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E_1936_Zeitung_Nr.062

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10 AUTOMOBIL-tfEVUE

10 AUTOMOBIL-tfEVUE FREITAG, 31. JTOI 1936 — N° 62 Ein Motorfahrer-Rekrut berichtet über seine Schule. Dos Thema «Motorisierung der Armee> ^ond olle damit zusammenhängenden Fragen nehmen heute in der öffentlichen Diskussion einen stets breiteren Raum ein, wie das lebhafte Echo beweist, welches der in unserem Blatt veröffentlichte Artikel von Oberstdivisionär Labhart, Chef der Generalstabsabteilung, gefunden hat. Angesichts des Interesses, dem dieser ganze Fragenkomplex begagnet, mpg es angezeigt erscheinen, auch einmal einen Motorfahrer-Rekruten «aus der Schule plauderni zu lassen. Red. Warm scheint die Maisonne über dem Berner Oberland. Dem Bahnhof Thun entströmt ein Schwärm junger Männer. Jeder trägt einen Koffer oder ein Wäschekörbchen an der Hand. Das sind die jüngsten Soldaten von- Thun. Von der Menge löst sich Gruppe um Gruppe los und verschwindet in Richtung Kaserne. Dort angelangt, lässt sich jeder auf seinen Koffer nieder. Was geht nun wohl vor sich? Schlags 3 Uhr ertönt der erste Befehl. Im Kasernenhof wird Ordnung in das Durcheinander von Deutschschweizern, Welschen und Tessinern gebracht. Immer mehr wird unterteilt und nach kurzer Zeit sind Gruppen, Züge und Kolonnen zusammengestellt. Nun geht's zu den Kantonnementen. Fast endlos erscheint der Weg von der Haupt-, zur Zeughauskaserne. J Schwer drücken Koffer und Hitze. Doch die Mühe lohnt sich. Die Zeughauskaserne ist prächtig gelegen. Fast ringsum von grünen, baumbesetzten Matten umgeben, sieht sie in keiner Weise einer Kaserne gleich. Hier wird nun jedem Zug sein Zimmer und jedem Mann sein Bett angewiesen. Darauf verschwindet der ganze «Verein» im nahegelegenen Zeughaus. Mit vollbepackten Armen kehren die Leute zurück. Hose, Waffenrock, Mütze und Schuhe werden probiert und angezogen. Ganz sachte und unmerklich verwandelt sich die Schar der «Zivilisten» in eine Truppe Soldaten. Von oben bis unten gleich gekleidet stehen sie jetzt da: die jüngsten «Motorwägeler». Damit nahm die Rekrutenschule II der Motorwagentruppe ihren Anfang. Die ersten drei Wochen stehen im Zeichen der soldatischen Ausbildung. Turnen, Drill, Karabinerhandhabung und Zimmerordnung beherrschen das Programm. So stumpfsinnig und sinnlos diese Dinge den Rekruten anmuten, so wichtig sind sie. Ausbildung des Körpers und Erziehung zur Ordnung zählen zu den Grundlagen, ohne die Soldat und Armee nicht denkbar sind. Also: Unter Anleitung der Korporale wird gearbeitet. Schon am zweiten Tag spürt mancher, wie sehr seine Glieder eingerostet sind. Doch der Körper passt sich arj. Schneid und Rasse kommt langsam in die Reihen. Aber die Offiziere scheinen nie zufrieden zu sein. «Schlamperei», heisst das berühmte Urteil. So lange wird wiederholt, bis der letzte Schuh ausgerichtet steht. Manch nicht misszuverstehender Laut ertönt da aus den Reihen. Aber nachträglich hat doch jeder seine Freude dran, wenn er sieht, wie aus ihm ein schneidiger Soldat gezimmert wird. Die ersten drei Wochen sind vorbei. Jetzt beginnt die spezielle Ausbildung für den Motorfahrer: Technischer Unterricht im Theoriesaal und am Wagen. Daneben praktisches Fahren. Wohl mancher glaubt, der Sache überlegen zu sein. Aber er muss einsehen, dass noch vieles gelernt werden muss. Nicht jeder zivile Automobilfanrer ist ohne weiteres ein «Motorwägeier», bei weitem nicht! So gehen weitere drei Wochen vorbei. Durch Schiessen, Kartenlesen und einige Alarme kommt etwas Abwechslung ins Programm. Natürlich wird auch dafür gesorgt, dass der in den ersten drei Wochen ausgebildete Soldat nicht wieder einrostet. Durch gesteigerte turnerische Leistungen, sei es in Form von langgestreckten Laufschritten oder von Zugswettkämpfen über die Hindernisse wird das Maximum aus dem Körper herausgeholt. Nun wäre der Rekrut soweit