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E_1936_Zeitung_Nr.031

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10 ÄTJTOMOBIL-REVUE

10 ÄTJTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, «. APRIL 199« — N° 31 Das Auto von heute XIV. Die Luftkühlung. Es gibt heute immer noch Leute, die über Automobile mit direkter Luftkühlung lächeln. Längst ist aber bewiesen, dass es möglich ist, Motoren zu bauen, die nicht Wassermäntel, sondern gross bemessene Kühlrippen besitzen und die mit der direkten Luftkühlung vollkommen befriedigend funktionieren. Dass die Luftkühlung gegenüber der Wasserkühlung verschiedene Vorzüge besitzt, dürfte auf der Hand liegen. Vor allem fällt die Gefahr des Einfrierens des Kühlwassers oder die Notwendigkeit besonderer Gefrierschutzmittel fort; überdies wird der Motor mit Luftkühlung viel rascher warm als der Motor mit Wasserkühlung, der erst ein erhebliches Wasserqüantum, oftmals bis zu 20 Liter, erwärmen muss. Natürlich lässt man beim Motor mit direkter Luftkühlung nicht einfach den Fahrwind über die Kühlrippen der Zylinder hinwegstreichen; dies ergäbe niemals eine genügende Kühlung. Vielmehr wird für eine zwangsläufige Luftkühlung gesorgt, indem man an Stelle der Wasserpumpen eigene Gebläse verwendet, welehe die Luft, gleichmässig verteilt, durch eigene Kanäle über die Zylinder streichen lassen. Für Motoren mit Luftkühlung gibt es verschiedene, in langjähriger Praxis sehr bewährte Marken. Eingesetzte Zylinderbuchsen. Die Kühlung der Zylinder hängt natürlich zu einem wesentlichen Teil von der Wandstärke der einzelnen Zylinder ab, die sich ihrerseits als eine Materialfrage darstellt. Man hat früher fast durchwegs eine Wandstärke von mindestens 6—8 mm benutzt. Sie war schon deswegen notwendig, weil das Graugussmaterial, aus dem der Zylinderblock hergestellt wird, einem erheblichen Verschleiss unterliegt, so dass sich die Zylinder dort, wo die Kolben laufen, mit der Zeit abnützen, und zwar meist in ovaler Form. Es ist daher erforderlich, den Zylinderblock von Zeit zu Zeit auszuschleifen und etwas grössere Kolben zu verwenden. Das aber bedingt eine genügend starke Bemessung der Wandstärke der Zylinder. Mit Vorliebe und mit Erfolg ist man neuerdings zur Verwendung eigener Zy- Underlaufbüchsen geschritten, die nur wenige Millimeter stark sind und in den Zylinderblock gesondert eingesetzt werden. Der Vorteil dieser Anordnung springt sofort in die Augen. Vor allem sichert man sich die Möglichkeit, für diese gesondert eingesetzten Zylinderlaufbüchsen ein wesentlich 'härteres Material zu verwenden, als es der Guss des ganzen Zylinderblocks zulässt. Ausserdem kann man die Zylinderlaufbüchsen ohne weiteres auswechseln, so dass die Kosten für das Ausschleifen der Zylinder wegfallen, während zudem wegen der genauen Masshaltigkeit der Zylinderlaufbüchsen meist die alten Kolben wieder verwendet werden können. Ursprünglich hat man diese Laufbüchsen einfach in die gegossenen Zylinder eingesetzt. Diese Lösung hat sich nicht sonderlich bewährt, da darunter die Wärmeabfuhr von der Innenwand der Zylinder gegen das Kühlwasser stark leidet Man ist daher auf die anfänglich kühn aussehende Konstruktion verfallen, im gegossenen Zylinderblock überhaupt keinen Zylinder vorzusehen und die Zylinderlaufbüchsen so einzusetzen, dass sie unmittelbar vom Kühlwasser umspült werden. Diese Bauweise erfuhr derartige Vervollkommnungen, dass die Sorge, es könnten Undichtigkeiten zwischen den Zylinderbüchsen und dem gegossenen Zylinderblock entstehen, vollkommen beseitigt ist. Ueberall, wo überhaupt Zylinderlaufbüchsen angebracht werden, verwendet man heute fast ausnahmslos sogenannte «nasse Büchsen», d. h. solche, die vom Kühlwasser direkt umspült werden. (Fortsetzung folgt.) Soll es so weltergehen? Fiskalische Ausbeutung des Motorfahrzeugs and Verdrängung des Automobils zu Gunsten der SBB. (Eing.) Die Klagen über die fortgesetzten Zollerhöhungen auf Benzin sind in den Kreisen der Automobilisten allgemein bekannt. Bis zum Jahr 1921 betrug der Zollansatz 0,30 Fr, dann stieg er sprunghaft auf Fr. 10.