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E_1936_Zeitung_Nr.041

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 19. HAI 1936 N° Bohrung Baujähr od.Trag- Angebotene Fahrzeuge Plätze Angebotene Fahnenga n. Hub Standort Preis Vottures offertes I:I-J kraft Alitagt Annee Carrosserie Voitures oftertes et courst Races oi Domicile Prix coaslract. cnarae ntile N° Marke — Marone. CTI. N» | Marko — Mi Bohrung u. Hub Alesage et course i:»V Baujähr Annie constrnEl. Curosaeri« Plätze od.Tragkraft RICK n ckvie itlle sir-Äcrn Domidi* \j*Z.~> Prix 19684 19685 19686 19687 19688 19689 19690 19691 19692 19693 19694 19695 19696 19697 19698 19699 19700 19701 19702 19703 PeugMt Buiek Mercedes Nflrburfl Mereedes Benz 200 Steyr Nash Talbot 72:90 77,7:117,4 80:115 70:85 70:90 79:108 75j 94,5 22 23,5 10 11 22 15 1936 1930 1930 1934 1934 1933 1932 Stahl-Limousine Limousine 4tür. geschlossen Lim. m. Schiebet!. Cabriolet 4tür. Limousine Talbot Personenwagen Ober Fr. 5000. Voitures de tourisme de plus de frs5000 Peugeot 601 6 72:88 11 1935 Mereedes Benz 200 6 70:85 10 1933 Mercedes Benz 170 6 65:85 9 1935 Studebaker Pres. 8 77:107 21 1935 Mercedes Benz 290 6 78:100 15 1933 Graham 6 82,5: 114.4 19 1934 l'lymoulh 6 79,4-: 111,1 16,8 1934 Wanderer 6 7O:85 10 1934 Mercedes Benz 230 6 78:100 15 1934 Bugatti 8 60:100 12 1930 Mercedes Benz 890 6 78:100 15 1935 Cadillae 8 85,7: 125,4 28 1935 Horch 8 87: 95 23 1931 Limousine Cabr ! o)et Limousine Cabriolet Limousine Cond. int. 4tür. Cabriolet Sport Cabriolet Limousine Gangloff 1933 Limousine Town-Sedan Bauer, Stuttgart 4 P. 4/5 P. 7/8 P. 4/5 P. 4 P. 5 P. 4/5 P. Schaffhausen Basel Bern Zürich Chur Emmenbrücke Luzern 4/5 P. Basel 4/5 P. Zürich 4 P. Zürich 2/4 P. Zürich 4/5 P. Zürich 5 P. Vevey 2/4 P. St. Gallen 4/5 P. Zürich 4/5 P. Zürich 2/4 P. Bern 4/5 P. Zürich 4/5 P. Basel 4/5 P. Biel 4200, 4500 4500 4600 4800 5000 5000 5050 5200 5400 5500 5600 5800 6000 6200 7800 8500 9000 11000 11000 19704 19705 19706 19707 19708 19709 19710 19711 19712 19713 19714 19715 19716 19717 19718 19719 19720 19721 19722 19723 Lastwagen — Camion« Bedfort 6 84,1:95 16,2 1932 Ford 4 77,8:108 4 1929 Chevrolet 4 94:102 10 1927 Chevrolet 6 84:98 16,8 1930 Ford 4 98:108 16,7 1933 Saurer 4 120:180 44 1919 Ford 4 77:98 11 1931 Ford 4 98,4:107,9 16,73 1930 F. B. W. 4 100:170 27 1926 Mereedes Benz CSI 6 74:100 13 1929 Ford 4 98:107 16,9 1932 Arbenz 4 105:170 30 1926 Berna 4 100:170 28 1925 Ford 4 98,4:108 17 1930 Röchet Schneid» 4 104:140 25 1930 Fiat 4 67:102 12 1930 Berna 4 115:170 36 1929 Saurer 4 100: 150 34,8 1929 Ford 8 77,8:95,2 18 1936 Saurer-DiesW 6 110:150 43 1932 Pritsche Lieferungswagen Kasten Kab. m. Brücke Lieferungswagen Ladebrücke Lieferungswagen bL schw. Lastwagen Lieferwagen Lastwagen Benne baseMk Ladebrüek« Wirz 3Seit.-Klpper Lastwagen Kipper Car-Alpin Ladebrücke Lastwagen Brücke/Kipper Lastwagen 3 T. 600 kg. 1500 kg. 1 Yi-2 T. 1000 kg. 3 T. 600 kg. 1500 kg. 3% T. 600 kg. 1800 kg. 5 T. S T. 2-3 T. 3% T. 12 P. 3500 kg. 4 T. 3 T. 5 T. Basel Cbnr Basel Appenzell Ölten Interl«ken St. Gallen Reitnaa Biel Zürich Basel Fribourg Kochdorf Chur Zürich Lenzbnrg Ölten Basel Basel Basel 500 700 980 1500 1500 1500 1800 2000 2300 2500 2500 4000 420tf 4500 4700 7500 8000 9000 11000 22000 Kauf aus zweiter Hand Im Automobilhandel hat sich allmählich •mancherorts die Gewohnheit gebildet, beim Kauf neuer Wagen ein älteres Modell in Zahlung zu nehmen. Aus diesem Grunde hat der Handel mit gebrauchten Wagen einen ungeahnten Aufschwung genommen. Hier findet der Käufer Gelegenheit, für billiges Geld einen Wagen zu erstehen. Ein sorgfältiges Studium der zahlreichen, allmonatlich in der «Gelben Liste» ausgeschriebenen Kaufgelegenheiten gibt einen guten Querschnitt durch den gesamten Gebrauchtwagen-Handel. Nicht selten findet man unter der langen Liste wirkliche Gelegenheitskäufe, die ihren Dienst noch jahrelang zur vollen Zufriedenheit ihres glücklichen Käufers erfüllen werden. Im allgemeinen schwanken die Preise arter und auch gut erhaltener Wagen in weiten Grenzen, denn die Wagenbesitzer, die sich nicht mit veralteten Modellen zufrieden geben •wollen, sind recht zahlreich. Meist sind solche Leute bereit, ein gut erhaltenes Fahrzeug verhältnismässig billig abzugeben. Man wird schon eine grosse Zahl von Angeboten unter 1000 Fr. finden und dies nicht etwa