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E_1936_Zeitung_Nr.052

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12 Automobil-Revue —

12 Automobil-Revue — N° 52 Eines schönen, sonnigen Morgens fing es an. Ich schlug auf den Tisch und sagte zu mir: So jetzt hört es auf mit der ewigen Butter zum Frühstück. Tant pis für die Landwirtschaft — ich muss etwas tun! Ich — ich — ich werde turnen. Da war's heraus! Und schon setzte sich die Idee fest in meinem Kopf. Die Idee war stark und gross, stärker als ich. Ich wehrte mich zuerst ein wenig, schwach und linkisch, gab dann aber nach und beschloss: Morgen fang ich an! Morgen! Ha! Selbigen Abend noch stellte ich meinen Wecker kühn eine halbe Stunde früher und rückte den Radio im Nebenzimmer noch zurecht. Ich würde mir den Radio-Früh-Turn-Kurs dann einstellen, damit die Sache gleich Faden bekäme! Dann schlief ich ein und träumte abwechselnd von Knochengerippen und muskelschwellenden Hünen ä la Strongfort Reklamebildern 1 Dann heulte der Wecker auf, und ich wurde wach und wütend! Natürlich, da hatten wir's. Es war schon Morgen. Also wenn ich etwas auf mich hielt... Eine Zeitlang maulte ich so noch mit meinem Kopfkissen herum, und dann sprang ich aus dem Bett, wie ein Selbstmörder übers Brückengeländer. So kam es mir wenigstens vor in jenem Augenblick. Ich traute dem Radio nicht recht und versuchte es erst einmal auf eigene Faust. So ein wenig «Müller mein System», aber es war eigentlich mehr mein System, als dasjenige dieses sagenhaften Herrn Müller. Soviel Einsicht hatte ich noch, dass ich dumpf fühlte, ich hätte eine leitende Hand nötig. Ich stellte also den Radio an, und bis er warm wurde und Töne von sich gab, mich selbst ans offene Fenster. Dort hob ich mich, eingedenk empfangener Lehren, auf die Zehenspitzen, um tief einzuatmen. Gemein, wie so ein Hühnerauge wehtun kann. Doch dies nur nebenbei. Dann atmete ich tief ein, und da knallten mir zwei Knöpfe von meinem Pyjama weg, aus dem Fenster und auf die Strasse hinunter, und gegenüber knallte empört ein Fenster zu. Leise und bescheiden schloss ich darauf, etwas gedämpft, das meine. Doch da war der Radio so weit und die erste Hälfte meiner halben Morgenstunde nebst Gold im Munde herum. Er gab Töne von sich, die sich zu einem monotonen «Eins, zwei> verdichteten. Also ran an den Speck! Die erste Uebung war leicht. Immer ein Bein aufs Mal heben. Herauf, hinunter, herauf — bums. Die Bettvorlage war gerutscht und ich mit. Der Hinterkopf meldete mir, dass Nachttische harte Kanten zu haben pflegen. Ueberhaupt hatte ich noch gar nie so recht bemerkt, wie klein so ein Schlafzimmer sein kann. Oder wie gross ein Mensch, wenn er anfängt, sonderbare, ungewohnte Bewegungen zu unternehmen, kurz, zu turnen I Also nochmal. Nur jetzt den Mut nicht sinken lassen. Ich stellte mich anders. Rumpfbeugen. Ich beugte fleissig meinen Rumpf, dass es eine Art hatte und ich alles Blut im Kopf. Leise, wie der Mond, nur tückischer, war hinter mir die Schranktür aufgegangen, was sie so gerne tut, und als ich zum vierzehnten Male energisch aus der Tiefe auftauchte, schlug sie mir oder ich ihr eins mit dem Kleinhirn, das heisst mit der Beule am Hinterkopf von vorhin. Meine Stimmung war blendend, wie Sie sich denken können. Ich fühlte es heroisch über mich In jeder Farbe in allen Fachgeschäften Zu haben. Nacht Wieder rauscht in dunkle Tiefen Wasserfalles Urgewalt, wieder geh'n, als ob sie schliefen Sterne an das Zelt gekrallt. Zwischen aller Welten Weiten wächst sich dunkelblaue Nacht, Sterne künden Ewigkeiten sie, Gesetzes irre Fracht. Nur des Berges trotzend Harren türmt gen Himmels schwaches Scheinen, vor ihm müsste Gott erstarren, war nicht Berg und Gott im Einen. Wann macht das Weckend-Haus Freude? Es gibt für «Weekend» ebenso gut ein