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E_1936_Zeitung_Nr.043

E_1936_Zeitung_Nr.043

Seit 1927 war Chevrolet

Seit 1927 war Chevrolet während 6 Jahren der meistverkaufte Wägen der Welt und steht zur Zeit wieder weitaus an erster Stelle. Einige Bergpässe sind schon freigelegt . In den Alpenfrühling • • mit dem offenen Wagen 1 Und gerade jetzt bringt CHEVROLET sein 4türiges, 5plätziges Imperial Cabriolet in solider Lederausstat« tung auf langem Radstand mit unab* hängiger Vorderradabfederung zum neuen Preis von Fr. 8800.-% Sehen Sie sich dieses Cabriolet an. — Sie finden zu diesem Preis nichts ahn« liehest Alle Geschwindigkeitsrekorde werden von obengesteuerten Masdiinen gehalten, weil diese Konstruktion etwa 10% höhere Leistung ergibt Die SediS'Zylinder Chevrolet*Motore haben diese teurere Ventilanordnung, die äusserste Ausnutzung des Brennstoffes und damit geringen Verbrauch ergibt. Andere Modelle 14 und 17 P.S. Fünf plätzige Limousinen Offizielle Fabrikvertretungen: Automobilwerke Franz A.-G., Zürich 1 Agence Americaine, Basel / Schneiter & Co., Bern / Paul Erismann, Luzern / P. 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N° 43 — DIENSTAG, 26. MAI 1936 AUTOMOBIL,R£YUC. il Schneeräumung am Oberalppass. Die «Oberalppassvereinigung» (Uri-Graubünden) teilt uns mit, dass ab Freitag den 22. Mai ca. 50 Arbeiter mit der Oeifnung der Oberarppaßstrasse beschäftigt sind. Sofern keine neuen Schneefälle eintreten, darf man damit rechnen, dass die Paßstrasse auf nächsten Donnerstag/Freitag ohne Ketten fahrbar sein werde. Lakmanier offen! Wie der ACS mitteilt', Ist der Lukmanier durchgehend von Disentis bis Olivone offen und ohne Ketten fahrbar. Die internationalen Durchgangsstrassen der AIACR •womit sich auch die Sektion St. Gallen-Appenzell .des A. C. S. an ihrer diesjährigen Generalversammlung befasste, stellen, wie wir aus luverlässiger Quelle erfahren, durchaus nichts Neues dar. Vielmehr handelt es sich dabei lediglich um das 1935 ausgearbeitete Projekt der grossen Itinerarien, wovon auch in den Spalten unseres Blattes seinerzeit die Rede war. Dabei muss betont werden, dass nicht etwa die Anlage neuer Strassen, sondern lediglich die Zusammenstellung einiger grosser Durchfahrtsrouten den Gegenßtand dieser Projekte bildete, Durchgangsrouten, welche den Westen Europas mit dem Osten und den Norden mit dem Süden verbinden. Diese Projekte erschienen schon 1933 in Form einer Broschüre, welche den Zweck verfolgte, die Aufmerksamkeit der osteuropäischen Staaten, die praktisch überhaupt kein, Strassennetz besitzen, auf den Bau direkter Strassen und auf die Notwendigkeit aufmerksam zu - machen, diese an die bereits bestehenden grossen Routen Zentralund Westeuropas anzusehlie'ssen. Bei einer so gearteten, Sachlage kann, die Schweiz kaum verlangen, dass sämtliche von Osten nach Westen und von Norden nach Süden verlaufenden Strassenzüge ihr -Gebiet berühren. Uebrigens kommen wir dabei gar nicht so schlecht weg, wie man da und dort zu glauben scheint, denn in Tat und Wahrheit passieren sechs grosse ItinGraires unser Land, und zwar handelt es sich dabei um folgende: , It1n6raire Nr. 2: London-Paris - Brindiei über Vallorbe, Lausanne urfd den Simplon. Itineraire Nr. 4 : Lissabon - Bern - Berlin. - Stockholm, über Genf, Zürich, Kreuzungen. ItlneValre Nr. 7: Oslo - Bern, an das sich die andern Itinerarien anschliessen. Itineraire Nr, 24: Bern - Wien, ebenfalls ein Verbindungsstück. Itineraire Nr. 25: Bern-Mailand-Rom, das über Langnau-Luzern und den Gotthard verläuft. WneVaire Nr. 26: Bern - Belgrad über Zürich, Buchs und den Brenner. .... ... ...,. ,. Ein^ Blick auj_ die schematische f Karte dieser ' ItThe'ra'Hw lehrt 'im