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E_1936_Zeitung_Nr.045

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10 AUTOMOBTL-KEVUE

10 AUTOMOBTL-KEVUE DIENSTAG, 2. JUNI 1936 — N° 45 ßle Jiiagzapfue du. jiutomoAit-^ieoue Es ist eine Eigentümlichkeit der englischen Automobil-Industrie, dass sich die Gründer der Werke noch heute vielfach an deren Spitze befinden. Die Persönlichkeit gewinnt in diesem Zusammenhang begreiflicherweise an Bedeutung, und es kommt nicht von ungefähr, dass der heutige Sir Herbert Austin sich einer so gewaltigen Popularität erfreut, dieser Mann, der seine eigene Gründung aus kleinsten Anfängen zum Weltunternehmen erheben konnte. Sir Herbert ist heute 69 Jahre alt und wie wir kürzlich auf der Berliner Ausstellung wahrnehmen konnten, noch von erstaunlicher Rüstigkeit. Das lange und reiche Leben, das ihm zu führen vergönnt war, war ein Leben der Arbeit und Erfahrung. Zufälle gab es kaum, seine Willenskraft und seine Fähigkeit, Erfahrungen zu verarbeiten, schufen den Mann und Techniker wie den Industrieführer, als der er heute gelten muss. Herbert Austin entstammt einem kleinen Dorf «Little Missendem, das niemand kennt, und von dem selbst die guten englischen Autoführer keinerlei Notiz zu nehmen scheinen. Sein Vater war ein Farmer. Weder von mütterlicher noch väterlicher Seite ist eine technische Begabung oder Betätigung bekannt. Sein Vater trat noch vor Schulantritt des Sohnes in die Dienste des Grafen Fitzwilliam, dessen Gut er zur Verwaltung übernahm. Bis zur nächstgelegenen Schule musste der kleine Herbert Austin 8 km zurücklegen, einen Weg, den er im Winter wie im Sommer zweimal täglich zu Fuss zurücklegte. Schon in frühester Jugend galt seine Vorliebe technischen Dingen. Tn den langen Winter- Sir Herbert Austin Ein kurzer Abriss seines Lebens Liegenschafts-Markt abenden verbrachte er Stunden auf Stunden mit dem Aufzeichnen von geometrischen Figuren oder von bestehenden und ausgemachten Maschinen. Seine Phantasie und seine zeichnerische Begabung fanden hierin ein reiches Betätigungsfeld. Den Eltern des kleinen Austin entging dieses Talent nicht. Nach Abschluss der Volksschule sandten sie ihn darum in eine Fortbildungsschule, hoffend, dass die hier erworbenen Kenntnisse seinem weiteren Fortkommen als Architekt behilflich sein würden. Zwei Jahre verblieb der junge Austin bei dieser Arbeit, dann galt es, sich zum Lebenskampf zu rüsten. Während Herbert Austin auf seine erste Chance wartete, trat ein Onkel des jungen Herbert in Erscheinung, ein Bruder seiner Mutter, der einen kleinen technischen Betrieb in Australien führte und viele Wunderdinge aus diesem entlegenen Weltteil zu erzählen wusste. Der junge Herbert war von diesen Geschichten ehrlich ergriffen. Nach hartnäckigem Zureden und endlosen Diskussionen mussten sich die Eltern dem Willen ihres Sohnes beugen und ihre Einwilligung zur Reise nach Australien geben. Der Onkel, in dessen Lehre er trat, besass eine kleine mechanische Werkstatt, die sich mit allerlei Reparaturen befasste. Hier verblieb der junge Austin während zweier Jahre, während deren er in harter Arbeit vieles lernte. Dann wechselte er hinüber zur Crossley-Niederlassung in Melbourne, die bereits damals Gasmaschinen herstellte und in Australien eine Zweigniederlassung unterhielt. Nachdem auch hier einige Lehrjahre verbracht waren, bot sich ihm die Gelegenheit, in einer Giesserei Beschäftigung zu rinden. Seine Lehrzeit ;war inzwischen abgelaufen. Als