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E_1936_Zeitung_Nr.039

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12 AUTOMOBTC-REVUE

12 AUTOMOBTC-REVUE DIENSTJHJ, T2. SKI 193« •— N° 99 Kerenzerberg- oder Walenseestrasse Von Kantonsing. A. Altwegg, St. Gallen. Eine Entgegnung. Wir bringen im Nachstehenden nochmals einen Beitrag zum Thema Walenseestrasse, erklären aber damit Schluss der Diskussion. Red. Parturiunt montes nascetur ridiculus mus. In der Beilage zur «Automobil-Revue» Nr. 35 vom 28. April 1936 nimmt der glarnerische Kantonsingenieur Stellung zu den im Wurfe liegenden Strassenprojekten am Nordund Südufer des Walensees. Er vergleicht dabei die rechts- und linksufrige Talstrasse mit der Kerenzerbergstrasse. Nach unserer Auffassung beurteilt er dieses Verkehrsproblem mit glarnerischer Brille gesehen und vom lokalen Glarner Standpunkt aus betrachtet. Den glarnerischen Verkehrsinteressen stehen aber weit grössere und wichtigere Interessen der ganzen Nordostschweiz gegenüber, und unter Berücksichtigung der allgemeinen schweizerischen Interessen erfahren diese Projekte vielfach eine andere Beurteilung. Um dem Leser die TJebersicht ru erleichtern, folgen wir in unserer Abhandlung dem glarnerischen Verfasser des obig-en Artikels in der gleichen Reihenfolge seiner Betrachtung. Vorausschicken möchten wir nur, dass Glarus zuerst nachdrücklich für die südufrige Walenseestrasse sich eingesetzt hatte und dabei eindeutig die linksufrige Talstrasse und nicht die Kerenzerbergstrasse verstand. Der Kanton Glarus hat denn auch das. Projekt für eine Taletrasse von der Kantonsgrenze bei Murg/Miihlehorn bis nach N'iederurnen ausarbeiten lassen und sich 1932 damit einverstanden erklärt, dass dieses Projekt mit dem rechtsufrigen Projekt nach Bern geschickt werde behufs Genehmigung und Subventionierung seitens des Bundes. Die Wendung des Kantons Glarus erfolgte erst dann, als der Kanton St. Gallen, um dem Kanton Glarus entgegenzukommen, das rechtsufrige Projekt fallen gelassen und auch der linksufrigen Talstrasse zugestimmt hatte. Kaum war dies geschehen, so machte der Kanton Glarus Kehrt und erklärte, er mache nicht mehr mit beim Bau einer Talstrasse und beabsichtige, die Kerenzerbergstrasse als Ersatz für die Talstrasss fertig auszubauen. Nachdem dies vorausgeschickt, wollen wir nun dem Befürworter des Kerenzerberges in seinem Artikel folgen und zuschauen, was er an den Projekten für eine Talstrasse auszusetzen hat. Der Anschluss des Kerenzerbergs an die bestehende Walenseestrasse. In der Einleitung macht der glarnerische Fachmann die Mitteilung, dass die Kerenzerbergstrasse heute schon zu 80 Prozent ausgebaut sei und dass die Projekte für den Ausbau der restlichen 20 % baureif vorliegen. Es ist merkwürdig, dass die Naohbarkantone und besonders der Kanton Sankt Gallen, der die Kerenzerbergstrasse auf der Kantonsgrenze zwischen Mühlenorn und Murg abzunehmen hätte, keine Kenntnis von diesen Projekten besitzen und daher die Kerenzerbergstrasse nur soweit beurteilen kann, als sie fertig ausgebaut ist. Der Kanton St. Gallen weiss also gar nicht, wie die Verbindung mit der bestehenden Walenseestrasse auf dem Gebiet des Kantons St. Gallen gestaltet werden soll. Er weiss lediglich, dass die Fortsetzung der Kerenzerbergstrasse auf dem Gebiet des Kantons