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E_1936_Zeitung_Nr.066

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Automobil-Revue — N&

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in. Blatt Automobil-Revue . Nr. 66 BERN, 14. August 1936 Ilmqanq mit Zutime>tpßanzetL~ sen so, dass er den vollen Anblick der Blätterkrone gemessen kann. Grosse Pflanzen stehen direkt auf dem Zimmerboden. Auch für die Cachepots hat man nicht mehr viel übrig; allgemein gelten sie als überlebt. Schön sind und bleiben einfach geformte Tongefässe, denen glasierte Giess-^ feiler aus dem gleichen Material beigegeben sind. ghb. Zeichnungen Irmlnger. Sie liegt gor nicht so ferne, jene Zeit, wo kleine Nippsachen, Scheuchen, Tiere, Thermometerchen, in unmöglich verschnörkelten Rahmen steckende Bilder in die Wohnräume vieler Menschen ein wenig Behagen hineinzaubern mussten. Etwas um die Jahrhundertwende herum erlebte dieses aus Frankreich stammende Nippsachenglück seine Hochblüte. Wahrscheinlich entsprungen aus dem Bedürfnis, die nächste Umwelt zu bereichern, zu verschönen und gleichzeitig etwas mit seiner Fürsorge zu betreuen, hat all dies mehr Unbehagen als Befriedigung geschaffen, und eines Morgens haben resolute Hände den ganzen überflüssigen und törichten Krimskrams über Bord geworfen. Wie wohl hatten sie daran getan! Aber da trat unversehens die Leere der Wohnräume zutage. Womit sie ausfüllen? Aus Mutters Stuben kannte man ein paar beschaulich sich entwickelnde Blattpflanzen. Mit den bescheidensten Winkeln gaben sich die Aspidistras zufrieden und formten jahraus, jahrein aus hellgrünen Röllchen lange, dunkelgrüne Blätter, wobei sie ein geradezu patriarchalisches Alter erreichten. Auch die verschiedenen, sorgsamer Wartung bedürftigen Palmen und Pälmchen waren einem bekannt. Dieses Stück Natur, bislang keines weitem Nachsinnens wert, lenkte nun unsere Aufmerksamkeit auf ich. Etwas Lebendiges, Wachsendes, Pflegebedürftiges, nach dem wir ja schon immer gesucht hatten, bot sich uns da. Wie gut haben wir neuzeitlich orientierte Menschen daran getan, den Pflanzen, diesen nie lästigen und ohne Ungestüm dankbaren Zimmergenossen Heimat in unserer Nähe zu bieten. Ihre Wartung beansprucht nicht mehr Zeit als damals das Abstauben der nutzlosen Sächelchen. Eine undankbare Arbeit haben wir somit gegen eine dankbare ausgetauscht, aus der uns Erholung und Freude erwächst. Der Gummibaum hat im Sturm die Liebe aller erworben, die Sinn für kultiviertes Wohnen bekunden. Er besitzt jene Eigenschaften, die ihn als Zimmergenossen in zentralbeheizten Räumen wertvoll machen. Helligkeit verlangt er, aber keinen ausgesprochenen Sonnenstandort. Wer ihn mit Mass, das heisst ein.- bis zweimal wöchentlich tränkt, wird sein Gedeihen erleben. Bei zu grosser Feuchtigkeit stellen sich leicht Würmer im Topf ein; sie tun sich an den Wurzeln gütlich und sind die Ursache gelb werdender Blätter. Als Pionier hat der Gummibaum den Sinn für andere Blattpflanzen erweckt und ihnen den Weg bereitet. Einen herrlichen Anblick bieten die* Asplenien, im Volksmund Hirschzungen genannt. Lang- und schmalblättrig, elegant geformt, bilden sie mit ihrem zarten Grün eine freundliche Insel für den Blick. Sie sind auf Helligkeit, aber nicht auf direkte Sonnenbestrahlung erpicht. Die meisten Farnkräuter übrigens leben gerne zwischen Sonne und Schatten. Das Adianthum mit seinen zierlichen Blättchen an braunen Stengeln verlangt viel Feuchtigkeit. Sehr warme, trockene Zimmerluft behagt ihm nicht. Seine Blättchen werden dann immer kleiner und dörren oft stengelweise' ab. Zu ausgesprochenen Zimmerlieblingen schwingen sich neuestens die Sänsevieras (Schwertblätter) A - auf. Ihren gefleckten, lanzenförmigen Blättern ist eine fremde Schönheit eigen. Aus der Familie der Drazenen stammend, ist diesen wie jenen, die man um ihrer bunten Blätter willen liebt, Sonne Lebensbedürfnis. Die verschiedenen Blattbegonien (Schiefblatt) gedeihen an lichtem, sonnengeschütztem