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E_1936_Zeitung_Nr.056

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Sa sdkei&en uns&te £ese%... Wir dürfen auch eine schärfere Aktion wagen. Nachdem nun der 5. Juli ganz zweifellos, wenigstens was die Disziplin der Auto- und Motorradfahrer anbelangt, erfolgreich war, — ob die Herren in Bern den Wink verstanden haben, ist eine andere Frage — darf man getrost eine weitere etwas rücksichtslosere, d. h längere Aktion in Aussicht nehmen. Ich glaube, dass die meisten Automobilisten dafür zu haben wären, das hat die wohl fast lOOprozentig durchgeführte Stillegung bewiesen. Der Automobilist kann nun seinen Existenzkampf mit mehr Zuversicht weiter führen. Und wenn sich die Hoteliers und Gastwirte beklagen wollen, sei ihnen die richtige Adresse angegeben: Bundeshaus in Bern. O. R. Z. Mit bewunderungswürdiger Disziplin haben die Motorfahrzeughalter die Parole zum Protest befolgt. Sollte dieser machtvolle Protest unsere Behörden noch nicht zur Einsicht bringen, dann wäre ich meinerseits gerne bereit, bis auf weiteres jeden Sonntag meinen Wagen ruhen zu lassen und ihn nötigenfalls ab Januar 1937 für ein Vierteljahr oder, wenn es sein muss, sogar fürs ganze Jahr stillzulegen. Mit Velos oder sogar mit Pferden wüsste ich mir schon zu helfen. Sollten aber die Autoverbände dem Bundesrat nachgeben und sollte er seine unvernünftigen Beschlüsse aufrechterhalten können, dann würde ich kurzerhand den Austritt aus meinem Club erklären und sämtliche Zeitungen — mit Ausnahme der Fachzeitung — nicht weiter abonnieren. Für heute aber bin ich für meinen Teil den Organisatoren für die Stillegung, sowie den Autozeitungen für die zielbewusste, grosse Arbeit aufrichtig dankbar. T. B., W. Abwehrkampf und Holelerie. In der cHotel- Revue» wurde gegen die Massnahmen vom 5. Juli Protest erhoben. Wenn die Hoteliers unsere Lage nicht verstehen wollen, so ist das sehr bedauerlich. Ich erkläre mich mit dem Abwehrkampf der Via Vita in allen Teilen einverstanden; zwar gehöre ich keiner Autosektion an, aber dennoch bin ich mit Freude dabei und wenn es nötig sein wird, kann ich einer ganzen Woche Stillegung meine Zustimmung geben. Seit Jahren habe ich mit meiner Familie die Ferien im Bündnerland verbracht. Der «Hotel-Revue» diene, dase ich angesichts ihrer Stellungnahme entschlossen bin, meine diesjährigen Ferien per Auto im Ausland zu verbringen. Gerne hoffe ich, daes als Ersatz die Alkoholverwaltung mit Anhang ins Engadin gehen werde. Die Strasse wurde zum Spielplatz. Beromünster, das sonst so beliebte Ausflugsziel der Automobilisten, bot letzten Sonntag, 5. Juli, einen seltsamen Anblick. Wenn die Kinder die Strassen und Parkplätze nicht zum Spielen auserkoren hätten, wäre der Ort wie ausgestorben gewesen. Ein altes, vergessenes Spiel feierte heute wieder seine Auferstehung, indem unsere alten Kegler die schönen Ueberlandstrassen als Piste zum Kugelwerfen benutzten. Die Verkehrsstillegung war vollständig und hätte nicht radikaler durchgeführt werden können. Ein Bravo der Disziplin aller Automobilisten und Motorfahrer 1 J. E. dik Einen originellen, eindrucksvollen Protest leistete sich ein Käsereibesitzer von Riedholz, welcher sonst regelmässig und pünktlich seine Milchprodukte per Auto und Motorrad an seine Stammkundschaft in der Stadt Solothurn abliefert. Auch er Hess am 5: Juli seine Motorfahrzeuge zu Hause und vertauschte sie mit einem Rappengespann, das er mit einer Autohupe und dem Plakat «Ich muss fahren, aber auch ich protestiere» ausrüstete. (Photo P. Zaugg, Solothurn.) Ist der Bundesrat für das Volk da oder umgekehrt? Wenn man das hundertprozentige Ergebnis aus Zürich und Umgebung gesehen hat, so muss man sich sagen, es herrschte nur ein Wille: mit seinem Wagen konsequent zu Hause zu bleiben. Sofern der löbliche Bundesrat aus dem 5. Juli seine Lehren zieht, muss dieser Tag genügen, um Erleichterungen zu schaffen für Auto und Autogewerbe. Ist der Bundesrat für das Volk da oder das Volk für den Bundesrat? Eine andere Frage übrigens: Der Bund gibt der Landwirtschaft für Traktoren und Benzinmotoren billiges Benzin zu Fr. 18.