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E_1936_Zeitung_Nr.025

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE MONTAG. 23. MAHZ 1936 — INT" 25 Rund um die Stände Als grosser Opel wird der 2-Liter-Wa2en mit einem Sechszylinder-Motor hergestellt. Dieser Typ präsentiert eine etwas reichere Auswahl an Karosserien, ausserdem sind drei verschiedene Radstände erhältlich. Das Cabriolet besitzt als Neuerung nunmehr vier Fenster. Der Olympia und der Sechszylinderwagen sind für die Vorderräder mit Einzelradabfederung ausgestattet, während die Hinterachse durch einen Stabilisator geführt wird. D. K. W. Alle Wagen dieser Marke sind mit Zweitaktmotoren ausgestattet. Infolge der doppelten Explosionszahl des Zweitakters ergeben sie das gleiche Anzugsmoment und die gleiche Elastizität wie Viertakt - Motoren mit der doppelten Zylinderzahl. Der Vierzylinder der Schwebeklasse besitzt demnach genau die gleiche Explosionsfolge wie ein gewöhnlicher Achtzylinder-Motor. Der Schalthebel der Vorderradantriebswagen von D. K. W. ist im Armaturenbrett untergebracht. Abgesehen von der Einführung eines neuen Zweisitzers in die Reihe der Frontantriebswagen werden die gleichen Modelle wie bisher gebaut. Dank einer sehr glücklichen Blockkonstruktion weisen die Frbntantriebswagen trotz der Zugehörigkeit in die Klasse der Kleinwagen eine beachtliche Geräumigkeit der Wagenaufbauten auf. Die guten Erfahrungen, die mit der Schwebeachse gemacht wurden, haben dazu geführt, dass nunmehr sämtliche DKW-Wagen hinten mit der Schwebeachse versehen sind. Dadurch wird das Neigen der Karosserie in der Kurve beseitigt oder doch wenigstens stark vermindert. Die Wagen mit Hinterradantrieb besitzen die Schwebeachse ausserdem auch für die Vorderräder. Hervorzuheben ist, dass die Typen zu 684 und 1054 ccm serienmässig mit Freilauf ausgestattet sind, was sich besonders bei Fahrten im Gebirge sehr vorteilhaft auswirkt; das Schalten auf den kleinsten Gang kann nach dem Gaswegnebmen jasch und ohne zu kuppeln erfolgen. B. M. W. Portsetzung von Seit« 8. dient das Getriebe dieses neuen Wagens. Die obersten beiden Gänge sind synchronisiert, während im ersten und zweiten Gang ein Freilauf eingebaut ist. Dadurch wird es möglich, spielend leicht nach abwärts zu schalten, was besonders im Gebirge für viele eine grosse Erleichterung darstellt. Auch die Ka- Die Bayerischen Motorenwerke bringen tinter der Typenbezeichnung «326» einen vollkommen neu gebauten Wagen auf den •Markt, der zweifelsohne dieser Marke einen besonderen Erfolg sichern wird. Der Motor ist ein Sechszylinder mit hängenden Ventilen; bei einer Bohrung von 66 mm und einem Hub von 96 mm kann man von einem ausgesprochenen Langhubverhältnis sprechen. Die Vorderräder werden in der bisher bei BMW angewandten Art achslos geführt und durch eine dreigeteilte Spurstange direkt gelenkt; währenddem die Hinterachse durch Torsionsstäbe gefedert ist. Besondere Beachtung verrosserien des neuen Typs weichen von den anderen Modellen vollkommen ab. Die Formen sind abgerundet und sehr windschnittig. Fünf Personen und viel Gepäck finden leicht Platz. Der Kühler ist hoch und schmal gehalten. Neben dieser neuen Type werden die Tourenwagen zu 34 und 45 PS und die schnittigen Sportwagen zu 40 und 55 PS wie bisher gebaut. Hanomag. Auf diesem Stand begegnet man verschiedenen guten Bekannten, die sich auch in der Schweiz einen Namen gemacht haben. Weder hinsichtlich des Fahrgestells noch bezüglich der Wagenaufbauten gleichen die heutigen Hanomag-Typen dem alten Kleinwagen dieser Marke. Und doch ist ein gemeinsamer Zug geblieben: die günstige Lösung der Raumfrage. Der kleinste Wagen, der Type «Garant», der allerdings in Genf nicht gezeigt wird, weist wie die anderen Vorderräder achslose Aufhängung auf, wodurch die Strassenlage dieses Wagens wesentlich verbessert werden konnte. Als Mittelwagen wird die Type «Rekord» gezeigt, deren Vierzylinder-Motor einen Hubraum von anderthalb Liter aufweist. Schliesslich wird das Fabrikationsprogramun nach oben durch die Type «Sturm» komplettiert, dessen Sechszylinder-Motor 50 PS leistet. Diese Type wird insbesondere als ausserordentlich schnittiges und schnelles Cabriolet und auch als Sportwagen vor allem den Sportsmann