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E_1936_Zeitung_Nr.041

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ar unwiderstehlichen

ar unwiderstehlichen Anreiz auszuüben, die in ihr schlummernden zeichnerischen Talente zu erproben und < nutzbringend» anzuwenden. Kotflügel, Kofferbehälter und Karosserien werden dabei mit allerlei «finnigen» Ornamenten und Inschriften versehen. Je dicker die Staubschicht auf dem Wagen, desto stärker die Lockung für kleinere und grössere Kinder, sich malenderweise zu betätigen und ihre Runen und Figuren- mit den Fingern auf die glätten Flächen einzukritzeln. Eine Autokarosserie ist aber weder eine Wandtafel noch ein Skizzenbuch und verträgt solche Schmier- und /Malübungen sehr schlecht, weil dabei, die Politur durch die Staubpartikelchen zerkratzt wird. Und die Behebung derartiger Scharon bedeutet 1 für den Wagenbesitzer, der keineswegs immer ein begüterter Mann ist, sondern der'in weitaus den meisten Fällen das Motorfahrzeug für seinen Beruf benötigt, eine Mehrausgabe, auf die er noch so gern verzichtet. Darin liegt des Pudels Kern, und das mögen sich Eltern und Erzieher vor Augen halten:' Für einen Automobilisten, der seinen Wagen irgendwo stationiert, ist es alles andere als ein erfreulicher Anblick, bei der Rückkehr zum Parkplatz sein Vehikel gewissertnassen in voller Kriegsbemalung vorzufinden. Es interessiert ihn nämlich herzlich wenig, zu wissen, wie es um die zeichnerischen Fähigkeiten der Jugend steht, vor allem dann nicht, wenn diese Fähigkeiten ihren sichtbaren Ausdruck und ihren Niederschlag ausgerechnet auf der Karosserie gefunden haben. Die : Entdeckung solcher Bescherungen gehört keineswegs zu den erhebenden Augenblicken im Leben des Autofahrers, und man kann es ihm nicht einmal verübeln, wenn er in deren Angesicht etwa Lust verspüren sollte, den oder die Missetäter ins Gebet zu nehmen und ihnen eine Belehrung zu erteilen. Wozu es jedoch fast nie kommt, denn die « angehenden Maler» stieben gewöhnlich wie ein Schwärm von Spatzen auseinander, sobald der Wagenbesitzer auf der Bildfläche erseheint. Da wendet er nun auf seinen langen Fahrten alle, nur erdenkliche Vorsicht und Sorgfalt auf, damit sein Auto ja keinen Kratzer abkriege oder sonstwie Schaden an der Karosserie nehme — nur um sich dann binnen weniger Minuten um die Früchte seiner schonenden Behandlung des Fahrzeuges geprellt zu Sehen. Es scheint, dass man den Ausfall an Verkehrssteuern und -Gebühren, bedingt durch die starke Stillegung von Motorfahrzeugen auf kantonalem Boden durch eine Steigerung der ausgefällten Polizeibussen und des Bussenbetrages wettzumachen sucht. So meldet die Kant. Polizeidirektion Zürich pro 1935 ein Total der durch Gerichte, Statthalterämter, Gemeinden und Instanzen anderer Kantone gemeldeten Strafen dm Motorfahrzeugverkehr von nicht weniger als 21,035. Vor vier Jahren waren es noch 13,659, im Jahre 1933 noch: 14,562, im Jahre 1934 stieg deren Zahl auf 17,400, um nun 1935 um 3600 oder mehr als 20 Prozent auf über 21,000 emporzuschnellen. Da es sich hiebei nur um 711 gerichtliche Strafen (im Vorjahr 795), dagegen um 20,324 mehr oder weniger geringfügige Polizeiübertretungen handelte, lässt sich die Ansicht nicht von der Hand weisen, dass diese Aufsehen erregende Zunahme weniger auf Bestrebungen für die Hebung der Verkehrsdisziplin und Verkehrssicherheit zurückzuführen sind, als auf die Tendenz, Staat und Gemeinden zu ich sah, dass sie tat, um was ich sie gebeten und was sie vorhin mit Abscheu von sich gewiesen hatte. < Zu den stärksten Eindrücken meines Lebens gehören die Ereignisse auf der ,Ghost', die Entdeckung meiner Liebe zu Maud Brewster. Nach einem stillen, geruhigen Leben war ich mit 35 Jahren in eine Reihe der unwahrscheinlichsten Abenteuer verwickelt worden, die ich mir je hatte träumen lassen, aber nie habe ich so viele und so spannende Erlebnisse gehabt wie in diesen Stunden. Und auch heute noch kann ich meine Ohren nicht ganz der leisen