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E_1936_Zeitung_Nr.053

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 30. JUNI 1936 — PJO 5g Es gibt kein modernes Verkehrsmittel, das in so intensivem Wechselverkehr mit der heutigen Wissenschaft steht, wie das Flugzeug. Nicht nur beschäftigen sich Technik, Physik, Chemie, Meteorologie und Mathematik ständig mit den Problemen der Luftfahrt, auch die Luftfahrt selbst ist bestrebt, der Wissenschaft ihre Erfahrungen zu übermitteln. So hat in den letzten Jahren die gegenseitige Förderung nicht nur zu ausserordentlich wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entdeckungen geführt, sondern auch die praktische Luftschiffahrt schwerer und leichter als Luft hat von den Anstrengungen der Wissenschaftler vielfache Förderung erfahren. Auf Grund der neueren Erfahrungen auf dem Gebiete der Aerodynamik sieht ein Flugzeug heute in der Konstruktion anders aus, als noch vor Jahren; wie beim Automobil setzt sich die Stromlinienform immer intensiver durch. Elektrophysik und Radiotechnik haben durch ihre riesigen Fortschritte im Verein mit der konstruktiven Entwicklung und der Vervollkommnung der Triebwerke das Flugzeug immer unabhängiger von der früher als unumgänglich notwendigen Bodensicht gemacht. Es entwickelte sich eine Navigation, die auch beim stundenlangen vollkommenen Mangel an visuellem Kontakt mit dem Bo 1 den, die weitesten Reisen im Flugzeug mit jeder wünschenswerten Genauigkeit erlaubt. Die Verkekrslnftfahrt nnd Wissenschaft geniale Erfindung des automatischen Piloten ermöglichte es dem Flugkapitän, eine immer mehr seinem Rang entsprechende Rolle an Bord als wirklicher Kapitän zu spielen, welcher nicht bloss mehr steuert, sondern welcher navigiert, in ständigem Verkehr mit den Bodenstationen nach Massgabe der eintreffenden Meldungen den bestmöglichen Kurs wählt und durch seine mannigfachen Beobachtunsren der Wetterlasre in grossen Höhen. die heute zur Reise über weite Distanzen gewählt werden, wiederum der Meteorologie wertvolles Erfahrungsmaterial zu liefern imstande ist. Es hat sich ein Wechselverkehr entwickelt, welcher zu einer immer grösseren Vervollkommnung der Luftfahrzeuge führt, ihre Konzeption und Konstruktion beeinflusst und ausserdem auch die Methoden ihrer Führung immer mehr verbessert. Das wirkt sich nicht nur in der immer grössei werdenden Regelmässigkeit des Luftver, kehrs bei jeder Wetterlage aus, sondern auch in der immer seltener werdenden Folge von Störungen irgendwelcher Art. Natürlich bleiben die Erfahrungen und Entdeckungen nicht auf die Wissenschaftler selbst beschränkt oder kommen nur Einzelnen zugute, welche sich besonders dafür interessieren. Im Gegenteil erfolgt auf den internationalen Kongressen der Luftfahrtgesellschaften und ihrer Spezialkommissioneri ein ständiger Austausch des neuen Materials und neben der privaten Forschung steht als einer der mächtigsten Faktoren die staatliche Behörde mit ihren Windkanälen, physikalischen Laboratorien und Spezialisten. Denn die Staaten, welche die Oberaufsicht über die Luftfahrt ausüben, sind an diesen Forschungen nicht nur im Interesse der Verkehrsluftfahrt und der mit ihr zusammenhängenden Industrie interessiert. Die Ergebnisse kommen der zivilen Luftfahrt ebenso wie der militärischen zugute und ganz allgemein ist es genau so gut eine Prestigeangelegenheit geworden, das beste zivile und militärische Flugmaterial zu besitzen, wie es immer noch der Ehrgeiz,; der seefahrenden Nationen ist, die schnellsten und besten Schiffe ihr eigen zu nennen«. Deshalb beschränkt sich heute der Gelehrte nicht mehr auf die Versuche in der Stille eines von der Aussenwelt abgeschlossenen Afbeits- und Versuchsraumes. Der Gelehrte, Ein Mercedes-Benz-Diesel-Flugmofor. Die Mercedes -Benz-Werke haben unlängst einen neuen Flugmotor herausgebracht. Es handelt sich um einen Zwölfzylind miteinander verkehren kann. — Sicher ist das für beide Teile der bessere Weg. Wie bei uns, so hat auch in Deutschland das durch die starke Entwicklung des