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E_1936_Zeitung_Nr.039

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Um den

Um den Spritbeimischungszwang. Man schreibt uns: Im Anschluss an die am 6. Mai unter dem Präsidium der Schweiz. Gesellschaft für das Studium der Motorenbrennstoffe in Bern stattgefundene Konferenz zur Abiklärung der technischen Fragen der Beimischung v.on Alkohol zum Motorenbenzin und die in diesem Zusammenhang in einem Teil der Presse veröffentlichten Mitteilungen, die teilweise unvollständig und irreführend sind, legen die durch di« Via Vita vertretenen, am Straßenverkehr interessierten Kreise des Handels, der Industrie, des Gewerbes und des Tourismus Wert darauf, folgendes festzustellen: An der erwähnten Konferenz kam ausschliesslich die technische Seite der Beimischung zur Sprache, die unter gewissen Voraussetzungen zu lösen ist. Der wirtschaftliche, finanzielle und politische Teil, dem beim Beimischungsproblem ausschlaggebende Bedeutung zukommt, bleibt nach wie vor unabgeklärt. Aus diesem Grunde bleibt die entschieden ablehnende Haltung der Konsumentenkreise gegenüber einem Belmischungszwanq aufrecht erhalten. (Die Konferenz vom letzten Mittwoch hatte ihrem Zweck nach lediglich die technische Seite der Spritbeimischung zum Gegenstand. Die wirtschaftlichen und finanziellen Perspektiven, welche die Spritbeimischung für das gesamte Automobilwesen unseres Landes aufrollt, geben jedoch nach wie vor zu schwersten Bedenken Anlass. Damit nämlich, dass Militär und Post einen Teil des Gemisches übernähmen, wäre für die allgemeine Automobil- •wirtschaft die Gefahr keineswegs beschworen. Machen wir uns nichts vor: sobald wir dem Bund atroh nur den kleinen Finger gäben und die Beimischung für Militär und Post schlucken würden, nähme er nachher die ganze Hand, käme der generelle Beimischungszwang. Warum? Weil man zuetändigenorts nicht verfehlen würde, sich auf die guten technischen Erfahrungen der Mixerei bei Militär und Post zu berufen und, auf diesem «Argument> basierend, die Beimischung auch dem privaten Automobilisten aufzuzwingen. Ist einmal' ein Anfang gemacht, so wird die Alkoholproduktion bestimmt nicht eingedämmt — allen schönen Worten zum Trotz —, sondern noch gesteigert. Dem Bund dürfte es dann nicht schwer fallen, unter Hinweis auf die «günstigen > Resultate der Beimischung, für einen Abfluss der wachsenden Spritvorrate in die Benzintanks auch der privaten Fahrer zu sorgen. Heute sollen 60,000 hl Sprit zu Beimischungszwecken abgestossen werden. Morgen werden es vielleicht 100,000 hl sein. Sobald man sich aber diese Konseqnenzen vor Augen hält, gibt es für den Benzinkonsumenten in der Frage der Beimischung nur eine Antwort: ein kategorisches Nein. Red.) Siianen Gandriastrasse. Für die festliche Eröffnung der Gandriastrasse hat eine auf letzten Samstag einberufene Konferenz, woran die tessinischen A.C.S.- und T. G. S.-Sektionen, die Gemeindebehörden von" Lugano, Gandria und Castagnoda und das kantonale Baudepartement vertreten waren, da sDatum des 20. und 21. Juni (Samstag und Sonntag) bestimmt ÄUTOMDBIL-REVUE DIENSTAG, «. MAI »36 — N° 39 Ausbau der Brünigstrasse. Nach der Abstimmung in Obwalden über das Gesetz betreffend den Ausbau der Kantonsstrassen hat das kantonale Bauamt die Vorarbeiten für den Ausbau der Brünigstrasse unverzüglich in Angriff genommen. Zunächst soll die Strecke Giswil-Kaiserstuhl-Kantonsgrenze Brünig ausgebaut werden. Für nächste Woche ist eine erste Begehung des auszubauenden Strassenstückes durch die Interessenten und Unternehmer vorgesehen. X Die VerkehrskommissJon des ACS zum Ausbau der Alpenstrassen. Wie man uns mitteilt, hat die Verkehrskommission des