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E_1936_Zeitung_Nr.040

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 15. MAI 1936 — N° 40 l*~5 P.S.,4 Zyl., 4.Plätzer, 4-Gang-Getriebe, das billigste Vollautomobil auf dem Schweizer Markt. 4-plStzige Coach Laxe Olympia 7 P. S., selbsttragende Ganzstahlkarosserie, unabhängige Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator. 6 Zylinder 10 P.S., unabhängige Vorderradaufhängung, Kurvenstabilisator, hydraulische Bremsen, 4-Gang-Getriebe mit 2 synchronisierten Gängen.— Limousinen, 2- und 4-Plätzer-Kabriolets, 6-Plätzer.— Last- und Lieferwagen. p-4 Fr. OPEL wurde durch die Konstruktion sparsamer und geräumiger Kleinwagen die grösste Automobilfabrik ausserhalb von U.S.A n Wagen geleistete MontagearbeiJ gibt einer Schweizerfamilie über einen Monat Erwerb und Lebehsuhterholt Offizielle Fabrikvertretungen: Titan A.-G., Zürich / Ritzi & Wagner, Amriswil und St. Gallen 7 A. Bosshard, Winterthur / Ryffel-Altmann, Glarus / Munot-Garage, Schaffhausen / A. Stieger, Chur / Joh. Kaiser, Zug / Gebr. 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W49 — - FREITAG, 15. MAI 1936 AUTOMOBIL-REVUE Zürich-Peking im Anfomobii Aasschliesslicher Spezialbericht für die „Automobil-Revue" Unser Mitarbeiter Hans O. Leuenberger Ist vor einem Monat auf eine neue Reise gestartet, nachdem er letztes Jahr im Automobil eine Fahrt durch das «andere Europa» von der Schweiz ans Schwarze Meer und hinauf an die Grenze Lapplands durchgeführt hatte. Die neue Aufgabe lautet: Zürich-Peking Im Automobil, über Kleinasien, Irak, Persien, Afghanistan, Brit. Indien, Burma, Siam, Cochinchina und Südchina. Dauer der Reise voraussichtlich zehn Monate. Wir haben uns das Alleinrecht für seine Publikationen automobilistischer Art gesichert und werden unsern Lesern laufend über seine Beobachtungen und Erfahrungen berichten. -•"' - -' Wir beginnen heute mit seinem Artikel über «Das Land ohne Eisenbahn», Albanien. Die nächste Abhandlung wird sich, wie uns «nser Mitarbeiter soeben aus Stambul mitteilt, mit Kleinasien befassen, einem Gebiet, " das allein innerhalb türkischer Grenzen zwanzigmal so gross wie die Schweiz ist und nun darangeht, den Strassenbau aufzunehmen, nachdem grosse Bahnbauten ihren vorläufigen Abschluss gefunden haben. Die Redaktion. Tirana, 20. April 1936. Braucht ein Land eine Eisenbahn, wenn man •ine Strecke, die der von Bern nach Zürich entspricht, im Autobus für drei Franken, im Taxi für fünf Franken zurücklegt? Braucht es eine Zufahrtsbahn, wenn man es auf einer Strecke, die jener von Bern nach Berlin entspricht, für rund 60 Franken erreicht? Auf der italienischen Fluglinie zahlt man nämlich letztern Betrag für den Flug .von Triest nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Und die drei Franken für den Autobus oder fünf Franken für den Taxi erlegt man für die Fahrt von Tirana nach Skutari, also für 120 Kilometer. Erst die Strassen, dann die Bahn Ich sprach den albanischen Arbeitsminister N. Naraci und den Finanzminister R. Gera, um auf obige Frage eine Antwort zu erhalten. «Unser Land wird erst dann den wirklichen Anschluss an Europa haben, wenn es mit dem % Westen Eisenbahnanschluss erhält», war die "Antwort. «Ohne Eisenbahn kein Massenverkehr», erklärte Minister Gera. «Am grossen Touristen-;? ström werden wir erst dann teilhaben, wenn wiry, an das europäische Bahnnetz angeschlossen sind», fuhr er fort. Albanien braucht keine Lokalbahnen, nein, aber Bahnanschluss. Die Idee der «Transbalkanischen» lebt weiter und soll dereinst verwirklicht werden. «Vorerst haben wir noch ein Strassenprogramm zu erfüllen. Hierauf kommt erst die Bahn», erklärte Minister Naraci. Es kommen zwei Bahnen in Frage, eine von Durazzo nach Ochrida, wo der Anschluss Wenn der Flug gleichviel