Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.028

E_1936_Zeitung_Nr.028

10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 31. MÄRZ 1936 — N° 28 Alpenstrassentunnel und ihre Bedeutung für die Schweiz Zwei Fernverkehrsrouten zeichnen sich bereits als kommende Nord-Süd-Strassen auf der Karte Zentraleuropas ab. Die Mont-Blanc- Route wird die Landeskapitalen Paris und Rom verbinden, währenddem der Brenner die Reichsautobahn an die Autostrade anschliesst Als verlassenes, vom durchgehenden Strassenverkehr umfahrenes Eiland liegt die Schweiz dazwischen. Wie rüstet sich unser Land, der natürliche Verkehrsknotenpunkt des Kontinentes, in diesem Wettlauf um die Alpenfernverkehrsstrasse? Dank der Initiative Graubündens wird vorläufig der Julierpass ganzjährig offen gehalten. Seine Eignung und Beliebtheit als Touristenroute in allen Ehren, aber seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber den ausländischen Nachbarübergängen leidet unter der Tatsache, dass sein Scheitelpunkt zu hoch liegt. Die Kulminationen betragen: Brennerpasshöhe Mont-Blanc-Straeeentunnel Julierpasshöhe 1370 m 1382 m 2288 m Als natürlicher Paßstaat lebt die Schweiz weitgehend vom Touristenverkehr. Darf sie da einer Umfahrung tatenlos zusehen? Die besten Verbindungen müssen dem Automobil erschlossen werden. Angesichts der Gefahren des winterlichen Hochgebirges bietet sich dazu nur das Mittel tiefliegender Alpentunnels Simplon und Gotthard gelten unbestritten als die gegebenen Durchgangsrouten. Sie erfüllen selbständige verkehrspolitische Aufgaben und sind darum nebeneinander existenzbereichtgt. Etwas anders verhält es sich mit ihrem Wert für die Volkswirtschaft, weil die Länge ihrer Durchgangsrouten und der Umfang der erschlossenen Landesteile verschieden gross sind. Darüber kann wohl kein Zweifel bestehen, dass der Strassenbenützer dem Gastgewerbe und Kleinhandel mehr Verdienstmöglichkeiten bietet als der Eisenbahnreisende. Jeder Kilometer Durchgangsstrasse auf Schweizerboden öffnet darum neue Erwerbsquellen. Ergo verheisst jene Fernverkehrsroute den grössten wirtschaftlichen Gewinn, die möglichst lange in unserem Lande bleibt. Und in dieser Hinsicht ergibt sich für die Distanzen zwischen den Grenzorten folgendes Bild: Julier: Buchs^Maloja Simplon: Genf-Brig Gotthard: Basel-Chiasso Schaffhausen-Chiasso via Brenner via Julier via Gotthard 1105 km 839 km 768 km 147 km 246 km 318 km 301 km Abgesehen davon spielt für die Benützung auch die Gesamtlänge eine wichtige Rolle. Für den deutschen Automobilisten misst der Weg von Frankfurt* a. M. nach Mailand: für den französischen und englischen Fahrer von Paris nach Mailand: via Simplon via Mont Blano via Gotthard 852 km 867 km 871 km Vier Alpenübergänge erschliessen unser Land und gliedern es in ebensoviele Einflusszonen. Genf verspricht sich von der Mont- Blanc-Route den grössten Nutzen, würde aber auch durch die Sämplonroute gespiesen. Die umfassendste Anziehungszone aber erfasst der Gotthard. Seine Zufahrten erstrecken sich im Norden von Freiburg und Neuenburg bis nach Rapperswil und St. Gallen und im Süden über die Tessiner Strassen. Simplon und Julier erschliessen ungefähr gleich grosse Gebiete. Dabei bildet der Simplon mit Kulmination in 700 m bei Brig die tiefste, die eigentliche Alpenbasis-Route. Ueberdies wird im schneearmen Wallis die Zufahrt jederzeit ohne Hilfsmittel befahrbar sein. Im Julier dagegen tritt uns die höchstgelegene Touristenroute entgegen, die zudem noch durch eine zusätzliche Steigung über die Lenzerheide (1551 m) charakterisiert ist und bei Maloja eine kurvenreiche Entwicklung besitzt Noch grössere Ungleichheiten als die Oberfläche der Einflusszonen offenbart die Zahl der darin stehenden Fahrzeuge, wie aus nachfolgender Tabelle hervorgeht: Oberfläche der Anzahl der darin Einflusszone beheimateten Moin km* torfahrzeuge (Sept. 1934) Mont-Blanc 300 12 890 Simplon 18100 11847 Gotthard 23 600 92 713 Julier 7 300 1789 41 300 125 249 Die Annahme ist wohl berechtig, dass Gotthard und Simplon