Automobil-Güterverkehrs" bewirkte Unterangebot an Verkehrsmitteln zu einer Krise der gesamten Verkehrswirtschaft geführt. Massnahmen, welche der Staat unternommen hatte, um den Güter-Fernverkehr auf der Strasse durch Besteuerung einzudämmen und damit eine Förderung des Verkehrs auf den Bahnen zu bewirken, hatten keinen Erfolg, vielmehr äüsserten sie sich in einer noch verstärkten Krise im Automobiltransportgewerbe und in einem katastrophalen Rückgang dieses Wirtschaftszweiges. Nach Uebernahme der Macht durch die nationalsozialistische Partei hat sich bekanntlich die Einstellung der Behörden zur Automobilwirtschaft von Grund auf geändert. Die neue Regierung entschloss sich, die Steuermassnahmen, welche den Rückgang des Automobilgewerbes zur Folge hatten, ohne dass damit den Bahnen geholfen werden konnte, aufzuheben und alles zu tun, um die Automobilwirtschaft zu fördern. Die Folgen dieser Politik sind bekannt. Sie führten zu einer beispiellosen Entwicklung der Automobilindustrie und des gesamten motorisierten Verkehrs und damit lieferten sie auch die Grundlage für eine grosszügige Arbeitsbeschaffung und einen allgemeinen Aufschwung der Wirtschaft. Die neuen Grundlagen des Güterfernverkehrs. Mit dieser Entwicklung wurde naturgemäss das Problem einer rationellen Verkehrsteilung wieder akut. Die Regierung entschloss sich, durch gesetzliche Massnahmen eine Verkehrstrennung herbeizuführen, ohne dass die Motorisierung des Verkehrs dadurch stark zurückgebunden werden sollte. Diese Neuordnung auf dem Gebiete des gewerblichen Automobilverkehre ist heute im grossen und ganzen abgeschlossen. Das Transportgewerbe wird, soweit es den Güter-Fernverkehr betrifft, im sogenannten «Reichs-Kraftwagen-Betriebsverband», zusammengefasst. Diesem Verband obliegt die Pflicht; den zu einer Einheit gewordenen gewerblichen Güterverkehr auf der Landstrasse zu organisieren und in Zusammenarbeit mit den Behörden für dessen rationelle Abwicklung zu sorgen. Das erste Ergebnis einer Verständigung zwischen Reichskraftwagen- Betriebsverband und Reichsbahn ist am 1. April dieses Jahres in Kraft getretene Flugzeugreparatur 2000 Meter über dem Erdboden. Ein über- dem Orenburger Flugplatz übendes Schulflugzeug verlor während des Fluges ein Rad. vom Landungsgestell, so dass eine Landung ohne Bruch ausgeschlossen erscheinen musste. Auf eine Meldung des Piloten an die Flugplatzleitung hin stieg ein zweites Flugzeug auf und Hess, indem es über dem havarierten Apparat kreuzte, an einem, langen Seil ein Ersatzrad herab, das auch glücklich, von den Insassen des ersten Flugzeuges hereingenommen werden konnte. Während die Maschine in. einer Höhe von 2000 Meter verblieb, kroch ein, Monteur auf die Tragflächen heraus, und es gelang ihm, in einstündiger Arbeit das neue Rad so gut zu befestigen, dass die Landung ohne Unfall vorgenommen werden konnte. Die Neuordnung im gewerblichen Automobilverkehr Deutschlands Reichskraftwagentarif. Mit diesem Tarif erhält der Güterfernverkehr auf der Landstrasse eine breitere Grundlage als zuvor. Die Verkehrsträger, d. h. die Lastwagenbesitzer, wie auch die Eisenbahn haben sich verpflichtet, Frachtsätze und Tarifvorschriften strikte innezuhalten. Die Beförderungsbedingungen für den Kraftwagenverkehr sind gemeinsam vom Betriebsverband und von der Reichsbahn aufgestellt und in der Kraftverkehrsordnüng niedergelegt worden. Die leitenden Grundsätze ergeben sich aus einem Ausspruch von Direktor Benninghoff, der ausführte: « die verschiedenen Verkehrsträger haben in erster Linie gemeinwirtschaftliche Aufgaben zu erfüllen. Sie sollen über ihre Eigenwirtschaftlichkeit hinaus nicht zu unbilligen finanziellen Verdiensten am Verkehr berechtigt sein. Unter Eigenwirtschaftlichkeit verstehe ich, dass neben den sogenannten Betriebskosten auch die Verzinsung und Tilgung des Anlagekapitals möglich werden, und dass der Unternehmer in die Lage versetzt wird, eeinen Verpflichtungen gegenüber Staat und Gefolgschaft nachzukommen » In unsere Sprache übersetzt, heisst das, dass der gewerbliche