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E_1936_Zeitung_Nr.048

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Automobil-Revue — No

Automobil-Revue — No 48 .} .?• ~L *:--. «iiiilÄiliiil Albert Gos: Weisshorn Albert Gos: Matterhorn Der Alpenmaler Albert Gos Der Genfer Albert Gos, der Nestor der schweizerischen Maler, stellt zur Zeit (bis zum 25. Juni) eine Sammlung seiner jüngsten Werke in der «Muralto» in Zürich (Pelikanstr.) aus. Trotz seiner 85 Jahre ist er immer noch rüstig und produktiv und malt mit einer Begeisterung, um die ihn viele Jüngere beneiden könnten. Zeitlebens ist er seiner Malerei und der Linie in seiner Malerei treu geblieben, als Schüler der grossen westschweizerischen Alpenmaler Diday, Calame und de Meuron, deren Tradition Albert Gos mit dem Einsatz seiner eigenartigen Persönlichkeit weiterführt. Geradlinig ist auch sein Leben. Am 7. April 1852 wurde er in Genf geboren. Zunächst studierte er Musik und hatte als junger Geiger schon Erfolg. Da kommt er nach Tnun in die Rekrutenschule. Das landschaftliche Erlebnis der Militärzeit weckt seine Neigung zur Malerei. Er wird Schüler von Barthelemy Menn und sitzt neben Hodler und Giron zu Füssen dieses Meisters, den er durch seine Virtuosität Cberrascht. Die Anfänge von Albert Gos zeigen Bergldndschaften von einer fast sklavischen Naturtreue. Nach und nach befreit er sich von den Gefahren des blossen Könnens, findet seine eigene Linie, seine eigene Persönlichkeit, entwickelt den grossen Gefühls- und Stimmungsreichtum, der sich in seinen Landschaften immer mehr ausprägt. Mit 21 Jahren erntet er die ersten Erfolge in Lausanne und Genf; er stellt im Salon de Paris aus, später in London, Berlin, Leipzig, Turin, in den Niederlanden, in Südamerika. Die meisten schweizerischen Sammlungen besitzen Bilder von ihm. Sein grösstes Thema ist nicht der Oeschinensee, den er nebst anderen Motiven im Berner Oberland so oft zur Leinwand gebracht hat, sondern das Matterhorn. Von allen Seiten, in allen Beleuchtungen, von allen Höhenstufen hat Alb. Gos den Cervin, sein ewiges Thema, gemalt. Im Sturm, im Sonnenschein, im Nebel, unter dunkelblauem Himmel, in der Morgendämmerung und in der hellen Nacht. Er malt nicht nur im Atelier nach hastigen Geländeskizzen, sondern man sieht ihn fast täglich, sogar noch in hohem Alter, mit der Leinwand und der Staffelet beladen, den bevorzugten Blickpunkten der Zermatter Landschaft zustreben. Manchmal hat er auch die Geige bei sich; denn er ist; wie gesagt; von Hause aus Musiker, und seine Söhne sind den Künsten ebenfalls Untertan. Die ersten Bergführer in den Schweizer Alpen Bei den vielen Zügen hoher Herren über die Alpenpässe dürften wohl meist einheimische Ortskundige mitgenommen worden sein. Einwandfrei urkundlich erwähnt als solche sind die 10 Bergführer, welche am Neujahrstag (!) 1128 den Bischof von Lüttich bei seinem Zuge über den Grossen St. Bernhard begleiteten und dabei in einer Lawine umkamen. Bei dieser Schilderung werden bemerkenswerterweise Bergstöcke und Steigeisen erwähnt. Bei winterlichen Passüberschreitungen in früheren Zeiten pflegten zwar stets Einheimische das Geleite zu geben, nicht aber als Führer, sondern als Ruttner. Die an den Paßstrecken liegenden Gemeinden, in Graubünden «Porteingemeinden» genannt, hatten verbriefte Verpflichtungen zum Ruttnerdienst für die Reisenden, d. h. die Oeffnung der Pässe und das Geleite mit der Schaufel, in unruhigen Zeiten auch mit der Waffe. W. A. R. Ans dem Susonprogramm von Weggis und HerUnsteia. 