kostet wie der Taxameter, wird eine Fahrt nur noch zu einer psychologischen Angelegenheit: die Flugangst wird entscheiden. Und wahrlich: Der Flug von Tirana nach Skutari kostet nur noch etwa 5 Fr. Gleichviel bezahlt man für Privattaxis, die Kollektivfahrten durchführen, indem sie zum Beispiel in Tirana Passagiere «sammeln» und losfahren, sobald drei bis vier Personen beisammen sind. Bevor also das Auto mit einer Bahn in Wettstreit tritt, droht ihm schon das Flugzeug. Das Automobil wird also einen «Zweifrontenkrieg» durchzuführen haben. Gewisse Fluglinien sind für einige Zeit eingestellt worden, da, wie es scheint, Italien seine Verkehrsmaschinen durch den Krieg in Abessinien anderweitig benötigte, oder vielleicht auch im Moment die Mittel für den Tarifkampf mit den jugoslawischen und andern Schiffahrtslinien nicht mehr zur Verfügung stellen konnte. Albanien ist ein lebendiges Beispiel für alle heutigen Verkehrsprobleme. Man kann sie hier an der Wurzel beobachten, weil diese Wurzel eben noch auf der Oberfläche liegt. Wenn ich in Adrianopel (Edirne) einen Türken nach dem Zustand der Strasse nach Stambul fragte, war das erste, was er sagte: «Es wird eine Asphaltstrasse geben. Ein grosser Teil ist schon fertig.» Und wenn ich nach dem fertigen Teil fragte, hiess es, es handle sich um etwa 120 Kilometer. Es waren dann aber nur etwa 30 Kilometer. Man ist eben so stolz auf, den kommenden Asphalt, dass man allzuleicht übertreibt. Albanien hat nun noch gar keinen Asphalt. Man kann dies einfach nicht verschmerzen. Ja, eine Gesellschaft.für den Bau einer Asphaltstrasse von Durazzo nach Tirana hat einmal bestanden. Nur dass das Geld ausging, bevor der Bau begann — r was übrigens die Schuld einiger Unverantwortlicher war. Aber ...anr.h rliA unvermeidliche Asnhaltstrecke wird noch entstehen. Inzwischen wird tüchtig weitergebaut, was an gewöhnlichen Strassen benötigt wird. Ohne Strassen kein Aufschwung Was Strassen bedeuten, erlebt man im Balkan: Gleich einer Lebensader entwickeln sie: sofort Neusiedelungen. Die Bauern bauen neue Karren, womöglich mit alten Autofedern versehen, ja selbst mit Luftreifen — abgefahrenen Pneus. Intensivere Kulturen entstehen, Gemüse und Obst. Die Bauern kleidertsich. sau berer.und vertauschen die Oellampe mit dem Benzinbrenner. In baufälligen Hütten entstehen moderne Werkstätten und neben Benzintanks kleine Restaurants und Kramläden. Dann folgen neue Häuser an Strassen-Knotenpunkten. Ja, im Westen, da diskutiert man heute wieder ernsthaft darüber, ob die und die Strasse wohl einen Sinn habe, ob die Kosten sich bezahlt machen würden. Im Osten weiss man noch, dass Strassen sich volkswirtschaftlich Immer lohnen. Albanien hat seif 1925 über fünfzig Millionen Goldfranken für Strassenbau ausgegeben. Das Land verfügt heute über 3500 Kilometer Strassen., Siebzig grosse Brücken, in einer Gesamtlänge von 4600 Meter und 1700 kleinere Brückenbauten und andere Kunstbauten von rund 7000 Meter geben den Strassen Dauerwert. Die Brücken wurden meist in Beton ausgeführt, womit endlich den ewigen Frühjahrsüberschwemmungen getrotzt wird, die viele Holzbrücken alljährlich zerstörten. Vor allem wurden die sieben Hauptflüsse, die den West- Ostverkehr zerschnitten, durch meist vielbogige Betonbrücken bezwungen. Man kann heute sagen, dass Albanien für den automobilistischen Durchgangsverkehr reif geworden ist. Ich selbst fuhr die Strecke von Skutari über Tirana, Elbasan, Pogradec und Kortscha nach dem griechischen Florina. Von Tirana nach Elbasan führt eine breite erstklassige Bergstrasse in grossen Serpentinen durch eine wilde, prächtige Berglandschaft. Ab Elbasan beginnt eine Strasse, die dem, der seinen Wagen beherrscht, einen sportlichen Genuss bereitet; Schmal windet sie sich wilden Bergbächen