Stimme des Stolzes verschliessen, die mir zuflüstert, dass ich, alles in allem, nicht übel dabei abgeschnitten habe. Das erste war, dass Wolf Larsen den Jägern beim Mittagessen mitteilte, sie sollten in Zukunft im Zwischendeck essen. Das war etwas ganz Unerhörtes auf Robbenschoftern, wo die Jäger stets Offiziersrang bekleiden. Er gab keine Gründe an, sie waren aber klar genug. Horner und«Smoke hatten angefangen, Maud Brewster den Hof zu machen; es war dies an und für sich nur lächerlich und durchaus nicht beleidigend für..Fräulein Brewster, aber es störte Wolf Larsen offenbar. Die Ankündigung wurde mit tiefem Schweigen entgegengenommen, wenn auch die vier Es gäbe Ja ein unfehlbar wirkendes Mit-, tel, um den « auto-graphischen » Künsten der Jugend zu steuern : Das Fahrzeug ständig blitzblank zu halten, so dass es kein St'äubchen befleckt. Dann würden die Kinderhände ihre Kamuflierexerzitien ganz von selbst einstellen, weil eine in makelloser Sauberkeit erstrahlende Karosserie ein vollkommen untaugliches Objekt für derlei zeichnerische Versuche bildet. Damit hat es jedoch in der Praxis- seine eigene Bewandtnis, weil- ein reisender Kaufmann, ein Gewerbetreibender, der, uni seinem Beruf nachzugehen, den Wagen tagtäglich" herumkutschieren muss, schlechterdings der Möglichkeit benommen ist, ihn häufigen Reinigungskuren zu unterziehen. Die Moral von der Geschichte ? Sicher bildet bei der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Kinder nicht Böswilligkeit die Triebfeder ihres Tuns. Sondern es fehlt ihnen einfach das Bewusstsein des Schadens, den sie damit auf dem empfindlichen Lack der Karosserien anrichten. Was also not tut, das ist, sie aufzuklären und zu belehren. Und da öffnet sich den Eltern und der Lehrerschaft eine Aufgabe, für deren Verwirklichung der Automobilist ihnen nur Dank wüsste. Was uns anbelangt, so dürfen wir, ohne in Selbstüberhebung zu verfallen, doch daran erinnern, dass wir nicht müde geworden sind, den Mann am Lenkrad bei jeder .sich, bietenden Gelegenheit zu besonderer . Rücksichtnahme auf die Kinder anzuhalten, die in ihrem Spieleifer oft genug sich selbst und ändere Strassenbenützer in Gefahr bringen. Dürfen wir da nicht hoffen, man werde uns in der Schulstube und im Elternhaus diesen «Dienst am Kinde»'damit quittieren, dass. die Buben und Mädchen mit sanftem Nachdruck darauf aufmerksam gemacht werden, was für eine Unsitte — eine kostspielige dazu, wenigstens für den Wagenbesitzer! — es ist, sich an staubbedeckte Automobile heranzumachen und deren Karosserien durch allerlei Beschriftungen zu « verschönern » ? Ginge es übrigens nicht im selben, den Kindern auch beizubringen, dass sie von parkjere'nden Automobilen überhaupt die Finger lassen ? Dies ist der Appell, den wir an Eltern und Lehrer richten möchten, hoffend, er werde nicht ungehört verhallen. L. Ein Halt den Polizeibussen! v.7 y M andern Jäger bedeutungsvoll auf die beiden Schuldigen blickten. Jock Horner verzog* seiner ruhigen Art gemäss, keine Miene. Aber Smoke stieg das Blut zu Kopfe, und er öffnete den Mund, um etwas zu sagen. Wolf Larsen beobachtete ihn abwartend, den stahlharten Schimmer in den Augen, aber Smoke schloss wortlos wieder den Mund. «Wünschen Sie etwas?» fragte der Kapitän angriffslustig. Das war eine Herausforderung, aber Smoke tat, als verstände er sie nicht «Was denn?» fragte er so unschuldig, dass Wolf Larsen aus der Fassung gebracht wurde, während die andern lächelten. «Ach nichts», sagte Wolf Larsen friedlich. «Ich dachte nur, Sie wollten gern eine 'runtergelangt haben.» «Wofür ?