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E_1936_Zeitung_Nr.030

E_1936_Zeitung_Nr.030

Bahnen Völkerbund und

Bahnen Völkerbund und Signalisierung der Bahnübergänge. Dem Völkerbundsrat ist im vergangenen Januar ein von seiner Verkehrskommission bis in alle Einzelheiten ausgearbeitetes Programm für jene Massnahmen unterbreitet worden, welche den Boden für eine wirksame internationale Regelung der Signalisierung von Bahnübergängen ebnen. Das Völkerbundssekretariat hat Auftrag erhalten, bei sämtlichen Mitglied- und Nichtmitgliedstaaten eine Rundfrage darüber durchzuführen, ob sich nach deren Ansicht das Programm als Grundlage für eine internationale Uebereinkunft eigne und ob sie bereit wären, an einer Konferenz teilzunehmen, welche zu diesem Zweck einberufen werden soll. Die Frist für die Einsendung der Antworten läuft bis zum 1. August 1936. In ihrem Bericht gelangt die bereits erwähnte Kommission, der als Vertreter der Schweiz Herr Generaldirektor Hunziker angehört, zu nachstehenden Folgerungen : Soweit die mit Schranken versehenen BahnOber- Oänge in Frage stehen, ist die Aufstellung eines Vorsignals mit dem Zeichen der Barriere erforderlich und auch schon in der Konvention von 1926 vorgesehen. Auf Hauptstrassen oder auf Nebenstrassen mit starkem Nachtverkehr muss der Rand des Dreiecks mit Reflektoren von" weisser oder gelber Farbe versehen sein. Immerhin kann von der Anbringung solcher Linsen Umgang genommen werden, wenn sich zwischen dem Vorsignal und der Barriere selbst Schilder mit Distanzangaben befinden, welche das Herannahen des Ueberganges künden oder wenn die unmittelbare Nähe des Ueberganges durch rot-weiss oder rot-hellgelb gestrichene, zu beiden Seiten der Strasse angebrachte Pfosten gekennzeichnet wird. Die Bahnschranken selbst müssen rot-weiss oder rot-hellgelb gestrichen sein. Um deren Sichtbarkeit zur Nachtzeit zu erhöhen, sind sie mit roten Reflexlinsen, mit einem' roten Licht oder mit einem Scheinwerfer zu versehen, der die Barriere ständig beleuchtet, solange sie nicht vollkommen geöffnet ist. Das St. Andreas-Kreuz darf bei Niveau- Uebergängen mit Schranken als Signal nichrzur Verwendung, gelangen, um Verwechslungen mit den Uebergängen der Kategorien B und C zu vermeiden. Für Barrieren mit Fernbedienung ist ein akustisches oder optisches Signal erforderlich, das die Strassenbenützer rechtzeitig vor der Schliessung der Schranken warnt. Strassenbenützer, welche in jenem Moment den Uebergang noch nicht erreicht haben, sind verpflichtet, sofort anzuhalten; befinden sie sich bereits auf dem Uebergang, so haben sie ihn sofort freizugeben. Dabei muss das Herabsinken der Barrieren langsam genug erfolgen, um Fahrzeugen usw. die Ueberquerung der Schienen noch zu gestatten. Bei sämtlichen Uebergängen mit Barrieren ist dafür zu sorgen, dass deren Bedienung während Schonen Sie Ihre Batterie und Zündanlage durch Verwendung des Stromberg Master Condenser der den Zündfunken enorm verstärkt bei geringerer Beanspruchung und daher grösster Schonung der Batterie. Zündfunke ohne Zündfunke mit Stromberg Master Condenser I Sofortiges Anspringen des Motors und leichter Start auch bei kaltem Wetter. Restlose Verbrennung der Gase, daher erhöhte Leistung des Motores. Kein Verrussen der Zündkerzen und Ventile. Ersparnis an Benzin und Oel. 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Ebenfalls in die nächste Nähe des Ueberganges gehört das automatische Signal, welches auf das Herannahen der Züge aufmerksam macht und aus einem oder mehreren roten Blinklichtern besteht, die dem Strassenbenützer Halt gebieten. Als Ergänzung des optischen ist noch ein akustisches Signal vorzusehen. Ausserdem schlägt die Kommission für die «barrierenlosen» Uebergänge auf Haüptstrassen und Nebenstrassen mit intensivem Nachtverkehr noch weitere Warnungseiririchtungen vor, wie weisses Blinklicht, das in den Pausen zwischen dem roten Blinklicht erscheint, Schilder mit Distanzangaben, Palisadenzäune