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E_1936_Zeitung_Nr.043

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Automobil-Revue — N°

Automobil-Revue — N° 43 lässt, in die Erde zu versinken. Nur sehr selten kommt es vor, dass einer mit freudiger Erregung sagt: «Liebe Lillian, dies hier ist mein Freund Rolf, ich finde es dringend notwendig, dass Ihr einander kennenlernt.» Schön wäre es, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man kennenlernen will. Wer aber hat den Mut, nein zu sagen, wenn man ihn fragt: «Erlauben Sie, dass ich Ihnen Herrn Zett vorstelle?» Nur einen Mann kenne ich, der es in solchen Fällen versteht, sich aus der Affäre zu ziehen. Er sagt einfach: «Sie wollen mir den Herrn vorstellen, der dort am Fenster steht. Danke^ den sehe ich auch so.» Dieser Mann schafft klare Verhältnisse um sich. Anders wir Feigen. Auch wir fühlen ja den bedeutungsvollen Moment, dieses einmalige und unerhörte Vorkommnis, dass zwei einander bisher unbekannte Welten sich treffen Erlauben Sie, dass ich Ihnen Herrn Zett vorstelle? und einander die Hand reichen. Aber wir wagen nicht, ihn zu verhindern. Und gerade weil wir die Wichtigkeit, die Gefährlichkeit des Vorganges spüren, reden wir bei der Vorstellung so dummes Zeug. «Ich habe schon immer gewünscht, Sie kennen zu lernen» oder «O Gott, wie ähnlich sehen Sie doch meinem Onkel Reginald». Vorsichtige murmeln Unverständliches, Snobs messen einen mit erfrischender Kühle, notorische Menschenfreunde blicken aufmunternd. Abgesehen von den späteren üblen Folgen einer Vorstellung, wie etwa eine gemeinsame Theatergründung, ist schon der erste Augenblick schlimm genug. Nehmen wir an, die Hausfrau hätte undeutlich zwei Namen geflüstert und wäre dann weggehuscht. Jetzt stehen ihre beiden Opfer in bangem Zweifel da. Wer ist mein Vis-ä-vis? Muss ich sagen, dass Oesterreich dem Untergang geweiht ist, oder darf ich einen Schimmer von Hoffnung merken lassen? Soll ich schlicht und geradeaus melden, was ich vom Theater denke, oder ist es besser, es listig zu verschweigen? Kann ich davon sprechen, dass mir Beamtenabbau in allen Ländern sympathisch wäre? Vielleicht ist er ein Hofrat. Darf ich sagen, dass ich es gerne sähe, wenn die Universitäten besser wären? Sicher ist er ein Professor. Also muss man schwimmen. Man kann doch nicht fragen: «Bitte, sagen Sie mir, ehe ich ein Gespräch mit Ihnen anfange, welche Weltanschauung Sie haben und was Ihre Lieblingsblume ist.» Also schwimmt man. Ich glaube, jeder von uns hat schon Viertelstunden dieser Art mitgemacht. Seiner harren in der Hölle keine Ueberraschungen mehr. Religion, Politik, Erziehung, Kunst, Wissenschaft, Frühlingsfahrt Technik sind als Gesprächsstoff mit Unbekannten strengstens zu meiden. Die Zerrissenheit der Gesellschaft hat alles, was Menschen überhaupt interessieren kann, in den Bereich mehr oder weniger gegensätzlicher Parteinahme hineingezogen. So gross ist die Differenziertheit der Menschheit, dass man aufpassen muss, um sich gegenseitig nicht zu kränken, nicht zu beleidigen, nicht misszuverstehen, nicht anzuöden, nicht zur Verzweiflung zu bringen. Eine gute Art, Menschen kennenzulernen, hat mich ein Erlebnis gelehrt. Ich fuhr im Schlafwagen von Innsbruck nach Zürich. Als ich schon im oberen Bett lag, betrat eine alte Dame das Abteil und legte sich in das untere Bett. Irgendwie kamen wir ins Gespräch. Nein, eigentlich war es ein Selbstgespräch. Die alte Frau sprach. Ich lauschte gespannt ins Dunkel. Im Schütze der Nacht erzählte mir eine nackte Seele die traurige Lebensgeschichte einer hässlichen und merkwürdigen Frau, einen Roman, wie ihn so spannend niemand schreiben kann. Als wir am Morgen in Zürich ankamen, sagte die alte Dame: «Ich glaube, ich habe in dieser Nacht ein dickes Buch gesprochen.» — «Ein interessantes