fesseln. SynchronisiertM Vierganggetriebe am Hanomag- Wagen. Besondere Beachtung verdient die auf Wunsch bei den Typen Rekord und Sturm erhältliche automatische Kupplung. Sie ist nicht mit einem eigenen Kupplungspedal ausgestattet, so dass der Fahrer nur den Bremshebel und den Gashebel zu betätigen hat. Das Ein- und Auskuppeln erfolgt beim Anfahren sowie beim Schalten vollkommen selbsttätig, wenn man den Gashebel ganz zurücknimmt Auburn. Eine Ueberraschung am Auburn-Stand. bietet der rassige rote Sportwagen mit Kompressor, dessen Motorleistung durch dieses zusätzliche Aggregat von 115 auf 150 PS erhöht worden ist Die durch den Luftfilter angesaugte Gemischluft gelangt durch den Vergaser in den Kompressor, der als Zentrifugalgebläse mit senkrechter Achse ausgebildet ist Die Drehzahl ist sechsmal grösser als die des Motors und beträgt somit 24 000 t/min. Zur Uebersetzung auf diese Tourenzahl kommen keine Zahnräder, sondern Stahlrollen in Frage, die absolut geräuschlos laufen. Der Achtzylinder-Reihenmotor besitzt einen Hubraum von rund 4600 ccm bei einer Bohrung von 78 mm und einem Hub von 12Q.5 Millimeter. Beide Achsen sind starr und dienen als Stützpunkte für Halbelliptikfedern. Die verwendete Rosslenkung arbeitet spielend und verhindert die Uebertragung der Stösse von der Fahrbahn auf die Arme des Fahrers. Hansa. Angesichts der Tatsache, dass der Absatz dieser Marke in einem Jahr von 800 auf 4000 Wagen erhöht werden konnte, ist es nicht zu verwundern, wenn das Bremer Werk der Vierzylindertype zu 1,1 Liter und der Sechszylindertype zu 1,7 Liter nunmehr einen neuen Sechszylindermotor hinzufügt, der bei 3,5 Liter Hubraum die ansehnliche Bremsleistung von 90 PS ergibt. Dieser neue Wagen besitzt wie die beiden andern Typen achslose Aufhängung der Vorderräder und Schwingachsen für die Hinterräder. Die Vorderräder Badführung an zwei Querhebeln mit neuartiger Federnanordnung (Hansa). werden an querliegenden Tragrahmen geführt und durch Schraubenfedern gefedert wobei die Anordnung der Schraubenfedern neuartig anmutet Wie bereits erwähnt wurde, zählen auch die beiden kleineren Typen zu den Vollschwingachsern. Der Rahmen Ist als Zentralrahmen ausgebildet und umfasst mit der Vordergabel den Motor, während die Hintergabel auf dem Differential und auf der querliegenden Blattfeder der Pendelachse aufliegt. Typen für dieDurch besondere Schnittigkeit fallen die Karosserien dieser beiden kleineren Typen auf, wobei es beachtlich ist dass die Linienführung der Limousine und der Cabriolets vollkommen identisch ist. Cadillac — La Salle. Als hervorstechendstes Merkmal an der äussern Form der neuen La Salle- und Cadillac-Modelle fallen uns die massig wirkenden Kotflügel auf. Im Gegensatz zur allgemeinen Linienführung laufen sie am Hinterende nicht aus, sondern sind statt dessen kastenförmig ausgebildet Die Scheinwerfer tragen eine besonders wirkungsvolle Verlängerung zur Verminderung des Luftwiderstandes. Die Einzelabfederung der Vorderräder geschieht mit Hilfe von Schraubenfedern, die sich einerseits am Chassis und anderseits am untern der beiden ungleich langen Schwinghebel jedes Rades abstützen. Der Achtzylinder-Linienmotor des La Salle und Achtzylinder-V-Motor des Cadillac besitzen eine automatische «Choke», die sich gleichzeitig von Hand einschalten lässt. Für Geräuschlosigkeit ist grösste Sorge getragen, wie es sich für einen der teuersten Wagen nicht anders geziemt. Ansaug-Geräuschdämpfer und synchronisiertes Getriebe mit Schrägverzahnung, die Verringerung der Motordrehzahl und Kolbengeschwindigkeiten am Cadillac dienen diesem Zwecke. Eine Neuerung am Cadillac-Motor stellt der hydraulische Ventilstössel dar, der ebenfalls lärmvenmindernd wirkt. Lancia. Unter den von dieser Firma ausgestellten Wagen begegnet man einer vierplätzigen Limousine und daneben, ebenfalls aufgebaut auf das vierplätzige 6-Steuer-PS-Chassis, einem sehr geräumigen Cabriolet mit Karosserie Pinin Farina. Nicht dass diese als Novitäten taxiert werden könnten, sind sie doch schon eingeführt und gut bekannt, so dass wir uns eine Beschreibung ersparen können. Drei weitere Wagen auf dem bewährten 15-Steuer-PS-Chassis «Astura» tragen ebenfalls Spezialkarosserien von Pinin Farina. Besonders gefällig