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E_1936_Zeitung_Nr.028

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 31. MÄRZ 1936 - N r 28 Dann rechtzeitig eine Beratung mit unsern bewährten und zuverlässigen Ihre Weekend- und Ausflugsfahrten werden dadurch viel genussreicher Europa Touring, Automobilführer von Europa, herausgegeben vom Touring-Club der Schweiz. RedaktionO. R.Wagner, Bern. Patronat: Alliance Internationale de Tourisme. Die 12. Ausgabe enthält 62 Hauptkarten, umfassend ganz Europa vom nördlichen Eismeer bis nach Gibraltar und die Grenzen von europäisch Russland, 26 Länderkarten, 90 Stadtpläne, 400 Seiten Gebiets- und Ortsbeschreibungen. Preis Fr. 12.—. Automobil-Atlas von Europa, Format 25x40 cm, umfassend 53 Hauptkarten und eine Uebersichtskarte, Einreise- und Fahrvorschriften für sämtliche Länder Europas, Ortsregister. Preis Fr. 30.—. CH Touring, Führer für Automobilfahrer, herausgegeben v. Touring-Club der Schweiz. Redaktion O. R. Wagner, Bern. 19. 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Klarheit, Übersichtlichkeit, leichte Lesbarkeit, praktisches Format und einfache Falzung sind ihre Vorzüge. 6-Farbendruck. a) Ausgaben mit Text. Deutschland: 1:1,000,000, doppelseitig Fr. 4.— Frankreich: 1:1,000,000, doppelseitig . „ 4.— Italien: 1:1,000,000, doppelseitig . . . „ 4.— Oesterreich-Üngarn-Tschechoslowakei: 1:1,000,000, doppelseitig „ 4.— Holland-Belgien: 1:650,000 , 4.— Spanien: 1:1,500,000 .• „ 4.— Grossbritannien: 1:1,500,000 4.— Nordländer: 1:1,500,000 4.— Finnland: 1:1,500,000 „ 4.— Baltische Staaten: 1:1,500,000 , 4.— Polen: 1:1,500,000 4.— Rumänien: 1:1,500,000 4.— Balkan: 1:1,750,000 , 4.— b) Ausgaben ohne Text. Deutschland: 1:1,000,000, doppelseitig Fr. 2.80 Frankreich: 1:1,000,000, doppelseitig „ 2.80 Italien: 1:1,000,000, doppelseitig . . . „ 2.80 Oesterreich-Ungarn-Tschechoslowakei: 1:1,000,000, doppelseitig „ 2.80 Nordafrika: 1:3,000,000, einseitig. . . „1.25 3. Spezialkarten. 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In allen Buchhandlungen des In- und Auslandes er hält lieh, sowie beim A Verlag Hallwag - Bern A ^* Abteilung Autotouristik Telephon 28.222 ^^* soll diese Massnahme nun wieder rückgängig machen. Massnahinen am Motor. Zum sparsamen Fahren gehört vor allem ein möglichst geringer Brennstoffverbrauch. Bei der wärmeren Luft dürfen wir jetzt eine etwas kleinere Düse einsetzen, den Vergaser etwas sparsamer einregulieren. Ausserdem wollen wir nicht vergessen, dass der Luftfilter einer Reinigung bedarf. Denn schliesslich ist er da, um Schmutz aufzufangen, wodurch eine allmähliche Verstopfung eintritt. Die elektrische Anlage ist nicht mehr so stark beansprucht wie im Winter, was aber keineswegs heissen will, dass sie keiner Pflege mehr bedürfe. Um keinen Verdruss mit den Zündkerzen zu haben, wechselt man sie am besten jeweils nach ca. 15,000 Fahrkilometern aus. Weiter muss die Batteriesäure im Sommer häufiger als in der kalten Jahreszeit mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden, weil sie schneller verdunstet. Als nächstes Glied in der Reihe folgt im Laufe des kommenden Monats noch der Kühler. Die Jalousien darf man jetzt wieder entfernen und etwa zu Mitte April kann man auch das Gefrierschutzgemisch des Kühlers gegen Brunnenwasser vertauschen. Sollte der Motor an warmen Tagen zum Heisswerden neigen, so hat dies seine Ursache möglicherweise in einem Kesselsteinansatz im Innern des