Platz. Zuviel des Guten beim Begiessen ist ihr' Tod. Die Zimmerlinden dagegen sind ziemlich durstig und verübeln eine Veränderung ihres Standortes sehr. Rasch werfen sie dann die Blätter von sich und strecken eine Weile ihre kahlen Aeste trostlos in die Luft. Originell eingekerbt ist das sammtgrüne Blatt des mühelos gedeihenden Baum-., freundes (Philodendron). Das Lob der Kakteen und Fettpflanzen braucht wohl nicht erst gesungen zu werden. Allenthalben finden wir diese eigenwilligen Naturgebilde, und über ihr Leben und ihre Pflege ist schon viel geschrieben worden. Weniger bekannt sind dagegen die aus Japan stammenden Miniatur-Zypressen. Bei guter Wartung erreichen diese Bäumchen das Alter Methusalems und können auf Kinder und Enkel vererbt werden. Im Sommer lieben sie einen Balkonplatz ohne direkte Sonne und massiges Giessen. Ihr Winterstandort sollte ungefähr eine Temperatur von 12 Grad haben, doch können ihnen Temperaturen bis zu 5 Grad nichts anhaben. Es genügt, sie alle paar Jahre umzutopfen. Mit Wasser allein geben sich selbst die anspruchlosesten Zimmerpflanzen nicht dauernd zufrieden. In der wärmeren Jahreszeit stehen Nährsalze und Düngmittel auf ihrem Speisezettel. Aber mit weisem Mass zu geben. Leicht wird eine Topfpflanze überdüngt. Eine einfache Art zu düngen ist, der Erde etwas Hornspäne beizumengen oder diese auf die Erde aufzustreuen und mit einem Holzstab leicht unterzugraben. Oder es kann dem Giesswasser etwas von einem Abguss von Hornspänen oder Eierschalenwasser beigefügt werden. Ein,famoses Mitbringsel von einer Bergtour ist ein eingetrockneter Kuhfladen. Mit Wasser übergössen, lässt man ihn eine Weile stehen und setzt dann diese Lösung portionenweise dem Giesswasser bei. Ueber Nacht gestandenes Wasser, Regen- oder Bachwasser ziehen die Pflanzen dem frisch aus der Röhre entnommenen vor. Nicht nur trinken, auch atmen wollen die Pflanzen und dies mit ihren Wurzeln und ihrem Grün. Zusammengekrustete, mit Moos überwachsene Erde und moosige Töpfe sind Gift für die Pflanzen. Von Zeit zu Zeit muss die Erde vorsichtig gelockert werden, die Blätter- müssen sanft überbraust oder mit einem feuchten Schwamm abgewaschen werden. Auch eine warme Regendusche tut im Sommer gut. Alle Zimmerpflanzen mit Ausnahme der Kakteen und Japan-Bäumchen sollen jedes Frühjahr neue Erde erhalten und je nach ihrem Wachstum auch einen grösseren Topf. Zimmerlinden werden mitunter sogar zweimal jährlich umgesetzt. Die meisten Pflqnzen fürchten Durchzug der ihnen im Winter bei nasser, kalter Witterung ebenso gefährlich werden kann wie uns Menschen. Welches Glück, dass die hochbeinigen Pflanzenständer, die in Zimmerecken thronten, sich zum grössten Teil in die Rumpelkammern verzogen haben. Von den darauf postierten Pflanzen sah man man vor allem den Topf und die Unterseite der Blätter. Heute stellt jeder seine Zimmergenos- Auta=Mode im JUgeniveüec Regenschirm für «Rumpelsitzfahrer». Eine amerikanische Neuheit beschert die im «Rumpelsitz> mitgenommenen Autofahrer mit einem praktischen Regenschirm, der sehr zweckentsprechend ausgeführt ist. Ueber einem kräftigen Gestell mit an den hauptsächlich beanspruchten Stellen doppelten Rippen ist ein schwerer Baumwollbezug gespannt. Die Spannweite des offenen Schirms ist l,32'/ 2 m, weit genug, um drei Personen zu schützen. Zwei Gummi-Saugkappen halten den Schirm rückwärts an der Wagenwandung fest und erleichtem so das Halten des Schirms. E. F. Oelseiden-Jacke und Hose für den Herrn. Eine ausserordentlich praktische amerikanische Neuheit sind Jacke und Hose aus Oelseide. Diese in Naturfarbe, Braun und Grün erhältlichen, für Wanderungen, Gartenarbeit, das offene Auto, Jagd etc. geradezu idealen, wasserdichten Stücke sind ausserordentlich leicht, die Hose wiegt nur 3 Unzep, die über den Kopf zu stülpende (Lumberjack) Jacke mit kurzem Frontreissverschluss und auf freie Beweglichkeit lose geschnittenem Rükken wiegt 4 Unzen. E. F. patfumeue mitleßeucs