wirkt darunter ein zweiplätziges Coupe, aufgebaut auf Chassis mit kurzem Radstand. Die bezwingende Linienführung und luxuriöse Innenausstattung, die Sorgfalt, die jede,m Detail gewidmet wurde, legen Beweis vom grossen Können dieses Karossiers ab. Ebenfalls auf dem kurzen Chassis wird ein zweiplätziges Cabriolet gezeigt, das als Sportfahrzeug gedacht ist und eine Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 155 km/St, hergibt Als letztes unter den drei erwähnten Fahrzeugen erwähnen wir noch ein vierplätziges Cabriolet, das eine ganz ungewohnte Kotflügelform zeigt Die Ausstattung des Wageninnern verrät kultivierten Geschmack und ist sehr komfortabel. Auf dem 20-PS-Dilambda-Ghassis wird ab Montag als Pullmanwagen des Lancia-Standes eine ebenfalls von Pinin Farina gebaute vierplätzige Limousinenkarosserie zu sehen sein, die durch ihre Schönheit schon bei verschiedenen Ausstellungen Preise errungen hat Pontiac. Wieder springen als Erstes die harmonischen Proportionen dieses geräumigen Wagens in die Augen, der als einziger Vertreter seiner Gattung am Chevrolet-Stande gezeigt wird.. Die Kotflügel zeigen durchwegs konkave Form und fügen sich geschmackvoll in die ganze Linie ein. Das Ganzstahldach und die Scheiben aus Sicherheitsglas sorgen auch am Pontiac für die vermehrte Sicherheit der Insassen. Der Käufer hat die Wahl zwischen einb m grösseren Typ mit Achtzylinder-Reihenmots r von 82,5 mm Bohrung und 89 mm Hub, de. bei 3800 Umläufen/Minute 88 PS leistet und einem Wagen mit kürzerem Radstand, dessen Sechszylindermotor eine Bremsleistung von 81 PS besitzt. Das Verdichtungsverhältnis beträgt 1 :6,2. Die Kurbelwelle des Achtzylinders ist fünffach, die des Sechszylinders vierfach gelagert Die Kolben bestehen aus galvanisch überzogenem Ghrom-Nickel-Gusseisen. Die Vorwärmung ist thermostatisch reguliert und kann zudem auf Sommer- und Winterbetrieb eingestellt werden. Besonders sorgfältig durchgebildet präsentiert sich die Kühlung, deren Regulierung ein Thermostat vervollkommnet. Sobald man beim Achtzylindermotor das Gaspedal, beim Sechszylinder den Starterknopf, ganz hinunterdrückt, wird der Starter elektromagnetisch eingeschaltet. Der Chassisrahmen weist eine sehr steife, sechsarmige Kreuztraverse auf, die vorn und hinten mit dem Längsträger ein Kastenprofil bildet Die Einzelabfederung der Vorderräder erfolgt durch geschmeidige Schraubenfedern, die in ölgefüllten Gehäusen eingeschlossen sind und gleichzeitig als Stossdämpfer wirken. Damit sich die Karosserie in Kurven nicht allzusehr nach aussen neigt, wird sie durch Halbelliptikfedern abgestützt. In allen Gängen weist das Synchrongetriebe einschliesslich des Rückwärtsganges geräuschlos arbeitende Schrägverzahnung auf. Die hydraulischen Bremsen wirken progressiv und bringen den Wagen auch aus hoher Geschwindigkeit rasch und sicher zum Stillstand. Firestone. Nicht ganz ein Jahr ist es her, dass die Firestone Co. ihre schweizerische Fabrik in Pratteln in Betrieb genommen hat. Dass dieses Zusammenwirken modernster technischer Errungenschaften mit schweizerischer Qualitätsarbeit seine Früchte zeitigt, davon leg*^ der Firestone-Stand beredtes Zeugnis ab. Firestone-Reifen repräsentieren heute ein Stück nationaler Produktion, die alle Gewähr für absolute Vertrauenswürdigkeit bietet. Sehr Zoller-Kompressor mit Ansaugstutzen, der sieh zum, nachträglichen Einbau an bestehenden Motoren eignet. anschaulich weiss der Stand die Mannigfaltigkeit der Erzeugnisse zu schildern, welche das neue Werk in Pratteln hervorbringt. Sei es nun ein Pneu für die Mastodonten der Landstrasse, für *den Personenwagen oder das Motorrad, überall weiss der Käufer, dass ihm der Name «Schweizer Firestone» wirklichen Komfort, Sicherheit und Dauerhaftigkeit verbürgt. Eine von Künstlerhand geschaffene Darstellung einer Etappe im Werdegang des Schweizer Firestone Reifens — der Vulkanisation nämlich — und Aufnahmen der Fabrikanlage vervollständigen die effektvolle Aufmachung des Standes. Scintilla. Am Eingang des vornehm gehaltenen Standes erinnert eine stattliche Reihe von bekannten Automobil - .Markennamen daran, dass die Scintilla nicht nur in der Lage ist, für spezielle Ansprüche mit leistungsfähigen Einzelapparaten aufzuwarten, sondern