durch tiefliegende Alpenstrassentunnel den zukünftigen Fernverkehrsrouten angeschlossen werden. Die Gestehungskosten für den Simplon belaufen sich, soweit der Umbau der einen Galerie auf den Autobetrieb in Frage steht, auf 3,5 Mill. Fr., ohne die Aufwendungen für die Ventilationsanlage. Der zweispurige Strassentunnel durch den Gotthard erfordert 67 Millionen, zuzüglich 13 Millionen für die Belüftungseinrichtung. Für den Anschluss ans ausländische Strassennetz eignet sich der Gotthard am besten. Sieht einerseits das französische Strassenprogramm der Strecken Paris-Basel und Calais-Basel bereits in der ersten Etappe vor, so soll anderseits in Schaff hausen die Fernverkehrsstrasse Baden - Schwaben - Schweiz einmünden. Im Süden dehnt sich heute bereits das Netz der Autostraden. Mont Blanc und Simplon dagegen erhalten erst im dritten Ausbauprogramm des französischen Strassennetzes eine moderne Zufahrt über Genf nach Paris, und der Julier ist von den grossen ausländischen Verkehrsrouten aus nur auf Umwegen erreichbar. Die bisherigen Darlegungen sprechen dafür, dass der Bau von Alpenstrassentunneln am Gotthard und Simplon gerechtfertigt sein dürfte. Sie ermöglichen der Schweiz, ihre Stellung als Drehscheibe des Verkehrs erfolgreich zu behaupten. Zeichnet sich der Simplon als tiefstgelegene Route und als kür- sar FRANKREICH FRANCE PARIS zeste Verbindung zwischen Paris und Mailand aus, so liegt er jedoch leider mehr als zur Hälfte auf italienischem Boden. Sfvas enba Autotunnel am Bernhardin. An der Jahresversammlung des Verkehrs-Vereins Splügen-Bernhardin wurde nach Anhörung eines Referats von Ing. Simmen (Zürich-Chur) eine Resolution gefasst, worin das kantonale Bauamt und der Kleine Rat des Kantons Graubünden eingeladen werden, das Projekt eines Autotunnels durch den St. Bernhardin ernsthaft zu prüfen nnd dessen Verwirklichunr herbeizuführen. Der Autotunnel soll mit einem Kostenaulwand von ca. 6,4 Millionen Franken ausgeführt werden können, würde also nur 4,7 Millionen Franken mehr kosten, als der Ausbau der Paßstrasse, wie er bereits projektiert ist Wäre es nicht besser, wenn einmal von einer eidgenössischen Amtestelle aus — sei es das Oberbauinspektorat oder das Departement des In- FRANKFURT DEUTSCHES REICH ALLEMAGNE OTALIEN DTAUE GENOVA Verkehrspolitisch gesprochen muss dem Gotthard eine bedeutend bessere Lage zuerkannt werden. Seine Zufahrten erschliessen nicht nur 57 % des schweizerischen Gebiets mit 74 % aller Motorfahrzeuge, sondern auch den wirtschaftlichen und industriellen Schwerpunkt unseres Landes. Als kürzeste Verbindung zwischen fremden Handelszentren gewährleistet er auch den Anschluss an ausländische Fernverkehrsstrassen, und schliesslich vermögen an- • dere Routen die landschaftlichen Schönheiten des Vierwaldstätterseegebietes und des Tessins nicht zu überbieten. nern — festgestellt würde, dass in unserem Lande nicht mehrere Autotunnelprojekte verwirklicht werden können? Die Energien, welche solche Projekte erfordern werden, würden wohl besser dazu herangezogen, um die Frage im Landesinteresse rründlich zu prüfen und sich auf ein einziges Projekt festzulegen — falls eich überhaupt die Frage der Wünschbarkeit und Ausführungsmöglich (auch die finanzielle!) eines Alpenstraseentunnels bejahen lässt ZT. Stvassenverlcehi Hupen, bitte! Dieweil so ziemlich überall in der Welt der unnötigen Huperei das Todesurteil gesprochen worden ist und die Klaxonfanatiker nichts mehr zu lachen haben, geht Venezuela schnurstracks entgegengesetzte Wege.. Hörnen ist dort des Autlers erste Pflicht, laut und resolut hörnen sogar bei jeder Strassenkreuzung. Wer es dennocb nicht tut, hat etwas zu gewärtigen. Wird man in Schweden rechts fahren? Schweden beschäftigt sich gegenwärtig mit der Frage, ob es vom bisherigen Linksverkehr auf den Strassen zum Rechtsverkehr übergehen solle. Nach dem heutigen Stand der Dinge scheint die Annahme berechtigt, dass man sich zu diesem Wechsel entschliesst, weil er dazu angetan ist, die Sicherheit der Strasse zu heben. Bereits sind denn auch Kostenvoranschläge aufgestellt worden, aber ob und wann die Neuregelung kommt, lässt sich schwer voraussagen. Einstweilen nämlich wird unter den schwedischen Automobilisten ein c Plebiszit» veranstaltet, um festzustellen, wie man in diesen Kreisen über die Einführung des Rechtsfahrens denkt. 