nur tinter den Kleinwagen, sondern auch recht zahlreich unter den Wagen der mittleren Klasse. Ein gut erhaltenes Chassis mit einer etwas veralteten Karosserie tut seine Dienste meist noch sehr gut, denn schliesslioh bieten auch nur einige Jahre zurückliegende Modelle schon allerhand punkto Komfort, während das möglichst moderne Aeussere andererseits beim praktisch orientierten Käufer eine geringere Rolle spielt. Die grösste Zahl von Käufen wird ebenso wie in andern Branchen auch im Handel mit gebrauchten Automobilen im Frühjahr abgeschlossen. Da die Händler in dieser Jahreszeit danach trachten, ihre älteren Modelle abzustossen, um die neuen auf Lager zu nehmen, braucht man hiebei nicht einmal immer sogleich den ganzen Betrag in bar auf den Tisch zu legen, was sonst normalerweise im Handel mit gebrauchten Wagen Usus ist. Manche Händler gehen sogar soweit, den guten Zustand des alten Wagens schriftlich zu garantieren, so dass man nicht so quasi «die Katze im Sack» kauft. Die glückliche Wahl eines Autos aus zweiter Hand ist meist bedeutend schwieriger als der Kauf eines neuen Fahrzeuges. Denn beim Handel mit neuen Wagen stellt der feste Preis Grenzen dar, die man je nach der Finanzkraft höher oder tiefer ansetzt und die man in keinem Fall überschreiten will. Dadurch scheiden eine ganze Anzahl von Marken prinzipiell aus und man kann sich unter den verbleibenden das Passende aussuchen. Ganz anders beim Kauf eines Wagens aus zweiter Hand, wo man die Wahl zwischen fast allen gebräuchlichen Marken hat. Es handelt sich hier mehr um eine Frage des Alters. Soll man prinzipiell ein ursprünglich sehr teures Fahrzeug älteren Datums oder ein neueres Modell einer weniger teuren Preisklasse erstehen ? Hierauf eine stets gültige Antwort zu erteilen ist schlechthin ausgeschlossen, weil das Alter eine weniger wichtige Rolle spielt als Zustand und Kilometerzahl des Fahrzeuges. Diese lässt sich meist nur aus dem Grade der Abnützung errechnen, denn ein Kilometerzähler, der bis 10,000 Kilometer zählt, gibt keine Anhaltspunkte dafür, wie oft die vier Nullen auf seiner Skala schon erschienen, und sogar auf ein Gerät, das bis 100,000 km zählt, ist kein Verlassen. Es kann während einiger Zeit abgeschaltet oder von irgend einem früheren Besitzer «korrigert» worden sein. Daraus darf man dem Händler keinen Vorwurf konstruieren, denn er hat möglicherweise den Wagen genau mit diesem Stand des Kilometerzählers übernommen. Einen zuverlässigen Experten zu Kate ziehen! Die Abnützung des Beschleunigerpedals, das Spiel der Steuerung, Zustand der Bremsbeläge und Oelverbrauch geben weit genauere Fingerzeige für die gefahrene Kilometerzahl. Nun braucht man aber nicht gleich kopfscheu zu werden, wenn da und dort ein gewisses Spiel auftritt. Ist es doch nur natürlich, dass sich die einzelnen Teile mit der Zeit abnützen. Dafür liegt auch der Preis wesentlich tiefer als bei neuen Wagen. Die Frage, die man sich richtigerweise stellen soll, lautet: «Wie lange wird der Wagen angesichts dieser beobachteten Abnützung seinen Dienst noch zuverlässig erfüllen?» Und hier kann einzig die Erfahrung eines Experten die richtige Antwort erteilen. Es macht sich immer bezahlt, einen erfahrenen Mechaniker bei der endgültigen Wahl zu Rate zu ziehen und mit ihm eine Probefahrt zu unternehmen. Wenn der Preis sehr niedrig ist, also — sagen wir einmal — weniger als ein Drittel der ursprünglichen Kosten beträgt, darf man nicht allzu hohe Ansprüche stellen. ,Für 9 den Käufer mag die Anschaffung allerhand. be^gu.*. ten, der Händler aber verdient nicht viel dar! bei, weshalb man von ihm nicht erwarten sollte, dass er auch noch die Zylinder abdeckt, die Kolben auf Spiel untersucht und womöglich erneuert: Da hilft nur ein wenig eigenes Urteil. Manchmal kennt der Verkäufer den angebotenen Wagen selbst nicht besser als der Interessent Er mag ebensowohl zum verlangten Preis einen wirklichen Gelegenheitskauf darstellen, wie es möglich ist, dass er zu, teuer ist Hierin liegt ja gerade das Faszinierende des Kaufes von gebrauchten Automobilen. Falls ein Händler die Gewissheit hat, dass man eines der angebotenen Fahrzeuge tatsächlich erwerben will, so wird er einem gewöhnlich nicht verweigern, mit jedem der in Frage kommenden Modelle eine kurze Probefahrt auszuführen* so dass man sich durch den Vergleich das Passende auswählen