weitern, dass die Schweiz sechs solcher grossen internationalen Durchgangsröuten aufweist, währenddem beispielsweise London nur 'eine, Paris 5, Madrid 4, Rom 4 und Wien 5 besitzen. Nach wie vor bleibt also der Schweiz ihr Charakter als die Drehscheibe der europäischen Autotouristik gewahrt. Der erwähnte Artikel hat übrigens noch in anderer Richtung eine gewisse Verwirrung angerichtet. In einzelnen Zeitungen nämlich tauchte die Behauptung auf; die A. I. ,A. C. R. habe beschlossen, die Strasse Nr. 1 von Genf über Zürich und Winterthur nach KreuzJingen zu. führen, anstatt von Genf nach Romanshorn via Zürich und St. Gallen. Darob grosse Beunruhigung bei den St. Gallern. Tatsächlich liegen aber die Dinge so ; dass sich die A.L.A.C.R. gar nicht mit dieser Frage zu beschäftigen brauchte, zumal dafür einzig und allein die schweizerischen Behörden zuständig sind. Wenn zu den Zeiten der Schweiz. Strassennumerierungs- Gegellschaft die Strasse Nr. 1 von Genf nach Romanshorn ging, 1 so sieht dae eidg. Justiz- und Polizeidepartement in seinem neuen,, auf den Vorschlägen der Schweiz. Strassenfachmänner basierenden Projekt die Führung der Strasse von Genf über Zürich und Winterthur nach Kreuzungen vor. Dabei ist es jedoch angebracht, auf den Umst*nd .hinzuweisen, dass diese Numerierung keineswegs eine Klassifizierung der schweizerischen Strassen darstellt, vielmehr entspringt sie lediglich dem Bestreben, den Autotouristen darüber zu unterrichten, dass ihm das. Vortrittsrecht zusteht, solange er eine numerierte Strasse befählt. Die Numerierung selbst jedoch trägt den Charakter einer reinen Administrativmassnahme. dch. X» Neuesfe Nachrichten AKTUELLES .... Aus Behördeberichten. Dem Jahresbericht der ZAJrcherischen kantonalen Volkswirtechaftsdirektion für das Jahr 1935 ist unter dem Abschnitt Arbeits- :und Ruhezeit der berufemässigen Motorfahrzeugführer zu entnehmen, daes mit Kreisschreiben der Volkswirtschaftsdirektion die Kontrollorgane eingeladen wurden, dem Kontrollheft der berufsmässigen MotoTfahTzeugfiihrer vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken. TTm in diesen Sachen eine einheitliche Strafpraxis und ein zuverlässiges Strafregieter zu er-dann doch der am 23, Mai nachmittags ausgetra- I Periode der Vortage wenig Gutes verhiess, waren reichen, erliess die Volkswirtschaftsdirektion das genen Au tavia Zürich teehr befriedigende Witterungsverhältnfese beschteden. 9 Equipen, beste- Kreisschreiben vom 27. Januar 1935, durch welches den zuständigen Amtsstellen die Meldepflicht hend aus je einer Flugzeug- und zwei Autobesatzungen, fanden sich zum Start in Dübendorf ein, auferlegt wurde. Eine weitere Verfügung bestimmt, dass die Motorfahrzeugführer, welche die Milchverteilung von und ein DH 5-Flugzeug'bereit standen. Nach Er- wo 2 Bücker-Jungmann, ;2 Klemm, 2 AC4. 2 DH 3 Haus zn Haus besorgen, nicht unter die Verordnung fallen. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1935 Hauptmann Frey ward« um 14.44 Uhr gestartet. teilung der letzten Instruktionen durch Herrn erfolgte die Abgabe von 3287 Kontrollheften direkt Die Läge der beiden Kontrollstellen war durch an die Fahrer und 640 an die Polizeistationen. Auf die beiden Meldeachsen I «Zürich-Wil und Kloten- Grund unterschriftlicher Erklärungen bekamen 351 Rüti gegeben, die r Posten) selbst, durch* zwei ausgelegte weisse Kreuze kenntlich gemacht, nichtpflichtige Fahrer die Ausweiskarten ausgehän- befanden digt. In Zweifeiefällen machten die zuständigen Polizeistationen die nötigen Erhebungen. Wegen Missbrauchs mussten 3 ; Ausweise zurückgezogen werden. Für schwere Motorlastwagen wurden 38 Nachtfahrbewilligungen erteilt, von längerer Dauer nur an Molkereien für das Zuführen" der Milch. 