23 6ooirm* GOTTHARD - ZONE »2 713^ MOTORFAHO -IzEuee Gratiskinovorstellung für Verkehrssünder. In Düsseldorf werden alle diejenigen Velofahrer, die sich ein Verkehrsdelikt zuschulden kommen lassen, von der Polizei zu einer Gratisvorstellung eines Verkehrsfilms am Sonntagmorgen eingeladen. Erfolg: 90% der Eingeladenen haben sich ein* gefunden und volle 8 % schriftlich entschuldigt Könnte sich unsere Polizei diesem Vorgehen nicht auch anschliessen? Wir möchten aber anregen, auch die Automobilisten und Fusegänger in diese Art der Verkehrserziehung einzubeziehen. -er. 150 Möglichkeiten...« Man hat's in England nicht leicht, Automobilist zu sein, weil man < auf Schritt und Tritt» riskiert, in den Fussangeln der Gesetze hängen zu bleiben. Ist da einer, der es ganz genau wissen wollte, auf die Idee verfallen, auszuknobeln, wie viele Chancen sich dem Autofahrer überhaupt bieten, sich gegen die Vorschriften zu vergehen, welche den Automobilverkehr regeln. Und man muss sagen, dass es an Möglichkeiten dazu keineswegs gebricht, denn der englische Autler kann sich, so er Lust dazu verspürt, auf rund 150 verschiedene Arten an den geltenden Gesetzen versündigen. Wenn da der Fiskus nicht ein Geschäftchen macht! or. M». BLANC-ZONE 300 12890 MOTOBFAHBZEUSe Führerscheine in der Türkei nur nach Blutuntersuchung. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit haben die türkischen Behörden neue Bestimmungen für die Gewährung von Führerscheinen erlassen. Danach muss der Anwärter nicht nur sein Können am Steuerrad praktisch erweisen, sondern er hat sich in jedem Falle einer genauen ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, deren Ergebnis von ausschlaggebender Bedeutung für Gewährung oder Ablehnung des Führerscheins sein soll. Dabei wird der Arzt nicht nur das gute Sicht- und Hörvermögen des Bewerbers zu prüfen haben, sondern auch seine Nervenkonstitution und vor allem sein Blut. Weiter sind strenge Bestimmungen erlassen worden, um diejenigen Vehikel vom Verkehr auszu- «rMiosspTi. f?ip nicht iiTihorüna^ strassensicher «inJ

N° 38 — DIENSTAG, 31. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-KEVUP. 11 Schweizerische Rundschau Ein Jubiläum. Vor 25 Jahren wurde in Graubünden mit 11,700 gegen 3500 Stimmen ein Gesetz angenommen, das bestimmte : < Das Fahren mit Automobilen jeglicher Art, Personen- und Lastautomobilen sowie Motorvelos ist auf sämtlichen Strassen des Kantons Graubünden verboten. Die Regierung ist nicht kompetent, irgendwelche Fahrbewilligungen zu erteilen.» Heute hat der Kanton Graubünden seine Hefte gründlich revidiert. Unter der initiativen Leitung seines bewährten Kantonsingenieurs ist Alt Fry Rätien an den Ausbau seiner Alpenstrassen herangetreten und man weiss, dass gerade die Bündner nicht durch allzugrosse Bescheidenheit auffallen, wenn es gilt, die Bundeskuh für die Bedürfnisse des Strassenbaus zu melken. Um so grösseres Erstaunen wird es hervorrufen, dass auch in Graubünden noch Leute leben, die von den vergangenen Zeiten träumen und die es sich nicht nehmen lassen, das Jubiläum jenes Verbotes zu feiern, welches vor 25 Jahren das Land der 150 Täler auf den Automobilkarten in einen schwarzen Flecken verwandelte — mit der Aufschrift: Motorfahrzeuge gänzlich unerwünscht! Wie wir vernehmen, soll nämlich am 1. April im Hotel «Drei Könige» in Chur eine Jubiläumsversammlung tagen, wobei Herr Gustav Bener, alt Direktor der Rätischen Bahnen, mit einem Vortrag über das Thema: «Aus der guten alten Zeit» die Teilnehmer erfreuen wird. Wer die sarkastische und humorvolle Art des Referenten kennt, der wird sich auf einen ganz besonderen Genuss gefasst machen. Auch die Bundesbahnen sollen eine Abordnung bezeichnet haben. Die