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E_1936_Zeitung_Nr.062

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 31. JULI 1936 — N° 62 8-Zylinder-Alfa — sind bei den grossen Kalibern Trossi und der Ungar Hartmann auf Maserati sowie Biondetti, der Sieger von Develier-Les Rangiers und Galamai auf Alfa Romeo genannt. Bei den und Pat Fairfield, entsenden wird. Endlich scheint es auch mit der Teilnahme von Richard Seaman, Brian Lewis und John Gobb zu klappen. Graphische Darstellung des Rennverlaufes am G rossen Preis von Deutschland. Die Startnummern (links am Rande) beziehen sich auf nachstehende Fahrer: 22. Nuvolari auf Alfa Romeo, 2. Stuck auf Auto-Union, 36. Wimille auf Bugatti, 12. Caracciola auf Mercedes-Benz, 14. von Brauchitsch auf Mercedes-Benz, 28. Dreyfus auf Alfa Romeo, 32. Trossi auf Maserati, 4. Rosemeyer auf Auto-Union, 30. Seaman auf Maserati, 20. Lang auf Mercedes-Benz, 16. Fagi6li auf Mercedes-Benz, 34. Rens auf Bugatti, 24. Brivio auf Alfa Romeo, 26. Severi auf Alfa Romeo, 18. Chiron auf Mercedes- Benz, 10. Ghftlmondeley-Tapper auf Maserati, 6. Hasse auf A^uto-Union, 8. von Delhis auf Auto-Union, 38. Zanelli auf Maserati, 40. Sommer auf •• _ " Alfa Romeo. Permanenter Automarkt Titan Badenerstr. 527, ZÜRICH TeL 7O.777 Autohatte Zu verkaufen per sofort in Kantonshauptstadt der deutschen Schweiz gut eingeführtes Dieses stabilisierte Mineralöl, wjrd dem Spiel des Motors angepasst. Sommer u. Winter das gleiche Oel I Liegenschafts-Mdrkf- Autotransport-Geschäft mit Velo- u. Nähmaschinenhandlung, Mietfahrten etc., mit kombinierbarem SAURER-Reise-, Möbel- und trustfreie Benzinsäule, mod. 1—2-Fam.-Haus, komplett leistungsfähigst eingerichtet, zu verkaufen. Nö- Brückenwagen, samt schöner Liegenschaft umständehalber äusserst billig. Kaufpreis Fr. 55 Mille, An-tigezahlung 15 Mille. — Offert, unt. Chiffre 72970 an die gebiet, Zentralschweiz. • 12377 Kap. Fr. 20—25 000. Gr. Gemeinde mit Einzugs- Automobil-Revue. Bern. Osc. Schlatter, Zürich, Bahnhofstr. 37. (3521) Zu verkaufen GARAGE m. Reparatur-Werkstätte Gen.-Vertr. f. d. Schweiz: 4. Sclmrter, St. Niklausstr. 54, Solothurn Garage und mech. Werkstätte Wegen Wegzug äusserlt günstig zu verkaufen im Kanton Tessin 73171 Mech. Werkstätte/Garage mit od. ohne Liegenschaft. in zentraler Lage Zürichs, kleiner Zins. Für tüchtigen Kein grosses Kapital nötig. — Offert, unt. Chiffre Mechaniker gute Existenz. Not. Kapial ca. 6000 Fr. Offerten unter Chiffre Z 3905 an die 73169 AS 22019 La an Schweizer- Automobil-Revue. Bureau Zürich. Annoncen A.-G., Lugano, i ALLWAG KÄUTEN CHEVROLET-LASTWAGEN 1,5 Tonnen,,zu verkaufen zum äusserst vorteilhaften Preise von Fr. 2400.—. Der Wagen ist wirklich revidiert und'hat neue Kolben. Derselbe ist frisch gespritzt, bis Mai 1937 versichert und wird mit Garantie abgegeben (Jahrgang 1930). — Daselbst ein M. G.-SPORTWAGEN 'sooe zu verkaufen. — Offerten sind zu richten an U. Frei, Holzwarenfabrik, Berneck (St Gallen). TeL 73.423. SELTENE GELEGENHEIT! HOTCHKISS 1936 Type Paris-Nice, 6 Zyl., 3Ji Ltr., 145 Std./km, 5pl. Limousine, -erst 5000 km gefahren, weit unter Neupreis sofort zu verkaufen. 1 Jahr Garantie. Offerten unter Chiffre 73182 an die Reelle Aufomobil-Revut, Bern. Occasionen in 67-Plätzern DELAGE D. 8 20 PS, 6/7 PL, prächtiger Tourenwagen, bemerkenswerte Karosserie, 4 Gänge, wovon 2 geräuschlos, 6 Ballonräder, glänzende Gelegenheit, Fr. 2900.— LA SALLE-HUIT 24 PS, 6/7 PL, Luxuswagen, komplett ausgerust., 6 Ballonräder, Triplex-Scheiben, Fr. 2200.