Ingenieur fand er in einer mechanischen Schafscherenfabrik eine Stellung. Verschiedene Verbesserungen, die er im Laufe seiner Tätigkeit heraustüftelte, hoben sein Ansehen und brachten ihm bald die Leitung der Wolseley-Schafscherenfabrik ein, deren Vorstand er übrigens noch heute angehört. Die englische Wolseley-Fabrik war inzwischen notleident geworden und bedurfte einer durchgreifenden Reorganisation. Austin wurde mit dieser heiklen Aurgabe betraut und reiste 1893 nach England zurück. Ein in jeder Beziehung verzweifeltes Bild bot sich ihm dar. Austin ging ganz systematisch an die Arbeit, mit dem Erfolg, dass die Wolseley- Werke nach und nach wieder in geordnete Verhältrtisse gelangten. Der Schafscnerenabteilung wurde eine weitere angeschlossen, die sich mit der Herstellung von Werkzeugen und Fahrradteilen befasste. Von hier aus warder Weg zum Automobil nicht mehr weit, denn wie so oft schon erwies sich das Fahrrad auch hier als Schrittmacher des Automobils. In diese Atmosphäre platzte eines Tages; die Nachricht, dass in Paris ein sogenanntes Automobil dem staunenden Publikum vorgeführt worden sei. Austin reiste schnell entschlossen dorthin. Als er nach einigen Tagen wieder zurückkehrte, stand er ganz im Banne des Gesehenen. Sein Lebensziel war fortan gegeben. Nach Abschluss der Tagesarbeit widmete Austin seine Abend- und Nachtstunden nunmehr dem Bau eines von ihm entworfenen Automobils. Obwohl von Austin selbst hergestellt, kam das Fahrzeug bei seiner Fertigstellung unter dem Namen Wolseley an die Oeffentlichkeit. Der Wagen wurde in 1896 im Londoner Cristall- Palace ausgestellt. Unnötig zu sagen, dass Austins Namen zu dieser Zeit in aller Munde war. Ein Zufall brachte ihn mit dem damaligen Sir Hiram Maxim zusammen, der als Mitinhaber der Firma Vickers & Maxim eine bedeutende Rolle in der englischen Industrie spielte. Nach und nach erwuchs zwischen beiden Männern ein gewisses Vertrauensverhältnis. Die Werkzeugabteilung der Wolseley-Werke wurde von Vickers & Maxim aufgekauft und in die «Wolseley-Maschinen- und Automobilfabrik> umbenannt, Austin selbst aber zu deren Direktor berufen. 1901 wurde die Produktion des liegenden Einzylinder Wolseley-Wagens aufgenommen. Die Fahrzeuge fanden rasch ihre Abnehmer. So entwickelte sich das Werk von Jahr zu Jahr, wenn auch in nur massigem Tempo. Im Jahre 1903 wurde das Erstlingsmodell durch einen stehenden Zweizylinder abgelöst. Der Wagen war im Auftrage J. D. Siddeleys angefertigt und mit Kardan-Uebertragung ausgerüstet worden und erschien unter dessen Namen auf dem Markt. Trotz einer durchaus normal verlaufenden Entwicklung zeigte sich das Vickers-Direktorium mit den Fortschritten ihrer Auto-Abteilung nicht eben zufrieden, und so kam es schltesslich 1905 zu einer Trennung, die zugleich den Grundstein der heutigen Austin-Werke legte. Die Austin-Werke in ihrer heutigen Ausdehnung. Zu dieser Zeit besass Herbert Austin nicht sehr erhebliche Mittel. Mit Hilfe eines Freundes, Capt. Frank Kayser, brachte er mit Müh und Not 15,000 Pfund Sterling zusammen. Anfänglich entwickelte sich das Unternehmen nur Tangsam, dann mit zunehmender Geschwindigkeit. Bei Anlass einer Kapitalerhöhung um 250,000 Pfund Sterling wurde der Privatcharakter des bisherigen Unternehmens verlassen und eine öffentliche Aktien-Gesellschaft geschaffen. Bei Ausbruch des Krieges wurde das Werk, das rund 2000 Arbeiter und Angestellte beschäftigte, auf die Herstellung von Heeresmate-' rial umgestellt. Die