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E_1936_Zeitung_Nr.029

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16 ÄutomdnT-Revue —

16 ÄutomdnT-Revue — 29 Von allen Modefragen, die in diesen Tagen auf : Jede Frau einstürmen, scheint der 1 Mantel dem grössten Interesse zu begegntn, was auch sehr begreiflich ist, da die Sonnenstrahlen das Tragen des warmen Mantels schon ganz unmöglich machen... Da stünde man nun also wieder einmal vor der Qual der Wahl und sagt sich ganz richtig, dass eigentlich fürs erste eine für alle Zwecke geeignete, also vormittags und nachmittags tragbare Um- i hülle notwendig wäre. Die Wahl des richtigen Materials ist in diesem Falle Grundbedingung, da es sich um einen Stoff handeln muss, der nicht so wie die üblichen, konventionellen Strapaziergewebe aussehen darf, aber doch sehr widerstandsfähig sein muss. für Korridor Wohnzimmer Esszimmer In jeder Far in allen Fachgeschäften zu haben. Jjdihiah>is=Mäntel NEUCH AT EL „LA RECORBE , Tochterpensionat Erste Haushaltungsschule Sprachen, Sport. Prachtv. Lage. Verlangen Sie Prosp. u. Referenz, durch Dir. M. u.Mme Wanner, Propr. Prunk - Kommoden A. Berberich, SA^V Zürich 8 beim Stadttheater Die grossen Stoff-Fabriken haben diese Tendenz offenbar rechtzeitig erkannt, da unzählige Gewebe zu sehen sind, die sich für diesen Zweck als hervorragend geeignet erweisen. Es handelt sich nur in den seltensten Fällen um dunkle Stoffe (auf denen jedes Staubfleckchen zu sehen ist) und keineswegs um ganz helle Materialien (die viel zu empfindlich wären), sondern um in-sich-gemusterte Gewebe in guten Mitteltönen, die sich schon so oft bewährten! Für Mäntel dieser Art wäre jede gesucht-komplizierte Form ganz und gar unangebracht, da Ungezwungenheit der Linienführung als Voraussetzung für gute Verwendbarkeit betrachtet wird. Nicht selten werden auch zweierlei Materialien zusammengestellt, um durch einen Kontrast nette Wirkungen zu erreichen. / Eine beachtenswerte Neuheit zeigen wir in unserer zweiten Figur, die einen der flottgegürteten Cape-Mäntel darstellt, die man als Frühjahrshüllen gewiss liebgewinnen wird. Der breite Kragen kann, besonders für nachmittägliche Gelegenheiten, mit einem einheftbaren Pikeeaufschlage versehen werden, der sich immer frisch und jugendlich ausnimmt. Da heuer allgemein von einer Mode der lebhaftdessinierten Materialien die Rede ist, darf man an diesen so ausserordentlich beifällig beurteilten Geweben nicht achtlos vorübergehen. Wer die vielen Karo- und Streifen-Muster, die uns die neue Mode zu bieten hat, betrachtet, muss sich eingestehen, dass diese Gewebe ausserordentlich flott sind und durch ihre Verwertung in verschiedener Fadenrichtung eine einzigartige «Zeichnung> erhalten, trotzdem meist die gerade Grundform beibehalten wird. Das letzte Modell vermag uns über die Verwertungsart dieser Modematerialien ein klares Bild zu geben: wir sehen hier die schräg laufenden Streifen, die dem Ganzen den Stempel der jugendlichen Beschwingtheit aufdrükken, ein Moment, das übrigens'auch durch allerlei Kleinigkeiten betont wird, in unserem Falle zum Beispiel durch bogenförmig abschliessende Taschen, die oberhalb und unterhalb des Gürtels eingeschnitten und überdies auch als