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E_1936_Zeitung_Nr.038

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 'FREITAG, 8. MAI 1936 — N° 38 P-4, 5 P.S.,4 ZyL, 4 Plätzer, 4-Gang-Getriebe, das billigste Vollautomobil auf dem Schweizer Markt. 4-plMtzige Coach Laxe P-4 Olympia /P.S., selbsttragende GanzstahlTtarosserie, unabhängige Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator. 6 Zylinder 10 P.S., unabhängige .Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator, hydrauliscne Bremsen, 4-Gang-Getriebe mit 2 synchronisierten Gängen.— Limousinen, 2- und 4-Plätzer-Kabriolets, 6-Plätzer.— Last- und Lieferwagen. Fp. OPEL wurde durch die Konstruktion sparsamer und geräumiger Kleinwagen die grösste Automobilfobrik ausserhalb von U.S.A Die freie Inspektion bei 8OO und 25OO km ist einer der vielen Vorteile unserer neuen Service-Police Offizielle Fabrikvertretungen: Titan A.-G., Zürich / Ritzi & Wagner, Amriswil und St. Gallen / A. Bosshard, Winterthur / Ryffel-AItmann, Glarus / Munot-Garage, Schaffhausen / A. Stieger, Chur / Joh. Kaiser, Zug / Gebr. 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N»38 FREITAG, 8. MAI 1936 AUTOMOBIL-REVUE LUFTFAH Die neuen Alparflugzeuge. Auf die Saison 1936 stellte die Alpar neue, moderne SohneUflugzeuse in Dienst. Es handelt eich um zweimotorige Hochdeciker (Tragfläche über dem Rumpf angeordnet), welche von dem bekannten holländischen Konstrukteur F. Koolhoven, Rotterdam, entworfen und gebaut wurden nach den Grundlagen, wie sie die Alpar und das eidg. Luftamt ausgearbeitet hatten. Auf diese Weise ist ein Flugzeug entstanden, welches den Anforderungen des schweizerischen Luftverkehrs weitgehend entspricht. Vor allem eind vier Merkmale der neuen Flugzeuge (die Alpar besitzt deren zwei) hervorzuheben: Die gute Sicht aus der Kabine. die. erhöhte Sicherheit, die grosse Reisegeschwindigkeit und der erhöhte Komfort. Die gute Sicht aus der achtplätzigen Passagiertabine ist erreicht worden durch die Anordnung der Tragfläche als Hochdecker und durch den Einbau einer Fensterreihe über die ganze Kabinenlänge. Ohne irgendwelche Behinderung kann der P*ssagier aus der geräumigen Kabine die Schönheiten der Schweizer Landschaft geniessen. Eine erhöhte Sicherheit wurde erzielt einmal durch den Einbau von zwei Motoren (zu je 4Ö0 PS), welche seitlich des Rumpfes in der Tragfläche eingebaut sind. Das Flugzeug kann in 1800 Meter über Meer mit Vollast auf einem Motor Biegen, wenn der andere Motor ausgeschaltet ist. Hinzu kommt, dass doppelte Steuerung eingebaut worden ist und der Pilot mit einem Begleitmann fliegt, der zudem die Bordfunkanlage zu bedienen hat Die neuen AJparflugzeuge werden also ständig mit den Bodenstationen und Flugplätzen in Verbindung stehen, was besonders bei rasch ändernden Wettersituationen (Gewittern) für die Passagiere ein« Beruhigung darstellt. Die hohe Reisegeschwindigkeit von 230 km in der Stunde ist durch eine sorgfältige aerodynamische Formgebung und die Verwendung starker Motoren erzielt worden. Diese hohe Fluggeschwindigkeit gestattet es, die Reise von Basel nach Bern und von Bern nach Lausanne z. B. in nur zirka 25 Minuten Flugzeit zurückzulegen. Der erhöhte Komfort für die Passagiere ergibt sich vor allem aus den Abmessungen der Kabine. Die acht Passagierplätze sind in 2 Reihen längs der Fenster angeordnet und die Sitze so weit von einander aufgestellt, das? auch