und Reflexlinsen am Vorsignal. Ein weiterer Abschnitt der Konklüsionen der Kommission handelt von den unbewachten und auch nicht mit automatischer Signalvorrichtung ausgestatteten Bahnübergängen (Kategorie C), für welche als Hauptbedingung gute Uebersicht postuliert wird und für deren Markierung durch Warnungsschilder usw. ebenfalls genaue Richtlinien aufgestellt werden. In einem Schlusskapitel äussert die Kommission sodann noch einige Wünsche, worunter die Beseitigung der Bahnübergänge an erster Stelle figuriert. Beim Bau neuer Linien sollen sie grundsätzlich unterbleiben oder auf das unbedingt notwendige Minimum beschränkt werden, auch bei Nebenbahnen. In jedem Fall aber muss dabei die Schaffung absolut einwandfreier Uebersicht erstes Gebot sein. Darüber hinaus sind die Regierungen zu ersuchen, alle Massnahmen zu treffen, um grösstmögliehe Sicherheit zu erreichen, die 'Verkehrsunterbrechungen auf ein Minimum herabzusetzen und für eine einheitliche Regelung der Signalisierung zu sorgen. Ausserdem soll in sämtlichen Ländern auch das Notwendige für die Hebung der Sicherheit bei Nebel getroffen werden. In seinen Grundzügen ähnelt das vom Völkerbund vorgeschlagene System der Sicherung von Niveau-Uebergängen demjenigen, das bereits seit 1930 bei uns in Anwendung steht. Man könnte sogar sagen, dass es sich vom schweizerischen Vorbild hat inspirieren lassen, das es freilich auch in etlichen Punkten vervollkommnet. Uebrigens verdient,in diesem Zusammenhang die Tatsache Erwähnung, dass die Lokomotive, eine Erfindung der « Automobil-Revue», als Kennzeichen für Uebergänge mit automatischer Signalisiörung auf internationalem Boden nunmehr den Sieg über die Barrieu davonträgt eil. mit SERVICESTATION, modern eingerichtet, kornf. Wohnung an Ueberlandstrasse u. Industrieortschäft. Mietbedingungen umständehalber sehr vorteilhaft; Offerten unter Chiffre E. 20664 U, an Publicitas, Biel. mit guter Servicestation sowie Werkstatt an verkehrsreicher Durchgangsstrasse. Für Automechaniker zu verkaufen glänzende Existenz. mit Platz für 25 Wagen, Offerten unter Chiffre 71516 an die mech. Werkstätte, Material. Spezialität: Vermie- Automobil-Revue, Bern. tung. 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Im Bericht über seine Geschäftsführung wahrend des Jahres 1935 tut das Eidg, Finanz^ und Zolldepartement unter dem Abschnitt « Zollverwaltung» folgendes kund und zu wissen: « Der Automobilverkehr weist erstmals eine Abnahme auf. Die Zahl der ausgestellten Zollscheine ist von 267.294 auf 243.194 zurückgegangen. Die im Berichtsjahr versuchsweise gewährte Zollrückvergütung für das von den fremden Gästen in der Schweiz gefasste Benzin hat Anerkennung gefunden. » Leider schweigt sich der Bericht hartnäckig darüber aus, wer sich über diese Massnahme in anerkennendem Sinn geäussert hat. Jedenfalls nicht jene Kreise, für welche die «Vergünstigung» in erster Linie bestimmt ist: die ausländischen Automobilisten selbst. Beweis: der Umstand, dass, o Ironie, die •. Zahl der bei uns eingetroffenen fremden Wagen ausgerechnet in jenem Jahr erstmals eine rückläufige Bewegung antrat, da der Bundesrat glaubte, durch Einführung des Ausländerbenzins ein neues Anziehungsmoment für die internationale Autotouristik zu schaffen. Abwanderung von rund 72.000 fremden Autogästen und gleichzeitige « Anerkennung » des verbilligten Benzins — wie reimt sich das zusammen? Es kann wieder losgehen! Kommenden Dienstag, den 14- April, treten die eidgenössischen Räte zur Frühjahrssession zusammen. Uns Automobilisten interessieren unter den Verhandlungsgegenständen, vorab -der Geschäftsbericht über die Alkoholverwaltung, in dessen Rahmen auch die famose Spritbeimischung zur Sprache gelangt, jene «Errungenschaft», um die es in letzter Zeit im Bundeshaue so verdachtig etill geworden ist. Geben wir uns keinen Illusionen hin: es ist die Stille vor dem Sturm. Denn im Finanzdepartement ist man alles.andere als untätig