Lastwagenverkehr so organisiert sein muss, das eine wirtschaftliche Betriebsführung möglich und eine kaufmännische Verzinsung und Tilgung des Anlagekapitals garantiert ist. Der gewerbliche Kraftverkehr erhält die Aufgabe überwiesen, seine Reihen von jenen wirtschaftlich ungesunden Elementen zu säubern, di9 zum Leidwesen der Wirtschaft und der Automobil-i industrie alle am Automobilverkehr interessierte» Kreise in ihrem Ansehen geschädigt haben. Die Entwicklung eines ungeregelten Wettbewerbs und. eine Entfaltung des Werkverkehrs über die unmittelbaren Eigenbedürfnisse der einzelnen Werkbetriebe hinaus soll in Zukunft vermieden werden. Im Güter-Nahverkehr soll eine Konzessionierung nicht durchgeführt werden. Der Leiter des Kraftwagenbetriebsverbandes warnte vor zu starken Eingriffen in den Güter-Nahverkehr und auch der Tteichsverkehrsmini6ter ist der Ansicht, dass eine Ueberorganisation nur zu Schädigungen führen könne. Interessant ist es, zu sehen, dass auf diesem Gebiete selbst in Deutschland noch immer liberale Grundsätze ihre Geltung behalten, führte doch der Reichsverkehrsminieter auf einer Tagung der Frachtverkehrsgruppen aus: « Auf allen Gebieten hört man jetzt den Ruf nach wirtschaftlichen Sicherungen des Einzelunternehmers durch den Staat, also gewiseermassen nach zunftmässiger Begrenzung jeden Gewerbes. Wenn ich, wie es von mir oft verlangt wird, auch an die Einführung eines Konzessionszwanges im Güter-Nahverkehr herangehen würde, wenn ich damit, was unvermeidlich wäre, auch den Werkverkehr eine Paragraphenjacke anziehen müsste, wenn ich den gesamten Güter-Nahverkehr unter eine Bedürfnisklausel (staatliche Bedürfnisprüfung) stellen sollte, wo bleibt denn eigentlich noch freies Feld für die Motorisierung, wo bleibt der Raum für den Absatz der Lastkraftwagen? > Wir möchten diese Worte denjenigen bei uns zur. Beherzigung anempfehlen, welche von der einen Seite in einer Verstaatlichung unserer gesamten Verkehrseinrichtung das Heil sehen und denjenigen von der anderen Seite, welche durch Einführung einer Bedürfnisklausel oder gar durch eine berufsständische Ordnung den Lastwagenverkehr unter den Zwang staatlicher Heglemente stellen wollen. Wenn dies selbst in einem diktatorisch regierten Lande wie Deutschland als zu weitgehend empfunden wird, sollten wir uns doch genau überlegen, ob denn solche Massnahmen mit unseren liberalen Grundsätzen und unserer demokratischen Bundesverfassung vereinbar sind. Es ist interessant, dass Deutschland, im Güterfernverkehr keineswegs den Begehren der Eisenbahnen gefolgt ist und ihren weitgehenden _ Ansprüchen nicht ohne weiteres nachgibt. In diesem Zusammenhange sei auch der Ausspruch eines deutschen Autors festgehalten: « In kaum einem anderen Land stand zur gesetzlichen Lösung dieser Frage eine so uneingeschränkte Staatsautorität zur Verfügung, wie in Deutschland, und trotzdem fiel hier die Entscheidung mit einem ausserordentlichen Mass weiser Zurückhaltung vor berechtigtem Lebenswillen privatwirtschaftlicher Energien und unter bewusstem Verzicht auf gesetzgeberisch bequeme Monopollösungen» (wie sie bei uns vom Eisenbahnerverband vorgeschlagen werden.) Die Deutschen Reichsbahnen schätzen die Einnahmeverluste durch die Konkurrenz des Kraftwagens auf jährlich etwa 600 Mill. RM. Nahverkehr und Werkverkehr ist für die Reichsbahnen weniger abträglich als der Güterfernverkehr, weil der erstere zum grossen Teil Zubringerdienst für die Bahnen oder Neuverkehr darstellt und im übrigen der Bahn nur solhe Güter entzieht, an denen sie in Anbetracht der hohen festen Abfertigungskosten bei kleineren Entfernungen ohnebin nicht viel verdient. Die letzteren Gründe treffen natürlich auch für unsere Bundesbahnen zu. Es wird deshalb nicht ohne Vorteil sein, wenn sich diejenigen Fachleute, welche sich mit der Verkehrsteilung befassen, genau über die neue deutsche Regelung und ihre Auswirkung informieren. Wir konnten hier nur andeutungsweise zum Problem Stellung, nehmen, jedoch ergibt sich schon aus einer ersten Betrachtung der neuen Regelung in