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E_1936_Zeitung_Nr.031

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 14. APRIL 1936 — N° 31 takt stehen. Das Stirnrad 13 ist mit Hilfe eines torsionselastischen Flansches 3 mit dem festen Gehäuse verbunden, wobei dem Flansch 3 die Aufgabe zukommt, einen eventuellen Ruck beim Schalten des Schnellganges zu verunmöglichen. Sobald durch Hereinschieben des Knopfes am Instrumentenbrett die Welle 14 nach links verschoben wird, greifen die Zahnt 12 an ihrem rechten Ende neben dem Klemmkörper des Freilaufes auch in die Verzahnung der Mitnehmertrommel 7 ein. Dafür steht sie nun mit dem umlaufenden Gehäuse des Schnellganges nur noch durch den Freilauf in Verbindung, der sich aus Klemmkörper 10 und Klemmrolle 9 zusammensetzt Sollte also bei der vorgesehenen Geschwindigkeit der Schnellgang in Aktion treten, so löst sich gleichzeitig die direkte Kraftübertragung durch den Freilauf. Schaltung. Wie gestaltet sich nun die Schaltung durch die erwähnten Fliehgewichte? Die Getriebetrommel 8 dreht auch den Planetenkäfig mit einer gewissen Geschwindigkeit um dessen Achse, die allerdings die Drehzahl der Getriebehauptwelle nicht erreicht. Die rotierende Bewegung des Planetenkäfigs überträgt sich auf die zwei federbelasteten Fliehgewichte, die hier der Einfachheit halber so dargestellt sind, als ob sie am Käfig selbst befestigt wären. In Wirklichkeit sind sie aus fabrikationstechnischen Gründen auf einer eigenen mit dem Käfig verbundenen Platte angebracht. Eine Gegenfeder Iässt sie erst von einer bestimmten Drehzahl an auseinanderrücken. Diese Feder wird von einer in eine Versenkung eingreifenden, federbelasteten Kugel unterstützt. Sobald nun der Wagen eine Geschwindigkeit von zirka 12 km/St, erreicht, gleiten die Zentrifugalgewichte 6 nach aussen, bis sie die mit einer andern Geschwindigkeit umlaufende Mitnehmertrommel 7 streifen. Sie besitzt an ihrem Umfange Ausschnitte, in welche die Fliehgewichte int richtigen Momente einfahren können. Die Synchronisierung bewirkt man durch kurzzeitiges Loslassen des Gaspedals. Hiebei hält die Wucht des Wagens den Käfig im Gange, währenddem die Drehzahl der Mitnehmertrommel mit jener des Motors sinkt, bis sie ungefähr dieselbe Tourenzahl aufweisen. In diesem Momente erfolgt der Eingriff. Die Kraftübertragung nimmt nun ihren Weg von der Hauptwelle auf die Mitnehmertrommel, von da auf die Fliehgewichte und das Planetengetriebe und endlich über dessen umlaufendes Gehäuse 8 zur Kardanwelle. Die Zurückschaltung in der direkten Gang erfolgt bei einer Geschwindigkeit von 65 km/St., ebenfalls unter kurzseitigem Verlassen des Gaspedals. In diesem Falle wirkt die Kugelarretierung der Fliehgewichte der Hauptfeder entgegen und schwächt damit deren Wirkung, so dass sie erst bei der erwähnten Geschwindigkeit die Gewichte zurückzuziehen vermag. Alle Probleme der Funktion dieses bemerkenswerten Schnellgang-Getriebes sind mit einfachen Mitteln gelöst, wozu sich noch als weiterer Vorteil vollkommene Geräuschlosigkeit gesellt. Pvaki^die Fortsetzung folgt. Kurzschluss in der Batterie. Im Falle eine Zelle einer 12-Volt-Batterie beschädigt wird und dadurch eine Störung eintritt, kann man sich helfen, indem man die schadhafte Zelle kurzschliesst. Dies kommt einer Spannungsreduktion von 2 Volt gleich. Trotzdem wird die Batterie nachher befriedigender arbeiten, weil der Widerstand der unbrauchbaren Zelle ausgeschaltet ist. Zur Kurzschliessung der Zelle