St. Gallen bis Wallenstadt 5—6 Millionen Franken kosten würde. Als Beweis für die Leistungsfähigkeit der Kerenzerbergstrasse wird der Pfingstverkehr für die Jahre 1933—35 angeführt. Es sei ohne weiteres zugegeben, dass die jetzige Strasse im Sommer ; und bei guten Strassenverhältnissen einen solchen Verkehr bewältigen kann. Wie steht es aber.bei ungünstiger Witterung? Vergleiche zwischen den Fahrzeiten. Der glarnerische Berichterstatter will dann ferner das Bedürfnis einer Walenseetalstrasse dadurch verneinen, dass er auseinandersetzt, dase die Mehrlänge der Kerenzerbergstrasse nur 7,21 km betrage und der grössere Zeitaufwand von Niederurnen bis Mühlehorn-Kantonsgrenze für einen Personenwagen nur 10 Minuten ausmache. Dabei wird mit einer mittleren- Geschwindigkeit von 45,3 km gerechnet. Die Rechnung stellt sich aber nicht so, sondern so, dass der Mehrzeitaufwand zwischen Niederurnen- Ziegelbrücke und Wallenstadt gerechnet und der Vergleich angestellt werden rmiss zwischen der jetzigen Strasse und der zukünftigen rechtsufrigen Linie. Da ist zunächst zu bemerken, dass eine mittlere Geschwindigkeit von 45,3 km doch nur von einem ganz routinierten Fahrer erzielt wird, einem Fahrer, der die Oertlichkeiten genau kennt und der sich gewandt durch die engen Ortschaften hindurchwindet. Von einem Automobilexperten wird uns mitgeteilt, dass die mittlere Geschwindigkeit zwischen Niederurnen und Wallenstadt 1>ei den jetzigen Verhältnissen auf 39 km per Stunde berechnet werden könne. Demgegenüber rechnen die Experten bei der rechtsufrigen Walenseestrasse mit einer Geschwindigkeit von 70 km; das gibt eine mittlere Geschwindigkeit von 60 km. Die Rechnung stellt sich daher wie folgt: Distanz zwischen Ziegelbrüoke / Niederurnen und Wallenstadt über den Kerenzerberg 28 km, daher Fahrzeit rund 60 :35 X 28 == rund 48 Minuten. Dagegen auf der rechtsufrigen Talstrasse: Distanz zwischen Ziegelbrücke/ Niederurnen und Wallenstadt 20 km, daher Fahrzeit 60 : 60 X 20 = 20 Minuten; die Verminderung der Fahrzeit auf einer nördlichen Uferstrasse gegenüber der Kerenzerbergstrasse beträgt somit 28 Minuten. Sohliesslioh liegt aber die Ueberiegenheit einer Walenseetalstrasse nicht allein in der Abkürzung der Fahrzeit, möge sie nun 10 oder 28 Minuten betragen und selbstverständlich auch nicht im Mehrverbrauch an Benzin, der für einen Opelwagen. mit 0,8 Liter angegeben wird, sondern in der viel grösseren Sicherheit, die eine Talstrasse bei schlechtem Wetter, bei Schnee und Glatteis, im Herbst, Winter und Frühjahr dem Fahrer darbietet. An dieser Tatsache ändert der Ausbau der Kerenzerbergstrasse nichts. Der Mangel liegt nicht im schönen Ausbau, sondern in der grossen Höhendifferenz, die andere klimatische Verhältnisse und damit andere Fahrbedingungen mit sich bringt. Auf diesen Uebelstand ist in Automobilkreisen immer und immer wieder hingewiesen worden. Die Schwierigkeiten, die die Kerenzerbergstrasse den Personenwagen entgegenstellt, gelten natürlich auch für die Lastwagen. Im Gegensatz zum Personenwagenverlehr spielt hier der Mehraufwand an Zeit eine bedeutend* Rolle. Unser glarnerischer Kollege ist nun aber der Meinung, dass die Erleichterung des Lastwasjenverkehrs auf Kosten der S. B. B. gehe und daher vom allgemeinen volkswirtschaftlichen Standpunkt aus zu Verwerfen sei. Von