15. Juni: Die erste Seernndfmhrt mit Konzertdampfer, der interessante Buchten am See berührt, die man vom Kursdampfer aus nicht sieht; 16. Juni: Eine lustige Fuchsjagd 0 20/21. Juni: Das Schweizerische Jubiläumstxachtenfest auf dem Rigi, zu dem sich schon über 1000 Trachtenleute aus allen Teüen unseres Landes gemeldet haben; 4. Juli: Das Rosenfest. Weggis ist das Rosendorf der Schweiz und das Rosenfest ist schon längst Tradition geworden, zur Freude der Gäste. Prächtige Trachtenumzüge werden abgehalten, eine Rosen-Königin wird erkoren und der Abend beschliesst den prächtigen Tag zum Ruhme der Königin der Blumen bei Tanz und Fröhlichkeit Erhältlich in allen Apotheken 10 er Packung Fr. 4.50 — 4er Packung; Fr.*»—» Qratls-Prospekt diskret durch EROVAQ1. CU; Zürich25, BaohtobelstrasseE9. Lesen Sie die aufklarende BrosohQre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 In Briefmarken oder auf Postscheck VIII/1S19; EROVAQ A. Q. PIXANOL REPAQ ZÜRICH , Kuttelgasse 7 Kostenloser Kundendienst - Tel. 37.080 «Unsere schönsten Fenen machten wir mit Ihrem Zelt», schreibt ein Kunde. Auch Sie können sich mit wenig Geld dauernd billige, aber desto schönere Ferien leisten. Haag- Zelte garantieren für angenehmen Aufenthalt, sie sind garantiert regendicht und warm. Haag-Zelte für die Familie, jede Grosse und Ausführung. Alle Camping-ArtikeL Verlangen Sie Camping-Katalog Nr. 4. 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Was sind schon 10 Franken • Her mit dem EinzahlungsscheinI Tags darauf bringt Ihnen der Briefträger das glüdcverheissende losl 250'OOQ Frc iken för Siel Es lohnt schon die Tat Eine Vierteismillionl Das gl Bissende Tor tvr Wohl« habenheitl öffn it sich Ihnen. Die Er* ' füllung dejr hei lichsten Traume. Dank Ihrer Zuversicht, dank Ihrer Entschlossen* heil. Würtsjgej/Uhn dem Beharrlichen I Für Ihr glüdcbringendes tos überweisen Sie Fr. 10.— 1 Treffer 250 000 auf Postchsck* konto VII 6700. Mit Ihren Freunden könnten Sie jedoch auch eine geschlossene Zehnerserie zu Fr.tOO.-bestellen. Diese bringt garantiert mindestens einen Treffer, darunter vielleicht den !. „ 100000 i. 50 000 4. „ 25 000 5 mal 10 000 ) „5 000 5 „1000 50 „ 500 200 „ 200 750 „ 100 4 000 „ 40 20000 „ 20 höchsten. Ihre Glücksgenossen werden Ihnen für Ihre Anregung dankbar sein. von Universitätsprofessor Dr. Ruegger ist du einzig wirksame und heilende Mittel gegen «He Haarkrankheiten. 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in. Blatt Automobil-Revue Nr. 48 BERN, 12. Juni 1936 Photo d. Qaberell. Thalwil Das .Jahrhundert der Schönheit" Was früher einmal als Eitelkeit verpönt war, diese stark auf die eigene Person konzentrierte Aufmerksamkeit, das ist heute jeder Frau zur Pflicht geworden. Das Tagesprogramm im Zeichen der Schönheit ist gross, und die Vorsätze, die jede Dame für ihre Pflege fässt, sind ernst und vielfaltig. Frühere Jahrhunderte verehrten und bewunderten die Schönheit, unser Säkulum kann sie sogar schaffen. Jede Frau ist die Schöpferin ihres guten Aussehens, und