Kühlers, der sich aber mit Hilfe einer heissen Sodalösung (l kg Soda auf 10 Liter Wasser) auflösen lässt. Wer billig fahren will, darf aber auch das Reifenproblem nicht aus den Augen lassen. Es ist bekannt, dass sich die Pneus im Sommer rascher abnützen als im Winter, denn in der heissen Jahreszeit sind die Strassenoberflächen warm und die Lufttemperatur hoch. Dazu kommt noch die innere Erwärmung der Reifen während der Fahrt. Nun ist Gummi ein sehr schlechter Wärmeleiter, so dass besonders im Sommer eine Abkühlung nur langsam erfolgt. Im Winter dagegen liegen die Dinge ganz anders. Die Strassen sind kalt, oft nass und die Lufttemperatur hält sich in der Nähe des Gefrierpunktes, so dass der Pneu sich gut abkühlen kann und seine Temperatur nicht stark ansteigt. Falls man also aus seinen Pneus eine lange Lebensdauer herausholen will, so muss man ihnen besonders in der heissen Jahreszeit durch ausgeglichenes Fahren und Einhaltung einer nicht übermässigen Geschwindigkeit die Arbeit erleichtern. Weiter ist eine allwöchentliche Kontrolle des Luftdrucks von Wichtigkeit. Ein zu leicht aufgepumpter Reifen zeigt einen viel stärkeren Verschleiss als einer, dessen Luftdruck auf der korrekten Höhe gehalten wird. Verletzungen der Hülle durch Nägel und dergleichen sind möglichst sofort auszubessern, da andernfalls Feuchtigkeit Zutritt zum Gewebe erlangt und dort zu lokalen Zermürbungen führt. Beim Reifenwechsel ist speziell darauf zu achten, dass der Schlauch nicht eingeklemmt wird und insbesondere auch, dass er die passenden Abmessungen aufweist. Alte Schläuche dehnen sich oft soweit aus, dass sie sich der neuen Reifenhülle nur unter Faltenbildung anschmiegen können. Es empfiehlt sich deshalb, in neue Laufdecken auch neue Schläuche einzulegen. Ein besonderes Augenmerk richtet man beim Aufziehen der Sommerreifen auf den Zustand des Felgenbettes. Man reinigt es sorgfältig von Rost und Oel, worauf es einen Anstrich von rostschützendem Felgenlack erhält. Auch das gehört zum « billig fahren ». Tedan« Rundschau Blendungsfreie Autobeleuchtung mit polarisiertem Licht. Blendung durch Scheinwerfer ist eines der grössten Gefahrenmomente im nächtlichen Autoverkehr. Durch eine neue amerikanische Erfindung, den polarisierenden Film, wurde ine einfache Lösung gefunden. Während die Wellen des gewöhnlichen Lichtes ungeordnet schwingen, versteht man unter polarisiertem Licht ein solches, dessen Wellen nur in einer Ebene schwingen. Dieses Licht wird durch einen Polarisator gewonnen. Betrachtet man polarisiertes Licht durch einen Analysator, d. h. durch eine Vorrichtung, welche ebenfalls nur Licht in einer Schwingungsebene durchlässt, so wird man hell sehen, wenn der Analysator parallel zu dem Polarisator steht, hingegen wird man kein Licht sehen (dunkel), wenn der Analysator senkrecht zu dem Polarisator angeordnet ist. Den Vorgang kann man sich etwa durch folgenden Vergleich veranschaulichen: Versucht man, Zündhölzchen mit dem Kopf nach unten durch zwei hintereinander stehende enge Stabgitter zu werfen, so wird das ziemlich gut gelingen. Dreht man jedoch das eine Stabgitter um 90%, so werden die Stäbe der beiden Gitter ein Netz bilden und die Streichhölzchen nicht mehr hindurchlassen. — In diesem Vergleich sind die Stäbchen das Licht, die beiden Stabgitter der Polarisator und der Analysator. Als Mittel zur Erzeugung von polarisiertem Licht dienen gewisse Arten Von Kristallen. — Nun ist es einer amerikanischen