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E_1936_Zeitung_Nr.049

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Preis Fr. 6.—. b) Ausgabe «Schweiz und Grenzgebiete», gleicher Inhalt wie oben, dazu noch 28 Kartenblätter der Grenzgebiete der Schweiz, 300 Alpenpassbeschreibungen. Preis Fr. 8.—. Die Alpen, Automobüführer durch das gesamte Alpengebiet vom Mittelmeer bis an die Donau, enthaltend SO Karten im Maßstab 1:500,000, 300 Alpenpassbeschreibungen mit zahlreichen Illustrationen. Preis Fr. 8.—. Automobilführer ton Frankreich, 25 Karten im Maßstab 1:1,000,000, 178 Seiten Text über bevorzugte Touren, landschaftliche Schönheiten und historische Sehenswürdigkeiten, Ortsregister, 40 Kunstdruckbilder, eine Gesamtkarte von Frankreich. Preis Fr. 6.—. Automobilführer Ton Italien, 10 Karten im Maßstab 1:1,000,000,12 Karten im Maßstab 1:500,000, 170 Seiten Text, der durch hervorragende Sachkenntnis den touristischen: sowie den kulturellen Wünschen des Automobilfahrers entspricht. In knapper Form sind die verschiedenen touristischen Gebiete Italiens behandelt. Preis Fr. 6.—.' Automobilführer von Deutschland. Enthaltend 14 Karten im Maßstab 1:1,000,000, 160 Seiten Text, die wichtigsten Landschaften ; und Städte des Reiches behandelnd, 40 prächtige Kunstdruckbilder. Preis Fr. 6.—. Automobilführer TOR Spanien und Portugal. 12 Karten im Maßstab 1:1,000,000, ca. 120 Seiten Text über Spanien und Portugal. Preis Fr. 6.—. Uebersichtskarten. Zentral-Europa .(Europa Touring). Maßstab 1:1,500,000. Pap. Fr. 6.—. Lw. Fr. 8.—. Europa (Europa Touring). Maßstab 1:3,000,000. Pap. Fr. 6.—. Lw. Fr. 8.— Der Referent erläuterte an Hand von Lichtbildern die von der Alpenstrassenkommission der V.S.S. herausgegebenen Normalien für Alpenstrassen. Die Normalien umfassen sämtliche technisch wichtigen Normen, wie Strassenbreite, Längs- und Querprofil der Strasse, Kurvenausbau, Erweiterung der Strasse durch Anlage von Geh- und Radfahrwegen, Neigungswinkel etc. Herr Walther umriss die Aenderungen gegenüber den früheren Normalien und befasste sich speziell mit dem für den Alpenstrassenausbau sehr wichtigen Ausbau der Kurven. Die Normalien der V.S.S. sollen gemäss Beschluss des Bundes den Ausbauarbeiten auf den Alpenstrassen zugrunde gelegt werden. Der Präsident verdankte Herrn Walther seine grosse Arbeit und seine Bemühungen um die Entstehung der Alpenstrassennormalien. Als zweiter Referent befasste sich Herr Kantonsingenieur Perret (Lausanne) mit dem Thema < Die Schönheit der Strasse.» Herr Perret konnte im Kanton Waadt feststellen, dass die Reklame einen unheilvollen Einfluss auf das « Gesicht» der Strasse ausübt. Nachdem das Automobilgesetz die rechtliche Handhabe bietet, die Reklamen an den Strassen einzuschränken, hat der Kanton Richtlinien für eine massige Reklame aufgestellt. Es wird ein Einheitstyp für Firmennamenschilder an der Strasse in der Grosse von 1 Meter zu 50 Zentimeter vorgeschrieben. Im Kanton Waadt treten die Behörden auch für möglichste Verwendung von Natursteinen an Stelle von Beton ein. Dadurch kann der Anblick der Strasse ganz bedeutend verschönert werden. Das interessante Referat wurde von den Teilnehmern und dem Präsidenten wärmstens verdankt. Ein drittes Referat von Herrn Oberbauinspektor v. Steiger behandelte den « Ausbau der Alpenstrassen.» Der Oberbauinspektor, dem von Amtes wegen die Oberleitung des von Bund und Kantonen beschlossenen Ausbaues der Alpenstrassen obliegt, erinnerte eingangs, dass auch der heutige Ausbau niemals eine Vollendung sein könne. Unsere Nachkommen werden die Strassen wiederum verbessern müssen. Die gefürchtete Umfahrung der Schweiz habe noch nicht angefangen (? Red.). Auch sei das Ausland im Strassenbau nicht viel weiter als wir. In den Dolomiten könne man immer noch Alpenstrassen sehen, die nicht breiter und nicht besser sind als unsere schweizerischen. Aber überall wird gebaut. Deshalb dürfen wir nicht zurückhalten. Die Forderungen des Automobils umfassen eine Verbreiterung der Alpenstrassen, einen besseren