kann. Worauf es ankommt Nun ein paar Ratschläge zur sachgefnässeri Untersuchung: Da kommt einmal als erstes die Prüfung des Spiels der Kugel- und Achsschenkellager der Vorderräder und die Abnützung im Lenkmechanismus in Frage. Hiezü hebt man den Vorderteil des Wagens mit einem Wagenheber leicht an und untersucht nun durch Wackeln an den Rädern, wie es damit steht. Eine ähnliche Kontrolle müssen hierauf die Hinterräder über sich ergehen lassen. Durch Einrücken eines Ganges und Wackeln in drehender Richtung kann man die Abnützung in der Kraftübertragung kontrollieren. Unangenehm empfindet man das Rattern der Türen beim Fahren. Man prüft sie darum durch Wackeln auf allfälliges Spiel in den Scharnieren. Nun kommt der Motor an die Reihe. Unter Zuhilfenahme der Andrehkurbel dreht man ihn langsam bei abgestellter Zündung durch. Man tastet derart die Kompression jedes einzelnen Zylinders nacheinander ab. Nachdem man den Kühler befühlt hat, um festzustellen, ob der Motor kalt ist und hierauf die Zündung einschaltete, drückt man auf den Anlasserknopf und achtet dabei auf folgende Punkte: Springt der Motor sofort an? Dreht ihn der Starter regelmässig durch? Befriedigt der Leerlauf punkto Gleichförmigkeit? Hierauf geht's zur Probefahrt, wobei man untersucht, ob die Kupplung sich ganz ausrücken lässt, ob im Getriebekasten oder in der Hinterachse verdächtige Geräusche auftreten and ob der Motor auch im direkten Gang bei langsamer Fahrt noch ruhig läuft Nächstens wenden wir unsere Aufmerksamkeit der elektrischen Zentrale und den Stromverbrauchern zu. Vermag die Dynamo überhaupt aufzuladen? Funktionieren alle Scheinwerfer und Lampen inkl. Schluss- und Stoplicht sowie die Lämpchen der Richtungsanzeiger? Die Bremsen müssen den gesetzlichen Bestimmungen genügen, es soll also jede für sich das Fahrzeug bei voller Ladung auf einem Gefälle von 15 % aufhalten können. Man prüft sie deshalb anlässlich der Probefahrt in einer Steigung von 20 %, ob sie diesen Ansprüchen genügen, In der Ebene bremst man aus einer Geschwindigkeit von 45 km plötzlich ab und misst die Bremsspur durch Abschreiten aus. Sie darf 13,5 m nicht überschreiten und muss beidseitig gleich deutlich erkennbar sein. Soweit Beschleunigungswerte für das untersuchte Fahrzeugmodell früher veröffentlicht wurden, vergleicht man sie, indem man den Wagen ki jedem Gang von 15 auf 45 km/St, anziehen lässt und die nötige Zeit mit der Stöppuhr misst Die Beschleunigungszeit sollte den entsprechenden Wert des neuen Wagens nie um mehr als 25% übersteigen. Eine Prüfung der Höchstgeschwindigkeit ist meist in der Stadt unmöglich und auch weni- %G? wichtig als die Feststellung des Anzugs- ^yeVmögens. Benzin- und Oerverbranch lassen sich auf einer kurzen Probefahrt ebensowenig zuverlässig eruieren. Einen gewissen Anhaltspunkt gibt immerhin die Farbe des Auspuffrauches, falls überhaupt eine Rauchfahne austritt. Prüfresultate notieren. Kosten für Richtigstellung der Mängel berechnen. Um sicher zu gehen, dass man keine der notwendigen Untersuchungen vergisst, notiert man sich die erzielten Resultate. Man kann nun selbstverständlich nicht verlangen, dass der ganze Wagen Punkt für Punkt allen Anforderungen genügt. Wichtig ist, was es kosten wird, um die entdeckten Mängel zu beheben. Danach fallen sie mehr oder weniger ins Gewicht. Beispielsweise kann em Schlechter Start einerseits seine Begründung in einer entladenen Batterie, einem schlecht eingestellten Vergaser oder unrichtigen Stösselspiel ha'ben, was alles ohne grosse Kosten richtiggestellt werden kann. Anderseits mag es ein Zeichen der « Senilität» des Wagens bedeuten und die Erneuerung der Batterie, der Ventile, Zündkerzen oder Dichtungen von Zylinderkopf und Ansaugleitung nötig machen. Für einen Unregelmässigen Lauf zeichnen vielleicht sohlechte Zündkerzen, defekte Isolation der Hochspannungskabel oder eine mangelhafte Einstellung des Unterbrechers verantwortlich. Falls nur ein einzelner Zylinder nicht recht «tut», mag dies an der Kolbenabnützung liegen, die eine VerÖlung der Zündkerze im Gefolge hat. Man tut gut daran, regelmässigen Fehlzündungen auf den Grund zu gehen. Klopfen gehört zu den schlimmen Vorboten, die meist nur mit grösseren Ausgaben zu kurieren sind. Besonders Geräusche der Hinterachse stellen ein Symptom dar, das unter Umständen beträchtliche Kosten