> fragte der unerschütterliche Smoke. Jetzt lächelten Smokes Kameraden ganz; unverhohlen. Der Kapitän hätte ihn töten: mögen, und ich bin überzeugt, dass 1 Blut geflossen sein würde, wenn Maud Örewster nicht dabei gewesen wäre. Ihre Anwesenheit hatte denn auch Smoke ermutigt Er warzu vorsichtig, als dass er Wolf Larsens Zorn zu einem Zeitpunkt herausgefordert hätte, da dieser Zorn sich stärker als in Worten hätte äussern können. Ich fürchtete dennoch, dass es zum Kampfe kommen sollte, AUTOMÖÖTL^REVÜl* vermehrten Einnahmen aus dem MötorTährzeugverkehr zu verhelfen. Diese Sehlussfolgerung wird auch bestätigt, durch den Be* rieht des Polizeiamtes der Stadt Zürich, de? pro 1935 einen wesentlich höhern Einnabmenbetrag aus Polizeibussen ausweist als im Vor-> jähr. Es ist zudem schon früher aus Verkehrsinteressentenkreisen auf die Unzulässigkeif hingewiesen worden, wonach in den bezüglichen Budgets der öffentlichen Hand diese Posten" für Erträgnisse aus Bussen aus dem Motorfahrzeugverkehr alljährlich gesteigert und höher angesetzt werden, als ob es eine Selbstverständlichkeit sei, dass die sonst schon finanziell zu stark belasteten Automobilisten und Motorradfahrer noch mehr Geld zur Deckung der Kantons- und Gemeindefinanzen schwitzen müssen. Selbstverständlich glaubt man dann auf Seiten der Polizeibehör-' den dafür sorgen zu müssen, dass diese Budgetbeträge mindestens erreicht, wenn nicht stark übertroffen werden müssen. Legt man den genannten 21,035 im Kanton Zürich gemeldeten Strafen einen durchschnittlichen Bussenbetrag von Fr. 20.— (inklusive allei Schreibgebühren, Kosten etc.) zu Grunde, was kaum zu hoch gegriffen sein dürfte, so ergabt dies allein für den Kanton Zürich ein Erträgnis an Polizeibussen von Fr. 420,000.— oder auf gleicher Basis für die ganze Schweiz berechnet ein Total von ungefähr 2 Millionen guter Schweizer Franken. Leider fehlen zuverlässige statistische Angaben hierüber. Es dürfte sich aber sehr wohl lohnen, diese Erträgnisse einmal etwas aufzudecken und die nötigen statistischen Unterlagen von den Kantonen zu verschaffen. Aber schon die Zürcher Zahlen berechtigen unweigerlich zur Frage: ist es heute zulässig, dass von Seiten des Kantons- und Gemeindefiskus die jetzigen schweren Wirtschaftszeiten dazu benützt werden, die Motorfahrzeughalter mit einer solch gesteigerten Bussenpraxis zu belästigen und ihnen für geringfügige Polizeiübertretungen Bussenzettel ins Haus zu schicken und gute Schweizer Franken aus ihrem Sack zu ziehen? Man vernimmt in der Limmatstadt von polizeilicher Seite stets die Feststellung, das Polizeirichteramt sei ausserordentlich mit Arbeit überlastet,, woraus die nicht allzu rasche Erledigung der einzelnen Bussenfälle zu erklären sei. Der Grund dieser Arbeitsüberlastung liegt nun klar auf der Hand: Man hat die Bussenpraxis zu sehr verschärft, daher die starke Zunahme der Verzeigungen und der ausgesprochenen Bussen. Ein solches Vorgehen ist aber heute unstatthaft. Auch der Staat und die Gemeinden müssen mithelfen, dem Motorfahrzeughalter jede unnütze Ausgabe zu vermeiden. In vielen Fällen könnte an Stelle der Polizeibussen eine gebührenfreie Verwarnung treten, der erzieherische Wert wäre derselbe. Die Kant. Strassenverkehrsliga Zürich sollte nicht zögern, sich dieser Dinge beförderlichst und energisch anzunehmen und für die nötige Abhilfe auf kantonalem und kommunalem Boden besorgt sein. Die steil aufwärts weisende Kurve der ztircherischen Strafen im Motorfahrzeugyerkehr muss mit allen Mitteln abgebremst werden, zumalen die Verkehrsintensität seit 1934 kaum zugenommen haben dürfte. V Internationaler Autotourismus wieder in ansteigender Linie. Verbesserung während der ersten 4 Monate 1936: 1397 Fahrzeuge. Wenn der Januar 1936, verglichen mit demselben.Monat 1935, auf dem Gebiet der internationalen Autotouristik mit; einem nicht unerjhSblichen Minus abschloss, so hat sich das Bild-während der drei folgenden Monate etwas günstiger gestaltet Von den Februarund Mäfzefgebnissen war hier bereits die Rede. Und was den April anbelangt, so hat er eine bescheidene Vermehrung um 75 Fahrzeuge erbracht. Aus der nachstehenden Tabelle geht hsrvor, dass der Grenzverkehr in diesem Jahr zum aber da ertönte ein Ruf vom Rudergast, der die Situation rettete. « Rauch ahoi i > klang es die Kajütstreppe herab. . . «Welche Richtung?