Kurvenausbau und, wo es möglich ist, eine Trennung des Fussgängerverkehrs vom übrigen Verkehr. Der Referent stellte dann dar, welche bedeutenden Kosten dem Bau der Alpenstrassen eigen sind. Eine bisher unvermeidliche Eigenheit des Alpenstrassenbaues bildet die Ueberschreitung der Koetenvoranschläge. Beim Samnatin und der Strasse nach Indemini waren die Ausführungskosten dreimal höher als der Kostenvoranschlag. Der Oberbauinspektor tritt dafür ein, dass überall, wo es möglich ist, neben den Strassen ein Fussgängerweg erstellt werden soll, denn auch der Automobilist wird in den Alpen gerne einmal seinen Wagen verlassen, und damit «nützt er uns mehr als mit dem staubfreien Herumfahren in der reinen Höhenluft». Ueber die zeitliche Einteilung konnte man nicht viel erfahren. Die Hauptsache ist, dass gearbeitet wird. Das Programm schreibt nachher der Geschichtsschreiber. Nach dem mit Beifall entgegengenommenen humorvollen Referat des Oberbauinspektors ergriff noch Herr Ingenieur Hertig das Wort, um den Teilnehmern die provisorischen Ergebnisse einer Umfrage über Pflasterung und Pflastersteinproduktion bekanntzugeben. Der Samstagnachmittag war der Besichtigung des vom Kanton Waadt vortrefflich ausgebauten Stückes der Simplonstrasse zwischen Cully und Vevey gewidmet. Eine Seerundfahrt gab willkommene Gelegenheit zur Fühlungnahme zwischen den Teilnehmern und bot gleichzeitig einen prächtigen Naturgenuss für alle Freunde der lieblichen Genferseelandschaft. Die Hauptversammlung fand am Sonntag, vormittags 9 Uhr, in der Aula der Universität statt. Der Präsident der V. S. S., Herr Kantonsingenieur Schläpfer (Herisau), begrüsste die Anwesenden und besonders die Vertreter der Eidgenossenschaft, des Kantons Waadt, der Stadt Lausanne und der verschiedenen Verbände, sowie der Presse. Er dankte allen denjenigen, welche im vergangenen Jahre die Arbeit der V. S. S. gefördert haben, speziell Herrn Baudirektor Studer, Präsident der Baudirektorenkonferenz, welcher leider an der Teilnahme an der heutigen Tagung verhindert sei. Dank sprach er auch aus den verschiedenen Kommissionen und dem Geschäftsführer der Vereinigung, Herrn Dr. Derron. Der Präsident ehrte in warmen Worten die im letzten Jahre Verstorbenen, unter welchen vor allem zu nennen sind die Herren Stadtingenieur Vittaud und das Ehrenmitglied Herr Dir. Fellmann, der mitten aus seiner Arbeit vor einigen Tagen abberufen worden ist. Der Präsident gab dann die Mutationen im Torstand bekannt. Zurückgetreten sind die Herren Prof. Thomann, Zürich. Ing. Schuler, Zürich, und Obering. Walther in Spiez. Diese Herren haben sich um die V S. S. sehr verdient gemacht und Herr Schläpfer verdankte ihre Dienste aufs beste. Neu werden in den Vorstand vorgeschlagen die Herren Kantonsobering. von Steiger, Bern, Herr Pesson, Kantonsing, des Kantons Genf, Herr Kantonsing, Rossier, Freiburg, Herr Grivaz, Aigle, Herr Stadtrat Stirnemann, Zürich, Herr Kreising. Georgi, Zürich. Diese vom Vorstand vorgeschlagenen Herren werden von der Versammlung einstimmig gewählt Als Präsident wird für drei weitere Jahre der bisherige, Herr Kantonsing. Schläpfer (Herisau) mit Akklamation bestätigt. Als Ort der nächsten Versammlung wird Kreuzungen gewählt. Nach Genehmigung des Jahresberichtes und des Rechnungsabschlusses sowie des Budgets pro 1936 konnte zum zweiten Teil der Verhandlungen geschritten werden. Herr Virieux, Stadtarchitekt in Lausanne, hielt ein vorzügliches Referat über « Strasse und Stadt.» An Hand von instruktiven Lichtbildern zeigte der Sprechende die Entwicklung der modernen Stadt und die Bedeutung der Strasse für die Städte. Beispiele des In- und Auslandes ergänzten die Ausführungen aufs beste. Wir möchten vor allem festhalten, dass der Referent sich dahin aussprach, dass bei der Neuanlage von Strassen und bei der durch das Verkehrsbedürfnis erzwungenen Anlage von Umgehungsstrassen nicht zuviel Rücksicht genommen werden dürfte auf die Einsprache von « wirtschaftlich > Interessierten. Die Strasse soll ii* erster Linie dem