kann ein 2 mm dicker Kupferdraht Verwendung finden, an dessen beide Enden man je eine Batterieklammer lötet Allerdings stellt diese Massnahme nur einen Notbehelf dar und die schadhafte Zelle sollte möglichst bald ersetzt werden. Oelgetränkte Putzlappen sind gefährlich. In jeder Garage gibt es ölgetränkte Putzlappen und Putzwolle, weil ohne sie die Reinigung des Autos einfach unmöglich ist. Meist werden sie achtlos in irgend einen Winkel geworfen oder in einer Kiste aufbewahrt. Das ist aber durchaus nicht ganz ungefährlich, denn nur zu leicht kann sich in diesen ölgetränkten Lappen eine Wärme entwickeln, die zur Selbstentzündung führen kann. Schon mancher Garagenbrand, dessen Ursache man sich nicht zu erklären vermochte, dürfte hierauf zurückzuführen gewesen sein. Man sollte derartige ölgetränkte Putzlappen unbedingt in einem Metallgefäss aufbewahren, das sich gut schliessen Iässt, weil in einem solchen mangels genügender Luftzufuhr keine helle Flamme zu entstehen vermag. ., Tech edi II. Antwort 9768. Brennstoff-Regler. weitergeleitet. Zuschrift II. Antwort 9763. Modellflugmotor. Zuschrift weitergeleitet. Frage 9768. Brennstoff-Regler. Ich wäre Ihnen sehr dankbar über Mitteilungen betreffend den Brennstoff-Regler System Dr.-Ing. Sehmid. Erreieht man damit wirklich eine Brennstoffersparnis von 10—30%? Vielleicht wären einige Leser, die ihn in ihren Wagen eingebaut haben, so freundlich und würden mir ihre diesbezüglichen Erfahrungen mitteilen. F. H. in B. Frag« 9772. Oel-Vertretung. Kann mir jemand aus dem Leserkreis mitteilen, wer die Vertretung des Usol-Oels innehat? F. B. in K. Frage 9776. Erfahrungen mit Lamellenprofilen von Michelin und Englebert. Kann mir jemand aus dem Leserkreis über Erfahrungen bei Verwendung von Reifen der Marken Michelin und Englebert mit Lamellen-Profilierung der Laufdecken berichten? F. M. in St Frage 9777. Reinigung wasserdichter Stoffe. Gibt es ein Mittel zum Reinigen von wasserdichten Stoffen, ohne die Fähigkeit desselben, das Wasser aufzuhalten, zu beeinträchtigen? Es handelt sich um Oel- und Fettflecken. F. R. in S. Antwort' Da viele bekannte Lösungsmittel, wie z. B. Benzin, die Gummierung des Stoffes angreifen, dürfen sie nicht verwendet werden. Am besten hilft man sich mit Kaolin oder Pfeifenerde. Man bestreicht den Oelfleck damit, Iässt das Kaolin einige Zeit auf das Oel einwirken und bürstet es schliesslich weg. Dann wird die befleckte Stelle mit Ö0%igem Alkohol nachgereinigt, der die Imprägnierung nicht angreift. Frage 9778. Neubereifung des Baliila. Ich stehe vor der Neubereifung meines Fiat Balilla. Die normale Breifung ist 400 X 17. Ich möchte nun gerne Niederdruckreifen montieren, weiss aber nicht, ob dies mit den vorhandenen Felgen möglich ist und ob das weichere Fahren nicht mit anderseitigen Nachteilen bezahlt werden muss. Können 450 X 17 verwendet werden? F. M. in St. Antwort; Als Maximalgrösse kommen Reifen 4,25 X 17 in Frage. Bei Verwendung der Grosse 4,50 X 1? würde sich die Vergrösserung des Durchmessers speziell in Steigungen schon allzustark bemerkbar machen. Ausserdem können übermässig grosse Reifen im Winter zum Streifen der Schneekette am Radkasten führen. Aus diesen Gründen empfehlen wir, tunlichst die normale Reifengrösse zu verwenden. Frage 9779. Stationäre Holzgasanlage. Wäre es nicht möglich, an Stelle der auf Lastwagen eingebauten Holzgas-Anlagen einfach Druckflaschen einzubauen, die an Holzgas-Tankstellen abgefüllt würden? Diese könnten ihrerseits