> rief Wolf Larsen hinauf. «Gerade achtern.» « Vielleicht ein Russe », meinte Latimer. Bei seinen Worten zeigte sich Schrecken auf den Gesichtern der andern Jäger. Ein Russe konnte nur eins bedeuten: einen Kreuzer. Die Jäger hatten zwar nur eine annähernde Vorstellung, wo wir uns befanden, aber sie wusSten doch, dass wir nicht weit von der Grenze des verbotenen Territoriums sein konnten, und alle kannten Wolf Larsens Ruf als Wilderer. Alle Augen richteten sich auf ihn. « Wir sind vollkommen sicher », beruhigte er sie lachend. «Diesmal, gibt's keine Salzminen, Smoke. Aber ich will euch etwas sagen : ich will fünf gegen eins wetten,-dass es die ,Macedonia' ist» Als keiner die Wette annahm, fuhr er fort: « Und wenn das stimmt, wette ich zehn gegen eins, dass wir Scherereien kriegen.» « Nein, ich danke», sagte Latimer freimütig. « Ich habe nichts dagegen, mein Geld zu verlieren, aber ich will wenigstens das Pferd laufen sehen. Es ist noch nie ohne Schere- ; JDIENSTÄOr. 19. 5TAT 1936. ^ N? 41. tD'ie A.s%. Im Ibtteil de* £esex. c Als langjähriger Abonnent bin ich mit Ihrer Zeitung sehr zufrieden und wünsche Ihnen in Ihrem Kampf gegen die fiskalischen Massnahmen des Bundes verstärkten Kampfesmut und Erfolg, im Interesse der vielen Automobilisten, die, wie ich auch, das Auto zu ihrem Gewerbe dringend benötigen.» O.W. Vor einem Jahr war ich schon einmal Abonnent Ihrer < Automobil-Revue >, hatte dieselbe Jedoch später refüsiert und bin seither ganz unglücklich. Ich möchte Sie daher höflich ersuchen, mir diese Zeitung wieder zuzustellen. ersten Mal im Zeichen eines Rückganges steht. Zugleich haben auch die Grenzübertritte der Gesellschafts- und Lastwagen abgenommen, jene um 91, diese um 35 Einheiten. Indessen wird die Lücke auch diesmal wiederum durch die Personenwagen ausgefüllt, lässt sich doch nach den ersten vier Monaten des laufenden Jahres eine Vermehrung der bei uns eingereisten fremden Motorfahrzeuge um 1397 feststellen. Die 17,074 Fahrzeuge, welche im April unsere Grenzen passierten, waren in den nachstehenden Ländern immatrikuliert: 1936 1935 Frankreich 9461 9070 Deutschland . 4202 5043 Italien 2108 1913 England 210 234 Österreich 294 196 Niederlande 205 174 Belgien 232 127 Amerika. (Nord und Süd) 83 55 Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Polen 94 56 Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Albanien 14 7 Dänemark, Schweden, Norwegen 67 57 Spanien, Portugal 70 48 Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Russland 4 i Afrika (inkl. Marokko, Tunesien, Aegypten) .23 5 Asien (inkl. Türkei) 7 11 Total 17074 16999 Wie bisher schon steht Frankreich wieder an der Spitze, hat sich doch die Zahl der aus diesem Lande bei uns eingetroffenen Motorfahrzeuge um 391 erhöht. Deutschland ist um ein Geringes hinter seinen letztjährigen Ziffern zurückgeblieben, steht jedoch noch immer im zweiten Rang. Umgekehrt hat uns Italien, das nach wie vor den dritten Platz belegt, 95 Fahrzeuge mehr geschickt als im gleichen Zeitabschnitt 1935. Gesamthaft gesehen übersteigt die Zahl der während der ersten vier Monate 1936 in der Schweiz eingetroffenen ausländischen Autogäste die korrespondierende Ziffer des Jahres 1935 ganz erheblich, eine Verbesserung, wozu vor allem der März mit seinem ungewöhnlich milden und zu Vorfrühlingsfahrten geradezu verlockenden Wetter beigetragen hat. Verrollt mit ^kent Touristikverkehr Lastwagen Total I Motorräder ».«»«. .„,„.„ andere und Autos Moto » Autoeare Wagen 1936 1935 1936 1935 1936 1935 1936 1935 1936 1935 1936 1935 Prov. Eintrittskarte. • — — 576 561 — — 10,568 10,167 — — 11144 10728 Passavant , 542 631 95 73 30 27 642 427 130 133 1439 1291 Iriptyque 145 128 62 49 39 56 537 583 33 27 806 843 Carnet de paasagea . . — — 83 37 78 142 3388 3796 6 7 3555 3982 Certifioat de contröle . 65 53 65 102 — — — — — — [ 130 155 April ~752 8l2~ 871 822 147 225 15,135 14,973 169 167 17074 16999 Januar . . . . . . . 689 420 148 156 18 23 4930 5868 117 160 5902 6627 Februar 748 410 185 146 37 41 5468 5409 162 136 6600 6142 März . . . . . . . 