deutsches Wort. Im Ferien- und Wochenendhaus wollen wir uns körperlich und seelisch ausstrecken. Also muss es. klug gebaut sein. Wer das nötige Kleingeld hat, findet einen idealen Aufenthaltsort in Frost und Hitze, ein Hexenhäuschen mit fabelhafter Verwandlungsmöglichkeit. Im Zerlegen äussert sich des Architekten Genie. Stück für Stück lässt sich das geschickteste Häuschen auseinanderschälen. Es gibt da wahre Schneckenhäuser, die man nach Belieben vom Maggiore an den Rhonegletscher trägt oder zum Bodensee hinunter. Einige Zeit im Sommer dienen sie wohl als Ferienhaus, im einen Jahr stellt man sie da auf, im anderen dort. Die übrigen Monate verbringen sie in erreichbarer Nähe der Besitzer und sind nur da fürs kurze Wochenende. Alwien. _ Die Aussenwände werden neuerdings gegen Das Kapriolett macht Weekend-Siesta Kälte und Wärme isoliert. Die Fenster haben Doppelverglasung, der Dachboden ist doppelt, hitze- (Zeichnung Bunt dicht gegen Sonne und tragfähig für Schneelast. Deshalb Kann das Häuschen so manchem Sturm Getäferte Räume kann man durch farbige Vorhänge, Wandkissen, Couchüberzüge beleben, trotzen und wir beziehen es zum Wasser- wie zum Skisport. alles fein und fröhlich gestimmt, womöglich handgewoben. Heimelig sind kissenbelegte Wand- Der Wohnraum kann auch als Schlafraum dienen. Im eigentlichen Schlafraum lassen sich zwei bänke. Manchmal bewahren die tiefen Bänke das bis vier oder noch mehr Schlafstellen übereinander Bettzeug auf. bauen. — Eine kleine Badeanlage wird eingerichtet. — Die Küche birgt alles, was das Herz erspart viel Mühe. Im Schrank, der beide Räume Eine Vorrichtung zwischen Küche und Eßstube begehrt und was Läufe und Gänge erspart. Im verbindet, ist jedes Brett und aas kleinste Gestell kommen! Nun verlangt der Mann im Radio,'dass Wohnzimmer steht ein Kombinationsschrank, der verschiebbar. So kann es je nach Wunsch in die alles Nötige enthält, was bei geschickter Einteilung Küche oder zu den Tafelnden gerückt werden. ich mich mit waagrecht ausgereckten Armen hinund herschwenken soll, wie ein Matrose, der SOS- der Vitrine die Bücher, vielleicht sogar gelesene, in der Nähe. Der nötigste Vorrat wird sauber auf kleinstem Raum untergebracht werden kann. In Das Holz zum Feuern hat die Hausmutter gleich Signale flaggt. Schön. Er konnte ja nicht wissen, im Unterteil Wäsche und Geschirr. Je nachdem sersorgt in einer verschliessbaren Kiste unter dem dass dabei die Nachttischlampe heruntergefegt müssen wir auch die Bettstücke hier versorgen, Küchenschrank. doch werden sie meist schon im Bauch der Tagescouch aufgenommen. haus brauchen, sei stilgerecht, handlich, es kann Auch das Töpfergut, das wir im Wochenend- würde. Es war eine neue Birne drin gewesen! Nur nicht stören lassen, jetzt. Weiter, weiter!! Da schlagen meine Finger mit Wucht in die Rippen der wir unsere schweizerischen Wochenendhäuser aus Schweizer Heimatschutz hat vielfach auch den Zweierlei sollte selbstverständlich sein: Dass derb sein, aber geschmackvoll und heiter. Der Heizung hinein, dass es dröhnt im Haus. Köstlich, Holz bauen, und dass sie jede unnötige Verzierung äusseren und inneren Charakter der Wochenendhäuser bestimmt: Kein billiger Schund, aber auch meiden, innen wie aussen. Die Schönheit liegt im köstlich, dieses Turnen am frühen Morgen. Nächstes Bild: Mit gestreckten Beinen stehe oder liege vielleicht liegt sie auch darin, dass unser Häuschen Bei Entwurf und Ausstattung kann der künftige Material, in der Form und Zusammenstellung. Und nichts Pomphaftes. ich auf allen Vieren am Boden, auf Zehen und nicht eine blosse Wohnmaschine ist. Maschine Besitzer mittätig sein. Das macht immer Freude. Händen und führe nun, durch Biegen der Arme, auch, was die Rationalisierung betrifft, aber wohnlich vor allem. Beim .Ferienmachen gilt, dass