Garnierung des Aermels verwendet sind, den die diagonale Streifenführung sehr interessant gestaltet. Manche Modemotive, die bisher eigentlich nur für Kleider verwertet wurden, konnten sich in letzter Zeit derart in den Vordergrund spielen, dass man sie nun auch für die neuen Mäntel heranzuziehen beabsichtigt;, in diesem Zusammenhange wollen wir von der vielerörterten Tunik-Linie sprechen, die sich zweifellos auch in der Mantelmode bewähren wird. In unserem Bilde ist auch ein derartiger Entwurf zu sehen, der die tief ansetzende, nach vorne hin ansteigende Tunik-Partie als neue Art der «Schürzen-Wirkung» darstellt. Der durch die Tunik sehr reizvoll gestaltete Eindruck dieser Umhülle wird durch die an der Aussenkante geknöpften, unten aber offenstehenden Trompetenärmel in bemerkenswerter Weise gefördert, eine enggereihte Mittel-Knopfbahn und die bauerntuchähnliche Kragenpartie geben der Gestalt jenen scharf konturierten «Prinzess-Stil», der zwar schon lange nicht mehr zu sehen War, sich aber, wann immer er auch erschien, als ungemein erfolgreich erwies. Die neue Mode scheint also wieder einmal den Beweis dafür zu erbringen, dass neue Ideen in der denkbar einfachsten Weise zur Ausführung gebrächt werden müssen, wenn sie uns ansprechen sollen, da Menschen von Geschmack und gutem Stil jeder Uebertriebenheit sehr bald müde Werden und sie meist von vorneherein instinktiv ablehnen. FÜR KOSMETIK , UND KÖRPERPFLEGE Anfrage Frl. E. W., Z. Dass sich Ihr Teint nach Aufenthalt in Höhenkurorten jeweils gebessert hat, beruht auf der heilenden Wirkung der ultravioletten Sonnenstrahlen. Die künstliche Höhensonne hat ähnliche Wirkungen. In beiden Fällen muss aber zu einer dauernden Heilung eine genügend lange Einwirkungszeit möglich sein. Zudem tut man gut daran, diese äusseren Einwirkungen durch bestimmte ergänzende Massnahmen zu unterstützen. Wir raten Ihnen zu folgendem: Waschen Sie Ihr Gesicht bis ' zur Besserung nur noch mit einer Mischung von gleichen Teilen Aether und 75prozentigem Alkohol. Lassen Sie dieses Rezept in der Apotheke herstellen: Alkohol dilutus (75%), Aether ana ad 100,0. Mit dieser Flüssigkeit reinigen Sie Ihr Gesicht nach Be- . darf, ohne zu reiben, mit Hilfe von Wattebäuschchen. Gesichtswaschungen mit Wasser lassen Sie ganz weg. Die Ihnen angegebene Lösung reinigt aas Gesicht zudem viel besser als Wasser und Seife, ohne zu reizen. Unterlassen Sie möglichst das gewaltsame Ausdrücken von Mitessern mit den Händen, sondern benutzen Sie zur gelegentlichen Entfernung derselben einen Komedonenquetscher, den Sie in Sanitätsgeschäften erstehen können. Das ist ein kleines Löfreichen, das in der Mitte durchbohrt ist. Dieses Löffelchen legen Sie mit der ausgebauchten Seite auf den Mitesser, und dann lassen Sie denselben durch sanften Druck durch die Oeffnung im Löffelchen durchtreten. Nach der Gesichtsreinigung tragen Sie, am besten auch mit Watte, Euthymol Vqnishing Cream von Park & Davis auf. Das Euthymol ist ein mildes, aber sehr wirksames Desinfizierungsmittel. Ihren Stoffwechsel regulieren Sie mit La-Fruc-Ta, das ist ein sehr mildes, aber ausserordentlich wohltätiges Regulierungsmittel, das Ihren Stoffwechsel zur notwendigen Regelmässigkeit zurückführt, ohne Gewöhnung