Verkehrsbedürfnis genügen. Auch unangebrachte Pietät ist im Strassen- und Städtebau zu verwerfen. Als zweiter Referent sprach Herr Oberpostinspektor Endtner, Bern, über « Das Postautomobil auf den Alpenstrassen im Sommer und im Winter.» Herr Endtner gab einen sehr interessanten Ueberblick über die Entwicklung des Postfahrzeuges von den ersten Personenautomobilen bis zu den neuesten schönen Autocars der Alpenposten. Zwei Filme von den Schneeräumungsarbeiten an der Maloja, am Julier und am Gotthard ergänzten die vorzüglichen Ausführungen des Referenten. An die Verhandlungen des Vormittags schloss sich das offizielle Bankett im Hotel Beaurivage in Ouchy an, das ungefähr 500 Teilnehmer vereinigte. Herr Staatsrat Fazan begrüsste die Teilnehmer und wies darauf hin, dass der Kanton Waadt und die Stadt Lausanne aus der Arbeit der Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner schon manchen Nutzen gezogen haben. Diegegenwärtigen schwierigen Zeiten stellen die Stras* senfachleute vor schwere Aufgaben. Der Präsident, Herr Schläpfer, begrüsste die Versammlung und besonders auch die Vertreter der Waadtländer Behörden "und der Stadt Lausanne, dankte für die Gastfreundschaft und erinnerte an die Verdienste des verstorbenen Staatsrats Simon, welcher zur V S. S. die besten Beziehungen unterhielt. Das schöne Wetter, welches nach langer Regenzeit über die beiden Festtage angehalten hatte, trug viel dazu bei, dass die Tagung an den herrlichen Ufern des Genfersees zu einem vollen Erfolg und zu einer schönen Erinnerung für alle Teilnehmer wurde. Gr. Um die Stillegung des Autoverkehrs. Ein c Streiksonntag» im Juli? Am letzten Sonntag hielt bei Anlass der Preisverteilung des Forclaz-Rennens für Motorräder der Zentralpräsident der Union Motocycliste Suisse, Herr M. Haecker, eine Ansprache, worin er entschieden gegen den Spritbeimischungszwang Front machte, gegen diese Machination, mit deren Hilfe der verfuhrwerkte Karren der Alkoholregie wieder flott gemacht werden soll. Dabei erwähnte Herr Haecker auch den Plan eines Verkehrsstreiksonntags im Juli. «Zuhause bleiben» soll an jenem Tag für die Automobilisten sowohl als auch für die privaten Gesellschaftswagen-Unternehmer die Parole heissen. Mit dieser Aktion will man den Behörden fürs erste eine warnende Lektion erteilen, man will ihnen durch das Mittel der Tat die Augen darüber öffnen, was der Verkehrsstreik hiesse, sollte er im kommenden Herbst als Antwort auf den « melange föderal » beschlossen werden, womit man uns auf jenen Zeitpunkt hin zu beglücken gedenkt. Wir glauben nämlich zu wissen, dass diese Massnahme nur ein Glied aus der Kette jener Aktionen bildet, mit denen sich die «Via Vita » beschäftigt und die, irren wir nicht, im Mittelpunkt einer Konferenz stehen, welche am nächsten Mittwoch die interessierten Verbände in Bern vereinigen soll.

— DIENSTAG. 16. JUNI 1936 AUTOMOBIL-REVUE Nächsten Samstag und Sonntag Offizielle Einweihung der Gandriastrasse. Obwohl riie Gandriastrasse seit einer Reihe von Monaten dem Verkehr übergehen worden ist, hat man deren offizielle Einweihung, namentlich wegen der letzten Vollendung der Zufahrtsstrassen hinausgeschoben. Die Eröffnungsfestlichkeiten finden nunmehr am 21. Juni statt. Das Festprogramm, an dem auch die Tessiner Sektionen des A.G.S. und des T.C.S. mitwirken, bringt vor allem Veranstaltnugen für die an der neuen Gandriastrasse N'ächstbeteiligten: eine Sternfahrt, eine Schönheitskonkurrenz für Automobile und einen Korso am Quai entlang. Am selben Tage treffen auch die Teilnehmer an der Tour de Suisse in Lugano ein. Der Bedeutung des neuen Werkes entsprechend, das über ein Stück Italien hinweg zwei Kantone und Teile der Schweiz miteinander verbinde*, werden sich zu der Feier höhe eidgenössische und italienische, Tessiner und Graubündner Behörden einfinden. Die letzteren werden am Samstag vormittag von den Tessiner Verkehrsbehörden an der Grenze empfangen und zu dem üblichen Ehrenaperitif geleitet werden. Nachmittags treffen die am Rallye teilnehmenden Wagen am