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E_1936_Zeitung_Nr.029

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8 AUTOMOBTL-REVUE

8 AUTOMOBTL-REVUE FREITAG, S. APRIL 1936 — N° 29 STEYR-SONDERAUSSfEUU Limousine mit Schiebedach. Der Schlager des Genfer Salons 1836. Vom grossen Erfolg der neuen Steyr-Modelle im Genfer Salon 1936 hat die Presse bereits berichtet. Erst wenige ostschweizerische Automobilisten konnten jedoch diese Wagen bereits selbst ansehen. Wir zeigen sie deshalb in einer besonderen Schau. Albisriederplatz 3 Telephon 56.596 Vertreter: Geneve: W. Blanc &. L. Paiche, Automobile; Bern: W. Blanc & L. Paiche, Bundesgasse; Basel: Milo Heer, Steinenring 45; Brugg : K. Laubacher, Bahnhof-Garage; St. Gallen: A. H. Sprattler, Bodanstrasse; Solothurn: F. Weber, Dornacherplatz; Utzenstorf: Steiner & Kehrli, Garage. Zukaufen gesucht Personenauto bis 12 PS, neu oder gut« Occasion. — An Zahlung wünsche russ. Billards, neue, gute Fabrikation zu geben. Offerten unter Chiffr 71468II an die Automobil-Revue, Bern, Zukaufen gesucht Auto, max. 12 PS, geeignet für Ladebrücke, od. kl Camionnette, Motor in ein wandfr. 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Luzern. 71469 WORINGER BERN enn möglich Dodge, Plymouth usw., Modell 1935 der 1936, eventuell Tausch mit 4/5plätzigem Wagen md Aufzahlung. Angebote mit äusserstem Preis bei Barzahlung oder Tausch, sowie genauen Angaben rbeten unter Chiffre Z 3722 an die 71507 Automobil-Revut, Bureau Zürich. Ihren Seva- zu einten. Das Schönste sogar büsst seinen Wert ein, wenn es kein Ende nimmt Deshalb bringt die grosszügigste Lotterie der Schweiz, die SEVA. diese grosse Neuerung: Die Ziehung, wird von Anfang an auf den 31. Juli 1936 festgesetzt Kein endloses Warten, keine Un* gewissheit mehr — in 4 Monaten schon wissen Sie, ob Ihnen das Glück hold ist Trefferplan: Hier steht er. Er ist der günstigste aller gegenwärtigen Lotterien. Seva m schüttet nicht weniger als 60% der Lossuxnme als Treffer aus. ^Spannung bis zum Schiuss, , werden doch alle Treffer über Fr. 2000.— einzeln ausgelost Serien von 10 Losen (Endzahlen 0 bis 9) enthalten wiederum mindestens 1 Treffer. 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N° 29 — FREITAG, 3. APRIL 1936 AUTOMOBIL-REVUE KLE NIE CHRON Sind Sie dahinter gekommen? Wir meinen hinter unsere Aprilscherze in der letzten Nummer. Aprilscherze? Wo Ihnen doch unser Blatt schon am 31. März zugestellt wurde ? Nichts für ungut, aber wir sind eben Berner und da müssen Sie schon gewärtigen, dass uns mitunter etwas Bernisches, AIIzubernisch.es passiert. Bei unserer sagenhaft langen Leitung konnten wir nicht umhin, unser Pulver — bitte zu bedenken : Berner Pulver ! — lieber etwas früher abzubrennen, damit der Schuss rechtzeitig losgehe. Sicher ist sicher! Sollte Ihnen aber diese Begründung nicht einleuchten, dann betrachten Sie es mit Vorteil ah einen Aprilwitz für sich, dass wir einmal früher aufgestanden sind, als unsere « tifigeren » Miteidgenossen. Und jetzt fragen wir nochmals : Sind Sie dahinter gekommen ? Haben Sie die Kalauer gerochen, oder ist es unserer List und Tücke geglückt, Sie zu narren ? Sofern Sie « es » nicht schon selbst herausgekriegt haben sollten, woran wir zu zweifeln uns zwar kaum erdreisten, dürfen wii' Ihnen vielleicht auf die Spur helfen. ! Das mit dem Wasser als Brennstoff, dieser revolutionierenden Erfindung fernöstlicher Provenienz, ist natürlich Mumpitz und genau so nebelhaft wie der Dampf, unter dessen freundlicher Mitwirkung die Kolben im Motor nach unten gepresst werden. Noch klobiger und dicker aufgetragen haben wir in der Schauermär von der « umwälzenden Neuerung auf dem Gebiet der Brennstoffe ». Das war schon beinahe handgreiflich und die äusserst sinnige Markenbezeichnung .«Bluffol» tat noch ein übriges, den faulen Zauber durchschimmern zu lassen. Geflunkert und gefaselt haben wir schliesslich auch mit der Meldung von! der Feier zum 25jährigen Jubiläum des Automobilverbots in Graubünden, obzwar zu bemerken wäre, dass tatsächlich ein Vierteljahrhundert durchs Land gegangen ist, seitdem Alt Fry Rätien dem Motorfahrzeug die Türe wies, und dass lediglich der Festakt in Chur unserer unter dem Eindruck des 1. April stehenden Phantasie entspross. Wenn Sie aber, lieber Leser, in besagter letzter Ausgabe der « A.-R.» sonst noch irgend etwas aufgestöbert zu haben glauben, was eine Prüfung auf iHerz und Nieren nach Ihrer Ansicht nicht besteht, dann schreiben Sie uns! * i , lo. T.C.S. AUTO-SEKTION AARGAU. Ob der Vorstand oder aber lediglich die Sportkommission der Sektion Aargau Beim Petrus ganz besonders gut angeschrieben ist, wagen wir hier nicht zu untersuchen, aber das eine ist sicher: dass das Wetter am letzten Sonntag bis 10 Uhr regnerisch war. dann aber überraschend aufhellte und so die Durchführung der Segelflugverfolgung ermöglichte. Gegen 30 Fahrer stellten sich im Schachen Aarau zum friedliehen Wettbewerb ein. Wer aber glaubte, wie bei den Fuchsjagden auf Grund guter Kartenkenntnisse schnell einen Preis zu erringen, erlebte eine schwere Enttäuschung, denn der Flieger, Hr. Sandmeier, verstand es ganz ausgezeichnet, die Meute verfolgender Wagen regelrecht auf den Leim zu führen, so dass er bei der Landung bei Schafisheim nur von relativ wenigen Fahrern erwischt wurde, während männiglich ihn viel weiter weg suchte. Immerhin fanden die Wimpel begeisterte Abnehmer, während die Meldetaschen weniger beachtet wurden und nur eine einzige aufgefunden wurde, was sehr zu bedauern ist. Die Preisverteilung im « Salmen» in Aarau wurde von Herrn Präsident Lehner in launiger Weise eingeleitet unter dem Motto: « Kommt ein Vogerl geflogen ». Herr Sandmeier erhielt einen hübschen Ehrenpreis, den er sich vollauf verdient hatte. Rangliste: 1. Herr Spörri. Architekt, Suhr; 2. Herr Senn Paul, Aarau; 3. Herr Widmer Fritz, Zofingen; 4. Herr Senn Paul; Aarau; 5. Herr Basler H., Schottland. Von den ausgesetzten sieben Preisen konnten also nur fünf verabfolgt werden, weil zwei Meldetaschen nicht aufgefunden worden waren. Lux d