verursachen kann, indem es vielfach eine Erneuerung von Tellerrad- und Antriebsritzel notwendig macht. Ein schlechter Langsamlauf im direkten Gang hat seine Begründung entweder im Motor (siehe weiter oben) oder in den Trockengelenken, die man ohne allzu hohe Ausgaben erneuern kann. Fehler in der elektrischen Anlage haben sehr verschiedene Ursachen. Ein nicht brennender Scheinwerfer verlangt möglicherweise nur den Ersatz der Birne, eine nicht funktionierende Lichtmaschine die Erneuerung einer Sicherung. Ein Versuch in dieser Allgemeine Mitteilungen. Die gelbe Liste erscheint in der Regel alle Monate einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Formulares. Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt, dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufer konstenlos weitergeleitet Die Kontroll-Nummer ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge- sind gebeten, di« auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. Richtung lohnt sich jedenfalls, bevor man das « Schlimmste > befürchtet Schlecht ziehende Bremsen lassen sich manchmal durch Nachstellen rasch korrigieren, können aber auch auf dem Eindringen von Öl in die Bremstrommeln beruhen, weil vielleicht öldichtungen undicht wurden, weil man zu reichlich schmierte oder der 01- spiegel in der Hinterachse zu hoch steht Daneben kommt eine starke Abnützung der Beläge als Grund in Frage. Man wird dem Uebel rasch auf die Spur kommen. Mangelhaftes Anzugsvermögen und schlechte Motorleistung sind nicht einfach zu diagnostizieren. Meist handelt es sich um eine ganze Reihe von Ursachen, die nebeneinander bestehen: Verölte Kerzen, schlecht sehliessende Ventile, falsche Ventileinstellung, Kohleansätze im Zylinder und Auspuffsystem usw. spielen dabei eine Rolle. Bei der Prüfung der Kompression mit der Andrehkurbel achte man speziell darauf, ob jeder einzelne Zylinder den gleichen Widerstand bietet In dieser Art durchgeht man alle gefundenen Mängel und rechnet aus, was ihre Beseitigung ungefähr kosten wird. Diese Kosten und der Preis des Fahrzeuges im gegenwärtigen Zustand ergeben zusammengerechnet die wirklichen Ausgaben für den instandgestellten Wagen. Liegt das gefundene Total innerhalb der Preisgrenze, die man sich gesetzt hat so nimmt man allen Mut zusammen und unterzeichnet den Kaufvertrag. •»»«Ltt.tch«- Wink« Gewindereiniger. Ein praktisches Werkzeug zur Reinigung von verharzten und verrosteten Gewinden stellt unser Bild dar. Es wird aus einem an beiden Enden zugespitzten Draht (am besten Federdraht) zurechtgebogen, wobei man den Abstand AA etwas grösser macht als den äussersten Durchmesser des Gewindes. Zur Reinigung führt man das Werkzeug in der gezeigten Weise in das Gewinde ein, indem man die federnden Enden etwas zusammenkneift Beim Drehen schraubt sich das Werkzeug während der Auskratzung selbst durch die Gewindegänge, wobei es von der Federvorspannung angedrückt wird.

41 -~ DIENSTAG, 19. MAI 1938 AUTOMOBIL-T?rIVUE 15 Schweizerische Rundschau Die Folgen zeigen sich! Benzinimport binnen 4 Monaten um 2316 Fr. gesunken. Die Vertreter der die CIA (Kommission der am Benzinmarkt interessierten Verbände) bildenden Verbände sind heute morgen am Sitz des ACS zur ordentlichen Generalversammlung zusammengekommen. Nach Genehmigung des Jahresberichtes und der Rechnung für das Jahr 1935 widmete die Versammlung ihre volle Aufmerksamkeit der für die Benzinverbraucher seit einigen Monaten in zunehmendem Masse erschwerten Lage. Sie hat leider feststellen müssen, dass ihre Voraussagen bezüglich des Benzinkonsumrückgangs, welcher infolge der Zollerhöhung auf Brennstoffe eintrat, sich nur zu sehr bestätigten. Während der vier ersten Monate 1936 hat sich der Benzinimport auf 5l£10 Tonnen gegen 53,826 Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres belaufen, was eine Verminderung von 2316 Tonnen gegenüber 1935 ausmacht. Neues von der Studiengesellschaft für den Autostrassentunnel durch den Simplon. Wie hier seinerzeit gemeldet wurde, hat sich am 18. April dn Genf eine im dortigen Handelsregister eingetragene «Societe d'Etude pour l'Autostrade - Tunnel du Simplon » mit einem Aktienkapital von 100,000 Fr. gebildet. Deren Zweck ist, wie schon die Bezeichnung sagt, das endgültige Projekt für die Benützung des Simplontunnels II als Autostrasse nach den Plänen der Ingenieure Perrin