gewesen, seitdem das 'Postulat Müller (Grosshöehstetten) die für den Bundesrat so liebliche Perspektive eröffnete, das beängstigend hohe Alkoholdefizit teilweise auf den Rücken der geduldigen Automobilisten abzuwälzen. Eine Frage des Automobilsverkehre schneidet im weiteren auch das bundesrätliche Projekt für die Durchführung einer Statistik über den Güterverkehr auf der Strasse an. Man geht nicht fehl, darin ein Vorspie^ des Problems Bahn-Auto zu erblicken. Ueppig wie die Natur im Frühling schiessen die Motionen, Postulate und Interpellationen ins Kraut. Da wäre einmal das Postulat der Kommission für das Finanzprogramm, die kantonalen Autosteuern abzuschaffen und sie durch eine Benzinsteuer zu ersetzen, sodann das Postulat von Allmen, das Richtpreise im freien Autogewerbe aufgestellt wissen möchte, um auch den privaten Unternehmern eine Existenz zu gewährleisten. Nach wie vor ziert das Postulat Bratschi vom vergangenen Juni die Traktandenliste In seinem Liegenschafts-Markt Zu verkaufen 1 Weekend-Haus aus Backstein, mit Land und Wald, am Bielersee, und 2 Strandbad-Parzellen mit Wald im Halte von je zirka 2000 m s , in schönster Lage am Vinelz- Lüscherz-Strand, mit idealem, sandigem Seeboden. Interessenten erhalten Auskunft durch Hrn. Ing. A. Hahn, Ländteweg, Biel, Tel. 56.86, oder Notar M. Wyssbrod, Erlach, Tel. 6. 71444 mit Servicestation, gut eingerichteter Reparaturwerkstatt, auch für grosse Lastwagen; mit nachweisbar guter Rendite. — Offert, unt. Chiffre 71547 an die Automobil-Revue, Bern. Taxi, Autovernuetung? in bed. Verkehrszentrum der Ostschweiz, weil ohrie Nachkommen, altershalber, als Ia. Existenz an jüngere, kapitalkräftige Fachleute abzugeben. Osc Schlaffer, Zürich, Bahnhofstr. 37. (3474) und REPARATURWERKSTATT, prima Servicestation. Für tüchtigen Fachmann erstklassige Existenz. 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Vielleicht darf man aber doch aus den Reden, welche seither an einer Reih« von Tagungen von Strassenbenützern in seiner Stadt gehalten, den Schlues ziehen, er habe inzwischen seine Hefte revidiert. Davon abgesehen, fristet auch das Postulat Kloeti (Zürich) sein Dasein weiter, dessen Kernpunkt darin besteht, dass es den «Ueberschuss» aut dem Benzinzoll den SBB zuweisen möchte rl. Ersatzbrennstoffe. Azetylen als Benzinersatz. n Bekanntlich ist Italien heute schon wegen seiner Benzinvorräte in Sorge, und diese Sorge wird noch vertieft durch die drohende Petroleumsperre, die sich auf dem abessinisch-italienischen Kriegsschauplatz in einer für die Italiener katastrophalen Weise auswirken könnte. Für Italien sind daher die Versuche von hohem Interesse, die vor einigen Tagen in Novi Ligure (Provinz Alessandria) stattgefunden haben. Aber nicht nur für Italien! Sollte es sich vielmehr bestätigen, was die italienischen Zeitungen heute berichten, nämlich dass bei Motorfahrzeugen das Kalziumkarbidgas wirklich als vollwertiger Ersatz für Benzin dienen kann, so war« das auch für andere Länder, nicht zum wenigsten auch für die Schweiz, von grosser Bedeutung. Es wird berichtet, dass Versuche in Gegenwart der Behörden stattgefunden haben. Vorgeführt wurde ein 1500-Zylinder-Aute der Erfindung und Konstruktion durch zwei Bürger von Novi Ligure, nämlich der Herren Giuseppe Roasio und Paolo Coglio. Das nach einem besonderen System gebaute Auto wurde mit Kalziumkarbidgas (Azetylen) angetrieben. Folgende Ergebnisse des Versuches wurden amtlich festgestellt: Bei Verwendung von nur 1 Kilogramm Kalziumkarbid konnte das Auto volle 22 Minuten in flotter Fahrt gehalten werden. Und zwar kam das angekurbelte Auto sofort in Fahrt, einerlei ob der Motor kalt oder warm war. Am vorhergehenden Tag hatten die beiden Erfinder bereits ander« Versuchsfahrten vorgenommen, bei denen mit demselben Auto eine längere Fahrt gemacht werden konnte, bei welcher für je 25 Kilometer durchschnittlich je 1 Kilogramm Kalziumkarbid benötigt wurde. Dabei wurde ständig die gewöhnliche, normale