entlang. Ungeschützt fällt meist die eine Seite steil ins Wasser, während oft überhängende Felsen bergwärts. hqchsc.hjessen.' Unendlich lang zieht sie sich hoch und nieder. Ich fuhr sie fast ganz zur Nachtzeit, was den Eindruck manchmal ins Gespenstische verstärkte. Trotz der unzähligen Kurven, trotz der Bodenwellen, Furten und Schlaglöcher wird ein jeder mit dieser Strasse fertig, der im schweizerischen Sinn fahren kann (was in Albanien noch nicht so sehr viel heissen will). In Albanien ist man in Auskünften nach Skoplje gefunden wird und eine zweite -"betreffend Strassen ehrlich — besonders in Regierungskreisen. Man sagt etwa: «Diese Strasse von Durazzo nach Florina mit Verbindung nach Saloniki. Jede dieser Linien bringt Albanien in können Sie ruhig befahren. Es gibt Löcher und den Bereich des Orient-Express. abgerutschte Strassenteile. Aber Sie kommen Anderseits: Besser eine Eisenbahn als eine ungepflegte Strasse. Dies gilt besonders für • Osteuropa, wo oft schöne Strassen gebaut werden, die infolge mangelnden Unterhalts rasch verlottern und dann schlimmer sind als eine gewöhnliche Piste. Bahnen kann man immerhin gut durch, wenn Sie nicht zu rasch -fahren.» In Griechenland dagegen sagte man immer «kalos» (was «gut» heisst), selbst wenn es sich unr eine verteufelte Piste handelte. Man' sagt dort höchstens vorwurfsvoll, wenn man sich dann beklagt: «Warum fuhren Sie nicht von noch eher vernachlässigen bevor sie ganz unbrauchbar Saloniki nach Athen? Das ist eben eine werden.... Strasse!» Eigentlich haben die Leute recht. Ein Maultierpfad ist ja keine Autostrasse. Flugzeug kontra Automobil „Asphaltkultur" Ein Kind fährt Auto In Skutari gab es einen grossen Auflauf. Mitten in der Menge bemerkte ich ein kleines Auto, das etwa einem Spielauto der westlichen Grossstadtjugend entsprach. Ein zehnjähriger Junge steuerte es. Es entwickelte etwa eine Geschwindigkeit von 20 km/St, und benahm sich sonst wie ein richtiges Auto. Es ist. dies das erste in Albanien erbaute Automobil und markiert gewissermassen den Willen zum industriellen Aufbau des Landes. Man. wird vielleicht lächeln. Aber der die Karosserie baute, ist ein eingewanderter Tscheche, der schon viele der albanischen Autobusse mit Karosserien versehen hat. Er baut sie von Hand, ohne Biegemaschinen I Man sähe es ihnen nicht an. Albanien ; ist ein Land, in dem man noch ungestraft Dinge von Hand anfertigen kann, die man «sonst» nur in Fabriken produziert. Also den Motor dieses «Kleinautos» baute ein Deutscher, die Karosserie ein Tscheche. Man verliebt sich in Albanien in Autos. Die schönsten und modernsten. Stromlinienmodelle zirkulieren überall im Lande. Niederdruckreifen (I 1 /? Atmosphären Druck) lassen die Schlaglöcher der sonst breit angelegten Strassen leicht vergessen. . Wohl trifft man auch alte Karren, die mehr oder weniger mit Draht und Seilen zusammengehalten werden; worinnen Hühner und Enten, Schafe und Zicklein lärmen, wo vielleicht auch zerdrückte Eier und Tomaten ihren Inhalt über die Fensterscheiben (sofern vorhanden) rinnen lassen, wo man unter seine Bank ein Bündel von sechs Hühnern hingelegt bekommt, während eine Ladung Knoblauchstiele drohend über unserer Nase im geflickten Gepäcknetz. „ hängen. Doch .daneben sausen, die schönsten und schwersten Diesellastwagen vorüber und tragen die Waren in die äussersten Ecken des Landes, kriechen über Bergpfade, wo sonst nur Esel hinkamen. Fortsetzung folgt. Entwicklung OSCH-KERZEN für Motorfahrzeuge liegen zwischen diesen Zahlen. 150 Funken musste die erste Kerze abgeben. 30,000 in der Minute lieferten die neuen Rennkerzen, die die Rennwagen zum Siege führten. Vielseitiger Versuchserfahrung, pünktlicher BOSCH- Arbeit und neuen Werkstoffen ist dieser Fortschritt zu danken. Verwenden Sie QUALITÄTS-KERZEN: SCH-KE