diesem Standpunkt aus dürften wir aber überhaupt keine Strassenverbesserungen ausführen. Auch der Ausbau der Kerenzerbergstrasse mit einer Breite von mehr als 6 Meter wäre schädlich, und es hätte eine Strassenbreite von 5 Meter genügt Von diesem Standpunkt aus wäre auch der jetzt in Fluss gekommene Ausbau unserer Alpenstrassen verfehlt. Aber ein solcher Grundsatz ist überhaupt falsch, denn jeder Verkehr erzeugt wieder neuen Verkehr. Man darf ruhig sagen, .dass durch die Steigerung des Auto-Personenverkehrs auf edner neuen Walenseetalstrasse auch der Lastautoverkehr und sogar der Verkehr auf den S. B. B. gesteigert wird. Die Frage der Lohnsumme. - Auf die vom glarnerisohen Kantonsingenieur dargebotene Berechnung der Zahl von gelernten und ungelernten Arbeitslosen ist zu bemerken, dass tatsächlich mehr Facharbeiter auf einer nordufrigen Waleneeestrasse benötigt werden, als auf einer südufrigen. Aueserdem ist zu sagen, dass am Südufer bedeutend grössere Summen für die Expropriation ausgegeben werden müssen, welche Summen für die Arbeitslosen verloren sind. Nach unseren Erhebungen betragen die Lohnsummen auf der nordufrigen Walenseestrasse 5,3 Millionen Franken und auf der südufrigen Strasse im Kanton St. Gallen, von der Kantonsgrenze bis Wallenstadt, 1,8 Millionen Franken. Als Tatsache bleibt also bestehen, dass bei einer Norduferstrasse die auszugebende Lohnsumme ein Vielfaches derjenigen auf dem Südufer ausmacht. Der glarnerische Kantonsingenieur bemängelt ferner die Fortsetzung der rechtsufrigen Walenseestrasse auf St Gallergebiet ins kurvenreiche Gaster und nach Rapperswll, Hierauf ist zu erwidern, dass die Verhältnisse genau -die gleichen bleiben, ob eine linksufrige oder eine rechtsufrige Strasse gebaut wird. Auch bei einer linksufrigen Strasse muss der Anschluss ins Gaster bei Ziegelbrücke gesucht werden. Der Kanton St Gallea hat allerdings bisher die Gasterstrasse nur provisorisch ausgebaut und mit Absicht nur eine Oberflächenbehandlung darauf angebracht, und zwar gerade mit Rücksicht auf einen früheren oder späteren grosszügigen Ausbau dieser Strasse. Die Finanzfrage. Der glarnerische Berichterstatter sucht dann noch den Entscheid des Bundesrates zu beeinflussen» indem er ausrechnet, dass der Bund am wenigsten auszugeben habe, wenn die Kerenzerbergstrasseund dann im Anschluss daran die st. gallische Strecke Murg - Wallenstadt ausgebaut werde. Er rechnet hiefür mit einer Summe von 6,77 Millionen Franken; noch billiger käme aber der Bund weg, wenn nur die Kerenzerbergstrasse mit 1,7 Millionen ausgebaut und alles übrige fallen gelassen würde. Schliesslich bleiben aber für den Bund die jährlichen Ausgaben, die ja bekanntlich vom Jahr 1937 an mit 7 Millionen vorgesehen sind, genau dieselben, ob eine Walenseestrasse gebaut wird oder nicht Der Unterschied liegt nur darin, dass das Geld dann in andern Kantonen verbraucht wird und die Ostschweiz ein zweites Mal bei der Lösung schweizerischer Verkehrsprobleme das Nachsehen hat und die auf baldige Arbeitsbeschaffung wartenden ostschweizerischen Arbeitslosen wieder enttäuscht werden. s« nb Grosszügige Strassenbauproiekte in Dänemark. Dänemark plant ein Netz von Schnellverkehrsstrassen in Verbindung mit der Ueberbrückunjj des Grossen Belts und des Oeresunds. Das Projekt beansprucht 650 Millionen Kronen. Ee