Geschwindigkeit der Maschine aufrechterhalten, und bei ansteigendem Terrain zeigte sich sogar das « Azetylen-Auto » einem Auto mit Benzinmotor überlegen. Der Apparat, der den Motor mit Azetylen speist, ist so konstruiert, dass jede Möglich-* keit einer Explosion vollkommen ausgeschlossen ist. Die Erfinder versichern, dass das neue Auto mi^ einer Ladung eine Distanz von 200 Kilometern zurücklegen könne. Ist diese Strecke durchfahren, so kann das Auto innert einer Zeit von nicht mehr als zwei Minuten für eine weitere Fahrt von abermals mindestens 200 Kilometer mit Kalziumkarbid versorgt werden. In Italien kostet das Kalziumkarbid augenblicklich 1,08 Lire per kg. Daher werden sich die Fahrtkosten bei einem 1500-Zylinder-Auto auf etwas weniger als vier Centesimf .per Kilomater zu stehen kommen, also ein billiges Fahren ermöglichen! Man. ^wird den Ergebnissen weiterer Versuche auch bei uns zulande mit Interesse entgegensehen. R. H. BERN-Kirchenfeld

CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Besuch beim L.V.Z. am 22. März. Der Chauffeur ist kein Bäcker, aber nichtsdestoweniger isst er auch gerne gutes Brot, und wo er solches bekommen kann, hat ihm die Visite beim L.V.Z. gezeigt. Mit grossem Interesse verfolgte man den BäckereibeflJO 30 _^ DIENSTAG, 7. APRIL 1936 AUTOMOBIL-REVUE 15 TOURISTIK Aus" der Tätigkeit der Schweizerischen Verkehrsientrale. In der Vorstandssitzung, die kürzlich in Bern stattfand, wurde ausser den üblichen Geschäften wie Jahresbericht und Jahresrechnung 1935, das Budget 1936, das Aktionsprogramm für Frühjahr, Sommer und Herbst 1936 genehmigt. In der heutigen Zeit, da die Werbung für unseren Fremdenverkehr unentbehrliches und unerlässlirhes Mittel ist, kommt gerade dem Aufbau und der Zusammensetzung eines solchen Programmes grosse Bedeutung zu. Es enthält denn auch für alle Gebiete der Werbung interessante Massnahmen. Natürlich -sind dabei die" vorhandenen Mittel bestimmend und grenzen den Aufgabenkreis ab. Hingesren wird auch innerhalb dieses Rahmens Versucht, interessante und •wirksame Neuerungen zu bringen. Dazu gehören vor allem die Schweizer Freiwahl-Pausehäl-Ferien, die nun nicht nur 7 Tage gültig sind wie früher, sondern sogar halb 1^ tägig, eintägig und dreitägig. Damit ist besonders "für den Autotourismus eine interessante Möglichkeit geschaffen, wiederum die Schweiz als Reiseland in den Vordergrund zu stellen. Die "Schweiz wird anlässlich der nächsten Generalvereammlung des Gonseil Central du Tonrisme in Rom ihren Anspruch anmelden, und es ist zu hoffen, daes dank behördlicher Unterstützung es möglich sein wird, diese interessante Tagung 1938 in unser Land *ü bekommen. Die Abhaltung der Generalversammlung der Nationalen Vereinigung zur Förde^ hing des Reiseverkehrs wurde auf den 4. Mai 1936 festgesetzt, und zwar in Zürich. Es ist beabsichtigt, den Teilnehmern gleichzeitig eine Art Prak^ tikum über das schweizerische Flugwesen vorzuführen, das sich im Anechlüss an -die Traktän- 3en in Dübendorf abspielen soll, "'''• -Das Bestreben der Schweizerischen Verkehrszentrale geht mit Recht dahin, das Interesse ihrer Mitglieder an ihre Tätigkeit zu fesseln und •praktische sowie nachhaltige Werbung für alle- Verfceh'rsgebiete unseres Landes zur Durchführung zu bringen. Die Versammlung tagte, wie -üblich.- unter der vorzüglichen Leitung von Herrn a. "tsdtämmann Dr. Scherrer, St. Gallen. SVZ. A. C. S. SEKTION BERN. Ordentliche Generalversammlung. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung ist auf Dienstag, 14. April 1936 angesetzt worden; Sie fällt mit den Erneuerungswahlen- des Vorstandes und der Subkommissionen für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren zusammen. Unter den statutarisch vorgeschriebenen Traktanden interessiert'vor allem ein Bericht des Präsidenten über die zukünftige Gestaltung des Grossen Preises der Schweiz für Automobile, wie er 1936 erstmals juristisch losgelöst von der Sektion Bern des A.'Cl S. zur Durchführung gelangen soll. Nach Abwicklung der Vereinsgeschäfte spricht Herr Jactjues Stüssy im Rahmen eines Filmvortrages über seine vor zwei Jahren ausgeführte Faltbootreise nach Abessinien. Das hochinteressante Erlebnis des Faltbootfahrers ist < im Bilde urtgeküns|e'}.rtesfa;ehalten. , v ., ' _ ",:: :; ..; T ; Die ordentliche Generalversammlung ~ beginnt punkt 17 Uhr im Hotel Schweizer ho f. Der unterhaltsame Teil ist ebenfalls im Schweizerhof auf ,20.15 Uhr. angesetzt. Zu letzterem haben neben den Stimmberechtigten auch deren Angehörige und eingeführte Raste Zutritt ORTSGRUPPE LÄNGENTHAL. Vor einem grössern Auditorium sprach Herr Dr. Walthard aus Bern am 1. April im Hotel Bären über seine .Reiseeindrücke aus Bulgarien und. gab an Hand einer sehr grpssen Anzahl trefflicher Lichtbilder seinen Zuhörern einen guten Begriff von der Eigenart und den Schönheiten dieses Landes, von dem wir Schweizer nur eine vage Ahnung haben. Wohl lässt der Zustand der bulgarischen Strassen noch zu wünschen übrig und auch punkto Unterkunft •und Verpflegung ist es gut, wenn man wie Herr Dr. Walthard einen landes- und sprachenkundigen Führer zur Hand hat. Der starke Beifall bewies, dass die Zuhörer den Ausführungen mit grossem Interesse folgten und einen sehr genussreichen Abend verbracht haben. ,Herrn Dr. Walthard sei auch an dieser Stelle noch für seine grosse. Freundlichkeit der wärmste Dank ausgesprochen. Vielbeschäftigt wie er ist, müssen wir es ihm doppelt hoch anrechnen! Anschliessend orientierte der Vorsitzende die Mitglieder über das bevorstehende Frühlings- und Sommerpronramm der Orfsgruppe. Im Mai: eintägiger Ausflug mit Hauptversammlung. Anfangs Juli: dreitägige Fahrt mit der Sektion Bern zum Clubfest der Sektion Graubünden nach St. Moritz mit anschliessender Rückreise über die neue Gandriastrasse durch das Tessin. Die Mitglieder werben gebeten, an diesen Veranstaltungen recht zahlreich teilzunehmen. SEKTION ZÜRICH. Mit der Gelände- und •Orientierungsfahrt vom 25. April will die Zürcher Sektion des ACS etwas neue Wege im Automobilsport gehen. Der Wettbewerb soll der Schulung in , der Orientierung und im Gelände dienen. Die Kon- kurrenz beginnt mit einer Anlassprüfung, an die .sich die Geländefahrt über eine Strecke von ca. 80 bis 100 km anschjiesst. Diese ist in Abschnitte eingeteilt, in denen sich wiederum Kontrollen befinden. Diese Kontrollstellen und Abschnittsziele müssen zu den in den Kontrollkarten vorgeschriebenen Zeiten erreicht werden, wobei unter Zugrundelegung des kürzesten Weges eine gewisse Durchschnittsgeschwindigkeit massgebend ifit. Die Orientierung der Fahrer erfolgt nach der topographischen Karte 1:100.000. andere Karten dürfen nicht mitgeführt werden. Bei zu spätem Durchfahren der Kontrollstellen und Abschnittsziele wird jede angefangene Minute Zuspätkommens mit einem Strafpunkt belegt, zu frühes Eintreffen wird nicht gewertet. Die Fahrt endigt nach Passieron des Zieles in Winterthür in einer besonderen, obligatorischen Bremsprüfung, wobei ein abgesteckter Abschnitt von 200 m Länge mit mindestens 40 km/St. Geschwindigkeit zu durchfahren ist. Nach Durchfahren des Signalstreifens sind die Bremsen zu betätigen. Je nach der Länge des Bremsweges werden Strafpunkte ausgeteilt. Für die Bewertung der Gesamtkonkurrenz kommen nur die Strafpunkte der Geländefahrt in Betracht, diejenigen der Anlass- und Bremsprüfung dienen zur Trennung der Konkurrenten bei gleicher Punktzahl. Der Start erfolgt in Dübendorf um 14.30 Uhr. Nennungsscbluss am 23. April, 18 Uhr; Nenngeld Fr, 10.— Nach der Brem«prüfung findet um 19 Uhr im «Casino> in Winterthür das gemeinsame Nachtessen mit.Preisverteilung im Rahmen einer Monatsyersammlung statt,' mit anschliessendem Lichtbilder- und Filmvortrag. , Man* wird auf den sportlichen Erfolg dieser Geländefahrt, welche Strassen 2. und 3. Klasse benützen wird, gespannt sein. Das Reglement ist so gehalten, dass jn erster Linie die Fahrfähigkeiten der Konkurrenten und erst in zweiter Linie dip Leistungen des Wagens den Ausschlag geben. V T. C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Einladung zur ordentlichen Generalversammlung Sonntag, den 19. April 1936. nachmittags 2 Uhr im Rest. z. «Schneggen» In Buchs. — Traktanden: 1, Wahl der Stimmenzähler. 