dass sie auch von vielen Konstrukteuren sowohl von kleinen Volkswagen, wie von mächtigen Diesel-Camions mit der Lieferung der ganzen elektrischen Anlage betraut wird. Auch für die gangbaren Modelle anderer Marken werden, wie der Salon selbst beweist, gut angepasste Ausrüstungen hergestellt. Im Zentrum der elektrischen Anlage steht die Dynamo-Maschine, die zweckmässig mit einem Spannungsregler versehen ist; dazu kommt der Anlasser mit seinen sinnreichen Schalteinrichtungen, die Scheinwerfer, die mannigfaltigen Apparate für Licht- und Schallsignale, Richtungsanzeiger, Scheibenwischer, und als wesentlicher Teil des elektrischen Verbrauchernetzes die Zündanlage für den Motor mit dem Verteiler und der Zündspule. Alle diese Apparate werden von der Scintilla fabriziert und sind in vertrauenerweckenden grösseren und kleineren Ausführungen in übersichtlicher und geschmackvoller Weise einzeln und in je einer kompletten

N°25 MONTAG, 23. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE 11 Zusammenstellung für Automobile und Motorräder ausgestellt. v Ueber den Magnetapparat «Vertex» braucht heute nicht mehr viel gesagt zu werden; er hat sich im Betriebe bewährt und gut eingebürgert. Jeder Automobilist weiss, dass er ihn an Stelle des normalen Batterie-Zündverteilers einbauen und damit den Motor von den Launen der Batterie befreien kann. Eine den vielzylindrigen Flugmotoren angepasste Ausführungsform des Vertex ist der «LV»-Magneto für 6 bis 18 Zylinder, mit seinen 4*4 kg wohl der leichteste Magnetapparat dieser Art. Neben den elektrischen Ausrüstungen befasst sich die Scintilla auch mit der Herstellung von Brennstoff-Einspritzvorrichtungen für Dieselmotoren. Dieses Jahr werden, uns eine 1- und eine 3-Zylinder-Pumpe der besonders auf stationären Motoren verwendeten Flanschbauart, sowie das zugehörige Brennstoff-Filter vorgeführt. Nicht vergessen sei aber, dass die Scintilla nach wie vor ihre 4- und 6-Zylinder-Pumpen ,mit eingebauter Nockenwelle und allen Zubehörteilen als Standardausrüstung an die führenden Dieselwagen-Firmen der. Schweiz liefert. Bosch. Noch im Laufe dieses Jahres wird die Firma Bosch auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken können. Dieser Umstand mag wohl mitgespielt haben, Bosch zu einer besonders reichhaltigen und interessanten Ausstaffierung seines Standes zu veranlassen. Es kann sich für uns nicht darum handeln, ihre sämtlichen Erzeugnisse, die auf fast allen Arten von Transportmitteln und auch bei stationären Anlagen, Garagen etc. die weiteste Verbreitung geniessen, hier allesamt eingehend zu besprechen. Die grosse Zahl der elektrischen Werkzeuge von Bosch ist allbekannt, speziell seine Schleifscheiben, die mit Drehzahlen von 15,000—50,000 Touren/Min, umlaufen. Gleichrichter, synthetische Isolationsstöffe mit Gewebe-Einlagen zur Herstellung von •widerstandsfähigen Isolatoren (Resitex), elektrische Ausrüstungen für Löschmannschaften, Alarm-Sirenen für Feuerwehr und Flugabwehrzwecke und noch viele andere Apparate gehören zum Fabrikations-Programm dieser Firma. Den Automobilisten werden indessen hauptsächlich die folgenden Objekte interessieren: Eine neue Jiochleistungs-Zündspule, die bei gleicher Leistung doppelt so intensive funken abgibt wie die bisherigen Ausführungen. Eine neue ölbeständige Zündkerzen-Serie. Neue Nebellampen von hoher Durchdringungsfähigkeit. Neue Arten von Scheinwerfern. Neuartige Richtungswinker. Eine Kontrollampe, die aufleuchtet, wenn der Winker ausgestellt ist. Verbesserte Anlasser bis zu den grössten heute gebräuchlichsten Ausführungen. Dynamos mit Leistungen bis 2000 Watt. Neue Oel- und Brennöl-Filtrier-Vorrichtungen. Heizscheiben «Nordland» mit drei verschieden intensiven Heizstellungen. In der Erzeugung von Diesel-Einspritzpumpen nimmt Bosch eine führende Stellung ein. Bosch-Pumpen werden in der ganzen Welt mit Vorliebe verwendet. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Die am 19. März 1936 im Hotel «Waldhaus Dolder» in Zürich unter dem Vorsitz von Herrn Präsident M. Gassmann, Zürich, abgehaltene Frühjahrsgeneralversammlung befasste sich nach einem ehrenden Nachruf auf das Ende 1935 verstorbene Ehrenmitglied Jules Kuhn, Zürich, mit den statutarischen Geschäften. Der Jahresbericht pro 1935, der nicht nur von einer gedeihlichen Entwicklung der nun* 3300 Mitglieder zählenden grössten A. G. S.