Automobil-Clubs der Schweiz zu Händen der Behörden ein Gesamtprogramm Ober den Ausbau der schweizerischen Alpenstrassen aufgestellt. Dieses Programm beschäftigt sich weniger mit den Begehren für Ausbau der verschiedenen Strassenzüge in den Alpen, als mit Forderungen betreffend die zeitgemässe Ausgestaltung des Alpenstrassennetzes. Es werden vom Standpunkt der Strassenbenützer folgende Forderungen an den Ausbau der Alpenstrassen gestellt: 1. Die Strasse muss staubfrei sein; 2. die Strassenoberfläche soll weniger Widerstand und Erschütterung bewirken; 3. die Oberfläche muss dauerhaft sein; 4. sie darf nicht stark gewölbt sein; 5. nicht nur eigentliche Kurven, sondern auch schwache Krümmungen sollen einseitig überhöht sein; 6. die Strasse muss nachts bei jedem Wetter durch die Scheinwerfer genügend erhellt werden können; 7. soweit möglich, sind für Radfahrer und Fussgänger besondere Wege anzulegen. Die Verkehrskommission verlangt, dass alle technischen Fragen Gegenstand von Normalien sein sollen, die allgemein verbindlich erklärt werden müssen und bei deren Aufstellung auch die Straasenbenützer ein Mitspracherecht haben sollen. ktötisdies Die Gesellschaft Schweizer. Motorwagenoffiziere hielt am vergangenen Sonntag, den 10. Mai, in Bern ihre diesjährige Generalversammlung ab. Unter dem Vorsitz des Zentralpräsidenten, Oberstlt. Demmer, fanden sich im Hotel Bellevue-Palace ffiber100 Mitglieder zu der Tagung ein, die sich in der Hauptsache mit den statutarischen Traktanden zu befassen hatte. In Vertretung des abwesenden Chefs der Abteilung für Kavallerie, Herrn Oberstdivisionär Labhardt, der sich telegraphisch entschuldigt hatte, wohnte Herr Oberst Ruf, Kommandant der Schulen und Kurse des MWD, den Verhandlungen bei. Trotz seiner Demissionsabsichten wurde Herr Oberstlt. Demmer als Vorsitzender mit Applaus wiedergewählt. Im Sekretariat der Gesellschaft tritt insofern eine Aenderung ein, als dieses Amt nunmehr von Herrn Michon (Genf) geführt wird. Das Hauptgeschäft des Tages bildete die Annahme der neuen Statuten, die sich seit längerer Zeit schon in Vorbereitung befunden hatten. Nach Erledigung der Traktanden hörte die Versammlung ein hochinteressantes und mit starkem Beifall aufgenommenes Referat von Herrn Oberst Ruf (Thun) über die Motorisierung der Armee, wie sie in der.neuen Truppenordnung vorgesehen i«t. Zum Schluss richtete Herr Oberstlt. Valloton (Lausanne) einen' Appell an die anwesenden Offiziere, für die 235 Millionen Militärkredite einzutreten: Automechaniker-Chauffeur zum baldigen Eintritt nach Zürich Derselbe muss alle vorkommenden Autoreparaturen selbständig ausführen können. Hauptbeschäftigung: Unterhalt des Wagenparkes sowie einige grössere Auslandfahrten, daneben Unterhalt eines Gartens. — Gutbezahlte Dauerstellung. 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Dieses stetige Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage hat die «Automobil-Revue» zu einer eigentlichen Zentrale gemacht für alles, was im Automobilfach Oberhaupt occasionsweise gehandelt werden kann und erklärt, warum fortlaufend Meldungen über erfolgreiche Abschlüsse eingehen. Diese sind um so wertvoller, als die Benützung der «Automobil-Revue» die denkbar geringste Mühe verursacht» Sie lassen eine «Kleine Anzeige• erscheinen» In der Sie — bei Verkaufen — alles auffahren, was für die Interessenten wichtig sein kann und - bei Anschaffungen - alle Anforderungen und Wunsehe aufgeben, die Sie an da» gesuchte Objekt stellen müsssen. Aus den eingehenden Offerten wählet» Sie diejenigen, die Ihren Wünschen am besten entsprechen, treten mit den betreffenden Offertstellern in Verbindung und können so das Geschäft unter den für Sie günstigsten Bedingungen abschliessen. Wenn Sie |e In die läge kommen, irgend eine «Occasion» zu kaufen oder zu verkaufen oder vielleicht auch zu vermieten, denken Sie daran: Eine'hieine Qnzeige' in der 'automobil Reuue* lohnt sieh •