Ziel am Ufer des Ceresio ein. Ein Ball bei Huguenin beschliesst diese Vorbereitungen für" die offizielle Feier. Am Sonntag vormittag fahren Behörden, Vereine und Geladene an die Grenze, wo sie mit den italienischen Behörden zusammentreffen. Um 11 Uhr findet die offizielle Einweihungszeremonie statt, •worauf man sich zu dem vom Tessiner Staatsrat offerierten Bankette in das Hotel «Splendid», in Lugano begibt, bei dem die Vollendung des grossen Werkes ihre Würdigung finden wird. Von 3 Uhr ab erwartet man die Teilnehmer der Tour de Suisse. Nach einem Tee im Kursaal folgt auf dem Quai der Korso der am Vornfittag und Nachmittag durch die Jury teils nach ihren ästhetischen Werten, teils nach ihrem Blumenschmuck gewerteten Wagen. Don Höhepunkt erreicht die Feier am Galaabend im Hotel «Majestic», zu dessen Beginn um 9 Uhr auf dem See eines jener Seenachsfeste stattfinden wird, die in den früheren Jahren den Stolz Luganos bil- • deten. Damit wird auch einem weiteren Publikum •ein ganzes Schock von sportlichen Konkurrenzen und Angenschmäusen geboten, die eine Fahrt in die Feststadt wohl lohnen. Toutismus Beförderung von Personenautomobilen durch den Simplontunnel. Der Zentralsitz des T. C. S. teilt mit: Die Verhandlungen des Automobil-Club der Schweiz (A. C. S.) und des Touring-Club der Schweiz (T. G. S.) mit den Schweizerischen Bundesbahnen (S. B. B.) haben im vergangenen April zu dem Ergebnis geführt, dass Personenautomobile als Gepäck für Fr. 20.— durch den Gotthard- und für Fr. 25.— durch den Simplontunnel (Schweizer Teilstrecke) befördert werden konnten. Mit der Einführung dieser nochmals ermässigten Frachten wurde eine vereinheitlichte Beförderungsart geschaffen, so dass die Aufgabe der Automobile als Eil- oder Frachtgut praktisch ausgeschieden wurde; Nach langen Verhandlungen der beiden obigen Vereinigungen und der S. B. B. mit den italienischen Staatsbahnen konnte nun die Frage des Tarifes für -den Transport der Automobile auf der Strecke Iselle- Domodossola einer befriedigenden Lösung zugeführt werden. Bekanntlich können Automobile in Iselle nicht verladen werden : Nach einer Mitteilung der S. B. B. haben die italienischen Staatsbahnen die Beförderungskosten für ein Automobil bis zu 8 Sitzplätzen und einem Gewicht bis zu 2000 kg für die Strecke Iselle-Domodossola auf Lire 80.— festgesetzt. Der Transport eines Automobils durch den Simplontunnel von Brig bis Domodossola wird somit ungefähr Fr. 56.50 kosten, einschliesslich die Gebühren für den'Ein- und Auslad und für die Erfüllung der Zollformalitäten. Eröffnung von Alpenposten. Am 15. d. M. nimmt die Postverwaltung auf folgenden Alpenstrassen den Betrieb auf: Flueleri-Klausen-Linthal, Disentis- Lukxnanier-Olivone, Thusis-S. Bernardino-Mes.oeco. A. C. S. SEKTION BERN. Wir erinnern nochmals an die ausserordentliche Generalversammlung, welche der Vorstand zur Abklärung wichtiger Tagesfragen einberufen hat. Diese findet statt. Donnerstag, den 18. Juni 1936, 17 Uhr, im Hotel «Schweizerhof», Bern. Die Tagesordnung sieht folgende Geschäfte vor: 1. Protokoll über die ordentliche Generalversammlung vom 14. April 1936- (in Nr. 4 des Nachrichtenblattes veröffentlicht). 2. Auswirkungen der Stundung der, Spar- und Leihkasse auf die finanzielle Abwicklung des II. Grossen Preises der Schweiz für Automobile und Massnahmen des SeMonsvorstandes zur Ordnung der Verbindlichkeiten. 3. Vereinbarung mit der Bundstrecken-Aktiengesellschaft und dem Gemeinderat der Stadt Bern zur Ueberbrückung der entstandenen Zwangslage. •4. Beschlussfassung über die Abhaltung oder Nichtabhaltung des III. Grossen Preises der Schweiz für Automobile 1936. 5. Alkohol-Beimischungszwang. 