das Holzgas von einer grösseren Holzgasfabrik zugestellt erhalten. E. K. in W. Antwort: Zweifellos könnte die Vergasunr des Holzes in einer grossen Zentrale mit höherem Wirkungsgrad erfolgen und dazu ein besseres Endprodukt ergeben, als in den kleinen Holzgasanlagen der einzelnen Lastwagen. Ausserdem würde man anstatt des schweren Gaserzeugers nur die Vorrats- Stahlflaschen mitführen, was eine erhebliche Gewichtsverminderung ergäbe. Der springende Punkt der ganzen Angelegenheit liegt aber ganz wo anders. Einmal würde ein Tankstellen-Abstand von 50 km nicht genügen. Damit ein Erfolg sicher wäre, müsste er ganz bedeutend geringer angenommen werden. Nun haben wir in der Schweiz allein an Hauptstrassen ein Netz von mehr als 6000 km Länge. Man müsste also schon für die Hauptstrassen mit Hunderten von Gastankstellen rechnen. Da ferner die Flaschen ziemlich gröss und schwer •werden, wäre es nicht ratsam, sie an den Tankstellen einfach auszuwechseln. Vielmehr müssten sie dort nachgefüllt werden. Infolgedessen würde jede Tankstelle einen Hochdruck-Gasspeicher mit Messapparaten' benötigen. Man sieht daraus, dass die Lösung des Problems grosee Kosten verursachen würde, die man bisher nicht einmal in den unter Devisen-Knappheit leidenden Staaten als berechtigt ansah. aüebrigens fahren schon Lastwagen mit Leuchtgas, das ebenfalls in Flaschen abgefüllt ist. Zum Beispiel hat die Wiener Stadtverwaltung eine Anzahl solcher Flaschengas-Wagen für die Kehrichtabfuhr in Betrieb. Nur ist die Tankstellenfrage für Kehrichtwagen, die in ganz bestimmten Bezirken ihre Tournee ausführen, einfacher zu lösen als für Fahrzeuge, die nicht an eine bestimmte Marschroute gebunden sind. Aus diesen Gründen sehen wir die einzige Möglichkeit zur Einführung des Holzgasbetriebes Ton Lastwagen vorläufig noch in der mitgeführten Gaserzeugungsanlagre. luvest. «•» «ch Anfrage 584. Retentionsrecht. Als Lastwagenbesitzer schulde ich einem Sattler eine gewisse Summe für diverse an meinem Wagen ausgeführte Reparaturen. Mein Auto habe ich nun bei einem Garagist untergebracht, welcher für geschuldete Garagemiete das Retentionsrecht auf den Wagen ausübt Ḋer Sattler hat nun seine Forderung dem Garagisten abgetreten und letzterer verlangt von mir atfsser der Garagemiete auch noch die Sattlerrechnung, weil er, wie er behauptet, mit jenem Sattler in geschäftlichen Beziehungen steht und diese Forderung statt einer Zahlung abgetreten wurde. Ist dies zulässig? Kann eine abgetretene Forderung auf dem Retentionsrecht eines andern geltend gemacht werden? S. B. Antwort: Dem Garagisten steht in bezug auf die Forderung, die ihm vom Sattler abgetreten wurde, Ihnen gegenüber kein Retentionsrecht zu. Kommentar Lehmann zu Art 895 ZGB. bemerkt ausdrücklich, dass der Cessionar nicht retentionsberechtigt ist, wenn er zufällig Sachen des Schuldners in die Hand bekommt. * General-Vertretung für die Schweiz: K. LANDMESSER, Steinenring 45, BASEL Kanton Zürich: Gebr. FREI. Albisriederpl. 3, Zürich Fr. PLYMOUTH, Mod. 1935, 6 Zyl., 14,2 PS, 4/5-Plätzer, 4türig, Sedan, 8000 km, •wie neu, 5800.— OPEL, Mod. 1935, 6 Zyl., 2 Liter, Sedan, 4türig, 17 000 km, 3850.— FORD V 8, Mod. 1933, 8 Zylinder, 18,4 PS, 27 000 km, 2tür., in neuwert. Zustand, 1800.— CITROEN, Mod. 1933, 6 Zyl., 13,5 PS, 6/7- Plätzer, in neuwertigem Zustand, sehr preiswert. PLYMOUTH, Mod. 1929, 4 Zyl., 14,21 PS, sehr wenig gefahren, tadellos erhalten, 1350.— OPEL, Mod. 1931/32, 1,8 Lit, 6 Zyl., 9 PS, tadellos erhalten, 1100.