1074 587 897 389 47 51 7,798 6,690 164 174 9,480 7,891 Zusammen. . . . . . 3263 2229 1601 1513 249 340 33,33132,940 612 637 39,05637,659 reien abgegangen, wenn Sie mit Ihrem Bruder zusammengetroffen sind, und ich wiü selbst zwanzig gegen eins darauf wetten.» Seine Worte erregten allgemeine Heiterkeit, in die auch Wolf Larsen einstimmte' und die Mahlzeit verlief friedlich, obwohl ei mich die ganze Zeit niederträchtig behandelte, mich höhnte und reizte, bis ich voi unterdrückter Wut zitterte. Aber ich wusste. dass ich mich um Maud Brewsters willen beherrschen musste, und ich wurde belohnt als ich einen ihrer Blicke erhaschte, der deut- Iicher als alle Worte sprach : «Verlier den Mut nicht! > Wir standen von Tische auf und gingen an Deck, denn ein Dampfer war eine willkommene Unterbrechung des eintönigen Lebens auf See, und die Überzeugung, dass es Tod Larsen und die .Macedonia' waren, vermehrte unsere Aufregung. Die steife Brise und die schwere See vom vergangenen Nachmittage hatten sich am Morgen etwas beruhigt, so dass es jetzt möglich war, die Boote hinabzulassen und zu jagen. Die Jagd versprach gut zu werden. Wir waren den ganzen Vormittag zwischen vereinzelten Robben hindurchgesegelt und liefen mitten in die Herde hinein. jetzt Fortsetzung folgt

N° 41 =» UIENSTAG,.19. MAI 193« ÄÜTOMOBTE-REV'UE Sportnachrichten Caracciola siegt in Tunis Dramatische Kämpfe wie noch nie. — Alle Favoriten bis auf Caracciola ausgeschieden. — Varzi saust Im 200-km-Tempo an einen Baum und bleibt unverletzt — Rosemeyers Wagen brennt schon wieder. 11 Wagen gestartet — 4 am Ziel. Es ist schon eine ganze Zeit her, seit ein' Grosser Preis einen derart dramatischen Verlauf nahm, wie dies am vergangenen Sonntag drüben in Tunis der Fall gewesen ist. Unter den elf gestarteten Konkurrenten befanden sich nicht weniger als sechs ausgesprochene Favoriten: Stuck, Varzi, Rosemeyer von der Auto-Union; Caracciola und Chiron von Mercedes-Benz und Brivio von der Scuderia Ferrari auf Alfa Romeo. Dass von diesen sechs Piloten, welche samt und sonders zu der europäjschen Fahferelite zu zählen sind, ein einziger das Rennen fertig fahren würde, damit hat in Sachverständigenkreisen wohl kaum jemand gerechnet. Dabei sind diese Ausfälle fast durchwegs — mit Ausnahme desjenigen von Varzi, der über die Piste hinausraste — auf mechanische Mängel (Vergaser- und Brennstoff zufuhrdefekte) zurückzuführen. Um die Geschwindigkeit gegenüber dem letztjährigen Grand Prix zu reduzieren, hatte man auf der Tribünengeraden drei (nicht nur zwei, wie wir am Freitag meldeten) Schikanen eingeschaltet. Dass die Rennwagen im Vergleich zum letzten Jahr noch bedeutend schneller geworden sind, geht schon daraus hervor, dass der Vorjahresdurchschnitt von Varzi (162,869 km/St.) trotz diesen Schikanen beinahe erreicht wurde. Sowohl Mercedes- Benz wie Auto-Union haben sich im Training ziemlich gleichwertig erwiesen. Sie waren es auch im Hauptrennen selbst, und es hätte wohl einen eminent harten Kampf abgesetzt, wenn nicht die Grosszahl ihrer Piloten vorzeitig aus dem Treffen eliminiert worden wäre. Von diesen Zwischenfällen haben Pintacuda als Vertreter von Ferrari, sowie die Einzelfahrer Sommer und Wimille profitiert, indem sie, wenn auch bedeutend langsamer, den Grossen Preis beendigen und sich einige «vordere» Plätze — 'die einzigen, die noch zu vergeben waren — sichern konnten. Wir werden auf das Rennen in der nächsten Ausgabe zurückkommen. Die Vortage. Der Verlauf des ersten Trainings vom Donnerstag darf als äusserst ruhig bezeichnet werden, da infolge der Verspätung des aus Tripolis mit verschiedenen Rennwagen eintreffenden Dampfers nur wenige Piloten ihre Rekognoszierungsrungen absolvieren konnten. Einzig Caracciola, Chiron und Villapadierna sah man auf der Strecke. Am Freitag herrschte auf der Piste erhöhte Renntätigkeit. Einzig Sommer und "Wimille, sowie der noch nicht bezeichnete Ersatz für Farina blieben dem Training fern. (Noch am Donnerstag war nämlich