Deutschland, dass man sehr vorsichtig sein muss mit generellen Einschränkungen des Verkehrs und dass auf alle Fälle eine Monopollösung oder auch weitgehende Einschränkungen in berufsständischer Land ausser Frage, stehen. Richtung für unser Gr. Stillegung von Nebenbahnen. Der dänische Verkehrsminister schlägt jetzt der Regierung die Stilllegung weiterer Nebenbahnen vor, die einen jährlichen Zuschuss von Hunderttausenden erfordern. Ursprünglich wollte man schon 1933 zu einer Stilllegung der Strecken schreiten. Das Ergebnis der damaligen Erörterung im Parlament ging aber dahin, dass man noch die Entwicklung der nächsten zwei Jahre abwarten wollte. Man glaubte annehmen zu dürfen, dass die Bevölkerung sich angesichts der drohenden Stillegung wieder mehr der Eisenbahn als anderer Beförderungsmittel bedienen würde. Diese Hoffnungen haben sich jedoch als trügerisch erwiesen. In der Regierungsvorlage ist darauf hingewiesen, dass die Stillegung vom Standpunkte der Ersparnisse von Devisen nicht unerwünscht ist Die Schienen und Schwellen, auch die Brückeneisenkonstruktionen sind noch gut verwendbar und bedeuten einen Wert von zwei Millionen Kronen. W.

N« 53 DIENSTAG, 30. JUNI 1936 AUTOMOBIL-REVUE TOURISTIK Ausländischer Automobilisten-Besuch. Besuche Ausländischer Automobil-Clubs in Form von Gesell- > Schaftsfahrten sind im heutigen Zeichen des individuellen Autotourismus fast zu einer Seltenheit geworden. Wie den Mitteilungen des Nationalen Verbandes französischer Automobil-Clubs zu entnehmen ist, führt der Automobil-Club von Perigord in diejeen Tagen eine grosse Clubfahrt nach Italien und Dalmatien durch, wobei er auf der Rückreise auch ! Karaten und Tirol berührt und am 9. Juli von der [österreichischen Grenze (Arlberg) her durch die Schweiz nach Basel fährt, wo die Teilnehmer am • Abend verbleiben, um anderntags Lyon zuzusteuern. V * Amtliche Mitteilungen Schweizer- und Kantonswappen am vordem fKontrpllschild der Motorwagen. In einem Rundjechreiben an die Kantonsregierungen macht das 'Eidg. Justiz- und Polizeidepartement darauf aufj merksam, dass das vordere Kontrollschild des Motorwagens bekanntlich im Gegensatz zum hintern •weder das eidgenössische noch ein kantonales Wappen aufweise. Aus zahlreichen Korrespondenzen fehe hervor, dass dieser Umstand von vielen Automobilisten besonders auf Reisen im Ausland als Mangel empfunden werde. Eine Aenderung der Vor' «chriften über das vordere Nummernschild kommt jedoch, .selbstverständlich nicht in Betracht. Es kann aber vom Standpunkt der eidgenössischen Automobilgesetzgebung aus nichts dagegen eingewendet werden, dass freiwillig auf der Vordereeite des Motorwagens das eidgenössische oder das ieidgenössische und ein kantonales Wappen angebracht werden. Es sollte jedoch bei der Anbringung (solcher Wappen durch den Automobilisten selber 'eine gewisse Einheitlichkeit gewahrt werden. Nach dem Dafürhalten des Departements wäre es am beteten, wenn sowohl das eidgenössische Wappen allein ;als auch die Kombination des eidgenössischen mit teinem kantonalen Wappen in der Mitte über dem iobem Rand des vordem Köntrollschildes befestigt d Bunt« Chvonik Nitroglyzerin Im Benzin. Zur Zeit ist in Italien Hausse in Brennstoff-Patenten. Aus verschiedenen Alkoholen, aus Pyridin, Aether. Rizinusöl, Terpentinöl, Aceton und allerlei anderen brennbaren Stoffen werden da Motprtreibmittel gemixt und gebraut. Das merkwürdigste in dieser Reihe ist jedoch das italienisch* Patent Nr. 282 1Ö5, das vorschlägt, im Motortreibstoff Yi bis zu 1% Sprengstoff, besonders Nitroglyzerin zu lösen. Dass bis, jetzt noch keiner der Rennfahrer darauf gekommen ist! b. H. Autobesitz nicht gleichbedeutend mit hohem Einkommen. Im Rahmen der Massnahmen zur steuerlichen Begünstigung der Automobilhaltung in Polen hat das polnische Finanzministerium die Finanz- und Steuerämter angewiesen, bei der Begutachtung von Steuererklärungen die Tatsache des Ankaufs und der Haltung eines Motorfahrzeuges durch den Steuerpflichtigen nicht als Grundlage einer Schätzung auf besonders hohes Einkommen anzusehen. Gleichzeitig ist im Interesse der Förderung der Autohaltung die Anweisung ergangen, bei den Veranlagungen zur Einkommensteuer Abzüge der Wagenunterhaltskosten von den steuerpflichtigen Einkommensbeträzen zuzulassen. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Der Witterungsumschwung Ende letzter Woche hat die Abhaltung der Aelplerkilbi im Gyrenbad ob Turbenthal, zu der eich schon am Vortag 180 Personen und Kinder angemeldet hatten, leider verunmöglicht. Anfänglich war eine Verschiebung auf den 5. Juli geplant, nachdem nun aber dieser Tag nachträglich für die Stilllegungsaktion aller Motorfahrzeuge vorgesehen wurde, hat die Sektion Zürich den Anlass vorläufig ganz abgesagt. Wiederum ein Anlass weniger, der Verdienst ins Land gebracht hätte, wofür sich die betreffenden Gewerbekreise beim Bundesrat bedanken mögen! Vorläufig findet bis nach den Ferien keine weitere Veranstaltung mehr statt. Für die Stillegungsaktion vom 5. Juli hat die Sektion ihre weitestjehende Unterstützung zugesagt. Die Mitglieder sind dringend gebeten, sich für die am 5. Juli vorgesehene Strassenkontrolle zur Verfügung zu stellen und sich hiefür beim Sekretariat anzumelden. V SEKTION ZÜRICH. Sektionsmeisterschaft. Die die Wand gedrückt. planmässige Entwicklung und Förderung der geschlossenen Sektionsveranstaltungen, deren Zahl nun dieses Jahr auf fünf ausgedehnt worden ist, tragen immer deutlichere Früchte einer zunehmenden Sportfreudigkeit der Mitglieder. Und was das besonders Erfreuliche ist: Art und Durchführung der Veranstaltungen haben besonders auch bei den Amateurfahrern das Interesse' wesentlich gefördert. Die bisher durchgeführten drei Konkurrenzen waren durchwegs sehr gut beschickt, so dass es nicht zu verwundern ist, wenn heute, nach Halftime der diesjährigen Sportsaison der Zürcher AGS-Sektion, nicht weniger als 15 Experten und 18 Amateure noch in der Sektionsmeisterschaft im Rennen liegen. Ein Erfolg, wie man ihn bis anhin noch nie sah. Die nächste Veranstaltung, die Auto-Gymkhana vom 30. August, wird nun die erste einschneidende •Scheidung bringen, denn die Meisterschaftsaspiranten müssen mindestens drei Klassierungen an Konkurrenzen vorweisen können, um in die Schlussbewertung miteinbezogen werden zu können. Kein Wunder, wenn sich beim heutigen Stand das Interesse vornehmlich den Konkurrenten mit drei oder zwei bereits feststehenden Meisterschaftsresultaten zufällt. Die Ergebnisse lauten per Ende Juni wie folgt: I. Experten: a) Fahrer mit drei Resultaten: 1. Gübelin H., Zürich, 6 Punkte; 2. Jenny W., Zürich, 10 Punkte. — b) Fahrer mit zwei Resultaten: 1. Maag E., Zürich, 4 Punkte; 2. Schober E., Zürich,» 8 Punkte; 3. Levy M., Zürich, 9 Punkte; 4. Schlotterbeck R., Zürich, 13 Punkte. — Es folgen alsdann weitere 9 Fahrer mit vorläufig nur einem Resultat. II. Amateure: a) Fahrer mit drei Resultaten: 1. Kahn H., Küsnacht, 6 Punkte; 2. Locher M., Kilchberg, 8 Punkte.-— b) Fahrer mit zwei Resultaten: 1. Bertschinger J., Zürich, 7 Punkte; 2. Müller A., Zürich, 8 Punkte; 3. Borsari A., Zollikon, 12 Punkte; 4. Bestebreurtje A., Küsnacht, 14 Punkte; 5. Scotoni A., Zürich, 15 Punkte; 6. Brändli Dr., Winterthur, 19 Punkte. Es folgen noch weitere 10 Amateure mit bisher nur einem Resultat. V 3LUJS &rMAPFHAIISFN den ^rc£Bp|*äaind^dn CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Wir machen unsere werten Mitglieder auf die Donnerstag, den 2. Juli a. c, abends 8K Uhr, im Hotel Löwen stattfindende Monatsversammlung aufmerksam und ersuchen um recht zahlreiches Erscheinen. Ein sehr wichtiges Traktandum verlangt unbedingt die Teilnahme aller Mitglieder. Die im Jahresprogramm geplante Schiffahrt wird an der Monatsversammlung eingehend besprochen, um Ziel und Zeit festzulegen. Mit kameradschaftlichem Chauffeurgruss: Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsversammlung, morgen Mittwoch, den 1. Juli 1936, abends 20.15 Uhr, im Lokal zum Müssen wir wirklich zusehen? Als einfacher Meister bin ich aus verschiedenen Gründen gezwungen, ein Kleinauto zu halten. Das genügt offenbar dem 'Bund, mich als grossen Herrn zu behandeln. Weiss er, wie schlecht unsere Geschäfte gehen? Und weiss er, was es heisst, uns den Brotkorb immer noch höher zu hängen? Ein Benzinaufschlag löst den. andern ab. Nicht genug damit, beschert uns der Bundesrat jetzt auch noch den Alkoholbeimischungszwang. Was kommt noch für die «glücklichen» Aufosklaven in unserem freiheitlichen Lande? Ein bekannter Politiker aus der Zentralschweiz hat sich an einer Versammlung zur Frage der S. B. B.