— und 1923 folgte die Erhöhung von Fr. 10.— a u f F r. 20.—, i m J a h r e 1935 • o n 20 a u f F r. 28.—. Wie wird sich der Zoll noch weiter entwickeln ? Wohl sind die Zollansätze auch auf andern Importwaren etwas heraufgerückt worden, aber nicht wie beim Benzin. Angesichts dieser sprunghaften Erhöhungen hat der Benzinzoll offensichtlich den Charakter einer ausgesprochenen Sonderbesteuerung erhalten. Wir Automobilisten würden gegen eine angemessene Zollerhöhung in Anbetracht der Zeitumstände sicherlich nicht opponieren. Aber eine solch fortgesetzte einseitige Besteuerung können wir nicht mehr mit Stillschweigen entgegennehmen. Die Bundesbehörden proklamieren sonst immer und überall die Losung der Anpassung zur Ueberwfndung der Krisis. Wie soll sich aber der Private durch Herabsetzung der Preise usw. an die veränderten Verhältnisse anpassen können, wenn anderseits seine allgemeinen Unkosten durch fortgesetzte Erhöhung der direkten und indirekten Steuern wachsen? Und wo bleibt die Anpassung des Staates, der von Jahr zu Jahr seine Einnahmen und Ausgaben zn vergrössern sucht? Nicht nur die private Wirtschaft, sondern auch der öffentliche Finanzhaashalt müssen lieh anpassen. Die unaufhörlichen Zollerhöhunsren auf Benzin bewirken aber schliesslich eine Zurückdrängunr des Automobilweseni, insbesondere eine Beeinträchtigung des Autogewerbes zn Gunsten der Schweizerischen Bundesbahnen. Liegt diese Auswirkung in der Absicht der Bundesbehörden? Man ist versucht, sie zn vermuten. Denn bereits hört man bei der Behandlung der Sanierungsvorschläge der SBB Stimmen, welche allen Ernstes eine Einschränkung der Automobiltransporte, insbesonders auf grössere Distanzen, verlangen. Dabei wird auch schon mit dem Mittel des dringlichen Bundesbeschlusses gedroht, falls auf dem Wege der ordentlichen Gesetzgebung das gewünschte Ziel nicht erreicht werden sollte. Es zeigen sich also bereits die neuen Gefahren, welche dem Automobilwesen in der Schweiz drohen. Kein Zweifel, dass sich nnser Parlament mehrheitlich zu solchen Massnahmen bereit findet, wie wir dies anlässlich der Behandlung anderer dringlicher Bundesbeschlüsse in grosser Zahl in der letzten Zeit feststellen konnten. Wir müssen uns daher getan solche dringliche B u ndesbeschlüsse znr Wehr setzen. Gerade zur rechten Zeit ist eine Volksinitiative lanciert worden, welche die Verfassungsgerichtsbarkeit im Bunde einführen will, um insbesonders dem Missbrauch mit den dringlichen Bundesbeschlüssen zu steuern. Diese Initiativbewegung — nicht zu verwechseln mit der kürzlich von kommunistischer Seite ergriffenen Initiative in gleicher Sache — ist aus bürgerlichen Kreisen und ünabhängif von den politischen Parteien herausgewachsen wie die Namen der Unterzeichner des Aufrufes des Initiativkomitees beweisen. Der Wortlaut der bürgerlichen Initiative lautet wie folgt: Art. 113 Bundesverfassung. Das Bundesgericht urteilt ferner : 1. über Kompetenzkonflikte zwischen Bundesbehörden einerseits und Kantonalbehörden anderseits ; 2. über Streitigkeiten staatsrechtlicher Natur zwischen Kantonen ; 3. über Beschwerden von Privaten wegen Verletzung von