das Gerücht aufgetaucht, dass Dreyfus nicht starten würde.) Nuvolari wurde definitiv durch seinen Stallgefährten Pintacuda ersetzt, welcher den Grossen Preis von Tripolis am vorletzten Sonntag auf dem fünften Platz beendete. Die Windstärke hatte gegenüber Donnerstag wesentlich abgenommen, so dass teilweise hervorragende Zeiten erreicht wurden. Am schnellsten drehte Stuck, und zwar in 4'40%" = 163,116 km/St, während die Zeitmesser für die übrigen Konkurrenten folgende Mittel registrierten: Chiron (Mercedes) in 4'4lK"; Rosemeyer (Auto-Union) in 4' 44%"; Caracciola (Mercedes-Benz) in 4'53%"; Brivio (Alfa Romeo in 5'; Pintacuda (Alfa Romeo) in 5' 7%"; Varzi (Auto- Union) in 5' 9"; Etancelin (Maserati) in 5' 15 %."; Villapadierna (Alfa Romeo) in 5'47%". Der Samstag brachte neue Rundenrekordzeiten. Rosemeyer entpuppte sich auf Auto-Union als der rascheste mit 4'38". Ihm folgten Varzi mit 4'38%" und Ghiron mit 4'39%". Die Deutschen, wie auch die Italiener, stellten sich im Laufe des Tages zur Maschinenabnahme, während man von Jean-Pierre Wimille noch immer ohne Nachrichten war. Das Kennen Vor überfüllten Tribünen und unter den Klängen der Marseillaise stossen die 11 Konkurrenten (Dreyfus als ursprünglich gemeldeter Ersatz für Farina ist ;nicht mit von der Partie) ihre Wagen zum Start und stellen sicÜ wie folgt auf: Rosemeyer (Auto-Union) —Varzi (Auto-üniwO Caracciola (Mercedes-Benz) — Stuck (Auto-Union) Chiron (Mercedes-Benz) — Brivio (Alfa Romeo 12 Zyl.) Pintacuda (Alfa Romeo 8 Zyl.) — Etancelin (Maserati) Vallaipadierna,((tAIfa Romeo)' ; — Sommer (Alfa Romeo) Wimille (Bugatti). Vom Start weg jagen Varzi, Rosemeyer, Caracciola und Stuok auf und davon, während Chiron einige Mühe hat, aus seiner Position in dritter Reihe nach vorn sm kommen. Nach der ersten Runde taucht als erster Rosemeyer auf, der mit einem Abstand von 6 Sekunden vor Caracciola in Führung liegt. Diesem folgen Varzi, Stuck, Chiron, Brivio, Wimille, Pintacuda, Sommer, Etancelin und Villapadierna. Es dauert nicht lange, bis Chiron vor Stuck an vierter Stelle erscheint, während vorne Bernd Rosemeyer immer mehr aus seinem Fahrzeug herausholt, was dieses herzugeben vermag. Er fährt schon in der ersten Runde mit 4' 34" — 167,045 km/St einen neuen Randenrekord und weist nach den ersten 50 Kilometern auf Caracciola bereits einen Vorsprung von 25 Sekunden auf, der sich in der folgenden Runde um weitere 5 Sekunden vergrössert. Inzwischen sind Wimille, Sommer und Villapadierna zu den Boxen gefahren, wo sie sich längere Zeit aufhalten. Gleich ist in der 5. Runde auch die erste Ueberraschanz zu registrieren: Stuck stoppt bei den Boxen und kann das Rennen infolge eines Defekts in der Oelzufuhr nicht mehr fortsetzen. Während den ersten fünf Runden hat- Rosemeyer einen Durchschnitt von 165,427 km/St, innegehalten. In den hintern Rängen haben sich insofern Verschiebungen ergeben, als Pintacuda dicht hinter Brivio auf den 6. Platz aufgerückt ist. Chiron unternimmt nun einen Angriff auf Varzi und Caracciola, welcher ihm mit Leichtigkeit gelingt Er hat siel* somit in verhältnsmässig kurzer Zeit vom 5. auf den' 2. Platz vorgeschoben und ist ebenfalls ausserordenlich rasch, legt er doch die 7. Runde mit einem Mittel von 166,558 km/St, zurück. Sein Abstand auf Rosemeyer beträgt noch 27 Sekunden. Villapadierna scheidet infolge Hinferachsenbruches aus. Brivio erscheint plötzlich nicht mehr und auch Etancelin hat mit seinem Maserati etliche Schwierigkeiten, namentlich in der Brennstoffzufuhr. Rosemeyer fährt in der zehnten Runde zu den Boxen, um einen Reifen auszuwechseln. Das ist für Chiron eine glänzende Gelegenheit, die Spitze zu übernehmen, was er auch in fulminantem Tempo besorgt. Auf den nachfolgenden Plätzen ziehen Caracciola und Varzi ihre Kreise und weit zurück liegen bereits Pintacuda, Wimille und Sommer. Schon liegt ein Drittel des Rennens hinter uns. Der Lautsprecher meldet, dass Brivio wegen Vergaserbrand auf der Strecke blieb und dabei einige leichte