Firma gelungen, Filme herzustellen, welche Licht polarisieren. Dies wird dadurch erreicht, dass dem Film ein Farbstoff einverleibt ist, dessen langgestreckte Molekeln (man muss sie sich als Stäbchen vorstellen) in gleicher Richtung gelagert sind. Diese Orientierung scheint durch Strecken oder Walzen des gefärbten Films — solange er noch zähflüssig ist — erreicht zu werden. — In der Durchsicht erscheint der Film grau. Legt man 2 Filmstücke mit parallel orientierten Farbstoffmolekeln aufeinander, so ist er auch weiter grau durchscheinend. Dreht man jedoch das eine Filmstück um 90 Grad, so lassen die Filme kein Licht mehr durch. Die Lichtabsorption ist so vollkommen, dass der Glühfaden einer elektrischen Lampe gerade noch als dunkelviolette Linie erkennbar ist. Solch polarisierender Film soll nun vor den Autoscheinwerfer gelegt werden. Das Licht wird also wie bisher durch den poralisierenden Film auf die Strasse geworfen; allerdings wird man stärkere Lichtquellen benutzen müssen, da der graue Film einen Teil des Lichtes absorbiert. Der Führer des entgegenkommenden Wagens, welcher einen Analysator aus dem gleichen Film (vielleicht als Brille oder als Schutzscheibe) besitzt, wird die Lichter des Scheinwerfers nur schwach dunkelviolett erblicken. Die von seinem eigenen Scheinwerfer beleuchtete Strasse aber wird er gut sehen, ebenso die durch das Auto beleuchteten Katzenaugen der Wegweiser und anderer Autos. Auch die Lichter, die nicht durch einen Polarisator abgeblendet sind, wird der Wagenführer gut erkennen. — Da die diffuse Reflexion auf der Strasse und auf allen nichtmetallischen Gegenständen die Polarisation des Lichtes zerstört, wird der Fahrer die von seinem eigenen und vom anderen Auto beleuchtete Strasse gut sehen. Praktische Wink« Nicht das Oelsieb entfernen ! Das Oelauffüllen geht manchen Kraftfahrern nicht schnell genug; sie ne*hmen deshalb kurzerhand das Sieb aus dem Einfüllstutzen heraus. Dabei vergessen sie ganz, dass es eine ausserordentlich wichtige Funktion zu erfüllen hat, nämlich die im Oel befindlichen Fremdkörper zurückzuhalten, die sich in jedem, auch dem besten Markenöl, befinden können. Die engen Bohrungen, die das Oel bis zu den Schmierstellen zu passieren hat, werden durch solche Fremdkörperchen leicht verstopft, so dass der Oelumlauf ins Stocken gerät und die Schmierung unterbrochen wird. Es ist eine langwierige und deshalb kostspielige Arbeit, die verstopfte Stelle ausfindig zu machen und den Fremdkörper zu entfernen. Aber noch viel unangenehmer ist der Schaden, der durch das Trockenlaufen der Schmierstelle entstehen kann. Man sollte deshalb lieber ein wenig Geduld haben beim Oelauffüllen, als dass man das Sieb entfernt und sich der Gefahr aussetzt, wegen langwieriger Reparaturen den Wagen für Tage zu entbehren und ausserdem noch viel Geld zu bezahlen. Federpflege nicht vergessen! Gerade in der Uebergangszeit nach diesem missglückten Winter, in dem Frost und Schnee mit Tauwetter und Schmutz abgewechselt haben, bedürfen die Federn des Autos, soweit es nicht Spiralfedern sind, einer besonders sorgfältigen Pflege. Mehr als viele andere Wagenteile sind sie der Verschmutzung ausgesetzt, die gerade bei ihnen sich als im besonderen Masse nachteilig erweist. Nur zu leicht dringen Schmutzteilchen zwischen die einzelnen Federblätter, setzt sich zwischen ihnen Wasser an, das unweigerlich zur Rostbildung führt. Schmutz und Oel aber wirken zwischen den