Fabrik nahm nunmehr sehr bald Riesendimensionen an. Der Uebergang zur Friedenswirtschaft stellte Herbert Austin, der um seiner Verdienste während der Kriegszeit willen in den Adelsstand erhoben worden war, nochmals vor schwierige Probleme. Das Maschinenmaterial war restlos heruntergewirtschaftet, die Arbeiterschaft dem alten Gewerbe völlig entfremdet. Indessen fand der neu herausgebrachte 20 PS beim Publikum günstige Aufnahme. Ihm folgte bald %n kleiner 12 PS, aber erst der 1922 auf den Markt geworfene Austin seven gab das Zeichen zu dem überwältigenden Aufstieg, der die Austinwerke zu ihrer heutigen Bedeutung und Grosse emporgehober. Die Jahresproduktion schnellte von 2500 im Jahre 1922 auf 60,000 1929, Die Belegschaft wuchs in dieser Zeitspanne auf 13,000 an. Heute beschäftigen die Austin-Werke rund 20,000 Arbeiter und die Produktion wird auf 80,000 jährlich beziffert. Trotz dieser Grosse und der imponierenden Erfolge hat'das Tempo der Ausdehnung in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Der Druck der Konkurrenz macht sich allmählich fühlbar. Noch aber fühlt sich der 69jährige frisch, und im Kreise seiner Mitarbeit munkelt man bereits von grossen kommenden Dingen. Efr. Wissen Sie, dass YACCO mit seinem Stabilisierten Mineralöl 85% aller Automobil-Weltrekorde besitzt? Gen.-Vertr. f. d. Schweiz: J.ScImyder. St. Ntklausstr. 54, Selothurn 12 Anmeldungen .. . Auf das Inserat haben wir 12 Anmeldungen erhalten und es war uns deshalb möglich, die ausgeschriebenen Werkstätten auf den gewünschten Termin zu permieten. Mit dem Erfolg zufrieden ... Wir bescheinigen gerne, dass wir mit dem Erfolg unserer Anzeige in der „Automobil - Revue" betreff. 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N° 45 DIENSTAG, 2. JUNI 1936 \UTOMOSIE-E*EVUE:" il TOURISTIK Der Wegfall der internationalen Ausweise. Es ist ja an sich eine erfreuliche Tatsache, dass der Bundesrat durch Herabsetzung des Benzinpreises und den Wegfall der internationalen Zulassungs- und Führerscheine für ausländische Automobilisten den internationalen Autotourismus der Schweiz, d. h. die Einreise ausländischer Autotouristen in unser Land möglichst zu fördern sucht Tatsache ist aber auch, dass für die schweizerischen Automobilisten aus _ diesen Massnahmen nichts oder doch herzlich wenig abfällt, denn sie müssen nicht nur nach wie vor den weit übersetzten Benzinpreis von •43 Rp. bezahlen, sondern die Schweiz hat • auch bis heute nur wenige Auslandsstaaten veranlassen können, hinsichtlich der Befreiung der ausländischen Autotouristen vom Erfordernis der internationalen Zulassungsund Führerscheine Gegenrecht zu halten. Diese letztere Erleichterung ist vorläufig schweizerischen Automobilisten gegenüber nur von Seiten Deutschlands, Oesterreichs, Frankreichs und Italiens gewährt, ferner von Belgien, wobei aber letzteres das Zugeständnis bis Ende 1936 befristet hat. Es ist wohl kaum zuviel verlangt, wenn man heute an das ejdg. Justiz- und Polizeidepartement das Ersuchen stellt, dass unverzüglich mit den andern der internationalen Automobilkonvention angeschlossenen europäischen Ländern Verhandlungen aufgenommen werden, damit diese gegenüber den schweizerischen Automobilisten ebenfalls Gegenrecht halten. Gewiss, mit der Gewährung dieses Vorteils durch die vier Nachbarstaaten sind wir schon um ein schönes Stück vorwärts gekommen, aber es sollten in dieses « Ding» vor allem auch Holland, Grossbritannien, die skandinavischen