— per 100 Liter ab. Wie kommt er dazu? Wer in der Landwirtschaft hat Traktoren und Benzinmotoren? Ein Schuldenbäuerlein wohl nicht! Dem kommt diese Vergünstigung nicht zu gut, so viel darf als ausgemacht gelten. Der Grossbauer hingegen, der mit Traktoren und andern Schikanen ausgerüstet ist, besitzt in der Regel auch ein Auto. Ob nun das billige Benzin für die Traktoren oder für den Wagen Verwendung findet, kann niemand kontrollieren, noch beweisen. Ist das recht? Und wo führt das hin? P. B. «Ich an Eurer Stelle würde auch protestieren!» Auf dem sonst Sonntags vollbesetzten Parkplatz vor einem bekannten innerschweizerischen Strandbad war am 5. Juli ein einziges Motorfahrzeug, eine Beiwagenmaschine mit Berliner Polizeinummer, zu sehen. Hinten auf dem Beiwagen war in gross und sorgfältig aufgemalten Lettern zu lesen: «Ich an Eurer Stelle würde auch protestieren!» H.S. AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 10. JULI 1936 — NO 56 O Tannenbaum ! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, vorbei ist jetzt dein schöner Traum! Der Autler macht halt nicht mehr mit, trink selber nun den Bundessprit! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, wie falsch sind deine Pläne! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, so ein Fiasko dacht'st du kaum! Dein Alkohol-Vermischungswahn muss weichen einem bessern Planl 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, Jetzt heisst es rückwärtskrebsen! O Tannenbaum, o Tannenbaum, so ruhig wie in einem Traum war es am fünften Julitag, für Wirt und Bergbahn keine Plag! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, Du hast dich bös geschnitten! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, ein bös Erwachen aus dem Traum! Jetzt kommt ein schlimmer Wirbelwind, verwehet dein Gedankenkindl 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, jetzt fängt es an zu zittern! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, mach schleunigst einem andern Raum! Gib baldigst deine Demission, sonst erntest du nur Spott und Hohn! 0 Tannenbaum, o Tannenbaum, auf was willst du noch warten? V. M. lunfe Chronik 49.215 Fahrzeuge wurden im April in Deutschland neu zum Verkehr zugelassen. Das sind 32 Vo mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Holzgas-Personenwagen in Russland. Noch haben sich die mit Holzgas betriebenen Lastwagen nicht einführen können und schon beginnen die Konstrukteure sich ernsthaft mit Holzgaspersonenwagen zu beschäftigen. Auch -das an Erdöl gewiss nicht arme Russland hat kürzlich Versuche in dieser Richtung unternommen. Bei den Versuchsfahrten mit zwei neuen Modellen wurden auf der über 2000 km langen Strecke Moskau-Kiew Durchschnittsgeschwindigkeiten von 42, resp. 46 km/St gefahren, eine für russische Strassenverhältnisse recht beachtenswerte Leistung. Der Brennstoffverbrauch betrug 287, resp. 322 g Holz pro Kilometer. Ueber das Gewicht der Vergasungsanlage und den dazugehörigen Wäschern schweigt sich jedoch leider der vorliegende Bericht aus. Metallisierte Verkehrsstreifen. Die bisher allgemein üblichen Strassenmarkierungsnägel aus Messing oder Stahlguss weisen verschiedene grundsätzliche Nachteile auf: Sie sind teuer und für den Fussgänger wegen der Gleitgefahr