696 Verzeigungen wegen Uebertretungen der Vorschriften bewirkten Polizeibussen im Betrag von Fr. 6913.—. A. C. S. SEKTION AARGAU. Picknickfahrt In die Freiberge. Mit viel Mut hat sich die Sportkommission am Auffahrtstage entschlossen, die vorgesehene Picknickfahrt in die Freiberge, trotz des eehr .fraglichen Wetters, abzuhalten. Eis war für eine Veranstaltung, für deren Gelingen schönes Wetter erste Bedingung ist, ein sehr gewagtes Unternehmen 1 ; Dass es trotzdem gelungen ist, verdanken die Organisatoren dem Vertrauen der Mitglieder, die sie nicht im Stiche gelassen haben, wie dies Petrus in unverzeihlicher Weise tat Ein glänzendes Zeugnis von Clubseist legten die 120 angemeldeten Teilnehmer ab, die auf den unerwarteten Bescheid . .des Sekretariates: «Es wird gefahren, Jura hell und Sonnenscheine sich alle samt und sondeTs auf den Weg machten. Drei davon blieben auf der Strecke: Ein mächtiger Platzregen im Gäu setzte ihnen so arg zu, dass sie alle Hoffnung verloren und Kehrt machten". Die Unentwegten aber, und besonders die Frühaufsteher, genossen eine herrliche, sonnige Fahrt "und erst gegen 11 -Uhr vormittags deckte ein kalter, dicker Nebel auch die Höhe von Les Rangiers und La Caguerelle zu. — Rund 100 Mitglieder mit ihren Angehörigen-fanden sich gegen 12 Uhr zum Picknick auf der Caquerelle ein.; Rostbraten mit Filet, Kalbst und Rindsplatzli, Salat und Brot stand auf dem Menü der Clubküehe — ein einmütiges Kompliment der Küchenmannschaft für die ganz famose Zubereitung. Nach einem kurzen Aufenthalt wurde als Treffpunkt zum Tee der «Sternen» in Kriegetetten bestimmt. Ueber Tavannes, Biel. den Weissenstein oder Balsthal erreichten alle die heimelige Gaststätte bei Solothurn. Die eigens mitgebrachte Ländlerkapelle, die schon oben im Jura für Stimmung sorgte, spielte * zum Tanze auf und hielt die grosse A. C. S.-Familje_ in bester Stimmung noch lange beisammen. t'ni. SEKTION BERN. Ausfall des Interlakener Auto- Slaloms. Das grosse Sterben im internationalen Sportkalender scheint sich allmählich auf die intei 1 - nen Veranstaltungen der Sektionen ausdehnen zu -wollen. Der Verkehrsverefn InterläkeK,*dem-die adf ministrative und vo.r allem die finanzielle Verantwortung für den beliebten Auto-Slalom obliegt? hat mit Rücksicht, auf die ihm wegen der Internationalen Alpenfahrt erwachsenden Kosten seinen Verzicht auf den IV. Auto-Slalom vom 21. Juni.1936 erklärt. Der Verkehrsverein Interlaken hat gleichzeitig mit der Absage Anspruch auf den nächstjähirigen Slalom erhoben. Man darf hieraus wohl schliessenj dass ihm die Absage schwer fällt und er den Ausfall nur ausnahmsweise gelten lassen will. So bleibt nur zu hoffen, dass der Slalom im nächstjährigen Sportkalender besser abschneidet und dann auch neben internationalen Anlässen bestehen kann- Wenn die Interlakener Gymkhana zu den traditionellen schweizerischen motorsportlichen Wettbewerb ben aufrücken will, muss sie regelmässig stattfinde« und nicht nur als Füller im Verlegenheitsfalle angewendet werden. h. SEKTION ZÜRICH. Als nächste Sektions» und Sportveranstaltung findet am 14. Juni das \tracü* tionelle Hindernisfahren in Dübendorf statt.. Die Konkurrenten haben im Einzel- oder Paarfa&ren eine gewisse Zahl von Runden einer mit verschie* denen Schikanen versehenen Rundstrecke auf dem Zivilflugplatz zurückzulegen. Die Fahrer sind in Experten und Amateure eingeteilt, die Veranstaltung ?