Delegation — die im Automobil von. Bern nach Graubünden fährt (um wenigstens noch am gleichen Tage dort anzukommen) — wird zur Erinnerung an die denkwürdige Zeit von der Kantonsgrenze bis Chur zwei Schimmel vorspannen — eine sinnige Anspielung auf jene schöne Epoche vor 25 Jahren, wo sich Lastautobesitzer bei der Ankunft an der Bündner Grenze ihren Fahrzeugen den Habermotor vorspannen durften, sofern sie die Lasten an der Kantonsgrenze nicht umladen wollten. Auch das Waadtland hat beschlossen, sich an der Feier würdig vertreten zu lassen. Den Waadtländern ist die Zentralisation schon lange ein Dorn im Auge — man will deshalb dort vom 1. April an auf alle Bundessubventionen verzichten, um endlich dem Bund zu zeigen, dass er überflüssig ist. Uebrigens wird die waadtländische Delegation in französischer Sprache begrüsst, da bekanntlich für die Confederes vaudois die deutsche Sprache nicht mehr als vollgültige Landessprache anerkannt wird. Um der Feier noch einen ganz besonderen Anstrich zu verleihen und die enge Verbundenheit der Kantone in den Verkehrsbelangen zu betonen, sind auch die Vertreter aller Alpenstrassenkantone eingeladen worden. Den zweiten Teil des Abends füllt ein grosses «Wettknobeln» aus, wobei Herr Oberbauinspektor von Steiger das Präsidium übernimmt. Ein kleiner Chor von Alpenstrassentunnel-Projektanten trägt zur Verschönerung des Abends bei. Wir freuen uns, mitteilen zu dürfen, dass der Reinertrag der Jubiläumsfeier von den Initianten dafür bestimmt worden ist, eine neue Schweizerfahne anzuschaffen, die nun ständig auf dem Julierpass flattern soll, ein Versöhnungszeichen, das jeden Automobilfahrer, der den Julier passiert, daran erinnert, dass man dem neuen Verkehrsmittel in heissen Kämpfen seinen Weg bahnen musste. - ner - Ausländischer Besuch am Julier. Der Juher wurde letzter Tage von einer Anzähl deutscher Direktoren der Reichsbahn und der Reichsautoposten besucht und dabei besonders die Methoden der Schneeräumung studiert. -r- SeebrOcke In Luzern. Der Umbau der luzerner Seebrücke schreitet wacker vorwärts. Das Mittelstück ist noch nicht völlig ausgebaut, während das dritte Teilstück gegen den Bahnhofplatz der Vollendung entgegengeht und gegenwärtig die Fahrbahn einbetoniert wird. Auch die Geleise werden zur Zeit gelegt. Man rechnet mit einer Fertigstellung der Brücke bis anfangs Mai. X Ausbau der Prag«lstrasse. Das Projekt der Prageistrasse ist kürzlich den Bundesbehörden wieder in Erinnerung gerufen worden. Es muss aber daran erinnert werden, dass das Projekt von den Kantonen Schwyz und Glarus schon vor längerer Zeit in Bern angemeldet worden ist. Es soll das älteste der beim Departement des Innern eingereichten baureichen Projekte sein. Das Projekt nimmt darauf Rücksicht, dass die Prageistrasse während des ganzen Jahres für den Verkehr geöffnet bleiben eoll. Diese Tatsache verleiht dem Projekt gegenüber anderen geplanten neuen Alpenstrassen einen Vorzug in verkehrstechnischer und auch in militärischer Hinsicht. X Acquits cautlannes. güllig 6 Monate, können für Taxis, die im Kanton Basel immatrikuliert sind, abgegeben werden. Der Automobil-Club der Schweiz teilt uns mit, dass es dank der dringenden Schritte, die er bei der französischen Zollverwaltung unternommen hat, nun erreicht worden ist, dass die im Kanton Basel immatrikulierten Taxi mit einem 6 Monate gültigen Acquit cautionne nach Frankreich einreisen können. «Dieser Erfolg des Automobilklub der Schweiz wird in Basler Kreisen zweifellos mit grosser Genugtuung aufgenommen werden, wobei wir in Erinnerung rufen, daes die Taxi der Kantone Genf und Waadt von dieser Erleichterung bereits Gebrauch machen. Der Automobil-Club der Schweiz ging von der Voraussetzung aus, dass es logisch ist, wenn auch die Basler Taxi das gleiche Recht gemessen, was jetzt die französische Generalzollverwaltung zuvorkommenderweise anerkannt bat. Touristikkommission. Bei Anlass des Genfer Salons trat die Touristikkommission des A. C. S. Dienstag, den 24. III., in Genf unter dem Vorsitz SEKTION