-Sektion, sondern auch von einem grossen Mass unermüdlicher und erfolgreicher Arbeit Zeugnis ablegt, wurde diskussionslos genehmigt. Ebenso die Jahresrechnung pro 1935, über die der Quästor, Herr Heinr. Meyer, Zürich, einlässlich referierte und die eine erfreuliche Finanzlage ersehen lässt. Nach Verlesen der Revisorenberichte wurde den Sektionsorganen einstimmig Decharge erteilt. Auch die Wahlen wurden in vollster Einhelligkeit vollzogen; mit Akklamation wurde Herr M. Gassmann, Zürich, als Präsident einstimmig bestätigt. Der Vorstand setzt sich ausser ihm aus den Herren Heinr. Hürlimann, Zürich; F. Frey, Zürich, Dr. Hasler, Winterthur; G. Diener, Zürich; W. Honegger, Niederglatt; J. Guallini, Zürich; Dr. E. Stadler, Uster; Dr. H. DieneT, Regensdorf; E. Hoerni, Oberwinterthur; H. Häsler, Zürich; A. Egolf. Horgen, A. Hulftegger, Stäfa; H. Egli, Pfäffikon; H. Meyer, Zürich; Dr. C. Hoerni, Zürich, alle bisher, und neu Herrn Dr. H. Weisbrod, Zürich (an Stelle des demissionierenden Herrn F. Steinfels, Zürich) zusammen. Als Geschäftsprüfungsstelle -wurde die Schweiz. Revisionsgesellschaft, Zürich, bestätigt und als Rechnungsrevisoren die Herren B. Denzler, Wetzikon, und Herr Dr. F. Tellenbach, Thalwil (neu) gewählt; ferner als Ersatzmänner die Herren M. Hintermann, Zürich, und H. Syfrig, Winterthur (neu). Von den 22 Delegierten für die Delegiertenversammlungen des A. C. S. wurden 20 bestätigt und an Stelle der zurückgetretenen Herren C. Anderes, Winterthur, und H. Wächter, Winterthur, die Herren Dr. A. Bosshard, Winterthur, und. H." Meyer, Für Motorrad und Velo sind neue, leistungsfähige elektrische Ausrüstungen mit Lichtmaschinen von erstaunlich geringen Abmessungen zu sehen, daneben Scheinwerfer mit eingebautem und beleuchtetem Geschwindigkeitsmessern etc. Hürlimann. Die'Traktorenfabrik Hürlimann in Wil gehört mit zu' den schweizerischen Unternehmungen, die von unbesiegbarem Lebenswillen unserer Schweizerindustrie zeugen. Am diesjährigen Salon ist sie mit zwei Erzeugnissen, einem schweren Industrie-Traktor von ca. 5 Tonnen Gesamtgewicht und einem landwirtschaftlichen Traktor vertreten. Insgesamt sind in der Schweiz schon ca. 1000 Landwirtschafts-Traktoren und bald 100 Industrie- Traktoren dieser Firma in Betrieb, deren sämtliche Teile inklusive Pneus Schweizerprodukt sind. Sie werden durchwegs aus Einzelteilen schweizerischer Provenienz- in Wil montiert. ' Der kleine landwirtschaftliche Traktor weist als besondere Merkmale einen gegossenen Rahmen auf, der von der' Hinterachse bis'zur Vorderachse reicht, so dass die 1 Biegkräfte nicht durch das Motorgehäuse selbst übertragen werden". Der Petrolmotor.'der nur zum Anlassen auf Benzinbetrieb umgestellt wird, "leistet bei 1800' Touren pro Minute 40 PS (bei Benzinbetrieb 52 PS). Er besitzt eine Bohrung von 100 mm und einen Hub von 120 mm. Der schwere Traktor, der eine Neukonstruktion darstellt, ist zum Gebrauch mit Anhängern bis zur gesetzlichen Gewichtsgrenze bestimmt. Auch er weist den durchgehend gegossenen Rahmen auf, der zu den wesentlichen Merkmalen dieses Fabrikates zählt. Sein Totalgewicht beträgt 4700 kg. Auch seine Reifen inkl. der Mammut-Ausführungen der Hinterräder sind Schweizerfabrikat. Er leistet die nach dem Automobilgesetz zugelassene Maximalgesehwindigkeit von 35 -km/St. Mit seiner Vierradbremse lässt er sich "innert kürzesten Distanzen abbremsen. Sein Vierzylinder-Petrolmotor stimmt in seinen Abmessungen mit den Dimensionen des obgenannten Motors überein. Als Schutz des Führers gegen die Unbilden der Witterung ist. sein Führersitz von einem hinten offenen Wetterschutz umgeben. Pallas Cord. Gex ausführten. Diese Maschine war zuerst eine 100%-Type Mignet. Infolge einer fehlerhaften Regulierung, die nicht sofort konstatiert werden konnte, befriedigten die Versuche mit der Maschine, die unter den schlechtesten'. Umständen ausgeführt .wurden, die Konstrukteure keineswegs. Die Gebrüder;. Perrin entschieden sich daher* den ,6-m- •toügel : (Jür,ch „einen von ,8m zu ..ersetzen, . jam,. daafirch ,'eihen Sta r rt mit kleiner Geschwindigkeit zu ettialtto.