hervorzurufen. Machen Sie von Zeit zu Zeit eine Hefekur, z. B. mit Medicoferment. Eine solche Kur ist sehr angenehm und wohlschmeckend; sie unterstützt die ganze Behandlung sehr put. Bevorzugen Sie mehr eiweissarme Kost, z. B. Obst, Gemüse, Vollkornbrote usw., also weniger Eier- und Fleischspeisen. Achten Sie auf .eventuelle Blutarmut, die vom Arzt zu behandeln "wäre. Die Quarzlichtbestrahlungen werden dieses Vorgehen ohne Zweifel unterstützen. Am raschesten werden solche Hautunreinigkeiten mit schwachen Röntgenbestrahlungen oder Kohlensäureschnee '"durch den Arzt beseitigt. Anfrage H. C, A. Die Beantwortung Ihrer werten Anfrage erfolgt brieflich. Anfragen an Automobil-Revue, Bureau Zürich, »Abteilung Kosmet. Sprechsaal. Schrein- Maschinen :'.'' /Sehr günstige Vermio- J". tung von Erika, Un- >*"' derwooä, Ideal üsw. £>" & Fr. MX— bis Fr. viViV 20.— per Monat.' "< \, Bei i Kauf volle Abi rechnung der Miete. ' < Garantie. W. 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Hund«-Ausstellung. Genf Montreux Internat. Tennisturnier. St. Gallen Palm-Sonntags-Konzert (St. Lanrenx-Drehak» Zürich Fussball-L&nderspiel Schweiz/Italien. Davos Meierhofertäni-Abfahrterennen

JJ° 29 — 'Automobil-Revue Autos jolutt ftädu? Deutsche Autokonstrukteure warfen die Frage auf, ob es nicht besser sei, die Räder der Autos gänzlich verschwinden zu lassen. Die Räder, sagen sie, sind den heutigen Geschwindigkeiten keineswegs mehr gewachsen, die Räder sind der schwächste Punkt der ganzen modernen Autokonstruktion. Und in diesem Punkte finden sie Zustimmung aller Autokonstrukteure in der ganzen Welt. Die immer grösser werdenden Reifen führen zur Verringerung des Radius' der Räder selbst, wodurch auch das Bremsproblem immer schwieriger wird. Und schliesslich sind die Reifen überhaupt ungeeignet für diese Zwecke des modernen Automobilismus. Was aber soll die Räder ersetzen? Zwei grosse Kugeln! Das Fahrzeug wird dadurch viel sicherer sein und nicht mehr so leicht umkippen können. Man hofft, dass die ersten «Kugelautos» bereits in zwei Jahren fertig sein werden. Eine Kugel wird sich vorn und eine hinten befinden. Die Kugeln werden wie die Reifen aus Kautschuk bestehen. Im Innern aber werden sie in viele Kammern eingeteilt sein, so dass ein Riss in der Kugel keineswegs sofort die Aufpumpung der ganzen Kugel bedingen wird, weil die Luft in allen anderen Kammern noch lange reichen wird. Die Autos auf Gummikugeln werden — so sagen die Konstrukteure — die Sicherheit und die Schnelligkeit der Autos bedeutend «höhen. Und nur bei solchen Autos wird die wahre Stromlinienform möglich sein. tibetanisches dCospiz haedüue JttodeU. AUenhand Thuig&eÜeu Vor drei Jahren reisten einige Patres des Grossen St. Bernhard aus, um auf dem tibetanischen Hochgebirgspass Si-La ein Hospiz zu gründen. Es soll in dieser unwirtlichen Gegend den Reisenden Unterkunft gewähren. Nun hat auf St. Bernhard kürzlich eine Abschiedsfeier für eine weitere Schar stattgefunden. Die tapferen Mönche Jean Lation, Joseph Terney und der Laienbruder Joseph Nestor begeben sich zu den Pionieren ins östliche Himalajagebiet. Begleitet werden sie von einigen Bernhardinerhunden, die für den Rettungsdienst abgerichtet sind. Die Erstellung des Hospizes braucht mehrere Jahre. Hunderte von Pilgern wurden früher an jenem Pass eingeschneit und mussten erfrieren. Y.