nicht ganz harmlos. Was die Fussgängerstreifen anbelangt, so lässt die Dauerhaftigkeit sehr zu wünschen übrig, d. h. der Farbanstrich muss infolge rascher Abscheuerung kontinuierlich erneuert werden. Nach dem in allen Ländern patentrechtlich geschüzten SCHOOP-Verfahren einer schweizerischen Erfindung ist es möglich, in wirtschaftlich und technisch einwandfreier Weise die obgenanntcn Methoden zu ersetzen, wobei ein gut sichtbares Spezialmetall verwendet wird. Sowohl bei Guss- Asphalt als auch bei Beton und Pflastersteinen konnten Metallüberzüge hergestellt werden, bei denen eine ausserordentliche Haftfestigkeit auf der Unterlage festgestellt werden konnte. Es mag daran erinnert werden, dass das SCHOOP-Verfahren im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass vermittelst eines pistolenartigen Gerätes feuerflüssiges Metall fein zerteilt und mit grosser Wucht aufgeschleudert wird, wobei der Unterlagsstoff keine Rolle spielt, d. h. es ist möglich, ohne weiteres ganz beliebige Stoffe wie Stein, Gips, Zement, Holz, Papier u. s. f. zu metallisieren. F. N. 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N°56 — FREITAG, 10. JULI 1936 AUTOMOBIL'-REVUE 11 KLEINE Woanders — und bei uns? Brasilien. Die Benzinsteuern sind kjürzlich aufgehoben worden. Die Massnahme erstreckt sich sowohl auf die bundesstaatlichen wie auch auf die kommunalen Benzinsteuern. Deutschland. Das Reichsgesetzblatt teilt mit, dass mit Wirkung ab 1. Juni 1936 die Spiritusbezugspflicht für Petroleum, die bisher 6 % betrug, aufgehoben wird. Ausserdem wird der Preis für Tfeibstoffspiritus um Mk. 3 pro hl gesenkt, eine Ermässigung, die ermöglicht worden ist durch teilweisen Zusatz von Methylalkohol zum Aethylalkohol. Und wir? Künstliches Benzin in Frankreich. In unserem westlichen Nachbarland bemüht man sich seit längerer Zeit schon, eine leistungsfähige Industrie zur Erzeugung künstlichen Benzins ins Leben zu rufen. Der Abgeordnete Ramadier hat denn auch in der Kammer einen Entschliessungsentwurf ejngebracht, durch den die Regierung aufgefordert wird, efn Programm auszuarbeiten, das die Erzeugung von jährlich 300,000 Tonnen (l/lo des französischen Verbrauchs) künstlichen Benzins durch Teer-, Steinkohle- und Braunkohleverflüssigung vorsieht. btl. Im Auto auf den Eiffelturm? Sie erinnern sich vielleicht noch jenes phantastischen Projektes, das vor einiger Zeit spukte und das es darauf abgesehen hatte, die Pariser Weltausstellung von i937 mit einem babylonischen Turm von etlichen Hundert Meter Höhe zu « schmücken », mit einem Turm an dessen Aussenseite sich eine Strasse für Autos hätte hinaufschlängeln sollen. Der « schöne » Plan ist in eitel nichts zerronnen, und das mangels des nötigen Geldes. Noch aber steht der Eiffelturm, und der hat nun die Phantasie eines Pariser Architekten namens Basdevant mächtig angeregt. Besagter Herr Basdevant nämlich ist auf die extravagante Idee verfallen, zwei spiralförmige und in Eisenbeton konstruierte Autorampen sich bis auf die Höhe der zweiten Plattform hinaufranken zu lassen, wo sie durch eine Brücke miteinander verbünden würden. Mit der Entrichtung einer « angemessenen » Gebühr könnte man sich also den enormen Spass erkaufen, sich mit dem Wagen auf der einen Seite des Turms hinaufzuschrauben und auf der andern wieder herunterzurutschen. Ob der naive Einfall seine Liebhaber finden und einen Rummel heraufbeschwören wird, bleibt allerdings abzuwarten. *—o—* Der sehr solidarische Gaul. Der autolose 5. Juli brachte da und dort drollige Strassenbilder. womit man der Sache einen humoristischen Anstrich geben wollte. So z. B. in L., wo ein Pferd vor eine Limousine aus Zürich — dje offenbar die Heimkehr Samstag nachts