Buch,» erwiderte ich. Sie lachte: «Ja, Dunkelheit und nicht wissen, wer der andere ist, macht einen leicht zum Dichter.» Die Stadt versank, der See entschwand. Wir fuhren durch lachendes Sonnenland An einem Morgen blau in Gold Und frühlingshold. Die Pfirsichblust flammt durchs Fenster rot, Auf den Aeckern sprosst das junge Brot. Die Dörfer flogen still vorbei: Nur Hähnegeschrei! Die Welt war so nah und war so weit. Wir fuhren dahin eine Ewigkeit. Stark keimte in uns ein süsses Glück Und neues Geschick. Johannes Vincent Venner. Kinder, Hunde und einfache Leute brauchen keine Dunkelheit. Die verstehen es auch am helllichten Tage, Bekanntschaften zu machen. Ein kleines Mädchen putzt einem andern mit seinem Taschentuch die Nase. Ein Junge lässt einen andern von seinem Apfel abbeissen. Oft genügt bei Kindern wie bei Hunden schon gegenseitiges Beschnüffeln. Wenn sie einander gut riechen können, ist alles gerettet. Natürlich geht es uns Erwachsenen genau so, nur nennen wir die Sache weit vornehmer. Wir sprechen von der Aura eines Menschen. Einem Neubekannfen stillschweigend /gegenüberzusitzen und ihn mit allen Sinnen zu prüfen, wie Kinder es tun, dazu fehlt es sogenannten Kulturmenschen an Sammlung, Geduld und Unbefangenheit. Infolgedessen sprechen sie, und damit verderben sie alles. Wie gut haben es dagegen einfache Leute, die das Glück hatten, nicht ins Gymnasium zu gehen. Da genügt manchmal schon zur Eröffnung der Bekanntschaft die Frage: «Was machst du denn da?», oder: «Wo gehst denn hin?» Handelt es sich aber um ein Mädchen, so sagen besonders witzige Burschen: «Schau, schau, da kommt ja was Schönes!» Wenn Menschen von neuen Bekanntschaften erzählen, so hört man: «Den hab ich mal auf der Zugspitze getroffen, als wir zusammen eingeschneit waren», oder «Im Prater war es so voll, und da sind wir zufällig an einen Tisch zu sitzen gekom» men», oder «Ich habe ihn mal in seiner Theatergarderobe aufgesucht, um ihm Blumen zu bringen», oder «Wir waren zusammen in der Kammgarnfabrik angestellt», oder «Wir haben uns gelegentlich eines Streites zwischen zwei Leuten in der Elektrischen beide schlichtend eingemengt und sind dann zusammen ausgestiegen». Immer sind es sachliche Bekanntschaften. Vom Vorgestelltwerden hört man nie etwas. Vorstellung ist eine unmenschliche Angelegenheit. Sie heisst so viel als: da du ein Mensch bist, misstraue ich dir von vorneherein. Wie sagt doch der kluge Nestroy? «Wenn der Zufall zwei Wölfe zusammenführt, fühlt gewiss keiner die geringste Beklemmung über das, dass der andere ein Wolf ist; aber zwei Menschen können sich nie im Walde begegnen, ohne dass nicht jeder denkt, der Kerl könnt ein Räuber sein.» Infolgedessen denkt jeder vom andern: ich kann mich mit dir nur dann einlassen, wenn jemand für dich die Garantie übernimmt. DesFlalb ist es gar nicht einfach, jemand zu finden, der einen vorstellt. Je höher hinauf, desto schwieriger, vorgestellt zu werden, desto grösser die Zeremonien und desto geringer das Ergebnis. Enen Hofknicks lernen, eine Hoftoilette anlegen, stundenlang angestellt zu werden, heisst: mit unsäglicher Mühe keine Bekanntschaft machen, JJ,., iw^ie Schwarzwald. Millionäre als Holzfäller 4 Wochen im Jahr muss man arm sein. Das muss man ihm lassen: ein smarter Junge ist dieser Walton Essary. Er hat den Trick heraus, wie man zu Geld kommt und den Reichen die Taschen öffnet. Ursprünglich war er Redakteur an einer bekannten amerikanischen Zeitschrift. Dann schrieb er ein Buch über seine Lebensphilosophie: er behauptete kühn, dass nur die Armen glücklich seien, und dass die armen Reichen eben nichts anderes an ihrem Glück hindere als ihr Geld. Würden sie nur einmal versuchen arm zu sein — sie wären viel glücklicher. Das Buch ging ab wie warme Semmeln. Aber Essary müsste kein Amerikaner sein, wenn er bei