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E_1936_Zeitung_Nr.041

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o Chevrolet —-

o Chevrolet —- Obengesteuerte 6 Zylinder Maschinen. Normalmodelle 14 und 17 P.S. mit fugenlosem Ganzstahldach, aMe Scheiben splitterfrei, hydraulischen Bremsen, Kastenrahmen etc. Luxusmodelle 14 und 17 P.S. (ca. 150 kg schwerer als Normalmodelle) ausserdem mit unabhängiger Vorderradabfederung, Original Synchrongetriebe etc. Imperiatmodelle 17 P.S. 7-Plätzer und 4-türige, 5-plätzige Kabriolets auf langem Radstand Unabhängige Vorderradabfederung. Qualitätsausweis t Chevrolet wor wieder weitaus an erster Stelle. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, T9. MAI 1935 — N° 2-tttjrige, 5-plSteige Limousinen ab ft.\'5SQ0»~ in den letzten 8 Jahren während 6 Jahren der meistverkaufte Wagen der Welt and steht zur Zeit GENERAL MOTORS Die neuen Preise der General Motors-Wagen basieren auf einer streng kaufmännischen Kalkulation ' Offizielle Fabrikvertretungen: Automobilwerke Franz A.-G., Zürich / Agence Americaine, Basel/Schneiter & Co., Bern •/Paul Erismann, Luzern / P. Lehmann, Biel / Munot-Garage, Schaffhausen / Kupferschmid & Co., Solothurn / A. Bosshard, Winterthur / Jean Willi, St. Gallen / Glaus & Co., Aarau / Max Moser & Cie., Ölten / J. Ammann- Grünert, Weinfelden / J. Kaiser, Zug / Barino Leoni, Baden / E. Ruckstuhl, Aadorf / Alfr. Sulser, Buchs (St G.) / L. Dosch, Grand Garage, Chur / Ryffel-Altmann, Glarus / Ernst Geiser, Langenthal / E. Blank A.-G., Liestal / Gebr. Zimmerli, Reiden / Brulhardt Freres, Fribourg. GENERAL MOTORS SUISSE S. A., BIEL trustFrei VERBAND TRÜSTFREIER BENZIN r IMPORTEURE DER SCHWEIZ Auto-Glacen für Autogaragen u. Automobilisten liefern und setzen ein Glas-, Spiegel-u. Marxnorwerke ROTHACHER & LERCH Buttikon (Kt. Schwyz) Tel. 24 HILLMAN 4pl. Limousine, 6,2 HP, 4 Zyl.,' Jahrg. 1933/34, in sehr gepflegtem Zustande, sofort zu verkaufen. Preis Fr. 1800.— Offerten tinter Chiffre Z 3802 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Bugatti elegantes 4-PI.-Cabriolet J 8 Zylinder, in neuwertigem Zustande, zu verkaufen Offerten unter Chiffre Z 377? ärTHie " Automobil-Revue, Bureau Zürich. - ACHTUNG! Für Händler und Kundenbesuch zuverlässige LIMOUSINE la PS, sehr sparsam im -Betrieb, in gutem Zustand, preiswert zu verkaufen. Offerten unter Chiffre Z 3804 an die Automobil- Revue.-Bureau Zürich. KEINE SCHMUTZIGEN LAPPEN MEHR beim Reinigen Ihres ölmessers! Verwenden Si^ EMALB Es ist praktisch und kostet nur Fr. 1.-. Erhältlich in allen Garagen od. Versand gegen Nachnahme durch EMIL ALDER, Fabrikant, BRIG Besitzer Viele Benutzer des Automobil-Kalenders, dessen Nummern-Verzeichnis Jetzt In der Fahrsaison die Zuverlässigkeitsprobe zu bestehen hat, wundern sich darüber, dass oft mitten in der kompakten Nummernfolge plötzlich eine Wagennummer fehlt. Diese Nummern-Lücken rühren davon her, dass in einigen Kantonen die Lastwagen mit den Personenwagen zusammen numeriert sind, erstere aber Im Automobil-Kalender der Platzersparnis wegen nicht aufgeführt werden können. Ihre Einbeziehung ist auch nicht unbedingt nötig, denn das Verzeichnis des Automobil-Kalenders will Ja nur helfen, die Wagenbesitzer zu ermitteln, wo dies mit keinem andern Mittel als mit der Nummer geschehen kann. Bei den zudem langsamer fahrenden Lastwagen, Lieferungs- und Gesellschaftswagen ist aber der Name des Eigentümers In den meisten Fällen am Fahrzeug selbst ersichtlich. Wollten wir sie ebenfalls ins Verzeichnis auf nehmen, so würde es zu umfangreich und hätte nicht mehr in der Seitentasche Platz. Dort aber muss es Jetzt immer zu finden sein, denn auf Ihren Fahrten haben Sie es meistens mit Personenwagenbesitzern zu tun. Diese aber sind in dem den ganzen schweizerischen Besitz am Jahresanfang wiedergebenden Auto-Kalender vollzählig eingetragen, unabhängig davon, wann sie die Fahrbewilligung pro 1936 eingelöst haben. Sehen Sie aber genau nach, ob Sie die neue Ausgabe des Kalenders, den Jahrgang 1936, schon besitzen, die letztjährige würde Sie nur Irreführen. In unsern Depots, bei Buchhändlern, Clubsekretariaten und Filial-Bureaus, aber auch auf unserem Lager sind bei sofortiger Bestellung aus der Reserve für die Neubesitzer noch Exemplare erhältlich. Preis überall Fr. 7.50. Verlag Automobil-Revue BERN Breitenrainstrasse 97 ZÜRICH Löwenstrasse 51 GENF Rue de la Confederation 7 Druck, Clichif und Verlag: HALLWAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern.