verpasste -— gespannt wurde und sie durch die Strassen der Stadt zog, zum grossen Gaudium des Publikums. Bei einem Halt wurde dem unfreiwilligen «Streikbrecher» von Tierfreunden Zucker oder sonst ein Güezi ..angeboten, was das Pferd sichtlich erfreut annahm. Als aber eine freundliche Dame ihm aus einer Tüte süsse Pralinen anbietet, siehe, da erinnert sich der Gaul offenbar der Affiche, die er auf dem Rücken trägt: < Wir wollen keine Alkoholbeimischung. Und kopfschüttelnd und energisch refüsiert er die mit Kognak gefüllten Pralinen. Das nennt man wirkliche Solidarität einer vernunftlosen Kreatur mit den Autobesitzernl D. ffraisen CHRONIK Notiizen Radfahrwegebau in Deutschland. Die von verschiedenen (beteiligten) Reichsbehörden im Jahre 1934 geschaffene «Reichsgemeinschaft für •Radfahrtwegebau E. V.>, die heute im ganzen Reich 16 Gaustellen unterhält und mit den Landesplanungsstellen zusammenarbeitet, soll u. a. mit der Anlage von Radfahrwegen auch das Kleinsiedlungswerk der Reichsregierung fördern, weil die Verbindung von Arbeitsstätten mit Siedlungsgebieten der Arbeiterschaft durch die Benutzung des Fahrrads sehr erleichtert wird. Dazu kommt die Erschliessung abseits liegender Erholungsgebiete, die durch Radfahrwege der städtischen Bevölkerung auf billige Art zugänglich gemacht werden. Ausser den Radfahrwegen in Holland bietet die Erschjiessung von Magdeburg dafür ein gutes Beispiel. In Deutschland bestehen zur Zeit nur insgesamt 4000 Kilometer Radfahrwege, während der Bedarf 40,000 Kilometer beträgt. Ein Kilometer Radfahrweg beschäftigt beim Bau rund 50 Mann für eine Woche. Die Kosten einschliesslich des Grunderwerbes werden auf 6000 RM. berechnet. J&u#«»l*u»s«> Schweiz. Alpenposten. Die schweizerischen Alpenposten verzeichneten während der Woche vom 29. Juni bis 5. Juli eine Frequenz von 20.849 Personen gegenüber 24.265 in der selben Woche de3 Vorjahres. Dazu gesellen sich noch 1050 Fahrgäste auf den neuen Kursen Brienz-Axalp, Bern- Gurnigel-Sehwarzenburg und Lug&no-St. MoriU, womit das Total der Berichtswoche 1936 auf 21.907 steigt. Der Welt-Erdölkonsum nimmt zu. Im Jahresbericht der Koninklijke Shell-Konzerns findet Jsich die Mitteilung, dass der Petroleumkonsum der Welt sich auch im vergangenen Jahr weiter aufwärtsentwickelt habe. Tatsächlich weist er eine Steigerung von 1,510 Milliarden Barrels, (zu .159 Liter) im Jahre 1934 auf 1,593 Milliarden auf. Bezifferte sich die Erhöhung von 1933 auf 1934 auf 7K%, BO verzeichnete der Weltverbranch an Petroleumprodukten von 1934 auf 1935 eine Vermehrung um b%%. Was den Benzinkonsum anbelangt, so bewegte er sich ebenfalls in aufsteigender Linie und erreichte 1935 insgesamt 621,863 Barrels, gegen 584,053 im Jahr 1934. Protestaktion vom 5. Juli 1936. de Dank der kantonal-bernischen Zentralstelle für die Durchführung der Stillegung. In der verhältnismässig kurzen Zeit von zehn Tagen hatte die kantonal-iernische Zentralstelle für die Durchführung der Stillegung ihre Vorbereitungen zu treffen. Sie tat dies trotz grösster Bedenken in der Erwartung, dass ihr seitens der Presse, Motorfahrzeugbesitzer und Verhandsraitglieder die volle Unterstützung zuteil kommen werde. Das Ergebnis des'5.