grosse Personen becruem die Beine strecken können. Die Kabinenhöhe ist derart, dass man nahezu aufrecht stehen kann. Da die Fenster nicht mehr geöffnet werden können (bei 230 km Geschwindigkeit wäre dies mit Gefahr verbunden), befindet sich bei jedem Passagierplatz eine Kalt- und eine Warmluftzufuhr, welche nach Belieben eingestellt werden kann. Wie in jedem grösseren Flugzeug ist auch eine Toilette eingebaut. Handgepäck, Hüte und Mäntel können in besonders vorgesehenen Räumen über der Kabinendecke untergebracht werden. Diese Anordnung der Gepäckträger ist also ähnlich wie in den Eisenbahnwagen. Der Schweizer Flugmodell-Wettbewerb wird an Pfingsten neu durchgefQhrL Das grpsse Jugend- Fliegertreffen auf Gottschalkenberg musste infolge des unerwarteten Wetterumsturzes an Ostern nach wenigen Stunden abgeblasen werden. Trotzdem gelang es anlässlich einiger Trainingsflüge, die zierlichen Modelle über 8 Minuten lang und 1,6 km weit in, der Luft zu halten. Für Pfingsten, d. h. den 3L Mai und 1. Juni, tat der Wettbewerb neu aus-* geschrieben worden. Möge diesmal der Wettergott unserer fliegerischen Jungmannschaft günstig gesinnt sein! svz. Zahlen aus dem deutsch-russischen Luftverkehr. Obwohl sonst der deutsch-russische Verkehr infolge der weltanschaulichen Differenzen nicht sehr rege ist, kann das vom Luftverkehr nicht behauptet werden. Seit 15 Jahren bereits besteht unter dem Namen «Deruluft» eine Gesellschaft, welche im regelmässigen Verkehr Berlin-Moskau und Berlin- Leningrad befliegt Im letzten Herbst belief sich die Zahl der geflogenen Kilometer bereits auf 11 Millionen. Dass der Vorkehr einem Bedürfnis entspricht, zeigen am besten die Zahlen. Während der ersten Jahre war bereits eine Aufwärtsentwicklung festzustellen. Von 193& ab schnellen die Zahlen geradezu empor. So wurden 1Ö35 mehr Passagiere befördert als in den ersten 9 Jahren zusammengenommen. 1935 wurden bei einer Kilonieter-Leistung von 1,577,272 im ganzen 14,185 Passagiere befördert, ferner 73,605 kg Luftpost, 366,228 kg Gepäck, so dass die beförderte Gesamtlast 1,574,643 kg beträgt Durch den Einsatz schnellerer Flugzeuge sind von Moskau, Leningrad, Beval, Riga und Kaunug aus Berlin, Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, München und Hamburg noch am selben Tage erreichbar Das Beispiel der Deruluft-Entwicklung zeigt deutlich, das« die grögsen Vorzüge des Luftverkehrs auf Langstrecken von 2000 bis 3000 Kilometer viel nachdrücklicher in Erscheinung treten als auf mittleren Entfernungen. Besonders im Jahre 1935 war di* Zahl der aus Frankreich, England, Holland, usw. über Berlin nach Moskau, Leningrad und den baltischen Provinzen geflogenen Passagiere besonders stöes. vfp. Billigeres Btnzln für Prlvatflltgtr. Das tschechoslowakische Finanzministerium hat beschlossen, die Steuer auf Benzin, 4äs zijm Betrieb von Privatflugzeügeh benötigt wird, zu ermässigen. Zugleich wurde eine Regelung der Steuerfrage f« r den Bedarf ausländischer Privat- und öffentlicher Flugzeuge getroffen, die in; Interesse des Touristenverkehrs wesentliche Erleichterungen gemessen sollen. «United Air Lines» in 1935. Die nordamerikanisehe Luftverkehrsgesellschaft « United Air Lines > beförderte mit einer Tlötte van 50 zweimotorigen Boeingmaschinen im Jahre 1935, wie jetzt bekannt wird, 177.457 Fluggäste. Das ist eine bedeutende Zunahme gegenüber 1034, in dem 147.139 Passagiere