— ESSEX, Mod. 1929, 6 Zyl., 13,38 PS, durchrevidiert und neu gespritzt, * 1100.— PLYMOUTH, Mod. 1929, 4 Zyl., 14,21 PS, sehr gut erhalten, 750.— CHEVROLET, Mod. 1929, 6 Zyl., 16,1 PS, sehr wenig gefahren, tadellos erhalten, 750.— ESSEX, Mod. 1929, 6 Zyl., 13,38 PS, mit Hintertüre, 750.— FIAT 503, 7,4 PS, sehr wenig gefahren, in prima Zustand, offen, geeignet als Lieferwagen, 600.— FORD A, Mod. 1928, 4 Zylinder, 16,75 PS, 2türig, 4/5-Plätzer, 500.— ALFA ROMEO, Mod. 1925, 6 Zyl., 15 PS, 500.— DIv. Wagen mit hoher Steuerpferdezahl, wie CADILLAC, 8 Zylinder, BUICK MASTER etc. billigst DIv. Motorräder, wie MOTOSACOCHE, 500 ccm, B. S. A. und A. J. S., sehr vorteilhaft 1 SAURER-LASTWAGEN 2BH, 3H Tonnen Nutzlast, 5500.— FORD AA, Mod. 1929, 4 Zyl., 16,75 PS, durchrevidierter Lastwagen von 2,5 T. 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N° 31 — DTEWSTAG, 14. APRIL' 1938 AUTOMOBIE-REVUE Unsere Alpenstrassen im Winter Der Zeitpunkt der Oeffnung unserer Alpenstrassen ist abhängig von den Schneemengen, welche im Winter fallen. Je nach Lage und Höhe der Strassen konnte bisher die Oeffnung in den Monaten Mai bis Juli erfolgen. Als vor zwei Jahren der Julierpass zum erstenmal den ganzen Winter über in fahrbarem Zustand gehalten wurde, traten wir in eine neue Aera der Entwicklung unseres Strassenverkehrs ein. Noch vor wenigen Jahren erschien es als Wagnis, an die Möglichkeit einer dauernden Offenhaltung hochgelegener Alpenpässe zu denken. Auf der andern Seite jedoch konnte der Tunnelverkehr für den Automobilisten nie als das Ideale bezeichnet werden. Die Umständlichkeiten, welche mit dem Verladen der Automobile verbunden sind, das Gebundensein an einen Fahrplan, und endlich die Kosten des Transportes schreckten viele davon ab, im Winter den Weg durch die Alpen zu nehmen. Als besonders hinderlich erwiesen sich diese Faktoren des Alpenverkehrs zur Zeit des Wiedereinsetzens des grossen Touristikverkehrs im Frühjahr. Zwar kamen die Eisenbahnverwaltungen durch Gewährung besonderer Tarife und Einschaltung von Sondertransporten dem Automobilverkehr entgegen, aber trotzdem konnten sich viele nicht zu einer Ueberquerung der Berge entschliessen. Heute steht der Julier dem Auto ganzjährig offen. Den Anstoss dazu gab die Erschwerung des Verkehrs über den Brennerpass von Deutschland nach Italien. Dank der Initiative des schweizerischen Autostrassenvereins und der verständnisvollen Förderung durch die kantonalen Instanzen Graubündens gelang es, die Versuche von Anfang an mit grossem Erfolg durchaus nicht selbstverständlich. Fachleute des Bundes (Postverwaltung und Militär) wie der Kantone beurteilten das Experiment keineswegs optimistisch und warnten vor der Investierung grösserer finanzieller Mittel für die Offenhaltung des Julierpasses. Trotzdem wurden die Versuche unter der Leitung von Kantonsingenieur Sutter und Bezirksingenieur Fontana an die Hand genommen. Die Erfahrungen im Winter 1933/&4 zeigten bald, dass die Offenhaltung auf keine grösseren Schwierigkeiten stosse als an der Malojastrasse, die schon seit einigen Jahren von der Eidg. Postverwaltung durchgehend freigelegt worden war. Dank der Vervollkommnung der technischen Hilfsmittel und Schleudermaschinen ist es möglich geworden, die grössten Sehneebruch arbeiten in nützlicher Frist und ohne allzu grosse Kosten für die Offenhaltung zu bewältigen. Am Julier setzte man eine Cletrae-Schneeschleuder ein. die imstande war, in zwei Tagen die ganze Strasse zu räumen