ZÜRICH. Nächste Damenvsranstaltung findet Donnerstag, den 2. April eine Besich- ihres Präs., Herrn R. Failletaz, zu einer Sitzung zusammen. Unter den Fragen, welche dabei zur tigung des Radio-Studio Zürich statt, wo man sich Behandlung gelangten, zitieren wir- die Verbesserung des AGS-Führers und der Karten, des Zollrung die verschiedenen Anlagen und Senderräume starkem Druck ausgesetzt ist. Daraus ergibt sich, um 14.15 Uhr besammelt, um unter kundiger. Fühdokumentendienstes, die Reorganisation des Schilderdienstes und die «zentralisierte Dezentralisa- vergnügten Tee tm Hotel «St. Gotthard» Im Maifähigkeit aufweisen muss, welche die Sicherheit zu besichtigen. Nachher findet man sich zu einem dass es unter allen Umständen eine Widerstandstion » des Touristikdienstes, wozu auch die Umgestaltung des Touristikbulletins zu zählen ist. Diefabrik Langenthai einen Besuch abzustatten und im Die Versuchsfahrten mit Rennwagen, die wochen- wird man ine Bernbiet ziehen, um der Porzellan- des Fahrers bei beliebiger Drehzahl gewährleistet. Kommission beschloss im weiteren, in Göschenen Juni werden die Zürcher ACS-Damen ihre Kräfte lang ununterbrochen auf höchster Tourenzahl liefen, bilden einen unvergleichlichen Prüfstand für und Airolo Schilder anzubringen, welche den Automobilisten darüber unterrichten, ob er den Wa- Im Sekretariat macht sich schon der kommende die Qualitäten eines Oels. Eine weitere in einem interessanten Sportanlass messen. Gewähr gen auf die Bahn verladen muss oder ob die Strasse benutzbar ist. Neben der Anhörung eines Berichtes über das Ergebnis der jüngsten Besprechungen mit den SBB, deren Gegenstand die, Beförderung von Automobilen durch die Alpentunnels bildete, unterzog die Kommission auch das neue Geschäftsreglement des AGS einer Prüfung, soweit es ihre eigenen Aufgaben, Kompetenzen usw betrifft. Bei der Frage einer Erweiterung des Auskunftsdienstes in der Domäne • Automobil und Alpinismus » brachte die Mehrheit der Kommission Vorbehalte an. Die Anbringung von Schildern, welche den Automobilisten darüber informieren, wie weit er mit seinem Wagen auf kleinen Bergstrassen gerade noch vordringen kann; wurde als unnötig erachtet, ja die Kommission erblickte in der Aufstellung solcher Tafeln eine gewisse Gefahr für den Bergsteiger und den Skifahrer, weil er dadurch zur Befahrung von Strässchen und Alpwegen verleitet werden könnte, die nun einmal nicht für das Auto geschaffen sind-. Ausserdem herrschte die Auffassung vor, unsere Alpwiesen laufen dadurch Gefahr, sich in Parkplätze zu verwandeln. Die Sekretärenkonferenz vom Montag, 23. in., vereinigte unter dem Vorsitz von Direktor Primault und in Anwesenheit von Herrn R. Failletaz, dem Präsidenten der Touristikkommission, 25 Sektionssekretäre in Genf. Dabei wurde u. a, beschlossen, die Angelegenheit der Strasseniniformationskarte weiter zu verfolgen. Der Tarif für die Silberwaren etc., welche auf den -Sekretariaten zum Verkauf gelangen, soll vereinheitlicht werden. Nach einem Meinungsaustausch über die ersten Erfahrungen mit dem neuen, verselbständigten Zolldokumentendienst des ACS und der Triptykversicherung befasste sich die Konferenz mit der Prüfung der Möglichkeiten einer Verbesserung der Ausgabemethoden. In der Frage der Abgabe von Auszeichnungen für Berufsehauffeure vertrat die Konferenz die Ansicht, dass für den Fail einer Ausdehnung dieses bisher von einzelnen Sektjonen gehandhabten Vorgehens auf den Gesamtclub nur die Abgabe einheitlicher Abzeichen in Betracht fallen könne. Uebrigens beabsichtigt der Club auch die Herstellung eines neuen Wagenabzeichens, das den Vorschriften des MFG entspricht. Ueber den neuen Grenzdienst vernahm man, dass er auf der Basis von Telephonposten aufgebaut werden soll, welche dem Touristen die Möglichkeit gewähren, von sozusagen jedem Grenzort aus bei, einem ACS-Büro Rat und Auskunft einzuholen. Im weiteren zeitigte die Sitzung eine Aussprache über die Errichtung einer Organisation für die Verteidigung der Autömobiliriteressen, womit in der « via