unzählige Industrien sind am Werk, ihr bei dieser Aufgabe zu helfen. In einer Hollywooder Kosmetikfabrik sollen zwei Millionen Lippenstifte im Jahr und täglich zwanzigtausend Pfund Puder hergestellt werden. Alles geht den maschinellen und hygienischen Weg. Alle Angestellten arbeiten in sterilisierten Gummihandschuhen. Die Rohmaterialien werden immer genau auf ihre Qualität untersucht, und ein,ganzes Heer von Chemikern überwacht den langen Gang der Fabrikation bis zur Packung der köstlichen Präparate. Kosmetiker prüfen unermüdlich die Einwirkung der Cremen und Lotions, der Badesalze und Schminken auf die verschiedenen Frauentypen, ihre verschiedenartige Hautbeschaffenheit, und es gelang, Präparate herzustellen, die auch konträren Typen zusagen. In Hollywood ist die Verantwortung der Kosmetiker und der Fabriken für Schönheitsmittel sehr gross, denn die Darstellerinnen der Filme sind alle klug genug, ihre Schönheit, meist einzelne Partien ihrer Gestalt, ihres Gesichtes, hoch zu versichern. Die Chemiker müssen sich ihre Köpfe zerbrechen, denn immer Neues wird gefordert, und vor kurzem verlangten einige Stars die Mittel für ein Making up, das auch beim Schwimmtraining, ja beim Tauchen unwandelbar hält. Turnen und Sportarbeit, verschiedenste Badekuren und Massagen, die Pflege der Gestalt, des Gesichtes, des Haares, der Hände und vor allem die Einhaltung der Diätvorschriften braucht sogar für die Dame, die nicht wie die Filmdiva vertragsmässig schön und jung bleiben muss, nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Energie. Die Frühlingstage mit ihrem hellen Licht machen den Blick in den Spiegel zur unliebsamen lieberraschung. Die Jahre zeichnen unweigerlich ihre Runen in die Haut ein. Allerdings sind die Jahre galanter geworden, die Runen kommen später und sind weniger zahlreich. Mit den Ostertagen begann für jede Frau die Frühlingssaison. Für die früheren Generationen wurden (sie mit dem neuen Hut und dem neuen Kleid eingeleitet. Die moderne Dame stellt ihre gesamte Lebensweise um. Sport und kosmetische Veränderungen, Diäten und sehr viel frische Luft sollen ihr Dasein bereichern. Die Vorsätze sind zahlreich, manchmal sind sie sogar komisch. Eine junge Engländerin will ihre Aufmerksamkeit vor allem der Pflege ihrer Ellbogen widmen, eine andere möchte eine neue Lieblingsfarbe in ihrer Kleidung kultivieren, eine dritte will ihren ganzen Typ verwandeln. Es dürfte auch dieser Vorsatz gelingen, denn die Kunst des Friseurs, der Kosmetikerin, der Modeschöpfer schafft ja mit jeder neuen Epoche einen andern Frauentyp. Warum sollte man nicht auch einzelne »Erscheinungen verändern und verschönern? In schwarzen Glasflaschen hat eine Modedame ihr neues Eau de Cologne auf dem Toilettentisch angeordnet, und sie vergisst auch nicht, die Pudermischungen in ihren Puderdosen, die sie im Handtäschchen trägt — der Sonne zuliebe — einen Ton dunkler zu stimmen. Neben vielen guten Vorsätzen, die man mit allen Wendungen im Leben und regelmäßig mit den Festtagen fasst, ist der Plan zur Schönheit zu finden. In strenger Disziplin folgen sie alle, die schönen und die von der Natur benachteiligten Frauen, ihren selbstgeschaffenen Vorsätzen. Zwei Millionen Lippenstifte in einer Hollywooder Fabrik — und wie viele in anderen