sich ständig bewegenden Federn als Schmirgel und schwächen die einzelnen Blätter so stark, dass diese bei Gelegenheit brechen können, während andererseits der Rost die Blätter zusammenkittet und dadurch jede Federwirkung geradezu aufhebt Wer eine solche Schädigung der Federn, von deren richtigem Funktionieren die Sicherheit der Wageninsassen mit abhängt — schon mancher schwere Unfall ist durch Federbruch verursacht worden! — verhüten will, muss dafür Sorge tragen, dass die Federn möglichst häufig gereinigt und von Zeit zu Zeit richtig geschmiert werden. Am besten eignet sieb bierfür graphithaltiges Fett. Oel ist nicht so cslir zu empfehlen, weil es voa

28 -J DIENSTAG, 31. MÄRZ 1936 AUTOMOBIL-REVUE den Federblättern bald wieder herausgequetscht wird. Will man doch Oel verwenden, so muss man schon von einem kleinen Apparat Gebrauch machen, wie man ihn auf der Berliner Auto-Ausstellung sehen konnte: dieser Apparat ölt die Federn ständig d. h. so lange wie der Wagen sich bewegt, während beim Stillstand die Oelung aussetzt. Am vorteilhaftesten ist es bestimmt, wenn man Federgamaschen verwendet, die eine Verschmutzung der Federn gar nicht erst eintreten lassen, so dass man lediglich für rechtzeitige Schmierung zu sorgen hat. Viskositätsänderung mit der Temperatur des Schmieröls. Zu den charakteristischen Merkmalen der Schmieröle gehört auch die Viskosität Wie aus unserm nachfolgenden Diagramm ersichtlich ist, genügt es aber keinesfalls, dass man die Viskosität nur bei einer gewissen Temperatur bestimmt. Sie sollte für mehrere praktisch vorkommende Temperaturen ermittelt werden, denn erst daraus lässt sich ein zuverlässiges Bild über die Eignung gewinnen. Im dargestellten Fall haben z. B. zwei Oele bei 50 Grad C. ungefähr dieselbe Viskosität. Dagegen ist das eine Oel bei Betriebstemperaturen von 70-80 Grad C. bedeutend dünnflüssiger, und bei niedrigen Temperaturen von 20 Grad C. zwei- bis dreimal zähflüssiger als das andere Oeh Grösste Auswahl in Klein-Occasionswagen Badenerstr. 527, ZÜRICH Telephon 70.777 Zu verkaufen zu günstigen Konditionen. Zu verkaufen II. Antwort 9757. Uebermässiger Benzinverbrauch. Zuschrift weitergeleitet. Frage 9755. Warnvorrichtung vor Kohlenoxyd. Gibt es eine Warnvorrichtung zum Schütze vor schädlichem Köhlenoxyd im Wagen? Z. A. Frage 9766. Startklappe. Mein Motor springt in kaltem Zustand beim Gebrauch der Startklappe sofort an. Wenn ich ihn aber nach dem Warmlaufen abstelle und darauf unter Betätigung der Startklaippe wieder anlassen will, so dreht er wohl flott durch, aber er springt nicht an. Dagegen habe ich keine Mühe, ihn alsdann ohne Betätigung der Startklappe wieder in Gang zu bringen. Woran könnte das liegen? B. P. in L. Antwort: Dem Start-Vergaser fällt die Aufgabe zu, den kalten Zylindern ein möglichst fettes Gemisch zuzuführen, weil ein allzu mageres Gemisch nicht zündfähig ist. Ueberhaupt sind Gasgemische aus Luft und Benzindämtpfen nur in gewissen Grenzen entzündbar. Auch ein übermässiger Gehalt an Benzindampf stellt die Zündfähigkeit in Frage. Es ist nun gut möglich, dass der Startvergaser dem kalten Motor gerade das richtige Mischungsverhältnis liefert, dagegen, sobald er warm ist, ein nicht mehr entzündliches, allzu fettes Gemisch. In diesem Falle lässt man die Betätigung der Startklappe einfach bleiben. Da der Motor dann ohne weiteres anspringt, schadet die beschriebene « Spezialität » dieses Startvergasers nichts. Frage 1 unter