- Juli 1936,: das.für. unsere Bewegung einem einzigartigen Plebiszit gleichkommt, hat all« • unsere Erwartungen übertreffen. Mit einer Geschlossenheit, wie sie in dieser Form niemals vorausgesetzt werden konnte, haben alle am Motorfahrzeugverkehr interessierten Personen den Beweis ihres gemeinsamen Abwehrwillens bekundet und damit die Mär von der Präsidenten- und Sekretärenwirtschaft innerhalb der Verbände deutlich genug widerlegt. In dieser ernsten Stunde, wo der gesamte Motorfahrzeugverkehr um erträglichere Existenzbedingungen kämpft und notgedrungen eigene Wege gehen muss, fühlen wir uns verpflichtet, allen denjenigen unseren Dank auszusprechen, die durch ihre Mitarbeit zum vollen Gelingen des denkwürdigen 5. Juli 1936 beigetragen haben; Unser Dank gebührt der Presse, die für die Notlage des schweizerischen Automobilismus und dpr daraus entstandenen Aibwehraktion volles Verständnis gefunden hat; Wir danken im gleichen Zug den vielen organisierten und freiwilligen Funktionären, welche die Pflicht stundenlang an ihre Posten hielt und die durch ihre gewissenhafte und anständige Führung 4 er Kontrollen die unverständlichen Befürchtungen gewisser Amtsstellen in. vorbildlicher Weise zurückgewiesen haben. Den grössten. Dank aber schulden wir dem Motorfahrzeugbesitzer,, der durch freiwilligen Verr zieht auf das Automobilfahren an einem der schönsten Sommersonntage wohl am meisten zum restlosen Gelingen des 5. Juli beigetragen hat. Die erste Protestaktion der Automobilisten gegen die drückenden Steuer- und Zollasten ist gelungen. Die Via Vita wird es nicht bei diesem Achtungserfolg bewenden lassen. 98—99 % aller Motorfahrzeugbesitzer stehen hinter ihr und tragen viel zur Stärkung ihrer Stellung in den ferneren Handlungen bei; Hoffen wir, dass sich nun auch dort die Vernunft Bahn bricht, wo bisher das mangelnde Verständnis für die verzweifelte Lage des schweizerischen Automobilwesens schweren volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet hat CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Ausfahrt Trümmelbachtälle- Aareschlucht, Sonntag. 12. Juli 1936. Wir bitten die Teilnehmer mit ihren Angehörigen und Freunden, die eich angemeldet haben, rechtzeitig und vollzählig zu erscheinen. Sammlung Münsterhof, 5.30 Uhr, Abfahrt punkt 6 Uhr. Es weraen keine Spezial-Einladungen verschickt. Die Fahrt verspricht einen interessanten Verlauf und wird eine bleibende Erinnerung sein. Gleichzeitig machen wir auf unsere demnächst erfolgende-- 1 Salbjahres-Revision- aufmerksam * und bitten unsere Mitglieder, noch vor dem 14. Juli ihre Rückstände zu begleichen, damit die 'Abrechnung glatt" vor sich gehen kann. Wir wün$chen allen unsern lieben Mitgliedern recht fröhliche und gute Ferien im Monat August. Auf Wiedersehn am Mittwoch, den 2- September im Lokal zum Du Pont. Mit kameradschaftlichem Chauffeurgruse: Die Vereinsleitüng. Autofachlehrerverband des Kantons Zürich (A.V.Z.). Wir laden unsere verehrten Mitglieder zur Monatsversammlung ein, welche Donnerstag, den 16. Juli 1936, 20.30 Uhr, im Restaurant «Franziskaner>, Niederdorfstr, 1, Zürich 1,< stattfindet. Traktanden: 1. Appel, 2. Protokoll, 3. Beschlussfassungr über die Verhandlungen vom 2. Juli 1936, 4. Aufstellung von Postulaten fahrtechnischer Natur, 5. Diverses. Der Vorstand. TO^ENSPRECHSAAL TEL 28 222 BERN T. F. 1005. Eine Fährt nach Marseille. Ich habe 6 T*ge zur Verfügung und möehte (ie benützen. Um von Holstein nach Marseille zu fahren. Was für eine Route raten Sie mir für den Hinweg und was für eine andere Route käme für den Rückweg in Frate? Was für Ausweise benötige ich, um nach Frankreich zu fahren? A. St in H. T. A. -—. Wir machen Ihnen folgenden Vorschlag: 1. Etappe: Holstein * B&lethal - Solothurn - Bern -.Murten - Payerne - Moudon - Lausanne - Nyon -Genf -St. Julien ge spendeten Artikel «Lasst die Finger davon, Kin derl » gelenkt ' Es ist mir leider nicht möglich, die Angelegen heit, von der ich sprechen will, in so schönen, an schaulichen und gütigen Worten zu schildern, wi dies « L,» möglich war, denn es handelt sich in «meinem» Fall um vandalietiseh veranlagte Kinder man möchte sagen um kleine Verbrecher, die au ihre eigene Art dem