vita > bereits ein Anfang gemacht worden ist. Sektion Bern. Im Auto zum nördlichen Eismeer. Eine recht grosse Zahl von Mitgliedern mit ihren Angehörigen und Gästen fand sich am letzten Sonntag zur Film- Matinee im Cinema Splendid-Palace in Bern ein. Sicherlich sind auch alle vollbefriedigt wieder nach Hause gegangen, denn was man auf der Leinwand zu sehen bekam, waren wirklich erstklassige Aufnahmen, die aus wenig bekannten Ländern eine Original-Film-Reportage darstellten, wie man sie in dieser Art selten zu sehen bekommt. In äusserst sympathischer Art gab Herr Dr. Weissbrod, der den Film aufgenommen hatte, recht interessante Erklärungen, die das Bildmaterial doppelt lebendig erscheinen Hessen. Vier junge Zürcher unternahmen die Reise in den hohen Norden gemeinsam in zwei Wagen. Begonnen wurde mit einer Non-Stop-Fahrt bis Berlin, das nach 17 Stunden erreicht wurde. Warnemünde war nächste Station, von wo die Fähre nach Gjedser benützt wurde, und nun folgten sich in bunter Reihe alle die Bilder von Städten und Dörfern und Strassen und der Bevölkerung Schwedens. Man lebte die Reise förmlich mit und vergass ganz, dass. man. nicht selber am Steuer sass und dies Land befuhr. Haparanda, die schwedische Grenzstadt, wurde erreicht; man kam. auf finnischen Boden und damit auf 'die- Eismeerstrasse. Sie führt durch die unendliche Einsamkeit Nord- Finnlands, durch Wälder und vorbei an Seen und brausenden Flüssen, bis hinauf nach Petsamo am Eismeer. Hunderte von Kilometern fährt man ohne eine Siedlung; ohne einen Menschen zu treffen. Aber die Unendlichkeit dieser finnischen Landschaft lässt alles Uebrige vergessen und bezaubert gerade durch ihre Einsamkeit und Stille. Die Rückfahrt vom Eismeer wurde quer durch Finnland angetreten, mitten durch das Gebiet der 60.000 Seen. Auch hier vermittelten die Bilder vorzügliche Einblicke in Land und Leute Finnlands. Helsingfors, die schSne, moderne Hauptstadt, wurde erreicht, und von Abo, führte ein Dampfer die Wagen wieder nach Stockholm. Vor dort quer durch Süd-Schweden, über die Fähre nach Warnemünde und durch ganz Deutschland wurde nach 9000 zurückgelegten Kilometern Zürich, der Ausgangspunkt der Fahrt, wieder erreicht. Man sagt den Völkern nördlich der Alpen nach, dass eine unstillbare Sehnsucht sie immer wieder nach dem Süden ziehe. Ob das für alle Fälle und unbedingt richtig ist, mag bezweifelt werden, denn wer den Film von Dr. Weissbrod gesehen hat, für den dürften seine Reisepläne nach dem Süden stark in den Hintergrund gerückt worden sein, weil der Wunsch mächtig geworden ist. einmal nordisches Land zu schauen und hinaufzufahren im Auto bis zum nördlichen Eismeer. SEKTION LES RANGIERS. Die Sekt. Les Rangiers des ACS hält Samstag, 4. Aprill, Beginn um 16 Uhr, in der Brauerei Warteck in Laufen ihre ordentliche Jahresversammlung 1936 ab. Unter den Traktanden kommt der Beschlussfassung über die Durchführung des Bergrennens Develier-Les Rangiers besondere Bedeutung zu. Im weiteren figurieren auf der Tagesordnung neben den üblichen Geschäften noch die Statutenrevision, die Festsetzung des Programms der Veranstaltungen 1936, des Eintrittsgeldes und des Jahresbeitrages etc. Der Versammlung, wozu auch die Damenmitglieder eingeladen sind, schliesst sich ein kleines Abendessen an. Osterverkehr bemerkbar. Den Mitgliedern steht ein Verzeichnis lohnender zwei- bis fünftägiger Ostertouren zur Verfügung. Als nächster Sektionsanlass findet am 25 April eine völlig neuartige Geländefahrt im nördlichen Kantonsteil statt, wo es vor allem gilt, die Fahrfähigkeit im Gelände zur Geltung zu bringen. An den sportlichen Teil dieser Veranstaltung, deren Ziel sich in Winterthur befinden wird, schliesst sich dort noch eine Spezialprüfung an, sowie abende eine Monatsversammlung mit gemeinsamem Nachtessen und Lichtbildervortrag..