befördert wurden. Die Postbeförderunsr stieg 1935 gegenüber dem Vorjahr von 1449 auf 2275 t. SK# •ua««omr%'«BwI««Bl» m Lob der Schweiz. Unsere Strassensignalisation ist vorbildlich ! Wir haben kürzlich in unserer Sonderbeilage über den Ausbau der Alpenstrassen einige abschätzige ausländische Urteile über die schweizerischen Alpenstrassen wiedergegeben. Um nicht in den Verdacht zu kommen, dass wir einseitig nur auf solche kritischen Auslassungen bedacht sind, möchten wir heute das Urteil eines deutschen Automobilisten wiedergeben, welcher der < Allgemeinen Automobil-Zeitung» vom 2. Mai 1936 in einem Artikel «Im April über die Alpen» folgendes schreibt: « Die Abfertigung an der Schweizergrenze (bei Konstanz) geht verhältnismäeste schnell, und dann gleitet der Wagen über Betonstrassen, die nicht nur traumhaft gut gebaut, sondern auch geradezu ideal beschildert sind. Die Schilder sind immer da angebracht, wo das Auge sie sucht, sind nachts beleuchtet, und zwar gut beleuchtet: Der Hauptverkehrsweg ist weiss auf blauem Grund, die weniger wichtige Strasse schwarz auf weissem Grund gekennzeichnet. Jeder Bahnübergang ist durch vier Vorsignale angekündigt, die aus weissen Pfosten mit vier, drei, zwei und einem schwarzen Ring bestehen; ausserdem trägt die Schranke ein dreieckiges reflek^erendes Warnschild. Die ausgezeichnete Kennzeichnung darf aber nicht zum schnellen Ueberfahren veranlassen. Der Automobilist nahm dann seinen Weg über Chur nach der Lenzerheide. Er beschreibt die Fahrt folgendermaßen: «Ausgangs Tiefenkastei steht eine kleine, leicht zu übersehende Blechtafel mit der Aufschrift «Julier» (vielleicht lässt Herr Obering. Sutter in Ghur diese kleine Blechtafel durch eine grössere ersetzen? Red.), darunter wird an einem Haken eine Tafel mit der Bezeichnung « Offen >, « Geschlossen » und « N*ur mit Ketten > gehängt. Heute ist er offen. Herzlichen Dank, Herr Julier! Die Fahrt über den Julier ist durchaus nicht an Schönheit so zweitklassig, wie manchmal behauptet wird. An mancher Stelle ist sie sogar wildromantisch. Was fehlt, ist lediglich die Vorstellung der Höhe, wie dies z. B. bei der Furka vorhanden ist; dafür liegen die Reize an anderer Stelle. Durch die schmalen Schluchten toben mit lautem Krach die Giessbäche, zu dene sich der Wald den Abhang herunterzieht. Steile Auffahrten wechseln ab mit langen flachen Strecken, die sich schnurgerade die kleinen Hochtäler entlang ziehen. Oberhalb von 1600 Meter ist alles noch tief verschneit Die Schneewände beider Seiten der Schneeräumerspur wachsen langsam an; die Fahrbahnbreite lässt gerade ein knappes Ausweichen zu. Jetzt setzen die Serpentinen ein, die fast pausenlos bis zur Passhöhe andauern. .. Hier ist der Schnee zu beiden Seiten etwa 6 M>eter hoeh, und in der Mitte der Strasse liegt ziemlich viel Eis. Aber das dauert nicht lange; schnell nimmt der Schnee an Dichte ab, und man jnerkt deutlich: Südabhang! Einige Kehren, Wald, Menschen za Puss, und dann steckt Toto (mein Wagen) seine Nase ins Engadin. Silvaplana. » Der Fahrer beschreibt dann noch die Fahrt über .die Maloja — die Kehren sind nicht lang, dafür aber steil und zahlreich. Die Kurven können, wenn man langsam fährt, mit Leichtigkeit genommen werden — und rühmt zum Schluss die freundliche Abfertigung durch den Schweizer Grenzbeamten in Castasegna. Es freut uns, hier eine deutsche Stimme zu hören, die eich so anerkennend über