— |FIAT ARDITA SIX 13 PS, 6/7 PL, 4 Türen, 6 Räder, zahlreiches Zubehör, bekanntes Modell, sehr schneller Wagen, Fr. 3200.— Garage des Päquis, Genf Rue des Päquis 11. — Telephon 22.630. Zu verkaufen aus Privathand grosse, elegante, 6/7plätzige Limousine MINERVA mit Vandenplas-Luxuskarosserie, in allen Teilen sehr gut erhalt., nur 62 000 km gefahren. Sehr gut passend als grosser Reisewagen oder für Hotel. Offerten unter Chiffre 73176 an die Automobil-Revue, Bern. Bugatti 3 Liter, 8 Zylinder, Cabriolet, 4 5pl. Ia. Zustand, Fr. 1800.—. Autogarage Eigerplatz, Bern. 9655 I Telephon 23.941. Packard 2-4 St. Coupes 2/4- und 4/5-Plätzer, sehr guter Zustand, Fr. 1600.— bis Fr. 3600.—, alles Achtzylinder, 27 St.-PS, Chassiszentralschmierung. Werner Risch, Seestr.407, Zürich. SAURER AD, BERNA, F. B.W., BERLIET, 5 t, FORD-Camion, 3 t, Mod. 31, neu kaross., Ladebr. 2X4 m, 7fach ber., 32X6, sowie div. andere Wagen, Luxus- u. Lastw. Bestandteile all. Marken, verkauft zu jedem annehmb. Preis Hans Zysset, Autoabbruch, Zolllkofen. Telephon 47.011. 11377 2 1 /2-Tonnen- Lastwagen Röchet Schneider 13 Vi PS, mit Ladebrücke u. demontierbarem Brükken-Verdeck günstig zu verkaufen. 73177 J. G. Liechti & Cie., Neu-Allschwil. Cabriolet 2/4 PL, 1933, Chevrolet schöner und rassiger Wagen, sehr wenig gefahren, neuwertig, billigst zu verkaufen Offerten an Postfach Chur 27741. 73168 Vorzügliche 6 Volt, 100 Ampere -Std., Grosse 225x180x240 mm, 12 Monate Fabrikgarantie, nur Ff- SO m —•• Schweizer Batterie TITAN Zürich, TeL 70.7

PJO 62 — FREITAG, 31. JULI 1936 LUFTFAHR Englands neue Luftflotte. Soeben hat England wiederum einen Stapellaus erlebt, der vielleicht nicht so eindrücklich war wie derjenige der riesigen « Queen Mary », der aber sicherlich ebeneo bedeutend für die Veriehrspolitik des britischen Imperiums ist wie jener. In Rochester (Kent) hat das erste Gross-FIugboot der neuen englischen Verkehrsluftflotte die Werft von Short Brothers verlassen. Es iet Nr. i der neuen « Canopus-Klasse », einer Serie von 28 Flugbooten und 12 Landflugzeugen, welche an Stelle der bisherigen, z. T. veralteten Maschinen auf den Linien eingesetzt werden sollen, welche fast das gesamte britische Imperium überspannen. Mit diesen Maschinen wird es möglich sein, Australien von London aus in 1 Tagen zu erreichen. Dass es sich um wahre Luftriesen handelt, geht schon aus der Tatsache hervor, da«s das Fluggewicht rund 18 Tonnen beträgt, wobei auf die Zuladung (Besatzung, Passagiere, Gepäck, Post und Betriebsstoff) ca. drei Tonnen entfallen. Entsprechend sind die Masse: Die höchste Höhe über Wasser beträgt 9,14 m, die Länge über alles 26,975 m und die Spannweite 34,74 m. Die gigantischen Eindecker werden von vier Bristol-Pegasus-Motoren zu je 740 PS angetrieben, die im Flügel eingebaut sind, so dass die Gesamttriebkraft also nahezu 3000 PS beträgt. Sie erlaubt den Maschinen eine Maximalgeschwindigkeit von 200 Metten oder 320 km/St., so dass bei 7Oprozentiger Motorenausnützung mit einer Reisegeschwindigkeit von rund 225 km/St, zu rechnen ist, was ungefähr der durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit der von der Swissair verwendeten Douglas DG 2 entspricht. Die Flugzeuge sind ausschliesslich aus Duraluminium und Stahl gebaut. 