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E_1936_Zeitung_Nr.045

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Automobil-Revue N°45 No 15 II. Blatt II. Blatt BERN, 3. Juni 1936 BERN, 3. Juni 1936 Tedin. Rurtdlsdiau Preßstoffe Die moderne chemische Industrie bringt feine grosse Menge von Kunststoffen hervor, ohne die das moderne Automobil überhaupt undenkbar wäre. Vom strahlenden Kleid des Wagens, der empfindlichen Spritzlackhaut, bis zum Bremsbelag und zu manchen Teilen der elektrischen Ausrüstung finden wir eine Menge von Anwendungsbeispielen für die Produkte der chemischen Industrie, Ein Teil dieser auf chemischem Wege erzeugten Rohstoffe für das Automobil lässt sich durch Einpressen in geeignete Formen zum gewünschten Endprodukt verarbeiten. Wir denken da an die Bremsbeläge, die Betätigungsknöpfe am Armaturenbrett und am Schalthebel, sowie an die Isolierstoffe der elektrischen Ausrüstung. Als eigentliche Preßstoff-Fabrikate von hotnogener Struktur interessieren uns in diesem Zusammenhange hauptsächlich die beiden letztgenannten Kategorien von Automobilbestandteilen. Die meisten von ihnen sind aus dem als « Bakelit» bekannt gewordenen Material angefertigt, das sich zur Herstellung von allen möglichen durchscheinenden oder undurchsichtigen Gegenständen eignet Seine gute Isolationsfähigkeit prädestiniert 9en Bakelit zum Baustoff für die Elektroindustrie, wo er sich auch bereits weitgehend eingeführt hat. Gegenüber den meisten Isolierstoffen besitzt er bestimmte Vorzüge, die zum Teil in seiner guten Formbarkeit und weiter darin begründet liegen, dass er im Gegensatze zu Fiber nicht hygroskopisch Ist. Interessante Möglichkeiten erschliesst auch die Tatsache, dass man diesen Stoff mit Papier oder Geweben «armieren » kann, wodurch sich seine mechanischen Eigenschaften so weitgehend verbessern lassen, dass man ihn sogar zu Zahnrädern für mittlere Belastungen verwenden kann. Woraus besteht Bakelit ? Als Grundstoffe für die Erzeugung von Bakelit kommen Phenol, besser bekannt unter dem Namen Karbolsäure, sowie Formaldehyd in Frage. Phenol seinerseits erhält man aus Kohlenteer in Form weisser Kristalle, die bei Erhitzung leicht schmelzen und sich auch durch Zugabe von ein wenig Wasser verflüssigen lassen. Das Formaldehyd stellt man durch Ueber : leiten eines Gemisches aus Luft und Holzälkoholdämpfen über geheizte Kupfer- oder Platinflächen her, wodurch der Alkohol infolge Kontaktwirkung (Katalyse) teilweise oxydiert wird. Hiebei entsteht Formaldehyd in Gasform, das man aufgelöst in Wasser unter dem Namen Formalin im Handel erhält. Wenn man nun Phenol und gelöstes Formaldehyd in einem geschlossenen Kessel mit Heizmantel auf eine gewisse Temperatur erwärmt, so setzt eine chemische Reaktion ein, wobei sich das Formaldehyd und das Phenol miteinander verbinden. Nach wenigen Stunden ist diese Umsetzung beendet und man findet im Kessel schichtweise übereinander zwei Flüssigkeiten, nämlich oben eine wässerige Lösung und darunter eine gewisse Menge des geschmolzenen Endproduktes aus dieser Umsetzung. In seinem Urzustände lässt sich der Bakelit durch massige Erwärmung erweichen; ausserdem ist er in Alkohol und Aceton löslich. Hat man ihn aber einmal für kurze Zeit einer stärkeren Erwärmung ausgesetzt, so lässt er sich nicht mehr erweichen. Im Gegenteil, er verhärtet sich um so mehr, je länger man ihn erwärmt. Diese Härtung liegt in einem weiteren chemischen Vorgang begründet, einer inneren Umwandlung des Bakelits. Er verliert in diesem Zustande seine Löslichkeit in Alkohol und Aceton und wird chemisch so immun, dass ihm sogar die meisten Säuren nichts anzuhaben vermögen. Als Füllstoff setzt man dem Bakelit Holzmehl oder Asbest zu, wodurch sich die technischen Eigenschaften der daraus fabrizierten Gegenstände in gewissen Grenzen verändern lassen. Wo grosse Festigkeit benötigt wird, dienen