ählt als dritter Wettbewerb der Sektions-Automobilmeisterschaft 1936. Bei der Reglementsausarbeüung wird man sich die Erfahrungen der letzten Jahre zunutze machen, um speziell einen möglichst gerechten Ausgleich zwisetren kleinen und grossen Wagen zu finden.: , Nachdem das ACS-CIubfest in St. Moritz auf die Tage des 11. und 12. Juli hinausgeschoben worden ist, hat man die Alpenblurnenfahrt ebenfalls auf "diesen Termin hinausgerückt. Hierfür sind zwei ;Varianten vorgesehen, wovon die eine über Flüela, Resia, Sulden, Stelvio, Umbrail, Ofenpass,- die andere über Oberalp, Lukmanier, Bernhardin, Splügen, Maloja nach St Moritz führen. — Die Aelplerkilbi wurde auf den 28. Juni, eventuell 5. Juli, vorgerückt. " V , Autavla Zürich 1936. Der Optimismus der Veranstalter: Sektion Zürich des ACS, Sektion Zürich des AeCS (Motorfluggruppe) und Gruppe Zürich der Avia hat recht behalten. Trotzdem die Regen- ScptonUH;., 2 Std. u ,48.Mm. 52 Sek.; 4. Equipe: SJucXr B.; Laderach'W^j Jenny W., Rutishauser F. T|^;Bö^h&df Ä^irzel R. 2 Std. 52 Min. 11,4 Sejk.i 5. Eqruipe: Bäehmann H., Bieler F.. Schober E."Bräm W., Schweizer O., Fries H. 3,Std. 05 Min. 06,*:Sefc j)ig Zur«her^Aütä«£ft ! 193$.hat in jeder Beziehün?~einen vör|üglieh"6n i Verlauf __genqmmen und dürfte •wieäeruii ätfu ;i beigetragen laben, die' spS»tHeljej:Zugammen3rbeit rzwiiph'en. Fliegern- Und- Automobilisten aufs beste zu-fördern, fis lebe. (2- 'Autofehrer), ßugplz M. (2, VerbinduhgsmannV 2yStd. «!«»•« Verbänden aa^if-IMisSefc.; 2. 'EquinerFunk M.; Maag, : M.> CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Es diene unseren verehrten Mitgliedern zur Kenntnis, das« die geplante Schiffahrt am 1. Juni (Pfingstmontag) nicht zur Durchführung gelangt. Dafür" wird eine Fusstour durchgeführt. Sammlung b'ei jeder Witterung um ^2 Uhr im Stammlokal. Von : hier gemeinsamer Abmarsch über Feuerihalfen, Laufen* Dachsen, Rheinübersetzung mit der Fähre nach Nohl, Durstgraben, zu Kamerad Noldi;Müller.-Bitte den Humor von der Herrenfahrt mitbringen! Recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet • der Vorstand. Mohafsversammlung. Umauch den auswärtigen Kameraden Gelegenheit zu bieten, an der Monats- Versammlting teilzunehmen, wird sie vom 4. Juni auf Samstag, den 6. Juni verschoben. Sehr wichtige Traktanden verlangen «inei\ APPENZELL A.-R. Aus demMassenaufmarsch, also werte Kollegen, reserviert T. es; Touristik-Bulletin des A.C.S. euch den Samstag, 6. Juni für ungern Club. Beginn der Versammlung: 8H Uhr, im Vereinsiokal Hotel Löwen. Bringt noch neue Kameradefi mit. Der Vorstand. Berichtigung. Im Bericht über die Sternfahrt und 1 das Jubiläum der Sektion Waldetätte des T.C.S. hat sich insofern eine unliebsame Verwechslung eingeschlichen, als der als Ehrengast anwesende Präsident der Sektion Aargau des T.C.S. unter dem Namen des Herrn Dir. Lenzin aufgeführt wurde, währenddem ea richtig Fürsprech Lehner hätte heissen sollen. Das in No. 40 wiedergegebene Bild vom Bankett stellt rechts aussen nicht Herrn Stqmm, sondern den Präsidenten der Sektion Glarus, Herrn Jakober, dar. Schiuss des redaktioneilen Teils. Die Sternfahrt des Grossherzogtums. Der Pokal des Konstruktors wur^e durch die Ford-Equipe davongetragen. Öle fünf teilnehmenden Fordwagen beendigten die Fahrt ohne einen einzigen Strafpunkt. „1*5000 km ohn« Reviiion! — 185000 km noch ••hr ffutl — 100000 km leistet noch immer gute Dienste I" So lautet das Urteil unserer Kunden. TERRAPLAN ab Fr. 5900 Vibrationsloser Sechszylindermotor mit 14 Steuer-HP. Benzinverbrauch 13 Liter, aussergewöhnliche Wirtschaftlichkeit' Unerschöpfliche Leistungsfähigkeit i 76 ßrents HP. , , Neuartige, patentierte Vorderachskonstruklion, welche alle Vorteile der Schwingachse besitzt, aber zuverlässigere! Bremsen/ präziseres Lenken und grössere Fahrruhe garantiert Lange Federn, geschützt vor allen nachteiligen Vervrindungskräften, sichern weiche, ruhige Abfederung. 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