Staaten, Spanien, Ungarn, Tschechoslowakei, Portugal, Polen und Jugoslawien miteinbezosren sein und das belgische Zugeständnis sollte ohne Fristbeschränkung erweitert werden. Damit würden die schweizerischen Automobilisten nicht nur von einer lästigen Formalität, sondern auch von einer beträchtlichen, jährlichen Abgabe (Fr. 6) befreit, was um so mehr gerechtfertigt ist, als verschiedene Kantone die Passgebühren unstatthaft hoch hinaufgeschraubt haben; nicht wegen der Sache an sich oder um das Hotelgewerbe des Inlandes zu fördern, sondern, weil der Fiskus wieder einmal Geld nötig hatte. Man denke also auch einmal an die schweizerischen Fahrer und befreie sie vollständig von der unnützen Erfordernis dieser internationalen Ausweise. V Veikeht Verkehrswoche in Bern. Die günstigen Resultate, welche anlässlich der im Jahre 1935 in Bern stattgefundenen Verkehrswoche erzielt wurden, haben die kantonalen Behörden veranlasst, in diesem Jahr ebenfalls eine ähnliche Veranstaltung in allen grösseren Städten des Kantons durchzuführen. Die Verkehrswoche wird in der Zeit vom 6.—13., Juni in den Städten Bern, Biel, Thun und Burgdorf stattfinden. Sie soll dazu beitragen, den Lärm und die Unfälle zu bekämpfen durch Erhöhung der Verkehrsdisziplin. UnfersuchunnsbehSrden und Verkehrsunfälle. In ihrem Jahresbericht 1935 weist die Justizdirektion des Kantons Zürich darauf hin, dass die Verkehrsunfälle, die bei den Bezirksanwaltschaften zur Verzeihung und Untersuchung gelangten, im Berichtsjahre gegenüber dem Vorjahre etwas zurückgegangen seien • Bezirksanwaltschaft Zürich 916 (1067), Winterthur 204 (217), Horgen 68 (72), Meilen 46 (48), Uster 44 (50). Die Rückgänge sind aber so gering, dass wohl nicht von einer Besserung in der Verkehrsdisziplin, sondern nur von Schwankungen im Sinne einer Besserung gesprochen werden darf. Diese Untersuchungen machen immer noch einen wesentlichen Teil der Geschäfte aus. Da sie immer sofort, und zwar in der Regel mit Augenscheinen und Feststellungen am Tatort in Angriff genommen werden müssen, belasten sie die Bezirksanwaltschaften in ausserordentlichem Masse.. Sie werden in der Regel rasch durchgeführt So zeigt die Bezirksanwaltschaft Zürich. für die Erledigung solcher Untersuchungen einen durchschnittlichen Zeitaufwand vn 39,2 Tagen inklusive Begutachtung durch Experten. Es ist hier eine wesentliche Besserung im Sinne grösserer Speditivität festzustellen, da die durchschnittliche Dauer dieser Untersuchungen im Jahre 19S4 noch 45,76 Tage betrug. Im Bezirk Meilen wurden bei 46 Verkehrsunfällen 10 Personen getötet und 41 verletzt. Uebersetztes Tempo in verkehrsreichem Gebiet, grosse Sorglosigkeit der Motorfahrzeuglenker, und Velofahrer beim Einmünden von Nebenstrassen in Hauptstrassen und unsicheres Benehmen der Fussgänger beim Ueberqueren der Strassen werden als wesentliche Momente ;bei den insgesamt -46 Verkehrsunfällen dieses Bezirks gemeldet. Auch die Bezirke; Ffäffikon und Andelfingon stellen eine Zunahme der Geschäftslast der Bezirks* anwaltschaftett, nicht zuletzt >ls Folge der Verkehrsunfälle, fest Bunt«» thront Ein Mammutverband., Am 12. Hai hat die englische Automobile Associaüon, der grösste Automobil-Verband der Welt, ihr 600,000. Mitglied in ihre Reihen aufgenommen.