2. Vorlage des Protokolls der letzten Generalver- sammlung- 3; Jahresbericht 1935. 4. Vorlage der Jahresrechnung 1935. 5. Bericht der Kontrollstelle. 6. Festsetzung der Siizungsgelder und Reiseentschädigung für den Vorstand -und die Subkommissionen. 7. Festsetzung der Entschädigungen an den Präsident und Kassier. 8. Festsetzung der Rückvergütung ' an die Ortegruppen. 9. Festsetzung des Jahresbeitrages pro 1937. 10. Budget pro 1936. 11. Bestimmung des Ortes der nächsten Generalversammlung. 12. Allgemeine Umfrage. Wir erwarten zahlreiche Beteiligung. i Der Vorstand. GRUPPE APPENZELL A.-RH; Die Gruppe Appenzelf A.-Rh., die bereits über 200 Mitglieder zaKlt, hielt am 22/März 1936 unter dem Vorsitz ihres'Präsidenten, Dr Fisch, in Herisau, die ordentliche Jahresgeneralversammlung ab. In seiner BegTÜssungsansprache Tedete der Präsident, einem engeren..Zusammenschluss der Automobilisten das Wort und appellierte an die Solidarität aller motorisierten Strassenbenützer- Zu den einzelnen Traktanden sei kurz folgendes bemerkt: Das Protokoll der Hauptversammlung von 1935, welches noch vom abgetretenen Aktuar A. Schaeffler verfasst wurde, fand einstimmige Genehmigung. Der umfangreiche Jahresbericht des Präsidenten, welcher lückenlos alle Begebenheiten des Jahres für die Gruppe festhielt und eine klare Uebersicht über die rührige Tätigkeit der Grupoe bot. soll gedruckt den Grupnenmitgliedern mit dem Mitgliederverzeichnis auf Mitte April zugestellt werden, damit auch diejenigen Mitglieder, die leider immer mit Abwesenheit glänzen, Einblick erhalten in die Vielseitigkeit der Vprstandsarbeiten. Unser Kassier. Hans Frey, welcher die Kassa mit Umsicht und Eifer führt, legte die Jahresrechnung vor, die nach Verlesung des Revisorenberichts gutgeheissen wurde, unter gleichzeitiger Dechargeerteilung an den Gesamtvorstand. Der Gruppenbeitrag für 1936 wurde auf Fr. 2.— festgesetzt, in Anbetracht, dass jedenfalls der Sektionsbeitrag pro .1937 um wenige Franken herabgesetzt werden wird und weil eine günstigere Rückvergütung für die Gruppen in Aussicht stehen soll. Wenn die Gruppe ihren Mitgliedern wirklich dienen soll, so benötigt sie Geld, um Vorteile zu schaffen. Wir geben deshalb der Hoffnung Ausdruck, es werden uns alle Gruppenmitglieder treu bleiben und die Nachnahme mit Fr. 2.—. welche ihnen zirka anfangs Mai zugestellt wird, prompt einlösen. Der Passivbeitrag von Fr. 3.— ist beibehalten worden. Das Budget für 1936 zeigt Fr. 930.— Einnahmen, bei Fr. 853.— Ausgaben. Das Jahresprogramm 1936 wird mit Rücksicht auf die gegenwärtige Wirtschaftslage auf ein Minimum beschränkt; a) Am Auffahrtstage (event. am darauffolgenden Sonntag) mit der Gruppe Appenzell I.-Rh. Picknick-Fahrt nach der Luziensteig;- " b) im Mai Besichtigung der Trikotagefabfik von unserem Mitglied Herrn Estler in Bühler; c) event. Besichtigung der Konservenfabrik Winkeln oder Brauerei Herisau; d) Familienabend im Vorwinter; e) Diskussionsabend « Je Ka mi » (Winter); f) Film- oder anderer Vortrag (Herbst od Winter). Aenderungen im Programm vorbehalten. Im übrigen werden unserer Mitglieder ersucht, das Programm der Sektion nicht zu vergesr sen; es werden vermutlich eine 4tägige Fahrt nach dem Grossglockner, eine 3tägige Fahrt an die Gandriastrasse zur Durchführung gelangen, nebenbei die (an einem Werktag), das Touringfest am 21. November 1936 im Schützengarten St. Gallen, und anderes mehr. Das Traktandum < Anträfe» brachte eine lebhafte Diskussion, insbesondere wird gewünscht, dass für Altwagen die Taxe ermässigt werden sollte, ein Gesuch, das übrigens schon wiederholt gestellt worden ist und neuerdings an die zuständige Behörde