wird gegenwärtig von der dänischen und schwedischen Regierung geprüft Das projektierte Strassennetz besteht aus zwei Nord-Süd-Linien. Die eine führt von Flensburg bis zur Nordspitze Jütlands nach Hirtshals, während die zweite Kopenhagen mit Rödby verbindet. Die beiden geplanten Brücken über den Grossen Belt und den Oeresund sollen insgesamt eine Länge von etwas über 30 km haben. Bei Verwirklichung dieses grossen Projektes würde es möglich sein, den Weg vom Festland nach Kopenhagen und weiter nach Mahnö an der schwedischen Küste ohne Unterbrechung im Automobil zurückzulegen. In Deutschland werden diese Pläne mit grossem Interesse verfolgt, da man dort überzeugt davon ist dass die Automobilstrassten nach deutschem Vorbild einst internationale Bedeutung und Ausdehnung erhalten werden. In der Schweiz ist man noch weit von dieser Ueberzeugnng entfernt Der Anschluss des deutschen Autobahnnetzes an unser Strassennetz ist wenigstens weder von deutscher, noch von schweizerischer Seite bisher gefördert worden. X Oesterreich an der Arbeit. Die im Programm der Bundesregierung vorgesehenen Strassenbauarbeiten in Oesterreich haben überall eingesetzt Itn Vordergrund stehen Arbeiten auf der Linzer und der Salzburger Bundesstrasse, sowie auf der Strecke Innsbruck-Bregenz. Ee werden Verbesserungen an der Flexenstrasee vorgenommen, zur Ermöglichung des durchgehenden Winterverkehrs — der diese« Jahr versuchsweise einige Zeit aufrecht erhalten worden war. Zu Pfingsten wird die Packer Höhenstraese eröffnet, welche eine Länge von 70 km aufweist. Ende Mai wird» voraussichtlich ein 20 km langes Teilstück der Gesäusestrasse dem Verkehr übergeben. Daneben sind Arbeiten *ur Staubfreimachung der neu errichteten Grossglocknerstrasse vorgesehen. sind in der Schweiz in den kantonalen Kontrollen und damit auch im eidgenössischen Register, nämlich im Besitzer-Verzeichnis des Schweiz. Automobil-Kalenders per Ende 1935 eingetragen. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, zu glauben, dass das auf Neujahr erschienene Werk die erst kürzlich gelösten oder noch zur Lösung gelangenden Wagennummern nicht enthalten könne. Im Gegenteil, was an Wagen im Dezember 1935 immatrikuliert war, ist in unserem Verzeichnis für 1936 ohne weiteres zu finden, es kommt also gar nicht darauf an, ob und wann die Fahrbewilligung für das Jahr 1936 gelöst wird. Die Besitzer von Personenwagen, die sich auf der Fahrstrasse, vor dem Hotel oder am Parkplatz angenehm, oder was leider häufiger vorkommt, unangenehm bemerkbar machen, können, da sie im erwähnten Verzeichnis in der Reihenfolge der Kontrollnummern geführt werden, an Hand des Nummernschildes im Automobilkalender 1936 mit Berufsangabe und genauer, postalisch kontrollierter Adresse ermittelt werden. An die Vollständigkeit des Verzeichnisses dürfen also grosse Ansprüche gestellt werden. 8 Rp. Porto als Drucksache I mit Verzeichnis der Personenwagenbesitzer Name: Adresse: BESTELL-SCHEIN Senden Sie sofort per Nachnahme Ort etc.: EX. Automobil-Kalender 1936 _ Zum Ganzjahreswert des technisch-administrativen Teils des Automobilkalenders tritt also in der Fahrsaison die täglich mehrfach auftretende Notwendigkeit der Besitzer-Eruierung. Sie sollten deshalb nie starten, ohne sich zu vergewissern, ob sich der neue Automobilkalender in der Seitentasche Ihres Wagens befindet. Falls Sie die Anschaffung auf die Fahrsaison verschöben haben, so erinnern wir Sie daran, dass es jetzt höchste Zeit dazu ist. Schicken Sie deshalb nebenstehenden Bestellschein sofort Ihrem Buchhändler, Ihrem Clubsekretär oder uns direkt. Sie werden überall prompt zum offiziellen Ladenpreis von Fr. 7.50 bedient. VERLAG AUTOMOBIL-REVUE ZÜRICH, Löwenstrasse 51 BERN, Breitenrainstrasse 97 GENF, 7, Rue de la Confederation

