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E_1936_Zeitung_Nr.036

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 1. MAI 1936 — N° 36 P-4>f 5 P.S., 4 Zyl., 4Plätzer, 4-Gang-Getriebe, das billigste Vollautomobil auf dem Schweizer Markt. 4-plätzise Coach Laxe P-4 Olympia /P.S., selbsttragende Ganzstahlkarosserie, unabhängige Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator. 6 Zylinder 10 P.S., unabhängige Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator, hydraulische Bremsen, 4-Gang-Getriebe mit 2 synchronisierten Gängen.— Limousinen, 2- und 4-Plätzer-Kabriolets, 6-Plätzer.— Last- und Lieferwagen. OPEL wurde durch die Konstruktion sparsamer und geräumiger Kleinwagen die grösste Automobilfabrik ausserhalb von U.S.A. Biel für einen Wagen geleistete Montagearbeit gibt einer Schweizerfamilie Über einen Monat Erwerb u Offizielle Fabrikvertretungen: Titan A.-G., Zürich / Ritzi & Wagner, Amriswil und St. Gallen / A. Bosshard, Winterthur / Ryffel-Altmann, Glarus / Munot-Garage, Schaffhausen / A. Stieger, Chur / Joh. Kaiser, Zug / Gebr. 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N° 36 — FREITAG, 1. MAI 1936 AUTOMOBIL-REVUE dem der Firma patentierten Vorkammer-Verfahren arbeiten. Auf Grund der Prüfstandergebnisse des VersuchsOiotors entschloss sich das Untertürkheimer Werk für die Konstruktion eines in V-Stellung zweireihig angeordneten sechzehnzyllndrigen Motors, sowie für Rollenlagerung der Pleuelstangen auf der Kurbelwelle. Denn die für das viel grössere neue Schiff benötigte verdoppelte Maschinenleistung hätte nach dem damaligen Stand der Technik in einem Zwölfzylinder-Motor nicht ohne Anwendung von Aufladung untergebracht werden können. — Der Luftschiffbau legte jedoch allergrössten Wert auf eine möglichst einfache Maschine ohne Nebenantriebe. Auch ergaben Vorausberechnungen der Drehsehwingungsverhältnisse für einen solchen Sechzebnzylindermotor sogar günstigere Verhältnisse als für den Zwölfzylindermötor. In den endgültigen Auftragsbedingungen wurde eine Dauerleistung von 800/900 PSe bei einem Treibölverbrauch von nicht mehr als 180 gr/PSe/Std. vereinbart. Gegenüber der Dauerbetriebsleistung von 800/900 PSe gestattet der Motor eine Vollleistung von 1200 PSe, wobei der Treibölverbrauch noch unter der garantierten Ziffer von 180 gr/PSe/Std. bleibt. Die Motorenanlage des neuen Luftschiffes verfügt also über eine ausserordentllch grosse Kraftreserve, die gerade bei Atlantikstrecken der nördlichen Halbkugel infolge der dort häufig auftretenden Gegenwinde ungeheuer wertvoll ist. Ueber die Konstruktion selbst sei erwähnt, dass das massige Gehäuseteil sowie Ober- und Unterteil aus vergütetem Silumin-Gamma gefertigt sind. Dis Unterteil besitzt dabei reichlich längslaufende Kühlrippen. Die Kurbelwelle ist neunmal gelagert und mit Gegengewichten ausbalanciert. Die Lagerlauffläehen sind gehärtet. In den wassergekühlten Stahlzylindern ist die Vorkammer nach der bewährten Daimler-Benz-Bauart in der Mitte angeordnet. Jeder Arbeitszylinder hat zwei Einlassund zwei Auslassventile. Die Zylinderköpfe sind mit Oelschutzhauben versehen, wie wir sie vom modernen Automotor her kennen. Die Stoßstangen sind mit Schutzhüllen umgeben, Kolben aus