und dem Verkehr mit Schneeketten anzupassen. Die Frequenz des Juliers. Der Winterverkehr am Julier nahm schon im zweiten Jahr der Oeffnung einen ganz bedeutenden Umfang an. Vom 1. Dezember 1934 bis 31. Januar 1935 haben insgesamt 3479 Personenwagen, 337 Gesellschaftswagen und Lastwagen und 56 Motorräder den Pass traversiert. Ein erheblicher Anteil daran entfällt auf ausländische, besonders auf deutsche Automobile. Es wurden insgesamt 534 deutsche Motorfahrzeuge gezählt, welche in diesen drei Monaten den Julier benutzten. Dazu kommt noch ein starker Verkehr der eidg. Post, welche spezielle Kurse für die Skifahrer veranstaltete. Ueber die Frequenz im letzten Winter (1935/36) liegen noch keine genauen Angaben vor. Sie soll infolge der Schneearmut des Winters etwas zurückgegangen sein, da viele Wintergäste ihre Ferien wegen der ungünstigen Witterung verschoben haben. Die eidg. Post hat im Dezember und Januar an 46 Betriebstagen insgesamt 352 Fahrgäste bofördert Die finanziellen Aufwendungen, soweit die finanziellen Auswirkungen der Oeffnung des Julierpasses in Frage stehen, wichen die Angaben äarüber stark von einander ab, bis diese Frage kürzlich von offizieller Seite aufgegriffen wurde. Fazit: Die Kosten bleiben weit unter dem seinerzeit veranschlagten Betrage zurück. Auf Grund fachmännischer Mitteilungen in der Bündner Presse sei hier nur erwähnt, dass die effektiven Kosten der Anschaffung der Schneeschleudermaschinen bei weitem nicht die Beträge der Vorberechnungen er- Da die kleinere Schleuder durchzuführen. Das warreichten. nicht neu war, konnte sie für 12,000 Fr. erworben werden. Wohl kostete die neue, grosse Maschine, die dreimal mehr Pferdestärken aufweist als die kleine, 42,000 Fr.; doch gelang es, die Abzahlung auf mehrere Jahre zu verteilen. Die in Aussicht genommenen Garagebauten am Fusse des Passes konnte man sich ersparen, da die bestehende Strassenremise im Jülierhospiz für die Aufnahme der beiden Maschinen hergerichtet wurde. Was nun aber die Beurteilung für die Offenhaltung anbetrifft, so können nur die Mehrkosten für den Autoverkehr gegenüber den Kosten für den früheren .Schlittenverkehr in Betracht fallen; denn dass wenigstens eine Strasse nach dem Engadin auch im Winter offen gehalten werde, ist eine unabweisbare Forderung. Auch bei Schliessung des Passes für den Autoverkehr würde die Oeffnung im Frühjahr eine Notwendigkeit bleiben, weil ohne einen «Schneeschnitt» die Fahrbarkeit erst auf Anfang Juli sichergestellt werden könnte. In den früheren Jahren hat nun aber die Oeffnung des Julierpasses für den Wagenverkehr auf den normalen Termin des 1. Juni Summen von 8000-10,000 Fr. erfordert. Für 1931, also vor Einführung des Winterautoverkehrs, belief sich der Aufwand für Ruttnerdienst, Wegmacherlöhne, Hilfsarbeiter für den Frühjahrsschneeschnitt und für Brennholz auf 23,500 Fr. Für den Winterautoverkehr 1935 betragen die Kosten für Wegmacher, Hilfsarbeiter, Maschinisten und Betriebsstoffe 33,000 Fr.; gewisse Interessenten vergüten daran 4000 Fr.; es verbleiben also noch 29,000 Fr., so dass sich für die jetzige Offenhaltung nur eine Mehrausgabe von 5500 Fr. ergibt; wird hiezu noch der Unterhalt und die Amortisation der Maschinen mit 4500 Fr. im Maximum angesetzt, so macht der gesamte Mehrkostenbetrag nur ca. 10,000 Fr. aus — eine an sich bescheidene Summe —, dieweil vielfach von 50,000—100,000 Fr. Auslagen gefabelt wird. So ist es denn auch zutreffend, wenn gesagt wird, dass bei besserem