- 1905 mit weniger als 90 Angehörigen und ein paar Pfund auf der Bank ins Leben gerufen, hat sie sich binnen 30 Jahren zu ihrer gegenwärtigen imponierenden Grosse entwickelt Den Anstoss zur Gründung gaben damals vor allem zwei Momente: der Kampf gegen die Vorurteile, worunter 'das Auto zu jenen Zeiten zu leiden hatte und gegen die absurde- Höchstgeschwindigkeit von 20 Meilen. Bei Ausbruch des .Krieges zählte die A. A. 83,000 Mitglieder. Das erste Hunderttausend wurde im Februar 1920 erreicht und 1926 die Grenze der Viertelmillion überschritten. Am 24. August 1933 war die halbe Million geschafft und in 'den drei Jahren, die seither verflössen sind, hat sich der Mitgliederbestand um weitere 100,000 -vermehrt, Wähhrend der laufenden Saison hat jeder Monat dem Verband einen Zuwachs um annähernd 8000 Automobilisten gebracht, was nichts anderes heisst. als dass an Werktagen durchschnittlich alle zwei Minuten ein neues Mitglied seinen Beitritt erklärte. A. €. S. SEKTION ZÜRICH. Das Reglement für das am 14. Juni stattfindende Hindernisfahren sieht ein Einzel- und ein Paarfahren auf dem Zivilflugplatz Dübendorf, d. h, auf der Asphaltstrasse zwischen dem Flugplat7restäurant und den Zivilhangars vor. Zugelassen sind Touren- und Sportwagen. Eine Unterteilung der beiden Wagenkategorien nach dem Zylinderinhalt findet nicht statt, indem durch das Einlegen geeigneter Schikanen ä la Monte - Carlo der nötige, gerechte Ausgleich zwischen grossen und kleinen Wagen geschaffen ist. Dagegen sind die Fahrer in Amateure und Experten geteilt. Beim Einzelfahren haben die Teilnehmer die Prüfungsstrecke viermal, beim Paarfahren, wo die beiden konkurrierenden Wagen mit einer Schnur, welche nicht reissen darf, miteinander verbunden sind, zurückzulegen- Vorgängig der Veranstaltung hat jeder Fahrer Anspruch auf eine Trainingsrunde. Für die Bewertung massgebend äst die gefahrene Zeit,- wobei umgefahrene Kontrollfähnchen vom Fahrer wieder aufgestellt werden, müssen, während ein" Passieren der Strecke ausserh'alb der aufgestellten Hindernisse Ausscheiden zur Folge hat. Anmeldeschluss and 11. Juni, 18 r Ubr. Nenngeld Fr. 10.—. Ein Drittel; der teilnehmenden Konkurrenten erhält Preise. Die Besammlung der Fahrer erfolgt am 14. Juni lim -7 Uhr, die Konkurrenz dauert bis um 13 Tlhr, anschliessend Preisverteilung im Restaurant des * Zivilflugplatzes. Di« Konkurrenz- zählt für die Sektionsmeister» Schaft 1936. Diese steht nach Abhaltung der Geländefahrt und der Autavia wie folgt: 1. Experten: 1. Gübelin H., Zürich, 4 Punkte; 2. Jenny W., Zürich, 6 Punkte; 3. Schober E., Zürich, 8 Punkte. Es folgen alsdann mit Resultaten von nur einer Veranstaltung: Mag E., Zürich, 1 Punkt; Bosshardt A., Zürich, 2 Punkte; Schweizer O., Schwamendingen,, 6 Punkte; Schlotterbeck R., Zürich, 7 Punkte. 2. Amateure: 1. Kahn -H. 0., Küsnacht, und Locher M., Kilehberg, je 5 Punkte; 3. Bestebreurtje A., Küsnacht. 14 Punkte. Es' folgen ferner mit Resultaten von nur einer Veranstaltung: Bertschinger J., Zürich, 1 Punkt; Müller A.„ Zürich, 3. Punkte; Borsari A., Zollikon, Seotoni A. 1 , Zürich und Schürmann K, Zürich mit je 4 Punkten: May A., Zürich, mit 5 Punkten, und noch weitere fünf Fahrer mit 6—10 Punkten. Für die Meisterschaft kommen nun noch die Resultate des Hinderiiisfahrens, der Gymkhana und der Schnitzeljagd in Betracht. Massgebend sind die drei besten Resultate, so dass sich noch, einiges am Gesamtklassement ändern kann. V T. C. S- ST. GALLEN-APPENZELL, GRUPPE APPEN- ZELL A.-RH. Die Sonntag, den 24. Mai durchgeführte Picknick-Fahrt nach der Luziensteig- Maienfeld war für die -Teilnehmer ein wirklich abwechslungsreicher und dankbarer Aueflug. Von unserem Besammlungsort Buchs fuhr die Kolonne der «Getreuen» über die Rheinbrücke, um. durch das Fürstentum Lichtenstein nach der schön gelegenen Festung Luziensteig zu gelangen, wo getafelt wurde. Eine sangesfreudige Gesellschaft der Gruppe Appenzell I.