II. Blatt BERN, 19. Mai 1936 Automobil-Revue Viele unter uns erinnern sich noch an das Erscheinen der ersten Kompressorwagen Kam Klausenrennen z. B.), an das Lied von gebändigter Kraft, das sie sangen. Aber die ersten Ausführungen mussten Sich die übermässige Abnützung vorwerfen lassen, der sowohl der Kompressor als auch der Motor ausgesetzt waren. Mit ihrem metallischen Ansauggeräusch eigneten sich solche Wagen höchstens für Renn- und Sportzwecke, für den Gebrauch als Tourenwagen hingegen taugten sie nicht. Und doch hätte mancher gar zu gerne einen Kompressorwagen besessen, um seinem Motor mehr Rasse und Schnelligkeit zu verleihen. Denn der Wunsch der Menschheit nach immer grösseren Geschwindigkeiten ist zweifellos vorhanden und hat sich bisher in einer fortwährenden Erhöhung der Motorleistung offenbart. Sicher bedürfen die meisten Automobilisten keiner Belehrung darüber, dass die Motorleistung sich mit Hilfe des Kompressors bedeutend steigern lässt. Dagegen weiss " vielleicht nicht ein jeder, dass der Kompressor vor allen Dingen das Beschleunigungsvermögen erhöht. Bei Wagen mittlerer Grosse mit einem nicht übermässig verdichteten Motor (Verdichtungsverhältnis z. B. 5,5) bildet eine Verbesserung der Beschleunigung um 45 % durchaus keine Ausnahme. Und ebenso wenig verwundert es, wenn auch die Geschwindigkeit ohne übermässige" Bete-" WH No 41 Kompressoren stung um etwa 20 % gesteigert werden kann. Worauf beruht nun eigentlich die Leistungserhöhung durch den Kompressor? Der Saughub des normalen Viertaktmotors erzeugt im Zylinder einen Unterdruck, unter dessen Einfluss die Aussenluft mit der Geschwindigkeit eines Orkans durch den Vergaser hindurchgesaugt wird. Dabei reisst sie den nötigen Brennstoff mit, um darauf als Gemisch in den Zylinder zu gelangen. Nach Ventilschluss zu Beginn des Kompressionshubs herrscht im Zylinder immer noch ein starker 75' T mir Kompreisor t ohne Kompress* 1OO so SO JSdt. Beschleunigungskurven eines Wagens beim Anfahren vom Stillstand "mit zweimaligem nSchalten. »o * A so «A SO 20 10 Unterdruck. Der Zylinder enthält aäso nicht die Energiemengen, die er bei einer Füllung unter atmosphärischem Drucke aufnehmen könnte. Ausserdem werden die Frischgase noch durch Abgasreste verdünnt. Je höher man die Drehzahl des Motors treibt, um so unvollständiger gestaltet sich die Füllung, so dass von einem gewissen Punkte an die Leistungskurve des Motors wieder absinkt. Durch sorgfältige Durchbildung der Ansaugwege und grosse Ventile lassen sich noch gewisse Verbesserungen erreichen, doch sind ihnen konstruktive Grenzen gezogen. Will man noch höhere Drehzahlen erzielen, so muss das Gemisch dem Motor unter einem bestimmten Ueberdruck geliefert werden. Und dazu dient nun ein Gebläse oder ein Kompressor. Man könnte diesen Vorgang der Aufladung mit dem « Stopfen» der Gänse vergleichen, denen ebenfalls ein Uebermass an Nahrung zwangsläufig zugeführt wird... Anfänglich baute man Kompressoren nur zwischen Motor und Vergaser ein, so dass sie nicht reine Luft, sondern das Benzih-Luftgemisch verdichteten. Daneben ging man jetzt zur Verwendung von eigens für den Kompressorbetrieb gebauten Vergasern über, deren Schwimmergehäuse nicht mit der