6. Anregungen und Mitteilungen aus der Versammlung. SEKTION BERN. Ausfahrt mit den Pfleglingen des Asyls Gottesgnad, Ittigen. Zum 15. Male in ununterbrochener Folge führt die Sektion Bern Samstag, den 20. Juni 1936 die traditionelle Anstaltsfahrt mH den Patienten und dem Pflegepersonal der Gottesgnad-Stiftung Ittigen durch. Die Reise führt diesmal nach Gunten am Thunersee, das in einer landschaftlich reizvollen Kehre über den Schallenberg angesteuert werden soll. Die Sektion Bern hat für etwa 100 Fahrgäste Vorsorge zu treffen. Für die meisten von ihnen ist die Ausfahrt mit dem A.C.S. das einzige automobilistische Erlebnis ihres sonst monotonen Anstaltslebens. Der alljährlich stattfindende Ausflug ist für sie ein grosses Fest, von dem sie noch Wochen, ja Monate läng zehren. Es ergeht daher die Bitte an alle Sektionsangehörigen, sich für diesen Dienst christlicher Nächstenliebe zur Verfügung zu stellen. Das Gefühl, "einem leidenden Mitmenschen zu einem Erlebnis zu verhelfen, möge nicht nur die bisherigen treuen Wagensteller beseelen, sondern noch recht viele Neulinge, die diesem Tätigkeitszweig der Sektion bisher passiv gegenübergestanden sind. Das Sekretariat der Sektion Bern am Waisenhausplatz 2, Tel. 23.813, nimmt Anmeldungen mit herzlichem Dank entgegen. Einsohreibefrist bis Donnerstag, 18. Juni 1936. . h. ORTSGRUPPE LANGENTHAL. Der Vorstand der oberaargauischen A.C.S.-Gemeinde hat als Zeichen des Protestes gegen den grundsätzlich beschlossenen Alkoholbeimischungszwang die alljährlich mit der Hauptversammlung verbundene Clubfahrt abgesagt. Es war ursprünglich vorgesehen, die Jahresgeschäfte im schönen Les Rasses bei Ste. Croix abzuwickeln. Nunmehr findet die Hauptversammlung unter Verzicht auf die übliche touristische und gesellschaftliche Umrahmung kommenden Dienstag, den 16. Juni 193,6, 20K Uhr, im Hotel « Bären » in Langenthai statt. Es ist leicht auszurechnen,, wer dadurch der Geschädigte ist. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung, Tätigkeitsprogramm, Aktuelle automobilistische Fragen, Unvorhergesehenes. Die Versammlung wird sich überdies mit einem Antrag an die Stammsektion, hinzielend auf Absage sämtlicher Sektionsveranstaltungen, welche den Konsum in der Schweiz verzollten Benzins mit sich bringen, zu befassen haben. Die durch die Entwicklung der Alkoholverwaltung entstandene Stellungnahme der LangenthaJer ist besonders deshalb bezeichnend, weil sie von jenen Kreisen ausgeht, die zur Zeit der Bussenfallen im Kanton Bern, unbekümmert um alle lokalen Bedenken, die Initiative zum Boykott des Kantons Bern ergriffen hatten. Was damals für einen einzelnen Landesteil Gültigkeit hatte, mag heute, auf die ganze Schweiz angewendet, ebensogut berechtigt sein. ' h. SEKTION ZÜRICH. Eine gross und interessant aufgezogene Damensportveranstaltung soll am 20. Juni den Damenmitgliedern Gelegenheit geben, ihre Fahrfähigkeiten in einem zweckdienlichen, tempobegrenzten Wettbewrb brillieren zu lassen. Den ersten Teil bildet eine Zuverlässigkeitsfahrt, wo eine erst vor dem .Start bekanntgegebene Prüfungsstrecke mit einer vorgeschriebenen Durchschnittsgeschwindigkeit zu befahren ist. Eingelegte, geheime Kontrollen wachen über die oränungsgemässe Lösung dieser Aufgabe. Am Ziel hat man sich dann für die Geländefahrt bereit zu halten. Hier werden an Hand von Croquis zwei oder mehr Stellen bezeichnet, die unter Benützung einer Karte 1:100.000, Blatt Zürich, innert der vorgeschriebenen Maximalzeit zu erreichen sind, wobei die Fahrerin die ihr gut dünkende Route einschlagen kann. Die Bekanntgabe der Resultate für welche das Total der eingeheimsten Strafpunkte maßgebend ist, erfolgt nach dem Nachtessen,, zu dem auch die Herren eingeladen sind, im Gasthof zum Rössli in Mettmenstetten. Und nun wird der kommende Samstag zeigen, ob die Zürcher A.C.S.-Damen das Autosteuer auch so fest in den Händen haben. Nennungsschluss am 17 Juni! Die letztjährige Aelplerkilbi im schön gelegenen Gyrenbad ob Turbenthal hat derart eingeschlagen, daes sie am 28. Juni ihre Wiederholung feiern wird. Beginn um 10 Uhr, Ein grosser Bratereibetriob sorgt für Entrecotes, Koteletten, Bratwürste; eine tidele Bauernmusik spidt zum Tanz auf, derweilen Preisschiessen, Kässtechen,. Karettenrennen. Seilziehen, Topfschlagen. Steinstossen und diverse Kinderspiele als amüsante Konkurrenzen vorgesehen sind. Jeder Teilnehmer, erhält zudem ein echöngestiektes Sennenkäppli aus Stoff. Man wird sich glänzend amüsieren^ Die seinerzeit im Hinblick auf das A.C.S.