ausgebildet, dass er den Dienst als Motorfahrer antreten könnte. Doch auch hier gibt man ihm zuerst noch Zeit zum lieben. Während zwei Wochen hat er Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. In Kolorinenfahren. Nachtfahren, Uebungen mit andern Truppen und Dislokationen lernt er auf praktische Weise seinen zukünftigen Dienst kennen. Pannen- Übungen und Fahren am Uebungshügel geben noch den letzten Schliff. Und dann hat der Motorfahrer jenen Reifegrad erreicht, der ihn befähigt, seine Arbeit, den grossen Ausmarsch In Angriff zu nehmen. Hier stecken wir nun mitten drin. Am Dienstag der drittletzten Dienstwoche WÄ afiladhes Amerikas Automobilproduktion weiter im Anstieg. Während des ersten Halbjahres 1936 belief sich die Produktion der Automobilfabriken der U.S.A. auf 2,570,000 Wagen, eine Zahl, die seit 1929 nicht mehr erreicht wurde und welche die Aufwärtsbewegung der amerikanischen Automobilindustrie deutlich illustriert. Im selben Zeitraum des Jahres 1935 verliessen 2,329,521 Fahrzeuge die Fabriken, währenddem die Erzeugung im ersten Halbjahr 1934 auf 1,713,970 und im selben Abschnitt 1933 sogar nur auf 1,005,800 Einheiten stand. ; Gegenüber dem April und Mai, den beiden Monaten mit den höchsten Produktionsziffern {502,770, resp. 480,570) verzeichnet der Juni einen, in der Hauptsache allerdings nur saisonmässig bedingten, Rückgang auf rund 445,000 Stück. Trotzdem aber verkörpert dieses Ergebnis, verglichen mit dem selben Monat der vergangenen Jahre, eine erhebliche Verbesserung, lauten doch die entsprechenden Zahlen: Juni 1935 = 361,320 Wagen, 1934 = 308,060, 1933 = 253,290 und 1932 = 182,870 Wagen. Für den Juli rechnet man mit einer Erzeu^ gung von annähernd 380.000 Einheiten gegenüber 337,050 im selben Monat des Vorjahres. Auf der Basis der oben angegebenen brach morgens um 3.30 Uhr die ganze Rekrutenschule von Thun quf. Eine Lichterschlange wand sich dem See entlang. Bald lagen Interlaken und Meiringen hinter uns. Mutig steuerten wir die Grimsel an. Leider liess uns der Wettergott auch jetzt im Stich. Langsam, aber für manchen leichter, als er geglaubt, wand sich die Kolonne höher und höher und mühelos erreichten wir die Passhöhe. Nach kurzem Halt begann die Abfahrt noch Gletsch. Mit dem Süden trafen wir auch das bessere Wetter. Einladend leuchteten die Alpenrosen. Für kurze Zeit erstrahlte der Rhonegletscher in grellem Sonnenlicht. In Gletsch angelangt, wurden mit Hilfe des mitgebrachten Strohs feldmässige Kantonnemente eingerichtet. Gar mancher war erstaunt, dass er nicht wie in Thun ein «möbliertes» Zimmer mit fertigen Betten und Planken vorfand, sondern vom Feldweibel mit einigen Kameraden zusammeTi kaltblütig zwischen vier kahle Wände gestellt wurde. Da konnte nun jeder seiner Findigkeit freien Lauf lassen. Und wirklich hatte auch bald jeder seinen Platz, wo er die Nacht verbringen konnte. Am andern Morgen unternahm man eine Rekognoszierungsfahrt auf der Furkastrasse bis Hotel «Belvedere» Am Nachmittag überschritt die ganze Kolonne trotz des regen Verkehrs unbe- •helligt die Furka und gelangte nach Andermatt. «Möblierte», prächtige Kantonnemente nahmen uns hier auf. lieber Nacht zerriss die Wolkendecke, und auf sonniger Alpenwiese wurde das Frühturnen ausgeführt. Ein Laufschritt im morgenfrischen Gelände weckte Körper und Geist. Ringsum grüssten die hellen Schneekuppen und hoben sich majestätisch von dem blauen Himmel ab. Alles Unangenehme war vergessen. Ja, so sollte nun noch jeder Tag der restlichen Dienstzeit werden, damit wir während 7 Wochen durchnässte «Krieger» wieder trocknen können! Und was haben wir Rekruten in diesen paar Dienstwochen erreicht? ' Was hat der einzelne gewonnen? Viel, wirklich viel! Man sagt nicht vergebens, dass die Rekrutenschule für den Schweizer die zweite Schule bedeute. Sich anpassen und einordnen muss hier jeder lernen. Keiner kann seinen eigenen Kopf durchsetzen. Die Kanten und Ecken