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E_1936_Zeitung_Nr.049

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12 ÄÜTÜMOBIL-REVUE

12 ÄÜTÜMOBIL-REVUE DIENSTAG, TÖ. TÜJTt T935 Gesellschaftsfahrten der Automobil-Revue Auf vielfachen Wunsch unserer Abonnenten organisieren wir auch in dieser Fahrsaison wieder einige Gesellschaftsfahrten, denen im letzten Jahr ein so grosser Erfolg beschieden war. Vorgesehen sind folgende Fahrten: 1. Durch Tirol, Salzkammergut, Wien und Budapest und zurück über den Plattensee, Graz, Klagenfurt, Grossglocknerstrasse, Dolomiten. Dauer der Fahrt ca. 2 Wochen. Zeitpunkt der Fahrt Mitte Juli. 2. ENGLAND: Von Basel über Reims nach Le Touquet-Paris Plage, Calais, über den Kanal nach Dover, Easfbourne, Bournemouth, Bath, Bristol, Stradford on Avon, Birmingham, Blackpool, Harrogate, Norfhampton, Oxford, Windsor, London, Dover, Ueberfahrt nach Ostende, Bruxelles, Luxemburg, Basel. Dauer der Fahrt 14 Tage. Zeitpunkt der Fahrt: Anfang August. 3. Von Basel nach Verdun, Luxemburg, durchs Moseltal an den Rhein nach Köln, Frankfurt, Heidelberg, Schwarzwald. Dauer der Fahrt ca. 8 Tage. Zeitpunkt der Fahrt: Ende August Wir besorgen für einen massigen Pauschalpreis: einen erfahrenen Reiseleiter, Unterkunft und Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) in guten Hotels, Garagen, Führung in Städten, alles einschliesslich Bedienung und Taxen. Wer sich für diese Fahrten interessiert, wende sich an das Touristikbureau der Automobil-Revue, Bern. Breitenrainstrasse 97. Telephon 28.222. Die CH Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Tou ring, Funrer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des Wagners T. C. S. Langenthai BERN Kreuz 7 bürgt für prima • $ - • ' . • • Küche u. Keller Hotel Wilden Mann u. Terminus T.es. Aarbergergasse — Ryffhgässchen empfiehlt bestens Küche und Keller. Alle Zimmer mit Telephon und fliessend. Wasser von Fr. 4.50 an. Tel. 23.141. Autoanlegeplatz. Franz Peschl, Bes. MURI-BERN A.C.S. Hotel Sternen T.C.S. 5 km ausserhalb Stadt, Strasse Thun-Interlaken. Rendez-vous der Automobilisten. — Bekannte Küche, offene und geschl. 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An dieser Abnahme sind die meisten Kategorien beteiligt, stehen doch nur die Motorräder mit zwei oder drei Rädern und Ledersitzen, die Traktoren ohne Karosserie und die elektrischen Apparate mit einer leichten Zunahme zu Buch. Nach ihrem Herkunftsland verteilten sich die 1129 (1190) im April 1936 eingeführten Automobile und Chassis auf folgende Länder : Amerika 383 (405). Deutschland 369 (316), England 132 (137), Frankreich 115 (173), Italien 107 (126), Tschechoslowakei 18 (22) und Österreich 5 (11). Auf der andern Seite erreichte die Ausfuhr während des Berichtsmonats die Zahl von 30 (19) Stück, 297,936 (348,418) kg und einen Wert von 1,126,522 (1,236,842) Fr. Das entspricht einer quantitativen Vermehrung um 11 Stück, aber einer Verminderung um 50,482 kg und einem Absinken des Ausfuhrwertes um 110,320 Fr. In ihren Ursachen geht diese rückläufige Bewegung vor allem auf die Automobile und Chassis über 1600 kg Gewicht zurück. Wie bereits früher erwähnt, unterscheidet die offizielle