Brandwunden erlitt. Indessen ist auch Chiron infolge eines Boxenhaltes zurückgefallen. Caracciola ist mit einer Zeitdifferenz von 29 Sekunden Leader vor Rosemeyer. Bald darauf setzt es unter dramatischen Umständen eine neue Sensation ab: Varzis Versuch, sich vom Feld zu verabschieden und Caracciola von der Spitze zu verdrängen, endet mit einem äusserst unfreiwilligen Seitensprung. Der Sieger von Tripolis rennt im 200-km-Tempo über die Piste hinaas und wird in weitem Bogen von seinem Sitz geschleudert, während sein Auto-Union einige Bäume streift und sich mehrmals überschlägt. Varzi selbst ist wie durch ein Wunder nur leicht verletzt worden. Zu den nwen Weltrekorden fSr Rennwagtn mit Dieselmotor. Capt G. E. T. Eyston ans London stellte, wie wir in einer unserer letzten Ausgaben berichteten, am Salzsee im Staate Utah zwei neue Weltrekorde für Rennwagen mit Dieselmotoren auf. Er erreichte über den fliegenden Kilometer 256 km/St, und über die fliegende Meile 242 km/St. Unser Bild zeigt Eyston bei seiner Rekordfahrt einer malerischen Berglandschaft entlang. Die 12 Runde sieht Caracciola mit einer halben Minute Abstand vor Rosemeyer, welcher seinerseits von Chiron dicht gefolgt wird. Etancelin hat wegen ständigen Unreglmässigkeiten in der Brennstoffzufuhr ebenfalls aufgegeben. Eine weitere Aenderung tritt dadurch ein, dass Rosemeyer nochmals einen Halt einschieben muss, was ihn um den zweiten Platz bringt Auch Caracciola stoppt für einen kurzen Moment und kann gerade noch wegfahren, ehe ihm Chiron die Spitze entreissL Bei Halbzeit ergibt sich folgendes Klassement: 1. Caracciola (Mercedes-Benz) f St. 9 Hin. 50 Sek. = 163,825 km/St.; 2. Chiron (Mercedes-Benz) 1 St. 11 Min. 28 Sek.; & Rosemeyer (Auto-Union) 1 St. 12 Min. 2 Sek.; 4. Pintacuda (Alfa Romeo) 1 St. 15 Min. 14 Sek.; 5. Wimille (Bugatti) 1 St. 18 Min. 20 Sek.; 6. Sommer (Alfa Romeo) 1 St. 28 Min. 10 Sek. Infolge eines längeren Boxen-Aufenthaltes von Chiron in der 17. Runde fährt Rosemeyer zur Abwechslung- wieder einmal hinter dem Führer des schon sehr stark zusammengeschrumpften Feldes einher. Fast hat es den Anschein, als komme Chiron überhaupt nicht mehr vom Fleck. Doch gelingt es ihm dennoch, mit viel Verspätung, die Verfolgung auf die Spitzenfahrer wieder aufzunehmen, nachdem seine Brennstoffpumpe repariert worden ist. Caracciola befindet sich nach der 20. Runde allein auf weiter Flur mit beinahe lü Minuten Abstand, auf Bernd Rosemeyer. Sie beide stürmen mit immer gleicher Geschwindigkeit voran. Mittlerweile ist auch Chiron infolge Schwierigkeiten in der Benzinzufuhr ausgeschieden. Von den Favoriten sind nur noch Caratsch nnd Rosemeyer in der, follen Schlacht Wie lange noch? Rosemeyers Wagen In Brand» Ein Favorit' nach dem andern — Stuck, Varzi, Brivio, Chiron ist auf der Strecke liegen geblieben. Zwei kämpfen nach der 20. Runde den tollen Kampf weiter — Caracciola, und Rosemeyer. Da, in der 23. Runde, kommt dieser mit seinem Wagen langsam bei den Tribünen vorgefahren — Flammen schlagen aus der Maschine empor. Rosemeyer springt aus seinem < Bernd > und die « Reise > ist aus. Mit einem Vorsprang von mehr als 2 Runden vor Pintacuda und Wimille und von 5 Runden vor Sommer setzt Caracciola sein Rennen fort Es ereignet sich nun. nichts mehr von Bedeutung. « Rudi >, der von Anfang weg sehr vorsichtig fuhr und nachher mit ebenso grosser Regelmässigkeit an der Spitze lag, wird den sichern Sieg einheimsen, wenn nicht irgendeine höhere Gewalt seinem Rennen einen vorzeitigen Abbruch befiehlt. Und so kommt es auch: Caracciola, nach dem Ausscheiden von Rosemeyer durch keinen Konkurrenten mehr bedrängt, fährt den Grossen Preis von Tunis mit einem Durchschnitt von über 160 km/St zu Ende. Schlussklassement. 1. Caracciola (M«rcedts-Benz), in 2 Std. 22* 44%" = 160,324 km St. 2. Pintacuda (Affa Romeo 8 Zyl.), 28 Runden In 2 Std. 23' 31%". 3. Wimille (Bugatti), 28 Runden in 2 Stunden 25' 49%''. 