werden abgeschliffen und abgerundet. Jeder hilft dem anaern, alle sind aufeinander angewiesen; denn nicht die Schnelligkeit und Geschicklichkeit des einzelnen wird gewertet, sondern die der Gruppe oder des Zuges. Hier zeigt sich der wahre Kameradschaftsgeist. Körperlich und geistig bedeutet das gute Ueberstehen der Rekrutenschule einen Ausweis für Gesundheit; denn die Schwachen scheiden aus. Einen ansehnlichen Gewinn zieht der Rekrut auch daraus, dass man ihn zu peinlicher Ordnung und Sauberkeit erzieht. Keiner kann sich drücken. Fahrzeuge, Waffen, Kleider und' Körper müssen sauber sein. Im Zimmer wird auf genaue Ordnung gesehen. Jede Planke muss gleich sein.wie die andere. Wer nicht will, der muss sich fügen. Aus dieser Erziehung zu Ordnung und Sauberkeit folgt schliesslich das selbständige Arbeiten, das man jedem, der Militärdienst geleistet hat, im spätem Leben sicher anmerkt. Gerade in der Motorwagentruppe muss sehr auf Selbständigkeit- gesehen werden. Wie oft ist in der spätem Dienstzeit der Motorfahrer allein und ohne Kontrolle. Da befiehlt ihm vielleicht stundenlang niemand; da muss er sich eben selbst befehlen können. Dies sind einige der wichtigsten Dinge, die dem Motorwagenrekruten in der Zeit von elf Wochen beigebracht werden müssen. Ich glaube, die Schule hat ihre Aufgaben an den Rekruten erfüllt. Obschon wir noch manchmal erstellen und von vorne beginnen müssen, stehen wir heute nicht mehr gleich auf dem Exerzierplatz wie vor acht Wochen. Wir haben die Schule hinter uns und zählen nun bald nicht mehr zu den Rekruten, sondern zu den Soldaten. Wenn wir die bis jetzt geleisteten Wochen der Rekrutenscbule überblicken, dürfen wir sagen, dass sie trotz des schlechten Wettgrs eine schöne Zeit waren. Obschon manch harte Nuss zu knacken war, haben wir nie den Mut verloren. Denn ist die Nuss geöffnet, wird man durch den Kern belohnt. Er schmeckt um so besser, je härter die Nuss war. So werden wir's auch in den kommenden zwei Wochen noch halten. Wir geben nicht auf, denn wir sind «Motorwägeier». Am 1. August werden wir uns als fertige Schweizer Soldaten in alle Gegenden unseres Landes verteilen. Später werden wir uns wiedersehen. Dienstkameraden, Kameraden fürs Leben I Motf. A. Forster. Schätzung der Juniproduktion berechnet, sohliesst das 2. Quartal 1936 mit einem Total von 1,453,297 ab, eine Ziffer, die bisher bloss im Rekordjahr 1929 überschritten wurde. Eine Ford-Fabrik in Spanien? Dem Vernehmen nach soll die Ford Motor Co. mit dem Plan umgehen, im Freihafen von Barcelona eine Autoqjobilfabrik erstehen zu lassen. Nicht bloss eine Montagewerkstätte, sondern ein Unternehmen, das alle Teile selbst herstellt, womit Ford auf dem bisher schon von ihm eingeschlagenen Wege der Verwendung spanischen Materials noch einen Schritt weiter geht. Für den Bau der Anlage, welche für eine Produktionskapazität von 100 Wagen pro Tag eingerichtet wird, rechnet man mit einer Zeit von zwei Jahren. Australisches Benzin. Bei Newne in Neu- Südwales befinden sich grössere Lager von Schieferöl, aus denen sich, wie man schätzt, etwa 10 Millionen Gallonen Benzin gewinnen Hessen. Um nun einen Anreiz für die Ausbeutung zu schaffen, hat die australische Regierung ein Gesetz erlassen, wonach dem diesen Quellen entstammendem Brennstoff auf 20 Jahre hinaus vollständige Steuerbefreiung zugesichert wird. Gleichzeitig anerbietet sich die Regierung, sich an Versuchsbohrungen mit Darlehen zu beteiligen bei einem maximalen Betrag von V± Mill. Pfund. Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel Einfuhrruckgang um nahezu 1,5 Millionen Fr., Steigerung der Ausfuhr um 113.000 Fr. Die Umsätze in unserem Automobil-Aussen- Stück a ke Wert In Fr. Tot«! handel sind während des Monats Mai 1936 Grassbritannien 14 28.27 19.018 60 272 am mehr ais 1,25 Mill. Irinter denjenigen vom 27 193.61 48.545 Mai 1935 zurückgeblieben, erreichten sie doch 53 530.05 118.365 1012 Stück (gegen 1361 im selben Berichtsmonat des Vorjahres) mit einem Gewicht von f 26.63 22.592 e 12 169.37 40.820 85 1344 051 (1711663) kg und einem Wert von f 9 12.42 4.076 3 722 869 (5 012 238) Fr. Daraus ergibt sich kl 4> 766 eine Abnahme der Umsätze um 349 Stück, k2 1.03 1.795 367 612 kg und 1 289 369 Fr. 1 91391 140 256.474 Spanien f 47 47 Eingeführt wurden insgesamt 990 (1333) Portugal k2 60 60 Stück mit einem Gewicht von 1047152 Schweden a 50 (1456811) kg und einem Wert von 2500700 f 10 60 (3 902 928) Fr., was einem Rückgang um 343 Polen fo 25 4.500 4.500 Tschechoslowak. Stück, 409 659 kg und einer Verminderung 19 138.15 33.280 f 41 420 des Einfuhrwertes um 1402 228 Fr. entspricht. kl 52 296 Für die im Mai 1936 eingeführten 929 Automobile und Chassis (1252 im Mai 1935) ver- Aegypten k2 1 18 18 k2 2.71 7.390 41.386 Ver. Staaten a 4.36 2.690 zeichnet die Statistik folgende Ursprungsländer: 319 (396) stammen aus Deutschland, d 83 P53.38 166.481 b 2.48 605 295 (399) aus den Vereinigten Staaten, 107 e 188 2586.47 464.970 (123) aus Italien, 92 (185) aus Frankreich, f 24 649.35 195.941 6.62 2.744 92 (123) aus Grossbritannien, 19 (15) aus der f 5.33 1.880 Tschechoslowakei und 5 (11) aus Oesterreich. k2 7.78 6.717 1 Umgekehrt steht die Ausfuhr, wenigstens 14 308 842.336 wertmässig und nach dem Gewicht, im Zeichen einer Erhöhung von 1.109.310 Fr. auf 0 270 1918.00 378.701 Mai 1936 a 58 103.72 -68.871 b 2 13.46 6.960 1.222.169 Fr. und von 254.852 auf 296.899 kg, d 383 3938.49 825.328 währenddem die Stückzahl von 28 auf 22 gesunken ist f 32 1027.87 401.648 e 24 V 3365.85 726.379 g 10.13 4.677 Wie bereits früher dargelegt, unterscheidet die amtliche Statistik folgende 12 Kate- 1 1 18.77 7.616 h 2 11 gorien: kl 22.19 19.163 k2 52.10 59.229 a) Motor-Zwei- und Dreiräder, ohne Lederaberzug (Position 913 a); 99010471.52 1 92 2.126 2.500.700 b) Motor-Zwei- und Dreiräder, mit Lederuberzug Mai 1935 a 80 148.16 97.276 (Pos. 913 b); b 9.17 4.482 c) Automobile und Chassis im Stückgewicht unter 0 249 1736.31 608.379 800 kg (Pos. 914 a); d 673 5950.61 1.401.799 d) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 k« (Pos. 914 b); f 22 995.94 508.360 e 408 5642.37 1.3Qg.337 e) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 und 1600 kg (Pos. 914 c); 1 9.99 3.396 g 1 12.18 4.597 f) Automobile und Chassis im Stückgewicht über k . 67.67 59.149 1600 kg (Pos. 914 d); I 5.71 7.153 3.902.928 g) Karosserien aller Art für Automobile (Position 914 e); 14568.11 Abnahme der h) Elektrokarren (Pos. 914 f); Einfahr i) Traktoren ohne Karosserie (Pos. 914 g); 343 4096.59 1.402.228 k 1 ) Elektr. Beleuchtungseinrichtungen für Fahrräder, elektr. Einrichtungen für Motorräder, geht, hat Amerika, unser Hauptlieferant, seine Wie aus dieser Zusammenstellung hervor- Scheinwerfer, Nebellampen, Seitenlampen, Stoplichter für Motorfahrzeuge aller Art (Pos. 924c 1 ). Importe von 31,84% im Mai 1935 auf 33,68% k 2 ) Andere elektr. Apparate (Anlasser, Zündungseinrichtungen, Scheibenwischer etc.). sere Bezüge aus Deutschland verzeichnen im selben Monat des Jahres 1936 erhöht. Un- 1) Geschwindigkeitsmesser für Motorfahrzeuge mit 30,45 % gegen 30,87 % im Mai 1935 lediglich einen ganz unbedeutenden Rückgang, (Pos. 924d). ausserdem die Einzelteile, welche den oben erwähnten Kategorien angehören. ebenso die Lieferungen Italiens, die von 13,29 auf 11,33 % und jene Frankreichs, die von In Prozenten aufgedrückt, entfallen auf die 12,05 auf 11,33 % gesunken sind. Gegenüber einzelnen Positionen im Mai 1936, verglichen diesen, allerdings unbedeutenden Einfuhr- mit dem Mai 1935, folgende Quoten: Mai k* k' 1333 Enfuhr Ausfuhr 1935 1936 1935 2.49 1.03 2.31 0.11 — 0.01 13.03. 