Bekanntwerden der Offenhaltung der Julierroute im Winter und sobald die straffen Grenzschranken fallen, unbedingt eine starke Frequenzsteigerung eintreten werde, die dem Kanton Graubünden die erwünschten Mehreinnahmen bringt und die Mehrkosten der Offenhaltung des Julierpasses in jeder Hinsicht rechtfertigt. Vergleicht man die voraussichtlichen Einnahmen aus dem Winterverkehr mit dem Kostenaufwand von rund 10,000 Fr., so ergibt sich, dass die Oeffnung des Julierpasses für die Volkswirtschaft des Kantons Graubünden und besonders für die Fremdenverkehrskreise von grösster Bedeutung ist. Den Ausgaben stehen nämlich an Einnahmen schätzungsweise (für den Winter 1934/35 berechnet) gegenüber: aus dem Personenwagenverkehr : 3479 Personenwagen mit schätzungsweisen Ausgaben von 50 Fr. pro Wagen, total 173,950 Fr.; aus dem Gesellschaftswagenverkehr : 67,400 Fr. (bei Annahme von 200 Fr. Ausgaben der Reisenden pro Gesellschaftswagen). Macht, nach Adam Kiese, 241,350 Fr., ein Betrag, der, dank dem Automobilverkehr über den Julierpass in Graubünden mehr ausgegeben worden ist, ohne die Einnahmen aus dem Benzin, Garagekosten usw. mit in die Rechnung einzubeziehen. Man wird zugeben müssen, dass sich da der Aufwand von 10,000 Fr. aus öffentlichen Mitteln wohl gelohnt hat. Man halte sich vor Augen, dass der Verkehr über den Julier zum grossen Teil nicht Durchgangsverkehr ist, sondern Zubringerverkehr für die Kurorte und Wintersportplätze des Engadins, und man wird begreifen, dass gerade diese Kreise das grösste Interesse an einer Offenhaltung des Julierpasses haben. Aber auch jene Fremden, welche die Durchfahrt nach Italien über den Julierpass führt, bringen Verdienst ins Land. So viel dürfte jedem klar sein, dass es uns keineswegs gleichgültig lassen darf, ob die Gäste aus Deutschland statt über den ebenfalls ganzjährig offenen Brennerpass über den Julier nach Italien fahren. Sft tob Gr. Sfrassenbau in Obwalden. Der Kantonerat genehmigte die Gesetzesvorlage über den Ausbau der Kantonsstrassen mit einem Kostenvorschlag von 1,5 Mill. Fr. Die Vorlage gelangt an der diesjährigen Landsgemeinde zur Abstimmung. X Dänemark baut Aulostrassen. Nach neuesten Meldungen soll das dänische Strassennetz durch die Anlage von 700 km Autostrassen -verbessert und ergänzt werden. Die neuen betonierten Fahrbahnen sollen eine Gesamtbreite von 14,5 m haben, ein in der Mitte liegender Grünstreifen von 2,5 m wird die beiden Fahrbahnen von je 6 m Breite trennen. Es sind drei grosse Verbindungsstrassen geplant: Kopenhagen-Esbjerg; eine Strasse von der Nordspitze Dänemarks nach dem Süden und eine Ost-West-Verbindung -von Kopenhagen nach Rödby Im Zuge dieser Strassen wird eine Brücke über den grossen Belt und über den Oeresund gebaut. Ausser zwei Eisenbahngeleisen wird die Brücke eine Fahrbahn von 8,5 m erhalten, fowie einen Radfahrweg von 3 m Breite. Vom Standpunkte der Arbeitsbeschaffung sind diese Bauten von grösster Wichtigkeit, hat doch die Oeresund- Brücke eine gesamte Länge von 13,5 km. X VALENTINE Emaillack Schweizerfabrikat für Pinsel und Pistole Den ,/Richtigen #r xu erwischen Ist für die Polizei auf der Razzia ebenso wichtig, wie für Sie beim Ankauf eines Occasionswagens. Für Sie ist's leichter als für die Polizei. — Sie brauchen ihm nicht nachzulaufen. Ein Kaufgesuch in der «Automobil-Revuei bringt Ihnen genügend Offerten, damit Sie darunter den cRichtigen» finden können. Sie das Richtige! 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