-Rh. eorgte dabei für angenehm'e Unterhaltung. Um einen guten Tropfen Maienfelder zu versuchen, wurde auf der Passhöhe Halt gemacht. Bei Musik, Tanz und Gesang unterhielten sich alle Anwesenden TCSler un.l Einheimische vorzüglich, und allzu rasch musstt wieder aufgebrochen werden, mit Ziel Schloss Brandis, Maienfeld, in dessen Saale ein währschafter Vesper eingenommen wurde. Bei dieser Gelegenheit hiess der Gruppen Präsident Hertr Dr. H. Fisch alle Teilnehmer willkommen unl gab der Hoffnung Raum, dass bei künftigen Ausfahrten die Beteiligung gröeser sei. -Der von Frl. Sutter und Herrn Albert Sutter getänzte «Appenzeller- Hierig» (Hierig = Hiesiger oder Unseriger) fand gute Aufnahme. Unseren rührigen und nimmermüden Sängerinnen und Musikern der «Hofkäpetle» sei an dieser Stelle der beste Dank ausgesprochen. Im Gefühl,, wieder einmal einige fröhliche und gemütliche .Stunden zugebracht zu haben, wurde die Heimfährt ^über Ragäz, Sargans nach Bushs angetreten, 'von ' wo die Teilnehmer nach freiem Ermessen den -heimatlichen Penaten zustrebten. ' ' W. N. 9kus dc»n Verbanden CHAUFFEUR-VEREIN . , SCHAFFHAUSEN Monatsversammlung. Um auch den auswärtigen Kameraden Gelegenheit zu bieten, an der Monatsversammlung teilzunehmen, wird eie vom 4. Juni.auf Samstag den 6. Juni verschoben. -. Sehr wichtige Tranktanden. verlangen, einen Massenaufmarsch, also werte Kollegen, reserviert euch den Samstag, 6. Juni für unsern Club. Beginn der Versammlung: 8/4 Uhr, im Vereinslokal Hotel Löwen. Bringt noch neue Kameraden mit. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsversammlung findet morgen Mittwoch, den 3. Juni, abends 20.15 Uhr, im Du Pont, 1. Stock, statt. Wir ersuchen unsere, Mitglieder vollzählig und pünktlich teilzunehmen. Unser rühriges Vereins-Orchester wird zum zweiten Male seine Wejsen erklingen lassen. Unter den Traktänden figurleren mehrere Neuaufnahmen sowie sehr wichtige Besprechungen und, Beschlüsse, die unbedingtes Erscheinen aller Mitglieder erfordern. I-..-, In Anbetracht der Mitwirkung des Vereins- I .Orchesters .und .mit Rücksicht auf die vielen Neu- Laufnahmon, soll und darf kein .Mitglied fehlen; erscheint also bitte geschlossen, alle Teilnehmer sind Euch sehr dankbar. i In Erwartung einer vollzähligen Teilnahme unserer Mitglieder, mit kameradschaftlichem Chauf- •feurgruss: Der Vorstand und Orchester. Briefkasfen der Redaktion -Mitnehmen von Fussgängern. Als eifriger Leser Ihrer stets interessanten Zeitung gestatte, ich mir, rlhneir einen Vorschlag zu unterbreiten, der nach meiner Ansicht das Interesse vieler Autofahrer finden "dürfte. •:*i5;Dat> ; ich als Kaufmann oftmals wdite Strecken iiBer.iand fahren mussiünd auch hin und wieder ÜSterw'e'gs Fiißsgänger aufgeladen habe, so kam ich auf den Gedanken, ob es nicht möglich wäre, ein- Iteitlich in der ganzen Schweiz eine Vereinbarung zii' t treffen; " wonach diejenigen Autofahrer;. welche an ihrer Windschutzscheibe ein noch zu bestimmendes Zeichen "befestigt haben, damit ihre. Bereitschaft bekunden, unterwegs Fussgänger gegen ein Entselt mitzunehmen. Die praktische Durchführung stelle ich mir eo vor, dass die beiden Auto-Clubs allen ihren Mitgliedern ein solches Zeichen sustellen; dieses könnte vielleicht' etwas grBsser als eine Postkarte sein, müsste