Fabriken? Einige dieser Mittel und Präparate gelten mir, mag sich jede Frau denken und sich mit Eifer dieser neuen Wissenschaft des zwanzigsten Jahrhunderts widmen und ihre Erfolge am eigenen Antlitz, an der eigenen Erscheinung ausprobieren. Gute Vorsätze währen gewöhnlich nicht sehr lang, aber diese Pläne zu vorteilhaftem Aussehen, «unbedingt 25 Prozent reizvoller als die Natur es wollte», die hält man ein, besonders wenn sie im hellen, ungalanten Frühlingslicht gefasst wurden. Wäsche einst und jetzt Grossmutter, Mutter und Kind. Es genügten drei Generationen, um das Hemd von Gespensterlänge in ein knappes Trikot zu verwandeln. Die Zeit hat eine grosse Schere genommen. Es war zu Grossmütters Zeiten selbstverständlich, dass man auch an Taghemden Aermel trug. Ein Hemd ohne Aermel, — shoking. Zum Hemd trug man aber keine Hosen, und als die angeschafft wurden, reichten sie brav tief hinunter. Auf alten Stichen sieht man etwa kleine Mädchen in langen Röcken und mit Hosenvolants, die als besondere Zier zum Vorschein kamen. Die Grossmutfer, und auch noch die Mutter, bekamen eine zünftige Welschlandaussteuer. Ihre dreissig Hemden haben sich bis auf den heutigen Tag erhalten. Das war noch Leinen I Im Winter trug man Barchent, ob Landmädchen oder Stadtjungfer. Die Hemden der Landtöchter waren so eingerichtet, dass man im Sommer darin wie in einer Bluse schaffte. Dann Strümpfe: Auf den Sommer 20 Paar weisse, baumwollene, für den Winter ebenfalls zwanzig Paar dicke, grauwollene. Das war Tradition. Den Abschluss der Schlotterhosen bildeten Häkelspitzen. Die Grossmutter war stolzer auf ihre Häkelspitzhosen als eine Fünfzehnjährige von heute auf ihre Seidenpyjamas. Und doch hatte sie lange nicht «die Hosen an>, wie ein moderner Backfisch. Unterröcke sonder Zahl, für Aug' und Herzen schwere Wahl. Wir müssen bedenken, dass auch unsere Mütter und Tanten einen Unterrock über den anderen anzogen. Das «schickte sich», und wenn es vier wurden. Innerer Unterrock, äusserer Unterrock, erster und zweiter Anstandsrock, so ' hiess die Hierarchie. Und diese Röcke waren meist aus'Barchent. Das gab Schwitzbadkuren im Juli 1 Nun, wenigstens waren es nicht vierzig Röcke, das : leisten sich die hessischen Bäuerinnen heute noch, wenn sie's vermögen. Wer als fünfzehnjährige Welschlandreisende seine Barchent-Nochtjacke vergass, war nicht comme il faut. Wir schliessen Grossmutters und Mutters An- Standstruhe. Heute wollen wir praktisch gekleidet sein und unbeschwert einhergehen, wenigstens was Kleider betrifft. Jungfer Fixlein auf der Badwiese ist im Hui ins Badkleid geschlüpft, dann wieder angezogen und adrett. Trikothemdhose, Rock darüberwerfen) Sandalen. Man kann allerdings auch heute noch mehr anhaben als sie, doch über paarmal fünfzig Gramm geht es nicht hinauf, auch im Winter nicht, seitdem fast nur noch Trikot getragen wird, in Baumwolle, Seide und Wolle. An der Bretterwand einer Badeanstalt sieht es aus wie in einem Geschäft für Unterwäsche, Combinaisons, weiss und in lichten Pastelltönen, Elfenbein, lila, rosa, bläulich und grün. Das Weissei wird zwar neuerdings bevorzugt. Baumwollene 1 Achselschlusshemäen sind beinahe ausgestorben. Und welch ein Kampf entbrannte erst vor kurzem um sie, in den Arbeitsschulen nämlich. Viel« Frauenkomitees