39 - IDlENSTAU 12. JUAI f936 AUTOMOBIL-REVUE 13 lage von Spielplätzen. Ein sehr interessanter Plan von London zeigt den einwandfreien Zusammenhanr zwischen Kinderunfällen nnd Fehlen von Verkeil» Spielanlagen. Ein noch grösserer Wert wird aber auf erzieherische Massnahmen gelegt. Das Für bessere Sicht beim Fahren. Kind soll früh lernen, die Strasse mit Vorsicht und mit Verstand zu benutzen. Neben den Lehrern Eine Interessante Reform In Frankreich. sollen alljährlich auch Polizeibeainte in Uniform Bei den wie gewohnt zahlreichen Automobilunglüoken in Frankreich über die Ostertage ist müssen noch mehr als bisher in den Dienst der die Kinder in der Schule belehren. Kino und Radio neuerdings festgestellt worden, das« 90 % aller Verkehrserziehung der Kinder treten, und wenigstens einmal im Jahre sollen den Eltern gedruckte dieser Fälle ihre Ursache in folgenden drei Umständen hatten: der mangelnden Respektierune des Verhaltungsmassnahmen zugestellt und auch für Vortrittsrechts, dem zu schnellen Fahren in den sie sollen verkehrserzieherische Abende veranstaltet Kurven und der ungenügenden Sicht, namentlich beim Ueberholen. Dieser letztere Uebelstand hat schon früher die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich gelenkt, doch waren sie gegenüber den Strassenanetössern schlecht gestellt, da es, um das blos.se Umschlagen einiger Bäume oder die Niederlegung einer Mauer zu erreichen, erst langwieriger und kostspieliger Expropriationen bedurfte. In dieser Richtung hat nun ein französisches Dekret vom 30. Oktober 1935 eine Besserung gebracht, die sich heute schon praktisch auswirkt. Der betreffende Erlass gibt nämlich die Möglichkeit, den Eigentümern von die Strasse säumenden Grundstücken Servitute aufzuerlegen, die bestimmt sind, eine bessere Sicht zu schaffen. Diese können folgende Verpflichtungen zum Gegenstand haben: Beseitigung von Mauern, massiven Umzäunungen, sowie undurchsichtigen Hecken und deren Ersetzung durch Gitter, ferner die Entfernun? von die Sicht hemmenden Baumpflanzungen oder die Nivellierung des anstossenden Geländes auf jene Höhe, die einem besonderen « Plan dedegagement» entspricht. Endlich enthält das Dekret das Verbot von Neubauten oder Anpflanzungen, die mit jenen Vorschriften im Widerspruch stehen, sowie das Recht der Behörden, von sich aus gewisse direkte Massnahmen zur Schaffung besserer Sicht zu treffen. Verkehrserziehung der Jugend in England. Wenn auf den Strassen Englands alle Jahre 4500 Kinder verletzt oder getötet werden, so ist der Ruf der Oeffentlichkeit nach wirksameren Schutzmassnahmen für das Kind sehr begreiflieh. Die meisten Unfälle entfallen auf Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren, neben den Eltern haben daher vor allem die Kleinkinder- und Elementarschulen das Recht, vermehrte Sicherheitsmassnahmen für die Kinder zu verlangen. Zu den bisherigen