- NORD-AFRIKA mit den Schiffen und Rundreisen der cfreiteh J&nß. CIE Gle TRANSATLANTIQUE Pauschalpreise in Verbindung 40% Reduktion auf den französischen Eisenbahnen. Prospekte, Auskunft, Platzbelegung, Billetausgabe besorgen unsere Agenturen: Reisebureau Danzas & Co. in Basel; Zwilchenbart A.-G. in Basel, J. Veron, Grauer & Cie in Genf u. La Ch'-de-Fonds; Reisebureau A. Kuoni A.-G. in Zürich; alle Agenturen der Wagons Lits-Cook und American Express Co., sowie alle patentierten Eelsebureaux. von Karl Foerster Eines der klassischen Bücher der Gartenliteratur. Drosch. Fr. 5.-, Ganz). Fr. 6.2S von Karl Foerster und Camillo Schneider Das Buch bringt das Neueste in vollständiger Uebersicht über diese formreichen Pflanzen. Brosch. 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Aus London wird berichtet: Ein junges Ehepaar weckte einen Kinobesitzer in Hampshire um Mitternacht, weil es ein sehr wertvolles Paket in dem Kintisaal vergessen hatte. Der Besitzer öffnete den Saal. Dort fand sich auf dem angegebenen Platz eine grosse Handtasche und darin — ein schlafendes Baby. Die Eltern nahmen ihr Kind in das Kino mit, weil sie wenige Wochen vorher von der Kinderfürsorge eine Warnung erhalten hatten, da das Baby nächtelang allein zu Hause gelassen worden war. In den Vereinigten Staaten gibt es mehr Frauen mit gefärbtem Haar als solche, die ihre natürliche Haarfarbe beibehalten haben. In New York allein haben sich im vorigen Jahre zwei Millionen Frauen die Haare färben lassen. Die Haarfärbeindustrie beschäftigt allein in dieser Stadt 60,000 Menschen. Eine Londoner Firma suchte kürzlich durch eine Anzeige einen besonders geistesgegenwärtigen Menschen, der, wie es im Inserat hiess, «plötzlichen Situationen gewachsen» sei. Ein Stellenloser in Manchester las dies. Er sandte kurz entschlossen ein Telegramm (Kosten beim Empfänger einzuheben) an den Personalchef: «Bin unterwegs um Stellung anzunehmen stop, zieht Kosten vom ersten Gehalt ab stop.». Er erhielt die Stelle. " * * 10 «r Packung Fr. 4.50 — 4er Packung Fr. 2.—. Qratls-Prospekt diskret durch E R O V A Q A. Q., Zürich 25, Bachtobeistrasse59. Lesen Sie die aufklärende BrosohOre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 In Briefmarken oder auf Postsoheok VIII/1819, EROVAQA.Q. Göschenen BAHNHOF BÜFFET Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Auskunft über Fahr- und Transportverhältnisse. Tel. 2.11. (Nicht zu verwechseln mit Hotel Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Steiger-Gurtner. Bücher der Auf ihren Gebieten bahnbrechende Werke mit erlesenem Bildschmuck «um müten$avten bot Sufuttft (gut* um nach 35etH= ud) udj 35to$td und Schwach. See jveegessette SäaatUta. Jiehe jqefättte Staate, als Jtchte. 