jeder eigenen Wünsche vor, hat wohl auch eigene gute Er lässt sich von Fachleuten beraten, bringt die die Bewegungen aus, die man vielleicht machen nach seiner Fasson selig werde. Ideen. Die Mutter ist vielleicht eine grosse Handweberin, der Vater versteht sich aufs Metallhand- würde, um aus einem Weiher zu trinken. Ich finde, Ein menschenkundiger Baufachmann hat einmal dass das Linoleum, von so nahe besehen, einen während einer Ausstellung die promenierenden werk. Die Liebhabereien finden da ein glückliches recht eigentümlichen Geruch hat. Sie kennen das Besucher beobachtet; er prüfte sie nach ihrer Reaktion auf Tannenholz, und zwar handelte es sich ja doch nicht selber tun. Wir verschaffen dem Betätigungsfeld. Aber alles wollen und können wir auch? Eine penible und anstrengende Uebung. um ein eigenartig reizvolles Ferienzimmer aus gebranntem Tannenholz. (Dies eignet sich ebenso diegenes in Auftrag geben. Dann wird das Ferien- Gewerbe willkommenen Verdienst, wenn wir Ge- Eine stille Wut kommt mich an, wenn ich denke, der Kerl sitzt jetzt gemütlich in einem

N" 52 — Automobil-Revue Flirt Von Arthur Kahane Da nach aller menschlichen Voraussicht man so bald nicht aufhören wird, Mozart zu spielen und Mozart mit Entzücken anzuhören, da es immer noch Blütenstaub und goldigglänzende Schmetterlingsflügel gibt und leichtsinnige Schmetterlinge, die nicht daran denken, ihren holden Müssiggang von Blume zu Blume gegen ein schwermütigeres und nützlicheres Geschäft einzutauschen, da es immer noch heitere Leute gibt, die sich amüsantere Beschäftigungen wissen, als alle Schwergewichte des Lebens zu stemmen, wird wohl auch der Flirt, diese ach! so holde, ach! so unnütze und zwecklose Verkehrsform zwischen Mann und Frau so bald nicht aussterben. Ich weiss, die Zeiten sind erst geworden und die Backfische kichern nicht mehr, sondern treiben Psychoanalyse. Man ahnt nicht, dass Psychoanalyse der neue Name für Flirt ist. Das ist nämlich das Wesen des Flirts, dass es gar nicht darauf ankommt, was gesagt wird und kaum darauf, wie es gesagt wird, sondern dass zwischen zwei Leuten ausser dem was gesagt wird, noch etwas da ist, was nicht gesagt wird. Nicht" gesagt, nicht gedacht, nicht gewusst, kaum gefühlt. Aber da ist es. Man versteht sich nie besser, als wenn man sich nichts zu sagen hat. Und man hat sich nie mehr zu sagen, als wenn man sich noch gar nichts zu sagen hat. Welche Kunst des Wortes gehört zu diesem Nichtssagen, aber die Dinge so nicht zu sagen, dass sie da sind! Eine Kunst, die nicht gelernt wird, die man hat oder nicht hat. Einen solchen Reichtum der Nüancierung kennt das Sagen gar nicht, wie ihn das Nichtsagen spielend entfaltet. Flirt ist das reizende Spiel zweier Unbewusstheiten. Unbewusstheiten wollen sich zu Halbbewusstheiten entfalten und tun wie ganz junge Rosenknöspchen, die ihre Köpfchen vorwitzig aus der Blattumrahmung hervorstecken. Flirt ist eine zarte, zitternde, fast noch herbe und doch schon einlullende, noch nicht gefährliche und doch schon prickelnde Luft zwischen zwei Menschen. Flirt ist ein Gegeneinander, das sich gegen ein gewünschtes Zueinander wehrt. Aber nicht allzu ernst. Noch haben zwei Menschen nichts miteinander gemeinsaam als die Atmosphäre. Noch kann man so wundervoll beruhigend neutral und sachlich miteinander sein. Dieses Noch ist der Flirt und man kostet das kurze Glück seiner Gegenwart wie einen köstlichen Genuss, dessen Nachher man sich nicht zu ahnen traut. Jedes Wort, welches Inhalts immer, Blick und Geste, schon viel weniger sachlich und neutral, scheinen zu sagen: bitte, vergessen wir das Spiel auch dann nicht, wenn es schon längst kein Spiel mehr ist. Flirt ist die zarte Anfrage zweier Körper, deren taktvolle Uebermittlung dem Geist überlassen wird. Der Geist kommt sich in dieser Rolle