Konkordaten und Staatsverträgen durch kantonale Erlasse und Verfügungen ; 4. über Beschwerden betreffend Verletzung verf as s ungs m äs sig e r Rechte der Bürger, durch die Bundesgesetzgebung und Bundesverordnungen, sowie durch kantonale Erlasse und Verfügungen. Die Beschwerde kann unter Vorbehalt der Verwaltungsgerichtsbarkeit des Bundesgerichtes auch gegen eidgenössische Verfügungen gerichtet werden. In allen diesen Fällen sind jedoch die von der Bundesversammlung genehmigten Staatsverträge, sowie die in einer Volksabstimmung angenommenen Bundesgesetze und Bundesbeschlüsse für das Buodesgericht massgebend. In seiner Zivil- und Strafrechtspflege ist das Bundesgericht auch an die übrige Bundesgesetzgebung gebunden.» Wir möchten allen Automobilisten die Unterzeichnung dieser Volksinitiative empfehlen. Durch die Einführung der Verfassungsgerichtsbarkeit soll ein Rechtsmittel_geschaffen werden, um gegen willkürliche Beschlüsse der Behörden, welche auf Beeinträchtigung, ja zum Teile auf eine Vernichtung des Automobilwesens hinauslaufen, eine Waffe zur Hand zu haben. Sollten Sie noch keinen Untersehriftenbogen erhalten haben, so wenden Sie sich an Herrn Eugen Knecht in St Gallen, Postfach 247, der Ihnen bereitwilligst einen solchen zustellen wird. S€i*«ass43n Ein Strassentunnelprojekt Im Jura. Zu den zahlreichen Strassentunnelprojekten in den Alpen gesellt sich neuerdings ein solches für einen Strassentunnel unter der Vue des Alpes von La Chauxde-Fonds nach dem Val de Ruz. Bekanntlich ist die wichtige Bergstrasse der Vue des Alpes im Winter monatelang eingeschneit Durch einen Strassentunnel gelänge es, La Chaux-de-Fonds direkt mit Hauts-Geneveys, etwa 20 km von Neuenburg entfernt, zu verbinden. Das Projekt sieht einen 2,2 km langen Tunnel vor, der ungefäb^ 6 Mill. Fr. kosten würde. Als Notstandsarbeit wäre dieser Bau gerade für dieee, unter der Krise schwer leidenden Gegend sehr erwünscht Allerdings wird sich die Frage stellen, ob der Bund für ein solches Unternehmen eine grössere Entschädigung bewilligen kann, denn der Bundesbeschluss über den Ausbau der Alpenstrassen hat für das Gebiet der übrigen Schweiz keine Geltung. Da obendrein der Kanton Neuenburg selbst in grossen Finanzschwierigkeiten steckt erscheint es als sehr zweifelhaft, ob er imstand wäre, einen crösseren Anteil der Kosten zu übernehmen. X Automechanische Werkstatte Billige Auto-Garagen in Eisenbeton, zerlegt., ab Fabrik mit Türen, von Fr. 775. — an. Auf Wunsch bequeme TEILZAHLUNG Inne rt • 5 Jahren. Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau G. HUNZIKER & Co., INS (Bern) AUTO-REPARATUREN Abschlepp -Dienst Offiziiller Martini-Service Martini-Ersatzteile Rathgeb & Ofner, Zürich 2 Telephon •• Werkstatt« 54.502, ausser Geschäft 54.183 ZÜRICHS Torpedo, prima, gepflegter Tourenwagen, 6 Zyl., 13 PS, 4/5 PL, 23 000 km, billig. Ev. Tausch gegen Kleinwagen, Adler bevorzugt Telephon NT. 24.136. 71513 Reusser, Güterstrasse 4, Bern. OCCASION ! FORD- CABRIOLET 8 Zvl., 4/5 PL, Zust wie neu, billig zu verkaufen. Auskunft durch Postfach 42920, St. Moritz 1. eond. int., prima Zustand, umständehalber sofort zu verkaufen. 