Warnungstafeln vor den Schulen sollen daher jetzt neue Stop! Children crossing! hinzukommen, die tragbar sind und vor den Ueber- • ängen aufgestellt werden, die die Kinder beim Kommen in die Schule und beim Verlassen derselben benutzen. Das Aufstellen Und nachherige Entfernen dieser Tafeln sollen die Schulen selbst besorgen. Damit die Kinder keine anderen als die vorschriftsmässigen Uebergänge benutzen, sollen die Trottoirs vor der Schule mit Schutzgeländern eingefasst werden. Man verlangt Ablegung einer Fahrprüfung auch von den Velofahrer«, die bekanntlich ein gefährliches Element darstellen, Ausdehnung der so?. Spielstrassen und vermehrte An- werden. Nicht alle Mütter sind vernünftig und man muss ihnen immer wieder vorhalten, wo auf der Strasse die grössten Gefahren für ihre Kinder lauern und wie man sich auf ihr zu benehmen hat. A. G., London. w* «ftl'ch«,* 63 Millionen Löhn« und Gehalter bei Daimler- Benz. Anlässlich der Betriebsfeier gab Direktor Dr. ing. e. h. Wilhelm Kissel einen interessanten Ueberblick über die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im letzten Jahr. Nachdem es im Jahre 1935 gelungen war, die Zahl der Angestellten und Arbeiter im Vergleich zum Jahre 1932 zu verdreifachen und die Ziffer 20,000 zu übersteigen, konnten bis zum 1. Mai 1936 weitere 3000 Personen neu eingestellt werden. Im Jahre 1935 wurden 63 Mill. Reichsmark Löhne und Gehälter, 4,8 Millionen gesetzliche Sozialleistungen und 1,5 Millionen freiwillige Sozialleistungen aufgebracht. Rund eine Million Rm. wurde für die Verschönerung der Arbeitsplätze verausgabt Eine Oelleitung Gtnua-Mailand. Der italienischen Regierung ist von einer Gruppe Industrieller ein Projekt für den Bau einer Oelleitung von Genua nach Mailand unterbreitet worden. In ihrem Verlauf würde sie teilweise der Camionale folgen, die Genua mit der Po-Ebene verbindet. Als Zweck der Uebung wird angegeben, das Rohöl von den Tankschiffen im Genueser Hafen direkt nach Mailand zu leiten, wo es in neuen grossen Raffinerien gereinigt würde. Damit fiele der Transport des Rohproduktes mit Lastwagen dahjn, und obendrein ergäbe sieb die Möglichkeit einer besseren Verwertung der Nebenerzeugnisse, he. 1V»u*£smus Schweizer Frelwahl-Pauschalferlen — eine neue Lösunfl. Die Schweizerische Verkehrszentrale ist in Verbindung mit dem Schweizer Hotelierverein dazu übergegangen, auch Ranz kurzfristige, schon bei eine.m halbtägigen Aufenthalt beginnende Paustshalarrangements zu schaffen. Diese wichtige Neuerung schüesst folgende Vorteile in sich: Da es sich um individuelle, nicht um Gesellschaftsferien handelt, hat jedermann die freie Wahl des Ortes und des Hotels. Auch für die Dauer des Aufenthaltes besteht nicht der geringste Zwang. Der Tarif er"iält die Preise t alles inbegriffen > für einen halben und einen ganzen Tag, sowie für drei und sieben Tage. Bei Verlängerung des Aufenthaltes über drei und sieben Tage hinaus erhöht sich der Pauschalpreis irans einfach tun je einen Drittel oder einen Siebentel pro Tag, so dass für jede beliebige Ausdehnung der Ferien das Puuschalabkommen in Anspruch genommen werden kann. Dem Automobilisten wird diese Bewegungsfreiheit ganz besonders willkommen sein. Interessant ist auch die weitgehende Abstufung der Preise, da das einzelne Hotel für jede Aufenthaltsdauer drei