Statistik nunmehr folgende 12 Kategorien: a) Motor-Zwei- und Dreiräder, ohne Lederüberzug (Position 913 a); b) Motor-Zwei- und Dreiräder, mit Lederfiberzug (Pos. 913 b); 0) Automobile und Chassis im Stückgewicht unter 800 kg (Pos. 914 a); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 kz (Pos. 914 b); e) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 und 1600 kg (Pos. 914 c); 0 Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg (Pos. 914 d); g) Karosserien aller Art für Automobile (Position 914 e); h) Elektrokarren (Pos. 914 £); 1) Traktoren ohne Karosserie (Pos. 914 g); k 1 ) Elektr. Beleuchtungseinrichtungen für Fahrräder, elektr. Einrichtungen für Motorräder, Scheinwerfer, Nebellampen, Seitenlampen, Stoplichter für Motorfahrzeuge aller Art (Pos. 924c 1 ). k 2 ) Andere elektr. Apparate (Anlasser, Zündungseinrichtungen, Scheibenwischer etc.). 1) Geschwindigkeitsmesser für Motorfahrzeuge (Pos. 924 d). , ausserdem die Einzelteile, welche den oben erwähnten Kategorien angehören. In Prozenten ausgedrückt partizipieren diese Kategorien wie folgt an unserem Aussenhandelsgeschäft: Einfuhr Ausfuhr April 1936 1935 1936 1935 a 1.39 2.36 1.08 3.93 b 0.23 0.09 0.11 0.04 c 14.26 13.30 0.11 0.06 d 32.94 36.20 0.62 0.64 e 33.52 33.69 0.67 0.57 f 14.34 12.71 58.24 65.13 g 0.13 0.10 — 0.02 h — 0.003 — — i 1.37 0.23 2.93 0.01 0.77 1.83 1.26 28.94 1.00 33.69 0.05 0.05 0.72 0.66 Ein Ueberblick über die aus 11Ländern stammende Einfuhr liefert folgende Einzel- heiten : Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel Deutschland Oesterreieh Trankreieh Italien a b c e f l k 1 k* c d fk* o d efgi k 1 k* o d e Stock 82 17.63 8.57 168 1170.78 1530.79 443.63 387.33 92 2 20.21 14.61 14 13 7.73 39.86 1.94 9 2.54 1.24 1 6.53 97 981.19 17 237.93 47.63 1.63 59 77 1.65 16 1 1.36 31 230.99 56 558.92 19 294.69 35.75 Wert In Fr. 13.384 3.500 198.528 311.523 115.489 188.428 443 42 18.001 18.553 491 251 1.855 13.400 1.705 60 1.585 440 2.800 207.343 81.820 33.108 574 605 1.025 1.977 330 625 58.198 120;861 134.927 15.477 868.382 17.271 331.607 Stück q kz Wert In Fr. Total g 18 134 k 1 22 322 k a 1.56 2.583 Belgien 1 9 260 333.387 a 7 9.71 4.844 b 1.75 914 f 15.87 4.242 k 1 2 37 k» 1.40 1.015 1 2 40 11.092 Niederlande f 4 40 40 Grossbritannien Abnahme der Einfuhr a Schweden Tschechoslowakei c fg 8 20.73 16.801 1 4.02 2.010 16.97 11.298 1 14.36 4.394 93 1.422 99 1.332 5 125 298.690 1 34 169 169 18 139.02 37.275 33 358 18 100 1.03 916 38.649 17 #126 126 a 2 6.55 3.150 d 106 1208.69 205.472 e 259 3523.94 629.392 f 18 544.54 168.256 g 6.78 2.641 i 3 191.13 35.435 k 1 1.29 871 k a 4.87 3.890 1 26 305 1.049.418 13889.97 829.105 Amerika, nach wie vor unser Hauptlieferant, hat sein Einfuhrkontingent etwas zu steigern vermocht, deckte es doch unsern Bedarf zu einer Quote von 35,58 % gegenüber 33,34 % im April 1935. Dagegen bleiben die Importe aus den Vereinigten Staaten, nach ihrem Wert betrachtet, hinter den Ziffern des entsprechenden Monats 1935 zurück, und zwar lauten die entsprechenden Zahlen 1,047,412 gegen 1,259,904 Fr. Nebenbei bemerkt überschreiten die Lieferungen keines unserer grossen Bezugsländer die Zahlen des April 1935. Deutschland, das an 