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N° 31 — DIENSTAG, 14. APRIL 1936 AUTOMOBIL-REVUE 11 TOURISTIK Frühzeitige Oeffnung der Alpenstrassen. In diesem Frühjahr präsentiert sich die Situation für eine frühzeitige Oeffnung unserer Alpenstrassen besonders günstig, indem im Vergleich zu anderen Jahren wenig Schnee gefallen ist. Dass die frühzeitige Oeffnung der Pässe einen entscheidenden Einfluss auf die Touristik ausübt, ist schon lange festgestellt worden. Ein Blick in den Tourensprech- Saal der Automobil-Fachpresse wird dies bestätigen, zumal jedes Frühjahr die meisten Anfragen die Oeffnung der Alpenstrassen betreffen. Der Automobil-Club der Schweiz er$ticht deshalb die Baudirektionen der Alpenstrassenkantone, ihr Augenmerk der möglichst beschleunigten Oeffnung der Alpenstrassen zuzuwenden. Er hat denn auch folgendes Schreiben an die Baudirektionen gerichtet: Hochgeehrter Herr Regierungsrat! Wir gestatten uns, die höfliche Bitte an Sie zu richten, der frühzeitigen Oeffnung der Alpenstrassen in Ihrem Kantonsgebiet Ihre besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Zur Begründung unseres Gesuches dürfen wir wohl auf die bedeutenden volkswirtschaftlichen Interessen hinweisen, die direkt mit dem Automobilismus verknüpft sind. Autogewerbe und Hotellerie, sowie weitere Wirtschaftskreise, deren Existenz sich in stets wachsendem Masse auf den Automobilverkehr gründet, und die ohnehin unter der sich immer mehr verschärfenden Krise stark leiden, sind an der möglichst frühzeitigen Oeffnung der Alpenstrassen unmittelbar interessiert. Anderseits machen andere Länder, insbesondere Oesterreich, das den Arlbergpass schon seit einem Monat durchgehend freigelegt hat, grosse Anstrengungen auf diesem Gebiet, um den Zustrom der ausländischen Automobilisten möglichst voa Beginn der Fahrsaison an in ihr Land zu lenken. Im Hinblick auf die wichtigen wirtschaftlichen Interessen, welche durch diese Angelegenheit berührt werden und in Anbetracht der verhältnismässig geringen Schneemengen, geben wir gerne der Hoffnung Ausdruck, dass Sie unserem Gesuche entsprechen werden. Genehmigen Sie, hochverehrter Herr Regierungsrat, den Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung. Automobil-Club der Schweiz, Der Direktor: Primault. Da der Beginn des Ausbaues der Alpenstrassen noch einige Zeit auf sich warten lässt — die Vorarbeiten sind noch nicht alle erledigt — ist zu hoffen, dass die Baudirektipnen die überall vorhandenen Arbeitslosen für die frühzeitige Oeffnung der Alpenstrassen einsetzen werden. Die Konkurrenz des Auslandes zwingt uns auch hier, nicht zurückzustehen, -ner. Praktischer Autotourismus. Es ist heute fast zu einer Seltenheit geworden, das« ausländische Automobilistenverbände Clubfahrten nach djer Schweiz •unternehmen. Wenn noch je ein französischer oder englischer Club pro Jahr das Ziel seiner Auslandsfahrt nach unserm Land verlegte, so sind damit diese KolLektivfahrten ausländischer Autotouristen der letzten Jahre aufgezählt. Und auch für 1936 dürfte es nicht besser sein, denn nach den heute vorliegenden Meldungen ist nur ein kuraer r Besuch des Automobil-Clubs von Marseille zu erwarten, der auf seiner Fahrt nach Kopenhagen auf der Rückfahrt einen Abstecher nach der Schweiz vorgesehen hat, indem von Nürnberg aus über Stuttgart, Zürich, Lausanne, Genf Schweizergebiet berührt wird. Und doch scheint, dass die Möglichkeit bestände, solche Kollektiv-Autofahrten nach der Schweiz zu fördern, zwar nicht durch die Clubs, deren Mitglieder heute meist Einzelfahrten vorziehen, aber durch private, auf den Autotourismus eingestellte Reiseunternehmen. So hat es sieh bekanntlich die englische Autoreiseagentur Autocheques Limited zur Aufgabe gestellt, mit ihrem bewährten Hotelcoupon-Sy-stem vorteilhafte Kollektivreisen nach dem Ausland für Automobilisten durchzuführen. Für diesen Sommer sind vorläufig zehn Fahrten für die Monate Mai bis Ende August geplant, wovon aber eigenartigerweise nur eine, und zwar auf kurzem Parcours, durch unser Land geht. Es handelt sich hiebei um die vom 25. Juli bis 