-Sanierung d abin geäussert, zwei Drittel der Autotransporte müssen den Bannen zurückgegeben werden. Zu diesem Zwecke seien die heute noch lächerlichen Auto- und Benzinsteuern so zu erhöhen, bis einer nach dem andern die Beine strecke. Dann sei die Sanierung da. Leider hat sich damals kein Automobilist getraut, das Wort zu verlangen und gegen einen solchen Führer Stellung zu nehmen. Ein Kleinhandwerker kann das nicht, sonst wird er schon am nächsten Tage an Einen Faustschlag ins Gesicht bedeutet für uns die zweite Benzinsteuerverbilligung für die Ausländer. Damit gibt der Bundesrat zu, dass und wie er den schwezerischen Automobilisten rupft. Wir Automobilisten werden gezwungen, zur Selbsthilfe zu greifen. Autofahrten einschränken, sei die Losung. Nur noch für's Geschäft fahren! Für eventuelle Vergnügungsfahrten winkt das Ausland, das uns als willkommene Gäste empfängt. In der Schweiz werden wir doch nur als Bürger zweiter Klasse und als Bundesbahn-Schädlinge betrach-' tet. Es ist fünf Minuten vor 12 Uhr, der Bundesrat hat seine Spritbomben gelegt. Kann er es vor dem Schweizervolk verantworten, das Autogewerbe und das Kleinhandwerk zu vernichten, um damit die. Alkoholverwaltung und deren unglaubliche Misewirtschaft zu retten? Heraus zum scharfen Protest gegen den Bundesrat! Die Leiter der Alkoholverwaltung sind verantwortlich für die Defizite und auf ihrem Rücken soll die Sanierung durchgeführt werden. er. Ich würde nicht anders handeln. Zu der im juristischen Sprechsaal unter No 594 veröffentlichten Frage über die Beförderung von drei Personen auf dem vorderen Sitz, schreibt uns ein Leser: Alle Achtung vor dem Automobilisten, welcher trotz allem und so gut es eben gegangen ist, die beiden Krankenschwestern mitführte. Dass er deswegen nun bestraft wird, ist tatsächlich schon allerhand. Kann so etwas noch vorkommen? Heute? Man traut seinen Ohren schon fast nicht Gerade weil der junge Polizist sah, daes es Krankenschwestern waren, hätte er mehr Vernunft walten lassen dürfen. Es soll sich doch einmal einer vorstellen, was der Krankenschwester-Beruf bedeutet? Was tat denn dieser Automobilist so furchtbar Böses? Ohne jede Sentimentalität — war es nicht eine höbe Gesinnung, dass er die unpässliche, ja vielleicht gar kranke Krankenschwester mitlud? Ist es nicht selbstverständlich dass bleiben wollte. Ich handelte selbst auch schon so und werde es auch in Zukunft so halten. Wo geholfen werden kann, da ist e6 Pflicht, zu helfen. Es ist ein Unrecht, diesen Autofahrer deswegen zu strafen, weil sein Sitz im Auto nicht 155 cem Breite aufweist. Man weiss, dass für gewöhnlich kein Mensch drei Personen auf dem Führersitz zusammenpfercht. Aber eine solche Ausnahme darf immer verantwortet werden. Jedenfalls, Gesetz und Polizei und was Recht ist in allen Ehren, aber an Kleinigkeiten soll niemand seine Stärke zeigen. R. D. in D. Folgende Pässe konnten seit letzter Woche dem Fahrverkehr freigegeben werden: StGothard (20. VI), Furka (21. VI.), Splü#en (21. VI.), Bernina (23. VI.), Grimsel (25. VI.), Umbrail (27. VI.). Alle diese Alpenstrassen sind mit Ausnahme der Bernina auch für Gesellschaftswagen Rest. Du Pont, 1. Stock. Dieoffen. Beim Befahren der Grimselstrasse ist es ratsam, den Anordnungen der bei der Seeuferegg- Versammlung wird durch Musikvorträge unseres Vereins-Orchesters eingeleitet Unser partie postierten Streckenwärter Folge zu geben. Stammlokal hat einen neuen Der Grosse St. Bernhard ist auf Schweizerseite bis zur Passhöhe passierbar; die durchgehende