4. Sommer (Alfa Romeo), 25 Runden in 2 Std. 23' 2%". Schnellste Runde: Rosemeyer mit 4* 34" = 167,045 km St. Zwischen Tripolis und Tunis... Da liegt am obersten Ende Afrikas an einer malerischen Küste ein weiss leuchtendes Häusermeer — das jedes Jahr an Grosse und Ausdehnung zunimmt — und das man per Flugzeug, per Schiff oder — per Auto erreichen kann. Dieses lybischa Paradies nennt sich «Tripoli» und vereinigt alljährlich im schönen Monat Mai die Elite der europäischen Rennfahrer, und Millionen Augen richten sich am Renntag fragend auf die Rundstrecke von Mellaha,- Millionen Ohren lauschen am Radio zitternd und heugierig — denn es geht ja wirklich um: «Millionen» — die von starken « Hundertpferdigen » eingebracht — besser: « eingerannt» werden. Um auf das unvermeidliche Auto zurückzukommen: Da gibt es viele mutige Rennfahrer, die haben Angst im Flugzeug — oder es wird ihnen übel im Schiff oder umgekehrt — und dann können sie sich von ihrem vierräderigen Weekendhäuschen nicht trennen — und dann sagen sie im letzten Augenblick in Marseille oder Neapel: «Ach, nehmen wir den Wagen mit und fahren wir einfach durch die Wüste Das mit der Wüste hört sich so leicht an. Aber es ist auch nicht so schwer getan, wie man glaubt. Nur darf man dabei noch weniger als sonst vom «richtigen Weg» abkommen, der noch nicht mal ein « richtiger Weg » ist, sondern 80 km lang ein vorgefahrener, breiter Sandstreifen, auf dessen Richtigkeit sich man guten Glaubens verlässt und der einem als Wegweiser dient. Wenn es regnet oder stürmt, ist es faul, und dann muss man zum Kompass greifen und sich unter Umständen auf eine Nacht in der Wüste gefasst-machen. Aber auch das wird gern einmal erlebt!!! Man ahnt Ja gar nicht, wie gross der Gegensatz ist, wenn man sich durch die arabischen Dörfer und Städtchen, in denen jeder Europär auffällt und bestaunt wird —• durch die endlosen Herden von grasenden Kamelen und Schafen auf leidlich guten Asphaltstrassen die 700 km vorwärts gebracht hat und plötzlich — noch fast am Rande der Wüste — in einer hypermodernen Stadt untertaucht. Da kommt man sandbestreut und verschmutzt in den weissen Marmorpalast des Uaddan-Hotels, in die grossen kühlen Räume des Grand-Hotels und die entzückenden Einzimmerstübchen des 260 solcher Kabinen mit Bad fassender Räume des Mihärihotels. Findet allen europäischen Komfort und die Exotik eines wirklich phantastischen und einzigartigen Libyens. Und da trifft man den Caratsch und den Chiron in Clubsesseln, « Belotte» spielend und « Americano » schlürfend, den Rosemeyer auf einem Kamel reitend, die Brüder Brauchitsch badend am Lido, Fagioli in einer Pferdedroschke spa-' zieren fahrend, Brivio, Pintacuda und Taddini immer auf eine Zahl im Kasino setzend — und daDn erfährt man, dass eine Revue im Hotel allabendlich aufgeführt wird — und dann greift man sich an den Kopf und sagt: «Wozu rennt man eigentlich hier — es ginge doch auch ohne das», — und da denkt man an die Lotterielose und an die Besitzer, die Millionen gewinnen und die vielleicht ihrem Fahrer hinterher was abgeben, und da ist man schon wieder bei den «rasenden Raubtieren» und fährt zum Training..., Das mit der Revue — das war allerhand! Es gab nämlich gleich zwei Stück und lauter hübsche Oesterreicherinnen, die bereits auf den Schiffen mit einem Teil der Fahrer zusammen angekommen waren und nun rennbegeisterte Anhängerinnen wur- HORCH EIN PRODUKT DER AUTO-UNION 18 und 25 HP Wer sich nicht mit einem unvermeidlichen Fortba* vregungsmiiiel begnügen will, dem bietet Horch jen« letzte Vollendung der Fahreigenschaften, Behaglichkeit, verschwenderischen Geräumigkeit und gepflegten Aus« führung. Sein Innenraum bleibt unbeeinflusst von Rückwirkungen des Motors und der Antriebsorgane; keine schlechte Straß« vermag sein« Ruhe zu stören. Der Horch mit den 3,5» und 5-Liler-Achtzylindermotoren ist der Reisewagen par excellence, der mit jedem Kilometer mehr Freude macht. BASEL, beim Bundesbahnhof, Telephon 24.860 C. SCHLOTTERBECK« AUTOMOBILE A.G. ZÜRICH» Falkenilraße 12, Telephon 26.964