und Tüsoher in Genf auszuarbeiten, dieses den interessierten Behörden zu unterbreiten und es, nach erfolgter Verständigung, der Verwirklichung entgegenzubringen. Seither hat diese Studiengesellschaft zahlreiche Zeichen der Ermunterung empfangen, so namentlich von Seiten der Stadt Lausanne, der Sektion Waadt des Automobil-Clubs der Schweiz, der Walliser Handelskammer und ,ogar von der Stadt Freiburg. Mit grossem Interesse sieht man einer in allernächster Zeit in Rom stattfindenden Besprechung von Vertretern des Briger Initiativkomitees für die Autostrasse durch den Simplon und der erwähnten Genfer Studiengesellschaft mit dem italienischen Verkehrstninisterium entgegen. Ebenfalls für die nächste Zukunft steht nun die von Anfang an vorgesehene Erweiterung des Verwaltungsrates der Studiengesellschaft zu erwarten. Bisher setzte sich dieser, wie bekannt, aus 3 Mitgliedern zusammen: dem Ingenieur Andre Garczynski (Präsident der Kommission für öffentliche Arbeiten bei der Handelskammer der Sarthe) als Vorsitzenden, sowie den beiden schweizerischen Urhebern des Projektes, den Ingenieuren Perrin und Tüsoher. Der Verwaltungsrat soll nun aber auf 7 Mitglieder erhöht werden, wobei man f ür die neuen 4 Sitze die nachstehenden Nanen hört: Joseph Escher-Quennoz, Präsident les Initiativkomitees für die Autostrasse durch den Simplon, in Brig, Ingenieur Peter, Gemeindepräsident von Glis bei Brig, Senator Pozzo, Genua und Ingenieur Martin, Vizepräsident der Handelskammer des Departements tndre et Loire. Eine Woche geräuschlosen Verkehrs In 'Genf. Nach vielen anderen Schweizerstädten, in denen der Kampf gegen den Strassenlärm bereits mit Erfolg durchgeführt worden ist, will nun auch Genf diese Tendenz fördern, indem dort in der Zeit vom 6.—16. Juni eine Woche geräuschlosen Verkehrs veranstaltet wird/Die Initiative zu diesem löblichen Vorgehen ist von der Genfer Gemeinnützigen Gesellschaft ergriffen worden, der sich 18 andere grosse Organisationen angeschlossen haben, die irgendwie mit dem Verkehr oder der Hygiene zusammenhängen. In einer am Donnerstag ins Genfer Athenäum einberufenen gemeinsamen Sitzung wurde ein vorgängiger Gedankenaustausch gepflogen, in dessen Verlauf unter anderem auch darauf hingewiesen wurde, dass an allen Orten, wo Zahlreich« Karrosserie-Typen: Limousinen, Cabriolets, Siebensitzer, Kompressor-Sportmodelle zu günstigen Preisen. der Missbrauch der akustischen Signale bekämpft worden ist, die Zahl der Verkehrsunfälle abgenommen hat. A. C. S. SEKTION AARGAU. Grossglocknerfahrt 1936. Das Reiseprogramm unserer diesjährigen 7tägigen Auslandsfahrt, die den Grossglockner zum Ziel hat, liegt nunmehr vor. Die Fahrt geht über den ATIberg nach Innsbruck (1. Etappe), von dort nach Salzburg (2. Etappe) und ins Salzkammergut.. Zel! am See (3. Etappe) ist der Ausgangsort für die Traversierung der Grossglockner-Hochalpenstrasse, ein Meisterwerk modernen Strassenbaues. lieber Lienz führt die Route via Misurina nach Cortina d'Ampezzo (4. Etappe), dem bedeutenden Kurort in den Dolomiten. In der nächsten Tagesetappe werden die Dolomitenpasse Falsarego, Pordoi, Sella ev. Rolle befahren und Bolzano erreicht Die Heimfahrt führt über das Stilfserjoch ins Veltlin und von da über den Berninapass nach Pontreeina (6. Etappe), von wo die Teilnehmer am darauffolgenden Tag die Heimat erreichen. Der Start ist für den 25. ev. 27 Juli 1936 vorgesehen. Zweifelsohne wird auch diese vielversprechende und verlockende Fahrt ihre Anziehungskraft nicht verfehlen. Anmeldungen sind an das Sekretariat in Aarau zu richten, wo jede weitere Auskunft eingeholt werden kann. ni. SEKTION LUZERN. 28. Generalversammlung. Am 14. Mai hielt die Sektion Luzern im Carlton- Hotel Tivoli ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Protokoll und Jahresrechnung, sowie das Budget für das Jahr 1936 wurden genehmigt. Dem Zug der Zeit entsprechend hat sich der Vorstand in vollem Gefühl der Verantwortung auf möglichste Einsparungen eingestellt. Er will sein Sekretariat mit Auskunftsstelle wie bisher nicht nur den eigenen Mitgliedern, sondern auch den Fremden zur Verfügung stellen, da der Automobil-Club der Schweiz internationale Beziehungen mit den führenden Clubs von 32 ausländischen Staaten unterhält. Das bringt speziell im Sommer viel Arbeit und Mühe. Der Vorstand, mit Herrn Dr. Riedweg als Präsident, wurde bestätigt und für Dr. Rammelmeyer (Samen) Herr Emil Zgraggen (Hergiswil) zugewählt. Nach der offiziellen Jahrestagung setzte man sich zum ausgezeichnet servierten traditionellen Bankett im grossen Saal des Hotels. Herr Dr. Riedweg leitete hinüber zum gemütlichen Teil, und bald herrschte die frohe Stimmung der A. C. S.