Elektrdn-Cannetatt-Sonderlegierung EG 124 mit Niresist-Einlage. Für die Oelförderunz «ind zwei Absaugpumpen (wegen etwaiger Schräglage) vorgesehen, die das Oel au« dem Kurbelgehäuse über den Kühler dem Oeltriebbehälter zudrücken. Aus diesem saugt die Hauptpumpe und drückt das Oel über den unmittelbar vor dem Motor befindlichen Filter in die Maschine zu den acht Kolbenpumpen, welche je eine Lagerstelle des Triebwerks versorgen (Kontrolleinrichtung 1). Vier an der Stirnseite des Motors angeordnete Bosch- Treibölpumpen zu ie vier Elementen werden am freien Kurbelwellenende angetrieben. Ein Leerlaufregler sichert einwandfreien Leerlauf mit 16 oder auch nur 8 Arbeitszylindern bei genügend niedriger Drehzahl. Der Motor selbst ist direkt umsteuerbar. Die Umsteuerung erfolgt durch Verschieben der Steuerwelle mittels Druckluft. Wichtig für den Luftschiffmotor war vor allem die Untersuchung allenfalls auftretender Drehschwingungen. Um ausreichende Dauer-Betrieberfahrungen zu sammeln und allen etwaigen Störungen vorzubeugen, wurden die ersten Prüfläufe mit der endgültigen Luftschiffanlage bereits in Untertürkheim durchgeführt, wozu ein entsprechender Prüfstand (Hochpendelrahmen) erstellt wurde. Die mit verschiedenen Sehwingungsmessgeräten (Geiger-LZ-Torsiograph und DLV-Ritz- Messer) durchgeführten Messungen ergaben eine sehr gute Uebereinstimmung der Vorausberechnungen mit der Wirklichkeit, so dass von vornherein auf einen Schwingungsdämpfer verzichtet werden konnte. Anschliessend auf dem LZ-Gondel- Prüfstand in Friedriehshafen durchgeführte Messungen durch die Prüfbehörde mit Hilfe neuartiger Geräte, die auf der Luftschraubenseite angeordnet wurden, ergaben ebenfalls das einwandfreie Verhalten der Gesamtanlage. In langen Dauerläufen — unter anderem zweimal je 150 Stunden ununterbrochen — wurde die Brauchbarkeit dieses Motors für den angestrengten Luftschiffdienst geprüft und erwiesen. Ausserdem wurde jede einzelne Maschine noch einem sechzehnstündigen Abnahmelauf unterworfen. Der Treibölverbrauch wurde dabei nicht nur eingehalten, sondern erheblich unterschritten. Denn er liegt im Gesarht-Betriebsbereich bis über die Dauerleistung von 900 PSe hinaus noch unter 170 gr/PSe/Std. Dies bedeutet für den Luftschiffbetrieb eine wertvolle Ersparnis an dem mitzufübrenden Treiböl-Vorrat, was anderseits der Nutzlast entsprechend zustatten kommt Bedeutsam für den Luftschiffbetrieb ist ferner, dass der Motor auf dem verhältnismässig schwachen Duraluminiumrahmen bemerkenswert ruhig steht und dass die Auspuffgeräusche sogar in der Gondel nur schwach hörbar sind. In jeder Luftschiffgondel ist eine Druckluftflasche von 50 Liter Inhalt für 60 Atm. Betriebsdruck eingebaut, welche die benötigte Druckluft zum Anlassen und Umsteuern des betreffenden Motors liefert. Alle Gondeln sind für den Notfäll durch Ueberschleusleitungen verbunden, eine Not- Druckluftflasche befindet sich im unteren Laufgang. Diese Druckluftflaschen werden durch einen an jedem Motor unmittelbar angebauten zweistufigen Verdichter aufgeladen, der während des Betriebes zu- und abgeschaltet werden kann. Zum leichteren Anspringen des Motors bei Kälte wird schliesslich das Kühlwasser in einem eigenen Heizkreislauf vorgewärmt, ebenso das