0.11 0.11 35.92 0.75 0.61 33.52 0.18 1.17 Weg nach folgenden 43 Ländern: 13.02 57.37 58.70 Stack Q k? 0.12 0.02 0.02 Deutschland a 7.93 d 11.20 0.02 — f 3992.24 0.09 3.05 kl 8 35.97 k2 1.98 1.52 36.70 1 12 0.77 1.10 Oesterreich 2 0.18 f 12.10 kl 5 k2 26.52 Frankreich a 1 10.00 c 3 19.58 Stock a kz Wert la Fr. Total 5 49.70 a 23 51.71 35.761 e 4 54.64 b 2 7.73 5.220 f 31.28 c 174 1233.10 218.871 22 d 125 1257.72 274.725 kl 2.45 15 205.38 62.265 k2 30.83 5 184.43 111.934 1 5.19 1.47 740 Italien f 56.17 2 11 2.80 kl i 1.02 1.660 9.04 kl 19.30 15.363 k2 k2 1 1 33.69 34.377 1 Belgien a 69 " 26 743 761.676 f 30.39 3 4.86 2.464 87 kl 70 350 18.96 c 2 14.20 3.710 Niederlande k2 2 3 28.94 9.430 f 9 137 f. 15.57 17 kl 29.35 21' 16.301 kl 24.80 3 2.35 1.598 a Grossbritannien k2 4 85 200 b f 4.08 692.84 d 70 142.693 kl 24 252.92 e 193 87.990 k2 26.67 128.59 f 42.225 1 21 iU 1.16 685 Spanien a 2 kl 87 1.209 f 29.61 4.76 6.608 k2 kl 21 21 250 283.458 k2 4.92 1 1 1.56 1.280 Portugal f 33 a 48 338.94 74.295 k2 1 o 49 475.56 151.71 113.634 Dänemark 3.09 d 10 70.334 k2 3 e 30.74 19.956 Norwegen 79 f 2.70 fFü 423 k2 . 60 kl 69 953 Schweden f 13.36 k2 1.94 2.032 kl 51 1 13 565 283.472 k2 14.43 a 10.51 5.985 Litauen a 18 b 93 318 ff 48.41 f 7.31 3.886 Finnland 1.51 kl 21 315 k2 89 k2 15 223 Lettland 40 k2 1 9 120 10.847 Polen Alt a 4 £ 62.06 i-i 15.93 1936 2.75 0.28 15.14 33.00, 29.05 16.06 0.19 0.0004 0.30 0.77 2.37 0.08 An unserer Einfuhr im Mai 1936 sind 14 Länder beteiligt, und zwar In iolgendem Umfang: Deutschland Oesterreich Frankreich Italien Belgien Niederlande schrumpfungen figuriert Grossbritannien mit einer leichten Erhöhung seines Importkontingents von 9,26 auf 10,25 %. 'Diese 5 Staaten allein vereinigen 97,04 (97,31) % unserer Gesamteinfuhr in sich. Unsere Ausfuhr im Mai 1936 nahm ihren Wert in Fr. 6.334 7.000 435.591 106 2.918 413 45 23.635 55 „ 29.464 f 5.332 1.290 2.150 2.220 29.574 250 1.815 37.852 8.323 40.890 2.124 22.232 15 270 12.275 1.105 29.285 59 2.723 24.570 17.689 70 4.27 i 250 41.446 724 39 23.218 200 6.037 854 17 2.788 60 2.484 605 10.063 450 8.758 163 15.700 1.240 1.019 990 45 54.253 39.515 Total 452.362 53.199 88.806 65.261 42.935 45.041 46.766 28.494 871 2.848 3.089 19.271 15.863 2.259 990 93.813

N° 62 — FREITAG, 31. JULI 1936 AUTOMOBIL-REVUE Stück q kg Wert In Fr. Total Tschechoslowak. f i 47.47 61 12.542 19 ' 1 kl 2.24 3.493 k2 172.01 153.304 169.529 Ungarn k2 2.28 3.600 3.600 Jugoslawien f 5.44 2.248 k2 3.99 11.820 14.068 Griechenland f 1.21 2.048 k2 33 515 2.563 Bulgarien f 9 141 k2 2 36 177 Rumänien 3.11 3.303 k2 1.33 5.300 8.603 Türkei f 9.15 4.460 4.450 Aegjfpten f 6.56 4.240 k2 37 625 4.865 Tunis k2 21 180 180 Marokko a 2 69 f 51 346 .-• k2 4 50 465 Südwestafrika. kl 80 680 680 Irak . k2 1 17 • 17 Syrien k2 98 2.750 , 2.750 Palästina a 8 116 k2 4 60 176 Britisch Indien kl 4 38 38 Straits Settlem. k2 2 26 26 Burma k2 2 600 500 Japan f 4 326 k2 3.44 12.090 12.416 Kanada kl 22 168 k2 1.52 2.500 2.668 Ver. Staaten kl • 86 745 k2 11.21 16.097 16.842 Mexico f 14.70 11.418 11.418 Guatemala f 4 37 37 Jamaica kl 17 • 206 206 Columbien f 9 118 kl 31 180 k2 40 470 768 Guyana kl 1.13 1.094 1.094 Brasilien f 16 400 Seit mehreren Monaten schön hält sich Deutschland an vorderster Stelle unter unsern Abnehmern, sind doch nicht weniger als 37,01 % unserer Exporte nach dem' Reich gegangen. In diesem Zusammenhang mag der Hinweis auf die Tatsache interessieren, vdass die Bezüge Deutschlands im Mai 1936 volle 59,39 % seiner Lieferungen repräsentieren, währenddem dieses Verhältnis im Mai 1935 bloss auf 33,15 % stand. Im übrigen verteilen sich unsere Exporte in der Hauptsache noch auf folgende Staaten: Tschechoslowakei mit. 13,87, Polen mit 7,67, Frankreich mit 7,26, Italien mit 5,33, Nesterreich mit 4,35, Grossbritannien mit 3,82, die Niederlande mit 3,68, Belgien mit 3,51, Spanien mit 2,33, Schweden mit 1,57, Vereinigte Staaten mit 1,37, Litauen mit 1,21, Jugoslawien mit 1,15, Japan mit 1,01 und Mexiko mit 0,93 %. Dabei handelt es sich allerdings nur um Länder, deren Bezüge bei. uns die Höhe von 10 000 Fr. überschreiten. Diese 16 Staaten haben zusammen 96,07 % unserer