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E_1936_Zeitung_Nr.042

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BERN, Freitag, 22. Mai 1936 Automobil-Revue, II. Blatt - Nr. 42 Jungen verhilft, und wenn man dem fri liehen Spiel des Bärenpaares zuschaut, k die Hoffnung, dass vielleicht schon näc Jahr ein neues Eisbärly den herben vergessen lässt. ... Tropisches Wochenbett. Auch Leoparden junge wird der Besucher des Zoo voraussichtlich bald zu sehen bekommen, so dass er. ;da's Wunder erlebt, in der gleichen Stunde am Geburtsort des Polarbären und des Leoparden vom äquatorialen Afrika zu verweilen. Die Leopardenkinder sind jüngst geboren worden, und doch wäre es zu viel gesagt, dass sie das Licht der Welt bereits erblickt hätten, denn sie verbringen ihre ersten Tage in der Obhut ihrer Mutter in einem verdunkelten Räume, da" die Leopardin im Wochenbett nicht durch neugierige Besucher gestört werden will.,. Das muss man begreifen, denn es ist in ihrer Heimat bei ihresgleichen keineswegs Sitte, während des Wochenbettes Tag für Tag, Ausllüglerbesuche zu empfangen. Bald aber werden-diese jungen Kätzchen aus ihrem Schlupfwinkel hervortrollen und dann eine neue Attraktion für die Besucher des Zoos sein, denn junge.Leoparden sind ganz besonders pützige "Wesen, die. sich mit ihrem unermüdlichen Hokuspokus die Herzen aller grossen und kleinen .Tierljjebhaber im Nu gewinnen. * ' •' : , : ', ' •"•' ' v " ' ' '" Jf -Zivilisierte TUchsitihn: . ,; ;,' Die Tischsitten sind bei deA Tieren' Welt entfernt von denjenigen der Menschen. Alle wissen, wie es bei einer Raübtierfütterung zugeht: barbarisch. Es ist immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes ein packender und hinreissender Anblick,.wie gierig das Fressen von den Raubtieren entgegengenommen wird. Man erlebt die entfesselte Wildnis auf unserem Grund und Boden. Anders bei den Schimpansen. Sie begeben sich zum Essen an die Tabje d'Höte, da sie sich ihrer Würde als menschenähnliche Affen bewusst sind. Der gewohnte Aufenthaltsraum, der Wohnzimmer und Turnhalle in einem darstellt, wird vor dem Essen? von'den Schimpansen selbst in ein Speisezimmer'umgewandelt, wozu Tisch und Stühle herbeigeschafft und ordentlich aufgestellt ; werden. ^ Das Tischlein wird gedeckt und die Schimpansenfamilie setzt sich sittsam an den .Tisch. Gespiesen wird wie bei uns: mit dem Löffel, jeder'aiis'seinem eigenen Teller, ohne sonderliches Schmatzen. Nach Tisch gibt sich der Schimpanse Julot gelegentlich ' gerne dem' Genuss einer -guten Zigarette ihip; billigere "Marken erkennt : er' rasch urid - wirft^sife näfch •efnigen"Zagetf^v6rächilich weg. " Madame Schimpanse rätfeht flieht, dafür wirft ,sie den^ entzückten Besuchern Kusshändchen , zu/was vom Vater Schimpanse-stets mit etwas ... und alles ist Dressur (Faust) Die Weltreise im Zürcher Zoo Auf dem Zürichberg, inmitten der herrlichsten Natur, haben sich unzählige Tiere aus aller Herren Länder Rendez-vous gegeben: im Zoo. Derselbe schöne Flecken Erde, auf dem sich dort die Tiere tummeln, war von jeher ein beliebtes Ausflugsziel, Jetzt gilt der Besuch dem Zoo, der eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist. Im glücklichen Schauen rinnen die Stunden so schnell wie ein hurtiger Bergbach dahin. Nirgends so wie hier wird der Beschauer dem Alltag entrückt und vom Wunder der Schöpfung in den Bann gezogen. Nach jedem Besuche im Zoo macht man den Tieren von neuem das Kompliment, dass sie uns auch glänzend unterhalten haben. Das sind die Gründe, warum Automobilisten selbst aus den fernsten Gauen der Schweiz den Zürcher Zoo zum Ziel ihrer Ausflugswünsche machen. In besonderem Masse ist das der Fall, wenn ausserordentliche Ereignisse im Zoo stark zum Besuche verlocken. Arktische Kinderstabe. Mitten in der-Winterszeit hatte die Eisbärenmutter ein gesundes Junges. bekommen, ein drolliges Baby, das die Zoobesucher leider nur kurze Zeit bewundern konnten. Das Kleine war der Liebling' aller. Es ist nämlich eine ganz grosse Rarität, dass sich Papa und Mama Eis- . bär in unserem gemässigten Klima des Kindersegens erfreuen können, trotzdem mehr als ein Storch im Zoo wohnt. Die natürliche Wiege der Eisbärenkinder ist eben sonst eine Eishöhle im hohen Norden, wo sie in der Polarnacht zur Welt kommen, in der Temperaturen ' von 40 bis 50° unter Null an der « Tagesordnung » sind. Weil sich die frei lebenden Bärinnen, wenn sie Junge haben, vom männlichen Bären trennen, wurde der Bärenvater im Zoo ebenfalls von der Kinderstube ferngehalten. Das kleine Baby gedieh zur Freude der Zoodirektion ganz wundervoll und belustigte die Zuschauer mit seinem zu täppischen, drolligen Wesen tagtäglich aufs neue, bis der Bärenvaterdiesem Idyll ein grausames Ende bereitete. Während die Bärenmütter mit ihrem Kinde die Abendmahlzeit verzehrte, gelang es dem Bärenvater, der Sehnsucht nach seiner Gefährtin verspürte, die 2 Zentner schwere Tür einzudrücken und in die 'Kinderstube einzudringen. Das niedliche Geschöpfchen wurde von seinem Rabenvater durch einen Biss ins, Genick sofort getötet und mit Haut und Haaren aufgefressen. Diese Tragödie wird dem Bärenvater erst dann verziehen, wenn er dem Zoo wieder zu einem Ein Philosoph. (Photo Froebcn