3000 Mann sind damit beschäftigt, den sich auf über eine Million englische Pfund belaufenden Auftrag der Imperial Airways auezuführen. Welcher Arbeitsaufwand erforderlich ist, geht daraus hervor, dass rund XV* Millionen Nietön angebracht werden müssen, welche aber alle in der Aussenfläche so eingelassen sind, dass diese völlig glatt erscheint. Dies und die durchdachte aerodynamische Gestaltung der Zelle lassen trotzdem die grossen Metallvögel fast schlank erscheinen.. Die konsequent stromlinienförmige Durchführung hat zu einem höchst harmonischen Eindruck geführt. Die Grosse des neuen Flugbootes kommt dem Bescha'ier eigentlich erst zum Bewusstsein, wenn er die Mechaniker auf dem riesigen Flügel ab und zu gehen sieht, die sich mit der Regulierung der Motoren beschäftigen. Deren Ton lässt es verständlich erscheinen, dass der Engländer von «Aircraft» (Luftkraft) spricht. Die innere Ausstattung entspricht .völlig dem grossen äusseren Eindruck. Die Räume sind in zwei Decks angeordnet. Im Oberdeck ist der Kommandostand für den Kapitän und den ersten Offizier untergebracht. Dahinter befindet sich die Funkstation, ferner der Postraum, der 3 Tonnen Post aufzunehmen imstande ist: Hinter dem Postraum sind der Navigationsraum und das Office eingebaut. Das Unterdeck umfasst gleich hinter der Ankerkoje die Raucherkabine. Zwischen 4 dieser und der grossen Mittschiffskabine befindet sich die Küche, ein wahres Schmuckkästchen. Anschliessend folgt der Promenadesalon und eine weitere rückwärtige Kabine, sodann der Fracht- und Gepäckraum, sowie die beiden Toiletten mit den Waschgelegenheiten. Die künstlerische Ausstattung, die ausserordentlich bequemen Fauteuils und Tische, Beleuchtung, Lüftung und Heizung etc. machen es begreiflich, dass die Engländer von einer « Queen Mary der Luft», sprechen. Den* der Luxus erinnert wirklich an denjenigen eines modernen Özeanriesen. Im Nachtverkehr können die Fauteuils in Schlafkojen umgewandelt werden, so dass inskünftig, die zeitraubenden Uebernachtungen auf den Zwischenlandeplätzen im Kolonialverkehr mit Aegypten, Afrika, Indien und Australien fast ganz ausfallen werden. Ueberflüssig zu sagen, dass auch auf die Schalldämpfung der Kabinen äusserste Sorgfalt verwendet wurde. " " bb. Sportlich« Schweizerischer Sportfliegertag in Bern. 1. und 2. August 1936. Neben den schweizerischen /Meisterschaften ist auch der' Sportfliegertag zu einem traditionellen Ereignis im schweizerischen Sportflugwesen geworden. Er dient sowohl dem kameradschaftlichen Zusammenhalt wie der sportlichen Weiterbildung der Motorsportflieger. Am 1. und 2. August werden sich zahlreiche schweizerische Sportflieger in Bern sammeln und auf dem Flugplatz Bern-Belpmoos eine Reihe von Konkurrenzen austragen. Samstag, den 1. August, nachmittags, treffen die Teilnehmer des Rally in Bern ein. Dieser Teil der Wettbewerbe wird als Regelmässigkeitsflug ausgetragen, in welchem _die Flieger auf Grund der. Durchschnittsgeschwindigkeit, welche ihr Flugzeug leistet, die genaue Flugzeitim voraus 'festlegen mussteri. Jede Ueberschreitung derselben wird mit Strafpunkten belegt. Sieger wird, wer der festgelegten Flugzeit am nächsten kommt. Der Startort darf freigewählt werden. Die letzten 15 km des Flugweges sind via Gurten- Belpberg bis zur Ziellinie auf dem Belpmoos festgelegt. " ;"'.. Bereits am Samstagnachmittag beginnt sodann die Meldetaschenabwurfkonkurrenz, welche am AUTOMOBIL-REVUE Sonntag fortgesetzt wird. Sonntag vor- und nachmittags wird die Ziellandungskonkurrenz (Ziellandungen mit und ohne Motor) ausgetragen. Für diese beiden Konkurrenzen wird auch in Mannschaften gestartet. Der besten, aus drei Fliegern