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E_1936_Zeitung_Nr.039

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 12. MAI 1936 — N" liniere B'ldevsefte Oer neue «Potez 60»-Eindecker. (Siehe Spezialbericht Seite 7.) Der «Parkometer». Um der Verstopfung der Strassen durch parkierende Autos zu begegnen, hat die Stadt Oklahoma in USA Automaten aufgestellt, in die man 25 Cts. werfen muss, um parkieren zu können. Die Gebühr gilt für eine Stunde, nach deren Ablauf weitere 25 Cts pro Stunde zu berappen sind. Ein grünes Licht an dem neben dem Wagen stehenden «Parkometer» zeigt, ob die Taxe bezahlt worden ist. In. solchen Dimensionen können nur amerikanische Autoparks schwelgen. Ausgereiht • wie bei* einer ^ -'Nicht etwa eine -Gymkhana auf offener Strasse, sondern eine mit ganz besonderer List und Tücke ausiruppenparade umsäumen hier Tausende von Wagen einen Pferderennplatz in Kalifornien. ' geheckte Fahrprüfungsmethode — natürlich in Amerika. Fr. 1.80 per Liter offen oder in hermetisch geschlossener 1-Literdose. Ausserordentliche Gelegenheit! 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N°39 II. Blatt BERN, 12. Mai 1936 No 39 II. Blatt BERN, 12. Mai 1936 Sonnendach Theorien auferstehen und fallen wieder, kaum dass sie geboren sind. Was heute heilige Ueberzeugung ist, wird morgen angezweifelt und «übermorgen belächelt. Dabei geht's manchmal eigenartig zu, denn es ist durchaus nicht ausgeschlossen, dass etwas, das heute zu Ehren kömmt, schon früher zu irgend einer Zeit einmal hoch im Kurse stand. Haben sich nicht schon vor Tausenden von Jahren die Aegypterinnen ihre Fingernägel (vielleicht auch die Zehennägel?) rot gefärbt ? Auch der Sonnenkult ist alles andere als eine Errungenschaft unserer Epoche. Unsere Vorfahren allerdings, die vielleicht so drei bis vier Generationen vor uns lebten, hatten etwas andere Ansichten von Sonne und frischer Luft. Sie gipfelten darin, dass man sich ja nicht allzuviel den Sonnenstrahlen und der frischen Luft aussetzen dürfe. Sonnenschirme schützten den hauchzarten Teint des^ schönen Geschlechtes. Auch am Badestrand war man einmal dick angezogen und verhinderte mit Vorbedacht den Zutritt von Licht und Luft zum Körper. Heute ist man vernünftiger geworden, findet eine gesunde Hautfarbe ebenso ansprechend, wie man sie vielfach früher ablehnte. Unsere Urahnen hätten bestimmt den Kopf geschüttelt ob den Wagen, denen wir den Vorzug geben. Ohne Vorhänge an den Fenstern wäre es gewiss nicht abgegangen. Sonnendächer und ähnliche Schikanen hätte man als Ketzerei abgetan. Um so eher erschliesst sich der moderne Autofahrer allem, was das Fahren auch bei heissem Wetter angenehm gestaltet. Er schätzt die zugfreie Lüftung, hat auch nichts dagegen, wenn der Fahrwind einmal etwas die Haare zerzaust. Diese Einstellung brachte es mit sich, dass sich die offenen und Allwetter-Karosserien heute grosser Beliebtheit erfreuen. Wobei freilich nicht verschwiegen sei, dass demgegenüber der geschlossene Wagen auch wieder seine eigenen Vorzüge besitzt. Man fühlt sich geborgener bei schlechtem Wetter, wohl auch sicherer bei Unfällen. Im Winter stellt eine Limousine auch wirklich das einzig Wahre dar; im Sommer dagegen würde man sehr wahrscheinlich ein Cabriolet vorziehen. Was macht der kluge Hausvater, um diesem Dilemma zu entweichen ? Die Autoingenieure helfen ihm aus der Verlegenheit. Sie haben sich nämlich etwas sehr Nettes für ihn ausgedacht, die Limousine mit Sonnendach, welche die Vorzüge beider Wagentypen in sich vereint. Worin besteht denn eigentlich der Vorteil jeder, einzelnen Wagenart vor allen andern? Das Cabriolet, dessen feinste Ausführungen sich durch Druck auf einen Knopf beim typ des Tourenfahrzeugs, den Wagen für Ausflüge und Ferienreisen nach Norden