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E_1936_Zeitung_Nr.065

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AUTOMOBIL-REVUE

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N"65 DIENSTAG. 11. AUGUST 193^ AUTOMOBIL-REVUE einen Anlasser aufwiesen und somit dem Reglement nicht entsprachen. Allerdings, so bemerkte Mister Perouse, der Präsident der Sportkommission des französischen Automobilclubs, mit Recht: « wenn nicht grundsätzlich festgehalten ist, dass es sich um kein Sportwagenrenneri handelt, so hat man es eben mit einem Wettbewerb für Rennwagen zu tun ». Immerhin — die beiden Fabriken, welche einen « Rennstreik > in Aussicht gestellt hatten, waren schliesslich doch mit von der Partie und so stob denn das ganze Gros, wie aus einem Kanonenrohr geschossen, kurz nach halb 3 Uhr nachmittags von dannen. DER ERSTE LAUF, über 20 Runden •= 220 km, hatte begonnen. An vorderster Stelle sauste nach der ersten Runde Wimille vorüber. Sein Abstand, auf Held6 (Talbot) betrug bereits 12 Sekunden. Es folgten •weiterhin Dreyfus (Talbot), Benoist (Bugatti), Raph (Talbot), Morel (Talbot), Carriere (Delahaye), Lebegue (Delahaye), Mongin (Delahaye), Brunet (Delahaye), Soulie (Delahaye), Schell (Delahaye), Chaboud (Delahaye), Villeneuve (Delahaye), Chaud (Bugatti), Delorme (Bugatti), Kippeurt (Bugatti), Jeannin (Delahaye). In der zweiten Runde vermochte Wimille seinen Vorsprang noch mehr zu vergrössern. Bereits aber spürte er sowohl Dreyfus als auch Benoist dicht auf den Fersen. Indessen hatte er bis zum Schluss der 3. Runde ganze 25 Sekunden auf den an zweiter Stelle liegenden Benoist gewonnen, hinter welchem Dreyfus, Heide, Raph und Morel lagen. Bis dahin betrug Wimille's Generaldurchschnitt 155,364 km/St. Nach der dritten Runde musste Carriere auf Delahaye die Segel streichen. Wimilles Vorsprung war um die zehnte Runde herum 45 Sekunden. Kippeurt sah sich bald, darauf ebenfalls gezwungen, seinen Bugatti hinter die Boxen zu lenken. Der Spitzenfahrer fuhr etliche Runden in 4' 20" und distanzierte sich immer mehr von seinem Stallkollegen Benoist Dieser musste sein Tempo in den letzten Runden des ersten Laufes verlangsamen; Getriebeschaden hinderte ihn daran, aufs Ganze zu gehen. Bei Schluss der 20. Runde überschlug sich Chaboud, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Klassement des ersten Laufes: 1. Wimille (Bugatti) 1 : 26 • 00,8 = 153,415 km/St.; 2. Benoist (Bugatti) 1:27:31; 3. Dreyfus (Talbot) 1:27:35; 4. Heide (Talbot) 1: 28 :31; 5. Raph (Talbot) 1 :29 • 57; 6. Morel (Talbot) 1 Runde zurück; 7. Lebegue (Delahaye) 1 Runde zurück; 8. Mongin (Delahaye) 1 Runde zurück; 9. Brunet (Delahaye) 2 Runden zurück; 10. Soulie (Delahaye) 2 Runden zurück. Um 16.45 ging der ZWEITE LAUF fn Szene. Wimille und Benoiat suchten sofort Terrain zu gewinnen. Der Sieger des 1. Laufes legte die erste Runde in 4' 14" zurück. Es zeigte sich eben, dass die Bugatti gegenüber den andern Wagen im Vorteil -waren. Doch gab es nichts daran zu rütteln, denn dem Reglement war Genüge geleistet. ] Cabriolets Mercedes-Benz Typ 170 Typ 120 Typ 200 Typ 200 Typ 200 als aussergewöhnliche Occasionen • mit Fabrikgarantie 9 PS, 4 Plätze, 2fenstrig, Modell 1932, Lackierung maron, Lederpolsterung maron Fr. 3900.