bestehenden Mannschaft in beiden Konkurrenzen fällt der Wanderpreis der Stadt Bern zu. um diese Trophäe wird zweifellos scharf gekämpft werden. Nachdem der Berner Aero-Club diesen Preis bereits zweimal gewonnen hatte, wurde er den Bernern im vorigen Jahr durch die Zürcher entrissen. Die Berner werden .mit der Equipe Oblt. Robert-H. Büchler-Brunner natürlich alles daran setzen, ihn wieder zurückzuerobern. Andererseits aber scheinen die Zürcher, welche mit nicht weniger als vier Equipen aufrücken, gesonnen zu sein, den Wanderpreis neuerdings nach Zürich zu entführen. Die Equipen der Zürcher sind: 1. Oblt. Nievergelt, W. Keller, E. Staub. 2. Oblt. Fischer, Frau Hutton, H. Zollinger. 3. Lt. Kuhn, Zweifel, Dierauer. 4. Lt. Suter, Effinger, Funi. Auch Basel tritt mit einer ausgezeichneten Equipe, bestehend aus Oblt. Rolf Itten, Rebsamen und H. Müller, in Konkurrenz. Zu diesen kommt eine kombinierte Equipe aus Huggler-Bern, Lauber-Grenchen und Beckert- Biel. Auch eine ganze Reihe von Einzelmeldungen liegt vor, so dass die Konkurrenzen von inehr als 30 Fliegern bestritten sein werden. ^ Die Konkurrenzen werden bei jeder Witterung abgehalten. Ein Eintrittspreis für die Zuschauer wird nicht erhoben. An beiden Tagen werden hohe Persönlichkeiten der Armee den fliegerischen Wettbewerben beiwohnen. Samstags, 17K Uhr, findet überdies der Taufakt für die neue Sportmaschine Bücker-Jungmann des Berner Aero-Clubs statt. Aus der schweizerischen Flugzeug-Industrie. Die Dornier-Werke in Altenrhein sind z. Zt. mit der Ablieferung der ersten 3 von den 6 vom Schweiz. Aero-Club bestellten > Bücker-Jungmann-Maschinen beschäftigt. Die Apparate sind für die Sektionen Zürich, Bern und St. Gallen bestimmt, jährend die 3 verbleibenden Maschinen an die Fliegeroffiziers- Vereinigung «Avia» geliefert werden. Flu^notizen Moderne Luftfahrt-Forschung. England hat seinen ganzen Ehrgeiz dareingesetzt, die neuen, für die interkontinentalen Luftverkehrswege ab 1937 in Dienst zu stellenden Grossflugboote so vollkommen als irgend möglich zu bauen. Nicht nur hinsichtlich Komfort für den Reisenden soll das Beste gut genug sein, sondern auch auf die-höchst erreichbare Wirtschaftlichkeit wird enormer Wert gelegt. So haben kürzlich ausgedehnte wissenschaftliche Versuche über die drahtlose Steuerung grosser Verkehrsflugzeuge von den Bodenstationen aus stattgefunden. Besonders interessant sind dje durch das Nationale Physikalische Laboratorium im Auftrag des Luftfahrt-Ministeriums ausgeführten Schall- . Messungen und Forschungen, bei welchen Flugzeuge mit Schalldämpfern verwendet wurden, welche das Geräusch der Motore und Propeller möglichst herabsetzen. Mit ausserordentlich empfindlichen Messinstrumenten war es so möglich, vom Boden aus sowohl wie im Flugzeug seihst die Geräusche zu messen, welche vom Luftwiderstand der einzelnen Teile eines Flugzeuges herrühren, wenn die Luft über die Flügel, den Rumpf und die übrige Oberfläche einer Maschine hinstreicht. Da die Flugzeuge immer grösaer und auch immer schneller werden, wurden ^zusätzliche Messungen über Zug und Widerstand gemacht. Alle diese Forschungen haben einmal bestätigt, dass eine möglichst glatte Aussenhaflt eines Flugzeuges äüsserst günstige, Wirkuhgen zeigen und dass nach Möglichkeit alle dem Luftzug ausgesetzten Teile stromlinienförmig ausgebildet werden müssen. Ausserdem wurden*neüe Erkenntnisse zur Geräuschbekämpfung im Flugzeug selbst gewonnen?