seiner theoretischen Philosophie stehen geblieben wäre. Er beschloss, die Menschheit — und bei dieser Gelegenheit auch ein wenig sich selber — glücklich zu machen. Für die Armen brauchte man nichts zu unternehmen, denn die sind — nach dieser eigenartigen Philosophie — ja ohnehin beneidenswert glücklich. Also musste den armen Reichen, den blasierten Millionären und den Weltschmerz- • besitzern mit dem dicken Bankkonto geholfen werden! Zu diesem Behufe gründete Essary den «Simple life Club», den «Klub für einfaches Leben», um dessen Mitgliedschaft man sich drüben zu reissen scheint. In einer der vornehmsten Strassen von Chikago hat der Club sein luxuriöses Heim, in dem nichts, aber auch gar nichts an «einfaches Leben» erinnert. Elf Monate im Jahr dürfen die Millionäre, die für die Mitgliedschaft einen stattlichen Beitrag an Essary zu bezahlen haben, hier leben wie in anderen Clubs der Staaten — einen Monat lang aber werden sie «zum Glück erzogen». In Colorado hat Essary eine Kolonie gekauft. Dorthin verfrachtet er alljährlich auf 4 Wochen die verwöhnten Herren, und hier geht es dann spartanisch glücklich zu. Um 5 Uhr früh wird geweckt. Die zumeist etwas beleibten Herren aus den prunkvollen Villen, die sonst nur in den teuersten Luxusautomobilen fahren, treten aus ihren einfachen Holzfällerhütten und pilgern zum nahen Bach, um sich zu waschen. Denn selbst eine Wasserleitung spart sich Herr Essary. Dann gibt es einen unter Garantie nicht aufregenden Kaffee, anschliessend wird Holz gefällt (das Herr Essary später verkauft), mittags wird eine Brotsuppe «gereicht», wieder Holz gefällt, und nach einem einfachen Abendessen geht man schlafen. Drei Zigaretten im Tag ist das Höchste, was Herr Essary seihen Glückskandidaten bewilligt. Wer etwas Ess-, Rauch- oder gar Trinkbares einzuschmuggeln versucht, fliegt unweigerlich. Natürlich erhalten die Herren Holzfällermillionäre keinen Cent Lohn, im Gegenteil, sie müssen für den Glückskursus soviel bezahlen, dass sie sich für den gleichen Betrag täglich ein fürstliches Menü aus dem ersten Hotel kommen lassen könnten. Aber das wollen sie ja nicht. Sie sind glücklich, wie Essary es ihnen versprochen hat, und reissen sich darum, auf einen Monat in die Kolonie zu kommen. Wäre es eine billige Angelegenheit, so würde sie ihnen bestimmt gar keinen Spass machen. So aber blüht dieser spleenigste aller Clubs derart, dass Walton Essary bereits in Boston, New York, Philadelphia und anderen Großstädten der U.S.A. Zweigstellen gegründet hat. (Nachdruck verboten!) C. Pr. Neu... und gut Eine schone Autotour? Wie henllch M aber . . . Die HTSPA-Leibbinde nimmt Ihnen die Rükkenschmerzen, sie stützt zweckmSssig den Rükken u. hält Ihren Körper in der richtigen Lage. Speziell für korpulente Herren eine grosse Erleichterung. Probieren Sie's wie fiele andere auch, Sie werden überrascht sein. PREIS Fr. 18.50 Ein Wunder der Radiotechnik! KAISER & C° AG BERN AUTOMOBIL-RADIO AMERICAN BOSCH VerblOffende Empfangsresultate selbst während voller Fahrt. Sinnreiche Konstruktion. Beseitigung mechanischer und Zündkerzen-Störungen. Montage und Bedienung flüsterst einfach. 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NO — Automobil-Revue 15 Emil Hügli: Blüten und Lieder Ein Pfingstidyll Auf die Pfingstzeit war das schönste Wetter eingetroffen, und so stand es denn fest, dass Buchhalter Häberlin mit seiner Frau und den drei Kindern, von denen der kleine Gottlieb, genannt Gödi, der Jüngste war, den alljährlichen Pfingstausflug machen würde. Am Samstagnachmittag kam Bruder Fritz in die Veranda gesprungen, wo Gödi damit beschäftigt war, mit Farbstiften allerhand Worte und Sprüche auf weisse Papierstreifen zu malen. Da Fritz die Nachricht von dem bevorstehenden Pfingstausflug brachte, legte Gödi augenblicklich den Farbstift, den er zuletzt