Spieltrieb folgen. Einer meiner Bekannten reiste vor ungefähr dre Wochen per Autocar von. Toulön nach Marseille. Der Wagen war voll besetzt mit Reisenden, der Ta; war heiss und lang. In einer Vorortsstrasse von Marseille stehen gelangweilt dreinschauende Kinde: am Strassenrand. Plötzlich zerreisst ein Schrei da eintönige Surren des Motors. Im Wageninnern rollt ein- Stein, und ein älterer Herr sinkt vorn über. Er blutet im Gesicht und verliert die Besin nung. — Die Kinder verschwinden rascher, als de: Wagen anhalten kann. Alles drängt sich, dem Verletzten zu helfen, und mit Taschentüchern versuch man, den Blutstrom aufzuhalten. Was hat sich getragen? Die zehn- bis vierzehnjährigen Schlinge! unterhalten Bich auf ihre eigene Art. Sie warten auf Autos und ... werfen mit Steinen nach den offenen Fenstern, oder versuchen sonst, den Wagen zu treffen, worauf sie spurlos verschwinden, um später auf eine weitere Gelegenheit zu lauern. Nach den erfolglosen Versuchen, dem Verletzten zu helfen, entschliesst sich der Chauffeur zur Weiter fahrt, direkt zum «Hotel Dieu >, dem Kranken haus. Am anderen Tag stand in der Presse zu lesen, dass dank der raschen Einlieferung ins Krankenhaus der alte Herr sein zweites Auge nicht verloren habe. Ein weiterer Blutverlust hätte den Tod zur Folge gehabt! Die Polizei befasste sich mit dem Fall, und dabei wurde die erstaunliche Entdeckung gemacht, dass diese Art zu spielen den Berufschauffeuren welche täglich die Strecken abfahren, schon längs' bekannt war. Da an Wagen und Scheiben aber nie nennenswerte Beschädigungen entstanden, Hess man die Kinder gewähren. Nun aber, nachdem ein Reisender ein Auge, ja fast das Leben eingebüsst, wird ernsthaft vorgegangen, und man kann sicher sein, mit Erfolg, denn ganz Marseille war empört, was viel heissen will! •" Sollte sich diese Art, zu spielen, bis zn uns verirren, so müssen alle Autpmobilisten, welche etwa eine derartige Beobachtung machen, mit allen Mitteln eingreifen, um das Uebel im Keime zu erstikken. Sonst müssen wir uns darauf gefasst machen dass uns bei Gelegenheit « ein bis zwei Augen zugedrückt » werden beim blossen Kinderspiel! — To Biidievlisch s'* «Industrielle Werbung.» Von F. Schmidt. Das Buch »« Industrielle Werbung » mit den Untertiteln « So kann man's besser machen — Vom Splint bis ,zur;Dampfturbine» füllt in der Reklameliteratur eine längst empfundene Lücke aus. Das, was die Markenartikelfirmen auf ihrem Gebiet an werbetechnischer Leistung so meisterhaft fertig brachten, hat sich für den Vertrieb industrieller Erzeugnisse bis jetzt nur in verschwindend geringem Umfang durchgesetzt, Dabei ist es ganz klar, dass die Verkaufserfolge auch hier stark davon abhängen, auf welche Weise für das Fabrikat geworben wird. • Der Autor, F. Schmidt, ein bekannter Werbeingenieur, betreibt seit langem das Studium und die Praxis der Aufgabe, wie man auch den Verkauf industrieller und technischer Erzeugnisse durch die Verbesserung der Werbung fördern kann. Er sammelte unermüdlich alle technischen und industriellen Werbemittel aus aller Hefren Länder, die ihm zugänglich waren, und nahm sie scharf unter die Lupe. Dabei begnügte er sich nicht allein mit der Kritik, sondern skizzierte auch bei vielen unwirksamen Inseraten durch Gegenentwürfe, wie man es hätte wirksamer machen können. Das geläuterte, vielfach gesiebte und durchfeilte Ergebnis dieser langjährigen Arbeit ist nun in Gestalt des obengenannten Buches im Verlag für Wirtschaft und Verkehr, Forkel & Co., Stuttgart-O., erschienen. Es ist eine Fundgrube wertvoller Anregungen für jeden Industriellen, der seine_Reklame wirksamer und lohnender gestalten will, vor allem aber für den Werbefaehmann, der unentwegt um den Fortschritt auf verkaufstechnischem Gebiet ringt. Da» Werk umfasst 192 Text- und 96 Bilderseiten, die auf sinnvolle Weise so miteinander verbunden sind, dass die zwei Bucheinbände doch ein Ganzes bilde». Preis RM. 28.