Oeffnung kann erst auf 1. Juli erfolgen. Italien: Dem Fährverkehr sind neuerdings geöffnet: Gavia, Grödnerjoch und Stilfserjoqji. Somit sind alle italienischen Paßstrassen offen. ! Frankreich: In den französischen Alpen wurden passierbar: Gol de Lärche (19. VI.) und Croix de tfer (24. VI). Gesperrt sind noch: Kleiner St. Bernhard, Glandon, Galibier, Izoard und Cayolle.. Wirt erhalten und damit ist eine Aenderung eingetreten, die den Versammlungsbesuchern sehr zugute kommt. Wir möchten deshalb alle Mitglieder ersuchen, an dieser Versammlung, wie überhaupt an allen, vollzählig teilzunehmen. Darum jeden ersten Mittwoch im .Monat auf ins Du Pont! Die nächste August-Versammlung fällt aus (Ferien). Einige Anmeldungen für die Ausfahrten am Sonntag, den 5. Juli nach der Furka-Grimsel und Sonntag, den 12. Juli 1936 nach Trümmelbach-Aareschlucht können noch entgegengenommen werden. Bitte, liebe Vereinskameraden, erscheint an dieser Versammlung in Anbetracht der Neuerung pünktlich und vollzählig und bewahrt Euer Interesse gegenüber Euern Mitkollegen. Eine vollzählige Beteiligung erwarten mit kameradschaftlichem Chauffeurgruss: Die Vereinsleitung und Orchester. Stimmen aus dem Publikum Verkehrsvorschriffen. 1. Haslebergstrasse: In der Zeit vom 15. Juni bis 1. September darf die Haslebergstrasse (Brünig-Reuti und Meiringen- Reuti) nur während den nachgenannten Zeiten mit Automobilen bis zu acht Sitzplätzen, mit Lastwagen bis zu 3% t Gesamtgewicht und mit Motorrädern befahren werden: Abfahrt in Brünig: Ankunft in Reuti: 10.30 bis 11.30 Uhr spätestens 12.10 Uhr 18.30 bis 19.30 Uhr spätestens 20.10 Uhr Abfahrt in Reuti: Ankunft in Brünig: 6.30 bis 7.15 Uhr spätestens 7.55 Uhr 14.20 bis 15.20 Uhr spätestens 16.00 Uhr Das Ueberholen fahrender Motorfahrzeuge ist verboten. Die Maximalgescbwindigkeit beträgt 25 km. Nach dem 1. September ist die Strasse offen für Personenautos bis zu acht Sitzplätzen, Lastwagen bis 3K t Gesamtgewicht und Motorräder. Für den Transport von unteilbaren Lasten kann durch das Kant. Strassenverkehrsamt in Bern ausnahmsweise Bewilligung bis zu einem Gesamtgewicht von 8 t erteilt werden. 2. Strasse Stöckalp-Frutt (Obwalden): Die Fruttstrasse ist für Personenautos bis sieben Sitzplätze und Lastwagen ohne Anhänger von Stöckalp bis Aabach zu folgenden Zeiten geöffnet: Auffahrt ab Stöokalp innert allen geraden Stunden, also von 8—«, 10—11,. 12—13 Uhr etc. Abfahrt ab Aabach innert allen ungeraden Stunden, also von 9—10, 11—12. 13—14 Uhr etc. Aufhebung von Strassensperren: Die infolge Runsengang gesperrt gewesenes Kantonsstrassen Glarus-Linthal und Landquart-Chur sind für den Autoverkehr wieder geöffnet. Strassensperre: Wegen Belagsarbeiten wird die Rickenstrasse im Abschnitt St Gallenkappel-Neuhaus und Eschenbach-Wagen erst ab 29. Juni für zirka drei Wochen für den durchgehenden Fahrzeugverkehr gesperrt. Umleitung erfolgt von Ricken über Gommiswald - Uznaoh - Schmerikon - Jona und umgekehrt CH-Tourlng: Die Schweiz und Grenzgebiete. Automobllführer des TCS. Vertat Hallwar. Bern. "Für Automobilfahrer gibt es eine ganze Reihe von Führern. Aber nicht jeder vereinigt in sich die Vorteile des CH-Touring, der soeben in neuem bequemem Format herausgekommen ist. Die Ausgabe 1936/37 enthält wie bisher einen. Textteil, der über alles Wissenswerte für den Automobiltouristen Auskunft gibt: Pass, Visum, Ausweispapiere, Strassenfragen, Zoll, Verkehrsregelung, Hotels, Garagen, etc. etc. Daneben bringt dieser Führer Programme für kürzeren und längeren Aufenthalt, Beschreibungen von Land und Leuten in allen Reisegebieten der Schweiz, eine besonders sorgfältige Beschreibung der Alpenpässe und ein genaues Verzeichnis der Hauptstrassen mit guter Bebilderung. Stadtpläne, Karten und Hotelanzeigen ergänzen diesen Teil. Ausgezeichnetes Kartenmaterial verleiht diesem Automobilführer seinen besondern Wert. Für die ganze Schweiz sind 22 Kartenblätter hintereinandergereiht, die im Maßstab 1:300.000 in achtfarbigem Offsetdruck alles enthalten, was den Autofahrer auf seinen Fahrten