verschiedene Tarife festgesetzt hat. Dass unser Gastgewerbe bei aller Wahrung berechtigter Interessen sich den heutigen Verhältnissen angepaest hat, beweist die Tatsache, dass man von 6 Franken an einen halben Tag, von 8 Franken an einen eanzen Tag, von 20 Franken an drei und von 46 Franken an sieben Tage in einem guten Hotel verbringen kann. In die Preise sind inbegriffen: die Hauptmahlzeiten, das Frühstück, das Zimmer, ferner Trinkgeld, Kurtaxe, Gepäcktransport vom und zum Bahnhof, Licht, Heizung und Musik. Zu den Vorteilen der Freiwahl-Pauschalarrangements kommen noch hinzu die neuen, ausserordentlich günstigen kurzfristigen Ferienabonnements für beliebige Ausflüge per Bahn und Schiff, die dieses Jahr für eine' ganze Reihe von Kurgebieten erhältlich sind. Auf all diesen Attraktionen wird man mit vorbildlicher Klarheit und Uebersichtlichkeit hingewiesen in der neuen Broschüre der Schweizerischen Verkehrszentrale über die € Freiwahl - Pauschalferien », die ein Verzeichnis und eine Tarifliste aller 1250 beteiligten Hotels in den 350 Schweizer Kurorten und Städten enthält. Fremdenverkehr mit dem Auto nach Italien. Im Artikel «Aus der Projektenmappe» unserer Sondernummer über « Ausbau der Alpenstrassen » hat sich leider ein schwerwiegender Druckfehler eingeschlichen. Die Zahl der in Italien im Jahre 1932 mit dem Automobil eingereisten Fremden wurde mit 1900 Millionen angegeben. Natürlich sollte es heissen 190.000. Die Zahl wurde diktiert und mit drei Nullen zu viel versehen! Wenn die astronomische Ziffer stimmen würde, so hätte Italien wahrscheinlich keine Krise mehr und könnte füglich von Reduktionen von 50—75 Prozent auf den normalen Bahntarifen absehen! Seither eingezogene Erkundigungen haben ergeben, dass im Jahre 1934 insgesamt 215.221 Fremde nach Italien eingereist sind. 1635 hat sich diese Zahl noch erhöht auf 232.216. Eine genaue Ausscheidung nach mit dem Automobil und mit der Bahn eingereisten fremden Gästen soll nicht stattgefunden haben. X Aus dem Gerichtssaal Wann hat der Garagist ein Retentionsrecht? Nach Obligationenrecht steht dem Gläubiger, der mit dem Willen des Schuldners Gegenstände aus dessen Vermögen im Besitz hat, an diesen Gegenständen biß zur Tilgung seiner Forderung ein Rückbehaltungs- oder Retentionsrecht zu. Dieses Recht wird im Autohandel häufig in Anspruch genommen. Besonders machen davon die Garagisten Gebrauch, wenn nämlich der Eigentümer eines Autos Reparaturen jornehmen lies« und diese noch nicht bezahlt hat. Der Garagiet pflegt dann den Wagen erst nach Bezahlung seiner Rechnung herauszugeben. Es ist dies ein wirksames Mittel, An Mitarbeiter und Korrespondenten ! Wir bitten unsere Mitglieder und Einsender, bei der Einsendung von Manuskripten darauf zu achten, dass die Bogen nur auf einer Seite beschrieben sind. Auf der Maschine getippte Beiträge sollen mit doppelt geschaltetem Zeilen-Abstand geschrieben werden. den Schuldner zur Zahlung zu zwingen, denn dieser ist gewöhnlich auf den täglichen Gebrauch «eines Wagens angewiesen. Wie verhält es sich aber, wenn die zurückbehaltene Sache gar nicht dem Schuldner gehört, sondern noch im Eigentum eines Dritten steht? Diesen Fall hatte kürzlich das Zivilgericht und nachher auch in oberer Instanz das Appellationsgericht von Basel-Stadt zu beurteilen. Ein grosses Garageunternehmen