—. Grieben-Reiseführer Band 19: «München und Umgebung» mit Autoausflügen. 41. Auflage mit 7 Karten, 8 Grundrissen und 8 Abbildungen. 181 Seiten. Preis: RM. 2.25. Im deutschen Süden ist München dSr grösse Magnet, der die Gäste aus allen Ländern am stärksten anzieht. Auch für München liegt ein neuer Grieben vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das "München von heute zu schildern. Besonderes Gewicht ist darauf gelegt worden, das Werden des Stadtbildes dieser architektonisch schönsten deutschen Großstadt darzustellen, seine künstlerische Entwicklung, in der die klassischen Formen der Antike, die Renaissance-Ideen Italiens harmonisch verschmelzen mit den phantasievollen Schöpfungen des bodenständigen Barock und Rokoko. Die neuen Grossbauten der NSDAP und das Haus der Deutschen Kunst werden uns als organische Fortbildung und Krönung des in Jahrhunderten gewachsenen Städtbildes nahegebracht. Die Umgebung umfasst u. a. Isartal, Starnberfer- und Ammersee, während eine am Schluss angefügte Zusammenstellung von Autoausflügen die schönsten Teile der Bayrischen Alpen berücksichtigt, ergänzt durch je eine Karte der Stadtdurchfahrten und der' Autostrassen um München (bis Innsbruck reichend), in der die neue Reichsautobahn klar hervortritt. ' " ' , Ein grosser, klarer Stadtplan ist das Kernt stück der kartographischen Ausstattung, die durch eine Umgebungskarte, mehrere Sonderkärtchen und zahlreiche Grundrisse (vom Deutschen Museum allein 4!) vervollständigt wird. Gute Photos aus Stadt und Umgebung ergänzen die Ausstattung. Veranstaltungen. Eidg. Turnfest Winterthur. Verkehrsmassnahmen für 17.—20. Juli 1936. ^Diejenigen Fahrer, die Winterthur lediglich als Durchgangsort benützen, bitten wir im beidseitigen Interesse, während der Festtage vom- 17.—2O..- Juli wenn irgend möglich eine Umgehungsroute zu befahren. Wichtig für alle FahrzeugfOhrer: Zufahrt zu den Parkplätzen für Motorfahrzeugs (direkte Nähe des Festplatzes): Aue Richtung Zürieh-Basel-Bülach (Abzweigung in TössV Parkplatz beim Zeughaus. Aus Richtung Scbaffhausen-Romanshprn-St.Gallen-Tösstal: Parkplatz in der Grüze. Abzweigung von Romanshorn: in Obefwinterthur. Abzweigung von Schaffhausen: in Unter-Ohringen ṫanken auf dem Parkplatz und-nicht in d6r Stadt, um Verkehrsstockungen zu vermeiden. Veloparkplätze: Aus Richtung Zürich: auf der Schützenwiese. Aus Richtung Tösstal und St. Gallenr in der Grüze (beim Autopärkplatz) Aus Richtung Romanshorn: beim Talacker- Schulhaüs. Aus Richtung Bülach und Schaffhausen: längs der Seufzeralle im Lind. Parkieruntislaxen (gültig von 5.00—24.00 Uhr für beliebige Benützung während dieser Zeit): Cars Fr. 4.— Personenauto » 2.— Motorrad mit Seitenwagen » 1.50 Motorrad » -1.— Vejo » —-50 Durchgangsverkehr: Der Durchgangsverkehr wird auf den hiefür vorgesehenen Straesen aufrecht erhallen. Sonntag, den 19. Juli, 7.00—9.00 Uhr und Montag, den 20. Juli, 17.00—19.00 Uhr, wird der Durchgangsverkehr aus Richtung Zürich - St. Gallen - Romanshorn und umgekehrt durch die Neuwiesenstrasse - Schaffhauserstrasse - Rychenbergstraese umgeleitet. Der durchgehende Veloverkehr wird während des ganzen Festes durch die Neuwiesenstrasse- Schaffhauserstrasse - Rychenbergstrasse umgeleitet. Zubringerdienst: Vom Bahnhof und aus der Stadt (Autobus, Taxi, offiz. Festverkehr) ausschliesslich durch die Technikumstrasse - Tösstalstrasse und zurück. Taxistandort: Am Westausgang vom Bahnhof an der Rudolfstrasse und in der Nähe des Festplatzes. to ob Hsdi Personelles. Auto-Haft Luzern, Versicherungsgesellschaft der Automobilbesitzer, Luzern. Emil Rynert ist aus dem V.