interessiert Eine Ueberladung der Karten ist sorgfältig vermieden. Durch die prächtige Reliefdarstellung' werden auch die Steigungen auf den ersten Blick ihre Kameradin bei ihrhervorgehoben, was für das gebirgige Land der Touristik-Bulletin des A.C.S. Btfdi.e»tfsdh Schweiz besonders wertvoll ist Der Textteil hat durch eine reichhaltige Illustration eine wertvolle Ergänzung erfahren. Die Ortsbeschreibungen sind durch einen Sachverständigen überarbeitet und vervollständigt worden. Neu ist die Aufnahme von Vorschlägen für Ausflüge und kleinere Touren zu Fuss. Damit erfüllt der Führer ein Postulat unseres Oberbauinspektors, •welcher besonders diejenigen Automobilisten begrüsst, welche nicht nur durch ihr «staubfreies Herumfahren in der reinen Höhenluft», sondern auch durch gelegentliches Absteigen ihr Interesse bekunden. Alles in allem bildet der Hallwag-Führer .«CH- Touring» erstaunlich viel zu einem bescheidenen Preis. Gr. Leo Maduschka, Junger Mensch im Gebirge, herausgegeben von Walter Schmidkunz. Kartoniert Fr. 6.—, geb. Fr. 7.50. Gesellschaft Alpiner Bücherfreunde, München. Der junge Münchner Bergsteiger, ein hochbegabter Kopf von vielseitigen Fähigkeiten, ein glänzender Stilist und ein empfindsamer Lyriker, hat über die eein Ceben erfüllende Leidenschaft, die hohe technische Kunst und die letzte Weisheit des Kletterns in schwerem Fels ausgezeichnetes geschrieben. Das gesteigerte Erleben in den grossen Wänden der Berge fand in ihm einen SchildeVer von besonderer Begabung. Das ansehnliche, trefflich ausgestattete Buch, Lebenswerk und Vermächtnis, umrahmt von Gedichten und Tagebuchblättern, von Freundeshand liebevoll geordnet und durch gute und eigenartige alpine Bilder veranschaulicht, wird unter allen Bergbüchern durch seine Echtheit und Eigenheit eine ganz besondere Stellung einnehmen: Als em im Grunde intimes und sehr subjektives Buch ergibt es das Bild eines ungewöhnlichen, für seine Zeit und für die Jugend dieser Zeit repräsentativen Menschen. fo Personelles. Aktiengesellschaft R. & E. Huber, Schweiz. Kabel-, Draht- und Gummiwerke, Pfäffikon. Emil Huber-Stockar ist aus dem V.-R. ausgeschieden und seine Unterschrift somit erloschen. Das bisherige V.-R.-Mitglied Dr. Samuel Dietrich-Schindler, Industrieller, Zürich, wurde zum Präsidenten gewählt. Der Genannte führt mit einem der übrigen Unterschriftsberechtigten Kollektivunterschrift Konrad Peter, Aktiengesellschaft, Liestal, Zweigniederlassung Basel. Handel mit Fahrzeugen usw. Die Unterschrift des Direktors, Max Scheitlin, ist erlöschen. Er gehört weiterhin dem Verwaltungsrate an. Rico F. Kundert, Lotzwll. Inhaber der Firma ist Rico Fridolin Kundert in Lotzwil. Autoreparaturwerkstätte. Domizil: Dorfstrasse. Walo Bertschinger, Zürich, Zweigniederlassung Solothurn, Spezialgeschäft für Strassen- und Geleisebau. Die Firma erteilt eine weitere Kollektivprokura an Peter , Bertschinger, dipL Ing., Zürich. FlrmenlSschung. Tschumi &< Frauchiger, Biel, Betrieb einer Garage, Autoreparaturwerkstätte und Elektro-Service. Die Kollektivgesellschaft wird infolge Konkurses im Handelsregister von Amtes wegen gelöscht. Scbluss des redaktionellen Teils. Zahlen. Das laufende Band der Fordwerke in Detroit (Vereinigt« Staaten) lieferte am 26. Mai d.J. den 3,000,000ten V-8-Wagen. Gleichzeitig erreicht damit die Totalproduktion dieses Riesenunternehmens die ungeheure Zahl von 24,000,000 Wagen. Achtzylinder. 3.5 und 5 Liter. 18 und 25 HP HORCH EIN PRODUKT DER AUTO-UNION Wer sich nicht mit einem unvermeidlichen Fortbewegungsmiltel begnügen -will, dem bietet Horch die letzte Vollendung der Fahreigenschaften, Behaglichkeit, verschwenderischen Geräumigkeit und gepflegten Aus« führung. : Sein Innenraum bleibt unbeeinflusst von Rückwirkungen des Motors und der Antriebsorgane; keine schlechte Straße vermag seine Ruhe zu stören. Der Horch ist der Reise« wagen par excellence, der mit jedem Kilometer mehr Freude macht. C. SCHLOTTERBECK, AUTOMOBILE A.G. BASEI* beim Bundesbahnhofjelephon 24.860. ZÜRICH, Falkenstraße 12, Telephon 26.964