Schmieröl in dem Gondelbehälter. Ergänzung-shalber sei noch bemerkt, dass zum Antrieb der Hilfsmaschinen ein 60-PS-Mercedes- Benz-Vierzylinder-Dieselmotor eingebaut ist, eine Sonderausführung, bei dem das Siemens-Sehuckert- Generatorgehäuse (80 kW bei 1780 U/Min, des Antriebsmotors) unmittelbar an das Kurbelgehäuse angeflanscht ist E. 0. Schweizerische Rundschau I Aus dem Lande Un. Der Landrat hat einstimmig einen Kredit von 40.000 Fr. für die Detailaufnahmen der Sustenstrasse bewilligt, welche als Unterlage zum Neubauprojekt dienen. Der Bund leistet an die Kosten dieser Aufnahmen 24.000 Fr. und der Kanton 16.000 Fr. Eine Interpellation über das Strassenbauprogramm der Regierung wurde vom Baudirektor beantwortet. Vorerst soll die Gotthardstrasse von Wassen bis Göschenen zum Ausbau gelangen, darauf die Strecke Andermatt-Hospenthal und schliesslich die Axenstrasse. Zu einem ablehnenden Beschluss gelangte der Landrat in bezug auf jene Strassenprojekte, welche eine Umfahrung der Ortschaften vorsehen und sofern die Ortsbehörden darin eine Schädigung erblicken. Eine solche Stellungnahme darf man getrost als rückständig bezeichnen. Wenn eine Durchgangsstrasse, wie sie der Gotthard darstellt, z. B. nach Ansicht der Techniker um das Dorf Andermatt herumgeführt werden sollte, weil die Durchfahrt ein Verkehrshindernis bildet, so ist es falsch, aus lokalen Rücksichten eine grosszügige Strassenkorrektur zu hintertreiben. Sicher wird dabei die Bedeutung der Durchfahrt überschätzt. Kein Automobilist wird sich daran hindern lassen, seinen Weg durch die Ortschaft zu nehmen. Wer wirklich aus bestimmten Gründen anhalten will, der tut es natürlich auch, wenn eine Umfahrungsstrecke besteht, nur muss dann eben nur die Dorfeinfahrt deutlich markiert werden. gr. Ausland Das erste Schienenauto mit Holzkohlengas. Dieser Tage hat, auf Veranlassung des Direktors der Französischen Staatsbahn, das erste Schienenauto, das mit Holzkohlengas betrieben wird, eine Versuchsfahrt auf der Strecke Paris-Chartres unternommen. Das Fahrzeug konnte die 88 km lange Strecke, trotz mehrfacher Halte, in einer Stunde zurücklegen. Das Schienenauto, das mehr als 80 Personen beförderte, war mit einem einfachen Zwölfzylinder- Motor in V-Form ausgerüstet, der 210 PS leistet. Dieser Motor verbraucht 14 Rappen pro Pferdekraft-Stunde, während gegenwärtig der gleiche Motor mit Brennstoff 53 Rappen pro PS/h, brauchen würde. Trotzdem konnte die Maximalgeschwindigkeit von 110 km in der Stunde aufrechterhalten werden. Zu den bekannten Betriebsstoffen: Kohle, Wasserkraft, Schweröl ist nun der vierte hinzugekommen: Die Holzkohle. (SI) Der amerikanische Automarkt im Zeichen der Prosperity. Selten noch hat sich in der Geschichte des amerikanischen Automarktes das Geschäft so vielversprechend und stürmisch angelassen wie im vergangenen März. Hatte man auch eine fühlbare Steigerung der Nachfrage erwartet und sich darauf eingerichtet, so wurden die Fabriken mit Aufträgen geradezu überschwemmt, eine Entwicklung, wie sie niemand vorausgesehen. Eine ganze Reihe von Gesellschaften weiss denn auch davon zu berichten, dass ihre März-Umsätze sich auf bisher noch nie erreichten Rekordhöhen bewegen, vor denen auch optimistische Prophezeiungen