'zweiter Stelle folgt, verzeichnet ebenfalls ein Anwachsen seiner Einfuhr, nimmt es doch mit 29,44 (26,28) % an unsern Importen teil. Umgekehrt lässt sich für Italien ein leichter Rückschlag von 13,65 auf 11,30% feststellen, ebenso für Frankreich (11,24 gegen 13,30%), währenddem sich für England die allerdings minime Vermehrung von 10,03 auf 10,12 % errechnen lässt. Diese 5 Hauptlieferländer deckten unsere Nachfrage zu 97,68 (96,60) %. ging nach 41 hende Quoten Italien Belgien Niederlande b c 72 487.37 121.850 d 52 516.42 112.728 e 8 113.61 26.730 f i k l k a 1 a k 1 Japan k 1 Vereinigte St. April 1936 April 1935 Deutschland Jesterreich Frankreich Staaten, auf welche nachsteentfallen : a b k 1 k 2 1 af k 1 k a 1 f i k a 1 f k 2 1 f k* k s a f k* k* rrossbritannien a f k 1 a. 28 S8.99 40.809 b 3 15.58 6.864 c 291 2042.42 420.506 d 469 4835.87 971.327 e 336 4613.80 988.358 f 33 1050.40 422.912 g 9.69 3.892 i 4 206.10 40.476 k 1 24.64 22.720 k a 25.17 29.410 1 72 1.551 2.948.825 1164 12883.38 a 71 134.32 89.109 b 7.69 3.346 c 244 1739.46 502.514 d 522 5451.26 1.367.742 e 398 5522.01 1.272.663 f 26 957.72 480.364 g 8.80 3.917 h 8 130 i 20.40 8.723 k 46.74 47.453 1 1.49 l.OfiQ 3.777.930 k a 97 1006.59 q ke 2.74 1.40 1599.53 9 2.06 1 8.74 88 26.55 2 2.61 13.20 95.70 78.99 55.74 197.36 31.29 2.92 179.14 5.76 3.42 12.57 1.49 26.89 • 3.85 2.30 16.25 6.51 1 1.92 12 13.14 1261 Unsere Ausfuhr im April 1936 a 9« Wert in Fr. 6.089 1.220 331.528 110 5.505 355 45 9.060 852 30.073 30 1.758 1.300 7.000 7.560 43.080 33.025 39.290 2.596 64.148 10.123 3.677 8.225 1.802 34.755 1.912 1.509 12.250 4.840 50 4.798 451 14.678 1.120 344.807 40.060 135.609 77.948 44.782 20.511 21.097

N° 49 — XflEWSTAG. 16. JUNI 1936 AUTOMOBIL-REVUE 13 Spanien Portugal Dänemark Norwegen Schweden Finnland Polen Jugoslawien Griechenland Bulgarien Rumänien Türkei Aegypten Tunis Südwestafrik* Ostafrika Philippinen Japan Kanada Vereinigte St. Mexiko Guatemala Costa Rica Jamaica Columbien Guyana f k 1 k* fff k l k 2 f k* k« f k* f k* k* Tschechoslowakei a f k* k a 1 Ungarn £ k* af k* f k» ff k a a k* k* 1_1 Britisch Indien k* Straits Settl. k» Burma Niederl. Indien ka a k 1 k* f k» k l k 2 k» f k» k 1 k 1 k 1 f Stick Wert in Fr. 1 98.10 44.287 99 899 5.46 6.229 1.24 1.454 2.18 1.949 2.82 2.625 8 68 60 7.49 6.830 65 415 8.73 8.522 31 331 1.74 1.323 10 151 177.56 101.246 6 80 9.38 13.653 2 59 15.40 15.939 13 434 174.31 153.906 10 311 1.18 148 34 127 102 6.38 4.463 97 80 375 1.17 1.000 32 234 2.19 2.558 4.11 24.720 157 46 •i 281 680 sn 1.55 3.792 9 3 3 3.62 1.08 1.03 21 57 9 2.83 9.11 16 3 10 4.24 1.15 178 60 80 1.815 750 825 379 1.164 140 2.110 18.101 28 82 386 22 138 1.164 1.113 Total 61.415 1.454 1.949 2.753 15.767 1.654 115.130 170.649 275 4.650 1.375 234 2.558 24.720 203 281 680 3.792 179 60 80 3.390 379 1.164 2.250 18.101 110 386 22 138 1.164 1.113 Brasilien Argentinien April 1936 Zunahme der Ausfuhr Abnahme der Ausfuhr Stück « kr Wert In Fr. Total f 1 33.75 9.700 k a 2.08 3.800 13.500 k a 5 134 134 b o d e f i k 1 k» 1 30 3 1 8 3 4 13.05 1.40 13.20 95.70 78.99 2213.39 197.36 24.32 334.99 6.96 2979.36 69.13 89 5.37 84.07 40.76 2924.82 21 69 352.54 5.70 12.138 1.220 1.300 7.000 