die erwähnten Papier- oder Gewebeeinlagen dazu, ihm diese zu verleihen. Ein Zusatz von Graphit verbessert die Gleiteigenschaften von Bakelitteilen sehr wesentlich. Zur Herstellung von Pressteilen verwendet man den Bakelit in seiner erweichbaren ! Abart. In den geheizten Pressformen erwärmt er sich während des Pressvorganges so,stark, dass er in den. harten Zustand übergeht. Die mit Holzmehl durchsetzte Pressmasse eignet sich am besten für die Fabrikation von Teilen für die elektrische Ausrüstung des Wagens. Man gibt das Rohmaterial in Pulverform in die Presswerkzeuge und presst es unter hdyraulischem Druck in die gewünschte Gestalt, wobei es sein Volumen um ca. 60 % verringert. Man braucht nicht zu befürchten, dass sich die Pressteile nachträglich verziehen könnten, da Bakelit keine Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. In dieser Art entstehen die mannigfaltigsten Produkte, wie Verteilerköpfe für die Zündung, Bürstenhalter für die elektrischen Maschinen, Verschalungen für Armaturen usw. Viel Arbeit erspart man sich dadurch, dass Metallteile, wie Klemmen, Steckdosen und Gewindemuttern direkt eingepresst werden können. Jedes Stück kommt in gebrauchsfertigem Zustand aus der Presse und benötigt, abgesehen vielleicht vom Entfernen des Pressgrates,' keine weitere Nacharbeit. Ausserdem lässt sich das Material ohne weiteres noch nachträglich bearbeiten. Nicht selten trifft man Zahnräder aus Bakelit mit Gewebeeinlagen an, die sich durch einen besonders ruhigen und weichen Lauf auszeichnen. Solche Zahnräder eignen sich als Antrieb für Geschwindigkeitsmesser, sie kommen dank ihres geräuschlosen Laufs auch als Antriebsräder für die Nockenwelle in Frage. Man verwendet sie stets in Kombination mit genau bearbeiteten Metallzahnrädern. Wo es sich nur um die Übertragung sehr kleiner Kräfte handelt, dürfen ausnahmsweise auch einmal zwei Bakelitzahnräder miteinander in Eingriff stehen. Im Kontakte mit abgenützten oder unbearbeiteten Zähnen nützt sich das Material begreiflicherweise rasch; ab. .Sehr wichtig Von einem neuen, nicht rostenden Stahl, den ein englischer Ingenieur erfand, und dessen Hauptvorteile in der Billigkeit seiner Herstellung und der Möglichkeit liegen, ihn mit andern Stählen zusammenzuschweissen, so dass der gewöhnliche Stahl nun mit einer dünnen Schicht seiner nichtrostenden Abart überzogen werden kann, die ihn vor allen korrosiven Angriffen schützt. Dass in Deutschland ein neuer Prozess zur synthetischen Herstellung von Benzin demnächst industriell ausgebeutet werden soll, der eine um zirka 30 % billigere Fabrikation erlaubt als bisherige Verfahren. Dass amerikanische Ingenieure sich allen Ernstes mit dem Studium eines Wagens mit Heckmotor befassen, dessen Fussboden tiefer liegen soll und der ausserdem ein sehr niedriges Gewicht pro PS aufweisen wird. Dass kommende Automobilbrennstoffe nach Ansicht eines bekannten amerikanischen Ingenieurs einen Oktanwert von 78 bis 80, eine flachere Siedekurve und einen ungefähr gleich hohen Dampfdruck haben sollten wie die bisherigen Benzine. ist eine gute Schmierung für die Bakelitzahnräder, die übrigens durch Fett oder Oel in keiner Weise angegriffen werden. Neben diesem bekanntesten aller Pressstoffe erzeugt die chemische Industrie neuerdings noch andere Stoffe mit ähnlichen Eigenschaften aus allen möglichen Rohstoffen, die als Nebenprodukte irgend eines Fabrikationsganges billig anfallen. Man spricht sogar schon davon, dass eine grosse amerikanische Automobilfirma sich allen Ernstes mit dem Plane trägt, zur Erzeugung von Preßstoffen künftig unter anderem Sojabohnen zu verwenden. Das letzte Wort in der Entwicklung der Preßstoffindustrie scheint also noch längst nicht gesprochen zu sein. •••*• - b - D ein Tal. Nr. ÄMRISWIL Ritzi & Wagner Central-Garage 500 BERN C. Ceresole & Cie. 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