-Clubfest in St. Moritz hinausgerückte Alpenblumenfabrt ins Oberengadin wurde, da sich ein Vorrücken des Datums auf den 4./5. Juli nicht ermöglichen Hess, mit Rücksicht auf die am 12, Juli beginnende Ferienzeit definitiv abgesagt. An deren Stelle soll 1937 eine Alpenblumenfahrt ins Berner Oberland treten.' Hindernisfahren in Dübendorf. Die Zürcher Automobilisten besitzen heute noch keine Rundstrecke wie die Berner Mutzen. Zwar liegt nun für die Schweiz. Landesausstellung 1939 ein neues Projekt für die Zürcher Allmend vor, das rund um das Ausstellungsareal herum eine breite Strassenrundstrecke vorsieht, die als spätere Automobilrennstrecke bestimmt wäre und dementsprechend angelegt werden sollte. Vorläufig heisst es aber, sich noch mit bescheidenem Mitteln behelfen und so hat denn die Sektion Zürich des A. C. S. alljährlich ein' Hindernisfahren als Rundstreckenrennen en miniature auf ihr Sportprogramm gesetzt Die nun dreijährige Erfahrung zeigt, dass die Zürcher Automobilsportler diese Art automobilistischer Wettbewerbe lieben, denn die Zahl der Teil- nehmer stieg 1935 auf v 24! und 'nun dieses-Jahr-auf gar 29, wovon aber einer, weil Kompressormotoren nicht zugelassen waren, ausser Konkurrenz startete. Fünfzehn Amateure und 15 Experten lagen auf der Asphaltstrasse zwischen dem Sportfliegerund dem Swissair-Hangar auf dem Zivilflugplatz Dübendorf von 8 Uhr morgens bis nach 12 Uhr mittags eifrigst im « Rennen ». Um einen soweit wie möglich gerechten Ausgleich zwischen den kleinen und groS'Sen Wagen zu erzielen, waren in der im Einzelfahren viermal zurückzulegenden Rennstrecke verschiedene Schikanen eingelegt, deren Nichtberücksichtigung Ausscheiden aus der Konkurrenz nach sich zog. Nachdem jeder Fahrer eine Trainingsrunde absolviert hatte, wurde das Startzeichen gegeben. Rasch zeigte es sich dem Zuschauer, dass Fahrer von «bestem Ruf» am Rennen lagen. Namen wie Gübelin, Maag, Jenny, Schlotterbeck, Fiedler, Eocher usw. sorgten für prächtige Sportleistungen, wobei auch der letztjährige Sieger, Bragadir;* nicht vergessen sei. Der Zuschauer erhielt bei dieser .Gelegenheit aber auch einen schlagenden Beweis, was moderne Kleinwagen hinsichtlich Geschwindigkeit zu leisten imstande sind. ' i Nach dem Einzelfahren folgte ususgemäss das Paarfahren.. Je zwei Autos werden mit einer zwei Meter langen Schnur aneinandergebunden und für. die vorgeschriebenen zwei Runden auf... den Weg geschickt, wobei die Schnur weder zerreissen, -noch von einem Wagen abfallen darf. Ausgeglichenes Fahren und eine gewisse Routine der Konkurrenten sind hier unerlässlich, damit dieses Aufeinandereinspielen der Kräfte, d. h. der Lenkräder und Geschwindigkeiten, einwandfrei klappt. Fünf Equipen machten sich auf den Weg, von denen aber nur 2 das Rennen siegreich, d. h. noch aneinandergekoppelt, beendigten. Es war vorauszusehen, dass zufolge der Schwefe der eingelegten Hindernisse, wo der «Balken» noch gemildert werden musste. um das Tempo nicht allzusehr herabzusetzen, Resultate unter 7 Minuten für die 4 Runden des Einzelfahrens, d. h. für die Gesamtstrecke von^ 5,7 km, schon als sehr gute bezeichnet werden mussten. Es hiess allerhand, den Wagen mit einem 50-km-Durchschnittstempo durch diese «Leidensstrasse» zu steuern. Ohne Unfall ging der Wettbewerb, der als dritte Konkurrenz für die Sektionsmeisterschaft 1936 zählte, kurz vor 13 Uhr zu Ende. Die kleinen Wägen haben sich außerordentlich gut gehalten. In der Amateurklasse schwang H. Kahn, Küsnacht, mit einem 1,8-Liter-Wagen mit der famosen Zeit von 6 Min. 47,2 Sek. obenauf, welche Zeit allerdings von zwei Expertenfahrern, H. Gübelin, Zürich, mit einem 3,300-Liter-Wagen mit 6.43,4. und von E. Campolongo, Zürich, mit einem 1,9-Liter- Wagen sogar mit 6.38.4 unterboten werden konnte. Campolungo fuhr mit seinem Durchschnitt von 51,5 km eine glänzende Leistung heraus. Die Preisverteilung im Zivilflugplatz-Restaurant ergab folgende "K lassierung: Amateure: Gestartet 16, angekommen 14, ausgeschieden wegen falscher Fahrtroute, resp. Wagendefekt, 2. Resultate: 1. Kahn -H., Küsnacht, 6,47,2; 2. Bragadir D., Zürich. 