des Agent provocateur sehr wichtig vor. Die Körper benehmen sich dabei sehr diskret und reserviert. Ein leises Anstreifen bezeichnet die äusserste Demarkationslinie, die sie sich bei der Eröffnung der Freundseligkeiten gestatten. Während der Geist, früher Esprit genannt, sich lustig auf der Oberfläche tummelt, merkt der allzu Kluge es gar nicht, dass er nur dazu benützt wird, einigen spitzbübischen Kobolden unter der Oberfläche die Zeit des Wartens zu vertreiben. Flirt ist ein Warten, aber die einzige Form, in der Warten zum Vergnügen wird. Ein bisschen Kultur schadet dem Flirt nicht, ist aber keine unerlässliche Voraussetzung. Es geht auch ohne das. Auch die Bauern kennen den Flirt, nur heisst er bei ihnen Fensterin. Hier ist die Anfrage ein bisschen weniger zart und deutlicher, die Rolle des Geistes, früher Esprit genannt, ist auf ein Minimum beschränkt und das Warten wird nach Möglichkeit abgekürzt. Sonst ist's dasselbe. Natürlich hat sich auch der Flirt mit den Zeiten geändert. Aber je mehr sich die Dinge ändern, um so mehr bleiben sie dieselben. Man flirtet nicht mehr im Walzertakt, sondern im Jazztempo. Die jungen Gesichter sind etwas ernster geworden. Macht nichts, sie sind immer noch jung genug. Die älteren Gesichter sind ein bisschen jünger geworden. Macht nichts, sie fühlen sich immer noch jung genug. An die Stelle der Kultur ist die Sachlichkeit getreten, an die Stelle des Geistes die unerbittliche Hemmungslosigkeit. Aber beides ist nicht so ernst gemeint. Das Spiel der Kobolde ist immer noch das bewährte alte. Und wird es ewig bleiben. Der Flirt kann nicht sterben, so länge es Schmetterlinge, Blumen und Menschen gibt, junge und ältere, mit den mozarten jungen Herzen. Nimmer sollst Du starten ohne Hallwag-Karten «Ich flehe dich an, Gretl, zieh doch das rote Badetrikot aus, sonst müssen wir hier übernachten!» („Razzle") Die Frau im Jahre 2000. Eine englische Aerztin hat kürzlich in einer AerzteversamirJung einen Bericht über die Frau vom Jahre 2000 verlesen. « In diesen glücklichen Zeiten», behauptet die liebenswürdige Praktikerin, «wird die Gesundheit beinahe vollkommen sein. Kein Rheumatismus und keine Tuberkulose mehr. Dank der Hygiene und Schönheitspflege werden die Frauen die Schönheit und Frische ihrer zwanzig Jahre bis in ihr hohes AJter bewahren können. Keine Haushaltssorgen: Wäsche, Geschirr, die meisten Kleidungsstücke werden aus Papier sein und je nach Lust und Stimmung weggeworfen, da sie ja fast gar nichts kosten werden. Aber, » fügt die Aerztin hinzu, « zwei Dinge werden auch nach dem Umsturz der nächsten Epoche unverändert bleiben: Der Mutterinstinkt und die Notwendigkeit, gut zu kochen — um den Männern zu gefallen, deren Liebe bekanntlich jetzt wie immer durch den Magen geht. » Mir passiert das nicht... Weiden Sie denken: Mir nicht! Ich studiere den Fahrplan tagszuvor — packe beizeiten — verlass' mich nicht auf die allerletzte Tramverbindung. • Gut! Sehr gut!! Aber tun Sie ein Gleiches, wenn es sich darum handelt, anderSeva-Lotterie teilzunehmen? einverstanden, aber glauben Sie ja nicht, dass bis zum letzten Augenblick Lose zu (haben sein werden. Wie ging es bei Seval tmd II wohl zu? Die Tagesbestellungen schwollen auf über Fr. 70.000.— an. Mehirere Wochen schon vor der Ziehung waren alle Lose ausverkauft. — Unzähligen mussten wir ihr Geld zurückschicken. Also; Sagen Sie auch, in diesem Fall, «mir nicht!» Auf zur Post — heute noch. Denken Sie daran, dass Seva m Ihnen die absolut höchsten Gewinnchancen bie- tet: Nur 3 Millionen Fr. Lossumme — nur 150000 Lose — dagegen fliessen Fr. 1,800.000.— (d. h. 60 %) den Loskäufern wieder zu. Das bietet nur Seval Trefferauszahlung ohne Steuerabzug auch an alle Gewinner ausserhalb des Kantons Bern. 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