7.560 656.063 33.025 20.590 379.537 8.089 1.126.622 48.649 434 700 7.925 7.000 805.581 220 150 357.994 8.189 1.236.842 Obwohl sich die Bezüge Deutsehlands in nicht unerheblichem Masse vermindert haben (344,807 gegen 558,661 im April 1935), so muss es nach wie vor als unser- bester Kunde angesprochen werden. Volle 30,60 % unserer Lieferungen nahmen ihren Weg in unser nördliches Nachbarland. Daran schliessen sich, nach Massgabe unserer Exporte: die Tschechoslowakei mit 15,14 %, Frankreich mit 12,03 %, Polen mit 10,21 %, Italien mit 6,91 %, Spanien mit 4,56 %, Belgien mit 3,97%, Oesterreich mit 3,55 %, Türkei mit 2,19 %, England mit 1,87 %, Holland mit 1,82%, Amerika mit 1,60 %, Schweden mit 1,39 % und Brasilien mit 1,19 %. Diese 14 Staaten haben zusammen 97,03% unserer Ausfuhr aufgenommen, der Rest von 2,97 % vereinigt die übrigen 27 Länder in sich. Eine Untersuchung über die wirtschaftliche Zweckmässigkeit der Beimischung von Alkohol zu Benzin. Im Verlag und im Auftrag der Via Vita ist soeben eine Broschüre erschienen, welche Dr. Paul Keller, Professor der Nationalökonomie an der Handelshochschule St. Gallen, zum Verfasser hat. Die Untersuchung befasst sich mit der wirtschaftlichen Zweckmässigkeit der Beimischung von Alkohol zu Benzin und der Vermehrung der schweizerischen Alkoholbereitung. Dr. Keller untersucht zunächst die rechtlichen Grundlagen des Bundesbeschlusses für Tine Beimischung von Obstspiritus zu Benzin. Er kommt zum Schlüsse, dass die rechtliche Grundlage für ein solches Vorgehen besteht. Die Ziele, welche die schweizerische Alkoholgesetzgebung verfolgt, sind mit Ausnahme des ersten: Einschränkung des Schnapsverbrauches, nicht erreicht worden. Der gute finanzielle Ertrag der Brennerei führt heute in der Schweiz zu einer Obstverwertung, welche volkswirtschaftlich höchst bedenklich ist. Es besteht — nach dem Verfasser kein Zweifel darüber, dass der Obstbauer aus der geltenden Alkoholordnung eine bedeutende Subvention erhält. Das militärische Interesse verlangt für den Kriegsfall eine ausreichende Treibstoff- Versorgung mit Beiziehung möglichst grosser einheimischer Betriebsstoffe. Aus diesem Grunde muss eine gewisse Möglichkeit der Alkoholproduktion im Inland vorgesehen werden. Es geht aber nicht an, im teuren inländischen Kernobst-Spiritus die einzige Kriegsreserve zu sehen. Der Verfasser weist nach, dass sowohl Frankreich wie Deutschland grosse Verluste aus der Durchführung des Beimischungszwanges erleiden. Für unser Land kommt eine autarkische Versorgung, d. h. eine Selbstversorgung mit möglichster Unabhängigmachung vom Ausland nicht in Frage. Das Benzin ist ein bedeutsames Kompensationsgut, das unserer Wirtschaft Ausfuhrmöglichkeiten verschafft. Eine Beimischung von Alkohol würde sich deshalb für unsere Aussenhandelspolitik schädlich auswirken. Anderseits müsste die Beimischung zu einer Verteuerung des Betriebstoffes und damit letzten Endes zu einer Steigerung unserer Lebenshaltungs- und Produktionskosten führen. Eine neue Benzinpreis-Erhöhung würde der vom Bundesrat vertretenen Wirtschaftspolitik der Kostensenkung widersprechen. Wir sind mit dem Verfasser durchaus einig, wenn er energisch eine Umstellung in