6.58,2; 3. Locher. M.. Kuhn J. jun., Dielsdorf, 10 03,6. " "' Eiperten : Gestartet 12, angekommen 12. Resultate: 1. Campolongo E., Zürich, 6.38,4; 2. Gübelin H., Zürich, 6,43,4; 3. Maag E., Zürich, 6.59.0; 4. Jenny W., Zürich, 7.08,0; 5. Levy M., Zürich, 7.14,2; 6. Schlotterbeck R., Zürich, 7.16,4; 7. Keller H., Feldmeilen, 7.25,6;. 8. Troesch M., Zürich, 7.27,4; 9. Ulzer G., Zürich, 7.30.4; 10. Bolli M., Zürich, 7.38,6; 11.' Corrodi A., Zürich, 7.47,6; 12. Wiesmer H., Zürich, 8.08,6. — Ausser Konkurrenz: Zimmermann M., Zürich, 6.57,8. Paarfahren: Gestartet 5, angekommen 2. Resultate: 1. Fiedler M., Zollikerberg, und Jenny W., Zürich, 3.54,6; 2. Troesch M., Zürich, und Keller H., Feldmeilen, 3.57,8. In diesen Zeiten sind auch die Zeitzuschläge für umgeworfene Hindernisse, die bis zu 30 Sekunden gingen, mit inbegriffen. V T. C. S. SEKTION WALDSTATTE. Die Schwestersektion Tessin organisiert mit der Sektion A. C. S. des Kantons Tessin unter dem Patronat der Behörden anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten der neuen Gandriastrasse am 20. Juni 1936 eine Sternfahrt nach Lugano. Am Abend findet in Lugano ein grdsses Fest mit Stadtbeleuchtung usw statt. Ferner führen die Sektionen des T. C. Si und A. C. S. am Sonntag, den 21. Juni 1936 eine Schönheitskonkurrenz für Automobile durch. < Für 10% aller Teilnehmer winken schöne Preise. Die Sternfahrt bietet in eportlicher wie in. landschaftlicher Hinsicht viel Schönes. Jeder Teilnehmer wählt seine Strecke nach Lugano, resp. Menaggio selbst. Nur der Abschnitt Menaggio-Lugano wird den Teilnehmern von der organisierenden Sektion vorgeschrieben. Alles Nähere ist aus dem Reglement ersichtlich, das .auf Wunsch vom Sekretariat jedem Interessenten und Teilnehmer zugestellt wird und das auszugsweise bereits in der «Automobil-Revue» veröffentlicht worden ist. Wir erinnern unsere Clubmitglieder daran, dass die Sektion Tessin an unserer Sternfahrt auch vertreten war. Machen wir ihnen jetzt den Gegenbesuch, bekunden wir unseren lieben Tessiner Freunden, welche wir von der Bündnerfahrt im Jahre 1934 Jlund um den tBeitnisetwuiqszuxanq. Eine Aussprache zwischen Behörden und Konsumenten. > Gestern Montag nachmittag fafad im Bundeshaus eine Konferenz zwischen Vertretern der Benzinkonsumenten und den Bundesbehörden statt, eine Aussprache,- die sich als direkte Folge des Beschlusses der parlamentarischen Alkoholkommissionen darstellte, auch das «verbesserte» Alkoholbudget 1936/37 zurückzuweisen. Tatsächlich gaben diese Kommissionen den Anstoss zur Einberufung der Sitzung, die denn auch von Herrn Nat.-Rat Stutz, dem Vorsitzenden der nationalrätlichen Alkoholkommission, unter Assistenz von Ständerat Käser präsidiert wurde. Von den Behörden waren erschienen Bundespräsident Meyer, Vertreter der Alkoholregie, darunter Direktor Tanner, ferner leitende Beamte der Oberzolldfrektion, der Preiskontrolle und Prof. Schläpfer, Direktor der Eidg. Materialprüfungsanstalt in Zürich Ȧls Vertreter der Konsumentenverbände nahmen an der Aussprache teil die Herren Dechevrens, Präsident der Ghambre Syndicale, Dr. Mende, Zentralpräsident, und Primault, Direktor der A. C. S., Prof. Delaquis, Direktor der T.S.C.S., Monteil (Aspa), Rüedi (Via Vita) etc. ; ( . Von selten der Behörden bedachte man die Konsumentenvertreter mit einer historischen Darlegung, die darin gipfelte, dass die gegenwärtige Situation der Alkoholregie unvermeidlich sei, und dass das Automobil seinen Teil an., deren Sanierung übernehmen müsse. Die Antwort der Automobilisten? Dass keine Rede davon sein könne, das seinerzeit vom Bund gegebene Versprechen, den Benzinpreis nicht zu erhöhen, zu brechen. Die Vertreter der Alkoholkommissionen warteten mit bemerkenswert objektiven Gedankengängen auf, die auf eine Reorganisation der Alkoholregie und eine Reduktion des künstlich