aus einem haltbaren Material (Celluloid, Metall usw.) hergestellt werden,, und ßollte ein oder 2 Farben aufweisen, vielleicht so, dass es durch die •Diagonale in'ein tofes und ein weites Feld geteilt ist.'Die Hauptsache Ist, dass es schon vori weitem gut sichtbar ist und leicht an der Windschutzseheibe in der unteren Ecke gegenüber dem Fahrer befestigt werden kann. Durch die Zeitungen müsste dann bekanntsesreben werden, dass Autofahrer, welche dieses Zeichen ausstellen, bereit sind, Fuss- , ganger über Land (nicht in der Sta-UO mitzunehmen. Als Taxe denke ich mir 10 Rp. pro Kilometer. Diese müsste zum voraus entrichtet werden; falls die genaue Kilometerzahl zum voraus nicht bekannt ist, so schätzt man sie und macht die Schlußabrechnung km Ende der Fahrt. Die Taxe habe ich deshalb auf 10 Rn. angesetzt, damit sie etwas über derjenisen der Bahn (8 Rp. per kjn), liegt, so dass von einer Konkurrenzierung der Bahnen nicht gesprochen werden kann. '•'• Die Vorteile eines solchen Systems erblicke ich darin, dass viele Autofahrer dadurch noch „eine kleine Nebeneinnahme erzielen könnten Aber auch .mancher Fussgänger ist froh, wenn er für ein paar Kilometer ein Auto zu bescheidenen Preisen benützen kann, besonders in Gegenden, wo keine Bahnlinie vorhanden ist, oder dass Fahren mit dem Zug infolge schlechten Anschlusses oder Zuspätkpmmens nicht in Frage kommt. Gleichzeitig wäre es aber auch möglich, dem hauptsächlich an Sonntagen, geübten . Unfug, des Anhaltens von Autos durch Wanderbursehen entgegenzuwirken, denn eine Bezahlung können oder wollen diese Leute meistens ni^cht leisten. Ungelöst ist' für mich allerdings die Versicherungsfrage. Es wäre zu versuchen, die Versicherungsgesellschaften anzuhalten, auch in solchen Fällen eine "Entschädigung zu leisten, denn es handelt sich ja nicht um einen Taxameterbetrieb. Bücheptf^sch Die Ersatzbrennstoffe auf dem Vormarsch. Die Frage des Ersatzes der eingeführten Triebstoffe für Motorfahrzeuge durch einheimische Treibmittel hat in den letzten Jahren durch Erfindungen, Vervollkommnungen bekannter Verfahren, Drang zur nationalen Selbständigkeit, Kompensationsmassnahirien etc. einen mächtigen Auftrieb erfahren. Zahlreiche Wege sind zur Erreichung dieses Zweckes vorgeschlagen worden, denen mehr oder weniger Wert beizumessen ist. Da derartige Probleme auch in unserem Lande immer mehr auftauchen, ist eine fachmännische Beleuchtung aller einschlägigen Fragen sehr angezeigt. In einer instruktiven Broschüre, verfasst von Herrn Ing. Monteil im Auftrage des Verbandes Schweizer. Motorlastwagenbesitzer, wird der neueste Stand der ganzen Ersatztriebstoff-Frage in technischer und wirtschaftlicher Beziehung behandelt, um im gegenwärtigen Moment, wo alle möglichen und unmöglichen Projekte in der Luft liegen, fachtechnisch richtigen Aufschluss zu erteilen. Die Schrift ist zudem von zahlreichem Bildmaterial begleitet, welches die textlichen Ausführungen wirksam ergänzt. Die Druckschrift ist vom Verbände wie alle' früheren Publikationeij im Selbstverlag herausgegeben und kann beim Sekretariat in Bern, Bahnhofplatz 5, zum Preise' von Fr. 3.50 bezogen werden. ! Grieben-Reiseführer Band 58: « Kopenhagen und Umnebunq mit Bornholm», kleine Auszabse -1936, 30. Auflage mit 5 Karten und 6 Abbildungen, 73 Seiten. Kopenhagen — eine Küsten- und Hafenstadt mit ausgesprochen historischem Gepräge.' Wir erkennen es auf den ersten Blick, mit dem wir die soeben im Grieben-Verlag »erschienene Neuauflage