Ausfuhr aufgenommen, währenddem der Rest von 3,93 % auf die übrigen 27 entfällt. Ausbau der Alpenstrassen. Entsprechend den Bedingungen des Finanzprogrammes -II bewilligte der Bundesrat in seiner letzten Sitzung zwei Subventionsgesuche über den Ausbau der schweizerischen Alpenstrassen. Als erster Teil des in Angriff genommenen Alpenstrassenprogrammes soll vorerst mit dem Ausbau der Gotthard- und Julierstrasse begonnen werden. Zurzeit sind denn-auch die Bauarbeiten an diesen Routen in vollem Gange. Die Fahrbreite wird- durchgehend 6 m betragen. An die Gesamtkosten dieser •Projekte, und zwar für die Julierstrasse im Betrage von 7,15 Millionen Fr. und an diejenige des Gotthards von 1,32 Mill. Fr. leistet 1 die Eidgenossenschaft einen sich auf drei Jahre verteilenden Betrag von 65 %. Für eine neue Strassenverbindung Glarus- Graubünden. • Letzten Samstag versammelten sich in Ruis Vertreter einiger Bündner Oberländer- und Glarnergemeinden zu einer Aussprache über die' aktuelle Frage einer Strassenverbindung Elm-Vorderrheintal. Bei diesem' Anlass wurde' hervorgehoben, dass eine rasche Erledigung der Vorarbeiten für die einlässlichen Projekte wünschenswert se^ wobei auch der Hoffnung Ausdruck verliehen wurde, es möge die bündnerische Regierung Hand zur Erstellung der neuen Srassenverbindung bieten. Im übfigen dominierte die Meinung, das Projekt einer Pahixerstrasse k2 42 665 1.065 stehe schon aus technischen Gründen im Vordergrund. Argentinien k2 22 1.100 1.100 Mai 1936 a 5 19.04 12.542 o 3 19.58 1.290 d 6 60.90 9.150 e 4 54.64 2.220 f 4 2391.47 701.181 g 22 250 f 61 190 kl 42.16 37.279 k2 374.84 448.592 1 . 5.53 . 9.475 1.222.169 22 2968.99 M»i 1935 a 1 33.72 25.684 b 11 W5 0 7 45.42 1.190 d 6 66.13 6.800 e 4 58.58 13.000 f 10 1885.56 651.142 g 22 250 1 61 190 k 453.06 398.916 1 5.75 12.209 1.109^310 28 2548.62 Abnahme 6 Zunahme der Ausfuhr 420.47 112.859 Schweizerische Rundschau Wird sie Gehör finden? In einer Eingabe an den Bundesrat und die eidgenössischen Karornern lenkt die Union Motocycliste Suisse die Aufmerksamkeit der Behörden auf die Katastrophe, die unsere einheimische Motorradinduetrie bedroht. Die nachgerade zum Aufsehen mahnende Lage dieses Wirtschaftszweiges findet ihren Ausdruck darin, dass im Vergleich mit dem Jahr 1930 die Fabrikation um 78,5%, die Ausfuhr um 90% und die Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge um 79,5% zurückgegangen ist. Als einziges wirksames Mittel gegen den Zusammenbruch dieser Branche nennt die U.M.S. die Beseitigung aller Steuern und Taxen und die Rückkehr zu einem Benzinpreis von 36 Rappen, wobei durch die Steigerung des Verkehrs auch der Fiskus auf seine Rechnung komme. Ein neues Defizit der Alkoholverwaltung? Nach dem 21-Millionen-Defizit, das die Alkoholverwaltung bis zum Schluss des Geschäftsjahres 1934/35 «zustandebrächte», munkelt man jetzt von einem neuen Fehlbetrag, den die Abrechnung 1935/36 aufweisen soll. Eine Lausanner Zeitung will zwar wissen, dass Stvassen Bunt« Chronik Neuorientierung In Amerika? Noch hält in den Vereinigten Staaten die Nachfrage nach den 1936er Modellen stark an, aber bereits sind einzelne Fabriken mit der Vorbereitung des « Jahrgangs » 1937 soweit vorgeschritten, dass es nicht überraschen würde, wenn sie schon vor dem New Yorker Salon he'rauskämen, der am 11. November seine Tore öffnet. Revolutionäre Neuerungen scheinen sich übrigens nirgends vorzubereiten. Wohl aber liegen gewisse Anzeichen dafür vor, dass der Kleinwagen im kommenden Jahr an. Boden gewinnen dürfte, der bisher in den U. S. A. eine untergeordnete Rolle spielte. So meldet die American Bantam Car Co., sie habe ein neues Kleinwagenmodell in petto, das den Ansprüchen besser gerecht .wexd.e und obendrein eine wesentliche Ersparnis an Betriebskosten gewährleiste. Daneben munkelt man sich zu, auch Ford beab- Wer ausgerechnet im Bereich unübersichtlicher Strassenwölbungen vorfährt, mache sich auf