-" Der 6-m-Flügel wurde -als hinterer Flü- Die renommierte Schweizer Pneufabrik, 'deren Erzeugnisse von zahlreichen Aütotjiobilfirmen auf den für den Verkauf in unserem Land bestimmten Fahrzeugen montiert werden, vermittelt uns auf ihrem Stand ein Bild gel veiwendek von der Mannigfaltigkeit und Vielgestaltigkeit ihrer Produktion, die vom Kleinwagenreifen bis zum gigantischen Lastwagenpneu reicht. Als Schweizer Fabrikat, bei dessen Herstellung sich das Unternehmen nicht nur auf moderne maschinelle Einrichtungen, sondern auch auf einheimische Qualitätsarbeit stützt, verdient der Pallas Cord das Vertrauen unserer Automobilisten. Wer Gelegenheit hat, den Werdegang dieses Erzeugnisses zu verfolgen, wer sah, mit welcher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit dabei zu Werke gegangen wird, der weiss auch, weshalb sich Pallas Cord eines so günstigen und weit verbreiteten Rufes erfreut. Züriph, gewählt. Als neue Ersatzmänner (es war auch Herr H- Stünzi, Horgen, zu ersetzen) beliebten ausser den acht bisherigen die Herren Dr. H. Weisbrod, Zürich, R. Schwarz jun., Winterthur, und Oberstlt. Ernst Hauser, Wädenswil. In Anbetracht seiner grossen Verdienste um die Entwicklung des schweizerischen Automobilwesens, des Gesamt-Glubs und der Zürcher Sektion während der Jahre 1926 bis 1936 wurde Herr Dr. E. Stadler, Uster. mit Akklamation zum Ehrenmitglied der Sektion Zürich ernannt. Nach Ernennung der Herren A. Bebie, Rapperswil; R. Biedermann, W'interthur; G. Bücke, Zürich; P. Frey, Richterswil; W. Gerber, Zürich; E. Grieder, Zürich; A. Lutz, Zürich; E. Müller, Zürich; M. Schriever, Zürich; J. Spengler, Zürich; und P. Trümpier, Uster, unter Ueberreichunjj, des goldenen Veteranenabzeichens zu Veteranen wurde die allgemeine Aussprache freigegeben. Sie befasste sich mit der Vereinfachung und Verbilligung der Autotransporte durch den St. Gotthardtunnel, wobei die kürzlich getroffenen Massnahmen der S. B. B. als ungenügend bezeichnet und gegen den Wegfall der verbilligten Estrazüge am Gründonnerstag und Ostermontag energisch protestiert wurde, mit gewissen Missbräuchen im Radfahrerverkehr und der Vornahme der Polizeikontrollen durch Polizisten in Zivil. In einer einstimmig: gefassten' Resolution wurde an das kantonale Polizeikommando das dringende Verlangen gerichtet, dass bei all diesen Kontrollen mindestens ein uniformierter Polizist anwesend sein müsse. Zum gemeinsamen, vorzüglichen Nachtessen hatten sich über 220 Herren und Damen eingefunden Herr Präsident Gassmann konnte den demissionierenden Präsidenten der Gesetzgebungs- und Touristikkommissionen, den Herren Dr. E. Bircher, Zürich, und F. Steinfels, Zürich, den Dank der Sektion für ihr langjähriges, erfolgreiches Wirken, ebenso Herrn Dr. Schmidlin "für sein zehnjähriges Jubiläum als Sektionssekretär, nebst Uebergahe sinnvoller Geschenke, aussprechen. Herr Hans O. Leuenberger, Zürich, hielt alsdann an Hand eines vorzüglichen Lichtbildermaterials einen äusserst interessanten Vortrag über «Das andere Europa». In lebendiger Weise referierte er über seine Studienfahrt duroh Osteuropa, die ihn auf einer Strecke von 20 OOO km in 6 Monaten durch 20 Länder führte. In trefflicher Weise verstand er es, den Schleier über' dieses « andere'* 1 Frankreich: Ohne Ketten befahrbar sind: Route Europa, das'Vom Balkan kreuz und'quer bis hinauf d'Hiver des Alpes, Faucille, Col du Porte und Col nach Finnland ging, zu lüften und in seinem einstündigen Vortrag recht viel über Land und Leute Gretes zwischen Grand Ballon und Col de la du Bayard. In den Vogesen ist die Route des zu erzählen. Schlucht gesperrt. Den Abend beschloss ein Tanzvergnügen, zu dem Oesterreich: Arlbergpass m. K. durchgehend gut die-;Kapelle Parisette aufspielte, und eine- Bunte passierbar. Bühne- mit Darbietungen eines humorvollen Conferenciers, von drei vorzüelichen Tänzerinnen und po di Garlomagno-Campiglio, Campolungo, Cereda, Italien: Gesperrt sind: Aprica, Broccone, Cam- zwei Hawaian-Sängern. Alles in allem eine interessante und vieles bietende Tagung; die' aufs.neue Monte Groce di Comelico, Pordoi. Resia, Sant'An- Falzarego, Gavia. Grödnerjoch, Jaufen, Mauria, zeigte, dass die Zürcher Sektion des A. C. S. aufs gelo-Misurina, Sella, Stilfs'erjoch und Tonale beste