der Alkoholverwaltung verlangt. Es muss alles unternommen werden, um eine andere Verwertung des Obstes zu erreichen. Die Alkoholverwaltuns: darf nicht weiterhin als Sub- April 1936 b c d ef g i k 19 3484.18 Alkohol und Benzin Ton Dr. Paul Keller., 11 ventionsanstalt für die Landwirtschaft ausgebeutet werden. Nicht ganz einverstanden werden die Kreise der Automobilinteressenten damit sein, dass ein sog. «Leerungs-Verkauf» der Alkoholverwaltung durchgeführt werden soll. Die Behauptung der Alkoholverwaltung, es beständen keine Lagermöglichkeiten, entspricht nämlich nicht den Tatsachen. Da auch ein Leerungsverkauf die Erstellung besonderer Entwässerungsanlagen bedingt, und diese sich niemals rentieren würden für eine nuT zeitlich bechränkte Durchführung, so kann aus Wirtschaftskreisen einer solchen Massnähme nicht zugestimmt werden. Wenn einmal solche Entwässerungsanlagen — seien es nun staatliche oder private — bestehen, so ist damit auch ein Grund geschaffen, um das Provisorium, von dem man heute spricht, in eine ständige Einrichtung umzuwandeln und die Beimischung zu verewigen. Beispiele für ein solches Vorgehen wären übrigens schon vorhanden; sie sind geeignet, den Verdacht und die Beunruhigung in Automobilistenkreisen zu verstärken. Abgesehen von dieser Schlussfolgerung des Verfassers, der wir nicht beistimmen können, bietet die . vorliegende Broschüre eine gute Einführung in das Problem der Al^ kohol-Beimischung zum Benzin. -ner. Ausland 504.82 110.820 Der amerikanische Automarkt im Mai. Hatte die Verkaufskurve im April ihren höchsten Punkt erreicht, so sprechen alle Anzeichen dafür, dass der Mai nicht weit darunter bleiben wird. Allgemein erwartet man für diesen Monat einen Gesamtumsatz, der sich stark an das April-Total von 456.000 Einheiten nähert. Von dieser Ziffer entfielen 391.000 auf die Personenwagen und 65.000 auf die Lastfahrzeuge. Vergleichsweise seien daneben die Zahlen für den März 1936 aufgeführt: 333.000 Personen- und 53.000 Lastwagen. Wie gut sich das Geschäft im Mai entwickelte, eThellt aus der Tatsache, dass bis zum 20. die Lieferungen von acht der führenden Automobilfabriken nur um 2000 Wagen oder 1% hinter dem Ergebnis der Parallelperiode des Aprils zurüekblieben. Das letzte Monatsdrittel mag die Differenz noch etwas vergrössern, dennoch aber besteht begründete Aussicht, dass das Resultat höchstens 5—10 %>• tiefer liegen werde als das Volumen der Aprilverkäufe. Die Lagerbestände sowohl an neuen Modellen als auch an Occasionen lichten sich zusehends. Setzte die Liquidation bei jenen bereits im April ein, so machte sie sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt erst im Mai geltend. Soweit die Produktion während des Monats Mai in Frage steht, so gehen die Vermutungen dahin, sie werde sich um die halbe Million harum bewegen, währenddem man für den Juni nur mit einem geringen Rückgang rechnet CHEVROLET CAMIONNETTE mit geschlossenem Führersitz, 300 kg Tragkraft, in prima Zustand, nur Fr. 600.—. Anfragen unter Chiffre 15489 an die 107U Automobil-Revue, Bern. prachtvolles CABRIOLET (Spezialkarosserie), 4/5pl., sehr wenig gefahren, 12498 8 Zylinder. 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