geleitet werden soll. Im weiteren fällt die Anregung auf Schaffung von Tageskarten wie in anderen Kantonen. Wahlen: Ausser einer Ersatzwahl hatte sich der gesamte Vorstand einer Neuwahl zu unterziehen. Die verbleibenden 6 Herren wurden in globo bestätigt,, an der Spitze Präs. Dr. Fisch, Herisau. Für den zurückgetretenen Vizepräsidenten C. Etter beliebte der I. Rechnungsrevisor, Herr Walter Nigg, als 7. Mitglied. Die Kontrollstelle hat noch inne Herr Indlekofer, Teufen, den zweiten Rechnungsrevisoren soll der Vorstand bestimmen, wenn möglich mit einer Nomination aus dem Vorderland. -Der Vorstand setzt sich zusammen wie folgt: Präsident Dr. DDS. Fisch, H.. Herisau; Kassier- H. Frey, Herisau; Aktuar- H. Tänner, Herisau; Beisitzer- H. Tobler, Gemeindehauptmann, Wolfhalden, A. Pfenninger, Kantonsrat, Urnäsch, Juon, a. Gerichtspräsident, Teufen, W. Nigg, Herisau. In der allgemeinen Umfrage durfte der Vorstand verschiedene wertvolle Anregungen zum Studium entgegennehmen. • Um 5K*Uhr konnte der Vorsitzende die Hauptversammlune mit dem Dank an alle Teilnehmer schliessen. Darauf gelangte der neue Verkehrsfilm von der Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Uaterrichtskinernatographie Zürich zur Vorführung, der •für die apnenzellische Schuljugend gedacht und von der T. C. S:-Sektion St. Gallen-Appenzell mit einem Projektionsapparat auf unseren Antrag hin angeschafft •wtorden ist. Dieser Film wird der kantonalen Srhulbehörde für alle appenzelliscben Schulen zur Verfügung gestellt. Unser gesch. Landsmann, Herr Bundesrat Dr. Baumann, Chef des Eide. Justiz- und Polizeidepartements in Bern, bemerkte anlässlich einer Konferenz mit Nachdruck, dass es eine zwingende Notwendigkeit sei, die Verkehrserziehung der Schuljugend an die Hand zu nehmen: es sei vorab diese Aufgabe als taugliches Mittel für die Schulen anzusprechen, um so die vielen TTnfälle zu vermindern. ; Ueber die Zweckmässiekeit des Films waren denn auch alle Teilnehmer einig. So hoffen wir, dass er auch in unseren Schulen guten Anklang finde. A.M» den V«»l» CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Bei herrlichstem Frühlingswetter führten wjr vergangepen Sonntag, den von unserm .rührigen Vorstande arrangierten Familienbummel aus. Eine stattliche Anzahl Mitglieder mit ihren Angehörigen folgte der Einladung zu einem Besuch bei unserm Mitglied A. Werner in Bibern. Der Weg führte über Stetten, Lohn, Opfertshofen nach Bibern, wo wir. ziemlich müde, hungrig und durstig einkehrten. Nach dem Zabig rückte dann auch unsere Familie Werner an, die zu unserm Leidwesen ausgeflogen war und unsere Einladung in der «Automobil-Revue» vor lauter Automobil-Salon und des» sen Schönheiten übersehen hatte. Trotzdem gab es noch ein Plauderstündchen bis zum Aufbruch Frisch gestärkt nahmen wir den einstündigen Weg zum Bahnhof Thayngen unter die Füsse und bei der Einführt des Zuges langten wir dort an, Ein letzter Händedruck, ein letztes Lied unserm Freund und seiner Gemahlin, dann trug uns der Zug der Munotstadt entgegen. Bei einem Schlussbock im Stammlokal dankte unser allerseits beliebte Präsident H. Steinbichl in launigen Worten den Erschienenen und gab der Hoffnung Auedruck, alle unsere Anlässe möchten dieses Jahr so harmonisch und gemütlich verlaufen. Wir verweisen an dieser Stelle bereits auf den Bummel am Ostermontag nach Hemmental. A. B. trieb, von der Mehlaufarbeitungsmaechme bis zum neuesten Hochleistungsbackofen, und konnte sich dabei übarzeugen, dass trotz modernsten Einrichtungen die manuelle Arbeit doch nicht •ausgeschaltet ist. Ein kleiner Abstecher ins Lagerhaus des L.V.Z. gewährte uns nochmals einen Einblick in einen modernen Grossbetrieb. Wie hier mit grösster Zweckmäßigkeit bis ins letzte Detail gearbeitet wird, setzt immer wieder in Erstaunen. Zusammenkunft K.VV.F. «Alte Garde» und Ch. V.Z. Menschen gleichen Berufes sind sehr oft auch gleichen Sinnes. Diese Erfahrung fand ihre Bestätigung auch im