— 9 PS, 4 Plätze, 2fenstrig, Modell 1933, Lackierung blau, Tuchpolsterung blau Fr. 4200.— 10 PS, 4-5 Plätze, 2fenstrig, Modell 1933, Lackierung blau, Lederpolsterung hellgrau. . . Fr. 5200.— 10 PS, 4-8 Plätze, 2fenstrig, Modell 1934, Lackierung schwarz, Lederpolsterung beige. . . Fr. 5200.— 10 PS, 4-5 Plätze, 4fenstrig, Modell 1935, Lackierung creme, Lederpolsterung r o t . . . . . Fr. 6900.— Vorführungen bereitwilligst Mercedes-Benz-Äutomobil A.-G. Badenerstr. 119 Zürich Tel. S1.693 Sehr günstig abzugeben: Lastwagen LANCIA 3—3^3 Tonnen, 4 Zyl., 23 PS, vollständig revidiert, 4 Gänge, Vorderradbremsen, neue Pneus 32/6, Doppelbereifung, neue Karosserie mit Brücke von 3,75 m Länge und 2 m Breite. 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Ausser den nachfolgenden Piloten Lebegue, Brunet, Soulie und Jeannin waren schon alle Konkurrenten von Wimille überrundet. Um die zehnte Runde brachte Raph etwas Leben in das eher monotone Rennen, indem er Heldö mit Erfolg angriff und ihn bei den Tribünen passierte. Zwei Runden später verlor Dreyfus ein Rad, konnte seinen Wagen jedoch meistern, allein, an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken. In der 15. Runde ereignete eich nochmals eine Sensation, indem Benoist wegen starkem Oelverlust ausschied. Klassement des zweiten Laufes: 1. Wimille (Bugatti), 1:27:00,2 = 151,258 km/St.; 2. Raph (Talbot), 1:28:14; 3. Heide (Talbot), 1:28:24; 4. Mongin — so erklärte Caracciola — «dass die Grossen Preise von Frankreich und Belgien dieses Jahr nicht nach der internationalen Rennformel ausgetragen wurden, ergab sich für uns eine fünfwöchige Pause, welche den Fabriken erlaubte, ihre Wagen für die kommenden Grössereignisse zu überholen und zu rüsten. Unser Mercedes hat heuer ein vollständig neues Chassis erhalten, kürzer, tiefer liegend als das bisherige. Selbstverständlich musste es ausprobiert werden und dazu war Vielleicht die Zeit zu kurz. Die Auto- Union ebenso wie Alfa sind uns heute ebenbürtig und damit hängen die Lorbeeren für, uns höher, zugleich aber wächst damit die Ungewissheit und die Spannung bei den Rennen. So wie die Dinge heute liegen, geht jener Fahrer mit den besten Aussichten in den Kampf, der am meisten mit Kopf fährt und daneben auch noch ein bisschen Glück hat->lWas die ,,,..'"' I Gesellschafts - Reise der Automobil-Revue nach Reisedauer 8 Tage. Start in Basel, Sonntag, den 30. August. Besammlung der Teilnehmer Samstag, 29. August abends in Basel. Die Fahrt führt über folgende Route: Beifort — Route Joffre—Hartmannsweilerkopf— Col de la Schlucht — Nancy—Metz—Verdun (Fort Douaumont)—Luxemburg—Trier—durchs Moseltal über Bernkastei — Traben-Trarbach — Kochern — durch die Voreifel—Nürburgring—Koblenz—St. Goar—Assmannshausen—Niederwalddenkmal—Rüdesheim—Wiesbaden—Frankfurt—auf der Reichsautobahn nach Heidelberg—Karlsruhe—Baden-Baden—Schwarzwaldhochstrasse—Mummelsee—Hornisgrinde—Freiburg i. Br.