9. August stattfindende «Austin Owner's Rallye to Switzerland and the Tyrol», •woran aber die Schweiz nur mit der kurzen Strecke Basel - Luzern - österreichische Landesgrenze vertreten ist, während Oesterneich und Deutschland «Hauptbrocken» der Reise für sich in Anspruch nehmen können. Es wäre wohl zweckdienlich, wenn sich die schweizerischen Verkehrs- und Hotelkreise mit der Autocheques Ltd. und andern analogen Autoreiseunternehmen des Auslandes in Verbindung setzen würden, um diese zu vermehrten Kollektivreisen nach der Schweiz zu veranlassen. Denn dieses Touristikgebiet ist noch entwicklungsfähig und für die schweizerischen Hotel- und Verkehrskreise recht interessant V skussHonsed*^ Quartalsweise Bezahlung der Autosteuern im Kanton Bern. Letztes Jahr wurde auf Eingabe des T.C.S. den bernischen Taxihaltern das bisherige Entgegenkommen hinsichtlich der Steuerbezahlung entzogen. Ein Beschluss des Regierungsrates gewährt nun aber trotzdem wieder einem Verband, der 119 Automobilhalter zählt, die Möglichkeit quartajweiser Entrichtung der Automobilsteuern; 79 seiner Mitflieder haben von dieser Vereünstigunr Gebrauch genjacht 15.017 Automobilbesitzer sind im Kanton Bern domiziliert. Einem Bruchteil von sage und schreibe 0,79% gewährt man ein Entgegenkommen, für die grosse Mehrheit von 99,21%, die dem Fiskus pro Jahr rund 4 Millionen von Franken an Autosteuern zahlen, hat man nur taube Ohren. Man muss sich nun wirklich fragen, wie lange solche Zustände noch dauern, bis es an zuständiger Stelle dämmert. Warum wagt man es nicht, dem Volke bekanntzugeben, wieviele Fahrzeuge auf 1. Januar aus dem Verkehr zurückgezogen worden sind? Ist der Ausfall an Automobüeteuern für 1935 und für das erste Quartal 1936 wirklich so beschämend großs? Eine Revision des § 10 des Dekretes betr. die Automobilsteuer vom 15. Februar 1934 wäre dringend notwendig. Wie lange wilj sich der Regierungsrat dem Beispiel anderer Kantone hinsichtlich der ZahlungserleichteruDgen noch verschliessen? F. G. Ausstellungen Aufruf an die schweizerische Wirtschaft! Wir stehen .vor der Eröffnung der 20. Schweizer Mustermesse. Die Jubiläumsmesse fällt in eine Zeit grösster wirtschaftlicher Not und schwerer internationaler Konflikte. Wird unsere nationale Nesse des Jahres 1936 doch gelingen? Ja, sie wird allen Schwierigkeiten zum Trotz nicht nur durchhalten, sie unternimmt darüber hinaus einen gesamtschweizerischen Angriff auf die Krisennot und die Krisenfolgen. Der Beweis ist geleistet. Wer hätte gedächt, dass in dieser Zeit schwerster struktureller Fabrikations- und Absatzstörungen und sozial erschütternder Arbeitslosigkeit die Zahl schweizerischer Ausstellerfirmen sogar grösser sein werde als im Vorjahre? Für diese Tatsache gibt es wohl nur eine Erklärung: Die schweizerische Wirtschaft kämpft mit allen zur Verfügung stehenden Kräften einen heroischen Kampf der Selbstbehauptung. Die Konsequenzen sind klar. Sie heissen ganz einfach: Auf zum Besuche der Schweizer Mustermesse in Basel. Die Mustermesse ist die verwirklichte Solidarität. Es gibt in der Schweiz keine andere Möglichkeit, die so klar, so rasch, so umfassend den Inhalt unseres einheimischen Schaffens zu demonstrieren vermag wie die Jahreeschau unserer Produktion. Die Messe ist aber auch die Zentralschule für den Kauf und den Verkauf. Ein seriöser Messebesuch vermittelt- eine durchgreifende Orientierung über den Umfang des schweizerischen Angebotes, über Neuheiten aller Art, über technische Gestaltung, Preis, Lieferungsbedingungen verschiedenster Fabrikat«. Wir hören den Pulsschlag der schweizerischen Wirtschaft. Schweizer