und Süden. Wer für die Schönheiten der Natur empfänglich ist, der schätzt die ungehemmte Rundsicht im offenen Wagen* die einem auch in den Serpentinen der Bergpässe nichts von der Pracht der Bergwelt vorenthält. Sportgirl und Sportsmarin lassen sich geradezu geniesserisch den Fahrwind um die Nase fächeln. Im offenen Wagen kommen sie dabei eher auf ihre Rechnung. Der Misstrauische aber wiegt sich in Bedenken, dass ihm beim Parken allzu leicht etwas abhanden kommen kann, weil langen Fingern der Zutritt nicht verwehrt ist. Der Miesmacher und Kritikaster wiederum nörgelt, dass nicht alle Cabriolet- Karosserien absolute Geräuschlosigkeit verbürgen und dass obendrein auch das Dach (nur bei unsachgemässer Pflege (!) Red.) nicht immer sehr lange dicht halte. Dem Aengstlichen aber erscheint der offene Wagen wohl deshalb als besonders sympathisch, weil er ihm die Möglichkeit gewährt, im Falle der Gefahr abzuspringen. Den geschlossenen Wagen wieder kennzeichnen andere Vorzüge. Einmal darf er als das «geborene» Stadtfahrzeug angesprochen werden, dem man all seine Siebensachen, die Einkäufe am Samstag nachmittag, Mantel, Hut, Mappe, Koffer, rein alles, anvertrauen darf. Man lässt ihn abgeschlossen stehen und ist sicher, dass nichts «davonläuft». Wir leben ja, Gott sei Dank, nicht in Chicago, wo Jahr für Jahr Tausende von Wagen von raffiniert arbeitenden Banden « gekapert» werden! Der Radiobegeisterte freut sich an der verhältnismässig guten Resonanz des Innenraumes seiner Limousine. Und der Galante endlich entdeckt, dass das Wetter für den Besitzer der Limousine: nur eine untergeordnete Rolle spielt. Mag-draussen ein rauher Wind ersten Sonnenstrahl öffnen und fast mit der gleichen Leichtigkeit auch wieder schliessen lassen, repräsentiert den Idealblasen und der Regen an die Scheiben trommeln ... drinnen fühlt man sich behaglich, sogar um so gemütlicher, je gröber draussen die Elemente toben — ganz wie zu Hause. Einzig bei sonntäglichen Ausfahrten über Land, bei Blust- und Passfahrten hätte man gegen eine bessere Aussicht nichts einzuwenden, und im Sommer macht einem die Hitze im geschlossenen Wagen etwas rasch schlapp. Man wäre froh um etwas mehr Luft, mehr Verbundenheit mit der Natur draussen. Diese Lücke füllt die Limousine mit, Sonnendach aus. Man ist darin umgeben von der schützenden Metallhülle und doch nicht eingeschlossen wie in der «gewöhnlichen» Limousine. Beginnt es zu regnen, schwupps ist das Dach schon zu, und sobald die Sonne wieder siegreich hinter abziehenden Wqlketibänken hervorlacht, öffnet man wieder und lässt sich die kühle Luft um die Schläfen streichen. In der Stadt lässt sich der Wagen ebensogut und sicher abschliessen wie eine normale Limousine. Man trifft unter den Sonnendächern sehr verschiedene Ausführungen an. Eine besonders einfache Lösung besteht darin, dass man die vordere Hälfte des Daches über die hintere zurückschiebbar einrichtet, so dass dann wenigstens ein Teil geöffnet ist. Die Dachwölbung bleibt der schönen Form wegen rundherum bestehen. Nur die Mittelpartie bleibt zum Oeffnen, so dass- die Insassen nicht befürchten müssen, dass ihnen von Zeit Die wenigen, guten« OCCAS IONEN" weist Ihnen nach Grosste Auswahl in Klein-Occasionswagen zu günstigen Konditionen. Badenerstr. 527, ZÜRICH Telephon 70.777 Chrysler- Plymouth in sehr gutem Zustande, umständehalber aus Privathand zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 71931 an die Automobil-Revue, Bern. Einzigartige Gelegenheit! Umständehalber offeriere ich Fiat 1500, neu zur Auswahl beim Vertreter zu Fr. 5000.— 12580 anstatt zum offiz. Preis von Fr. 6200.—. Offerten unter Chiffre G. 2091 an die Automobil-Revue, Genf. kaufen Sie gute "SCHMIERUNG" Oel?... 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