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Die auf der Kartenskizze mit den Nummern 1—18 bezeichneten Singe sind Städte und Dörfer, die auf der Tour berührt werden und deren Namen zu bestimmen sind. Die Anfangsbuchstaben der gefundenen Ortsbezeichnungen ergeben die Bezeichnung für ein* grosse automobUistische Veranstaltung. Anekdoten um Weinflaschen. Zu den Jagdausflügen, die Ludwig XV. unternahm, pflegte der Kellermeister immer fünfzig Flaschen Rotwein mitzugeben. Da der König auf der Jagd niemals trank, wurden die fünfzig Haschen immer schon vorher in bester Laune von den Jägern geleert. Eines Tages nun verspürte der König seltsamerweise Durst wahrend der Jagd und verlangte eine Flasche Wein. Die Verlegenheit und Angst des Oberjägers war gross, als er dem König mitteilen, musste, dass der Wein bereits ausgetrunken sei. Der König sagte mit gelassenem Lächeln: « Nehmen Sie in Zukunft einundfünfzig Flaschen, damit ich im Notfall auch einmal trinken kann.» Zu den ersten Autographensammlern des 19. Jahrhunderts zählte Fürst Metternich, der « Nestor der europäischen Diplomatie». Eine Tages bemerkte der Fürst, dass in seiner Sammlung die Handschrift von Jules Janin, dem «König des Feuilletons» fehlte, und so wandte er sich sofort an den Grafen Apponyi in Paris, er möge für ihn bei Janin um ein Autogramm bitten. Der berühmte Autor des « Toten Esels » war freundlich genug, Mettemicha Wunsch gleich zu erfüllen. «Ich bekenne hiermit» — so lautete sein Autograph — «vom Fürsten Mettemich fünfzig Flaschen seines besten Johannisberger Ausbruchs erhalten zu haben und statte daher dem liebenswürdigen Geber meinen verbindlichsten Dank ab» ... Und Metternich lachte über diesen schlauen Einfall Janins und sandte dem Feuilletonisten mit dem nächsten Kurier das Doppelte von dem, worüber der Pariser im voraus dankend quittiert hatte. * * * «Wir bedauern Ihre Wein-Abbestellung sehr. Sind Sie mit der Probe-Lieferung nicht zufrieden? Teilen Sie uns doch, bitte, den Grund mit, damit wir dem Uebelstand abhelfen können.» «Die Abbestellung geschah aus Mangel an Geld. Ich bitte, dem Uebelstand abzuhelfen.» Zwei Vertreter einer grossen Weinfirma erleiden auf hoher See Schiffbruch. An ein Brett geklammert, versuchen sie mit aller Kraft, sich über Wasser zu halten. Da gelobte der eine: «Wenn ich gerettet werde, so will ich mir nie mehr unrechtmassig Wein aneignen 1 ... Wenn mein Flehen erhört wird, werde ich den Gegenwert von hundert Haschen Rheinwein an Arme verteilen! » Der Sturm wächst zum Orkan an. Erneut gelobt der Schiffbrüchige: «Erbarmen! Ich will meinen ganzen Weinvorrat der Krankenanstalt schenken)» Doch bevor er noch weitere Gelübde tun kann, unterbricht ihn sein Leidensgenosse mit den Worten: « Halt! Nicht abschliessen — Land in Sicht». «Hebed Si de, Herr Hungerbtthler, ich laute dann ume und nime 's Mtssl» feMiRCHNOFE ZüEZirkl IHFUFNSTfK Einsendetermin: 14. April AUTO- FAHRTEN ALLWAG- KARTEN LAUSANNE (Lac Uman) Lausanne-faiace-Beau-Siie Hoteis IOUI CONFORT • VUE SÜPERBE • EXCELLENIE CUISINE BAR-GRILL-ROOM ä prix raisonnables PARC POUR AUTOS Wegen der Qualität die PKZ-Leitgedanke ist seit Ober SO Jahren, werden Sie nach Prüfung der Stoffe, der Arbeit, der Passform immer wieder PKZ kaufen Und gerade die praktische Strapazier - Kleidung wird es Innen beweisen: Die Qualität allein bewährt sieh ! PKZ-FrOhJahrs-AnzDge aus feinen Kammgarn- und Cheviotstoffen, moderne Dessins und Farben . . Fr. 48.- 58.- 68.- 78.- 88.- 98.- 110.- bis 150.- PKZ Basil, mrn, Blei, Geneve, La Chaux-dt-Fonds, Lausanne, Lugano, Luzern, Neuchitel, St. Gallen, Wlnterthur und Zürich 1.