geleitet und nach wie vor bestrebt ist, die (Schenker & Co., Bolzano). Interessen ihrer Mitglieder und des Automobilismus . Autotransporte durch die Alpentunnels: Alb u 1 a, ; •• Bergün-Bevers; Lötschberg: Kander- aufs wirksamste und erfolgreichste zu verfechten.. ..V •steg-Brig; St. Gotthard: Göschenen-Airolo; S i m p 1 o n : Brig-Domodossola. Autotransporte über den Kanal: Die Schifffahrtsgesellschaft Townsend Bros. Ferries Ltd. nimmt ihren Fährebetrieb am Samstag, den 4. April 1936 nach folgendem Fahrplan wieder auf: Dover ab: 11.00 Uhr, Calais an: 12.30 Uhr; Calais ab: 14.00 Uhr; Dover an: 15.30 Uhr. ORTSGRUPPE WINTERTHUR DER SEKTION ZÜRICH. An der Generalversammlung vom 12. März in Winterthur erstattete der Präsident der Ortsgruppe, Herr Dr. Hasler, Bericht über die bedeutenden Ereignisse im Jahre 1935. Die Ortsgruppe kann sich einer gedeihlichen Entwicklung 'erfreuen, sie Hat auch im letzten- Jahre an allen Strassen-, Verkehrs- und Automobilfragen "des nördlichen Kantonteils, reges Interesse genommen und die Behörden hinsichtlich verschiedener Verbesserungen interpelliert. Auch die Jahresrechnung pro 1935 verzeigfc einen erfreulichen Absehluss. Die ^Ortsgruppe zählt nun: 289" Mitglieder. An-die geschäftliehen Traktanden der zahlreich besuchten Generalversammlung schloss sich. der sehr, jntereesante Filmvortrag des Herrn Dr. H. Weisbröd,- Zürich, über «Mit dem Auto zum nördlichen 'Eismeer» an. Die Ausführungen des Referenten und die prächtigen Filmbilder fanden dankbare Anerkennung und starken Beifall. Üus d^n Verbanden Rottschaft der Aero- A. Amateure der Schweiz General- -Blanc 11 Homologationen. Die französische Zeitung «Les Alles», welcher die~ «PQU du Ciel»-Bewegung seit ihrem Bestehen ihre grosse Unterstützung verdankt, unternahm die nicht amtliche Homologierung der fliesenden Maschinen. Auf unser Gesuch hin hat Herr Direktor Houard (Ehrenmitglied unseres Vereins) unsere «Kinder» in seine Reihen auf genommen. Nachstehen geben wir die genauen Resultate dieser Homologationen, sowie einige Angaben über Apparate, i Nr. 138 gehört den Herren Albert und Maurice Perrin, welche ihre .Vorfü,hrungsflüge ebenfalls in Anfangs Januar machte Herr Albert Perrin bei ungünstigster, Witterung seine Versuche. Diese -wurden aber nicht -fortgesetzt, da nach Ansieht des Piloten der Flügelabstand zu klein war und aus diesem Grunde' es sehr schwierig war, die nötige Geschwindigkeit zu erreichen. So wurde der 8-m-Flügel wieder hinten montiert. Mit diesen Eigenschaften wurden nun die endgÜTtigen Versuche fortgesetzt: vorn 8 m und hinten 4 m Spannweite, das übrige 100% Mignet. Starre Steuerung; Motor Aubier & Dünne Zweizylinder; Regulierung 67% cm. Herr Albert. Perrin vollführte einige Flüge in der Höhe von nur einigen Metern über dem Boden, um nachher einen schönen Flug in ca. 30 m Höhe auszuführen mit Landung am Ausgangspunkte. , Die Versuche werden nun weiter fortgesetzt, indem die Regulierung noch genauer ausprobiert wird. _ Nr. 129 ist der «Pou» von Herrn 'Cfievalier, welche Maschine so gut reguliert war,* dass sie der grosse Spezialist der «Pou du Ciel», Herr Kotier, ohne Aenderung abnehmen konnte. Nachstehend führen wir die näheren Angaben über den Apparat auf: Der von Herrn Kohler abgenommene «Pou» ist genau nach dem Buch Mignet. Nichts ist geändert in bezug auf die Flügel, Form, ihre Stellung zu einander. .Rumpf, Seitensteuer usw. Die einzigen Abänderungen sind: höheres Fahrgestell, starre Steuerung des vorderen Flügels. Der Motor ist ein Poinsard 25 PS. Um dem Apparat ein schönes Aussehen zu geben, wurde die Partie zwischen Sitz und Motor ausgepolstert. Nr. 71 ist der «Pou» von Herrn Guignard. Es war die erste Homologierung in der Schweiz. Im letzten Herbst wurden die Weiden des Juras als Flugplatz benützt und Herr Guignard wohnte in einem Zelt, um den «Pou» zu bauen, und zwar mit einer sozusagen berufsmässigen Fertigkeit. Sein Apparat ist einer der schönsten. Er montierte ebenfalls die starre Steuerung und ein Dreieck- Fahrgestell. Der Motor ist ein Poinsar.d 25 PS. H*ech' T. F. .897. Riviera-Fahrten sind Trumpf. Ich habe 14 Tage Ferien und möchte diese Zeit benutzen, um von Bern aus über Genf - Grenoble - Valence- nach Marseille zu fahren, von dort an. die Riviera und über Genova wieder nach Hause. Welche beste Route empfehlen Sie mir und wie soll ich die Etappen einteilen bei einem täglichen Durchschnitt von 200—-25O km. Was für Karten kämen in Frage? - Frl. W. in B. T. A. 987. Für Ihre Rivjera-Fahrt raten wir zu folgendem- Itinerai?: 1. Etappe: Bern - Murten - Payerne - Lausanne - Nyon.