hochgehaltenen Preises hintendierten. Man hatte den Eindruck, sie seien durchaus nicht abgeneigt, den unter anderm von Herrn Dechevrens aufgezeigten Weg einzuschlagen, der eine Sanierung der Alkoholverwaltung durch andere Mittel als durch die Dekretierung neuer Steuern anstrebt. .Auf jeden Fall Hess die Aussprache — denn lediglich um eine solche bandelte es sich — erkennen* dass der Widerstand der Konsumenten durchaus nicht nutzlos ist, und dass man einer Reihe von genau-umschriebenen Vorschlägen entgegengeht, zu denen die Automobilisten natürlich noch Stellung nehmen werden. Indessen haben die Sprecher sowohl des A.CS. als auch des T.C.S. keinen Zweifel daran übrig gelassen, dass sie sich jeder Lösung widersetzen werden, die auf eine Verteuerung des Benzinpreises hinausläuft, auch wenn man, wie es an der Sitzung von behördlicher Seite unternommen wurde, die Pille dadurch zu versüssen sucht, dass der Uebernahmepreis für den Sprit auf 70 Fr. pri> Hektoliter reduziert würde, was «lediglich» eine Erhöhung des Benzinpreises auf 44 Rappen zur Folge hätte und der Dolomitenfahrt im Jahre 1935 her in bester Erinnerung haben, unsere Freundschaft und Sympathie durch Teilnahme an der Gandria-Sternfahrj. , Der Vorstand der Sektion Waldstätte hofft daher, dass sich unsere Mitglieder recht zahlreich an dieser Fahrt beteiligen werden. Anmeldeschluss: 18. Jum 1936, abends 18 Uhr. Zu einer gemeinsamen Besprechung stehen wir jederzeit gerne zu Ihren Diensten. Der Vorstand lädt die Mitglieder auf Samstag, den 11. Juli 1936, abends.20 Uhr, ins Hotel Gütsch, Luzern, zur Generalversammlung ein. Traktanden: 1. Protokoll der Generalversammlung vom 31. März 1935. — 2. Jahresbericht des Präsidenten. — 3. Abnahme der Jahresrechnung. — 4. Bericht über das Office und Sekretariat. — 5, Budget für 1936. — 6. Beschlussfassung über den S.eküonsbeitrag 1937. — 7. Vorstandswahlen. — 8. Wahl der Rechnungsrevisoren. — Programm für 1936/37. — 10. Verschiedenes. de CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH An uneere verehrten Aktivmitglieder! Wir ersuchen unsere Mitglieder höflichst, ihrer Beitragspflicht umgehend nachzukommen, damit unsere Kassiere bei der Revision geordnete und saubere Verhältnisse vorfinden- Auch wären wir dankbar, wenn die Negative mjt Bild beim 1. Kassier eingelöst würden (Vereinstableau). In Anbetracht der vielen Aktiv-Aufnahmen an der letzten Monatsversammlung ersuchen wir unsere Aktiven, für Zuwa-ht stets Sorge zu tragen, aber auch an den Versammlungen und Vereins-Anlässen restlos und vollzählig teilzunehmen. Unser Vereinsorchester wird in Zukunft an jeder Monatsversammlung seine Weisen erklingen lassen. Bekundet ihm Euern Dank durch Teilnahme. Schluss des redaktionellen Teils. Kilchberg, 7.05,8; 4. Locher W., Zürich;" 7.06,3; 5. Müller A., Zürich, 7.09,4; 6. Bertschinger J., Zürich, 7.22,2; 7. Schiller T., Zürich, 7.36,6; 8. Borsari A., Zollikbn, 7.46,4; 9. Braendli M. Dr., Win- tertbür, 7.49,4; 10. Borsarl: E. Dr., Zollikori; 7.51,4; 11. Scotoni A., Zürich, 8.04,6; 12. Weyermann H., Zürich, 8,18,8; 13. Preisnitz E., Zürich, 8.27,8; 14. idon Das Sljeme-Rennen. Dieses anlässlich der letzten Zagreber Automobilausstellung organisierte Bergrennen wurde in der Kategorie der 1100—1500 cem durch einen Ford 7 PS und in der Kategorie der über 3-Liter-Wagen durch einen Ford V-8 gewonnen. SKODA das leistungsfähigste Automobil im Verhältnis zu seinen Steuer-HP Vier Personen haben im Skoda bequem Platz, der Wagen ist geräumiger und verfügt über einen gros- : sen Gepäckraum. Auf Bergwegen, die für das Automobil als unbefahrbar galten, hat er beispiellose Demonstrationen vollbracht. 4 Schwingachsen, Zentralrohtchassis, synchronisiertes Getriebe, Differential C. SCHLOTTERBECK, AUTOMOBILE A.G. Steuerminimum t 5 HP. Verbrauch: zirka 7 Liter. Cabriolet, Limousine, Roadster Fr. 4000 Türen Die Skodawerke beziehen im mehrfachen Gegenwert Schweizer Produkt« BASEL, beim Bundesbahnhof, Tel. 24.860 ZÜRICH, Falkenstr. 12, Tel. 26.964 Lieferwagen.300 kg. Fr.4200.-