-Anlässe. Das Veteranenabzeichen für 20jährige Mitgliedschaft wurde den Herren Dr. Hans Vogel, Arthur Moeri, Dr. J. Rynert und Hans Bossard überreicht. Als Mahre de Plaisir amtete Herr Dr. Otto Bucher und wickelte ein sehr gelungenes Programm ab mit einer Lokalposse, einer lustigen Schnitzelbank. Produktionen von Frl. Nees vom Stadttheater und dem originellen Komiker Rudolf Bernhard, der immer hervorragend ist. —h- BERNISCHER KANTONALVERBAND. In den schönen Freibergen, im Flecken Saignelegier, besammelte sich am 15. Mai der Vorstand des Kan-* tonalverbandes bernischer A. C. S.-Sektionen zu seiner ordentlichen Jahressitzung unter dem Vorsitz seines Präsidenten, Herrn Oberst Marbach. Jahresbericht und Jahresrechnung passierten diskussiofislos gemäss den Anträgen des« Vorortes. Danach wird die Geschäftsstelle zur Erhebung einer Kopfqüote von 70 Rappen ermächtigt, wodurch das laufende Betriebsdefizit von Fr. 680.60 und der Fehlbetrag von Fr. 762.28, herrührend aus dem letztjährigen Verbandspicknick, vollständig getilgt werden können. Einstimmig beschloss sodann der Vorstand, auf die Durchführung eines Verbandspicknicks im Jahre 1936 zu verzichten. Als Ersatz für diesen unliebsamen Ausfall pflichteten die Sektionsvertreter einer Anregung der Seeländer bei, jeweilen die Verbandssektionen zu den internen Picknick-Veranstaltungen einzuladen, wodurch die finanzielle Haftbarkeit des Kantonalverbandes auf einfache Weise vermieden wird. Ein Gesuch des Kantonalen Strassenverkehrsamtes um Kostentragung der auf Ende Mai angesetzten Verkehrserziehungswoche in allen grösseren Ortschaften des Kantons Bern, wurde grundsätzlich abgelehnt, indem nach Ansicht der Diskussionsredner der A. C. S. durch die Gratisbelieferung der Schulen mit Verkehrswandbildern bereits in übermässiger Weise beansprucht worden ist. Zudem herrschte die Meinung vor, dass die geplante Aktion, da die Disziplin auf der Strasse hebend, sehr gut aus den Erträgnissen der Verkehrssteuer finanziert werden könnte. Auch wurde allgemein bedauert, dass die kantonalen Amtsstellen den A. C. S. nur des Geldes wegen begrüsst haben und in der Aufstellung des Programmes der Verkehrswoche auf den Rat erfahrener Verkehrspolitiker glaubten verzichten zu können. Die Frage der Erhebung von Gebühren für Nachprüfungen von Motorfahrzeugen durch das Expertenbureau gibt dem Kantonalverband viel zu schaffen. Der Kanton Bern erhebt mit dem,Kanton Solothurn die höchste Gebühr für die jährliche Erneuerung der Verkehrsbewilligung (Fr. 30.—). Für die vom M. F. G. vorgeschlagene periodische Nachprüfung berechnet er weitere 6 Franken. Einstimmig vertraten die Delegierten den Standpunkt, dass der Automobilist für die jährliche Erneuerung der Verkehrsbewilligung vernünftigerweise eine Gegenleistung verlangen dürfe, ansonst die Gebühr als j ihrem Zwecke entfremdet als verkappte Steuer zu I beanstanden sei. Die Versammlung wünschte ausserdetn, dass im Zusammenhang mit der Frage der Nachprüfungsgebühren der gesamte Betrieb des Strassenverkehrsamtes im Sinne einer durchgreifenden Vereinfachung und daherigen Ausgabeneinschränkung saniert werde. Wenn in Betracht gezogen wird, dass das Strassenverkehrsamt jährlich eine Viertelmillion Franken kostet, so ist das Begehren der Automobilisten nach einer nützlicheren Verwendung der Verkehrssteuern und Gebühren durchaus verständlich. Wie die Staatsrechnungen anderer Kantone zeigen, ist es möglich, dank einfacherer Verwaltung die Unkosten wesentlich zu reduzieren. E* wird Sache des Vorortes sein, dieses Postulat im Benehmen mit den anderen Automobilisten-Vereinigungen zur Eingabe zu bringen. Als Vorort wurde, entgegen dem Wunsche der bisherigen Geschäftsstelle, diese Charge abwechslungsweise einer anderen Sektion anzuvertrauen, wiederum die Sektion Bern für eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren bezeichnet. Die Erfahrung hat rezeigt, dass weiren de« Verkehrs mit den Behörden die Geschäftistelle zweckmässig in der Kantonshauptstadt arbeitet. Die arbeitsreiche