N° 39 — DIENSTAG, 12..J1AI . 193b.. AUtOMOBiL-REVUfi T. C. S. toirrand oder Umstossen einer Hürde trugen Strafpunkte ein. Ausserdem durften vorschriftsgemäss Autosektion St. Gallen-Appenzell die Räder nach dem Parkieren nicht mehr, als GRUPPE APPENZELL A. 7 RH. An der Vor-2standssitzung vom 4. Mai 1936 in Heiden wurden Eine freundliche Verkehrsampel, die sich, vom cm vom «Randstein» entfernt sein. folgende Traktanden erledigt: Fahrer selbst auf «Freie Fahrt» umschalten. Hess, Der Vorstand wird zu gegebener Zeit mit den sobald er mit dem Vorderpneu über, einen. Knopf zuständigen Instanzen, zwecks Reduktion des Zuschlages von 10% bei quartalsweiser Bezahlung am Boden fuhr, verursachte den meisten Konkur- der :kantonalen Taxen für Motorfahrzeuge in Verbindung treten. ... Der im Drück erschienene Jahresbericht mit -Arbeitsprogramm und Mitgliederverzeichnis gelangt demnächst zum Versand. - Schweiz. Sternfahrt nach Luzern: Der Vorstand hat beschlossen, allen unseren Mitgliedern, welche diese Sternfahrt mitmachen, das Nenngeld von Fr. 5:— pro Wagen zu vergüten. Start in -St. Gallen: 13 Uhr. Anmeldungen an den Präsidenten Dr. H. Fisch, Herisau. Wir möchten nicht unterlassen, unsern Sportfreunden die Sternfahrt nach Luzern 2u empfehlen. . Zur Teilnahme an der Gruppenausfahrt nach •der Luziensteig am 21. Mai, (Auffahrtstag) event. Sonntag, den 24. Mai, möchten wir unsere Mitglieder an dieser Stelle ebenfalls ermuntern. Nälaut spez. Einladungszirkular. AUTOSEKTION SEELAND. Fuchsjagd. Eine gut organisierte Fuchsjagd ist auch für die Seeländer Automobilisten stetsfort ein hübscher sportlicher Anlass. Von mehreren Faktoren hängt ja allerdings auch hier der Erfolg ab. Zum schnellen Wagen und routinierten Fahrer, zur möglichst guten Geländekenntnis, zu richtigen Sperberaugen und •wachem Sinn braucht es stetsfort auch eine beträchtliche Dosis Glück, um « zum Schuss zu kommen >, d. h. das edle Wild zu erlegen. Denn wenn der Fuchs fürs erste in eine klug ausgewählte Po*- sition geht und ihm sodann genügend Bewegung freiheit zugebilligt wird, wie es an der Fuchsjagd der Automobilsektion Seeland des TOS vom 9. Mai der Fall war, dann braucht ihm meist um sein Leben nicht allzu bange zu sein. Um 14 X A 'Jlfi'f wurden die Teilnehmer beim Clublokal, Hotel «'Bahnhof > in Lyss, orientiert. Die Aufgabe latir tete, im Rayon Lyss - Aarberg - Kerzers - Ins - Erlach - Nidau - Lyss nach dem Fuchs zu suchen. Um 15 Uhr starteten die Teilnehmer. Der Fuchs sass in Gerolfingen in einer Kiesgrube am Wege und hielt sich hübsch still. Und die meisten Teilnehmer pirschten im Gebiet links des Hagneckkanals herum und hofften, hier auf die Beute zu stossen. Nur ein Glücklicher fuhr über Jens-Jensberg Richtung Tauf feien und erlickte den schlauen Fuchs als ßr^ ;ster. .Alle andern jagten und suchten umsonst; AJs "aber die reguläre Zeit abgelaufen war. als sich also der Fuchs dann auch noch frei herumgetummeit hätte; ohne behelligt zu werden, da legten sich die Jäger beim Endziel Kerzers auf die Lauer und sagten sich richtig, von irgendwoher müsse er nun doch'anschwirren. Alles lugte' angestrengt nach dem •%üchslein aus. Und als es durch ein gutes Fernglas eines Teilnehmers entdeckt wurde, da war das Signal zum Generalangriff gegeben. Der Fucas musste nach erfolgreicher Tummelfahrt fr» der Freiheit dieser Jägermacht erliegen. Im Hotel « Bahnhof und Post» in Kerzers nahm A. Breitschuh (Lyss),! der den Fuchs erfolgreich gesteuert hatte 