Freundschaftshock. welcher in der Stammtischecke des «Zeughauskellers» unsere Mitglieder mit den Berufskollegen der K.W.F. «Alte Garde» vereinigte. Zwei Vereine, von gleichem Sinn und Geiste getragen, knüpfen Freundschaftsbande noch enger;. diesen Eindruck erweckte bestimmt die fröhliche Schar treuer Berufskollegen. Dass zu diesem guten Gelingen die flotten Darbietungen der Musikanten unter der Leitung unseres Mitgliedes Herr Knapp wesentlich beitrugen, wird diesen dankend anerkannt. Und als dann plöztlich noch ein Jodlerquartett auftauchte, da erreichte die Stimmung deren Höhepunkt. K.W.F. «Alte Garde» und Ch.V.Z. werden diesen Abend in besonderer Erinnerung behalten, was i übrigens schon in den Ansprachen der beiden Präsidenten gebührend zum Ausdruck kam. E. G. Rottschaft der Aero- yv Amateure der Sdiweiz General- Mont-Blanc 11 Pou-du-Ciel-Ausstellung. Nach dem grossen Erfolg durch seine Ausstellungen in Basel, t Luzern und Zürich' wollte der sympathische Pilot Marcel Pasche dieselben nicht unterbrechen. Momentan stellt er die grosse Erfindung von Mignet in Bern und Neuenburg, aus. Alle, die sich für unsere Bewegung, und speziell für den Pou du Ciel interessieren, werden vom Aussteller bestens empfangen und wird Ihnen jede gewünschte Auskunft gerne gegeben werden. Wir empfehlen Ihnen allen, diese Ausstellungen zu besuchen in Bern, Schauplatzgasse 11 und in Neuenburg im Comptoir, Zeichnungssaal. 3 Etage. indel u. Indusfrn Steyr Sonderausstellung. Um auch dem ostschweizerischen Publikum nähere Bekanntschaft mit den Steyr-Modellen 1936 zu ermöglichen, zeigt die Fabrikniederlage dieses bekannten Werkes in Zürich im Rahmen einer Sonderausstellung vom 3. bis zum 10. April 1936 in den Ausstellungshallen am Albisriederplatz 3 (Zürich 3), sämtliche Modelle von Typ 50, 4 Zylinder, 5 PS, bis Typ 100, 4 Zylinder, 7 PS, Typ 120 Super, 6 Zylinder, 10 PS, Typ 530, 6 Zylinder, 12 PS. Wie am Genfer Salon, wo er als einer der Schlager der Ausstellung galt, so begegnet auch in Zürich der Steyr Typ 50, 5 PS, dem grössten Interesse. Es handelt »sich dabei-um eine absolute Neuchöpfung, sowohl in Bezug auf den Motor, als auch auf die Karosserie. Trotz der geringen Anzahl Steuer-PS und der bescheidenen Betriebskosten verfügt er über eine Geräumigkeit, wie sie sonst bedeutend grösseren Wagen zu eigen ist. Dies wurde erreicht durch eine selbsttragende Karosserie und einen ziemlich weit vorn angeordneten 4 Zylinder Boxer- Motor. «Innen grösser als aussen» bezeichnen viele Fachleute und Automobilisten den Steyr Typ 50. Wenn es sich beim Typ 50 auch um ein neues Modell handelt, so wurde er doch schon seit Jahresfrist gründlich ausprobiert und erst zur Serienfabrikation geschritten als die Versuche restlos befriedigten. Er wird auch in der Schweiz als unbedingtes Qualitätsprodukt zum niederen Anschaffungspreis von Fr. 4400.—, auf grosse Anhängerschaft rechnen können. Neu ist ferner der Typ 530, der aus dem Typ 430 entwickelt wurde und dadurch auf einen bestbewährten Vorfahren zurückblicken kann. Die Typen 100 und 120 Super sind durch die vielen in der Schweiz laufenden Wagen bereits bekannt. Der 120 Super ist der rassigste Steyr-Typ, womit 120 km/St. bequem, erreicht werden. Schluss des redaktionellen Teils In einem Ford V-8 von London nach Nairobi. Ohne besondere Vorbereitungen hat der Amateurfahrer Herr W. E. P. Miller die Distanz von ungefähr 10,000 km, die London von Nairobi, der Hauptstadt von Kenya, trennt, in 32 Tagen zurückgelegt. Trotz den enormen Hindernissen, die sich ihm in den afrikanischen Wüsten und Steppen entgegenstellten, hat der Ford V-8 diese» Leistung glänzend absolviert. La Salle Ein Cadillac-Produkt für den Anspruchsvollen. 4-tnriger Tonring Sedan Fr. La Salles Linienführung und Formgebung schuf den Gross-Tourenwagen mit sportlicher Note. «^ /J&C/C/.- OMziell» Fabrikvertretungen: Agence Americaine, Basel / Agence Am&icwne, Zürich / Schneiter 4. Co., Bern. GENERAL MOTORS SUiSSE S.A.. BIEL