des Grieben-Reiseführers « Kopenhagen und Umgebung mit Bornholm», kleine Ausgabe, .betrachten. Ein wunderbarer Renaissance-Bau, die Kopenhagener Börse, grüsst uns als Titelbild 'des schmucken kleinen Bändchens. Blättern wir ein wenig in dem Führer, so erfahren wir, dass wertvolle Kunstschätze, reichhaltige wissenschaftliche Sammlungen und nicht zuletzt auch eine liebliche waldreiche Umgebung darauf warten, besucht' zu werden. _ .. .. .' Wen also in, diesem Jahr eine Reise nach der schönen dänischen Hauptstadt führt, wird im vorliegenden kleinen Band einen zuverlässigen Berater fiden, dessen Tätigkeit nicht auf die Stadt selbst beschränkt bleibt, sondern auch die nähere und weitere Umgebung umfasst. Da bei einem Besuch Kopenhagens vielfach ein Atistecher nach der Insel Bornholm gemacht wird (und umgekehrt), hat der Verla? in die diesjährige Ausgabe des Führers auch eine knappe, jedoch für einen kurzen Besuch ausreichende Beschreibung der Insel aufgenommen. ÄuioinobüwiptsdiaH Personelles: ... Automobilgesellschaft Sissach-Eptingen. Gustav Haslpr ist aus dem Verwaltungsrat ausgetreten mvl an dessen Stelle Ernst Hasler-Heinimann, Sissach. gewählt worden. Er führt die Unterschrift nicht. Albert Bollür, Zürich 4. Inhaber der Fa. ist Albert Boller-Brack, in Kirchberg b. Z., Auto- Elektro-Werkstätte. Geschäftsdomizil: Badenerstrasse 74. Vertrlebs-Aktienaesellschaft der India Tyre & Rubber Co. (Great Britaln) Ltd., Zürich. Pneu-und Gummiwaren etc. Als weitere Mitglieder wurden in den Verwaltungsrat gewählt: Henri S. Chaplin, Kaufmann, Inchinnah (Schottland) und Jean Heinrich Schärer, Kaufmann, Hombrechtikon. Die Verwaltungsrats-Mitglieder führen Kollektivunterschrift zu zweien unter eich oder je mit einem Prokuristen. Konrad Peter Aktiengesellschaft, Liestal. Handel mit Fahrzeugen aller Art und deren Zubehören, Herstellung und Handel mit Maschinen, Führung von Autogaragen etc. Die Unterschrift von Max Scheitlin als Dir. ist erloschen. Er gehört weiterhin als Mitglied ohne Unterschrift dem Verwaltung»' rat an. pomiziländerung: Weltifurrer Internationale Transportaktiengesellschaft, Zweigniederlassung St. Gallen. Neues Domizil: St. Leonhardstr. 24., Löschung: Humbert Joly, Zwingen, Autogarage und Handel mit Motorfahrzeugen. Die Fa. ist infolge Wegzuge« erloschen. Einstellung des Konkursverfahrens: Aschati AG., Automobilistenschutz-Aktiengesellschaft, Zürich 1, Goethestr. 16. Schutz vor Uebervorteilung bei Reparaturen. Das Konkursverfahren ist mangels Aktiven eingestellt worden. . Schluss des redaktionellen Teils. Der Nizam von Hyderabad. Der Nizam von Hyderabad, der kürzlich das Jubiläum seiner Krönung feierte, gilt als der reichste Mann der Welt. Er besitzt 50 Automobile. Am öftesten sieht man ihn aber in seinem Ford V-8^. SKODA 5 HP das leistungsfähigste Automobil im Verhältnis zu seinen Steuer-HP Vler Personen haben im .Skoda bequem Platz, der Wagen ist geräumiger und verfügt über einen grossen Gepäckraum. Die Skodawerke beziehen im mehrfachen Gegenweit Schweizer Produkte Auf Bergwegen, die für das Automobil als unbefahrbar galten, hat er beispiellose Demonstrationen vollbracht. 4 Schwingachsen, Zentralrohi chassis, synchronisiertes Getriebe, Differential C. SCHLOTTERRECK, AUTOMOBILE A.G. BASEL, beim Bundesbahnhof, Tel. 24.860 ZÜRICH; Fälkenslr. 12, Tel. 26.964 Steuerminimum i 5 HP. Ver» brauch: zirka 7 Liter. Cabriolet. Limousine, Roadstar Fr. 4000 Limousine 4 Türen rr. 4250.- Lieferwagen 300 kg Fr. 4200.-