Sitzung fand in einem Nachtessen im Hotel de la Gare, wozu die gastfreundliche Sektion Les Rangier« eingeladen hatte, ihren Abschluss. In freundlichen Worten wurde dabei vom jurassischen Sektionspräsidenten, Herrn Ing. Peter, der vermittelnden Tätigkeit des Kantonalverbandes gedacht, der die vier bernischen Sektionen Bern, Emmental, Les Ranpiers und Seeland- Jura hauptsächlich im Verkehr mit den Behörden vertritt. h. SEKTION ZÜRICH. Die einlaufenden Nennungen lassen ersehen, dass sich alle bekannten Fahrer kommenden Samstag, den 23. Mai, zum Autavia-Sportwettbewerb zwischen Fliegern und Automobilisten treffen werden. E« dürften zwölf Equipen mit 72 Piloten, Beobachtern, Automobilisten und Verbindungsmännern um 14.30 Uhr den Kampf auf dem Zivilflugplatz Dübendorf aufnehmen, der dann mit der Landung in Kloten seine Fortsetzung und um 18.30 Uhr mit der Preisverteilung im Restaurant des Zivilflugplatzes Dübendorf seinen Abschluss finden wird. Letzter Anmeldungstermin am 21. Mai, 18 Uhr. Nachdem der A..C.S. sein Clubfest am 4. und 5. Juli in St. Moritz durchführt, hat der Vorstand beschlossen, die für den 26./27. Juni vorgesehene AlpenMumenfahrt ins Berner Oberland auf das nächste Jahr hinauszuschieben und an deren Stelle eine Alpenblumenfahrt ins Oberengadin durchzuführen, wofür zwei lohnende Varianten .vorgesehen sind. Am 26. Juni erhält die Sektion den Besuch der Sektion Tessin, die auf einer Tourenfahrt nach Süddeutschland in der Limmatstadt Mittag?rast halten wird. V Damenveranstaltung. Eines durchschlagenden Erfolges konnte sich die Damenveranstaltung vom 14. Mai rühmen. Ueber 90 Damen fanden sich vormittags 10 Uhr zur Fahrt nach Langenthai ein, wo sie beim Mittagessen in Form einer währschaften Bernerplatte im Hotel « Bären» von den Herreh Präsident Ruchti und Brand von der Sektion Emmentail willkommen geheissen wurden. Der Nachmittag war der Besichtigung der Porzellanfabrik Langenthai gewidmet. In fünf Gruppen geteilt, konnten die Zürcher A.C.S.-Damen in Anwesenheit von Herrn Direktor Klaesi eine zweistündige Führung durch die hochinteressanten Fabrikanlagen vornehmen, und schliesslich in der Ausstellungshalle die mannigfachen und kunstvollendeten Erzeufhiske' bewundern, die dem Langenthaler Porzellan einen solch vorzüglichen Ruf geschaffen haben. Mit hübschen Geschenken in Form einer niedlichen Porzellandose und einer Serviettentasche in Langenthaler Leinen schied man von der Oberaargauer Metropole, uim in der nah gelegenen « Kalten # Herberge > noch bei einem währschaften Zobig zu verweilen. V SEKTION BERN. Tätigkeitsprogrmm für dm Monat Juni 1936. 5. Juni: Zusammenkunft im Clublokal punkt 20 Uhr. Mondecheinfahrt 12. Juni: Abmarsch 20 Uhr auf den Gurten vom Clublokal aus. 18. Juni event 19. Juni: Besuch der Firestone Fabrik Pratteln, mit den Sektionen Basel, St. Gallen-Appenzell. (Einladungen wer» den noch verschickt). 26. Juni: Fahrt ins Grüne. Sammlung nachmittags ü Uhr auf dem Waisenhausplatz. 26. Juni: Rendez-vous im Kursaal Schänzli von K Uhr an. Die Verkehrserziehung in der Schul«. Von E. Hürlimann, Verlag Paul Haupt. «Eine methodische Wegkitung für den Lehrer» nennt sich diese Broschüre, die nichts anderes will, als den Kampf gegen den Verkehnsunfall von der Seile der Schule her "aufzunehmen. Dieses Ziel aber ist nur erreichbar, wenn der Lehrer selbst die Verkehravorschriften kennt. Und da will ihm nun das ausgezeichnete Büchlein Hürlimanns Wegleiter sein. In klarer, übersichtlicher Gliederung lässt es die gesetzlichen Vorschriften Revue passieren, welche heute den Strassenverkehr beherrschen. Knapp und prägnant, in axiomatischer Kürze umreisst es die Rechte und Pflichten aller Kategorien von Strassenbenützern, Wirtschaftlicher, Un Benzin- und Oemrbrauch sparsamer Sechszylinder-Motor mit auswechselbar«« Zylinderbuchsen. 11,4 Steuer* und 50 Brems-HP. Siebenfach gelagerte Kurbelwelle, synchronisiertes Vierganggetriebe. Kastentiefrahmenchassis mit Is M Radstahd. 