—Schauinsland—Feldberg—Titisee—Schluchsee—St. Blasien—Belchen—Basel. Wir besorgen für einen massigen Pauschalpreis: Einen erfahrenen Reiseleiter, Unterkunft und Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) in guten Hotels, Garagen, Führungen in Städten, alles einschliesslich Bedienung und Taxen. Teder fährt in eigenem Wagen! Internationale Rennformel anbelangt, so würde Caracciola eine Rückkehr zur P/k-Literformel begrüssen. Zwar sänken mit deren Wiedererstehung die Geschwindigkeiten, womit aber dem Publikumsinteresse an den Rennen kein Abbruch getan wäre. Der springende Punkt liege jedoch darin, dass der in der Herstellung wesentlich billigere 1%-Literwagen den Autosport auf eine neue Grundlage stellen, will sagen, dass er ihm Nachwuchs zuführen und damit bei den Rennen stärkere Felder erzielen würde. Auf die Frage, wie er die gegenwärtige Situation im Autorennsport beurteile, erwiderte Caracciola: «Obgleich idh mir bewusst bin, dass das Prophezeien eine undankbare Angelegenheit ist, neige ich doch zu der Auffassung, da.ss die heutigen Rennwagen mit ihren um die 350 km/St, herum liegenden Spitzengeschwindigkeiten die Grenze dessen bilden, was man den Reifen zumuten kann, es sei denn, man finde grundsätzlich neue Wege im Bau der Rennreifen. Bei 300 km nämlich treten derart gewaltige Zentrifugalkräfte auf, dass sie nach verhältnisunässig kurzer Zeit die Lauffläche, von der Leinwandkarkasse schleudern.» Für die Schikanen, wie man sie bei gewissen Rennen trifft, vermag sich der deutsche Meisterfahrer nicht zu erwärmen. Und es hat woM seine Richtigkeit damit, wenn er behauptet, dass dadurch die Rennen ihres ursprünglichen Charakters entkleidet werden und sich in gewissem Sinn einer «Gymkhana» nähern. «Wir braudien die Schikanen nicht», meint er, «wenn die Pisten zweckentsprechend angelegt sind». Und da erblickt nun Caracciola das Ideal in der Rundstrecke von Tripolis, die nicht nur sehr breit, sondern auch sehr schnell ist. Geraden von ein bis zwei Kilometern Länge folgen dort übersichtliche, schwach gekrümmte Kurven, die ein Schalten vom direkten auf den nächsten Gang erfordern. Dabei finden die Reifen immer etwas Zeit, sich «auszuruhen». Allerdings: in Tripolis konnte man sich auf die letzten Erfahrungen stützen, währenddem diese Basis beim Bau der Avus und in Mont- Ihery fehlte. Begeisterung erweckt in Caracciola sodann die gegenwärtig im Entstehen begriffene Rooseveltbahn bei New York, der «Rudi» im vergangenen Winter einen Besuch abstattete. Die' 4 Meilen (zirka 6,5 km) lange Piste ist so Verdun-Moseltal-Rheinland-Schwarzwald Den bis jetzt durchgeführten Reisen der „Automobil-Revue" war ein in jeder Beziehung voller Erfolg beschieden. Wer sich für die Fahrt interessiert, der wende sich sofort an das Touristik-Bureau der „Automobil-Revue", Tel. 28.222, das jede weitere Auskunft gerne erteilt. angelegt, dass sie von den Tribünen aus voll überblickt werden kann. Daneben kramte Caratsch noch allerhand andere interessante Dinge -aus, so wenn er von seinen Versuchsfahrten mit einem kleineren Wagen auf dem Monte Bre oder von seiner Amerikareise berichtete. z-i. Grosser Preis von Italien in Sicht. Drei Wochen nach dem schweizerischen Grand Prix trifft sich die europäische Fahrerelite in Monza wahrscheinlich zum letztem Grossen Preis der Saison, da es in Anbetracht der politischen Unruhen in Spanien sehr wohl möglich ist, dass der