- Genf - St. Julien - Cruseilles - Annecv - Albi -Albens - Aix-les-Bains, 228 km. 2. Etappe:. Aix-les-Baiöß - Chambery - Le Tou- "et - GrenoMe - Moirans - Tullins - St. Marcellin - Bourg - Valence - Loriol - Montelimar - Fierrelatte - Orange - Avignon, 274 km. 3. Etappe: Avignon - St. Andiol - Orgon - St. Cannat - Aix-'en-Provence - Marseille, 104 km. 4. Etappe: Marseille - Cassis - St. Cyr - Bandol - Toulqn - Hyeres - La Londe - La Mole - St. Mixijne - Fre'jus - Cannes - Antibes - Nice, 251 km. 5., Etappe: Nice . Monte Carlo - Menton - Ventimigliä ~ San Remo - Imperia - Alassio - Albenga- Loano - Nöli - Savona - Varazze - Voltri - Genova, 208 km. 6. Etappe: Gonova - Ponedecimo - O. dei Giovi- Serravalle - Tortona - Voghera - Caeteggio - Pavia - Binasco - Milano auf der Autostrada nach Como - Chiasso - Lugano, 241 km. 7 Etappe: Lugano - M. Ceneri - Bellinzona - Bfasca - Faido - Airolo (Verlad durch den Gotthard-Tunnel nach Gösehenen, Kosten Fr. 25—) - Amsteg - Flüelen - Brunnen - Arth Goldau - Küssnacht - Luzern - Wolhusen - Langnau - Bern, 300 km. An Karten empfehlen wir Ihnen den Alpenführer oder die Karte Schweiz-Riviera und die Alpinafiarte,« Blatt III. Sie sind bei jeder Buchhandlung oder Im Hallwag-Verlag erhältlich. beleuchtüng einen weittragenden weissen Strahl, der die Strasse auf 300—400 Meter hell beleuchtet, und für die Nahbeleuchtung ein angenehmes, leicht zur Erde geneigtes gelbes Abblendlicht, welches Nerven und Auge schont und Unfälle verhütet. Mit der neuen Tungsram-Bicolor-Lampe kann der Fahrer, da er volle Uebersicht hat. gefahrlos den entgegenkommenden Wagen kreuzen. Vergessen Sie nicht, dass ein Unfall aus Unvorsichtigkeit unsere Bewegung schädigt und dass eine kleine Unvorsichtigkeit schwere Folgen haben kann. Personelles: Genossenschaft Automobilverkehr Spiez-Krattigen-Aeschi in Aeschi. Aus dem Vorstand eind ausgeschieden der Kassier, Joseph Wäspi, dessen Unterschrift erloschen ist und die Beisitzer Ed. Grünig und Ed. Lauener. Neu werden in den Vorstand 5.1s Beisitzer gewählt: Gottfr. Kummer, Wirt. Krattigen; Rob Lauener, Hotelier, Aeschi und Chr. Kummer, Hotelier, Aeschi. Sie führen die Unterschrift nicht. Schweiz. Stuag, Strassenbau-Unternehmung AG., HaiiRtsitz in Bern, Zweigniederlassung Schwyz. Die Prokura des Ernst Otto Frischknecht ist erloschen. Mit Einzplprokura zeichnet wie bisher für die Zweigniederlassung: Fritz Schild, Techniker, Zürich. " Auto AG., Lauterbrunnen-Trümmelbach, Lauterbrunnen. Aus dem Verwaltungsrat sind die Mitglieder Rieh. Giovannini und Chr. von Allmen- Bteiner ausgeschieden. Die Unterschrift von Giovannini. ist erloschen. In der -Generalversammlung vom 12. Dezember 1935 wurden als neue Mitglieder ernannt: Friedrich von Allmen-Binoth, Chauffeur und Alb. von •Allmen-Wyss, Chauffeur, beide in Laüterbrunnen, Friedrich von Allmen-Binoth führt mit Fritz von Allmen und Alfred Stäger nach aussei» rechtsverbindliche Unterschrift durch Kollektlvzeichnurig. , Frau Bifller, Garage und Äutoreparatur-Werkstätte: Meiringen. Inhaberin ist, mit Einwilligung des Ehemannes. Martha. Bigler verw. Christeler, geb. Bentler Die Ehegatten leben in Gütertrennung. Autoverkaufs-Aktiengesetlschaft, Luzern. Dr. Albert Ufedwög ist ale Präsident' zurückgetreten und dessen Unterschrift erloschen.' Die Bezeichnung eines neuen Präsidenten, hat noch nicht stattgefunden. , Sitzverlegung: Fa. Griinenfelder, Neuanfertigung von Karosse» rien aller Art, ferner Reparaturen jeder Art, Aarau, hat ihren Sitz nach Wöschnau, Gemeinde Eppenberg-Wöschnau verlegt, woselbst der Inhaber Johann Rud. Grünenfelder auch wohnt. Geschaftserweiterung: S.A. pour le Comtnerce des Automobiles «Fiat» en Suisse, Route de Lyon 100, Genf. Aufnahme des Betriebes' eines Spezial-Kundendienstes (Wagenwäschen, Schmieren, sowie Verkauf von Zubehörteilen^ und Brennstoffen). Domizil: Angle, rue de Ja Scie et rüe Versonnex 9.