benutzt hatte, beiseite und beide vollführten nun in dem vor der Veranda liegenden Garten allerhand Bocksprünge; denn mit Worten der Freude allein kann man in diesem Alter seiner grossen Freude nicht Ausdruck geben. Bald lief Fritz jedoch wieder davon, denn er wollte doch auch der Schwester Luise die Freudenbotschaft bringen. Gödi seinerseits aber erkletterte jetzt den Lindenbaum bei der mehr als mannshohen Mauer, die das väterliche Besitztum von dem benachbarten Gute trennte. Er wäre am liebsten bis in den höchsten Wipfel hinaufgeklettert, um wie eine Amsel seine Freude in die Welt hinauszujubeln. Er rief denn auch: « Juhuh! Juhuh! », und sein Gejauchze wurde vernommen von dem jungen, ungefähr gleichaltrigen Mädchen vom Nachbarhause; denn eben um dieselbe Zeit wandelte die kleine Hedi drüben unter den blühenden, ihre Aeste weithin ausbreitenden Bäumen, um in den Wiesen nach Veilchen zu suchen. Das war nun dem Knaben eben recht, dass er mit seinem Gejauchze die Aufmerksamkeit des Mädchens, das er vom gemeinsamen Schulwege her kannte, auf sich gezogen hatte, und mit heller Stimme rief er nochmals: « Juhuh! Juhuh! Morgen gehen wir ins Oberland! » Das Mädchen näherte sich rasch der Mauer und so fragte denn Gödi: « Und wohin geht ihr? Sag' einmal? » Da wurde ihm jedoch die Antwort zuteil: «0 jeh, ich bleibe zu Hause! Mama ist krank und da mag Papa nicht ausfliegen! Wir holen es dann an einem anderen Sonntag nach, hat Papa gesagt...» « Das ist dann aber nicht mehr das Gleiche wie an Pfingsten, » bemerkte Gödi noch triumphierend im Baume droben, war aber auf einmal verschwunden, indessen es im Geäst knackte, als ob manch einer abgebrochen würde. In seiner Freude hatte Gödi der Vorsicht vergessen, war ausgegeglitten und, wenn auch immer wieder von Zweigen und Aesten aufgehalten, abgestürzt, wobei er noch gut wegkam, sich jedoch immerhin das rechte Knie am rauhen Baumstamm blutig schürfte. Au, das tat weh! Wohl suchte er den Schmerz zu verbeissen und hinkte, so gut es ging, zum Brunnen, der in der Gartenecke sprudelte, und wusch sich dort die blutende Wunde aus... So sehr sie auch brannte — er war entschlossen, das Missgeschick vor den andern als eine Kleinigkeit zu behandeln, denn morgen war Pfingsten und da musste man schon ein paar Stunden wandern können. Der Pfingstsonntag kam. Früh schon gab es Leben im Hause des Buchhalters Häberlin. Doch als auch Gödi mit einem Sprung aus dem Bette hüpfen wollte, entfuhr seinem Munde unwillkürlich ein regelrechter Schmerzensschrei: « Au, au! » Die aufgerissene Haut war jetzt erst recht empfindlich geworden, und es war keine Rede davon, dass er den Ausflug mitmachen konnte. Die Mutter wollte dem Knaben zuliebe zu Hause bleiben; aber der Vater Hess es nicht zu und vertrat die Ansicht, dass die alte Magd ja auch die nötigen Samariterdienste zu leisten verstehe. Um nur nicht an sein Missgeschick denken zu müssen, schlief Gödi noch lange in den Tag hinein. Dann begab er sich in die Veranda, um seine Malereien und Schreibereien, die er am Samstag unterbrochen hatte, fortzusetzen. Es genügte ihm nun aber nicht, nur Worte und kurze Sätzlein auf die Papierstreifen zu malen; denn er hatte inzwischen in Vaters grossem Bücherschrank ein Büchlein gefunden, in welchem- mancherlei Sprüche und Verse standen, deren aneinander gereihte Zeilen er mit Vergnügen abzuschreiben begann. So schrieb er denn erst einmal mit dem roten Farbstift: « Gleichwie auf dunklem Grunde Der Friedensbogen blüht, So durch die böse Stunde Versöhnend geht das Lied. » Mit grünem Stift schrieb er dann die Verse: « Es steht ein Berg in Feuer, In feurigem Morgenbrand, Und auf des Berges Spitze Ein Tann'baum überm Land; Und auf dem höchsten Wipfel Steh' ich und schau' vom Baum, 0 Welt, du schöne Welt, du, Man sieht dich vor Blüten kaum. » .;•