1 , die Rangverkündung vor; sehr hübsche Preise, .belohnten, die Ersten, und ein gemütlicher Hock be- ^chioss die fröhliohe Jagd. l Beste Resultate: 1. Nods Gottl., Kerzers; 2. Hohl Willy, Bern; 3. Meier Robert, Lyss; 4. Gorber Robert, Lyss; 5. Strehler Hans. Lyss; 6. Hochuli Karl, Lyss. S. A.C.S. Geschicklichkeitsprüfung der Sektion Bern des ACS. Auch dieses Jahr veranstaltete die Sektton Bern des AGS wieder eine Geschicklichkeitsprüfung, zu der sich eine stattliche Sportgemeinde auf dem Belpnioos einfand. Ein Lattenhag umzäunte das ausgedehnte Terrain, auf dem die verschiedenen Schikanen verteilt waren, an denen die Teilnehmer ihre Fahrkunst erproben sollten. Alles war bis aufs Tüpfchen organisiert. Leider, leider hatte man vergessen, den Wettergott um seine Meinung zu befragen, .die er dann auch recht deutlich mit Donner und Blitz kündtat. Kaum hatten die ersten par Konkurrenten ihre Aufgabe absolviert, setzten starke Böen ein,, die einen Jungen Ikarus aus der nahen Segelfluggemeiride' etwas unsanft zu Boden trugen." Kurz darauf zuckten Blitze auf und schwere Regentropfen fielen. Teilnehmer und «Zaungäste» zerstreuten sich schnell, suchten im Restaurant, im Wagen oder den naheliegenden Schuppen Unterkunft, bis das Gröbste vorüber war. Dieweil verwandelte sich der Schauplatz allmählich in einen gelinden Prüfsumpf, der besonders die letzten Fahrer behinderte. Die Aufgaben hatten es in sich. Sahen sie verhältnismässig einfach aus, so waren sie dafür um so schwerer strafpunktfrei zu erfüllen. Eine Hindernisfahrt zwischen fünf im Viereck aufgestellten- Pfählen diente dazu, die Fixigkeit im Schalten zu prüfen. Die nächste Prüfung galt der Geschicklichkeit im Einfahren zwischen zwei am Trottoirrand parkierte Wagen, die durch beidseitig aufgestellte Hürden markiert wurden. Auffahren auf den Trot- renten wenig Kopfzerbrechen. Mit der einen Hand am Lenkrad und mit der andern afn Handgriff der geöffneten Türe hingen sie zum Wagen hinaus, um •zu kontrollieren, wann der Druckknopf unter dem Pneu verschwand. Türe zu und mit Schuss um die Ecke war eins.. Worauf dem Teilnehmer ein Sack, über den Kopf gestülpt und ihm bedeutet wurde, er habe in dieser Vermummung durch ein nicht sehr weit entferntes Goal -zu fahren. Für Besitzer langer Samstag, den 16. Mai, Wagen etwas weniger, genussreich gestaltete sich das Wenden in einer durch Hürden begrenzten Sackgasse. Auoh der Autoball hatte seine -Tücken und wollte meist nicht auf den ersten Anhieb ins Tor rollen. Nach dem Passieren einer Schlauchbrücke als letztem Hindernis folgte der Durchgang durch Ziel, besser gesagt bis zum Ziel hin im Schneckentempo — Millimeter um Millimeter, denn das berüchtigte Signalhorn ist nach wie vor eine empfindsame und kitzlige Angelegenheit. Als letzte starteten ausser Konkurrenz zwei Ahnen der modernen Wagen, und zwar ein Zweizylirider-Renault sowie der uralte Opel, den wir an anderer Stelle noch "genauer beschreiben. Unter Schüttelfrösten, trotzdem aber mit bemerkenswerter Behendigkeit, absolvierte er überraschend schnell seine Figuren. Seine Kupplung warf ihn leider zum Schluss des Rennens ein wenig hart an den Signalbügel, was dieser mit fürchterlichem Geheul quittierte. Dafür erledigte der Methusalem dank seines engen Lenkradius die erste Figur in überraschend kurzer Zeit. Liste der Gewinner. Klelnwaotn (Radstand unter 271 cm): Zelt Strafp. Total A m ateijre: 1. Fiedler Max,'Zürich 295 9 304 395 2. Wasßmer Erich, Bremgarten 292 103 i» xp erten : 262 1. Jenny Walter, Zürich 259 3 294 2. Glauser Paul, Bern 306 12 Langt Wagen (Radstand über 271 cm): Amateure: 1. Wipfli Karl, Wabera 390 72 2. Keller Paul, Bern 386 116 Experten: 334 97 1. Spoerry Max, Bern §. Bösshardt Ad., Zürich 331 163 Ausser Konkurrenz: 1. Bognär auf Opel 1898 2. Kiesinger Willy, auf nault 1912 343 79 462 502 431 494 422 420 165585 Aus- den Verbänden . CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Wir machen unsere werten Kollegen auf unsere diesjährige Herrehfahrt am 17. Mai darauf aufmerksam und hoffen auf eine recht, zahlreiche Beteiligung. Die Firma F.B.W. in Wetz.ikon.la.dt uns in zuvorkommender Weis« zu einem Besuch in ihrer Autofabrik ein. Diese gewiss interessante: Exkursion soll sich kein Mitglied entgehen lassen. Abfahrt Sonntag, den 17. Mai, morgens 6^ Uhr bei der Passerelle am Bahnhof, Rückkehr um 13 Uhr. Wir bitten unsere Mitglieder,' recht pünktlich, zu erscheinen. Die Anmeldeliste liegt im Stammlokal Rest. Feldenkeller zur Unterzeichnung - auf. Mit kameradschaftlichen Chauffeurgrues: Der Vorstand. Huf zur schroeizerischen Sternfahrt des T. C. 5. nach Luzern! An alle T. C. S.-Mitglieder dej ganzen Schweiz! «Durch die «Automobil-Revue» wurden Sie bereits seit längerer Zeit davon unterrichtet, dass am Samstag nachmittag, den 16. Mai, eine schweizerische Sternfahrt nach Luzern durchgeführt wird. Die Veranstaltung ist allen T. G. S.-Mitgliedern, oh Sektions- oder Einzelmitglied, offen und wird von der Sektion Waldstätte aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens organisiert, .verbunden mit einer Jubiläumsfeier. Samstag abends grosse Soiree in den Sälen des Kursaals. -Der-bestbekannte Schweizer Komiker R u d'o.-l f Bernhard erwartet Sie mit einem kompletten Varieteprogramm. Zwei Orchesier sorgen für .Schwung in die" Tanzbeine. -Am Sonntag vormittag Seerundfahrt mit grosser Kapelle an Bord. Anschliessend Bergfahrt auf den Bürgen stock und Festbankett im Park-Hotel, nachher Preisverteilung. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Möglichkeit ZU schönen,. Spaziergängen auf dem Bürgenstock. Heimfahrt nach Lüzera mit Extraschiff oder mit allen beliebigen Kursschiffen. In Luzern haben alle Teilnehmer Samstag- spätnachmittags und Sonntag bis 11 Uhr Gelegenheit zum Besuche der Sehenswürdigkeiten.. Jede Festkarte enthält zwei Gourponszum unentgeltlichen Eintritt in beliebige Etablissemente, wie Gletschergarten, Panorama. Alpineum, Museum usw. Und die Kosten? Wir haben Unmögliches möglich gemacht. Die v"ö ITe Festkarte zum Preis von 17 Franken umfässt: Nachtessen, Zimmer mit Hiessendem Wasser. Frühstück, alles inikl. Service, Eintritt zu zwei Sehenswürdigkeiten. Eintritt zur Jubiläumsfeier mit -vollständigem" Variete' im Kursaal, Seerundfahrt mit 70 Mann Musikbegleitung, Bergfahrt auf -den Bürgenstook, Festbankett im Park-Hotel Bürgenstock inkl. Wein ujid Service, Retourfahrt mit .beliebigen Bahn- und Schiffskursen nach Luzern. Dabei werden Sie nur in ganz guten Häusern verpflegt. Das pikante Sonntagsmenu wollen wir Ihnen heute noch nicht verraten. Die Sektion Waldstätte hat eich aber mit dieser billigen Festkarte noch nicht zufrieden gegeben. Sie hat auch an diejenigen gedacht, die in Luzern bei Bekannten Privatlogis beziehen können. Bei diesen fällt Nachtessen, Uebernachten und "Frühstück weg und der Preis reduziert sich dafür auf Fr. .10.—. .•;: Sowohl die volle als auch die reduzierte Festkärte wird allen Teilnehmern und Mitfahrenden Abgegeben, Es ist also nicht notwendig, dass Mitfahrende Mitglied des T. C. S. sein müssen. Nehmt Freunde und Bekannte mit, nehmt vor allem auch Eure Damen mit, damit die beiden Orchester im Kwrsaal nicht umsonst spielen müssen. Bei der Anmeldung ist die Anzahl der Mitfahrenden anzugeben, damit die Zuteilung in die Hotels richtig grfolgen kann. Neben den Naturreizen und den kulinarischen Qenüssen, gibt's noch etwas anderes —