Bürger, vor allem Ihr Träger der Wirtschaft aus Industrie. Gewerbe und Handel zeigt durch Euern Messebesuch und den Messe- Einkauf, da« Ihr werktätige Hilfe für unser Land leisten wollt! Jeder von uns weiss, was die Wirtschaftsbelebung und die Arbeitsbeschaffung heute für den Arbeiter und den Unternehmer bedeuten. Mögen Tausende von Gutgesinnten aus innerem Antrieb, aus sozialem und vaterländischem Empfinden heraus Helfer unserer Wirtschaft werden. Möge die 20. Schweizer Mustermesse vom 18, bie 28. April die Messe des nationalen Durchhaltewillens und die Messe der helfenden, aufbauenden Solidarität werden I Schweizer Mustermesse Der Präsident: Der Direktor: E. Müry-Dietechy. Dr. W. Meile. Stf»SBSSE«»mV4»*l«^h» Gründung einer Schweiz. Zentralstelle für Erhebungen und Studien zur Förderung und Rationalisierung des Strassenverkehrs. In Bern wurde am 7. April unter dem Patronat der nationalen Verkehrsverbände durch die am Straßenverkehr interessierten Handels-, Industrie- und Gewerbekreise mit dem Namen VIA VITA eine « Schweizerische Zentralstelle für Erhebungen und Studien zur Förderung und Rationalisierung des Strassenverkehrs » gegründet. Die VIA VITA erstrebt den Zusammenschlnss sämtlicher mit dem Strassenverkehr verbundenen Kreise. Durch Verfolgung und Studium aller technischen und wirtschaftlichen Fragen der Verkehrswirtschaft, sowie durch Auswertung der Er- Au€«»l*ua*s4E» Autobusbttrleb der Stadt Wlnterthur. Während des Monats Februar 1936 wurden insgesamt 37.004 Personen befördert (1935: 37.896) und 6188 Franken (6406 Fr.) eingenommen, was pro Wagenkilometer einem Ertrag von 59,4 (1935: 63,4) Rappen und pro Person einen solchen von 16,6 (16,4-5 Rappen entspricht. Für die ersten zwei Monate des- Jahres 1936 beläuft sich die Zahl der beförderten Fahrgäste auf 77.604 (1935: 79.106), die Einnahmen erreichen eine Höhe von 12.932 Fr. gegenüber 13.256 Franken im selben Zeitabschnitt 1935. Mit Einschlüss der während der Monate Januar/Februar 1936 ausgeführten Sonderfahrten stellt sich das Total der Passagiere für diese' Berichtsperiode auf A. C. S. SEKTION BERN. Besichtigung der General Motors In Biel. Die Sektion Bern hat mit der Direktion der General Motors eine Werkbesichtigung vereinbart. Diese findet Donnerstag, den 30. April im Verlaufe des Nachmittages statt. Die Teilnehmer dieser Fabrikexkursion besammeln Sich 14K Uhr im Fabrikausstellungslokal der Bieler Niederlassung und machen alsdann unter kundiger Führung in Gruppen von 20—30 Personen den Rundgang durch das im Betriebe stehende Werk. Die einlässliche Besichtigung dauert 1—1K Stunden; nach einer Mitteilung der General Motors können auch Damen teilnehmen. Im Interesse einer glatten Durchführung sind die Interessenten gebeten, sich unter Angabe der Teilnehmerzahl sobald als möglich beim Sektionssekretariat anzumelden, das gerne weitere Auskunft erteilt h. SEKTION ZÜRICH. Im Hinblick auf die vom 5. bis 20. Juni stattfindenden Fliegermanöver und auf das für die Tage vom 4.-6. Juli angesetzte Clubfest des A.C.S. in St. Moritz hat die Sportkommission die Daten der diesjährigen Sektions-Sportveranstaltungen wie folgt neu angesetzt: 25. April:: Gelände- und Orientierungsfahrt nach Winterthur; 23. Mai: Autavia von Dübendorf aus; 14. Juni: Hindernisfahren in Dübendorf; 30. August: Gymkhana in Zürich; 6. September: Autoschönheitskonkurrenz und Herbstmodeschau in Zürich; 3. Oktober: Schnitzeljagd. Die Reihe der Tourenfahrten wird am 3. Mai mit einer Maifahrt ins St. Gallerund Appenzellerland eröffnet. Von Zürich aus wird über Winterthur. St. Gallen, Heiden, Walzenhausen, Oberegg, Trogen, Teufen, Gais, Appenzell