fanden es unerhört, wenn die kiel« nen Mädchen Hemden ohne Aermel schneiderten. Wer im Winter Hemd und Hose getrennt trägt^ liebt im Sommer wohl mehr das Einstück. Mit vierzig Paar Strümpfen verschone ans« liebe Grossmutter. Wir tragen zwar im Wintec ganz gern ab und zu dickwollene, im Sommec dafür nur Socken oder auch gar nichts. Die Panzertür der Sittenstärrheit ist eingeschlo gen, die Fischbeine sind zerbrochen. Korsetts tragen die Jungen nicht mehr, aber mehr oder wenn ger feste Gürtel. Der beste Leibformer ist viel TUT* nen in Sonne und Wind. G.E. Das Nachmittagskleid Die seidenen Kleider der Saison sind leicht, flott, elegant und gefallen allen Frauen, weil sie zugleich praktisch sind. Neben dem wollenen Ken stüm ist ein seidenes ein Repertoirestück der Frau, die zu jeder Gelegenheit etwas Passendes anziehen will und deren Kleiderzahl die Finger einer Hand nicht überschreitet. Die Kunstseide bringt reizende Muster auf den Markt, so dass sich das seidene Kostüm eher billiger stellt als das wollene, bei dem man auf Qualität und Dauerhaftigkeit Wert legen muss. Am häufigsten wird das Nach-i mittagskostüm aus bedrucktem Crepe de Chine ge* macht, und besonders beliebt ist Schwarz-weiss, sowie Blau-weiss, denn daran sieht man sich nicht so rasch müde, wie an bunten Mustern. Die MCM tive sind dies Jahr eher klein und weit voneinander entfernt, so dass der dunkle Grund dorn*« niert, was dem Kostüm eine sehr dezente Note ver< leiht. Unter den Motiven finden wir wie Immer Tupfe« In verschiedenen Dispositionen, Blümchen und geo metrische Zeichnungen, wozu sich unter dem Eirn fluss der chinesischen Mode dies Jahr Fische, Schmetterlinge, Vögel mit ausgebreiteten Schwingen, sowie chinesische Schriftzeichen gesellen. Dies Jahr ziehen es viele Frauen vor, den ergänzenden Paletot aus einfarbigem Stoff zum Imprime'kleid zu wählen. Er muss im Grundton des Kleides sein und •seine Form ist zumeist lose. Aber trotzdem Dreiviertelmäntel die beliebteste Form sind, bleiben manche der kurzen Jacke treu. Sie hat den Vorzug, jugendlich zu wirken. Wer den Paletot in bedrucktem Stoff vorsieht, hat eine zweite Chance, ihn auszunützen, indem er zu einfarbigen Kleidern im selben Ton getragen werden kann. Kontraste sind augenblicklich beliebt. * Sehr hübsch ist es für die warme Jahreszeit, eine weisse Jacke auf schwarz-weissen oder blauweissen Imprime's zu tragen. Die Jacke, kurz oder dreiviertellang, kann aus Piqu6 oder Crepe sein. Man kann sie einem weissen Jackenkostüm entlehnen. Wie man sieht, ist diese Kontrastmode eine wahre «Kette», so wie die berüchtigten Briefe,-die sich ins Unendliche vermehren und diese ursprünglich sparsame Mode kann, wenn man immer wieder neue Röcke zu den Jacken und neue Jacken zu den Röcken anschafft, in das gerade Gegenteil ausarten. F. Spitzbarth-Grieb, Zürich 8 Feldeggstrasse 58 — Telephon 27,464 SILBERSCHMIED SPORTPREISE BESTECKE Nimmer sollst Du starten ohne Hallwag-Karten JOHNSON Sea 1 BUTAGAS im Ferien- und Wochenendhaus erhöht Ihre Fenenstimmtmg und Erholung um 100 °/ 0 . Für Küche und Licht im Ferienheim daher nur Butagas in der blauen Flasche. Depots fiberall. Auskunft bereitwilligst durch BUTAGAS A.-G., Stampfenbachstr. 69c, Zürich. 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