Ueberraschungen gefasst! sichtige, einen Kleinwagen herauszubringen, einen Achtzylinder, der das Stadium der Versuche bereits hinter sich und bei dessen Bau die Gewichtsersparnis den Ausschlag gegeben habe. Dadurch hofft man, eine Senkung der Betriebsspesen erreichen zu können. Wenn auch der kleine Ford, wie man hört, seine Entstehung teilweise der Absicht verr danken soll, das Exportgeschäft zu mehren, so besteht doch kaum ein Zweifel, dass er nicht auch auf dem amerikanischen Binnenmarkt erscheint. Leute «vom Bau» wollen übrigens in der auf Ende Juni eingetretenen Erhöhung, der Preise für den normalen Ford um 20 Dollar ein Indiz dafür erblicken, dass sich diesem Modell noch ein billiger « Volkswagen » zugesellen soll. Die Ford Company allerdings schweigt sich darüber aus. Als weiteres Charakterisrikum des neuen «Modellijahres» scheint sich übrigens eine Erweiterung der Serie der Wagen mittlerer Preislage; (unter 1000 Dollar) abzuzeichnen, eine Entwicklung, an der vor allem Büick gewichtigen Anteil hat, Nunmehr soll auch Packard im Begriff- stehen, diesen Weg einzuschlagen, geht doch die Rede davon, dass im August ein billigerer 115-PS-Packard herauskomme, währenddem der 120-PS-Wagen dieser Marke, wovon bis jetzt 50,000 Exemplare verkauft worden sind, zu ungefähr 200 Dollar mehr abgegeben werde. ^tuslamd Nur billige Auto? werden gestohlen. Die amerikanischen Versicherungs - Gesellschaften rechnen damit, dass in jedem Jahre annähernd 3 % aller Automobile gestohlen werden. Es handelt sich hier- fast ausschliesslich um Autos der 'billigen nach Erkundigung an zuständiger Stelle das Er-begebnis sich nicht überblicken lasse, weil die Rechnungen noch nicht abgeschlossen seien. Natürlich Stück auf dem Markt sind und die deshalb nach Marken, die in Serien von Zehntausenden von spreche indessen alle Wahrscheinlichkeit dafür, dem Diebstahl nie mehr von ihren früheren Eigentümern identifiziert -werden können, zumal in der dass das Geschäftsjahr 1935/36 nicht mit einem Gewinn abschliesse ... Regel bei gestohlenen Wagen kleine Veränderungen Sicher aber mit einem neuen Verlust, den man des Aeusseren vorgenommen werden. Dagegen ja im Februar schon zubegeben hat Und wobei bleiben die wertvollen Autos wegen der Absatzschwierigkeiten der Hehler und wegen der leich- man nicht stark daneben trifft, wenn man es auf 12—15 Millionen schätzt, eine «Leistung», die teren Erkennbarkeit der einzelnen Wagen meistens durchaus ins Bild dessen passt, woran man uns verschont; nur kommt es oft vor, dass die Wagen an der Länggasse gewöhnt hat. kostspieliger Einzelteile beraubt werden. Qesettscfiaftsieisett de* « Auto*na(Ul=9lewe» Ein voller Erfolg war wieder unserer letzten Gesellschaftsreise nach Wien und Budapest beschieden, die soeben ihren Abschluss gefunden hat. Das Lob aller Teilnehmer über die glänzende Durchführung ist einstimmig und alle haben erklärt, nächstes Jahr wieder an einer solchen Fahrt der «Automobil- Revue» teilzunehmen. Dies ermuntert uns, sogleich wieder eine Fahrt zu organisieren, und zwar diesmal nach England. Der Start dieser Reise ist auf den 15. August vorgesehen und die Dauer auf zwei Wochen * festgelegt worden. Durch Nordfrankreich geht die Fahrt nach Calais, dann Ueberfahrt nach Dover, Besuch der Südlcüste Englands, Fahrt bis hinauf nach Glasgow und Edinburgh und zuletzt noch Aufenthalt in London. Dass Orte wie Stratfordon-Avon (Sheakspeare) besucht werden, ist selbstverständlich. Die Rückreise erfolgt über Ostende, Brüssel, Vogesen nach der Schweiz. Da die Reise unter kundiger Leitung und auf das gewissenhafteste vorbereitet durchgeführt wird, verspricht sie den Teilnehmern einen umfassenden Ueberblick von Land und Volk Englands zu vermitteln. England verstaatlicht die Hauptstrassen. Die Unbefriedigenden und uneinheitlichen strassenbaulichen Verhältnisse auf einem Teil der Hauptadern des englischen Strassenverkehrs haben das Ministry of