erreicht, wo unter kundiger Führung eine Besichtigung der dortigen Sehenswürdigkeiten vorgenommen , wird. Mittagsrast wird im Weissbad gehalten. Die Heimfahrt erfolgt über Urnäsch, Hemberg, Ricken, Rapperswil. Von den ausgeschriebenen drei Projekten für die diesjährige Auslandsfahrt hat die Fahrt nach Tirol, Kärnten und den Dolomiten das grösste Interesse gefunden, so dass der geechäftsleitende Ausschuss beschlossen hat, diese 10 Tage dauernde Fahrt, •die auch die Besichtigung der neuen Groseglockner- 6trasse in sich schliessen wird, zur Durchführung zu bringen. Die Damenveranstaltung vom 26. März fand stärkste Beteiligung. Gegen 80 Damenmitglieder fanden sich zur Besichtigung der Radiosendestation Zürich ein» die unter bewährter Führung besichtigt wurde und wo es, da Proben stattfanden, viel Interessantes zu bestaunte gab, konnte man doch Einblick in all die ultramodernen Anlagen und Installationen nehmen. Ein vergnügter Tee im Hotel «St. Gotthard» beschloss den anregenden Nachmittag. Als nächste Damenveranstaltung folgt am 1. Mai ein Besuch der Porzellanfabrik Langenthai. Die Damen s p o r t Veranstaltung ist für den 20. Juni anberaumt, Ende August winkt eine Fahrt ins Blaue mit besonderer Ueberraschunsr. »n Verbanden CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Ausserordentliche Monatsversammlung vom 26. März. Präsident H. Steinbichl eröffnete um 8.40 Uhr die sehr schwach besuchte Versammlung. Es sind 2 Aufnahmen von Passivmitgliedern zu verzeichnen. Ferner wurde die »Angelegenheit betreffend Rechtsschutz behandelt, eine Frage, die für jedes Mitglied von grosser Wichtigkeit ist und auch rege diskutiert wurde. Der Präsident machte die Anwesenden noch aufmerksam auf den Lichtbilder- Vortrag über scbnellaufende Dieselmotoren. Amtliche Mitteilungen Verkehrs-Einschränkung. Während dem Einbau der Geleieeanlage zu den unterirdischen Magazinen in Interlaken, muss die Staatsstrasse Spiez-Inter- Jlätsdecke Lösungen des Kreuzworträtsels Im « Auto-Magazin » Nr. 30 können noch bis 17. April eingesandt werden. Die Umleitungsstrecke ist signalisiert. Diese, sowie die beiden Bahnübergänge sollen mit grösstmöglicher Vorsicht befahren werden. Der schwere Motorwagenverkehr wird via rechtsufrige Thunerseestrasse geleitet, zwischen Interlaken und Därligen ist er gänzlich gesperrt. Der Oberingenieur des I. Kreises: R. Walther. Bttdhievi Beroer Trachten 1935. 24 Kunstdruckblätter. Preis Fr. 4.80. Druck und Verlag: « Emmenthaler-Blatt > A.-G., Langnau. Ein seit Jahren gehegter Wunsch aller Trachtenleute und -freunde unserer Berner Trachten ist durch die Herausgabe dieses prächtigen Trachtenwerkes in Erfüllung gegangen. Für einen verhältnismässig kleinen Betrag ist es nun jedermann möglich, die 24 heute bestehenden Berner Trachten im Bilde zu erwerben. Die Reproduktionen sind den Original-Aquarellen von Kunstmaler Paul Wyss, Bern, nachgebildet, welche er im Verlaufe der letzten Jahre in aller Stille in ständiger Fühlungnahme mit dem Kantonalvorstand der bernischen Trachtenvereinigung geschaffen hat. Dieser dokumentierte die Echtheit und Treue der Originale in Farbe und Schnitt durch einen besondern Beschluss. Da diese 24 Berner Trachtenbilder einen dokumentarischen Wert haben sollen, wurde bei der Herstellung der Abbildungen das Schwergewicht verlegt auf Treue in den Einzelheiten und, soweit möglich, auf genaue Farbenwiedergabe. Für Liebhaber ist auch eine Prachtausgabe in Leinwandmappen, jedes einzelne Bild auf Karton im Ausmasse von ca. 23/32 cm aufgezogen, geschaffen worden, die zum Preise von Fr. 12.