Aussenluft in Verbindung steht und denen der Brennstoff unter Druck zugeführt werden muss. Der Einbau erfolgt zwischen Kompressor und Motor, so dass nur noch die angesaugte Luft verdichtet wird. Sofern der Kompressor ständig mitläuft, sollte die Drossel in seinen Ansaugstutzen montiert sein. Mit der Höhe der Verdichtung wird je nach dem Verwendungszweck verschieden weit gegangen. Falls das Gebläse nur den Unterdruck in der Ansaugleitung ausgleichen muss, stehen einem nachträglichen Einbau keinerlei Bedenken entgegen. Für spezielle Zwecke und kurzzeitige Belastung ging man mit der Ueberladüng sogar schon auf Drucke von über 2 Atmosphären. Bei den hochgezüchteten modernen Viertaktmotoren mit Verdichtungsverhältnissen zwi- -sehen 6,5-und 7 ist die thermische Beanspru- II. Blatt BERN, 19. Mai 1936 chung allerdings schon so hoch, dass ein Kompressor nicht denselben Leistungsgewina erbringen kann wie etwa bei einem niedriger verdichteten Motor. Die Konstruktion der Kompressoren variiert stark und beruht auf ganz verschiedenen Prinzipien. Ihres grösseren Gewichtes und ihres Umfanges wegen eignen sich die Kolbenkompressoren weniger gut für Automobilmotoren als die kleinen rotierenden Kompressoren, die nach geringen Aenderungen unter jeder Haube vorn oder seitlich am Motor Platz finden. Sie interessieren uns deshalb vor allen Dingen. Ueblicherweise teilt man sie in drei Hauptklassen ein: die Zentrifugalgebläse, die Rootsgebläse, sowie die Drehkolbenkompressoren mit Plattenkolben. Die Zentrifugalgebläse arbeiten mit einer hohen Drehzahl zwischen 15,000 und 25,000 Touren pro Minute. Sie kommen hauptsächlich für grosse Automobilmotoren und speziell. auch für Flugmotoren in Betracht. In kleiner Ausführung mangelt ihnen die Wirtschaftlichkeit. Neue Möglichkeiten eröffnen sich durch die Kupplung eines solchen Gebläses mit einer Abgastur- Kompressor-Anordirang eines englischen wagen«. Man beachte die zwei Ansaugöffnungen des Vergasers. Der Kompressor verdichtet hier, nicht nur die Verbrennungsluft ^allein, sondern das Gemisch. Wohl kennen die wenigsten Ihrer Fahrgaste den Unterschied zwischen einem Diesel- und einem Benzinmotor, wissen nichts von der Bedeutung des innenverzahnten Ritzels und wären wahrscheinlich erstaunt, wenn man $ie nach der Rolle der Hinterachsabfederung öder der Bremsoberfläche fragte. — Aber sie bekommen diese Finessen zu spüren — je besser, je mehr sie Ihren Wagen benutzen. Und früher oder später werden sie bestätigen, was Sie auch aus Ihrer Betriebsrechnung ersehen: l_7 THMMCM MI IT7I ACT NUN AUCH QUEEN MARY Die Schmierung der Hauptmaschinen der "Queen Mary" (180.000 P.S.) ist das schwierigste Problem, welches auf diesem Gebiet je zu lösen war. Sie stellt an das Oel die allerhöchsten Anforderungen. Es darf nicht dem GERINGSTEN Risiko Raum lassen, denn schwerwiegende Folgen stehen auf dem SpieL Aus diesem Grunde haben die Sachverständigen der " Queen Mary" das VERTRAUEN den Produzenten von Mobiloil geschenkt (wie übrigens auch die Ingenieure der "Normandie" und diejenigen der grössten und schnellsten Dampfer der Welt). Mobiloil UNE* i D u MOTORWAGEN FABRIK BERNA AG., ÖLTEN SEINE SCHMIERKRAFT IST UNERSCHÖPFLICH VACUUM O I L C O M P A N Y W