4 Schwingachsen. Zentral-Chassisschmierang. Hydraulische Vierradbremse. S. O. A. C. Buckevtfxd* Touristik-Bulletin des A.C.S. Oesiflrreich: Arlbergp&ss gänzlich schneefrei. Flexenpass o. K. passierbar. Gesperrt sind noch: Grossglockner (voraussichtliche Oeffnung auf Pfingsten), Turracherhöhe, Plöcken. Italien: Unpassierbar sind noch: Broccone, Campo di Carlomagno/Campiglio, Cereda, Falzarego, Gavia, Grödnerjoch, Jaufen, Monte Croce di Comelico. Pordoi, Sant'Angelo-Misurina. Sella und Stilfserjoch (Information Schenker & Co., Bolzano). Frankreich: In den französischen Alpen sind gesperrt: Lautaret (Oeffnung ca. Ende Mai), Galibier, Izoard, Petit-St-Bernard, Vare, Lärche, Cayolle und Allos. Die Rovite d'Ete des Alpes wird nicht vor Mitte Juni passierbar sein. Mont Cänis ab Sonntag, den 17. Mai a. c. o. K. passierbar. Autotransporte durch die Alpentunnels. Albula: Preda-Bevers. Löschberg: Kandersteg-Brig. St. Gotthard: Göschenen-Airolo. Simplon: Brif-Domodossola. * Sucherdienst des A.C.S. Immer darauf bedacht, neue Hilfsdienste für die Automobilisten zu schaffen, hat es sich der Automobil-Club der Schweiz nun auch zur Aufgabe gemacht, denselben das Auffinden verlorener Gegenstände zu erleichtern. Zu diesem Zwecke ist der A. C. S. an die kantonalen Polizeibehörden gelangt mit dem Ersuchen, ihm alle bei den Polizeiämtern gemeldeten Fundgegenstände, die mit dem Kraftfahrzeug zusammenhangen, wie Reservepneus, Autozubehör, Gepäckstücke, Polizeinummern, Wagenwinden. Werkzeuge usw. aufzugeben. Die Fundlisten werden jeweils in einer Beilage zum Touristikbulletin des A. C. S. veröffentlicht werden. erläutert die Verkehrszeichen und Strassensianale in Wort und Bild. Bei der Zwecksetzuwr dieser Veröffentlichunjr fehlt selbstredend auch ein Kapitel über die Programmatik und Methodik des Verkehrsunterrichts in der Schule so weni« wie ein Lehrplan für die einzelnen Schuljahre. Das wertvolle, instruktive Büchlein darf Lehrern und Erziehern in jeder Hinsicht empfohlen werden. Di« Graphologie der Schreibmaschine von Alfred Kring. 120 Seiten mit 112 Bildern. Albiß-Verlaj AG., Zürich. Wenn bis heute nur die Handschrift für die Beurteilung des Charakters herbeigezbgen wurde, so unternimmt es nun der Verfasser des vorliegenden Buches, eine ähnliche Berechtigung für die Beurteilung der mit der Schreibmaschine hergestellten Schriftstücke zu untersuchen und nachzuweisen. Es sei gerne zugegeben, dass ihm dies Wim grössten Teil gelingt. Wenn er auch hie und da mit seinen Schlüssen allzuweit in die Ferne reicht, eo" darf da« Ganze doch als ein ernster Versuch und gleichzeitig als eine Grundlage für weitere Studien betrachtet werden. Jeder, der sich mit der Auedruckstechnik in irgendeiner Form beschäftigt; wird daraus sehr viele Anregungen und nützliche Winke entnehmen können. un. Firmenänderung: Automoio AG., Badenerstrasse 292. Zürich. Zweck des Unternehmens: Fortbetrieb der bisher unter der Fa. «Elise Hofmänn-Stader» geführten Reparaturwerkstätte für Automobile und Motorräder, sowie Verkauf von Motorrädern und Ersatzteilen. Das Aktienkapital beträgt 5000 Fr. Einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift ist Emil Meier, Hafnermeister, Zürich. Einzelprokura wurde Hermann Hofmann, Zürich, erteilt. Arnold Reuter & Co., Kommanditgesellschaft, Bern. Strassenbau, Strassenbeläge usw. Die Firma hat eich aufgelöst und ist erloschen. Aktiven und Passiven gehen über an die neue, gleichlautende Kommanditgesellschaft. Unbeschränkt haftender Gesellschafter ist Arnold Reuter, Köniz und Kommanditär mit einer Einlage von 1000 Fr. Willy Beckert, Bern. Er führt Einzelprokura. Geschäftsdomizil: Bümplizstrasse 192 h, Bümpliz-Süd. Flrmenlöschung: Elise Hofmann-Stader, Zürich. Velohandel und -reparaturen, Handel in Motorrädern und Reparaturwerkstätte. Die Firma ist infolge Ueberganges des Geschäftsbetriebes an die «Automotfl AG.», Zürich, erloschen. Probst & Cie., Zürich, Vertretung in Nash- Automobilen. Die Kommanditgesellschaft ist infolge Aufgabe des Geschäftes erloschen. Schluss des redaktionellen Teils. Ein Rekord! Ende dieses Monats soll die Ford Motor Company ihren 3,000,000sten Lastwagen abliefern. In Verbindung damit macht man darauf aufmerksam, dass diese 3,000,000 Lastwagen ein Drittel der 9,000,000 seit dem Bestehen des Automobils fabrizierten Motorlastwagen darstellen. Wer auf gediegene Qualität hält, interessiert sich für WANDERER EIN PRODUKT DER AUTO-UNION Die gesamten- Auto-Union-Imporfa beruhen auf Kompensationsbasis durch Kauf schweizerischer Uhren, Kühler, Maschinen usw. C. SCHLOTTERBECK, AUTOMOBILE AG., BASEL-ZÜRICH Bern« GARAGE EFFINGERSTRASSE A.G. — ST. Gallen• FRITZ HEUSSER. Demutstrawe 18 — Geneve: GARAGES CHARLES HOFFER fo Iw.