besass gegen einen Kaufmann eine Forderung für Reparaturen, Benzinlieferungen und Wagenunterhalt im Betrage von 3000 Fr. Der Schuldner stand vor dem Konkurs und konnte seine Schuld - nicht bezahlen. Die Garage leitete Betreibung ein und stellte das Konkursbegehren. Am Vormittag des Tages, an welchem der Konkurs eröffnet werden sollte, telephonierte die Frau des Schuldners in die Garage und bat deren Angestellten, das Konkursbegehren zurückzuziehen. Als Sicherheit werde sie dafür ihr Lieferungsauto in die Garage bringen. Auf die Frage, ob der Wagen bezahlt 6ei, antwortete die Frau, er sei noch nicht völlig abbezahlt. Der Wagen war wie üblich auf Abzahlung gekauft und der Verkäufer hatte daran einen Eigentumsvorbehalt eintragen lassen. In dem Augenblick, als der Wagen in die Garage gebracht wurde, gehörte er also nicht dem Schuldner des Garagisten, sondern infolge des Eigentumsvorbehaltes noch dem Verkäufer des Wagens. Zehn Tage später geriet der Kaufmann und Schuldner des Garagisten in Konkurs. Das Konkursamt anerkannte den Anspruch des Wagenverkäufers (der infolge Eigentumsvorbehalt rechtlich gesichert war) und gab den Wagen frei. Das Garageunternehmen jedoch verweigerte die Herausgabe des Autos und machte das Retentionsrecht geltend. Es waT nun festzustellen, ob das Retentionsreeht in .gutem Glauben bestehe oder nicht. Bei Bösgläubigkeit, so stellt das Gesetz fest, kann das Retentionsrecht nicht geltend gemacht werden. Die Garage bestritt, dass eie bösgläubig sei. Anderseits konnte bewiesen werden, dass die Frau des Schuldners den Garagisten darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Wagen noch nicht bezahlt sei. Beide gerichtlichen Instanzen, das Zivilgericht und das Appellationsgericht, haben die Klage des Eigentümers geschützt und die Garage zur Herausgabe des Wagens verurteilt. Die Gerichte stellten fest, dass die Garageleitung beim Empfang des Wagens offensichtlich bösgläubig gewesen sei, da sie wusste, dass der Wagen noch nicht völlig abbezahlt sei. Sie hätte sich in diesem Falle nach dem Eigentumsvorbehalt erkundigen sollen, um so mehr, weil es ihr bekannt sein musste, dass im Autohandel der Kreditverkauf unter gleichzeitiger Eintragung des Eigentumsvorbehalts die Regel ist. Aus der Tatsache, dass diese Erkundigung unterlassen wurde, schloss das Gericht auf die Bösgläubigkeit. Deshalb besteht kein Retentionsrecht Und der Wagen muss dem Eigentümer herausgegeben werden. gr. Plymouth 29/30, 2türige Limousine, 4 Zyl., 14 St.-PS, mechanisch einwandfrei, fahrbe- Teit und in gutem Zustd., zu Fr. 1300.— gegen bar abzugehen. Anfragen unter Chiffre Z 3789 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. 1935er FIAT Baliila sofort abzugeben, 4tüng, wie neu, mit 12000 km sorgfältig eingefahr. Versicherung f. 1936 bezahlt. Preis Fr. 2800.—. Offerten unter Chiffre Z 3788 an die Automobil- Revue. Bureau Zürich. wie neu, 1% PS, 4 Zyl., gelöst für 1936. 8. Serie, ganz durchrevidiert, in prima Zustand, gelöst für 1936. 72000 A. Reiter, Möbelfabrik, Uznach. Telephon 78. und Kompr., Salon 1936, bezahlt Fr. 12 800,-?-. 20% Reduktion. *9C Offerten unter Chiffre 72059 an die 72095 Automobil-Revue, Bern. Anfragen unter Chiffre Z 378t an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 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