-R. ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. An seine Stelle wurde gewählt Carl Burk, Verwalter, Zürich. Dr. Fred Heller und Dr. Paul Müller sind aus dem Aufsichtsrate ausgetreten und deren Unterschriften erloschen. Es wurden an ihre Stelle gewählt Anton Willimann, Kaufmann; Einsiedeln, als Vizepräsident, und Otto Karthaus als Sekretär (zugl. Sekr. des Vorstandes). Die drei Vorstandsmitglieder und der Vizepräsident des Aufsichtsrates zeichnen unter sich kollektiv zu, zweien. Carrosseriebau Aktiengesellschaft, Sissach. Karl Niedermann-Jaeck ist aus dem V.-R. ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Neu ist in .den V -R. ohne Unterschrift gewählt worden Max Gysin- Thommen, Sägereibesitzer und Holzhändler, in Gelterkinden. Strassenbau & Beton A.-G., Hauptsitz in.Zürich und Zweigniederlassung Luzern. Erwin Maier, W a l- ter Gröbli und Leonhard Stegmeier sind aus dem V-R. ausgeschieden und .deren -Unterschriften, erloschen. Ferner ist die Unterschrift von Franz Trachsel erloschen. Der V-R. wurde wie folgt bestellt: Präs. ist Jakob Frei, Kaufmann, Küsnacht, und weiteres Mitglied Oskar Rieder, Tiefbautechniker, Zürich. Der Präsident, Jakob Frei, führt Einzel- und Oskar Rieder Kollektivunterschrift. Sesa, Schweizerische Express A.-G., Zürich. Dr. Emil Locher ist als Direktor zurückgetreten; seine Unterschrift ist erloschen. Es wurden ernannt Robert Höhl, bisher Subdir., zum Direktor, und Dr. Leopold Veuve, bisher Prokurist, als Stellvertreter des Direktors. Die Genannten führen Kollektivunterschrift unter sich oder je mit einem der übrigen Zeichnungsberechtigten. Statutenänderung, Motorwagenfabrik Berna A.-G., Ölten. Die Fa. hat durch Beschluss der G. V." Art. 2 ihrer Statuten (eändert. Zweck der Ges. ist nunmehr der Bau und Vertrieb von Motorwagen und ähnlichen Fabrikaten, sowie Beteiligung an. gleichartigen Geschäften, ferner die Herstellung elektrischer Apparate aller Art. Was geht an der Genfergasse 15 vor? Wir meinen in Bern an der Genfergasse. Dort befindet sich a :^— unsere Leser erfuhren es aus vielen Inseraten -*• das Losbureau der Seva-Lotterie-Genossenschaft. Also, was geht jetzt dort vor sich? Ein Hochbetrieb, wie er bis heute noch nie zu r erzeichnen war: Ein unaufhörliches ein und aus on Loskäufern, von Bank- und Postboten, Die letzte Woche brachte geradezu überwältigende Tagesumiätze. Solche, die sogar die Rekordziffern von Seva. I nd II um ein beträchtliches überragen. Und so geht es weiter, Tag für Tag — so dass der Losvorat jetzt tatsächlich wie Schnee an der Sonne chmilzt; Kein Wunder, rückt doch die Ziehung — der grosse Tag — der 31. Juli, eiligen Schrittes näher. Es hat den Anschein, als ob dieses Mal kein einiger, zu spät kommen wolle, wie dies bei Seva I nd II das Los von Tausenden und Abertausenden rar. Kurz und gut, es ist eine wahre Freude, wahriehmen zu können, dass auch- heute -wieder unsere Seva — und zwar trotz der unzähligen Lotterien, ie inzwischen aufgetaucht sind — einen solch urchschlagenden Erfolg erleben darf. Das gehört ich auch, denn Seva, ganz besonders Seva III, ist ne Lotterie, die es verstanden hat, den Wünschen er. Loskäufer weitestgehend zu entsprechen. Da wo ndere Lotterien nur 40 oder 50 Prozent der Lossumme in Form von Treffern auszahlen,,geht Seva ls einzige auf nicht weniger als 60 Prozent: So ist uch das Ziel, das sich die Seva gesteckt hat, würjr. nicht nur von jedem Berner, sondern von jedem Schweizer unterstützt zu werden: Arbeitsbeschaffung uf weiter Basis — Verkehrswerbung — Uferschütz unserer schönen Seen.