*die nun im Bau der neuen Boote ausgewertet werden sollen. Fortwährend sind überdies Versuche im Gange, welche eine möglichste Vereinfachung der Instrumente zum Ziele haben, die von den Piloten zur Navigation benötigt * werden. . vfpi Die Wissenschaft im Dienste des Segelflugts. Im internationalen Segelfug hat das deutsche Beispiel ausserordentlich befruchtend gewirkt. Fast alle wichtigen Erkenntnisse auf diesem Gebiete dieses prachtvollen Sportes sind den Versuchen an der berühmten Rhön und dem damit verbundenen Forschungsinstitut zu danken, welches 1925 von der «Rhön-Rossitten-Gesellschaft» ins Leben gerufen und seither als deutsches »Forschungsinstitut für Segelflug» übernommen wurde. Es befindet sich in Darmstadt-Griesheim und ist wohl der bedeutendste wissenschaftliche Schrittmacher des modernen, hochentwickelten Segelflugs. Dem Institut ist .es unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Georgii bekanntlich gelungen, den motorlosen Flieger vom Hangwind unabhängig zu nYachen und ihm damit die Möglichkeit zu geben, sich auch über ebenem Gelände zu bewegen. Zur Erforschung der sog. • Hoch-Thermik» wurde bereits Grosses geleistet. Das Institut arbeitet auch auf dem Gebiete der Erprobung und Schaffung immer leistungsfähigerer Flugzeugtypen. sfp. Fliegeranzüge aus — Papier. Da die üblichen Fliegeranzüge aus pelzgefüttertem Leder recht schwer und'nicht allzu billig sind, werden zurzeit in der japanischen Marinefliegerei Versuche unternommen, um ein billigeres und auch leichteres Material zu finden. Als solches kommt nun nach einer Pressemeldung eine neuartige Seidenwatte in Frage, welche aus einem speziellen Papierstoff hergestellt \sS>. Die neuen Anzüge sollen übrigens recht warm geben. H. Gibt es eine Geschwindigkeitsgrenze für Flugzeuge? Die auf dem römischen Kongress für Physiker aufgestellte Behauptung eines angesehenen Physikers, die höchste Geschwindigkeit eines Flugzeuges liege bei 900—1000 km, hat in Fachkreisen lebhafte Diskussionen aufgelöst. Der Physiker legte dar, dass bei 900—1000 km/St, die Luft eine steinharte Mauer bilde, die durch Motorkraft nicht mehr überwunden werden kann. Obwohl er dies auf geistvoll« Weise bewies, ist man in Fachkreisen doch allgemein anderer Ansicht, wenigstens für kleinere Flugzeuge, bei denen eine Parallele mit den Geschossen gezogen wird, die Geschwindigkeiten erreichen können,/die noch weit oberhalb der l lOOO-km/St.-Grenze liegen. "" "' J Fahren Sie nach Deutschland? So wUnscheiiswert selbst eine geringe Verminderung des Brennstoffkonsums ist, dürfen darüber doch die anderen Vorteile, welche die Montage eines i Dann benützen Sie am besten entweder unseren, soeben in neuer Auflage herausgekommenen Autoführer von Deutschland Gut bearbeitete Karten von ganz Deutschland, im Maßstab i: 1,000,000, mit Sonderkarten bevorzugter Touristikgebiete, knappes, aber erschöpfend gehaltenes Ortsregister mit Stadtplänen und vielen Bildern. Preis Fr. 6.—. Oder unsere bekannte, doppelseitige Gesamtkarte v. Deutschland im Maßstab 1:1,000,000 mit Text Fr. 4.—, ohne Text Fr. 2.80. VERLAG HALLWAG BERN Vergasers mit Starter mit Düsensystem 20 mit sich bringt, nicht unterschätzt werden. Bei jeder Marke und Zylinderzahl verschafft der SOLEX-Vergaser auf alle Fälle eine Reduktion des Brennstoffverbrauchs bei gleichbleibender Leistung, besseres Anzugsvermögen und grössere Elastizität selbst bei niedrigster Tourenzahl. Versuchsweise Montage bei Ihrem Garagisten. 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