verblassen. Einen Ungeahnten Aufschwungmahm das Geschäft namentlich während des letzten Monatsdrittels, und Fälle, da in diesen zehn Tagen Zahl und Umfang der Abschlüsse das Total der ersten beiden Drittel überstiegen, gehören durchaus nicht zu den Seltenheiten. Auf einen derart plötzlich einsetzenden « boom > waren die meisten Fabriken nicht gefasst, doch verfügten die Vertreter über ausreichende Lagerbestände, um die Woge zu parieren. Ganz im Gegensatz zu den üblichen Erfahrungen lichteten sich jedoch deren Vorräte, währenddem sie sonst gerade im März eine Komplettierung erfahren sollten, stand doch das, was man das eigentliche «Frühjahrsgeschäft » nennt, noch bevor. Für die Fabriken ist es eine vollkommen ungewohnte Erscheinung, zu dieser Jahreszeit mehr Wagen auf dem inneren Markt zu verkaufen, als sie sonst für diesen und den Export zusammen zu produzieren pflegten. Und doch traf das bei etlichen unter ihnen zu. Schätzungsweise fanden im März 1936 rund 430.000 Wagen ihren Abnehmer. Für den April rechnet man mit einem Absatz von 500.000 Einheiten. 1h. Äusslellun^en Kalender der Automobilausstellungen 1936. Jugoslawien: 13. Automobil-Salon, Mustermesse von Zagreb, 2.—11. Mai. Spanien: Automobil-Salon Madrid, 10.—20. Mai. Norwegen: Automobil-Salon Oslo, 8.—11. Mai. Marokko: Automobil-Ausstellung an der Messe von Tanger, 16.—24. Mai. Polen: Automobil-Ausstellung an der Messe von Katowice, 30. Mai/14. Juni. Jugoslawien: Automobil-Ausstellung an der 16. Frühjahrsmesse von Ljubljana, 30. Mai/8. Juni. Norwegen: Automobil-Ausstellung Kristiansand, 5. bis- 7. Juni. Frankreich: Automobil-Ausstellung (nur für Fahrzeuge zum Weintransport), Messe von Beziers, 11.—21. Juni. Frankreich: Automobil-Ausstellung, Messe von Bordeaux, 14.—29. Juni. Polen: Automobil-Salon Lwow, 5.—15. September. Italien: Internationale Automobil-Ausstellung, 7. Levante-Meese, Bari, 6.—21. September. Frankreich: 30. Automobil-Salon Paris, 1.—11. Okt. England: 30. Internationale Automobil-Ausstellung London, 15.—24. Oktober. Tschechoslowakei: 26. Internationale Automobil- Ausstellung Prag, Oktober (das genaue Datum wird später bestimmt). Italien: Internationaler Auto-Salon Mailand, 28. Oktober/8. November. Amerika: 36. Nationale Automobil-Ausstellung New York, 11.—18. November. England: 85. Internationale Automobil-Ausstellung Schottlands, Glasgow, 13.—21. November. Der auf den 28. November/9. Dezember 1936 vorgesehene belgische Auto-Salon in Brüssel ist auf 9.—20. Januar 1937 verschoben worden. Qec $apa hat nachgegeben, aber jetzt Ist er doch stolz, dass er den Audi LIMOUSINE . a l . Fr. 9.900 CABRIOLET, 2 Fenster Fr. 12.300 CABRIOLET, 4 Fenster Fr. 12,900 6 Zylinder, 11 St.-PS, Volischwingaohser Ein Produkt der Auto Union gekauft hat AUTROPA A.G. Jenatschstr. 3/5 ZÜRICH HENRY HURTER BASEL GRAND GARAGE BURGERNZIEL BERN FRITZ WEBER SOLOTHURH und FahrveVgtlUgen sind für den Automobilisten Gin Begriff. Der SOLEX-Vergaser gestaltet das Fahren Ihres Wagens jederzeit zu einem wahren Vergnügen, weil er ihn geschmeidig, kräftig im Anzug und regelmässig in der Arbeitsweise macht. Dazu erspart er Ihnen noch tagtäglich eine nennenswerte Menge Brennstoff. 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