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E_1936_Zeitung_Nr.064

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Permanenter Automarkt

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N° 64 «• FREITAG, 7. AUGUST 1936 AUTOMOBIL-REVUb Beschädigte Kolben und ihre Lehren Wer eine Geschichte der Autopannen schreiben würde, hätte nicht nur eine Schattenseite neuzeitlicher Kultur zu schildern, sondern gleichzeitig ein Blatt zum Ruhme des Erfindergeistes hinzuzufügen; denn Betriebsstörungen sind von alltäglichen Vorkommnissen zu seltenen Ausnahmen geworden. Natürlich werden sie nie ganz verschwinden, solange es höhere Gewalten und menschliche Unvollkommenheiten gibt. Der Einfluss dieser Umstände wird aber durch den hohen Grad der Sicherheit und Unempfindlichkeit, welchen die meisten. Teile der Fahrzeugkonstruktion erlangt haben und die teilweise zu nahezu vollständiger «Narrenfestigkeit» geführt hat, schon heute stark gemindert. Allerdings liegen die technischen Bedingungen für gewisse Organe so schwierig, dass immer noch nicht alle Quellen der Pannen beseitigt werden konnten. Wenn man von übermässigen, gewaltsamen Einwirkungen von aussen absieht, so kommen für Betriebsschäden hauptsächlich die innersten Teile der Motoren, welche gewaltige Kräfte auf geringem Raum unter hoher und wechselnder Erhitzung zu übertragen haben und dabei der Pflege schwer zugänglich sind, in Frage. Es sind dies bekanntlich die Kolben, und es ist sachlich durchaus gerechtfertigt, dass die Fortschritte, die in ihrem Bau in den letzten Jahren gemacht wurden, ganz besonders häufig Gegenstand der Erörterung sind. Hier wollen wir uns mit diesen Fortschritten selbst nicht beschäftigen, sondern Bild 1. Kolben mat stark auegeschlagener, unterster Kolbenringnute. anhand der durch Zerstörung der Kolben gewonnenen Erfahrungen die Notwendigkeit solcher Fortschritte nachweisen. Es gibt ja bekanntlich nichts Lehrreicheres als gemachte Fehler, und Bruchstücke reden oft eine beredte Sprache. Aus den beigefügten Bildern von zerstörweicher bei dem bekannten Riesenbrand zu Oechelbronn benutzt wurde. Natürlich ist eine so weitgehende Beschädigung eine seltene Ausnahme. Häufiger sind diejenigen Schäden, die schon vor weiterm Fortschritt zum Ausbau führen und daher den ersten Anlass deutlicher erkennen lassen. Mitunter besteht derselbe in einer Stauung der Wärme infolge ungenügender Wärmeableitung. Aus diesem Grunde traten in der Zeit, als man noch viel Graugusskolben verwandte, oft Risse im Kolbenboden auf. Auch bei den besser wärmeableitenden Bild 2. Leicbtmetaükolhen eines Daimler Motors mit 105 mm Bohrung, der nach starker Ueberanspruchung total zerstört wurde. ten Leichtmetallkolben geht übereinstimmend hervor, dass die Mäntel und Schäfte weitgehend ihren Aufgaben auch unter schwierigsten Betriebsverhältnissen gewachsen sind. Abb. 1, welche einen Leichtmetallkolben mit angefressenem Kolbenschaft zeigt, entstammt noch früherer Zeit. Inzwischen sind durch Entwicklung verschleissfesterer Legierungen und durch Beherrschung der Wärmeausdehnung mittels Invarstreifen und andere Fortsehritte die Schäfte so vervollkommnet worden, dass sie sogar noch betriebsfähig wären, wenn die Kolbenköpfe bereits weitgehend zerstört sind. Wie schrecklich die Verwüstungen an letzteren sein können, zeigt Abb. 2, welche einen vom Städtischen Kraftfahramt in Stuttgart zur Verfügung gestellten Kolben darstellt, der dem Feuerspritzen-Motor entnommen ist, ausdehnung nicht genügend Rücksicht genommen, ebenso kommen Sünden gegen das Gebot der Sauberkeit vor. In letzterer Beziehung ist namentlich die Feinbearbeitung durch Honen gefährlich. Der feine, aber überaus harte Staub, der dabei von den Oelsteinen absplittert^ bleibt leicht in Winkeln oder Poren des Zylinders zurück, wenn nicht die Arbeit bei starkem Petroleumspülstrom durchgeführt wird. Auch sonst können auf verschiedene Art schmirgelnde Bestandteile in das Schmieröl gelangen. Die neuere Betriebstechnik hat daher mit Recht der regelmässigen Ausspülung der Motoren und dem Einbau von Oel- und Luftfiltern grössere Beachtung geschenkt. Die zur Vermeidung des Fressens wichtige Erhaltung eines guten Schmierzustandes ist aber auch wesentlich von der Wärme beeinflusst. Schmieröle von weniger als 180 Grad Flammpunkt sind deshalb ungeeignet. Aber die Temperaturen am Kolbenboden gehen meist über diesen Betrag noch wesentlich Bild 3. Durchgebrannter Kolbenloden eines Daimler Dieselmotors mit 110 mm Bohrung. Das Material ist weitgehend zerstört, obwohl noch nicht ausgebrochen. hinaus, so dass dieser Flammpunkt durchaus nicht immer vor Oelverbrennung, zum mindesten in der Zone des obersten Kolbenringes schützt. Möglichst gute Kühlung des Zylinders, gute Ableitung der Wärme vom Kol- Wohl kennen die wenigsten Ihrer Fahrgäste den Unterschied zwischen einem Diesel- und einem Benzinmotor, wissen nichts von der Bedeutung des innenverzahnten Ritzels und wären wahrscheinlich erstaunt, wenn man sie nach der Rolle der Hinterachsabfederung oder der Bremsoberfläche fragte. — Aber sie bekommen diese Finessen zu spüren — je besser, Je mehr sie Ihren Wagen benützen. Und früher oder später werden sie bestätigen, was Sie auch aus Ihrer Betriebsrechnung ersehen: Moeh lange nicht überall Leiohtmetallkolben kam das vor, zumal bei Diesel-Lastwagen, wo die abzuleitenden Wärmemengen besonders gross sind. Abb. 3 zeigt den Kolbenboden eines solchen Fahrzeug-Dieselmotors mit starker Rissbildung. Auch der in Bild 4 dargestellte Kolben mit durchgebranntem Boden entstammt einem Lastauto. Die unmittelbaren Gründe für die Zerstörung der Kolbenköpfe sind sehr verschieden. Viele solche Störungen lassen sich zweifellos vermeiden, wenn die in den Einbau-Vorschriften niedergelegten Regeln sorgfältig beobachtet werden. Ebenso sind die Toleranzen aller Passungen heute für alle vorkommenden Fälle genau festgelegt und verbürgen bei ihrer Innehaltung die Betriebsfähig- ;:jkeit,. Leider wird durch zu stramme Einpassung der Kolben häufig auf die Wärmesind die Vergaser so eingestellt, dass sie ein Minimum an Brennstoff verbrauchen. Wenn überall gespart werden xnuss, so soll der Motor kein Uebermass an Benzin konsumieren. Das neue Düsensystem 20, welches bei sämtlichen neuen Vergasern Verwendung findet, beschränkt den Brennstoffkonsum auf ein Minimum und verschafft dem Motor gleichzeitig ein besseres Anzugsvermögen und grössere Elastizität, selbst bei niedrigster Tourenzahl. 1_7 TOMMEM MI IT7I AQT liZ Auskünfte und Montage bei Ihrem Garagisten. 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