— abgegeben "werden. ««»•n seh diaft Firmenänderung. Die Fa. Erismann & Badertscher, Handel und Rep. in Automobilen und Zubehör, Kollektiveres, in Luzern, ändert ihre Geschäftsnatur ab in Häuserverwaltung. Aktiven und Passiven sind übergegangen an die neue Einzelfirma «Paul Erismann», Luzern. Die Kollektivges, wird verpflichtet durch die Kollektivunterschrift der beiden Gesellschafter Paul Erismann und Emil Badertscher. Ed. Blatter & Cie., Zürich 11. Handel in landwirtschaftlichen Traktoren und Rep.-Werkstätte, Schaffhauserstr. 468. Unbeschränkt haftender Gesellschafter ist Eduard Blatter und Kommanditär Eduard Güntensberger, welchem Kollektivprokura erteilt wird mit Ausdehnung auf Veräusserung und Belastung von Liegenschaften, mit dem Betrage von Fr. 5000.—. Die Fa. übernimmt Aktiven und Passiven der bisherigen gleichnamigen Kollektivges. Fritz Ramseier &*Cie., Auto-Karosserle, Worblaufen. Der Kommanditär Fritz Ramseier, Vater, ist infolge Todes ausgeschieden. An dessen Stelle tritt in die Ges. ein dessen Witwe Ida Ramseier, geb. Scheidiger, Worblaufen, ferner treten als Kommanditäre ein deren Söhne Ernst und Hans Ramseier, Worblaufen.'' Denselben wird Kollektivprokura erteilt. Die Firma wird rechtsverbindlich vertreten durch die Kollektivunterschriften des Unbeschränkt haftenden Gesellschafters Fritz Ramseior jun., mit je einem der vorerwähnten Prokuristen. Die Fa. wird abgeändert in: Fritz Ramseier & Cie., Carrosserie, Worblaufen. Statutenänderung: Pneumatikhaus AG. Luzern, Luzern. -An der Generalversammlung vom 31. Januar haben die Aktionäre § 2 der Statuten abgeändert, welcher nun lautet: Der Zweck der Gesellschaft besteht im Handel mit Autos und Autozubehören, insbesonders in Pneumatik, Auto- und Heizölen und Benzin, ferner im Betrieb einer Pneuvulkanisierwerkstatt und Garage. Die Gesellschaft ist berechtigt, die ihren Zwecken dienlichen Gebäulichkeiten zu kaufen, zu mieten oder selbst zu erstellen. FirmenlÖschung: Fa. Stähli, Spalentorgarage, Basel, wird infolge Konkurses von Amtes wegen gestrichen. Statistik über die Güterbeförderung mit Motorfahrzeugen. Die Kommissionen beider Räte, für die bevorstehende eidgen. Statistik über die Güterbeförderung auf den Strassen hat unter dem Vorsitz von Nationalrat Scherrer (Basel) den Entwurf eines Beschlusses der Bundesversammlung durchberaten. Der zur Verfügung stehende Kredit beträgt 120.000 Fr. und soll genügen, um die Er- laken unterhalb der Heimwehfluhbahn in Interlaken vom 15. bis 29. April 1936 für jeden Verkehr gesperrt werden. Für Fussgänger, Radfahrer, hebungen während eines Jahres durchzuführen. fahrungen des In- und Auslandes bezweckt sie die Förderung der berechtigten Interessen des Strassenverkehrs als einem der wichtigsten Zweige unserer Totalgewicht von 3,5 t wird der Verkehr umge- Priorität zusteht, beschloss Zustimmung zum Be- leichte Fuhrwerke und Motorlastwagen bis zumDie Kommission des Nationalrates, welcher die Volkswirtschaft. leitet via Fabrikstraese - Baugeschäft Ruegg. schlussentwurf. X Der vornehme Gebrauchswagen. 4-türiger Toaring Sedwn Fr. Obengesteuerter 8 Zylinder mit allen Merkmalen moderner Konstruktion. 9500.- •fttuAet Seit Einführung seiner 1936«r Modell* hat Buick von mehr als 15 Marken seiner Konkurrenzklasse einen Verkaufsantetl von über 60%. GENERAL MOTORS Die- Abteilung „Neuwagen-Bereitstellung" unseres Bieler Werkes.garantiert Ablieferung in einwandfreiem Zustand Offizielle Fabrikvertretungen: H. Schmidt & Co., Bern / Aeence Americaine. Zürich und Basel / L. Dosch, Grand Garage, Chur / L. Baudere, Garage des Perolles, Fribourg. GENERAL MOTORS SUISSE S.A., BIEL