- Und für Sonntag, den 3. Mai ist die alljährliche Bluestfahrt vorgesehen, die diesmal ins St. Galler- und Appenzeller-Land führen wird, mit Mittagessen im schöngelegenen Weissbad. Die Hinfahrt erfolgt über St. Gallen, Heiden, Walzenbausen, Oberegg; Das beste Propagandamittel für unsere Bewegung ist die Verbreitung unseres offiziellen Organs, die «Automobil-Revue». Senden Sie uns Ihren Beitritt. Werben Sie bei Ihren Freunden. Vergessen Sie nicht, dass eine kleine Unvorsichtigkeit schwere Folgen haben kann und dass ein Unfall aus Unvorsichtigkeit unsere Bewegung schädigt! Für Sie, für uns seien Sie immer vorsieht 77.699 (1935: 79.106), jenes der Einnahmen auf 12.984 Fr., währenddem die Betriebsausgaben mit 13.684 Fr. ausgewiesen werden. Es verbleibt somit ein Ausgabenüberschuss von 700 Fr., verglichen mit einem solchen von Fr. 900 im Vorjahr. Genfer Salon 1937. Der Erfolg des diesjährigen Genfer Salons, dessen Fazit jenes des Jahres 1936 in gewissen Beziehungen noch übertrifft, hat dem Organisationskomitee den Entschluss leicht gemacht, die Ausstellung auch 1937 zu wiederholen. Mit Einstimmigkeit wurden als Datum des Genfer Salons 19 3 7 die Tage vom 12. — 21. März festgesetzt. Damit ist der übliche Termin etwas vorgerückt worden, eine kleine Verlegung, deren Grund darin liegt, dass nächstes Jahr Ostern schon auf den 28. März fällt. Nachträgliches zum Genfer Salon: Yacco. Dieses Oel, das seinen Namen durch die Dauerfahrten der bekannten Rosalie I und Rosalie II sowie durch verschiedene Transatlantik-Flüge .hervorragender französischer Piloten begründet hat, war selbstverständlich auch am diesjährigen Genfer Salon vertreten. Wir hatten dabei Gelegenheit, die reiche Auswahl, die Produkte dieser grossen Gesellschaft in aller Müsse zu studieren, die Oele sowohl als auch die Fette und alle Spezialerzeugnisse, die zur Schmierung sämtlicher sich bewegenden Organe eines Wagens bestimmt sind. Dabei geht einem auch ein Licht über die verschiedenartigen Bedingungen auf, welche das Oel, namentlich bei Explosionsmotoren zu erfüllen hat, wo es nicht nur hohen Temperaturen, sondern auch Frankreich: Schneefrei sind: Route d'Hiver des Alpes, Faucille und Zufahrt nach Chamonix. Oesterreich: Arlbergpas« m. K. durchgehend passierbar. Italien: Unpassierbar sind: Broccone, Campo di Garlomagno-Campiglio, Campolungo, Cereda, Falzarego, Gavia, Grödnerjoch, Jaufen, Mauria, Monte Croce de Comelico, Pordoi, Sant-Angelo Misurina, Sella- und Stilfserjoch (Information Schenker & Co., Bolzano). Strasse von Valtourhanche nach dem Wiesental am Fues des Cervino (Matterhorn) für den Autoverkehr wieder geöffnet. ; Autotransporte durch die Alpentunnels: Albu 1 a : Bergün-Bevers. Lötschberg: Kandersteg-Brig. St. Gotthard: Göschenen-Airolo. S i m p 1 o n : Brig-Domodossola. Schweiz. Provisorische Eintrittskarten für Motorfahrzeuge: Die Schweiz. Zollämter stellen nun ausser d en 10- un[ l 20tägigen provisorischen Eintrittskarten für Motorfahrzeuge auch solche mit 40tägiger Gültigkeit gegen eine Gebühr von Fr. 6.— aus. Verlängerungen provisorischer. Eintrittskarten sind bei jedem schweizerischen Zollamt von 10 auf 20 resp. 40 Tage möglich. für die hervorragenden Eigenschaften der Yacco- Oele liegt übrigens auch darin, dass sie von zahlreichen Schienenautos benützt werden, der beste Beweis für ihre unbedingte Zuverlässigkeit. Im Bericht des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements über seine Geschäftsführung im Jahre 1935 wird im Abschnitt Motorfahrzeuge und Fahrräder u. a. ausgeführt, dass im Berichtsjahre beim Bundesrat 3 Beschwerden eingelangt sind, die sich unter Berufung auf Art. 3, Abs. 2, des Automobilgesetzes gegen kantonale Verkehrsbeschränkungen richteten; ausserdem waren noch 5 Fälle vom die Heimfahrt über Hemberg und den Ricken. V Vorjahr pendent. Einen Rekurs hat der Bundesrat abgewiesen, einen andern, der sich gegen die Aufstellung von zahlenmässigen Höchstgeschwindigkeiten wandte, gutgeheissen; auf 2 Beschwer- Auus «fl«s«» Verbänden den wurde nicht eingetreten. Gestützt auf Art. 15, Abs, 3, des Automobilgesetzes haben sich 25 Personen wegen Entzug CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN des Führerausweises beim Departement beschwert; Wir machen unsere Mitglieder nochmals darauf aufmerk- hängig. . Auf 4 Beschwerden konnte nicht einge- ausserdem waren noch 4 Rekurse vom Vorjahre sam, dass Donnerstag, 2. April, treten werden; eine ist zurückgezogen und 22 sind abends 8 Uhr, in der Aula des abgewiesen worden. Ausserdem hat das Departe- die Beschwerde eines Kantons abgewiesen, Mädchenschulhauses der Vor-mentrag über schnellaiifende Dieselmotoren stattfindet. Vollzähliges Erscheinen aller Mitglieder ist Ehrensache. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Morgen Mittwoch, den 1. April 1936, abends 20.15 Uhr, findet im Du Pont unsere Monatsversammlung statt. Wir bitten unsere verehrten Mitglieder, in Anbetracht der wichtigen Traktanden, wie zum Beispiel: Sterbehilfskasse, Rechtschutz und Versicherung, um vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Der Vertreter einer Versicherungsgesellschaft wird zu den oben erwähnten Thema ein Referat halten. Auch unser Vereins-Orchester ist erwacht und bringt viel Neues. Anlässlich der Versammlung werden auch Bestellungen auf Vergrösserungen der Vereins-Photo entgegengenommen. Haltet Euer Wort und erscheint in Anbetracht der wichtigen Geschäfte in globo! Gleichgesinnte Berufskollegen herzlich willkommen, jeden Donnerstagabend, ab 20 Uhr am Stamm im Zeughauskeller; Anmeldunzen daselbst. Rottschaf» der Aero- JS. Amateure der Schweiz General- -Blanc 11 Touristikbulletin des A.C.S. dessen Antrag auf Entzug von der letzten Instanz des zuständigen Kantons abgelehnt worden war. Dagegen hat es 2 Beschwerden von Kantonen, deren Anträge auf Entzug von einem andern Kanton nicht in genügender Weise berücksichtigt würden waren, gutgeheissen. Auf« n Behotflen »bttwfvtsdhaft Personelles. Gebr. Kunz, mech. Wagnerel u. Autotransporte, Lyssach. Der Gesellschafter Fritz Kunz hat mit seiner Ehefrau Gütertrennung vereinbart. Strassenbau & Beton A.-G., Zürich, Zweigniederlassung Chur, in Chur, Hauptsitz in Zürich. Erwin Maier, Walter Gröbli und Leonhard Stegmeier sind aus dem V. R. ausgeschieden und deren Unterschriften erloschen. Ferner ist erloschen die Unterschrift von Franz Trachsel. Der V. R. wurde wie folgt bestellt: Jakob Frei, Kaufmann, Küsnacht/Zch., Präs. (bish. kaufm. Leiter), Oskar Rieder, Tiefbautechn., Zürich. Der Präs. J. Frei, zugl. kaufm. Leiter, führt Einzelunterschrift, während Osk. Rieder Kollektivunterschrift führt. « Swissair » Schweizerische Luftverkehrs-Aktiengesellschaft, Zürich. Die Unterschrift des V. R.-Mitgliedes Guillaume Bordier ist erloschen. Dagegen wurde dem bisherigen V. R.-Mitglied Albert Vassali, Kaufmann, Genf, Kollektivunterschrift erteilt. Die Prokura von Otto Weber ist erloschen. Eugen Groh, bisher Prokurist, wurde zum Vizedir. ernannt und führt an Stelle der Kollektivprokura nun Kollektivunterschrift. Firmenlöschuna. Iseli Eduard, Autorep.-Werkstätte. Luzern. Die Firma wird wegen Reduktion des Geschäftes auf Begehren des Inhabers im Handelsregister gestrichen. Ed. Blatter & Cie., Zürich 11. Handel in landw. Maschinen, Motoren usw. Die Fa. ist infolge Auflösung dieser Kollektivges. erloschen. Aktiven und Passiven gehen an die neue gleichnamige Koromanditges. über. Bewilligung eines Moratoriums und Schuldenruf. Sfalder & Co., Automobil-Aktienges., Delsbergerallee 7, Basel. Handel mit Automobilen etc., Betrieb einer Garage u. Rep.-Werkst. Der Fa. ist bis 22. April 1936 ein Moratorium bewilligt und da« Konkursamt Basel-Stadt zum Kurator ernannt worden. Während dieser Zeit sind Zwangsvollstrekkungen gegen die Schuldnerin nicht zulässig. Berichtigung. Bei den Standbesprechungen in Nr. 27 der «A.-R.» hat uns der-Setzkastenkobold leider einen bedauerlichen Streich gespielt. Der unter dem Namen Rebsamen behandelte Stand betraf nämlich in Wirklichkeit die Firma E. Rebmann, Automobil-Werkstätte. Aarau. Schluss des redaktionellen Teils. An der Daytona Beach. Am bekannten amerikanischen Automobilrennen der Daytona Beach, an welchem allein Serienwagen teilnehmen, wurden die ersten drei Plätze durch V-8-Fordwagen belegt