Transport veranlasst, ein Gesetz zu erlassen, das die Uebernähme von rund 7500 km Hauptstrassen des Inselreichs durch den Staat ins Auge fässt. Das Gesetz soll im April 1937 in Kraft treten und mit den unhaltbaren Zuständen aufräumen, die sich darin offenbarten, dass z. B. - die grosse Verbindung von London nach Schottland, bei einer Gesamtlänge von 319 Meilen, auf einem Abschnitt von nicht weniger als 190 Meilen gerade so breit ist, dass ein Fahrzeug in jeder Richtung verkehren kann. 618.219 Mitglieder zählt heute die englische Automobile Association, der grösste Automobilverband der Welt. Davon sind 91.500 Damen. Allein im vergangenen Vereihsjahr belief sich der Mitgliederzuwachs auf 39.386. " 1 Wie der Vorsitzende, Mr. Chas. McWhirter, an der Jahresversammlung darlegte, hat die Einführung der 30-Meilen-Geschwindigkeitsgrenze dem Verband ein gewaltiges Mass an Arbeit verursacht. Der Umstand, dass die Bezeichnung der Strassen, für welche diese Höchstgeschwindigkeit gilt, iien lokalen Behörden überlassen wurde, führte zu eii&m' wirren Durcheinander, zumal es häufig genug i&rk'am, dass besagte Behörden, der Linie des .geringsten Widerstands folgend, den Geltungsbereich der Maximaltempi gleich auf ganze Bezirke ausdehnten. Den unablässigen Bemühungen der AA ist es gelungen, für mehr als 300 Strassenabschnitte die Aufhebung- der schikanösen Beschränkung zu erwirken. Dass sich der Verband daneben auch der Verteidigung seiner Mitglieder vor den Gerichten annahm, versteht sich von selbst. In über 7400 Fällen, da von der Polizei Anzeige wegen Ueljersehreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eingereicht worden war, glückte es den Anwälten der AA, einen Freispruch herbeizuführen. Von der Tätigkeit des Strassenhilfsdienstes der Automobile Association vermitteln folgende Zahlen einen Begriff: die AA-Patrouillen haben bei ihren Dienstfahrten nicht weniger denn 37 Millionen Meilen (rund 60 Mill. km) zurückgelegt und dabei nahezu vier Millionen Automobilisten aus der Klemme geholfen. Von den Strassea-Telephoneü 213.000 Anrufe um Hilfe ein. *. c. s. gingen SEKTION BERN. Reduktion des Mitgliederbeitrages für das laufende Jahr. Mit Wirkung ab 1. August haben neu eintretende Mitglieder für das laufende Jahr nur noch die Hälfte des Jahresbeitrages zu bezahlen. Diese statutarische Reduktion ist für die Anwerbung neuer Mitglieder sehr; geeignet. Bei dieser Gelegenheit sei , wiederholt auf die Schaffung der (KategoriB t Junioren-Mitglieder» hingewiesen, in welche Automobilisten beiderlei Geschlechtes im Alter von 18 bis 25 Jahren aufgenommen werden können. Junioren-Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag von Fr. 10. —. Sie gemessen mit Ausnahme des Stimmrechtes alle den Aktivmitgliedern zufallenden Begünstigungen und Rechte. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst das Sektiohssekretariat, wo auch Werbematerial erhältilch, ist. . . • SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die Clubfahrt auf den Arlberg. In Stuben, vor der «Alten Post», stand am letzten Sonntag von 12 Uhr ein Wagenpark mit SG-, AR- und AI-Wagen, nichi etwa, ujn wie bei frühern Arlbergfahrten frisches Kühlwasser nachzufüllen, sond«rn den ersten guten «Hock» in Bergesluft zu tun und den Picknick-* Proviant zu ergänzen. Auf der Pasßhöhe standen 1 längs der Strasse 25 Wagen und auf aussichtsreichen Plätzchen zerstreut, lagerten die Teilnehmer. Auf einem besonders geeigneten kleinen Hochplateau dudelten die Musikanten ihre Weisen. Hier oben an der Wasserscheide zur Nordsee und zum Schwarzen Meere trafen sich die Mitglied der unserer Sektion zum erstenmal am 21. Juli 1907, also vor beinahe 30 Jahren. Man fand sich damals zum Früh- und Stärkungsschoppen um 9.30 Uhr in Bludenz ein und w» um 12.30 Uhr auf der Passhöhe; die Automobilisten mit der obligaten Clubmütze und dem weissen Staubmantel, die Fahrgäste ebenfalls sorgsam eingehüllt. Voran