Vorstrafen? M. L. Frage 9767. Oberflächenbehandlung von Aluminium. Könnten Sie mir ein Verfahren angeben, sprochene Polizeibusse wegen Uebertretung des Antwort: 1. Die Berechtigung, eine ausge- mit dem Aluminiumblech (Armaturenbrett und Motorhaube), das verkratzt und stark angelaufen ist, Falle der Unerhältlichkeit in Gefängnis umzuwan- Bundesgesetzes oder der Vollziehungsverordnung im wieder dauernden Hochglanz erhält? Meine bisherigen Bemühungen verliefen erfolglos. Strafprozessordnung. Es ist erforderlich, dass in deln, ergibt sich ohne weiteres aus der kantonalen P. W. in W allen Fällen, ganz gleichgültig, ob es sich um Polizeiübertretungen oder um ein Vergehen handelt, Antwort- Für •diese Teile wirkt besonders schön eine leicht mattierte Oberfläche, die nach im Urteil bzw. in der Bussenverfügung erklärt wird, der im folgenden beschriebenen Behandlung mit welche Anzahl von Tagen Gefängnis im Falle der Zaponlack gegen die Einflüsse der Luftfeuchtigkeit zu schützen ist Um die Kritze zu entfernen, Unerhältlichkeit der Busse an ihre Stelle tritt. muss die Oberfläche mit einer sehr rasch rotierenden (2000—2500 t/Min.) Chromleder- oder Filz- 2. Art. 8 des Bundesgesetzes über das Bundesstrafrecht lautet, in Uebereinstimmung mit der vorerwähnten Vorschrift des zürcherischen Polizeischeibe (halbhart) von 40—50 cm Durchmesser geschliffen werden. (Bei kleineren Durchmessern entsprechend höhere Drehzahlen anwenden!). rechtes, wie folgt: Das Schmirgelpulver (erst gröbere und dann feinere Sorte) wird auf die saubere Scheibe mit starkem drei Monaten erhältlich sind oder im Falle der Zah- des Verurteilten, in dem Urteil zu- Leim gleichmässig aufgeklebt. Das Korn des ver-lungsunfähigkeiwendeten Schmirgels muss sehr gleichmässig sein und das Schleifen mit Vorsicht erfolgen, damit keine Kratzer zurückbleiben. Nach dieser Behandlung kann die Oberfläche entweder poliert oder mattiert werden. Ersteres geschieht mit Schwabbelscheiben (Tampons) aus Stoff und Polierrot, Tripel- oder Wienerkalk, worauf mit lose genähten Schwabbelscheiben "unter FIATOpel71406 an die Automobil-Revue, Bern. 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Zwischen Polieren und Nachpolieren wird die Oberfläche mit Petrol und Benzin gereinigt (Vorsicht wegen Brandgefahr), hierauf getrocknet und erst dann auf Hochglanz poliert. Eine eatinartige Mattierung kann man stattdessen durch Behandlung mit sehr feinen rotierenden Stahldrahtbürsten erzielen (Drahtstärke im Maximum 0,1 mm). Vor dem Bürsten ist die Oberfläche sauber von Fett zu reinigen und auch während der Behandlung müssen eventuelle Verunreinigungen laufend entfernt werden. Die Bürsten- Geschwindigkeit eoll 15—20 m/sec. betragen. Zur Verfeinerung der Mattierung eignet sich ein Schmieren mit Bimsteinpulver während der Bürstenbehandlung. Mattierte Flächen sind besonders empfindlich und müssen durch einen durchsichtigen Lacküberzug geschützt werden (z. B. wie erwähnt mit Zaponlack). Anfrage 582. Polizeibusse. 1. Ist im Kanton Zürich das Polizeirichteramt berechtigt, eine Polizeibusse aus Uebertretung des Art. 25 des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr und Art. 42 der Vollziehungsverordnung im Falle von Unerhältlichkeit in Gefängnis umzuwandeln? Wie lauten diese betreffenden gesetzlichen Bestimmungen? 2. Wie lautet Art. 8 des Schweiz. Bundesstrafrechtes vom 4. Februar 1853? 