packard-Typ 120 hat sich im abgelaufenen Jahr um rund 10% auf 120 PS erhöht, womit Hand in Hand eine Verminderung des Brennstoffkönsums ging. Die unabhängige Abfederung der Vorderräder bewältigt auch die schlechtesten Strassen ohne allzu schwere Erschütterungen für die Insassen. Mit einer vom Armaturenbrett aus regulierbaren hydraulischen Stossdämpfung kann der. Fahrer den Strassenverhäjtr nissen weitgehend Rechnung tragen. Die kombinierte Holzstahl-Karosserie trägt durch ihre Geräumigkeit und luxuriöse Ausstattung erheblich zur Erhöhung des Ko,mfortes bei. Sehr angenehm berührt die Entdeckung, mit wieviel Umsicht die Plazierung der Handkurbeln vorgenommen wurde, so dass sie in keinem Falle im geringsten stört. Eine fast reibungslos spielende Lenkung vergrössert das Vergnügen, das darin liegt, am Steuer dieser 120 oder 130 PS zu sitzen. Der Kühler neigt sich jetzt ein wenig nach hinten, um mit der Stromlinie der übrigen Wägenteile zu harmonieren. Eine Anzahl bemerkenswerte Neuerungen zeigt der Swiss Packard. Um das Schaltbrett (Torpedo) möglichst steif zu gestalten, besteht es aus einem einzigen Leichtmetall- L N'Y A PASA.QUE LE VERNIS QU1 BRILLE ! Besuchen Sie am Genfer-Automobil- Salon die Stände der ' Schweizerischen Carosseriefabriken Formschönheit und Zweckmässigkeit der ausgestellten Cabriolets und Cars- Alpin werden Ihre Bewunderung erwecken. Nicht zuletzt aber auch die hochfeine Lackierung mit dem für unsere Witterungsverhältnisse abgestimmten TOUT EST PARFAIT -Spritzlack Wenn Sie dieses Jahr keine Neuanschaffung machen, so lassen Sie Ihren Wagen vielleicht beim guten Autolackierer mit ECLATIN-Lack neu spritzen. Die Hotchkiss-Modelle 1936 zeigen wiederum die sprichwörtlich gewordene Hotchkiss-Qualität, die Harmonie der Gesamt-Konstruktion. Einige Merkmale: Motor mit grösster Leistungsfähigkeit bei kleinstem Brennstoffverbrauch, beste Thermostat-Vorrichtungen, automatischer Unterdruck-Zündzeitpunkt-Versteller, Plattenkupplung mit elastischer Nabe, 4-Gang-Getriebe nebst Rückwärtsgang etc. Dies alles macht aus dem Wagen ein non plus ultra an Leistungsfähigkeit und Fahrkomfort. Die hydraulischen Bremsen erhöhen die Gleitsicherheit, das tief gelagerte Chassis NEUE MODELLE. Neue, zeifgemässe Preise. und der elektrisch geschweisste Rahmen tragen das ihrige zur vollständigen Geräuschlosigkeit bei und verhindern das Auftreten der Vibration. Geräumiger Koffer, Hotchkiss- Patent. Hotchkiss 1936 ist der Inbegriff der Vollkommenheit von A bis Z. Ein Hotchkiss 1936 ist die beste Geldanlage, immer zuverlässig und ist zu einem den heutigen Verhältnissen angepassten Preis erhältlich. Ein Hotchkiss gibt Ihnen die Gewi8shejt, einen Wagen zu besitzen, der Sie in jeder Beziehung befriedigt. 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