Grand Prix auf der Lasarte-Rundstrecke abgeblasen werden muss. Der Grosse Preis von Italien wird auf der gleichen Rennbahn wie letztes Jähr gefahren. Ein Unterschied besteht einzig darin, dass an Stelle der vorjährigen Strohballen-Schikanen diesmal stabile Varianten treten. Vier Schweizer erhalten Goldplakette bei der ' Olymplasfernfahrt. V. R. Nach der Veröffentlichung der Resultate der grossen internationalen Olympia - Sternfahrt ergibt sich, dass vier Schweizer Konkurrenten mit der goldenen Plakette ausgezeichnet worden sind. Es sind dies: Frau Dr. Bertschlnger aus Schaffhausen, Herr Julius Wagner aus Zürich, Herr Max Kieser aus Zürich und Herr Abt aus Minusio. Die preisgekrönten Schweizer Automobilfahrer nahmen an der feierlichen Preisverteilung teil und sind von ihrer Kreuz- und Querfahrt, die sie zu diesem einzigartigen Welterlebnis der olympischen Spiele führte, überaus befriedigt Wir gratulieren! Eine neue Rennbahn in der Umgebung Londons? In englischen Sportkreißen flüstert man eich zu, dass keine hundert Meilen von London entfernt eine neue Strassenpiste von 3/4 km Länge in Entstehung begriffen ist. Eine Reibe in den automobilistischen Kreisen sehr bekannter Persönlichkeiten sollen hinter dem Unternehmen stehen und es heisst sogar, die Finanzierung sei bereits «in Butter ». Eine Coppa Mercanti bei den Mille Miglla. Zum Gedächtnis an den kürzlich in Abessinien ums Leben gekommenen Arturo Mercanti, einen der grossen Förderer der Mille Miglia, haben die Veranetalter dieses Rennens einen Sonderpreis in Wettbewerb' gesetzt, der den Namen Mercahtis trägt und bei allen künftigen Auflagen dieser einzigartigeil sportlichem Konkurrenz zum Aus'trag gelangt. Man erinnert sich, dass Mercanti nicht weniger als achtmal beim Tausend-Meilen-Rennen mit von der Partie war und dass er noch dieses Jahr vom Kriegsschauplatz im Reich des Negus aus den Organisatoren s,ein Bedauern darüber ausdrückte, nicht dabei sein zu können. Chirwn wieder in Paris. Der Mercedes-Benz- Fahrer Louis Chiron, der am Grossen Preis von Deutschland stürzte und verschiedene Verletzungen davontrug, ist wieder nach Paris zurückgekehrt; er wird sich dort noch gänzlich erholen, bevor er an den Grossen Preis der Schweiz fährt, wo er allerdings nur als Ersatzpilot vorgemerkt ist. Die schöne; weite Welt steht Ihnen offen I Für 2790 Franken kaufen Sie heute ein wunderschönes DKW-Cabriolet in blau, grau oder rot — ein Wunder an Wirtschaftlichkeit I Der Motor ist die Einfachheit und Zuverlässigkeit selbst. Er macht 90 Kilometer In der Stunde, nimmt Jede Steigung, ist nicht umzubringen und braucht nur 6 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Aufklappbares Verdeck, großer Kofferraum. Ein Produkt der Auto-Union. Gratls-Probefahrt durch die AU TR OPA AG. denatschstr. 3/5, Zürich 2, Tel. 68.886, oder durch die nächste lokale DKW- Vertretung. 100000 km 150000 km sollte das Polster durchhalten - kann es aber nur in den seltensten Fällen. Darum: Schutz durch Ueberzüge! Wir haben die Anfertigung solcher - aussdiliesslich nach Mass — «im Griff», so dass wir Ihren Wagen nur für kurze Zeit benötigen I MÜLLER *£> MARTI Autosattlerei, Eigerplatz _ _ Telephon 28.299 D tL R N