unsere Strassensignalisation, unsere Bemühungen um den Verkehr über den Julierpass und, last not least, über unsere freundlichen Grenzbeamten ausspricht. gr. Verkehrsunfälle in der Stadt Bern. Im Monat März 1936 ereigneten sich in der Stadt Bern 50 (im gleichen Zeiträume des Vorjahres 4-2) Verkehrsunfälle, wovon 29 (27) Zusammenstösse zwischen Fahrzeugen und 7 (7), bei denen Fussgänger angefahren oder überfahren wurden. An den Verkehrsunfällen beteiligte Fahrzeuge: 41 (46) Automobile, 1 (5) Motorräder, 34 (13) Fahrräder, 2 (3) Strassenbahnzüge, 2 (3) andere Fahrzeuge. Getötet -wurden 2 (0) Personen, wovon 1 (0) Kind unter 15 Jahren; verletzt wurden 24 (16) Personen, wovon 1 (4) Kind unter 15 Jahren. Ausschliesslich Sachschaden entstand in 26 (27) Fällen. Die 50 (42) Verkehrsunfälle lassen sich auf Grund der Unfallberichte auf insgesamt 74 (64) Ursachen zurückführen. Trottoirstelne als Leuchtkörper. Vor etwa einem Jahrzehnt gab es zum erstenmal «leuchtende Bausteine», quaderartige mit Innenbeleuchtung versehene Milchglaekörper. Sie tauchen nun in etwas veränderter Form wieder auf. Man ist dazu übergegangen, sie als Trottoirecken auszubilden, um dem Automobilisten die Orientierung zu erleichtern. Bei Garageeinfahrten sind auch schon die Ecksteine beidseitig der Einfahrt als Leuchtkörper ausgebildet worden. Daes man nur dort zu dieser originellen Beleuchtung greift, wo sie tatsächlich ein wesentlich besseres Erkennen gefährdeter Stellen ermöglicht, dürfte klar sein. Im Strassenverkehr sind jedoch solche Beleuchtungen nicht nur dem Automobilisten von Nutzen. Sie erhöhen vielmehr auch die Sicherheit des Fusseängers. • »ftl «ff» «3* Florierendes Geschäft in U. S. A. Das Frühlingsgeschäft im amerikanischen Automobilmarkt hat auch während des Monats April weiterhin angezogen, belaufen sich doch die Lieferungen der Fabriken an die Händler während dieser Zeit auf schätzungsweise 410,000 Personenwagen und 73,000 Lastfahrzeuge. Gegenüber dem März stellen diese Zahlen eine Vermehrung von 22 Prozent dar. wobei man sich vergegenwärtigen muss, dass schon jener Monat mit Reikordumsätzen aufwartete. Acht der führenden Gesellschaften verzeichnen im April Verkaufsziffern, die bis zu 35 Prozent über denjenigen des März liegen. 18 Mama geniesst die Frühlingsfahrt Im offenen #%UOl- 4-Fenster-Cabriolet. LIMOUSINE . . . . Fr. 9.900 CABRIOLET, 2 Fenster Fr. 12.300 CABRIOLET, 4 Fenster Fr. 12-900 6 Zylinder, 11 St.-PS, Vollschwingachter Ein Produkt der Auto «Union und Fahrsieherheit sind rar den Automobilisten C1H Begriff. Der neue SOLEX-Vergaser-Regulator ist nicht nur einfach in seiner Konstruktion, sparsam und präzis, sondern vermehrt auch die Sicherheit der Fahrzeuge ganz erheblich. Der Vergaser-Regulator SOLEX ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit festzulegen, die von den Fahrzeugen nicht mehr überboten werden kann. Er vermeidet Unfälle, verhindert frühzeitigen Verschleiss des Materials und verhütet das Vergeuden von Benzin bei zu grossen Geschwindigkeiten. Er kann ohne Umänderung auf die meisten Motoren montiert werden. Montage und Auskünfte durch die Garagisten. AUTROPÄ A.-G. denatschstr. 3/5 ZÜRICH HENRY HURTER BASEL GRAND GARAGB BURGERNZIEL BERN FRITZ WEBER SOLOTHURN Generalagentur TOr die Schweiz: Henri Bachmann Genf Zürich 12b, rue de l'Hopital 3,rne deFribourg Löwenstrasse31 Tel. 48.42 48.43 48.44 TtL 26.343 Tel. 58.824 58.825