3. Was versteht man unter vorbestraft? Fällt « Bei Ausfällung von Geldbussen soll für den Fall, dass dieselbe nicht innerhalb der Frist von gleich die Umwandlung in Gefängnissprache ausgesprochen werden. Dabei ist für je Fr. 10. — je ein Tag Gefängnis zu rechnen.» Diese Gesetzesbestimmung wurde in der Bussenverfügung offenbar deshalb noch erwähnt, weil sich der- Polizeirichter möglicherweise nicht klar darüber war, ob die kantonale Vorschrift über die Umwandlung oder die eidgenössische zu gelten habe. Praktisch ist dies aber, wie ausgeführt, ohne Bedeiitung. Der Touren - O nkel! Von Norden, Süden. 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O Fachkunde für Automobilschlosser, von Albert Ungerer. Diese Neuerscheinung aus Hirts Berufsschulwerk (Verlag: Hirt, Breslau) soll den Werk-« schüler mit den praktischen Berufsarbeiten und den Naturgesetzen vertraut machen. Sie will die zukünftigen Mechaniker befähigen, später selbständig auch schwierigere Reparaturen zuverlässig auszu-' führen. Und nicht zuletzt ist das Buch dazu wie geschaffen, um tieferes Interesse und Freude an der Berufsarbeit zu wecken. Um das Werk jedem erschwinglich zu machen, wurde sein Umfang auf ca. 160 Seiten beschränkt. Mit seinen 162 Abbildungen und verschiedenen Tafeln kostet es nur Fr. 3.60. Ralo-Calculator (Bremsweg-Schieber). Zur Errechnung des Bremsweges und der Verzögerun? eines Kraftwagens und zur Beurteilung der Wirkung der Bremsen. Preis hfl. 2.— (schw. Fr. 4.20) mit Lederetui, franko bei Vorausbezahlung. Zu beziehen: Dipl.-Ing. W. Loewenthal, Den Haag (Hol-» land). Van Reeestraat 18. Der von uns an dieser Stelle früher beschriebene «Bremsweg-Schieber» ist nunmehr in verbesserter stabiler Ausführung in Form eines kleinen Rechenschiebers auf den Markt gekommen. Auch die Anordnung der Skalen ist verändert, so dass nunmehr, ein vollkommenes kleines Einstellinstrument geschaffen ist, das alle Bremsweg-Tabellen und Bremsweg-Kurventafeln überflüssig macht. Durch Einstellen einer Zunge können alle Bremswege bis zu 150 km/St. Geschwindigkeit abgelesen werden, und zwar gleichzeitig für alle Geschwindigkeiten bei irgend einem Verzögerungswert. Ferner ist ea möglich, mit Hilfe des «Ralo-Calculators» aus einem ermittelten Bremsweg die Wagengeschwindigkeit festzustellen, was bei Untersuchung und Beurteilung von Unfällen überaus wichtig sein kann. Der Schieber ist universell zu gebrauchen, d. h. sowohl für metrisches als auch englisches Maßsystem. Eine sehr ausführliche Beschreibung mit Beispielen er-* möglicht, dass der Schieber von jedermann praktisch angewendet werden kann. Wie wir hörten, ist derselbe bei verschiedenen kantonalen Motor-. fahrzeug-Kontrollstellen in Gebrauch. 10—12-Plätzer, 1933, neu karossiert, ist wegen Anschaffung eines neuen Wagens billig abzugeben. Rassiger Motor. Eignet sich gut für Bergstrecke. Für Verkaufsbedingungen wende man sich an den Auto-Verkehr Signau-Eggiwil-Röthenbach in Signau. Telephon 53. 71431 Cabriolet, 4plätz., 16 PS, Q. KEUSEN Fischhäuserstr. 22 - Tel. 24.16 Herstellungsjahr 1933. Neugummlerung mit Sommer- und Winterprofil. Offerten unter Chiffre Sämtliche Reparaturen prompt und fachgemäss. Z 3719 an die Automobil- Revue. Bureau Zürich. Zu verkaufen wegen Nichtgebrauch ein Fiat501 7,4 St.-PS, 4 Plätze, in gutem Zustande, zu günstigem Preis. 71392 Alois Spescha, Disentis. Büdhieviascl* Car Alpin SCHAFFHAUSEN VULKANISIERANSTALT ZÜRICH 8 B. Frick & Co., A.-G. PNEUMATIK-HAUS Oufourstr. Telephon 21.333 Ecke Kreuzstr. 15